[0001] Die Erfindung betrifft eine Kabelbündelungseinrichtung für Kabelverarbeitungsmaschinen,
wobei eine Kabelwanne für die Aufnahme eines in Bearbeitung befindlichen Kabels vorgesehen
ist.
[0002] Mit Kabelverarbeitungsmaschinen können beispielsweise für Elektroapparate oder Kraftfahrzeuge
elektrische Kabel verschiedenster Länge rationell in grösseren Stückzahlen hergestellt
werden. Die Kabel werden meist von in Rollen angelieferten Material in der erforderlichen
Länge abgeschnitten und an beiden Enden abisoliert, wobei die Enden, wenn nötig, mit
Steckern oder anderen Anschlusselementen ausgerüstet werden können. Aus einem Prospekt
40 ST, Ausgabe 1989, der Firma KOMAX AG, Dierikon/CH, ist eine derartige Maschine
bekannt. Hierbei werden die Kabel vor der Ablage auf Herstellungsfehler geprüft. Bei
Feststellung eines Fehlers wird die Kabelfertigung unterbrochen, bis das schadhafte
Kabel entfernt wird, wodurch relativ viel Fertigungszeit verloren gehen kann.
[0003] Mit der Schweizer Patentschrift Nr. 678 420 ist eine Kabelablagevorrichtung bekannt
geworden, bei der eine Aufnahmewanne vorgesehen ist, welche das an einem Ende fertig
bearbeitete Kabel vorläufig aufnimmt. Nach der Bearbeitung des zweiten Kabelendes
wird das Kabel geschwenkt und gelangt so in Berührung mit einem Mitnehmertrum eines
Bandantriebes wobei es gegen eine parallel zur Aufnahmewanne verlaufende Ablagewanne
gelenkt wird. Danach gibt die Schwenkvorrichtung das Kabel frei, so dass es in die
Ablagewanne fallen kann, wobei es jedoch von einem vor der Ablagewanne angeordnetem
Separator aufgefangen wird. Nach der Bildung eines Kabel-Losstapels vorbestimmter
Grösse wird dieser der Ablagewanne übergeben, von wo er manuell oder automatisch zu
einem Bündel abgebunden für die weitere Verwendung entnommen werden kann. Da die Kabel
nach dem Ablegen normalerweise eine gegeneinander verschobene Lage in der Ablagewanne
einnehmen, müssen sie bei der Entnahme zum Zwecke des Bündelns ausgerichtet werden,
so dass zusätzlich Arbeitszeit aufgewendet werden muss.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kabelbündelungseinrichtung zu schaffen,
bei welcher bei Auffinden eines fehlerhaften Kabels die Kabelherstellung nicht unterbrochen
wird, die fehlerhaften Kabel während des Bündelungsvorganges ausgeschieden werden,
und die Kabel ausgerichtet gebündelt entnommen werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Hierbei ist eine drehbare Kabelaufnahme-Einheit vorgesehen, welche erste und zweite
Bündelklammern aufweist, wobei die ersten Bündelklammern der Aufnahme fehlerfreier
und die zweiten Bündelklammern der Aufnahme fehlerhafter Kabel zugeordnet sind. Ein
in drei Arbeitsstellungen schwenkbarer erster Greifer übernimmt in der ersten Arbeitsstellung
von einem für den Kabeltransport vorgesehenen zweiten Greifer das Kabel. Das Kabel
wird in der zweiten Arbeitsstellung des ersten Greifers einer ersten Bündelklammer
oder in der dritten Arbeitsstellung des ersten Greifers einer zweiten Bündelklammer
übergeben. Das der jeweiligen Bündelklammer zu übergebende Kabelende wird senkrecht
zur Bewegungsrichtung des zweiten Greifers verlaufend transportiert, während das andere
Ende in einer parallel zur Bewegungsrichtung des zweiten Greifers angeordneten Kabelwanne
geführt wird.
[0006] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind insbesondere darin zu sehen, dass die
Stillstandszeit der Kabelverarbeitungsmaschine während der Fertigung verringert wird
und die fehlerhaften von den einwandfrei gefertigten Kabeln innerhalb eines Loses
rationell getrennt werden können. Durch die getrennte Führung der Kabellose in der
Kabelwanne wird erreicht, dass während der Füllung der einen Bündelklammer das volle
Kabellos aus der anderen Bündelklammer entnommen werden kann, ohne durch die in Bearbeitung
befindlichen Kabel des neuen Loses behindert zu werden. Dadurch muss die Zubringung
von Kabeln des neuen Loses während der Entnahmezeit des vollen Kabelloses nicht ausgesetzt
werden, so dass ein weiterer Zeitverlust vermieden wird. Durch die besondere Ausbildung
der Lippen der Klammerarme wird erreicht, dass ein Verschieben der Kabel in der Losgrössen-Kammer
der Bündelklammer beim Füllvorgang weitgehend verhindert wird. Ein weiterer, mit der
Art der Zubringung der Kabel erzielter Vorteil besteht darin, dass die Kabel ausgerichtet
den Bündelklammern entnommen werden können.
[0007] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht der erfindungsgemässen Einrichtung bei der Übergabe eines fehlerfreien
Kabels,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Einrichtung gemäss Fig. 1 bei der Übergabe eines fehlerhaften Kabels,
- Fig. 3
- eine Ansicht der Einrichtung gemäss Fig. 1 in gegenüber den Fig. 1 und 2 vergrösserter
Darstellung,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung einer Kabelwanne der Einrichtung gemäss Fig. 1 mit
einem in einem ersten Kanal geführten Kabel und
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung der Kabelwanne der Einrichtung gemäss Fig. 1 mit
einem in einem zweiten Kanal geführten Kabel.
[0008] In den Fig. 1 bis 3 ist mit 1 eine Montageplatte bezeichnet, die mit einem Maschinengestell
2 einer nicht weiter dargestellten Kabelverarbeitungsmaschine verbunden ist. Eine
Kabelaufnahme-Einheit 3 ist um eine Achse 4 drehbar an der Montageplatte 1 gelagert,
wobei die Drehung beispielsweise mittels eines nicht dargestellten Elektromotors oder
pneumatischen Schwenkzylinders erzeugt werden kann. Die Kabelaufnahme-Einheit 3 weist
erste und zweite Bündelklammern 5, 6 auf, wobei die ersten Bündelklammern 5 der Aufnahme
von Fehlerfreien Kabeln und die zweiten Bündelklammern 6 der Aufnahme von fehlerhaften
Kabeln zugeordnet sind. In einer beispielsweisen Ausführung sind je zwei erste und
zweite, jeweils um 180° versetzte Bündelklammern 5, 6 vorgesehen. Hierbei ist die
eine erste Bündelklammer 5 für die Aufnahme eines ersten Kabelloses und die andere
erste Bündelklammer 5 für die Aufnahme eines zweiten Kabelloses bestimmter Grösse
bestimmt. Die ersten Bündelklammern 5 bestehen aus zwei Klammerarmen 7, 8, die an
einem Ende gelenkig an einem Träger 9 der Kabelaufnahme-Einheit 3 gelagert sind. Die
anderen Enden der Klammerarme 7, 8 weisen Lippen 7.1, 8.1 auf, die unter Einwirkung
einer nicht dargestellten Feder zusammengepresst sind. Zu nachträglich näher beschriebenem
Zweck beträgt die Länge der Lippen 7.1, 8.1 ein Vielfaches des Durchmessers eines
aufzunehmenden Kabels 10. Zwischen den Klammerarmen 7, 8 ist ein Schieber 11 angeordnet,
der mit einem am Träger 9 befestigten pneumatischen Zylinder 12 verbunden ist. Der
Schieber 11 weist an seiner gegen die Lippen 7.1, 8.1 gerichteten Seite einen dreieckförmigen
Ausschnitt 13 auf, womit eine Losgrössen-Kammer für die Aufnahme einer bestimmten
Anzahl Kabel 10 gebildet wird. Die zweiten Bündelklammern 6 sind kleiner als die ersten
Bündelklammern 5 und weisen zwei unter Federeinwirkung zusammenpressbare Klammerarme
14, 15 auf. Die Klammerarme 14, 15 sind gelenkig an einem Halter 16 gelagert, der
am Träger 9 befestigt ist. Der Halter 16 weist einen halbkreisförmigen Ausschnitt
17 auf, welcher der Aufnahme der fehlerhaften Kabel dient.
[0009] An der Montageplatte 1 ist ein in drei Arbeitsstellungen A1, A2, A3 schwenkbarer
erster Greifer 18 gelagert, der ein senkrecht zu seiner Schwenkachse 19 verschiebbares
Teil aufweist, an welchem zwei schwenkbare Greiferbacken 20, 21 angeordnet sind. Ein
zweiter Greifer 22, der zwei schwenkbare Greiferbacken 23, 24 aufweist, ist auf nicht
weiter dargestellte Art verschiebbar am Maschinengestell 2 angeordnet.
[0010] Der erste Greifer 18, der zweite Greifer 22 und die Kabelaufnahme-Einheit 3 arbeiten
bei der Behandlung des Kabels 10 wie nachstehend näher beschrieben zusammen. Mit 25
ist eine mit dem Maschinengestell 2 verbundene Kabelwanne bezeichnet, die anhand der
Fig. 4 und 5 näher beschrieben wird.
[0011] Gemäss Fig. 4 und 5 ist die Kabelwanne 25 aus zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden
Abschnitten 25.1, 25.2 gebildet, wobei der erste Abschnitt 25.1 parallel zur Bewegungsrichtung
des zweiten Greifers 22 verläuft. Die Kabelwanne 25 ist durch Wände 26, 27 in zwei
Kanäle K1, K2 unterteilt, wobei der erste Kanal K1 einem ersten Kabellos und der zweite
Kanal K2 einem zweiten Kabellos zugeordnet ist. Der zweite Abschnitt 25.2 weist ein
kippbares Steuerblech 28 auf, das an der Wand 27 gelagert ist und je nach Stellung
das Kabel 10 in den ersten oder zweiten Kanal K1, K2 leitet. Im ersten Abschnitt 25.1
ist für den ersten Kanal K1 ein weiterer Schieber 29 vorgesehen, mittels welchem nach
Erreichen der ersten Losgrösse und Einstellung des Steuerbleches 28 auf den zweiten
Kanal K2, der erste Kanal K1 im ersten Abschnitt 25.1 verschliessbar ist.
[0012] Die vorstehend beschriebene Kabelbündelungseinrichtung arbeitet wie folgt:
Es sei angenommen, dass der zweite Greifer 22 ein Kabel 10 eines ersten Loses an einer
nicht dargestellten Teststation für die Prüfung von Herstellungsfehlern übernommen
hat, und in Pfeilrichtung R1 senkrecht unter den in der ersten Arbeitsstellung A1
mit geöffneten Greiferbacken 20, 21 befindlichen ersten Greifer 18 befördert hat.
Bei der Beförderung wird das Kabel 10 an einem Ende vom zweiten Greifer 22 senkrecht
zu dessen Bewegungsrichtung gehalten, während das andere Ende im ersten Kanal K1 der
Kabelwanne 25 parallel zur Bewegungsrichtung geführt wird. In der Arbeitsstellung
A1 schliessen die Greferbacken 20, 21 des ersten Greifers 18 und öffnen die Greiferbacken
23, 24 des zweiten Greifers 22, worauf der zweite Greifer 22 zwecks Übernahme eines
weiteren Kabels 10 zur Teststation zurückläuft. Während der gleichen Zeit schwenkt
der erste Greifer 18 mit dem Kabel 10 um die Schwenkachse 19 in die zweite Arbeitsstellung
A2. Es möge nun weiterhin angenommen sein, dass bei der Prüfung festgestellt wurde,
dass das Kabel 10 fehlerfrei ist. In diesem Fall wurde die Kabelaufnahme-Einheit 3
um die Achse 4 in eine Position gedreht, in der eine erste Bündelklammer 5 dem ersten
Greifer 18 gegenübersteht ( Fig. 1, 3). Nun werden die Greiferbacken 20, 21 des ersten
Greifers 18 in Richtung der ersten Bündelklammer 5 so weit stossartig verschoben,
dass das von ihnen gehaltene Kabel 10 nach Beendigung der Verschiebung eine Position
zwischen den Lippen 7.1, 8.1 der Klammerarme 7, 8 einnimmt (strichpunktierte Linien
Fig. 1, 3). Das derart festgeklemmte Kabel 10 wird erst nach Eintreffen weiterer Kabel
von diesen in die Losgrössen-Kammer gedrückt, wodurch ein Verschieben der Kabel in
der Losgrössen-Kammer weitgehend verhindert wird. Nach der Übergabe des Kabels 10
an die erste Bündelklammer 5 werden die Greiferbacken 20, 21 geöffnet und zurückgezogen
(gestrichelte Linien Fig. 1, 3). Danach schwenkt der erste Greifer 18 mit geöffneten
Greiferbacken 20, 21 zwecks Übernahme eines weiteren Kabels 10 vom inzwischen zurückgekehrten
zweiten Greifer 22 in die erste Arbeitsstellung A1 zurück. Wird beim Prüfen ein fehlerhaftes
Kabel ermittelt, so wird der erste Greifer 18 in die dritte Arbeitsstellung A3 geschwenkt,
in der eine zweite Bündelklammer 6 das Kabel vom ersten Greifer 18 übernehmen kann
(Fig. 2). Die Übergabeprozedur läuft hierbei genau so ab wie vorstehend für fehlerfreie
Kabel geschildert, wobei jedoch das fehlerhafte Kabel durch die Klammerarme 14, 15
hindurch in den halbkreisförmigen Ausschnitt 17 gestossen wird. Wenn eine erste Bündelklammer
5 die vorbestimmte Losgrösse erreicht hat, wird die Kabelaufnahme-Einheit 3 um 180°
gedreht, so dass durch manuelles Öffnen der Klammerarme 7, 8 das Kabelbündel entnommen
werden kann. Da das vom zweiten Greifer 22 senkrecht zu seiner Bewegungsrichtung transportierte
Kabelende stets die gleiche Länge aufweist, können die Kabel ausgerichtet der ersten
Bündelklammer 5 entnommen werden, so dass ein vorheriges Abbinden des Bündels zweckmässig
sein kann. Während der Entnahme kann die andere erste Bündelklammer 5 bereits mit
Kabeln des zweiten Loses gefüllt werden, so dass keine Zeit verloren geht. Hierbei
werden die Kabel durch den zweiten Kanal K2 der Kabelwanne 25 zugeführt, zu welchem
Zweck das Steuerblech 28 in eine andere Stellung gekippt und der erste Kanal K1 im
ersten Abschnitt 25.1 mittels des beispielsweise pneumatisch betätigbaren weiteren
Schiebers 29 verschlossen wird (Pfeilrichtung R2, Fig. 4).
1. Kabelbündelungseinrichtung für Kabelverarbeitungsmaschinen, wobei eine Kabelwanne
(25) für die Aufnahme eines in Bearbeitung befindlichen Kabels (10) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass eine Kabelaufnahme-Einheit (3) vorgesehen ist, die drehbar an einer Montageplatte
(1) gelagert ist,
- dass die Kabelaufnahme-Einheit (3) erste und zweite Bündelklammern (5, 6) aufweist,
wobei die ersten Bündelklammern (5) der Aufnahme von fehlerfreien Kabeln und die zweiten
Bündelklammern (6) der Aufnahme von fehlerhaften Kabeln zugeordnet sind,
- dass an der Montageplatte (1) ein in drei Arbeitsstellungen (A1, A2, A3) schwenkbarer
erster Greifer (18) gelagert ist, der ein senkrecht zu seiner Schwenkachse (19) verschiebbares
Teil aufweist, an welchem zwei schwenkbare Greiferbacken (20, 21) angeordnet sind,
- dass ein an einem Maschinengestell (2) verschiebbar angeordneter zweiter Greifer
(22) für die Zuführung der Kabel (10) vorgesehen ist,
- wobei der erste Greifer (18) in der ersten Arbeitsstellung (A1) jeweils ein Kabel
(10) vom zweiten Greifer (22) übernimmt und in der zweiten Arbeitsstellung (A2) einer
ersten Bündelklammer (5) oder in der dritten Arbeitsstellung (A3) einer zweiten Bündelklammer
(6) übergibt, und
- wobei die Kabel (10) an einem vom zweiten Greifer (22) senkrecht zu dessen Bewegungsrichtung
gehaltenen und transportierten Ende der Bündelklammer (5, 6) übergeben werden, während
das andere Ende des Kabels (10) in der Kabelwanne (25) geführt wird.
2. Kabelbündelungseinrichtung nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass beispielsweise zwei erste um 180° versetzte Bündelklammern (5) und zwei zweite
um 180° versetzte Bündelklammern (6) vorgesehen sind, wobei die eine erste Bündelklammer
(5) der Aufnahme eines ersten Kabelloses und die andere erste Bündelklammer (5) der
Aufnahme eines zweiten Kabelloses bestimmter Grösse zugeordnet ist.
3. Kabelbündelungseinrichtung nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die erste Bündelklammer (5) aus zwei Klammerarmen (7, 8) besteht, die an einem
Ende gelenkig an einem Träger (9) der Kabelaufnahme-Einheit (3) gelagert sind,
- dass die anderen Enden der Klammerarme (7, 8) Lippen (7.1, 8.1) aufweisen, die unter
Federeinwirkung zusammengepresst sind,
- dass die Länge der Lippen (7.1, 8.1) ein Vielfaches des Durchmessers des Kabels
(10) beträgt, und
- dass zwischen den Klammerarmen (7, 8) ein mit einem pneumatischen Zylinder (12)
verbundener Schieber (11) angeordnet ist, der an seiner gegen die Lippen (7.1, 8.1)
gerichteten Seite einen dreieckförmigen Ausschnitt (13) aufweist, womit eine Losgrössen-Kammer
für die Aufnahme einer bestimmten Anzahl Kabel (10) gebildet wird.
4. Kabelbündelungseinrichtung nach Patentanspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Kabelwanne (25) aus zwei beispielsweise rechtwinklig zueinander verlaufenden
Abschnitten (25.1, 25.2) gebildet ist, wobei der erste Abschnitt (25.1) parallel zur
Bewegungsrichtung des zweiten Greifers (22) verlaufend am Maschinengestell (2) angeordnet
ist,
- dass die Kabelwanne (25) in zwei Kanälen (K1, K2) unterteilt ist, wobei der erste
Kanal (K1) dem ersten Kabellos und der zweite Kanal (K2) dem zweiten Kabellos zugeordnet
ist,
- dass der zweite Abaschnitt (25.2) ein kippbares Steuerblech (28) aufweist, das je
nach Stellung das Kabel (10) in den ersten oder zweiten Kanal (K1, K2) leitet, und
- dass für den ersten Kanal (K1) im ersten Abschnitt (25.1) der Kabelwanne (25) ein
weiterer Schieber (29) vorgesehen ist, mittels welchem nach Erreichen der ersten Losgrösse
und Einstellung des Steuerbleches (28) auf den zweiten Kanal (K2) der erste Kanal
(K1) im ersten Abschnitt (25.1) verschliessbar ist.
5. Kabelbündelungseinrichtung nach Patentanspruch 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Greiferbacken (20, 21) des ersten Greifers (18) in der zweiten Arbeitsstellung
bei Übergabe des Kabels (10) an eine erste Bündelklammer (5) so weit verschoben werden,
dass das Kabel (10) eine Position zwischen den Lippen (7.1, 8.1) der Klammerarme (7,
8) einnimmt.