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(11) |
EP 0 583 603 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.02.1996 Patentblatt 1996/08 |
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Anmeldetag: 10.07.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65H 57/26 |
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Vorrichtung zur Fadenverlegung auf einer Kreuzspule
Device for guiding thread on a cross wound bobbin
Dispositif pour guider le fil sur une bobine à spires croisées
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE IT LI |
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Priorität: |
19.08.1992 DE 4227313
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.1994 Patentblatt 1994/08 |
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Patentinhaber: Rieter Ingolstadt
Spinnereimaschinenbau
Aktiengesellschaft |
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D-85046 Ingolstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Pohn, Romeo
D-85051 Ingolstadt (DE)
- Braun, Siegmar
D-85137 Walting/Pfalzpaint (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 062 973 DE-A- 3 812 493 GB-A- 1 046 115 GB-A- 2 151 666
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DE-A- 3 434 027 DE-A- 4 203 579 GB-A- 2 017 260
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 14, no. 439 (C-0761)19. September 1990 & JP-A-02 171
130 (OLYMPIC CO LTD) 2. Juli 1990
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Aus der DE 33 45 743 A1 sind Fadenführerstangen aus hochfesten Kunststoffen bekannt,
die jedoch nach dieser Offenbarung fertigungsbedingt nicht ganz ebene Oberflächen
aufweisen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten bei der axialen Führung der Fadenführerstange.
Zur axialen Führung wird deshalb in dieser Offenbarung vorgeschlagen Wälzführungselemente
zur Lagerung der Fadenführerstange zu verwenden. Nachteilig bei einer derartigen Lagerung
ist, daß die Fadenführerstange, welche mit sehr hohen Geschwindigkeiten hin- und herbewegt
wird und eine Länge von mehr als 30 Metern aufweisen kann, zusätzlich zur eigenen
Masse auch die Masse der Wälzführungselemente beschleunigen muß. Die Masseeinsparung,
welche man einerseits durch die Verwendung von Kunststoffen erzielt, wird andererseits
wieder durch diese zu beschleunigenden Wälzführungselemente zunichte gemacht.
[0003] Als Lagerung der Fadenführerstange wird in der DE 3434027 A1 ein Gleitlager vorgeschlagen.
Zur Vermeidung auftretender Nachteile durch die unebene Oberfläche des Strangprofils
sind an dieser Fadenführerstange Lagerelemente angeordnet, welche mit an der Maschine
angeordneten Lagerelementen zusammenwirken. Dies hat den Nachteil, daß wiederum zusätzliche
Bauteile beschleunigt werden müssen.
[0004] Aus dieser DE 3434027 A1 ist weiterhin bekannt, Fadenführerstangen aus Strangprofilen
mit kunstharzverstärkten Fasern, unter anderem Kohlefasern zu verwenden. Diese kohlefaserverstärkten
Stangen weisen eine hohe statische und dynamische Festigkeit und eine geringe Wärmedehnung
auf. Die Wärmedehnung ist insbesondere dann sehr gering, wenn die Fasern in gestreckter
Form in Längsrichtung in der Fadenführerstange orientiert sind. Durch diese geringe
Wärmeausdehnung wird in nachteiliger Weise bewirkt, daß eine stark unterschiedliche
Wärmeausdehnung zwischen der Fadenführerstange und dem Maschinengestell, das üblicherweise
aus Stahl gefertigt ist, auftritt. Diese unterschiedliche Wärmeausdehnung bewirkt,
daß insbesondere beim Anfahren einer kalten Maschine bis zu ihrem erwärmten Zustand
ein seitlicher Versatz bei der Aufwindung des Fadens auf die Kreuzspule stattfindet.
In extremen Situationen fällt der Faden beim Aufwinden seitlich von der Spule und
verhindert einen ordnungsgemäßen Spulenaufbau.
[0005] Fadenführerstangen mit Fasern in Längsrichtung der Fadenführerstange haben auch den
Nachteil, daß sie die erforderliche Querfestigkeit, d.h. die Festigkeit bezüglich
Kräften in radialer Richtung auf den Querschnitt der Fadenführerstange, insbesondere
bei hohen Changiergeschwindigkeiten und langen Fadenführerstangen , nicht ausreichend
aufweisen. Die Stangen müssen daher entweder einen sehr großen Querschnitt haben,
oder sie halten den extremen Belastungen nicht Stand.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine Fadenführerstange zu schaffen,
die einen ordnungsgemäßen Spulenaufbau bei hohen Changiergeschwindigkeiten gewährleistet.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruches 1. Nachteilig bei einer
kohlefaserverstärkten Fadenführerstange mit axial angeordneten Kohlefasern ist, daß
sie praktisch keine Wärmedehnung aufweist. Durch die Ausdehnung der Textilmaschine
entsteht ein nicht erwünschter Versatz zwischen Textilmaschine und Fadenführerstange,
welcher vermieden werden soll. Die erfindungsgemäße Vorrichtung löst die Aufgabe dadurch,
daß die Fadenführerstange abwechselnd aus wenig wärmedehnbarem Material, insbesondere
aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und aus stark wärmedehnbarem Material besteht.
Hierdurch wird über die Gesamtheit der Fadenführerstange eine annähernd gleiche Wärmedehnung
wie bei der üblicherweise aus Stahl bestehenden Textilmaschine erzielt. Wenn die Textilmaschine
in Sektionen unterteilt ist, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Fadenführerstange
entsprechend dieser Sektionen abwechselnd aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und
aus stark wärmedehnbarem Material besteht. Die einzelnen Abschnitte können sich innerhalb
einer Sektion oder auch sektionsweise abwechseln.
[0008] Eine vorteilhafte Fadenführerstange weist Kohlefasern auf, welche in axialer Richtung
der Fadenführerstange ausgerichtet sind. Diese Orientierung der Kohlefasern hat den
Vorteil, daß sie eine hohe Oberflächengleichmäßigkeit in axialer Richtung und eine
gute Biegefestigkeit schafft. Die Struktur der Fadenführerstange erlaubt eine axiale
Gleitlagerung. Durch die Ummantelung dieser Fadenführerstange in tangentialer Richtung
wird die Querfestigkeit und die Torsionsfestigkeit soweit erhöht, daß sie den auftretenden
Kräften mit ausreichender Sicherheit widersteht. Vorteilhafterweise ist die Ummantelung
so dünn, daß die ursprüngliche Oberflächenstruktur der Fadenführerstange weitgehend
beibehalten wird. Als besonders vorteilhaft hat sich für die Ummantelung der Fadenführerstange
ein Kohlefaservlies erwiesen. Das dünne Vlies mit einzelnen kürzeren Kohlefasern bindet
die in axialer Richtung angeordneten, vorzugsweise endlosen Kohlefasern derart zusammen,
daß eine sehr hohe Festigkeit der Fadenführerstange gegenüber Querkräften entsteht.
[0009] Zur Massereduzierung ist es vorteilhaft, wenn die Fadenführerstange hohl ist. Ein
runder Querschnitt der Fadenführerstange ergibt die beste Festigkeitsausnutzung hinsichtlich
der eingesetzten Masse.
[0010] Durch die in axialer Richtung ausgerichteten Kohlefasern entsteht ein über die Länge
der Fadenführerstange gleichmäßiges stranggezogenes Profil. Dadurch ist die Fadenführerstange
in vorteilhafter Weise in einem Axialgleitlager abstützbar. Es sind keine weiteren
Bauteile zur Lagerung der Fadenführerstange nötig. Hierdurch wird in vorteilhafterweise
eine Masse der Fadenführerstange erreicht, welche ausschließlich zur Erhaltung der
erforderlichen Festigkeit benötigt wird.
[0011] Als wärmedehnbares Material hat sich als vorteilhaft der Werkstoff Aluminium ergeben.
Aluminium hat einen mehrfach größeren Wärmeausdehnungskoeffizienten als Stahl. Dadurch
ist eine Kompensation der unterschiedlichen Wärmedehnungen von kohlefaserverstärktem
Kunststoff und Stahl erzielbar. Außerist Aluminium relativ leicht, so daß es der Reduzierung
der beschleunigten Massen nicht wesentlich entgegensteht.
[0012] Eine Hart-anodisierung (Hart-coatierung) des Aluminiums bewirkt eine gute Oberflächenhärte
für eine verschleißfreie Lagerung der Fadenführerstange.
[0013] Als besonders vorteilhaft hat sich die Lagerung der Fadenführerstange direkt in einem
axialen Gleitlager erwiesen. Es werden im Gegensatz zum Stand der Technik keine zusätzlichen
zu beschleunigenden Bauteile benötigt. Die Oberfläche, insbesondere der kohlefaservertärkten
Fadenführerstange muß dabei in axialer Richtung möglichst eben sein. Als geeignetes
Material für das Gleitlager hat sich Polyamid 6 Molybdän Sulfid 2 (PA6MOS2) erwiesen.
Dieses Material erlaubt sowohl eine reibungs- und verschleißarme Lagerung der kohlefaserverstärkten
Fadenführerstange als auch der Fadenführerstange aus Aluminium.
[0014] Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
[0015] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Fadenführerstange im Querschnitt,
- Fig. 2
- einen Abschnitt einer teilweise geschnittenen Fadenführerstange,
- Fig. 3
- eine Lagerung einer Fadenführerstange,
- Fig. 4
- den Sektionsaufbau einer Textilmaschine
Figur 1 zeigt eine Fadenführerstange 1 gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Fadenführerstange
1 weist einen Hohlraum auf, welcher von kohlefaserverstärktem Kunststoff mit längsgerichteten
Fasern 2 umgeben ist. Die Fasern sind vorzugsweise endlose Kohlefaserstränge. Dieses
Rohr ist beispielsweise durch Strangziehen hergestellt. Es ist von einer Ummantelung
3 umgeben. Die Ummantelung 3 weist vorzugsweise kurze Fasern auf, welche in Form eines
dünnen Faservlieses um den Körper mit den längsgerichteten Fasern 2 gelegt sind. Diese
kurzen Fasern sind ebenso wie die endlosen längsgerichteten Fasern 2 in Kunstharz
eingebettet. Die Ummantelung 3 der längsgerichteten Fasern 2 bewirkt eine hervorragende
Querfestigkeit und Torsionsfestigkeit der Fadenführerstange 1.
[0016] In Figur 2 ist ein Abschnitt einer Fadenführerstange 1 dargestellt. Die Fadenführerstange
1 ist teilweise geschnitten gezeichnet, so daß die Struktur der einzelnen Schalen
der Fadenführerstange 1 sichtbar ist. In dem einen Teil des Abschnitts der Fadenführerstange
1 sind die längsgerichteten Fasern 2 dargestellt. Diese Fasern sind mit Kunstharz
verklebt. Sie bilden in Längsrichtung eine gleichbleibende Oberfläche. Diese längsgerichteten
Fasern 2 sind von dem Faservlies in der Ummantelung 3 umgeben.
[0017] Das Faservlies enthält ungerichtete kurze Fasern und ist vorzugsweise sehr dünn.
Dadurch wird die Masse der Fadenführerstange nicht wesentlich vergrößert. Außerdem
wird durch das dünne Faservlies bewirkt, daß die Oberflächenstruktur des Körpers der
Fadenführerstange mit den längsgerichteten Fasern 2 weiterhin im wesentlichen die
Oberfläche der Fadenführerstange bildet.
[0018] In Figur 3 ist ein Axialgleitlager für eine erfirdungsgemäße Fadenführerstange 1
dargestellt. Das fest mit der Maschine verbundene Axiallager 4 besteht aus einem Träger
5 und einem Deckel 6. Träger 5 und Deckel 6 sind über eine Schraube 7 miteinander
verbunden. Die beiden zusammengefügten Teile Träger 5 und Deckel 6 bilden einen Hohlraum,
in welchem die Fadenführerstange 1 changiert werden kann. Der Hohlraum und die Fadenführerstange
1 weisen eine Spielpassung auf. Dadurch wird die Haftreibung auf ein Minimum reduziert
und die Fadenführerstange 1 so locker geführt, wie es unbedingt zur genauen Verlegung
des Fadens auf der Kreuzspule notwendig ist. Als besonders vorteilhafter Werkstoff
für das Axiallager hat sich PA6MOS2 erwiesen.
[0019] In Figur 4 ist eine Textilmaschine 8 in Sektionsbauweise skizziert. Zwischen einem
Triebgestell 9 und einem Endgestell 10 sind die Sektionen 11 bis 18 angeordnet. Die
Fadenführerstange 1 wird in dem Triebgestell 9 angetrieben. Zur Anpassung der Wärmedehnungen
der Fadenführerstange 1 an die Textilmaschine 8 hat sich als vorteilhaft erwiesen,
wenn die Fadenführerstange 1 in jeder dritten Sektion 13 und 16 aus dem stark wärmedehnbaren
Aluminium hergestellt ist. Diese Aufteilung hat sich als vorteilhafter Kompromiß zwischen
Reduzierung der Masse und Festigkeit der Fadenführerstange 1 in Verbindung mit der
erforderlichen Wärmedehnung erwiesen. Bei dieser Aufteilung zwischen kohlefaserverstärktem
Kunststoff und Aluminium ist eine Ausdehnung der Fadenführerstange 1 von Betriebsbeginn
der Textilmaschine 8, d.h. vom kalten Zustand der Maschine, bis zum Normalbetrieb,
d.h. dem warmen Zustand der Maschine, dahingehend erreicht, daß kein wesentlicher
Versatz an den Stirnseiten der Kreuzspulen beim Aufspulen des Fadens erzeugt wird.
[0020] Je nach Aufbau der Textilmaschine 8 und der verwendeten Materialien der Fadenführerstange
1 können auch andere Aufteilungen zwischen wenig und stark wärmedehnbarem Material
der Fadenführerstange 1 erfolgen.
1. Vorrichtung zum Verlegen eines Fadens auf einer Kreuzspule an einer Textilmaschine
(8) mit einer Vielzahl nebeneinander angeordneter Spulstellen und mit einer hin- und
herbewegbaren Fadenführerstange (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführerstange (1) Abschnitte aus wenig wärmedehnbarem Material, insbesondere
aus kohlefaserverstärktem Kunststoff und Abschnitte aus stark wärmedehnbarem Material
aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Textilmaschine (8) in Sektionen (11 - 18) unterteilt ist, und die Fadenführerstange
(1) entsprechend dieser Sektionen abwechselnd aus wenig wärmedehnbarem Material und
aus stark wärmedehnbarem Material besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführerstange (1) in jeder dritten Sektion (13, 16) der Textilmaschine
(8) aus stark wärmedehnbarem Material besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das stark wärmedehnbare Material Aluminium ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Aluminiums hart-anodisiert ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführerstange (1) in einem Axialgleitlager (4) abgestützt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitlager (4) aus Polyamid 6 Molybdän Sulfid 2 hergestellt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus kohlefaserverstärkten Kunststoff hergestellte Fadenführerstange (1) in
tangentialer Richtung mit einem Faservlies ummantelt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelung (3) ein Kohlefaservlies ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführerstange (1) hohl ist.
1. A device for guiding a thread on a cross-wound bobbin on a textile machine (8) with
a plurality of pirn heads arranged adjacent each other and with a thread guide rod
(1) movable backwards and forwards, characterised in that the thread guide rod (1) has sections of material with weak thermal expandability,
in particular, of carbon-fibre reinforced plastic, and sections of material with strong
thermal expandability.
2. A device according to Claim 1, characterised in that the textile machine (8) is subdivided into sections (11 - 18), and, in accordance
with these sections, the thread guide rod (1) consists alternately of material with
weak thermal expandability and material with strong thermal expandability.
3. A device according to Claim 2, characterised in that the thread guide rod (1) consists of material with strong thermal expandability in
every third section (13, 16) of the textile machine (8).
4. A device according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the material with strong thermal expandability is aluminium.
5. A device according to Claim 4, characterised in that hard anodising is carried out on the surface of the aluminium.
6. A device according to any one of Claims 1 to 5, characterised in that the thread guide rod (1) is supported in an axial plain bearing (4).
7. A device according to Claim 6, characterised in that the plain bearing (4) is produced from polyamide 6 molybdenum sulphide 2.
8. A device according to any of Claims 1 to 7, characterised in that the thread guide rod (1) made of carbon-fibre reinforced plastic is encased in the
tangential direction by a fibre fleece.
9. A device according to Claim 8, characterised in that the encasement (3) is a carbon fibre fleece.
10. A device according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that the thread guide rod (1) is hollow.
1. Dispositif pour guider le fil sur une bobine croisée sur une machine textile (8) comportant
un grand nombre de postes de filages juxtaposés et une barre (1) guide-fil susceptible
d'effectuer un mouvement de va-et-vient, caractérisé en ce que la barre (1) guide-fil
comprend des sections en une matière à faible dilatation thermique notamment en une
matière synthétique renforcée aux fibres de carbone et des sections en une matière
à forte dilatation thermique.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la machine textile (8)
est subdivisée en sections (11 à 18) et que la barre (1) guide-fil consiste, en fonction
de ces sections, alternativement en une matière à faible dilatation thermique et en
une matière à forte dilatation thermique.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la barre (1) guide-fil
consiste dans une section sur trois (13, 16) de la machine textile (8) en une matière
à forte dilatation thermique.
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la matière à
forte dilatation thermique est de l'aluminium.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la surface de l'aluminium
est oxydée électrolytiquement dur.
6. Dispositif selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la barre (1)
guide-fil est appuyée par un palier lisse axial (4).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le palier lisse est conçu
en polyamide 6 sulfure de molybdène 2.
8. Dispositif selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la barre (1)
guide-fil fabriquée en une matière synthétique, renforcée aux fibres de carbone, est
munie d'un revêtement non-tissé en sens tangentiel.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que le revêtement (3) est un
non-tissé aux fibres de carbone.
10. Dispositif selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la barre (1)
guide-fil est creuse.

