(19)
(11) EP 0 584 805 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
12.11.1997  Patentblatt  1997/46

(21) Anmeldenummer: 93113569.3

(22) Anmeldetag:  25.08.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A24C 5/40, A24C 5/42

(54)

Rauchtabak für die Selbstverfertigung einer Zigarette sowie Vorrichtung dafür

Tobacco product for producing a home-made cigarette and apparatus for the same

Produit à base de tabac pour l'autofabrication d'une cigarette ainsi que le dispositif de fabrication


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 25.08.1992 DE 4228227

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.03.1994  Patentblatt  1994/09

(73) Patentinhaber: Efka-Werke Fritz Kiehn GmbH
78647 Trossingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Ruppert, Heinrich Wilhelm
    D-78647 Trossingen (DE)
  • Schütze, Gunter
    D-78647 Trossingen (DE)
  • Gätschmann, Klaus
    D-78647 Trossingen (DE)

(74) Vertreter: Popp, Eugen, Dr. et al
MEISSNER, BOLTE & PARTNER Widenmayerstrasse 48
80538 München
80538 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 399 143
DE-A- 3 244 906
DE-A- 3 149 584
FR-A- 981 912
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Rauchtabak für die Selbstverfertigung einer Zigarette unter Verwendung einer vorgefertigten Zigarettenpapierhülse gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1, sowie eine Vorrichtung zur Herstellung von Zigaretten unter Verwendung des vorgenannten Rauchtabaks gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 6.

    [0002] Aus der DE-C-32 44 906 ist ein Rauchtabak bekannt, bestehend aus einer eine Verkaufseinheit bildenden Menge des Rauchtabaks in Form von etwa gleich großen Teilmengen, wobei der Rauchtabak ganz oder zumindest teilweise durch eine Umhüllung aus vollständig rauchbarem Material zusammengehalten ist. Für die Selbstverfertigung einer Selbstdreh-Zigarette ist jede Teilmenge etwa stabartig ausgebildet. Jede Teilmenge entspricht auch etwa der für eine Zigarette erforderlichen Tabakmenge. Die Umhüllung des bekannten Rauchtabaks besteht aus nicht zugfähigem, gelochtem oder netzgeflechtartigem Material. Der bekannte Rauchtabak ist durch Fressen, Rillen, Stanzen, Perforieren, Schneiden, eingefügte Fäden oder dgl. in stabartige Teilmengen unterteilt. Die Teilmengen sind nach einer bevorzugten Ausführungsform unter Bildung eines Stabgurtes so aneinandergereiht, daß sie leicht voneinander lösbar sind, ohne daß jedoch die einzelnen Teilmengen dabei zerstört werden bzw. ohne daß der innere Zusammenhalt der einzelnen Teilmengen dadurch verlorengeht. Der bekannte Rauchtabak kann zumindest stellenweise noch ein Fixativ zur Erhöhung des inneren Zusammenhalts jeder Teilmenge enthalten.

    [0003] Durch den bekannten Rauchtabak soll sich ohne besondere Hilfsmittel, wie Hilfsverpackung, aus nicht rauchbarem Material und Überführungsvorrichtung eine Zigarette selbst verfertigen lassen. In vielen Ländern besteht nun das Problem, daß ein Rauchtabak der bekannten Art, bei dem sich stabartige Teilmengen ohne Zerstörung derselben zur Selbstverfertigung von Zigaretten durch Umhüllung mit Zigarettenpapier abtrennen lassen, genauso besteuert wird wie Zigaretten. Das gleiche gilt im übrigen für die Tabakportionen gemäß der DE-C-34 07 461 oder EP-B-155 514.

    [0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rauchtabak zu schaffen, der sämtliche Vorteile vorportionierter Tabak-Teilmengen für die Selbstverfertigung von Zigaretten sowie den Vorteil des Steuerprivilegs auch in den Ländern aufweist, in denen stabartig ausgebildete Tabakportionen, die zwar an sich nicht rauchbar sind, jedoch nach Umhüllung mit Zigarettenpapier rauchbar werden, wie Zigaretten besteuert werden.

    [0005] Des weiteren ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zur Verarbeitung des erfindungsgemäß ausgebildeten Rauchtabaks zu schaffen, und zwar vorzugsweise unter maximaler Verwendung bekannter Mechanismen für Zigaretten-Stopfgeräte, wie z.B. aus EP-A-399 143 bekannt.

    [0006] Die vorgenannte Aufgabe wird hinsichtlich des Rauchtabaks durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 und hinsichtlich der angepaßten Vorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 6 gelöst.

    [0007] Der Kern des erfindungsgemäß ausgebildeten Rauchtabaks liegt in der Ausbildung der zwei oder mehr Teilmengen umfassenden Tabakportion derart, daß bei Abtrennung einer Teilmenge diese und die an diese unmittelbar angrenzende Teilmenge zwangsläufig zerstört bzw. aufgebrochen werden unter Aufhebung des inneren Zusammenhalts derselben. Dies bedeutet, daß bei Abtrennung einer Teilmenge weder diese noch die unmittelbar daran angrenzende Teilmenge ohne besondere Vorkehrungen in eine vorgefertigte Zigarettenpapierhülse überführt werden kann. Bei Abtrennung einer Teilmenge wird der Zusammenhalt derselben derart zerstört, daß sie "unter der Hand" regelrecht zerfällt. Das gleiche gilt für die an die abgetrennte Teilmenge unmittelbar angrenzende Teilmenge. Dementsprechend bleibt bei Abtrennung einer Teilmenge nichts weiter übrig als eine über die Länge des Tabakaufnahmeraums einer Zigarettenpapierhülse vorportionierte Tabakmenge.

    [0008] Die Ausführungsform, bei welcher die Tabakportion durch eine zwei oder mehr Teilmengen umfassende, flach ovale Tabakeinheit gebildet ist, und bei der der Zusammenhalt durch eine hochporöse Umhüllung aus rauchbarem Material gewährleistet ist, weist darüber hinaus den Vorteil auf, daß im Vergleich zum Stand der Technik erheblich weniger "Papier", nämlich Umhüllungsmaterial je Tabak-Teilmenge geraucht werden muß. Dadurch wird die Akzeptanz dieser Ausführungsform durch den Verbraucher erheblich erhöht.

    [0009] Die erste Alternative, bei der die Tabakportion durch zwei oder mehr jeweils stabartig ausgebildete und zu einem Stabgurt miteinander verbundene, insbesondere verklebte Teilmengen gebildet ist, hat den Vorteil, daß die Tabakstäbe auf einer modifizierten Zigarettenstrangmaschine hergestellt werden können, und zwar nach Art einer Zigarette. Die Tabakstäbe werden ähnlich wie Zigaretten von einem kontinuierlich hergestellten Tabakstrang abgetrennt. Anschließend werden sie nebeneinander unter Ausbildung eines Stabgurtes miteinander verklebt, wobei die Verklebung vorzugsweise so erfolgt, daß beim Abtrennen einer Teilmenge vom Stabgurt sowohl diese Teilmenge als auch die unmittelbar angrenzende Teilmenge aufbrechen. Der Kleber dringt zu diesem Zweck längs der Klebnaht in die äußere Umhüllung der einzelnen Tabakstäbe ein. Sofern die Tabakstäbe durch innere Bindemittel zusammengehalten werden, dringt der Kleber in jeden Tabakstab regelrecht ein, um die vorgenannte Zerstörung der Tabakstäbe beim Trennen derselben voneinander zu gewährleisten.

    [0010] Um sicherzustellen, daß die jeweils getrennten Teilmengen manuell nicht beherrschbar sind, ist der Tabak innerhalb der Tabakportion bzw. innerhalb jeder Teilmenge vorzugsweise komprimiert. Dies bedeutet, daß nach Aufhebung des inneren Zusammenhalts jeder Teilmenge diese radial expandiert und ihre Formstabilität verliert.

    [0011] Die erfindungsgemäß angepaßte Vorrichtung zum Stopfen vorgefertigter Zigarettenpapierhülsen unter Verwendung des vorgenannten Rauchtabaks ist zum einen durch weitgehende Übernahme herkömmlicher Stopfgeräte und zum anderen durch eine zusätzliche Maßnahme gekennzeichnet, wonach der Tabakfüllöffnung ein Magazin zur Aufnahme und teilmengenweisen Einbringung der vorbeschriebenen erfindungsgemäßen Tabakportion in die Preßkammer des Stopfgerätes zugeordnet ist. Vorzugsweise ist das vorgenannte Magazin durch einen über der Tabakfüllöffnung angeordneten Aufnahmeschacht gebildet, dessen freier Querschnitt dem Querschnitt der Tabakfüllöffnung entspricht. Dem Aufnahmeschacht kann ein Stempel zum Nachschieben von Tabak-Teilmengen in die geöffnete Preßkammer zugeordnet sein. Alternativ weist der Aufnahmeschacht an mindestens einer, vorzugsweise an beiden Längsseiten eine sich bis nahe oberhalb der Tabakfüllöffnung erstreckende Ausnehmung zum teilmengenweisen Nachdrücken bzw. Nachschieben der Tabakportion - z. B. mittels eines Fingers des Benutzers - auf.

    [0012] In bezug auf die beanspruchte Vorrichtung sei darauf hingewiesen, daß aus der FR-A 981 912 ein Zigarettenstopfgerät bekannt ist, dessen Presskammer ein Tabak-Aufnahmeschacht mit einem Zugfedervorgespanntem Presstempel zum Nachschieben von Tabak zugeordnet ist. Der Tabakaufnahmeschacht ist um eine sich parallel zur Tabakpresskammer erstreckende Achse hin- und herverschenkbar gelagert. Dabei läßt sich die der Tabakpresskammer zugeordnete Öffnung des Tabakaufnahmeschachts an zwei Schneidkanten vorbeibewegen, die die beiden Längsseiten der Einfüllöffnung der Tabakpresskammer begrenzen. Auf diese Weise wird beim Verschwenken des Tabakaufnahmeraums eine bestimmte Tabakmenge von dem vom Tabakaufnahmeschacht gelieferten Tabak für die Tabakpresskammer abgetrennt. Die Schwenklagerung des Tabakaufnahmeschachtes ist also für die Portionierung des Tabaks ganz wesentlich. Das bekannte Stopfgerät ist für die Handhabung von losem Tabak konzipiert, nicht jedoch für eine in Teilmengen unterteilte Tabakportion gemäß der vorliegenden Erfindung.

    [0013] Des weiteren ist die erfindungsgemäße Vorrichtung vorzugsweise mit einem Trennmesser oder dgl. Trennelement, z. B. Quetschbalken oder dgl. versehen. Das vorgenannte Trennelement ist der Tabakfüllöffnung des Stopfgerätes zugeordnet und befindet sich oberhalb des Preßbalkens, wobei die Trennbewegung vorzugsweise der Bewegung des Preßbalkens in Preßrichtung voreilt.

    [0014] Hinsichtlich weiterer konstruktiver Details wird auf die Ansprüche 12 ff. verwiesen.

    [0015] Nachstehend werden zwei Ausführungsformen eines erfindungsgemäß ausgebildeten Rauchtabaks sowie eine zur Verarbeitung dieses Rauchtabaks angepaßte Vorrichtung zur Selbstherstellung von Zigaretten anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert.

    [0016] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Rauchtabaks in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 2
    eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäß ausgebildeten Rauchtabaks in perspektivischer Ansicht;
    Fig. 3 bis 5
    die Trennschnittbewegung eines erfindungsgemäß vorgesehenen Trennmessers in Zuordnung zur Füllöffnung der Tabakpreßkammer eines Stopfgerätes in Relation zur Bewegung des zugeordneten Preßbalkens, jeweils im schematischen Teil-Querschnitt;
    Fig. 6
    eine Ausführungsform eines mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Trennmesser und erfindungsgemäßen Magazin versehenen Stopfgerätes im Querschnitt;
    Fig. 7
    eine erste Ausführungsform eines in einem Stopfgerät erfindungsgemäß vorgesehenen Tabak-Trennmessers in schematischer Draufsicht;
    Fig. 8
    eine zweite Ausführungsform eines in einem Stopfgerät erfindungsgemäß vorgesehenen Tabak-Trennmessers in schematischer Draufsicht; und
    Fig. 9
    eine Ausführungsform eines der Füllöffnung der Tabakpreßkammer eines Stopfgerätes zugeordneten Tabak-Magazins in schematischer Ansicht.


    [0017] Gemäß Fig. 1 besteht der für die Selbstverfertigung von Zigaretten unter Verwendung vorgefertigter Zigarettenpapierhülsen, insbesondere Filter-Zigarettenpapierhülsen, aus einer mindestens zwei, hier sechs Teilmengen umfassenden, durch eine äußere Umhüllung aus hochporösem und rauchbarem Material zusammengehaltenen Tabakportion 47, wobei jede Teilmenge etwa die für eine Zigarette erforderliche Tabakmenge enthält. Die sechs Teilmengen der Tabakportion 47 gemäß Fig. 1 sind mit der Bezugsziffer 48 angedeutet. Die vorgenannte Umhüllung, die die sechs Teilmengen 48 zusammenhält, ist mit der Bezugsziffer 49 gekennzeichnet. Sie besteht aus hochporösem Zigarettenpapier oder Papiervlies, welches aus rauchbarem Material besteht und derart porös bzw. luftdurchlässig ist, daß die Tabakportion 47 als solche nicht zugfähig und damit nicht rauchbar ist. Zu diesem Zweck muß die Tabakportion 47 in die einzelnen Teilmengen 48 unterteilt und die einzelnen Teilmengen jeweils in Zigarettenpapier eingehüllt, insbesondere in eine vorgefertigte Zigarettenpapierhülse eingebracht werden.

    [0018] Die Tabakportion 47 gemäß Fig. 1 ist als flach ovale bzw. flachprofilartige Tabakeinheit ausgebildet; d. h. die einzelnen Teilmengen 48 sind innerhalb dieser Einheit bzw. der äußeren Umhüllung 49 integral miteinander verbunden, d. h. nicht voneinander getrennt.

    [0019] Etwas anders ist es bei der Ausführungsform nach Fig. 2. Dort ist die Tabakportion 47 in einzelne, nämlich acht stabartige Teilmengen 50 unterteilt. Diese Teilmengen 50 sind zu einem Stabgurt 51 miteinander verbunden, insbesondere miteinander verklebt (Längsklebnähte 52). Die einzelnen Tabakstäbe 50 lassen sich auf einer modifizierten Zigarettenstrangmaschine herstellen ähnlich wie die Tabakportionen gemäß der EP-B-155 514. Die Tabakstäbe 50 werden nach ihrer Herstellung gruppenweise nebeneinandergelegt und längs einer Mantellängslinie miteinander verklebt, und zwar derart, daß bei Abtrennung einer Teilmenge 50 diese und die an diese unmittelbar angrenzende Teilmenge zwangsläufig zerstört bzw. aufgebrochen werden unter Aufhebung des inneren Zusammenhalts mit der Folge, daß sie nach Abtrennung nicht ohne weiteres in eine vorgefertigte Zigarettenpapierhülse eingebracht werden können. Zu diesem Zweck ist eine Vorrichtung, insbesondere ein Stopfgerät erforderlich. Es ist auch denkbar, eine derart aufgebrochene Teilmenge nach Selbstdreherart mit Zigarettenpapier zu umwickeln, und zwar entweder manuell oder mittels eines bekannten Wickelgerätes. Diese Art der Selbstherstellung einer Zigarette erfordert ein nicht unbeachtliches Geschick. Der Vorteil der beschriebenen Tabakportion in Verbindung mit dem herkömmlichen Selbstdrehen von Zigaretten besteht jedoch darin, daß der Tabak exakt vorportioniert ist und über die Länge der Zigarette etwa gleichmäßig verteilt vorliegt. Insofern bietet die beschriebene Tabakportion mit den Teilmengen 50 durchaus auch erhebliche Vorteile beim Selbstdrehen von Zigaretten im Vergleich zum Stand der Technik. Vor allem ist zu bedenken, daß die einzelnen Teilmengen nach Aufhebung des inneren Zusammenhalts relativ lose vorliegen, so daß das Zigarettenpapier in herkömmlicher Weise unter radialer Pressung des Tabaks um diesen herumgewickelt werden kann, so daß eine einwandfrei zugfähige Zigarette entsteht.

    [0020] Um den vorgenannten Effekt zusätzlich zu unterstützen, liegt der Tabak innerhalb der Tabakportion 47 bzw. innerhalb der Teilmengen 50 vorzugsweise radial komprimiert vor. Um das Abbrechen der Teilmengen 50 in der beschriebenen Weise sicherzustellen, wird zur Verbindung der einzelnen Teilmengen 50 ein Kleber verwendet, der in das Umhüllungsmaterial eindringt, so daß beim Abbrechen einer Teilmenge zwangsläufig sowohl die Umhüllung dieser Teilmenge als auch die Umhüllung der benachbarten Teilmenge aufbricht. Falls die einzelnen Teilmengen 50 durch ein inneres Fixativ bzw. Bindemittel zusammengehalten werden, dringt der Kleber vorzugsweise in die Tabakfüllung ein, um den inneren Zusammenhalt nach Abbrechen einer Teilmenge aufzuheben.

    [0021] Die Länge der Tabakportion 47 entspricht in der Regel etwa der Länge des Tabakaufnahmeraums der Zigarettenpapierhülle, innerhalb der eine Teilmenge plaziert werden soll.

    [0022] Die vorbeschriebenen Tabakportionen ziehen eine entsprechend angepaßte Vorrichtung zum Stopfen von Zigaretten unter Verwendung vorgefertigter Zigarettenpapierhülsen nach sich. Anhand der Fig. 3 bis 6 wird eine Ausführungsform eines entsprechend angepaßten Zigaretten-Stopfgerätes näher beschrieben. Dieses umfaßt ein Gehäuse, welches aus einem Gehäuseunterteil 11 und einem Gehäuseoberteil 12 besteht. Im Gehäuseoberteil ist eine längliche Öffnung, nämlich Tabakfüllöffnung 13 vorgesehen, die in eine Tabakpreßkammer 14 mündet. Die Preßkammer 14 wird einerseits von einem halbrunden Wandteil 40 und andererseits von einer entgegengesetzt halbrunden Fläche 16 eines waagerecht verschiebbaren Preßbalkens 17 begrenzt. Das innere Wandteil 40 gehört zu einer der Preßkammer 14 zugeordneten äußeren Seitenwand 41, die als Doppelwand ausgebildet ist und deren äußeres Wandteil 42 in Tabak-Ausstoßrichtung gegenüber dem inneren Wandteil 40 verschiebbar ausgebildet ist. Zu diesem Zweck weist das äußere Wandteil 42 einen Ansatz 43 auf, der einen Längsschlitz 44 im inneren Wandteil 40 durchragt und in diesem gleitend gelagert ist. Der Ansatz 43 trägt einen stößelartigen Ausstoßschieber 25. Das Wandteil 42 und der Ausstoßschieber 25 bilden ein integrales, d. h. gemeinsam in Längsrichtung der Tabakpreßkammer 14 hin- und herverschiebbares Bauteil. Ferner ist das äußere Wandteil 42 mittels einer hinterschnittenen Führung 46 mit dem Gehäuseunterteil 11 unter Ausbildung einer Geradführung verbunden. Auf der Oberseite des äußeren Wandteils 42 ist ein Griff 29 angeordnet. Das dem Wandteil 16 diametrale Ende 20 des Preßbalkens 17 ist mit einem Hebel 21 gekoppelt, welcher zugleich als Handhabe 32 ausgebildet ist. Diese kann z. B. als Formspritzteil aus Kunststoff hergestellt sein. Die Handhabe 23 ist um eine horizontale Achse verschwenkbar gelagert, welche durch seitlich an der Handhabe 23 angeformte Lagerzapfen 22 definiert ist. Diese Lagerzapfen 22 sind in halbschalenförmigen Lagerschalen 45 drehbar gelagert, wobei sie in den Lagerschalen 45 durch einen Vorsprung 39 an der Innenseite des Gehäuseoberteils 12 gehalten werden.

    [0023] Am diametralen Ende 20 des Preßbalkens 17 sind im axialen Abstand voneinander zwei L-förmige Wangen 24 angeformt, an deren einander zugewandten Innenseiten jeweils L-förmige Steuernuten 2 ausgebildet sind, in die seitlich an der Handhabe 23 angeformte Führungszapfen 6 hineinragen, wobei die beiden Führungszapfen 6 jeweils an den beiden Außenseiten der seitlichen Begrenzungswände der Handhabe 23 ausgebildet sind. An den Innenseiten der seitlichen Begrenzungswände der Handhabe 23 sind jeweils mit den Führungszapfen 6 fluchtend ebenfalls Führungszapfen angeformt. Diese korrespondieren mit einer jeweils bogenförmigen Steuernut 3, die jeweils an der Außenseite von zwei ebenfalls im axialen Abstand voneinander, jedoch zwischen den beiden bereits erwähnten L-förmigen Wangen 24 angeordneten Wangen 18 ausgebildet sind, die Bestandteil eines zwischen Gehäuseoberteil 12 und Preßbalken 17 hin- und herverschiebbaren Trennmessers 1 sind. Die Steuernuten 2 und 3 sind so ausgebildet und relativ zueinander angeordnet, daß bei Betätigung der Handhabe 23 in Preßrichtung (Pfeil 19) das Trennmesser 1 dem Preßbalken 17 voreilt. Vorzugsweise ist die Ankoppelung des parallel zum Preßbalken 17 hin- und herbewegbaren Trennmessers 1 an der Handhabe 23 so, daß die Bewegung des Preßbalkens 17 in Preßrichtung erst dann beginnt, wenn sich das Trennmesser 1 über die Tabakfüllöffnung 13 hinwegbewegt hat, d. h. sich in seiner Trenn-Endstellung befindet. Um dies zu erreichen, ist bei der Ausführungsform nach Fig. 6 die L-förmige Steuernut 2 vorgesehen, wobei sich der kürzere Schenkel im Abstand vom Preßbalken 17 etwa parallel zu dessen Bewegungsrichtung erstreckt, und zwar von der Preßkammer 14 weggerichtet. Des weiteren ist die lichte Weite des oberen Horizontalschenkels der Steuernut 2 größer als der Außendurchmesser des zugeordneten Zapfens 6, so daß bei Verschwenken der Handhabe 23 in Preßrichtung 19 ausgehend von der Füllstellung der Führungszapfen 6 im oberen Horizontalschenkel die Steuernut 2 zunächst wirkungslos bleibt mit der Folge, daß der Preßbalken 17 in seiner zurückgezogenen Stellung entsprechend Fig. 6 verharrt. Die innenseitig an der Handhabe 23 angeformten, jeweils mit den Zapfen 6 fluchtenden Zapfen korrespondieren jedoch bereits von Anfang an mit den dem Trennmesser 1 zugeordneten Steuernuten 3, so daß das Trennmesser 1 ohne Verzögerung in Tabak-Trennrichtung bewegt wird, mit der Folge, daß das Trennmesser 1 voll wirksam ist, bevor der Preßbalken 17 in Aktion tritt. Der beschriebene Bewegungsablauf ist anhand der Fig. 3 bis 5 nachvollziehbar. Beim Öffnen der Tabakpreßkammer erfolgt der Bewegungsablauf genau umgekehrt, d. h. das Trennmesser 1 eilt dem Preßbalken 17 nach.

    [0024] Damit der Preßbalken 17 in Preßstellung verharrt, ist am unteren Ende jeder Steuernut 2 eine Erweiterung 15 vorgesehen, in die die Führungszapfen 16 einrasten. Die Erweiterung 15 und damit die erwähnte Rastverbindung liegen, wie Fig. 6 erkennen läßt, unterhalb der gedachten Verbindungslinie zwischen Tabakpreßkammer 14 und dem Schwenklager der Handhabe 23. Die Raststellung der Handhabe 23 ist also eine "Über-Totpunkt-Stellung".

    [0025] Der Tabakfüllöffnung 13 ist zur Handhabung der Tabakportionen 47 gemäß Fig. 1 bzw. Fig. 2 ein Magazin 52 zur Aufnahme und teilmengenweisen Einbringung der vorgenannten Tabakportion 47 zugeordnet. Das Magazin wird bei der dargestellten Ausführungsform durch einen über der Tabakfüllöffnung 13 angeordneten Aufnahmeschacht 53 gebildet, dessen freier Querschnitt dem Querschnitt der Tabakfüllöffnung 13 entspricht. Dem Aufnahmeschacht 53 kann ein Stempel zum Nachschieben von Tabak-Teilmengen in die geöffnete Preßkammer 14 des Stopfgerätes zugeordnet sein. In den Fig. 3 bis 6 ist ein solcher Stempel nicht dargestellt. Er ist lediglich durch den Pfeil 54 in Fig. 3 und 6 angedeutet.

    [0026] Um die Verwendung eines Stempels 54 zum Nachschieben der Tabakportion 47 zu vermeiden, ist der Aufnahmeschacht 53 gemäß Fig. 9 an beiden Längsseiten mit einer Ausnehmung 55 versehen. Die Ausnehmung 55 erstreckt sich vom oberen Rand des Aufnahmeschachts 53 bis nahe oberhalb der Tabakfüllöffnung 13. Die Ausnehmung 55 dient zum teilmengenweisen Nachdrücken bzw. Nachschieben der Tabakportion 47 z. B. mittels des Zeigefingers des Benutzers. Auf diese Weise ist der vorerwähnte Stempel 54 zum teilmengenweisen Nachdrücken der Tabakportion 47 entsprechend Fig. 1 oder 2 entbehrlich.

    [0027] Entsprechend den Fig. 3 bis 5 wird also durch den Aufnahmeschacht 53 und die Füllöffnung 13 hindurch zunächst Tabak, z. B. in Form der Tabakportion 47 gemäß Fig. 1, in die Tabakpreßkammer 14 eingebracht, wobei die Tabakportion 47 entsprechend Fig. 3 soweit in den Aufnahmeschacht 43 hineingeschoben wird, bis sie mit ihrem unteren Rand am Boden der Tabakpreßkammer 14 anstößt. Anschließend wird durch das voreilende Trennmesser 1 eine Teilmenge 48 von der Tabakportion 47 abgetrennt, und zwar unter gleichzeitigem Verschließen der Füllöffnung 13. Zu diesem Zweck weist die der Preßkammer 14 zugewandte Vorderkante 4 des Trennmessers 1 eine messerartige Schneide 5 auf. Diese kann entsprechend Fig. 7 über die Länge der Preßkammer 14 schräg verlaufend nach Art einer Guillotine ausgebildet sein. Alternativ kann die Schneide 5 entsprechend Fig. 8 auch spitzdachartig ausgebildet sein. Schließlich ist auch eine sägezahnartige Ausbildung der Schneide 5 denkbar.

    [0028] Statt des Trennmessers 1 kann auch ein entsprechend wirksamer Quetschbalken oder dgl. Trennelement vorgesehen sein.

    [0029] Durch das Trennmesser 1 wird die von der Tabakportion 47 abgetrennte Teilmenge 48 unter Auflösung des inneren Zusammenhalts derselben in die Tabakpreßkammer 14 regelrecht hineingerollt. Ggf. noch überstehende Tabakreste sowie Reste der porösen Umhüllung 49 werden zwischen der Schneide 5 und der dem Preßbalken 17 gegenüberliegenden Begrenzungskante 7 der Füllöffnung 13 abgetrennt, so daß sich die abgetrennte Teilmenge 48 samt abgetrennter Umhüllung 49 vollständig innerhalb der Tabakpreßkammer 14 befindet. Der letztlich hergestellte Tabakstrang 10 entsprechend Fig. 5 läßt sich dann problemlos aus der Tabakpreßkammer 14 ausstoßen. Wie Fig. 5 im übrigen noch erkennen läßt, ist in Tabakpreßstellung der Preßbalken 17 und die Vorderkante 4 bzw. Schneide 5 des Trennmessers 1 mit der gewölbten Preßfläche 16 des Preßbalkens 17 etwa bündig unter entsprechender Fortsetzung der Preßfläche 16 des Preßbalkens 17.

    [0030] In gleicher Weise wie die Tabakportion 47 gemäß Fig. 1 ist diejenige gemäß Fig. 2 mit dem beschriebenen Stopfgerät verarbeitbar.

    [0031] Bei einem Komfortgerät kann statt des beschriebenen Trennmessers 1 eine elektromotorisch angetriebene Säge vorgesehen sein, insbesondere auch ein entsprechend dem Trennmesser 1 gemäß den Fig. 3 bis 6 in die Tabakfüllöffnung hineinbewegbares Kreissägeblatt.

    [0032] Bei einem weniger komfortablen Stopfgerät ist es auch denkbar, daß das Trennmesser 1 mittels einer gesonderten Handhabe in Tabak-Trennstellung bewegt wird. Das Trennmesser kann in diesem Fall auch nach Art eines Küchenmessers ausgebildet sein, welches durch einen Bodenschlitz im unteren Bereich des Aufnahmeschachts 53 in Tabakpreßkammer-Längsrichtung hindurchbewegbar ist unter Abtrennung der gewünschten Teilmenge 48 bzw. 50.

    [0033] Um die Abtrennung von Teilmengen 48 bei der Ausführungsform einer Tabakportion nach Fig. 1 zu erleichtern, kann die Umhüllung 49 sich in Längsrichtung erstreckende Perforationen 56 aufweisen, die die Längs-Trennlinien zwischen benachbarten Teilmengen 48 definieren. Statt der Perforationslinien 56 können auch andersgeartete Sollbruchlinien in der Umhüllung 49 ausgebildet sein. Die Sollbruchlinien müssen jedoch so stark dimensioniert sein, daß sie den Zusammenhalt der Tabakportion 47 außerhalb des Magazins 52 des beschriebenen Stopfgerätes gewährleisten.


    Ansprüche

    1. Rauchtabak für die Selbstverfertigung einer Zigarette, insbesondere unter Verwendung einer vorgefertigten Zigarettenpapierhülse, bestehend aus einer oder mehreren, jeweils mindestens zwei Teilmengen (48 bzw. 50) umfassenden, durch eine äußere Umhüllung (49) zusammengehaltenen Tabakportion(en) (47), wobei jede Teilmenge (48 bzw. 50) etwa die für eine Zigarette erforderliche Tabakmenge enthält, und wobei die Umhüllung (49) der Tabakportion(en) (47) und/oder Teilmengen (50) derart luftdurchlässig ist, daß sie als solche nicht zugfähig und damit nicht rauchbar ist bzw. sind,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Tabakportion (47) entweder gebildet ist durch zwei oder mehr jeweils stabartig ausgebildete und zu einem Stabgurt (51) an ihren Längsseiten so miteinander verbundene, insbesondere verklebte Teilmengen (50), daß beim Abbrechen einer Teilmenge zwangsläufig die Umhüllung dieser Teilmenge als auch die Umhüllung der benachbarten Teilmenge aufbricht, oder durch eine zwei oder mehr Teilmengen (48) umfassende, flachovale Tabakeinheit gebildet ist, wobei der Zusammenhalt der Tabakportion (47) jeweils derart ist, daß bei Abtrennung einer Teilmenge (48 bzw. 50) diese und die an diese unmittelbar angrenzende Teilmenge zwangsläufig zerstört bzw. aufgebrochen werden unter Aufhebung des inneren Zusammenhalts der Teilmengen.
     
    2. Rauchtabak nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Tabakportion (47) und/oder Teilmengen (48 bzw. 50) eine Länge entsprechend der Länge des Tabakaufnahmeraums der zugeordneten Zigarettenpapierhülle, insbesondere vorgefertigten Zigarettenpapierhülse, aufweist bzw. aufweisen.
     
    3. Rauchtabak nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Teilmengen (50) als Tabakstäbe diese von einem auf einer Art Zigarettenstrangmaschine kontinuierlich hergestellten Tabakstrang abgetrennt sind, bevor sie zu einem Stabgurt (41) miteinander verbunden, insbesondere verklebt werden.
     
    4. Rauchtabak nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß als äußeres Fixiermittel für die Tabakportion (47) und/oder Teilmengen (50) eine aus rauchbarem Material hergestellte Umhüllung (49) dient, während als inneres Fixiermittel rauchbare Tabak-Bindemittel verwendet sind.
     
    5. Rauchtabak nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak innerhalb der Tabakportion (47) bzw. innerhalb der Teilmengen (50) komprimiert ist.
     
    6. Vorrichtung zum Stopfen von vorgefertigten Zigarettenpapierhülsen, insbesondere Filter-Zigarettenpapierhülsen, mit einer eine Füllöffnung (13) aufweisenden Tabakpreßkammer (14), in der durch die Füllöffnung (13) eingefüllter Tabak mittels eines quer zur Längsrichtung der Tabakpreßkammer (14) bewegbaren Preßbalkens (17) zu einem Tabakstrang (10) verpreßbar ist, einer Tülle zum Aufstecken der Zigarettenpapierhülse, einer Klemmvorrichtung zum Festhalten der Zigarettenpapierhülse auf der Tülle, und mit einem Ausstoßschieber (25) zum Ausstoßen des Tabakstrangs (10) aus der Preßkammer (14) in die Zigarettenpapierhülse,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    der Tabakfüllöffnung (13) ein Magazin (42) zur Aufnahme und teilmengenweisen Einbringung der Tabakportion (47) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5 in die Preßkammer (14) zugeordnet ist.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (52) durch einen über der Tabakfüllöffnung (13) angeordneten Aufnahmeschacht (53) gebildet ist, dessen freier Querschnitt dem Querschnitt der Tabakfüllöffnung (13) entspricht.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß dem Aufnahmeschacht (53) ein Stempel (54) zum Nachschieben von Tabak-Teilmengen (48 bzw. 50) in die geöffnete Preßkammer (14) zugeordnet ist.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschacht (53) an mindestens einer Längsseite eine sich bis nahe oberhalb der Tabakfüllöffnung (13) erstreckende Ausnehmung (55) zum teilmengenweisen Nachdrücken bzw. Nachschieben der Tabakportion (47) - z. B. mittels eines Fingers des Benutzers - ausgebildet ist.
     
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Tabakfüllöffnung (13) oberhalb des Preßbalkens (17) ein zumindest über einen Teil der Preßkammerlänge wirksames Messer (1) oder dgl. Trennelement zugeordnet ist, dessen Trennbewegung der Bewegung des Preßbalkens (17) vorzugsweise voreilt.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (1) parallel zum Preßbalken (17) hin- und herbewegbar gelagert und mit der mit dem Preßbalken (17) verbundenen Betätigungshandhabe (23) derart gekoppelt ist, daß die Bewegung des Preßbalkens (17) in Preßrichtung erst dann beginnt, wenn sich das Messer (1) in Trenn-Endstellung befindet.
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Preßbalken (17) und das Messer (1) jeweils eine Steuerkurve, insbesondere Steuernut (2 bzw. 3) aufweisen, die mit der Betätigungshandhabe (23), insbesondere daran angeformten Zapfen (6) korrespondieren, derart, daß bei Bewegung der Handhabe (23) in Tabakpreßrichtung (Pfeil 19) das Trennmesser (1) der Preßbalkenbewegung in Richtung Preßendstellung voreilt.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshandhabe (23) zwei unterschiedliche Steuerkurven, insbesondere Steuernuten aufweist, die mit dem Preßbalken (17) einerseits und dem Trennmesser (1) andererseits, insbesondere über am Preßbalken und Trennmesser angeformten Zapfen korrespondieren, derart, daß bei Bewegung der Handhabe (23) in Tabakpreßrichtung (Pfeil 19) das Trennmesser (1) sich in Trennendstellung befindet, bevor der Preßbalken (17) in Preßrichtung bewegt wird.
     
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmesser (1) eine über die Länge der Preßkammer (14) schräg verlaufende bzw. guillotineartige Schneide (5) aufweist.
     
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmesser (1) eine spitzdachartige Schneide (5) aufweist.
     
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmesser (1) eine sägezahnartige Schneide (5) aufweist.
     


    Claims

    1. Tobacco for making one's own cigarette, in particular using a pre-manufactured cigarette paper tube, consisting of one or a plurality of tobacco portions (47) which each comprise at least two part quantities (48 or 50) and are held together by an outer covering (49), each part quantity (48 or 50) containing approximately the quantity of tobacco required for a cigarette, and the covering (49) of the tobacco portions(s) (47) and/or part quantities (50) being air-permeable in such a manner that these as such cannot be drawn on and thereby cannot be smoked, characterised in that the tobacco portion (47) is formed either by two or more bar-like part quantities (50) which are connected together, in particular stuck together, along their long sides to form a bar web (51) in such a manner that when a part quantity is broken off, the covering of this part quantity and the covering of the adjacent part quantity automatically break off, or by a flat-oval tobacco unit which comprises two or more part quantities (48), in each case the cohesion of the tobacco portion (47) being such that when a part quantity (48 or 50) is removed, the latter and the part quantity directly adjacent thereto are automatically made to disintegrate or broken up with elimination of the inner cohesion of the part quantities.
     
    2. Tobacco in accordance with Claim 1, characterised in that the length of the tobacco portion (47) and/or part quantities (48 or 50) corresponds to the length of the tobacco receiving chamber of the associated cigarette paper wrapping, in particular pre-manufactured cigarette paper tube.
     
    3. Tobacco in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that when the part quantities (50) are in the form of tobacco bars, they are cut off from a tobacco strand - continuously manufactured on a type of cigarette strand machine - before they are connected together, in particular stuck together, to form a bar web (41 [sic 51]).
     
    4. Tobacco in accordance with any one of Claims 1 to 3, characterised in that a covering (49) manufactured from smokeable material serves as an outer holding means for the tobacco portion (47) and/or part quantities (50), while smokeable tobacco binding agents are used as an inner holding means.
     
    5. Tobacco in accordance with any one of Claims 1 to 4, characterised in that the tobacco within the tobacco portion (47) or within the part quantities (50) is compressed.
     
    6. Apparatus for filling pre-manufactured cigarette paper tubes, in particular filter cigarette paper tubes, having a tobacco compressing chamber (14) which has a filling opening (13) and in which tobacco fed-in through the filling opening (13) can be compressed to form a tobacco strand (10) by means of a compressing bar (17) movable transversely to the longitudinal direction of the tobacco compressing chamber (14), a nozzle for attaching the cigarette paper tube, a clamping device for securing the cigarette paper tube on the nozzle, and an ejection pusher (25) for ejecting the tobacco strand (10) out of the compressing chamber (14) into the cigarette paper tube, characterised in that a magazine (42 [sic 52]) for receiving the tobacco portion (47) in accordance with any one of Claims 1 to 5 and introducing part quantities thereof into the compressing chamber (14) is associated with the tobacco filling opening (13).
     
    7. Apparatus in accordance with Claim 6, characterised in that the magazine (52) is formed by a receiving chute (53) which is arranged above the tobacco filling opening (13) and whose free cross-section corresponds to the cross-section of the tobacco filling opening (13).
     
    8. Apparatus in accordance with Claim 7, characterised in that a ram (54) for pushing tobacco part quantities (48 or 50) into the open compressing chamber (14) from behind is associated with the receiving chute (53).
     
    9. Apparatus in accordance with Claim 7, characterised in that at least one long side of the receiving chute (53) has an opening (55) which extends to right above the tobacco filling opening (13) and is for pressing or pushing part quantities of the tobacco portion (47) from behind, e.g. by means of a finger of the user.
     
    10. Apparatus in accordance with any one of Claims 6 to 9, characterised in that above the compressing bar (17), a knife (1) or cutting element of this kind operative over at least part of the compressing chamber length is associated with the tobacco filling opening (13), the cutting motion thereof preferably leading the motion of the compressing bar (17).
     
    11. Apparatus in accordance with Claim 10, characterised in that the knife (1) is mounted so as to be movable to-and-fro parallel to the compressing bar (17), and is coupled to the actuating handle (23) connected to the compressing bar (17), in such a manner that the motion of the compressing bar (17) in the compressing direction only begins when the knife (1) is located in the cutting final position.
     
    12. Apparatus in accordance with Claim 10 or 11, characterised in that the compressing bar (17) and the knife (1) each have a controlling cam, in particular a controlling groove (2 and 3 respectively), which correspond to the actuating handle (23), in particular pins (6) formed thereon, in such a manner that with motion of the handle (23) in the tobacco compressing direction (arrow 19), the cutting knife (1) leads the compressing bar motion in the direction of the compressing final position.
     
    13. Apparatus in accordance with Claim 10 or 11, characterised in that the actuating handle (23) has two different controlling cams, in particular controlling grooves, which correspond to the compressing bar (17) on the one hand and the cutting knife (1) on the other hand, in particular via pins formed on the compressing bar and the cutting knife, in such a manner that with motion of the handle (23) in the tobacco compressing direction (arrow 19), the cutting knife (1) is located in the cutting final position before the compressing bar (17) is moved in the compressing direction.
     
    14. Apparatus in accordance with any one of Claims 10 to 13, characterised in that the cutting knife (1) has a cutting edge (5) which extends at an incline over the length of the compressing chamber (14) or is guillotine-like.
     
    15. Apparatus in accordance with any one of Claims 10 to 13, characterised in that the cutting knife (1) has a pointed-roof-like cutting edge (5).
     
    16. Apparatus in accordance with any one of Claims 10 to 13, characterised in that the cutting knife (1) has a sawtooth-like cutting edge (5).
     


    Revendications

    1. Produit à base de tabac pour l'autofabrication d'une cigarette, en particulier par l'emploi d'un tube de papier à cigarette préfabriqué, comprenant une ou plusieurs portion(s) de tabac (47), comportant à chaque fois au moins deux quantités partielles (48,50), contenues par une enveloppe externe (49), dans lesquelles chaque quantité partielle (48,50) contient la quantité de tabac nécessaire pour une cigarette, et dans lesquelles l'enveloppe (49) des portion(s) de tabac (47) et/ou des quantités partielles (50) est perméable à l'air de telle sorte à ne pas être apte au tirage en tant que tel, et ainsi ne pas être fumable, caractérisé en ce que la portion de tabac (47) est réalisée soit par deux ou plusieurs quantités partielles (50) respectivement sous forme de bâtonnets et reliés, notamment collés, les uns aux autres dans leur sens longitudinal en une bande (51) de bâtonnets qui, lors de la séparation d'une quantité partielle, entraîne forcément la rupture de l'enveloppe de cette quantité partielle ainsi que de l'enveloppe de la quantité partielle adjacente soit sous la forme d'une unité de tabac ovale aplatie comprenant deux ou plusieurs quantités partielles (48), dans laquelle la tenue d'une portion de tabac (47) est chaque fois telle que, lors de la séparation d'une quantité partielle (48,50), celle-ci et la quantité partielle immédiatement adjacente soient forcément rompues, brisées, de par la libération de la cohésion interne des quantités partielles.
     
    2. Produit à base de tabac selon la revendication 1, caractérisé en ce que la portion de tabac (47) et/ou les quantités partielles (48,50) présentent une longueur correspondante à la longueur de l'espace de réception de tabac du tube de papier à cigarette correspondant, respectivement du tube de papier à cigarette préfabriqué.
     
    3. Produit à base de tabac selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, lors de la réalisation des quantités de tabac (50) en forme de bâtonnets, celles-ci sont coupées à partir d'un cordon de tabac fabriqué en continu par une machine de type à cordon de cigarette, avant qu'elles ne soient reliées, notamment collées, entre elles en une bande de bâtonnets (41).
     
    4. Produit à base de tabac selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une enveloppe (49) réalisée en un matériau fumable est utilisée en tant que moyen de fixation externe pour les portions de tabac (47) et/ou quantités partielles (50), alors qu'un moyen de liaison de tabac fumable est employé en tant que moyen de fixation interne.
     
    5. Produit à base de tabac selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le tabac est comprimé à l'intérieur d'une portion de tabac (47), respectivement à l'intérieur d'une quantité partielle (50).
     
    6. Dispositif pour le remplissage de tuyau de papier à cigarette préfabriqué, en particulier de tube de papier à cigarette à filtre, comprenant une chambre de pressage de tabac (14) présentant une ouverture de remplissage (13), chambre dans laquelle un tabac introduit au travers de l'ouverture de remplissage (13) peut être pressé en un bâtonnet de tabac (10) au moyen d'une barre de pressage (17) mobile perpendiculairement à la direction longitudinale de la chambre de pressage de tabac (14), une douille sur laquelle est passé le tube de papier à cigarette, un dispositif de serrage pour fixer le tube de papier à cigarette sur la douille, et une coulisse de poussée (25) pour chasser le bâtonnet de tabac (10) hors de la chambre de pressage (14) dans le tube de papier à cigarette, caractérisé en ce qu'un magasin (52) est agencé en l'ouverture de remplissage (13) pour réception et introduction de la portion de tabac (47) selon l'une des revendications 1 à 5 par quantités partielles dans la chambre de pressage (14).
     
    7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le magasin (52) est réalisé sous la forme d'une cheminée de réception (53) agencée au dessus de l'ouverture de remplissage (13) de tabac, cheminée dont la section de passage correspond à la section de l'ouverture de remplissage de tabac (13).
     
    8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un piston (54) est agencé dans la cheminée de réception (53) pour approvisionner des quantités partielles de tabac (48, 50) dans la chambre de pressage (14) ouverte.
     
    9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que la cheminée de réception (53) présente sur au moins un côté longitudinal une échancrure (55) s'étendant jusqu'à peu au-dessus de l'ouverture de remplissage (13) de tabac pour approvisionner, respectivement repousser, par exemple à l'aide d'un doigt de l'utilisateur, la portion de tabac (47) par quantités partielles.
     
    10. Dispositif selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce qu'un couteau (1) ou élément de séparation analogue agissant au moins sur une partie de la longueur de la chambre de pressage est agencé dans l'ouverture de remplissage (13) de tabac au-dessus de la barre de pressage (17), couteau dont le mouvement de séparation avantageusement devance le mouvement de la barre de pressage (17).
     
    11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le couteau (1) est installé mobile en avance et en retrait parallélement à la barre de pressage (17) et est accouplé avec la poignée d'actionnement (23) reliée à la barre de pressage (17) de telle sorte que le mouvement de la barre de pressage (17) dans la direction de pressage ne commence seulement que lorsque le couteau (1) se situe dans la position finale de séparation.
     
    12. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la barre de pressage (17) et le couteau (1) présentent chacun une courbe de pilotage, en particulier une rainure de pilotage (2,3), en correspondance avec la poignée d'actionnement (23), notamment avec un tenon (6) formé sur cette poignée, de telle sorte que, lors d'un déplacement de la poignée (23) dans la direction de pressage (flèche 19), le couteau de séparation (1) devance le mouvement de la barre de pressage en direction de la position finale de pressage.
     
    13. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la poignée d'actionnement (23) présente deux courbes de pilotage, en particulier deux rainures de pilotage, distinctes en correspondance d'une part avec la barre de pressage (17) et d'autre part avec le couteau de séparation (1), en particulier par des tenons correspondants formés sur la barre de pressage et le couteau de séparation, de telle sorte que, lors d'un déplacement de la poignée (23) dans la direction de pressage (flèche 19), le couteau de séparation (1) se retrouve dans la position finale de pressage avant que la barre de pressage (17) ne soit déplacée dans la direction de pressage.
     
    14. Dispositif selon l'une des revendications 10 ou 13 caractérisé en ce que le couteau de séparation (1) présente un fil coupant (5) s'étendant obliquement par rapport à la longueur de la chambre de pressage (14), respectivement de type guillotine.
     
    15. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que le couteau de séparation (1) présente un fil coupant (5) de type en pointe.
     
    16. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que le couteau de séparation (1) présente un fil coupant (5) en forme de dents de scie.
     




    Zeichnung