[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung von Dienstleistungsautomaten gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] In öffentlichen Verkehrswegesystemen verkehren (öffentliche) Transportmittel - Omnibusse,
Straßenbahnen, Untergrundbahnen, etc. - zur Beförderung insbesondere von Fahrgästen
innerhalb eines Ballungsgebiets sowie dessen Randgebieten. Ein Fahrschein, d. h. Fahrberechtigung
für das bzw. die betreffenden zu benützenden Transportmittel sind bei dessen Fahrer,
bei einem mitfahrenden Schaffner oder bei einem Dienstleistungautomaten erhältlich.
Der für eine Fahrstrecke zu entrichtende Fahrpreis richtet sich in der Regel nach
der Entfernung zwischen Ausgangs- und Zielort. Auf dem Fahrschein werden zu Kontrollzwecken
mehrere Daten entweder verschlüsselt oder in Klartext aufgedruckt, wie z. B. Ausgabestation,
Ausgabetag und -zeit oder Fahrtantrittszeit und -tag bzw. das Ende der Geltungsdauer
sowie die Fahrtrichtung.
[0003] Trotz moderner Verkehrsmittel und dem Einsatz bekannter Dienstleistungsautomaten
zum Bezug von Fahrscheinen nimmt der Individualverkehr in den Innenstädten jedoch
immer mehr zu, d. h. eine ausreichende Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel ist
nicht gegeben.
[0004] Hier versucht die Erfindung Abhilfe zu schaffen, indem durch die erfindungsgemäße
Anordnung mehrerer örtlich voneinander getrennter Dienstleistungsautomaten die Attraktivität
des Verkehrswegesystems gesteigert werden soll.
[0005] Die Attraktivität öffentlicher Verkehrsmittel wird durch die erfindungsgemäße Automatenanordnung
gesteigert, indem nun der Fahrgast Vorteile erhält, welche er bei Benützung seines
Privatwagens nicht hat, und Nachteile vermeidet, die er ansonsten in Kauf nehmen müßte.
Als einer der Vorteile ist die Benützung eines mit einem öffentlichen Verkehrsmittel
erreichbaren Parkplatzes zu sehen, wobei eine zu erstattende Parkgebühr durch eine
anschließende Benutzung öffentlicher Verkehrsmitteln entfällt oder reduziert wird.
Eine Preisreduzierung kann auch noch durch eine Kombination der Parkplatzgebühren
mit den Eintrittspreisen von Veranstaltungen, Ausstellung, etc. erreicht werden. Auch
können Mischpreise zwischen Fahrpreis und Parkgebühr gebildet werden.
[0006] Neben einer in automatisierter Form durchführbaren kombinierten Verrechnung von Parkgebühren,
Fahrscheinpreisen, etc. lassen sich u. a. auch Vergünstigungen für Mehrfachfahrten,
Sonderangebote für Sonderveranstaltung sportlicher, kultureller Art, etc. erreichen.
Durch die automatisierte Preisermittlung entfallen u. a. lästige Wartezeiten sowie
Fehlermöglichkeiten bei der Berechnung der Vergünstigung.
[0007] Im folgenden werden Beispiele der erfindungsgemäßen Anordnung von Dienstleistungsautomaten
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Blockschema einer Anordnung von Dienstleistungsautomaten,
- Fig. 2
- eine Variante zur Anordnung der in Figur 1 dargestellten Dienstleistungsautomaten mit einem weiteren als Informationsautomat
arbeitenden Dienstleistungsautomaten,
- Fig. 3
- ein Blockschema eines datenverarbeitenden Teils des Informationsautomaten aus Figur 2 und
- Fig. 4
- ein Blockschema eines in Figur 1 als Fahrscheinautomat arbeitenden Dienstleistungsautomaten.
[0008] Das in
Figur 1 dargestellte Blockschema einer Anordnung von Dienstleistungsautomaten
1 bis
4 in einem Verkehrswegesystem
5 eines Gebiets zeigt eine schematische Darstellung einer Parkanlage
7 - Parkplatz, Parkhaus, etc. - mit einem Einfahr- und Ausfahrkontrollautomaten
1 und
3 zur Ausgabe und Kontrolle einer Karte
9 mit einem Datenträger
11 als Berechtigung für die Benutzung der Parkanlage
7. Am Eingang zur Parkanlage
7 ist ein vor einer Einfahrschranke
13 stehendes Auto
14a und ein vor sowie ein hinter einer Ausfahrschranke
15 stehendes Auto
14b bzw.
14c dargestellt. Der Parkanlagenbereich
7 und der Bereich des Verkehrswegesystems
5 sind durch unterbrochene Linien voneinander getrennt dargestellt. Auf der Parkanlage
7 befindet sich ferner ein weiterer Automat
4 zur Begleichung der Parkgebühr und eventueller weiterer Gebühren. Einfahr- und Ausfahrkontrollautomaten
1 und
3 sowie der Automat
4 gehören zur Gruppe der ersten Dienstleistungsautomaten zur Gewährung und Kontrolle
der Parkberechtigung in der Parkanlage
7. Alle Automaten
1,
3 und
4 arbeiten selbständig und benötigen zur Erfüllung der erfindungsgemäßen Funktion keine
sie verbindende Datenleitungen untereinander. Sie arbeiten als autonome Automaten,
welche die für ihr Funktionieren notwendigen Daten den auf dem Datenträger
11 der Karte
9 abgespeicherten Daten entnehmen.
[0009] Der Ein- sowie der Ausfahrkontrollautomat
1 und
3 kann jedoch für eine nicht erfindungsgemäße Aufgabe, wie z. B. einem Vergleich der
Anzahl ein- und ausfahrender Fahrzeuge mit einer Zentrale verbunden sein. Eine derartige
Verbindung dient zur Ermittlung eines Besetzungsgrades der Parkanlage und deren Anzeige.
Sie hat mit der erfindungsgemäßen Aufgabe sowie deren Lösung nichts zu tun.
[0010] Das ebenfalls schematisch dargestellte Verkehrswegesystem
5 weist mehrere Fahrscheinautomaten
2 als zweite Dienstleistungsautomaten auf, von denen lediglich einer dargestellt ist.
Jeder Fahrscheinautomat
2 hat einen oberen Eingabeschlitz
17 mit einer Lese- und Abspeichereinheit
12a zum Lesen und gegebenenfalls zum Aufbringen von oder Überschreiben der Daten auf
dem Datenträger
11 und einer unteren Ausgabeöffnung
19 zur Ausgabe eines Fahrscheins
21. Mit diesem Fahrschein
21 kann ein (schematisch dargestellter) Fahrgast
23 ein öffentliches Transportmittel
25 für eine Fahrstrecke entsprechend dem gelösten Fahrschein
21 benützen.
[0011] Beabsichtigt ein Autofahrer sich an einen bestimmten Ort in dem durch das Verkehrswegesystem
5 erschlossene Gebiet zu begeben, so fährt er mit seinem Auto
14a zu einer der Parkanlagen
7. Die Einfahrschranke
13 gibt die Einfahrt zur Parkanlage
7 frei, sobald der Autofahrer dem Einfahrtkontrollautomaten
1 eine Karte
9 entnommen hat, auf deren Datenträger
11 Daten, wie Datum, Einfahrtszeit, Ort der Parkanlage
7, etc., durch eine nicht dargestellte Abspeichereinheit des Einfahrkontrollautomaten
1 kurz vor Abgabe der Karte
9 eingespeichert werden. Diese abgespeicherten Daten sind symbolisch durch eine von
links unten nach rechts oben verlaufende Schraffur des Datenträgers
11 auf der Karte
9 in
Figur 1 angedeutet. Der Autofahrer stellt sein Auto
14a an einem freien Parkplatz ab und verläßt die Parkanlage
7 zu Fuß nun als potentieller, als Strichmännchen dargestellter Fahrgast
23 zur Benutzung eines öffentlichen Transportmittels
25, indem er sich nun zu einem an der nächstgelegenen Haltestelle des Verkehrswegesystems
5 aufgestellten Fahrscheinautomaten
2 begibt. Hier schiebt er seine Karte
9 in den oberen Schlitz
17 des Fahrscheinautomaten
2, wobei beim Einschieben die Daten auf dem Datenträger
11 von der in
Figur 4 dargestellten Schreib- und Abspeichereinheit
12a gelesen und an eine Verarbeitungseinheit
12b übermittelt werden. Mittels eines Eingabetableaus
16a als Eingabeeinheit wählt er seinen Zielort und bezahlt durch Einstecken von Münzen
oder anderen Zahlungsmitteln in einen nicht dargestellten Einwurfschlitz eines Geldwertzählers
16b im Fahrscheinautomanten
2 den auf einem Display
18a angezeigten Fahrpreis und erhält anschließend einen gültigen Fahrschein
21 aus der unteren Ausgabeöffnung
19. Gleichzeitig wird auf dem Datenträger
11 der noch in der Lese- und Abspeichereinheit
12a steckenden Karte
9 eine neue den Kauf des Fahrscheins
21 bestätigende Dateninformation abgespeichert. Die nun geänderte Information auf dem
Datenträger
11 ist schematisch durch eine gekreuzte Schraffur angedeutet.
[0012] Mit seinem gültigen Fahrschein 21 besteigt der Fahrgast
23 anschließend ein zu seinem Zielort fahrendes Transportmittel
25.
[0013] Der Erwerb weiterer Fahrscheine
21 für weitere Zielorte erfolgt analog. Pro gelöstem Fahrschein
23 wird dem Fahrgast
23 eine festgesetzte Parkzeit in der Parkanlage
7 durch Änderung der Daten auf dem Datenträger
11 gutgeschrieben.
[0014] Nach der Rückkehr zur Parkanlage
7 begibt sich der "gewesene" Fahrgast
23 zum Automaten
4, steckt seine Karte
9 hinein und muß nun je nach aufgelaufener Parkzeit unter Vergütung des durch die Benutzung
öffentlicher Transportmittel
25 erworbenen Zeitbonus eventuell einen Betrag nachzahlen. Anschließend erhält er seine
Karte
9 mit einem neu programmierten Datenträger
11, hier durch eine waagerechte Schraffur angedeutet, zurück und kann innerhalb einer
vorgegebenen Zeit die Parkanlage
7 ohne Nachzahlen verlassen, indem er mit seinem Auto, nun mit
14b bezeichnet zum Ausfahrkontrollautomaten
3 fährt, dort in einen nicht dargestellten Schlitz die Karte
9 einschiebt, worauf sich die Ausfahrschranke
15 öffnet.
[0015] Unter der Karte
9 werden alle tragbaren etwa handtellergroßen Gebilde verstanden, welche einen veränderbaren
Datenträger
11, wie einen Magnetstreifen, einen programmierbaren Chip, etc. aufweisen.
[0016] Auf die Verwendung des Automaten
4 kann verzichtet werden, wenn z. B. die Benutzung der Parkanlage
7 gratis ist, sofern der Autofahrer z. B. nur eine einzige Hin- und Rückfahrt mit einem
öffentlichen Transportmittel
25 gelöst hat. Hat der Autofahrer ohne Benützung eines öffentlichen Transportmittels
25 geparkt, so muß er eben notgedrungen eine Hin- und Rückfahrt lösen, um sein Fahrzeug
wieder aus der Parkanlage
7 herauszubekommen.
[0017] Anstelle eines akkumulierten Bonus für jede gefahrene Strecke kann auch nur ein einziger
Bonus gewährt werden.
[0018] Da es sich oftmals bei öffentlichen Transportmitteln um Verbundsysteme mit unterschiedlichen
Fahrpreisen für unterschiedliche Fahrstrecken oder zu befahrende Regionen handelt,
kann vorteilhafterweise ein "Informationsautomat" als dritter Dienstleistungsautomat
31 eingesetzt werden.
[0019] Der in einem Blockschema in
Figur 3 dargestellte datenverarbeitende Teil
26 des Informationsautomaten
31 hat einen ersten Datenspeicher
27a, in dem Fragen betreffend bestimmter Auswahlkriterien des Verkehrswegesystems
5 sowie die hierzu passenden Antworten abgespeichert sind. Ferner ist ein zweiter Speicher
27b vorhanden, indem die Haltestellen und Fahrstrecken mit Tarifen abgelegt sind. Zur
Inbetriebnahme des Informationsautomaten
31 steckt der mit der Bezugszahl
37 bezeichnete Fahrgast seine analog zur Karte
9 ausgestaltete Karte
35 in den nicht dargestellten Schlitz einer Lese- und Abspeichereinheit
29a. Mittels einer mit einer Auswahleinheit
30a verbundenen Eingabeeinheit
32 kann nun der Fahrgast
37 auf einer Anzeige (Bildschirm)
28 dargestellte Fahrstrecke, Haltestellen, Tarife, etc. abrufen und erhält dann die
zu seinen Fragen entsprechenden Antworten. Entsprechend der Antworten werden von der
Auswahleinheit
30 die Auswahlkriterien als Fahrstreckeninformation
I seiner gewünschten Fahrstrecke bzw. -strecken zusammengestellt bzw. mit einer Optimierungseinheit
30b optimiert und mittels der Abspeicher- und Leseeinheit
29a auf den Datenträger
33 seiner Karte
35 abgespeichert und falls gewünscht in Klartext mittels eines Druckers
29b auf einem Blatt Papier ausgegeben oder als Kurzinformation auf der Karte
35 aufgedruckt.
[0020] Diese Fahrstreckeninformation
I betreffend einem mit öffentlichen Transportmitteln
25 zu benutzenden Weg, etc. werden zusätzlich zur Parkinformation
P des Einfahrkontrollautomaten
1 als Fahrstreckeninformation
I auf dem Datenträger
33 der Karte
35 abgespeichert. Mit dieser Karte
35 begibt sich der Fahrgast
37 zu einem Fahrscheinautomaten
39, von dem die zusätzlich zur der Parkinformation
P auf dem Datenträger
33 aufgebrachten Auswahlkriterien
I verarbeitet werden. Die Fahrstreckeninformationen
I werden ausgewertet und der Fahrgast
37 erhält einen entsprechenden Fahrschein
41. Analog zu obigen Ausführungen werden auf dem Datenträger
33 der Karte
35 Daten
F aufgebracht, welche später von einem nicht dargestellten jedoch analog zum Automaten
4 ausgebildeten Automaten oder einem Ausfahrkontrollautomaten
43 als Ausfahrberechtigung zum Öffnen einer Ausfahrschranke
45 lesbar sind.
[0021] Anstelle den Informationsautomaten
31 zusammen mit den Einrichtungen einer Parkanlage
7 zu verwenden, kann er auch nur zusammen mit Fahrscheinautomaten verwendet werden,
um insbesondere ortsfremden Fahrgästen das Lösen eines Fahrscheins zu erleichtern.
Der Informationsautomat kann auch in Parkticketautomaten oder in Fahrscheinautomaten
integriert werden. Jedoch ist sein von anderen Automaten getrenntes Aufstellen von
Vorteil, da die Streckenauswahl durch ortsfremde Person in der Regel einen längeren
Zeitraum beansprucht. Vor diesem, mit Doppelfunktion ausgerüsteten Fahrscheinautomaten
längere Zeit wartende ortskundige Mitbürger dürften in der Regel bei der Benutzung
durch ortsfremde Fahrgäste unruhig werden.
[0022] Der Informationsautomat kann nicht nur zur Streckenermittlung zwischen einem Ausgangs-
und einem Zielort verwendet werden, er kann auch aufgrund seiner Optimierungseinheit
30b zur Zeit- und Preisoptimierung der zu fahrenden Strecke verwendet werden. Ferner
kann auch durch die Eingabe von anzufahrenden Zwischenhalten ein nach Zeitbedarf und
Preis optimierter Fahrschein erstellt werden.
[0023] Anstelle mit den Fahrscheinautomaten
2 bzw.
39 einen Fahrschein
21 bzw.
41 auszugeben, können auch auf dem Datenträger
11 bzw.
33 Informationen aufgebracht werden, welche bei einer eventuellen Kontrolle in einem
der öffentlichen Verkehrsmittel
25 dessen Benützungsberechtigung feststellen lassen. Anstelle des Aufbringens dieser
Daten auf den Datenträger
11 bzw.
33, kann auch ein klar lesbarer Aufdruck durch den Fahrscheinautomaten
2 bzw.
39 auf die Karte
9 bzw.
35 aufgedruckt werden. Ein Überladen der Karte
9 bzw.
35 mit aufgedruckten Daten ist nicht zu befürchten, da sie in der Regel nur die Benutzung
innerhalb eines Tages gedacht ist.
[0024] Anstelle am Einfahrkontrollautomaten
1 immer eine Karte
9 bzw.
35 auszugeben, kann auch, insbesondere von Wochen-, Monats- und Jahresabonnenten ein
kartenförmiges Abonnement in einen Schlitz eines nicht dargestellten Lesegeräts des
Einfahrkontrollautomaten
1 gesteckt werden. Der Abonnement kauft dann mit seinen Fahrten auch das Recht zur
Benutzung der Parkanlage
7.
[0025] Auf den Einfahrkontrollautomaten
1 kann verzichtet werden, sofern die Parkanlage so groß ist, daß sich das Problem einer
Überfüllung nicht stellt oder die Parkanlage nur speziellen Parkzwecken dient. In
diesem Fall erhält der Autofahrer/Fahrgast als Anreiz nur einen Bonus beim Erwerb
des Fahrscheins.
[0026] Gesetzliche Probleme betreffend des Datenschutzes treten nicht auf, da eine Abspeicherung
von Daten immer nur auf dem Datenträger der Karte erfolgt, welche immer beim Autofahrer/Fahrgast
verbleibt.
[0027] Unter den mit dem Informationsautomaten zu erhaltenden Fahrstreckeninformation werden
u. a. Informationen über das Transportmittel, Umsteigemöglichkeiten, touristische
Daten, wie Sehenswürdigkeiten, Einkaufsmöglichkeiten, öffentliche Gebäude, Ämter,
Öffnungszeiten, etc. verstanden.
1. Anordnung mehrerer örtlich voneinander getrennter im Verkehrswegesystem (5) eines Gebiets einzusetzender Dienstleistungsautomaten (1, 2, 3, 4; 31, 39, 43), gekennzeichnet durch wenigstens einen ersten Dienstleistungsautomaten (1, 3, 4; 43) zur Gewährung und/oder zur Kontrolle einer Parkberechtigung in wenigstens einer Parkanlage
(7), wenigstens einen zweiten Dienstleistungsautomaten (2; 39) zur Ausgabe einer Dienstleistungsbezugsberechtigung, insbesondere einer Fahrberechtigung
(21; 41) zur Benutzung wenigstens eines Transportmittels (25) im Verkehrswegesystem (5), und einer von einem der Dienstleistungsautomaten ausgebbaren Karte (9; 35) mit einem Datenträger (11; 33), dessen bei der Ausgabe aufgebrachte Daten durch die anderen Dienstleistungsautomaten
(2, 3, 4; 31, 39, 43) verarbeit- und/oder veränderbar sind, um einen kombinierten, automatisiert berechenbaren
Verrechnungsbetrag von Parkgebühren mit anderen Gebühren von Dienstleistungsbezügen,
insbesondere Fahrpreisen zu erhalten.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Dienstleistungsautomaten, insbesondere der oder wenigstens einer der
zweiten Dienstleistungsautomaten (2, 39) zur Durchführung der kombinierten automatisierten Verrechnung sowie insbesondere
zur Begleichung des Verrechnungsbetrags ausgebildet ist bzw. sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder wenigstens einer der ersten Dienstleistungsautomaten (3) zur Überprüfung der Verrechnung und/oder deren Begleichung ausgebildet ist bzw. sind.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dienstleistungsautomaten (1, 2, 3, 4, 31, 39, 43) voneinander autonom# ausgebildet sind und somit zu ihrem Betrieb keine Datenleitungsverbindungen untereinander
für einen gegenseitigen Datenaustausch benötigen.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch wenigstens einen dritten Dienstleistungsautomaten (31) mit wenigstens einem Datenspeicher (27a), in dem Auswahlkriterien für das Verkehrswegesystem (5), insbesondere als Fahrstreckeninformationen (I), abgespeichert sind, eine vom Automatenbenützer (23, 37) mittels einer Eingabeeinheit (32) bedienbare Auswahleinheit (30a) zur Auswahl der Auswahlkriterien, eine Datenausgabeeinheit (29a, 29b) zur Ausgabe und Abspeicherung wenigstens der Kenndaten der Auswahlkriterien auf den
Datenträger (33).
6. Anordnung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Drucker (29b), mit dem die mit der Eingabeeinheit (32) ausgewählten Auswahlkriterien auf die Karte (35) oder ein auszugebendes Stück Papier klar lesbar ausdruckbar sind.
7. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5 für ein Verkehrswegesystem (5) mit mehreren unterschiedlich langen Verkehrswegen mit mehreren voneinander distanzierten
Haltestellen für die Transportmittel (25), dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf der einzelnen Verkehrswege und die Lage deren Haltestellen in einem
zweiten Speicher (27b) des dritten, eine Optimierungseinheit (30b) aufweisenden Dienstleistungsautomaten (31) abgespeichert sind, wobei mit der Optimierungseinheit (30b) von einem Ausgangsort zu einem mit der Eingabeeinheit (32) eingebbaren Zielort mit den Daten des zweiten Speichers (27b) die Verbindung, insbesondere betreffend Fahrzeit und/oder Fahrpreis, optimierbar
ist, und die Kenndaten (I) der optimierten Verbindung mit der Datenausgabeeinrichtung (29a) auf den Datenträger (33) abspeicherbar sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dienstleistungsautomat (39) eine Datenlese- (12a) und Verarbeitungseinheit (12b) hat, damit die vom dritten Dienstleistungsautomaten (4) auf den Datenträger (33) aufgebrachten Daten les- und verarbeitbar sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine im zweiten Dienstleistungsautomaten (2) angeordnete Leseeinheit (12a), eine Eingabeeinheit (16a) für einen gewünschten Zielort bzw. -region und eine Verarbeitungseinheit (12b), mit der die Auswahl und die vom Datenträger (11, 33) gelesenen Daten zur Ermittlung des zu begleichenden Verrechnungsbetrags verarbeitbar
sind.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dienstleistungsautomat (2; 39) eine Abspeichereinheit aufweist, mit der wenigstens eine die gewählte Fahrberechtigung
betreffende Information auf den Datenträger abspeicherbar ist.