(19)
(11) EP 0 583 761 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.07.1997  Patentblatt  1997/28

(21) Anmeldenummer: 93113056.1

(22) Anmeldetag:  14.08.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A45B 9/02, A45B 9/06

(54)

Schirm

Umbrella

Parapluie


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 17.08.1992 DE 9210999 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.02.1994  Patentblatt  1994/08

(73) Patentinhaber: RÜDIGER BERGES GmbH
82110 Germering (DE)

(72) Erfinder:
  • Berges, Rüdiger
    D-82110 Germering (DE)
  • Berges, Ulrich
    D-82110 Germering (DE)

(74) Vertreter: Endlich, Fritz, Dipl.-Phys. Patentanwalt et al
Meissner, Bolte & Partner Postfach 86 06 24
81633 München
81633 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-90/11031
DE-U- 8 707 314
GB-A- 2 230 697
CH-A- 147 008
FR-A- 770 921
US-A- 1 600 046
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Schirm, mit einem Schirmstock, dessen oberes Endteil eine zur Längsachse des Schirmes geneigte Schirmfläche aufweist, einem Handgriff mit einer komplementär ausgebildeten unteren Stirnfläche, die ebenfalls eine Neigung zur Längsachse des Schirmes aufweist, einem Gelenk in Form einer Schwenkachse zwischen Handgriff und Schirmstock, welches sich senkrecht zu den Stirnflächen des Handgriffes und des Schirmstockes erstreckt, und um die der Handgriff aus einer mit dem Schirmstock fluchtenden Lage in eine zum Schirmstock abgewinkelte Lage verschwenkbar ist, einer ersten Einrastöffnung und einer symmetrisch zur Schwenkachse angeordneten zweiten Einrastöffnung in der Stirnfläche des oberen Endteils des Schirmstockes, und mit einem Fixierelement an dem Handgriff, durch das der Handgriff in seinen Schwenkendlagen arretierbar ist.

    [0002] Übliche Regenschirme oder Sonnenschirme weisen normalerweise einen von der Richtung der Stockachse abweichend angeordneten Handgriff auf, der beispielsweise halbkreisförmig abgebogen ist. Es sind auch Regenschirme bekannt, deren Handgriff mit der Richtung der Stockachse fluchtet und bei denen das obere Ende des Handgriffes beispielsweise kügelkopfförmig ausgebildet ist.

    [0003] Schirme mit einem abgebogenen oder abgewinkelten Handgriff weisen den Vorteil auf, daß sie besser in der Hand liegen und bequemer festzuhalten sind. Derartige Schirme bedingen aber die Schwierigkeit, daß sie bei der Lagerung und beim Transport verhältnismäßig sperrig sind, was insbesondere beim Versand von einzelnen Schirmen oder beim Versand von sehr großen Stückzahlen von Bedeutung sein kann, vor allem im Hinblick auf die Versandkosten von Regenschirmen, die in Massenproduktion hergestellt werden und deshalb wegen ihres geringen Preises möglichst nicht durch Nebenkosten dieser Art verteuert werden sollen.

    [0004] Aus der FR-A-2,276,795 ist ein Neigungs- oder Kippmechanismus für einen Sonnenschirm bekannt. Der Schirm weist in bekannterweise einen zweigeteilten Schirmstock auf, dessen Oberteil um eine Schwenkachse, die quer zur Längsachse des Schirmes verläuft, neig- oder kippbar mit dessen Unterteil verbunden ist. Der Mechanismus enthält ein Fixierelement in Form eines Fixierschiebers, der durch eine Feder in eine arretierende Lage vorgespannt ist, und an dem ein Verriegelungstift befestigt ist, der in jeder der vorgesehenen Neigungs- oder Kipplagen des Oberteils in eine Einrastöffnung in dem Unterteil einrastet.

    [0005] Aus der US-A-1,600,046 ist ein zweiteiliger Schirmgriff bekannt, mit einem Unterteil mit einer zur Längsachse des Griffes geneigten Stirnfläche, einem Oberteil mit einer komplementär ausgebildeten unteren Stirnfläche, die ebenfalls eine Neigung zur Längsachse des Griffes aufweist, mit einem Gelenk in Form einer Schwenkachse zwischen dem Unterteil und dem Oberteil, welche sich senkrecht zu den Stirnflächen erstreckt und um die das Oberteil aus einer mit dem Unterteil fluchtenden Lage in eine um 90° zum Unterteil abgewinkelten Lage verschwenkbar ist, mit einer ersten Einrastöffung und einer symmetrisch zur Schwenkachse angeordeneten zweiten Einrastöffnung in der Stirnfläche des oberen Endteils des Schirmstockes, und mit einem Fixierelement an dem Oberteil des Schirmgriffes, durch welches das Oberteil in seinen Schwenkendlagen arretierbar ist.

    [0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen bekannten Schirm der vorstehend beschriebenen Art derart zu verbessern, das er einerseits eine möglichst praktische Handhabung und andererseits ein möglichst geringes Versandvolumen ermöglicht.

    [0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Schirm mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.

    [0008] Die Vorteile des erfindungsgemäßen Schirms liegen insbesondere in einem festen, wackelfreien Halt des Handgriffes an dem Schirmstock, da die beiden Stirnflächen ebene, aufeinander gleitende Flächen sind, wobei die Schwenkachse von außen nicht sichtbar ist. Die Ausrichtung der beiden Einrastöffnungen in Bezug auf die schräge Stirnfläche des Schirmstockes ermöglicht eine einfache und dabei sehr verläßliche Arretierung des Handgriffes in seinen beiden Schwenkendlagen.

    [0009] Vorteilhaft ist auch die Handhabung bei verhältnismäßig kurzen Stocklängen, wenn also der Regenschirm nicht so lang ist, daß er wie ein Spazierstock benutzt werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß viele Benutzer von Gebrauchsgegenständen ein Vergnügen daran finden, unterschiedliche Einstellungen vorzunehmen und ihre Freunde damit verblüffen können, daß der Handgriff aus unerfindlichen Gründen nicht mehr mit der Stockachse fluchtet. Kostenmäßig ist das geringe Versandvolumen besonders wichtig, weil der Anteil der Versandkosten bei in Massenproduktion hergestellten verhältnismäßig sperrigen Gütern ein wesentlicher Faktor bei der Kalkulation des Verkaufspreises ist.

    [0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unterausprüchen angegeben.

    [0011] Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigen:

    Fig. 1 und 2 um 90° zueinander versetzte Seitenansichten des oberen Endes eines Regenschirms gemäß der Erfindung in der fluchtenden Lage des Handgriffs,

    Fig. 3 eine Seitenansicht des Regenschirms in Fig. 1 und 2 in einer abgewinkelten Lage des Handgriffs,

    Fig. 4 eine auseinandergezogene Darstellung des Regenschirms in den Fig. 1 bis 3, die zur Verdeutlichung der Ausbildung der Elemente bei diesem Ausführungsbeispiel dient,

    Fig. 5 Ausführungsbeispiele von Aufsetzschalen,

    Fig. 6a eine Schnittansicht eines detaillierten Ausführungsbeispiels entsprechend Fig. 1 bis 3,

    Fig. 6b zugeordnete Schnittansichten; und

    Fig. 7a die Fig. 6a zugeordnete obere Hälfte und Fig. 7b eine Schnittansicht entlang der Linie G-G in Fig. 7a.



    [0012] Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt das obere Ende eines Regen- oder Sonnenschirms, da das untere Ende des Schirms in an sich beliebiger Weise ausgebildet sein kann.

    [0013] Der in den Figuren dargestellte Schirm hat einen Handgriff 1 und einen Schirmstock 2, dessen oberer Endteil 3 derart ausgebildet ist, daß einerseits in das untere Ende des Endteils 3 der Schirmstock 2 eingesetzt werden kann, wie durch einen Pfeil in Fig. 4 angedeutet ist, während andererseits das obere Ende des Endteils 3 über ein Gelenk 4 mit dem unteren Ende des Handgriffs 1 verbunden ist. Das Gelenk 4 ist derart ausgebildet, daß der Handgriff aus der in Fig. 1 und 2 dargestellten Lage in die in Fig. 3 dargestellte Lage verschwenkt werden kann, in der der Handgriff mit der Richtung der Stockachse zumindest angenähert fluchtet. Anstelle in die in Fig. 3 dargestellte, um etwa 90° abgewinkelte, am meisten bevorzugte Lage, könnte der Handgriff 1 aus der in Fig. 1 und 2 dargestellten Lage auch in an sich beliebige Winkellagen z.B. zwischen einigen Grad und 90 oder mehr Grad, vorzugsweise zwischen etwa 50° und 90° verstellbar sein.

    [0014] In den in Fig. 1 und 2 bzw. in Fig. 3 dargestellten Lagen und eventuellen Zwischenlagen kann der Handgriff durch ein Fixierelement 5 in der eingestellten Lage arretiert werden.

    [0015] Der obere Endteil 3 des Schirmstocks ermöglicht eine ästhetische Gestaltung des oberen Schirmendes. Der wie der Handgriff 1 beispielsweise aus Kunststoff hergestellte Endteil 3 kann als Griffbereich benutzt werden, und es kann eine Aufsetzschale 10 in eine Vertiefung 12 (Fig. 4) in dem Endteil 3 durch Einschnappen befestigt werden. Es kann auch eine zweite Aufsetzschale 11 gegenüber der ersten Aufsetzschale 10 in eine entsprechende Vertiefung an dem Endteil 3 eingesetzt sein. Die Aufsetzschalen bestehen aus durchsichtigem Kunststoff, können aber auch aus undurchsichtigem Kunststoff hergestellt sein. Mit dem Schirm können gewünschtenfalls unterschiedliche Aufsetzschalen entsprechend den Wünschen des Käufers geliefert und durch diesen selbst durch Einschnappen eingesetzt werden. Vorzugsweise findet eine durchsichtige Aufsetzschale 10 Verwendung, unter die der Benutzer ein Blatt mit seinem Namen und seiner Adresse einsetzen kann. Da die Aufsetzschale so ausgebildet werden kann, daß sie nicht ohne weiteres oder allenfalls nur durch Zerstörung entfernt werden kann, bietet die Möglichkeit individueller Beschriftung offensichtliche Vorteile für den Eigentümer des Schirms. Andererseits kann die Fläche unter den Aufsetzschalen in an sich beliebiger Weise zu Werbezwecken oder zum Zwecke der einfachen Anbringung von Verzierungen, Vereinssymbolen etc. benutzt werden.

    [0016] Der obere Endteil 3 des Schirmstocks 2 wird vorzugsweise derart ausgebildet, daß er etwa den gleichen Durchmesser wie der angrenzende Griffbereich des Handstücks 1 aufweist und deshalb zur Verlängerung des Griffbereichs dienen kann. Dadurch wird die Hantierbarkeit des Schirms weiter verbessert, weil eine angenehme Grifffläche nicht nur am Handgriff 1 selbst vorgesehen ist, sondern auch entlang der Länge des Endteils 3 des Schirmstocks. Durch das Aufsetzen einer Aufsetzschale 10,11 im Griffbereich des Endstücks 3 kann ferner ein angenehmes oder verbessertes Griffgefühl erzielt werden, beispielsweise wenn Aufsetzschalen benutzt werden, die auf ihrer Oberfläche linienförmige oder rasterförmige Vorsprünge aufweisen. Besonders kleinere Kinder dürften dann auch gerne den Griffbereich des Endstücks 3 anfassen, den sie ja besser erreichen können als den eigentlichen Handgriff 1. Ausführungsbeispiele für unterschiedliche Oberflächenausbildungen der Aufsetzschalen 10 oder 11 sind in den Fig. 5a, b und c dargestellt.

    [0017] In der Darstellung in Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel einer Ausbildung des Gelenks 4 dargestellt. Das Gelenk kann irgend ein übliches Gelenk wie beispielsweise ein Kugelgelenk sein, welches derart ausgebildet ist, daß damit der Handgriff 1 an dem oberen Endteil 3 des Schirmstocks 2 befestigt werden kann und der Handgriff 1 in eine mit der Richtung der Stockachse zumindest angenähert fluchtende Lage verschwenkt werden kann. Zweckmäßigerweise ist an dem Handgriff 1 ein Fixierelement 5 in Form eines Fixierschiebers angeordnet, durch den der Handgriff in der eingestellten Schwenklage arretiert werden kann. Das in einer Vertiefung 13 an dem Handgriff 1 angeordnete Fixierelement 5 wird durch eine Feder 6 in die arretierende Lage vorgespannt.

    [0018] Die Aufsetzschalen 10 bzw. 11 sind beispielsweise Halbschalen mit einer Kreisbogenlänge mit einem Zentriwinkel von etwa 180° oder weniger und ermöglichen ein Einschnappen in eine Halterungsnut 15, welche auf beiden Seiten entlang der Vertiefung 12 zum Einsetzen der betreffenden Aufsetzschale 10 verläuft, die zweckmäßigerweise entlang ihren beiden Seitenkanten jeweils einen Einschnappvorsprung 16 aufweist.

    [0019] Der am oberen Ende des Handgriffs 1 vorzugsweise vorgesehene kugelkopfförmige Griffteil kann wie der Handgriff 1 einstückig und massiv ausgebildet sein, oder auch aus einem Hohlkörper mit einer abnehmbar ausgebildeten Kappe 14 bzw. 9 bestehen. Bei Verwendung einer abnehmbaren Kappe ergibt sich der Vorteil, daß auch durch unterschiedliche Farben der Kunststoffmaterialien der Elemente des Handgriffs und des Endteils mit der Aufsetzschale ein verbessertes Aussehen durch einen geeigneten Farbkontrast erzielt werden kann. Während die Anordnung einer Aufsetzschale 10 im Griffbereich des Endteils 3 vorgezogen wird, kann bei geeigneter Ausbildung des Handgriffs 1 auch eine Anordnung einer Aufsetzschale 10 im Griffbereich des Handgriffs 1 erfolgen.

    [0020] In den Fig. 6 und 7 ist ein detailliertes Ausführungsbeispiel in einer Schwenklage entsprechend Fig. 3 dargestellt. Die Schnittansicht in Fig. 6a zeigt die untere Hälfte des Handgriffs 1 und des Endteils 3, während die Schnittansicht in Fig. 7a die entsprechende obere Hälfte des Handgriffs 1 und des Endteils 3 zeigt. Anstelle des in Fig. 3 dargestellten Schirmstocks 2 kann ein Schirmstock 2a mit größerem Durchmesser oder ein Schirmstock 2b mit kleinerem Durchmesser vorgesehen sein.

    [0021] Wie aus Fig. 6a ersichtlich ist, weist das Gelenk 4 Gelenkelemente 8 auf und für die Fixiereinrichtung mit dem Fixierelement 5 ist ein Verriegelungsstift 7 vorgesehen. Am Ende des Handgriffs 1 ist eine halbkugelförmige Kappe 9 befestigt. Spezielle Schnittansichten sind aus den Fig. 6b und 7b ersichtlich. In Fig. 7b ist unter der Aufsetzschale 10 eine Einlage 16 angeordnet, die beschriftet oder bedruckt sein kann.


    Ansprüche

    1. Schirm, mit

    - einem Schirmstock (2), dessen oberes Endteil (3) eine zur Längsachse des Schirms geneigte Stirnfläche aufweist;

    - einem Handgriff (1) mit einer komplementär ausgebildeten unteren Stirnfläche, die ebenfalls eine Neigung zur Längsachse des Schirms aufweist;

    - einem Gelenk (4) in Form einer Schwenkachse zwischen Handgriff (1) und Schirmstock (2), welche sich senkrecht zu den Stirnflächen des Handgriffs (1) und des Schirmstocks (2) erstreckt, und um die der Handgriff (1) aus einer mit dem Schirmstock (2) fluchtenden Lage in eine zum Schirmstock (2) abgewinkelte Lage verschwenkbar ist;

    - einer ersten Einrastöffnung (9a) und einer symmetrisch zur Schwenkachse angeordneten zweiten Einrastöffnung (9b) in der Stirnfläche des oberen Endteils (3) des Schirmstocks (2); und mit

    - einem Fixierelement (5) an dem Handgriff (1), durch das der Handgriff (1) in seinen Schwenkendlagen arretierbar ist,

    dadurch gekennzeichnet, daß
    die erste Einrastöffnung (9a) in Richtung der Längsachse des Schirms ausgerichtet ist, und die zweite Einrastöffnung (9b) quer zur Längsachse des Schirms;
    das Fixierelement (5) als Fixierschieber ausgebildet ist, der durch eine Feder (6) in die arretierende Lage vorgespannt wird, und daß
    an dem Fixierschieber (5) ein Verriegelungsstift (7) befestigt ist, der in jeder der beiden Schwenklagen des Handgriffs (1) in eine der Einrastöffnungen (9a, 9b) selbsttätig einrastet.
     
    2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Endteil (3) etwa den gleichen Durchmesser wie der angrenzende Griffbereich des Handgriffs aufweist und als Verlängerung des Griffbereichs vorgesehen ist.
     
    3. Schirm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Griffbereich des Endteils (3) eine Aufsetzschale in einem eingeschnappten Zustand befestigt ist.
     
    4. Schirm nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff an seinem freien Griffende als kugelkopfförmiger Griffteil ausgebildet ist.
     
    5. Schirm nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der kugelkopfförmige Griffteil aus einem Hohlkörper mit einer abnehmbaren Kappe (14) besteht.
     
    6. Schirm nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunkt des kugelkopfförmigen Griffteils seitlich versetzt im Vergleich zu der Längsmittelachse des Handgriffs (1) angeordnet ist.
     
    7. Schirm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsetzschale (10) eine etwas weniger als 180° umfassende kreisbogenförmige Halbschale ist, die entlang ihren beiden langen Seitenkanten Einschnappvorsprünge (16) aufweist, die in Halterungsnuten entlang den Seitenkanten einer Vertiefung (12) an den oberen Endteil (3) des Stocks eingeschnappt sind.
     
    8. Schirm nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei etwas weniger als 180° umfassende Halbschalen (10,11) gegenüberliegend an dem oberen Endteil (3) angeordnet sind.
     
    9. Schirm nach Anspruch 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsetzschale aus durchsichtigem Material besteht.
     
    10. Schirm nach Anspruch 3 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsetzschale an ihrer Oberfläche linienförmige oder rasterförmige Vorsprünge aufweist.
     


    Claims

    1. Umbrella, with

    - a shaft (2), the upper end portion (3) of which has an end face inclined to the longitudinal axis of the umbrella;

    - a handle (1) with a lower end face of complementary shape, which likewise has an inclination to the longitudinal axis of the umbrella;

    - a joint (4) in the form of a pivotal axis between handle (1) and shaft (2), and which extends perpendicularly to the end faces of the handle (1) and of the shaft (2), and about which the handle (1) is pivotal out of a position flush with the shaft (2) into a position angled relative to the shaft (2);

    - a first snap-in aperture (9a), and a second snap-in aperture (9b) located symmetrically to the pivotal axis, in the end face of the upper end portion (3) of the shaft (2); and with

    - a fixing member (5) on the handle (1), by means of which the handle (1) can be locked in its pivotal end positions,

    characterised in that
    the first snap-in aperture (9a) is aligned in the direction of the longitudinal axis of the umbrella, and the second snap-in aperture (9b) is aligned transversely to the longitudinal axis of the umbrella;
    the fixing member (5) is in the form of a fixing slide which is biased by a spring (6) into the locking position, and in that the first snap-in aperture (9a) is aligned in the direction of the longitudinal axis of the umbrella, and the second snap-in aperture (9b) is aligned transversely to the longitudinal axis of the umbrella;
    the fixing member (5) is in the form of a fixing slide which is biased by a spring (6) into the locking position, and in that there is attached to the fixing slide (5) a locking pin (7, which automatically resiliently engages in each of the two pivotal positions of the handle (1), in one of the snap-in apertures (9a, 9b).
     
    2. Umbrella according to claim 1, characterised in that the end portion (3) has roughly the same diameter as the adjoining handle region of the handle, and is provided as an extension of the handle region.
     
    3. Umbrella according to claim 1 or 2, characterised in that there is attached, in the handle region of the end portion (3), a slip-on shell in a snapped-in condition.
     
    4. Umbrella according to one of the preceding claims, characterised in that the handle is designed at its free handle end as a spherical-headed handle portion.
     
    5. Umbrella according to claim 4, characterised in that the spherical-headed handle portion comprises a hollow body with a removable cap (14).
     
    6. Umbrella according to claim 4 or 5, characterised in that the centre point of the spherical-headed handle portion is laterally offset in comparison to the longitudinal medial axis of the handle (1).
     
    7. Umbrella according to claim 3, characterised in that the slip-on shell (10) is an arcuate half-shell encompassing slightly less than 180°, which has along both its long lateral edges snap-in projections (16), which are resiliently engaged in retaining grooves along the lateral edges of a recess (12) on the upper end portion (3) of the shaft.
     
    8. Umbrella according to claim 7, characterised in that two half-shells (10,11) encompassing slightly less than 180° are located opposite one another on the upper end portion (3).
     
    9. Umbrella according to claim 3 or 7, characterised in that the slip-on shell is made of transparent material.
     
    10. Umbrella according to claim 3 or 7, characterised in that the slip-on shell has linear or grid-like projections on its surface.
     


    Revendications

    1. Dispositif protecteur, du type parapluie ou parasol, comprenant :

    - un manche (2), dont la partie terminale supérieure (3) présente une surface frontale inclinée par rapport à l'axe longitudinal du dispositif ;

    - une poignée (1) avec une surface frontale inférieure réalisée de façon complémentaire, qui présente également une inclinaison vis-à-vis de l'axe longitudinal du dispositif ;

    - une articulation (4) sous forme d'un axe de basculement entre la poignée (1) et le manche (2), lequel s'étend perpendiculairement aux surfaces frontales de la poignée (1) et du manche (2), et autour duquel la poignée (1) est susceptible d'être basculée depuis une position en alignement avec le manche (2) jusque dans une position formant un angle avec le manche (2) ;

    - une première ouverture d'encliquetage (9a) et une seconde ouverture d'encliquetage (9b) agencées symétriquement par rapport à l'axe de basculement dans la surface frontale de la partie terminale supérieure (3) du manche (2) ; et

    - un élément de fixation (5) sur la poignée (1), au moyen duquel la poignée (1) est susceptible d'être arrêtée dans ses positions finales de basculement ;

    caractérisé en ce que :

    - la première ouverture d'encliquetage (9a) est orientée en direction de l'axe longitudinal du dispositif, et la seconde ouverture d'encliquetage (9b) est orientée transversalement vis-à-vis de l'axe longitudinal du dispositif ;

    - l'élément de fixation (5) est réalisé sous forme d'un coulisseau de fixation, lequel est précontraint par un ressort (6) dans la position d'arrêt ;

    et en ce qu'une tige de verrouillage (7) est fixée sur le coulisseau de fixation, laquelle vient s'encliqueter automatiquement dans l'une des ouvertures d'encliquetage (9a, 9b) dans chacune des deux positions de basculement de la poignée (1).
     
    2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie terminale (3) a approximativement le même diamètre que la zone de saisie adjacente de la poignée, et en ce qu'elle est prévue comme prolongement de la zone de saisie.
     
    3. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que dans la zone de saisie de la partie terminale (3) est fixée une coquille de coiffe dans une situation encliquetée.
     
    4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poignée est réalisée à son extrémité libre sous forme d'une partie de poignée à forme de tête sphérique.
     
    5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que la partie de poignée à forme de tête sphérique est constituée par un corps creux avec un capuchon amovible (14).
     
    6. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 4 et 5, caractérisé en ce que le centre de la partie de poignée à forme de tête sphérique est agencé avec un décalage latéral par comparaison à l'axe médian longitudinal de la poignée (1).
     
    7. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la coquille de coiffe (10) est une demi-coquille en forme d'arc de cercle qui s'étend sur un peu moins de 180° et qui comporte le long de ses deux arêtes latérales allongées des saillies d'encliquetage (16) qui sont encliquetées dans des gorges de maintien le long des arêtes latérales d'un creux (12) à la partie terminale supérieure (3) du manche.
     
    8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que deux demi-coquilles (10, 11) qui s'étendent sur un peu moins de 180° sont agencées de manière opposée à la partie terminale supérieure (3).
     
    9. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 3 et 7, caractérisé en ce que la coquille de coiffe est constituée en un matériau transparent.
     
    10. Dispositif selon l'une ou l'autre des revendications 3 et 7, caractérisé en ce que la coquille de coiffe comporte sur sa surface des saillies de forme linéaire ou en forme de réseau.
     




    Zeichnung