| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 584 158 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
|
20.12.2000 Patentblatt 2000/51 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
06.09.1995 Patentblatt 1995/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.04.1992 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B43L 25/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/DE9200/348 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9220/531 (26.11.1992 Gazette 1992/29) |
|
| (54) |
VORRICHTUNG ZUM FÜLLEN VON SCHREIB-, ZEICHEN-, DRUCK- ODER MALGERÄTEN
DEVICE FOR FILLING WRITING, DRAWING, PRINTING OR PAINTING INSTRUMENTS
DISPOSITIF DE REMPLISSAGE POUR INSTRUMENTS A ECRIRE, DESSINER, IMPRIMER OU PEINDRE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
10.05.1991 DE 4115275
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.03.1994 Patentblatt 1994/09 |
| (73) |
Patentinhaber: DATAPRINT R. Kaufmann KG (GmbH & Co.) |
|
D-27753 Delmenhorst (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- KAUFMANN, Rainer
D-27753 Delmenhorst (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Barske, Heiko, Dr. rer. nat. |
|
Blumbach, Kramer & Partner
Patentanwälte
Radeckestrasse 43 81245 München 81245 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 166 552 DE-C- 856 569 FR-A- 325 195 FR-A- 1 330 188 GB-A- 1 133 979 US-A- 2 629 359 US-A- 3 035 542
|
DE-C- 672 038 DE-C- 3 332 466 FR-A- 455 964 GB-A- 1 116 859 US-A- 425 834 US-A- 2 708 904
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Füllen von eine Schreib-, Zeichen-, Druck-
oder Malspitze (Schreibspitze) aufweisenden Schreib-, Zeichen-, Druck- oder Malgeräten
(Schreibgeräten) mit Schreib-, Zeichen-, Druck- oder Malflüssigkeit (Schreibflüssigkeit),
gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs
[0002] Grundsätzlich sind Schreib-, Zeichen-, Druck- und Malgeräte und/oder Schreibflüssigkeitsreservoirs
derartiger Geräte, im folgenden kurz Schreibgeräte genannt, in den vielfältigsten
Ausführungsformen bekannt und im Einsatz. Bei Schreibgeräten dieser Art wird die Schreibflüssigkeit
in den allermeisten Fällen in einem schreibgeräteigenen kapillaren Reservoir gespeichert,
das bei sogenannten Einwegschreibgeräten zudem nicht für die Nachfüllung mit Schreibflüssigkeit
bestimmt ist, obwohl diese Nachfüllung grundsätzlich auch bei den allermeisten Einwegschreibgeräten
möglich wäre. Andere Schreibgeräte, bei denen die Schreibflüssigkeit in einem geräteeigenen
kapillaren Reservoir aufgenommen wird und die grundsätzlich zur Nachfüllung mit Schreibflüssigkeit
bestimmt und geeignet sind, zeigen dahingehend Probleme, daß in der Regel der Füllgrad
des kapillaren Reservoirs vom Schreibgerätäußeren aus nicht erkennbar ist und beim
Befüllvorgang vielfach zu viel Schreibflüssigkeit eingefüllt wird mit der äußerst
nachteiligen Folge, daß das Schreibgerät bei der Benutzung tropft.
[0003] Aus der US-A-2,629,359 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der eine in den Behälterinnenraum
eines Schreibflüssigkeitsreservoirs mit ihrem einen Ende hineinreichende Flüssigkeitsförderverbindung
mit ihrem anderen Ende in eine Einrichtung zur Aufnahme des Schreibgerätes mündet,
wobei dieses Ende der Schreibflüssigkeitsförderverbindung durch ein ringförmiges Abschlußglied
in der Einrichtung zur Aufnahme des Schreibgerätes dichtend aufgenommen wird. Dieser
Abschlußring wird über die Flüssigkeitsförderverbindung aus dem Behälter heraus fortwährend
mit Schreibflüssigkeit aus dem Schreibflüssigkeitsbehälter feucht gehalten. Die Zufuhr
einer ausreichenden Luftmenge von der Umgebung in den Behälterinnenraum ist nicht
gegeben.
[0004] Es sind auch Schreibgeräte bekannt, bei denen die Schreibflüssigkeit in einer mittels
einem verschiebbaren Kolben nachfüllbaren Patrone (Kolbenpatrone) aufgenommen wird.
Hierbei entsteht das Problem, welches durch Eintauchen in ein herkömmliches Tintenfaß
geschieht, daß Bereiche der Patrone mit Schreibflüssigkeit benetzt werden, die später
mit den Fingern des Benutzers in Berührung kommen und diese verschmutzen.
[0005] Ein weiteres Problem beim Nachfüllen von Schreibgeräten mit Flüssigkeitsspeicher
besteht darin, daß der Behälter mit der Nachfüllschreibflüssigkeit beim Nachfüllvorgang
umkippen kann, wodurch irreparable Schäden an Kleidung, Teppichen, Möbeln und dergleichen
verursacht werden. Schließlich ist es von Nachteil, daß man sich beim Nachfüllvorgang
vielfach mit der Schreibflüssigkeit beschmutzt.
[0006] Aus der DE-PS 856569 ist eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung bekannt,
bei der ein flacher Tintenbehälter mit einem Deckel verschlossen ist, der einen gewölbten,
exzentrischen Abschnitt mit einer Eintauchöffnung für die Feder eines nachzufüllenden
Schreibgeräts aufweist. Ein gewölbter Abschnitt hat auf seiner Unterseite einen konzentrisch
zu der Eintauchöffnung angeordneten Abschnitt, an der ein Einsatz gehalten ist. Der
Einsatz weist an seinem Boden eine quer angeordnete Kammer zur Aufnahme eines kapillaren
Fadenbündels auf, wobei der Boden der Kammer geschlitzt ist, um Tinte einzulassen.
Der Einsatz hat eine Rippe, die in eine Nut des Abschnitts eingreift. Durch die Nuten
des rohrförmigen Abschnitts und einen ringförmigen Zwischenraum zwischen dem Inneren
des Einsatzes und der Wandung der Eintauchöffnung ist eine Luftzufuhrleitung gebildet,
die in aufrechter Stellung des Behälters in seinen Innenraum im obersten Bereich des
Deckels mündet, dann abwärts zwischen dem Abschnitt und dem Einsatz und von dort durch
die Eintauchöffnung aufwärts in die Atmosphäre verläuft. Eine Eigenart dieser Luftzufuhrleitung
liegt darin, daß bei umgekipptem Behälter oder bei Schütteln des Behälters Tinte in
die Kammer bzw. den Raum gelangen kann, in dem das Schreibgerät gefüllt wird, wodurch
dieses verschmutzen kann, oder bei einem Zurückkippen des Behälters diese Flüssigkeit
sogar nach außen gelangen kann.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Füllen von Schreib-,
Zeichen-, Druck- oder Malgeräten zu schaffen, die ein sicheres Nachfüllen von Schreibgeräten
erlaubt, wobei die Schreibgeräte frei von Verschmutzung bleiben, und die beim Umkippen
nicht ausläuft.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung nimmt die Kammer beim Schütteln oder beim Umkippen
der Vorrichtung eventuell aus dem Behälterinnenraum gelaufene Schreibflüssigkeit sicher
auf, ohne daß diese zum Schreibgeät bzw. Schreibflüssigkeitsreservoir oder gar nach
außen gelangt.
[0010] Die Unteransprüche sind auf vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der
erfindungsgemäßen Vorrichtung gerichtet. - folgt EP 0 584 158 B1 ab Sp. 6, Z. 9 -
[0011] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nachfolgenden schematischen Zeichnungen
anhand eines Ausführungsbeispieles beschrieben. Darin zeigen:
- Fig. 1
- in der Seitenansicht im Schnitt eine Vorrichtung mit einem in die Aufnahmeeinrichtung
der Vorrichtung eingesetzten Schreibgerät,
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie A-B von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Vorrichtung wie Fig. 1, ohne in die Aufnahmeeinrichtung eingesetzten Schreibgerät,
- Fig. 4
- eine mit einem Verschluß versehene Vorrichtung,
- Fig. 5
- in der Seitenansicht im Schnitt eine Vorrichtung mit einem in die Aufnahmeeinrichtung
der Vorrichtung eingesetzten Schreibgerät, wobei die Aufnahmeeinrichtung eine Mehrzahl
nebeneinander angeordneter Kammern, die einen Teil der Luftzufuhrleitung bilden, aufweist,
- Fig. 5a
- einen Schnitt entlang der Linie C-D von Fig. 5
- Fig. 6
- eine Darstellung wie Fig. 5, jedoch mit einem weiterem Ausgleichsgefäß vor der Luftzufuhröffnung,
und
- Fig. 7
- im Schnitt eine Luftzufuhrleitung mit im Gegensatz zu den Figuren 5, 5a nicht nebeneinander,
sondern hintereinander angeordneten Kammern als Teil der Luftzufuhrleitung.
[0012] Die Vorrichtung 10 besteht im wesentlichen aus einem Behälter 14, der bei der in
den Figuren dargestellten Ausführungsform flaschenförmig ausgebildet ist. Es sei aber
darauf hingewiesen, daß der Behälter 14 grundsätzlich eine beliebige geeignete Form
mit beliebigem geeigneten Querschnitt aufweisen kann. Die Vorrichtung 10 weist zudem
eine Aufnahmeeinrichtung 17 auf, die bei der in den Figuren dargestellten Ausführungsform
eine n im wesentlichen zylindrischen Aufbau mit im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt
aufweist, die in eine am oberen Ende des Behälters 14, vgl. insbesondere Fig. 2, ausgebildete
Behältereinfüllöffnung 27 luft- und flüssigkeitsdicht entfernbar eingesetzt ist. Die
Behälterachse 21 und die Aufnahmeeinrichtungsachse 28 sind bei der hier dargestellten
Ausführungsform der Vorrichtung 10 axial zueinander ausgerichtet, was allerdings nicht
in allen Fällen erforderlich ist. Axial zur Aufnahmeeinrichtung 17 aus dieser in den
Behälterinnenraum 1 5 hineinstehend ist eine hier im wesentlichen ebenfalls zylindrisch
ausgebildete kapillare Flüssigkeitsförderverbindung 16 angeordnet, die als rohrförmige
Kapillare oder auch aus beliebigem geeigneten porösen Werkstoff bestehen kann, beispielsweise
aus Werkstoffen, wie sie für Spitzen und Speicher von üblichen Schreibgeräten 11 verwendet
werden. Das obere Ende 160 der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung 16 steht bis
in den Bereich der Mündung 20 der Luftzufuhrleitung 18 in die Aufnahme einrichtung
17 hinein vor, während das andere Ende 161 bis in den Bereich des Behälterbodens 25
in den Behälterinnenraum 15 hineinsteht. In die Luftzufuhrleitung 18 zwischen Mündung
20 und dem unmittelbaren Eintritt der Luftzufuhrleitung 18 in den Behälterinnenraum
15 ist ein Raum 23 eingefügt, der mit einem kapillaren Mittel 22 gefüllt ist.
[0013] Die Aufnahmeeinrichtung 17 weist von ihrer Innenfläche 170 eine Mehrzahl von im wesentlichen
zur Achse 28 gerichteter Vorsprünge 171 auf, die entweder als umlaufende Vorsprünge,
vgl. Fig. 3, oder als noppenartige Einzelvorsprünge, vgl. Fig. 1, ausgebildet sein
können.
[0014] Bei der Befüllung der Vorrichtung 10 selbst wird zunächst die Au fnahmeeinrichtung
17 aus der durch sie hermetisch verschlossenen Behältereinfüllöffnung 27 genommen
und der Behälter 14 mit Schreibflüssigkeit 15 bis maximal zur Hälfte seines Volumens
befüllt. Nachfolgend wird die Aufnahmeeinrichtung 17 wieder in die Behältereinfüllöffnung
27 eingefügt, so daß diese wiederum hermetisch verschlossen ist. Die in dem Behälterinnenraum
15 bzw. in die Schreibflüssigkeit 13 eingetauchte kapillare Flüssigkeitsförderverbindung
16 berührt mit ihrem unteren Ende 161 nahezu den Behälterboden 25. Durch die Kapillarität
der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung 16 wird Schreibflüssigkeit 13 bis zum
oberen Ende 160 der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung 16 gefördert, die im Bereich
der Mündung 20 der Luftzufuhrleitung 18 in die Aufnahmeeinrichtung 17 hineinragt.
[0015] Für den Befüllvorgang eines Schreibgerätes 11 wird das Schreibgerät 11 in die Aufnahmeöffnung
29 der Aufnahmeeinrichtung 17 gesteckt, bis das Schreibgerät 11 mit seiner Schreibspitze
12 das obere Ende 160 der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung berührt. Die Schreibflüssigkeit
13 gelangt nun, über die kapillare Flüssigkeitsförderverbindung 16 gefördert, über
die Schreibspitze 12 in den schreibgeräteinternen kapillaren Speicher. Die Schreibflüssigkeit
13 überwindet dabei auch problemlos den Übergang von der hohen Kapillarität der Schreibspitze
12 des nachzufüllenden Schreibgerätes 11 in die geringere Kapillarität des schreibgeräteinternen
kapillaren Speichers, da unabhängig von Kapillarsprüngen die Schreibflüssigkeit 13
so hoch steigt, bis die kapillare Steighöhe erreicht ist.
[0016] Die kapillare Steighöhe ergibt sich aus der Länge der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung
16 der Vorrichtung 10 addiert zur Länge der Schreibspitze 12 und der Länge des schreibgeräteinternen
kapillaren Speichers. Da das nachzufüllende Schreibgerät von sich aus so dimensioniert
ist, daß die in ihm aufgenommene Schreibflüssigkeit 13 nicht herausläuft, geht in
die kapillare Steighöhe lediglich noch die Länge der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung
16 ein. Aus diesem Grunde wird die kapillare Flüssigkeitsförderverbindung 16 derart
lang dimensioniert, daß sich das nachzufüllende Schreibgerät 12 wenigstens noch bis
zur Hälfte mit Schreibflüssigkeit 13 füllen kann. Die kapillare Flüssigkeitsförderverbindung
16 kann deshalb bei allen üblichen Schreibgeräten 11 bis zu 50 mm lang sein.
[0017] Ist das Schreibgerät 11 nach einer bestimmten Zeit automatisch mit Schreibflüssigkeit
13 gefüllt, kann es aus der Aufnahmeeinrichtung 17 entfernt werden, es kann aber auch
grundsätzlich dort immer, beispielsweise als geeigneter Ständer wirkend, belassen
werden. Ein Überfüllen ist aufgrund der vorangehend aufgezeigten Relation bzgl. der
kapillaren Steighöhe nicht möglich.
[0018] Anstelle der Füllung eines Schreibgerätes 11 über die Schreibspitze 12 ist es auch
möglich, das Schreibflüssigkeitsreservoir 21 direkt zu füllen, wenn dieses entweder
abnehmbar als Patrone oder dgl. ausgebildet ist, oder wenn beispielsweise auf der
Rückseite des Schreibgerätes 11 eine Anschlußstelle zum Nachfüllen des Reservoirs
vorgesehen ist. Das Schreibflüssigkeitsreservoir 21 kann auch ein Schreibflüssigkeitsbehälter
sein, bei dem durch die Saugkraft eines Kolbens die Schreibflüssigkeit aus der Vorrichtung
10 über die Flüssigkeitsförderverbindung 16 eingesaugt wird.
[0019] Die in Fig. 1 drgestellte Stellung des Behälters 14 zeigt die senkrechte Stellung
der Vorrichtung bei auf einem hier nicht dargestellten Untergrund abgestelltem Behälter
14. Die Flüssigkeitsförderverbindung 16 wird bei im wesentlichen waagerechter Stellung
des Behälters 14 unterbrochen, wenn der Behälter 14 ursprünglich lediglich bis zur
Hälfte seines Volumens mit Schreibflüssigkeit 13 befüllt worden ist, da dann keine
Schreibflüssigkeit mehr in die Flüssigkeitsförderverbindung 16 gelangen kann. Wenn
die Flüssigkeitsförderverbindung 16 mit einer Ummantelung 24 versehen ist, kann außen
an der Ummantelung 24 noch anhaftende Schreibflüssigkeit 13 auch bei um 180° gekippter
Stellung des Behälters, ausgehend von der in Fig. 1 dargestellten Stellung, die Flüssigkeitsförderverbindung
16 über deren Ende 160 nicht tropfen. Das im Raum 23 angeordnete kapillare Mittel
22 ist zudem noch in der Lage, Schreibflüssigkeit 13 aufzunehmen, die durch die Luftzufuhröffnung
180 im Behälterinnenraum 15 in die Luftzufuhrleitung 18 dringt. Dadurch ist es sogar
möglich, die Vorrichtung 10 eine begrenzte Zeit lang zu schütteln, ohne daß Schreibflüssigkeit
13 austritt.
[0020] Wie in Fig. 4 dargestellt ist, kann die Vorrichtung 10 durch einen Verschluß 30 verschlossen
werden. Der Verschluß 30 ist mit einem in den Innenraum 172 der Aufnahmeeinrichtung
17 hineinstehenden Vorsprung 300 versehen, der sowohl die Mündung 20 der Luftzufuhrleitung
18 als auch das in den Innenraum 172 hineinstehende Ende 160 der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung
16 verschließt.
[0021] Es ist jedoch auch ein beliebiger anderer Verschluß denkbar, der den Innenraum 172
vor Benetzung durch Schreibflüssigkeit 13 schützt. Es ist auch möglich, daß die Luftzufuhrleitung
18 an anderer Stelle aus der Vorrichtung 10 bzw. der Aufnahmeeinrichtung 17 austritt.
[0022] Der von der Vorrichtung 10 einschließlich des Vorsprunges 300 entfernbare Verschluß
30 wird für Transport- und Lagerzwecke über die Behältereinfüllöffnung 27, d.h. den
Behälter 15 und die Aufnahmeeinrichtung 17 verschließend, gestülpt.
[0023] In den Figuren 5 und 6 sind Modifikationen der Vorrichtung 10 dargestellt. Bei der
in Fig. 5 dargestellten Ausgestaltung der Vorrichtung 10 ist in die Leitung 18 zwischen
behälterseitiger Luftzufuhröffnung 180 und ihrer zur Atmosphäre 19 gerichteten Mündung
20 eine Mehrzahl, im vorliegenden Fall drei, miteinander über eine Verbindung 184
verbundener Kammern 181, 182, 183 eingefügt. Die Verbindung 184 selbst ist, vergl.
auch Fig. 5a, durch Öffnungen in den Kammertrennwänden 185, 186 gebildet. In die Verbindungen
184 münden sich von den Kammerböden 187, 188 erstreckende kapillare Rinnen 189. Die
hintereinander geschalteten Kammern 181, 182, 183 bilden dabei ein Labyrinth, durch
das Schreibflüssigkeit 13 auch nach extremem Schütteln des Behälters 14 nicht hindurchgelangen
und somit nicht nach außen an die Umgebung 19 bzw. Atmosphäre 19 gelangen kann. Grundsätzlich
gilt gleichermaßen für die Ausgestaltung der Vorrichtung 10 gemäß Fig. 5 und gemäß
Fig. 7, die aus Vereinfachungsgründen lediglich die hintereinander gewählte Anordnung
der Kammern 181, 182, 183 als Teil der Luftzufuhröffnung 18 darstellt, daß die in
den Kammern 181, 182, 183 durch Schütteln des Behälters 14 eingedrungene Schreibflüssigkeit
13 sich wieder von selbst entleeren kann, wenn im Innenraum 15 des Behälters 14 ein
Unterdruck entsteht. Der Ausgleich des Unterdrucks wird solange durch Schreibflüssigkeit
13 aus den Kammern 181, 182, 183 geschaffen, bis diese wieder vollständig entleert
sind.
[0024] Die Entleerung geschieht bei der Ausgestaltung der Vorrichtung gemäß den Figuren
5, 5a dadurch, daß die Schreibflüssigkeit 13 in der kapillaren Rinne 189 hochsteigt
und die Verbindung 184 (Öffnung) zwischen den Kammern 181, 182, 183 verschließt, solange
sich noch Schreibflüssigkeit 13 in den Kammern 181, 182, 183 befindet. Danach kann
Luft ungehindert die Kammern 181, 182, 183 passieren.
[0025] Bei der Ausgestaltung der Vorrichtung gemäß Fig. 7 schließt die Schreibflüssigkeit
13 schwerkraftbedingt die jeweiligen Verbindungen 184 (Öffnungen).
[0026] Für alle Ausgestaltungen der Vorrichtungen 10 gemäß den Figuren 1 bis Fig. 7 gilt,
daß sie besonderes gegen ein Auslaufen der Schreibflüssigkeit 13 geschützt sind, wenn
der Behälter 14 nur maximal bis zur Hälfte seines Volumens mit Schreibflüssigkeit
13 gefüllt wird, da dann der maximal mögliche Schreibflüssigkeitspegel 139 die Luftzuführöffnung
180 nicht erreicht.
[0027] Der Behälter 14 kann jedoch auch über die Hälfte seines Volumens bzw. auch vollständig
mit Schreibflüssigkeit 13 gefüllt werden, wenn das im Raum 23 mit dem kapillaren Mittel
22 aufnehmbare Flüssigkeitsvolumen, vergl. Fig. 1, oder das Volumen der Behälter 181,
182, 183, vergl. Fig. 5, 7, zusammengenommen oder das Volumen des Ausgleichbehälters
174, vergl. Fig. 6, im Verhältnis zum Volumen des Behälters 14 groß genug dimensioniert
wird.
[0028] Wenn die Luft sich über der Schreibflüssigkeit 13 ausdehnt, dienen diese Räume 23,
181, 182, 183, 174 insgesamt als Ausgleichsbehälter mit dem Volumen V
1 für die verdrängte Schreibflüssigkeit 13.
[0029] Für die Bestimmung des Volumens V
1 des Ausgleichsbehälters gilt folgende Beziehung:

wobei V
0 das füllbare Volumen des Behälters 14 ist, δt gleich der zulässigen Temperaturänderung
bei konstantem Luftdruck und einer Temperatur von beispielsweise 30° C ist und α der
Ausdehnungskoeffizent der Luft mit 1/273 pro° C. Das Volumen V
1 ist somit 30/273 x V
0
Alle Teile der Vorrichtung 10 können aus beliebig geeigneten Werkstoffen, beispielweise
Kunststoffwerkstoffen, Glaswerkstoffen oder auch Metallwerkstoffen ganz oder teilweise
bestehen.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 10
- Vorrichtung
- 11
- Schreibgerät
- 12
- Schreibspitze
- 13
- Schreibflüssigkeit
- 130
- Schreibflüssigkeitspegel
- 14
- Behälter
- 15
- Behälterinnenraum
- 16
- kapillare Flüssigkeitsförderverbindung
- 16
- 0 oberes Ende
- 161
- unteres Ende
- 17
- Aufnahmeeinrichtung
- 170
- Innenfläche
- 171
- Vorsprung
- 172
- Innenraum
- 173
- Berührungsort
- 174
- Ausgleichsbehälter
- 18
- Luftzufuhrleitung
- 180
- Luftzufuhröffnung
- 181
- Kammer
- 182
- Kammer
- 183
- Kammer
- 184
- Verbindung
- 185
- Kammertrennwand
- 186
- Kammertrennwand
- 187
- Kammerboden
- 188
- Kammerboden
- 189
- kapillare Räume
- 19
- Atmosphäre
- 20
- Mündung
- 21
- Behälterachse
- 22
- kapillares Mittel
- 23
- Raum
- 24
- Ummantelung
- 25
- Behälterboden
- 26
- Rohrwandung
- 27
- Behältereinfüllöffnung
- 28
- Aufnahmeeinrichtungsachse
- 29
- Aufnahmeöffnung
- 30
- Verschluß
- 300
- Vorsprung
1. Vorrichtung (10) zum Füllen von eine Schreib-, Zeichen-, Druck- oder Malspitze (Schreibspitze)
aufweisenden Schreib-, Zeichen-, Druck- oder Malgeräten (Schreibgeräten) (11) mit
Schreib-, Zeichen-, Druck- oder Malflüssigkeit (Schreibflüssigkeit) (13), umfassend
einen Behälter (14) zur Aufnahme der Schreibflüssigkeit (13), dessen Behälterinnenraum
(15) über eine Luftzuführleitung (18) mit der Atmosphäre (19) verbunden ist, sowie
eine kapillare Flüssigkeitsförderverbindung (16), durch die der Transport der Schreibflüssigkeit
(13) vom Behälterinnenraum (15) zum Schreibgerät (11) oder einem Schreibflüssigkeitsreservoir
eines Schreibgeräts (11) erfolgt, wobei eine Einrichtung (17) zur Aufnahme des Schreibgeräts
(11) oder des Schreibflüssigkeitsreservoirs verschlußdicht in der Behälteröffnung
aufgenommen wird und die eine Seite der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung (16)
in den Innenraum (172) der Aufnahmeeinrichtung (17) mündet und eine Schreibspitze
(12) des Schreibgerätes oder eine Schreibflüssigkeitseintrittsöffnung des Schreibflüssigkeitsreservoirs
berührt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftzufuhrleitung (18) durch wenigstens eine vom Innenraum (172) der Aufnahmeeinrichtung
(17) räumlich getrennte Kammer (23; 181, 182, 183) führt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Kammer
(23; 181, 182, 183) in einen vom Behälterinnenraum (15) zu einer Mündung (20) in den
Innenraum der Aufnahmeeinrichtung (17) führenden Teil der Luftzufuhrleitung (18) eingefügt
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (Luftzufuhröffnung
180) der Luftzufuhrleitung in den Behälterinnenraum (15) bei aufrechter Stellung der
Vorrichtung unterhalb der Kammer (23; 181, 182, 183) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das obere
Ende der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung (16) im Bereich der Mündung (20)
der Luftzufuhrleitung (18) in den Innenraum der Aufnahmeeinrichtung (17) hineinragt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzufuhrleitung
durch wenigstens zwei labyrinthartig hintereinander angeordnete Kammern (181, 182,
183) führt.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens das Ende (160) der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung (16) durch
einen Verschluß (30) gegen die Atmosphäre abdichtbar ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Berührungsort (173) der Schreibspitze (12) oder der Schreibflüssigkeitsöffnung
mit der kapillaren Flüssigkeitsförderverbindung (16) oberhalb des Flüssigkeitspegels
(130) liegt.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schreibflüssigkeitsfluß durch die kapillare Förderverbindung (16) bei im wesentlichen
nach unten gerichteter Stellung des Behälters (14) unterbrochen wird.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die im Behälterinnenraum (15) gelegene Luftzufuhröffnung (180) der Luftzufuhrleitung
(18) im Bereich der Behälterachse (21) angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftzufuhröffnung (180) in bezug auf den Schreibflüssigkeitspegel (130) bei
mit dem Berührungsort (173) nach oben gerichteter Stellung (Normalstellung) oberhalb
des Schreibflüssigkeitspegels (130) liegt.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die kapillare Flüssigkeitsförderverbindung (16) mit einer Ummantelung (24) versehen
ist.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die kapillare Flüssigkeitsförderverbindung (16) bis in die Nähe des Bodens
(25) des Behälters (14) erstreckt.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die kapillare Flüssigkeitsförderverbindung (16) einen rohrförmigen Querschnitt
aufweist, wobei die Rohrwandung (26) die Flüssigkeitsförderverbindung (16) bildet.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmeeinrichtung (17) als im wesentlichen einstückiges Formteil mit im
wesentlichen zylindrischem Querschnitt ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich von Kammerböden (187,
188) aus kapillare Rinnen (189) zu in Kammertrennwänden (185, 186) ausgebildeten Verbindungen
(184) zwischen den Kammern erstrecken.
1. Device (10) for filling writing, drawing, printing or painting instruments (writing
instruments) (11) having a writing, drawing, printing or painting tip (writing tip)
with writing, drawing, printing or painting fluid (writing fluid) (13), comprising
a container (14) for receiving the writing fluid (13), the container interior (15)
of which is connected to the open air (19) by means of an air intake passage (18),
and
a capillary fluid-feed connecting piece (16), by means of which the writing fluid
(13) is fed from the container interior (15) to the writing instrument (11) or a writing
fluid reservoir of a writing instrument (11), a device (17) for receiving the writing
instrument (11) or the writing fluid reservoir being sealingly received in the container
orifice, and one end of the capillary fluid-feed connecting piece (16) opens into
the interior (172) of the receiving device (17) and touches a writing tip (12) of
the writing instrument or a writing fluid inlet orifice of the writing fluid reservoir,
characterized in that
the air intake passage (18) leads through at least one compartment (23; 181, 182,
183) spatially separated from the interior (172) of the receiving device (17).
2. Device according to claim 1, characterized in that the at least one compartment (23;
181, 182, 183) is placed in a part of the air intake passage (18) running from the
container interior (15) to an opening (20) into the interior of the receiving device
(17).
3. Device according to claim 1 or 2, characterized in that when the device is in the
upright position, the opening (air intake orifice 180) of the air intake passage into
the container interior (15) is disposed underneath the compartment (23; 181, 182,
183).
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterized in that the top end of the
capillary fluid-feed connecting piece (16) projects into the interior of the receiving
device (17) in the region of the opening (20) of the air intake passage (18).
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterized in that the air intake passage
leads through at least two labyrinthine compartments (181, 182, 183) arranged one
after the other.
6. Device according to one or more of claims 1 to 5, characterized in that at least the
end (160) of the capillary fluid-feed connecting piece (16) can be sealed off from
the open air by means of a cap (30).
7. Device according to one or more of claims 1 to 6, characterized in that the contact
point (173) of the writing tip (12) or the writing fluid opening with the capillary
fluid-feed connecting piece (16) lies above the fluid level (130).
8. Device according to one or more of claims 1 to 7, characterized in that a flow of
writing fluid through the capillary fluid-feed connecting piece (16) is interrupted
if the container (14) is directed in a substantially downward position.
9. Device according to one or more of claims 1 to 8, characterized in that the air intake
orifice (180) of the air intake passage (18) placed in the container interior (15)
is arranged in the region of the container axis (21).
10. Device according to one or more of claims 1 to 9, characterized in that with regard
to the writing fluid level (130), the air intake orifice (180) lies above the writing
fluid level (130) when the contact point (173) is in the upwardly directed position
(normal position).
11. Device according to one or more of claims 1 to 10, characterized in that the capillary
fluid-feed connecting piece (16) is provided with a cover (24).
12. Device according to one or more of claims 1 to 11, characterized in that the capillary
fluid-feed connecting piece (16) extends as far as the region close to the base (25)
of the container (14).
13. Device according to one or more of claims 1 to 12, characterized in that the capillary
fluid-feed connecting piece (16) has a tubular cross section, the tube wall (26) forming
the fluid-feed connecting piece (16).
14. Device according to one or more of claims 1 to 13, characterized in that the receiving
device (17) is designed as an essentially single-piece component with a substantially
cylindrical cross section.
15. Device according to claim 5, characterized in that capillary channels (189) extend
from compartment bases (187, 188) to connections (184) provided in compartment dividing
walls (185, 186) between the compartments.
1. Dispositif (10) pour remplir des instruments à écrire, à dessiner, à imprimer ou à
peindre (instruments à écrire) (11) pourvus d'une pointe à écrire, à dessiner, à imprimer
ou à peindre (pointe à écrire) (12) avec un liquide à écrire, à dessiner, à imprimer
ou à peindre (liquide à écrire) (13), ledit dispositif comportant, - pour recevoir
le liquide à écrire (13), un récipient (14) dont le volume intérieur (15) est en communication
avec l'ambiance atmosphérique (19) par l'intermédiaire d'un conduit de mise à l'air
libre (18) , - une voie de communication capillaire d'amenée du liquide (16) assurant
le transport du liquide à écrire (13) de l'intérieur (15) du récipient vers l'instrument
à écrire (11) ou vers le réservoir de liquide à écrire d'un instrument à écrire (11),
un élément support (17) pour recevoir cet instrument à écrire (11) ou ce réservoir
de liquide à écrire étant logé de façon étanche dans la bouche du récipient, et l'une
des extrémités de la voie de communication capillaire d'amenée du liquide (16) aboutissant
dans l'espace intérieur (172) de l'élément support (17) et touchant une pointe à écrire
(12) dudit instrument à écrire ou un orifice d'entrée de liquide à écrire dudit réservoir
de liquide à écrire, caractérisé en ce que le conduit de mise à l'air libre (18) traverse
au moins un compartiment (23, 181, 182, 183) séparé spatialement de l'espace intérieur
(172) de l'élément support (17).
2. Dispositif conforme à la revendication 1 caractérisé en ce que la partie du conduit
de mise à l'air libre (18) traversant au moins un compartiment (23, 181, 182, 183)
est inséré vers une embouchure (20) dans l'espace intérieur de l'élément support (17)
dans l'intérieur du récipient (15).
3. Dispositif conforme à la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce l'embouchure (orifice
de mise à l'air libre 180) du conduit de mise à l'air libre est disposé dans l'intérieur
du récipient (15) sous le compartiment (23, 181, 182, 183) en position debout du dispositif.
4. Dispositif conforme aux revendications 1 à 3 caractérisé en ce que l'extrémité supérieure
de la voie de communication capillaire d'amenée du liquide (16) pénètre dans la zone
de l'embouchure (20) de conduit de mise à l'air libre (18) de l'espace intérieur de
l'élément support (17).
5. Dispositif conforme aux revendications 1 à 3 caractérisé en ce que le conduit de mise
à l'air libre traverse au moins deux compartiments (181, 182, 183) disposés en forme
de labyrinthe l'un derrière l'autre.
6. Dispositif conforme à une ou plusieurs des revendications 1 ou 5, caractérisé en ce
qu'au moins l'extrémité (160) de la voie de communication d'amenée du liquide (16)
est obturable contre l'ambiance atmosphérique par un obturateur (30).
7. Dispositif conforme à une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que le point de contact (173) de la pointe à écrire (12) ou de la bouche d'entrée
du liquide à écrire avec la voie de communication capillaire d'amenée du liquide (16)
est situé au-dessus du niveau de liquide (130).
8. Dispositif conforme à une ou plusieurs des revendications 1 à 7, caractérisé en ce
qu'un débit de liquide a écrire a travers la voie de communication capillaire (16)
sera interrompu dans une position du récipient (14) orientée essentiellement vers
le bas.
9. Dispositif conforme à une ou Plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce
qu'un orifice de mise à l'air libre (180) du conduit de mise à l'air libre (18) situé
à l'intérieur (15) du récipient est disposé au voisinage de l'axe (21) du récipient.
10. Dispositif conforme à une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce
que, par rapport au niveau de liquide à écrire (130) dans la position avec le point
de contact (173) dirigé vers le haut (position normale), l'orifice de mise à l'air
libre (180) est situé au-dessus de ce niveau de liquide à écrire (130).
11. Dispositif conforme à une ou plusieurs des revendications 1 à 10, caractérisé en ce
que la voie de communication capillaire d'amenée du liquide (16) est équipée d'une
gaine (24).
12. Dispositif conforme à une ou plusieurs des revendications 1 à 11, caractérisé en ce
que la voie de communication capillaire d'amenée du liquide (16) s'étend jusqu'au
voisinage du fond (25) du récipient (14).
13. Dispositif conforme à une ou plusieurs des revendications 1 à 12, caractérisé en ce
que la voie de communication capillaire d'amenée du liquide (16) présente une section
transversale tubulaire, la paroi du tube (26) formant la voie de communication capillaire
d'amenée du liquide (16).
14. Dispositif conforme à une ou plusieurs des revendications 1 à 13, caractérisé en ce
que l'élément support (17) est une pièce préformée essentiellement monobloc ayant
une section transversale essentiellement zylindrique.
15. Dispositif conforme à la revendication 5 caractérisé en ce que des voies de communication
(184) entre les compartiments, formées à partir des rainures capillaires (189) s'étendent
jusqu'aux cloisons de compartiment (185, 186).