[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein großvolumiges blasgeformtes Deckelfaß (Weithalsgebinde)
aus thermoplastischem Kunststoff zur Lagerung und zum Transport von gefährlichen flüssigen
oder festen Füllgütern, mit einem im wesentlichen konischen Faßkörper mit überall
gleichbleibend dicker Faßwandstärke, der einen mit einem Abstand von ca. 30 bis 50
mm von der Faßoberkante der oberen Einfüllöffnung an der Faßaußenwandung angeordneten,
radial abstehenden umlaufenden Mantelflansch als Gegenlager zur gas- und flüssigkeitsdichten
Befestigung eines Faßdeckels mit entsprechendem radial abstehenden umlaufenden Deckelflansch
mittels eines im Querschnitt U-förmigen, den Mantelflansch und den Deckelflansch übergreifenden
Spannringes aufweist, wobei im Bereich des oberen Faßdrittels auf der Außenwandung
des Faßkörpers ein Stapelrand als Abstützleiste für eine Ineinanderstapelung mehrerer
derartiger konischer Deckelfaßkörper vorgesehen ist.
[0002] Die Erfindung bezieht sich nicht auf im Spritzgußverfahren hergestellte konische
Kleingebinde wie z.B. Farbeimer o.ä.
[0003] Konische Deckelfässer sind im Leerzustand ineinander stapelbar und weisen daher den
großen Vorteil auf, daß sie trotz ihrer voluminösen Abmessungen einen frachtraum-
und kostensparenden Versand und eine entsprechende Lagerung von leeren Fässern ermöglichen.
[0004] Aus der Druckschrift DE-U-90 06 150 ist ein gattungsmäßiges konisches Kunststoff-Deckelfaß
bekannt, bei dem der Faßkörper einen mit einem Abstand von ca. 30 bis 50 mm von der
Faßoberkante der oberen Einfüllöffnung an der Faßaußenwandung angeordneten, radial
abstehenden Mantelflasch als Gegenlager zur gas- und flüssigkeitsdichten Befestigung
eines Faßdeckels mit entsprechendem radial abstehenden umlaufenden Deckelflansch mittels
eines im Querschnitt U-förmigen, übergreifenden Spannringes aufweist. Der Faßkörper
ist im Bereich seines oberen Drittels mit einer sprunghaften stufenförmigen Durchmesservergrößerung
versehen, wobei die Faßwandung von dieser Durchmesservergrößerung aus bis zur oberen
Faßöffnung hin zylindrisch ausgebildet ist. Aufgrund der vorspringenden Wandstufe
ist ein äußerer Stapelrand gegeben und ein oberes, jeweils in ein unteres Faß eingestapeltes
Deckelfaß kann sich am oberen Faßrand der Einfüllöffnung des unteren Fasses abstützen,
wodurch verhindert ist, daß sich mehrere ineinandergestapelte Fässer nahezu unlösbar
ineinander verkeilen oder nur mit großer Kraftanstrengung wieder voneinander abgehoben
werden können. Diese Fässer haben sich in stabiler Ausführung mit entsprechender Wandstärke
im Mehrwege-Einsatz bewährt. Bei Leichtfässern mit reduzierter Wandstärke könnte jedoch
die Stapelbelastbarkeit bei Übereinanderstapelung mehrerer gefüllter Fässer kritisch
bzw. überschritten werden.
[0005] Ein anderes bekanntes konisches Industriefaß ist im oberen Wandungsbereich mit mehreren
voneinander beabstandeten nach außen vorstehend ausgeformten Kalotten versehen, die
mit ihrer äußeren Unterkante jeweils eine Anschlaglinie als Stapelkante aufweisen.
Dadurch sind jedoch in der Faßinnenwandung entsprechende Taschen bzw. örtliche Ausbuchtungen
vorhanden, die sich als nachteilig bei der Faßrestentleerung darstellen, da in diesen
Taschen bzw. Vertiefungen Reste von anhaftendem Füllgut verbleiben können und eine
Reinigung der Fässer für eine Mehrfachverwendung erschwert ist.
[0006] Weiterhin ist eine Kunststoff-Regentonne mit einem insgesamt konischen Faßkörper
bekannt. Diese gattungsfremde Regentonne ist jedoch ein stationärer Behälter und nicht
für den Transport von insbesondere gefährlichen flüssigen oder festen Füllgütern geeignet,
da die Tone auch nicht fest verschließbar ist. Zwar ist der oberste Rand der Einfüllöffnung
nahezu rechtwinkelig nach außen abgeflanscht und bildet das Auflager für einen in
die Faßöffnung eintauchenden und sich auf dem Flanschrand abstützenden Faßdeckel,
dieser Faßdeckel kann jedoch mangels Dichtungsmöglichkeit und Durchmesserunterschiedlichkeit
von Faß-Flansch- und Deckelrand nicht mittels eines Spannringes flüssigkeitsdicht
auf der Faßöffnung fixiert werden. Dies ist hierbei aber auch gar nicht vorgesehen,
da der Deckel eine nicht verschließbare zentrale Einlauföffnung für das aufzufangende
Regenwasser aufweist und im übrigen lediglich dazu dient, z.B. das Hineinfallen von
Blättern oder anderen Partikeln in die Tonne zu verhindern.
[0007] Aus der Veröffentlichung FR-A- 2 588 528 ist ein im Spritzgußverfahren hergestellter
Behälter mit Schraubdeckel zum Transport von insbesondere chirurgischen Gegenständen
bekannt. Im oberen Drittel ist der Behälter ebenfalls vollzylindrisch und in den beiden
unteren Dritteln für eine Ineinanderstapelbarkeit konisch ausgebildet. Damit der Schraubdeckel
gut von Hand zu öffnen ist, weist er an seinem Außenumfang eine Vielzahl von stufenartigen
Erhebungen bzw. Nocken auf. Danach handelt es sich hier um einen Kleinbehälter mit
einem Fassungsvermögen im Bereich von ca. 3 l bis 5 l. Die Herstellung eines derartigen
Behälters mit einem Außengewinde, einem ersten Mantelflansch als Anschlag für den
Schraubdeckel und einem zweiten, abgesetzten Mantelflansch mit innenseitig ausgefüllter
Faßwandungs-Oberfläche ist nur mit Spritzgußverfahren realisierbar. Probleme beim
Übereinanderstapeln von z.B. drei oder vier derartigen gefüllten Behältern, wie etwa
ein seitliches Einknicken der Behälterwandung des untersten Behälters mit nachfolgendem
Umstürzen des gesamten Behälterstapels treten bei dem bekannten Schraubdeckelbehälter
überhaupt nicht auf.
[0008] Aus der internationalen Veröffentlichung WO-A-91/03402 ist schließlich ein im Spritzgußverfahren
hergestelltes Kunststoff-Faß bekannt, das einen insgesamt konischen Faßkörper, aber
im oberen Bereich eine stark verdickte Faßwandung mit einer rechtwinkelig abgesetzen
Stufe als Anschlagsleiste für eine Ineinanderstapelung gleichartiger Fässer aufweist.
Der verdickte Wandungsbereich von der Faßmündung bis zur rechtwinkeligen Stapelkante
ist dort z.B. auch mit einer dickwandigen separat vorgefertigten Ringhülse realisiert,
die von unten über den Faßkörper geschoben und über äußere an der Faßwandung angeformte
Rastnocken formschlüssig eingerastet ist. Ein derartiges Faß benötigt zur Ausbildung
der Stapelkante und der oberen verdickten Faßwandung zusätzliches Kunststoffmaterial.
Dies macht das Faß schwergewichtig und teuer; seine Stapelbelastbarkeit ist gerade
aufgrund der sprungartigen Veränderung der Faßwandungsstärke an der Übergangsstelle
von dem oberen Bereich in den unteren Bereich mit dünnerer Faßwandung vergleichsweise
schwach ausgebildet.
[0009] Es ist
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein blasgeformtes konisches Deckelfaß aus thermoplastischem
Kunststoff mit den eingangs genannten gattungsmäßigen Merkmalen anzugeben, bei dem
die Ineinanderstapelbarkeit leerer Fässer und die Übereinanderstapelbarkeit gefüllter,
jeweils mit Deckel und Spannring fest verschlossener Fässer sowie eine spätere problemlose
Innenreinigung für eine Mehrfachverwendung uneingeschränkt erhalten bleibt, und bei
dem dennoch eine Reduzierung der Faßwandstärke mit Einsparung bzw. Verringerung von
verwendetem Kunststoff-Rohmaterial für eine Leichtfaß-Bauweise mit gleichzeitig verbesserter
Stapelbarkeit ermöglicht wird.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Stapelrand als zweiter
vollständig umlaufender, im wesentlichen radial abstehender, während der Blasformgebung
mittels Formschieber innerhalb der Blasform einstückig aus dem Material der Faßwandung
angestauchter Mantelflansch ausgebildet ist, und die konische Faßwandung vom oberen
ersten Mantelflansch bis hinunter in den Nahbereich des Faßunterbodens außer im Bereich
des Stapelrandes über den gesamten Umfang in Faßlängsrichtung linear geradlinig verläuft,
wobei die Innenwandung des Faßkörpers im Bereich des oberen Mantelflansches und des
zweiten Stapelrand-Mantelflansches geradlinig glatt durchgehend ausgebildet ist, und
wobei der Faßkörper unten im Übergangsbereich von konischer Faßwandung in den Faßunterboden
einen umlaufenden massiven Bodenrollring bzw. verstärkten Standring aufweist. Durch
die Vorsehung eines sozusagen zusätzlichen Bauteiles, des zweiten radial abstehenden
Mantelflansches auf der Faßaußenwandung bleibt der gesamte Faßkörper mit konstanter
Faßwandungsstärke frei von Durchmessersprüngen oder partiellen Ausformungen in der
Faßwandung. Für die vergleichsweise geringe Beanspruchung des zweiten Mantelflansches
bei der Ineinanderstapelung mehrerer leerer Fässer genügt es, wenn der Mantelflansch
eine etwa anderthalb bis zweifache Dicke der Faßwandstärke aufweist.
Vorzugsweise wird der Stapelrand-Mantelflansch in einem Arbeitsgang direkt in der
Blasform bei der Hohlkörperformgebung mittels entsprechender Formschieber aus dem
Material der Faßwandung angestaucht. Grundsätzlich könnte der Mantelflansch jedoch
auch als separat vorgefertigtes Spritzgußteil auf die Faßwandung aufgeklebt oder aufgeschweißt
werden. So ist es auch denkbar, den Mantelflansch nicht vollständig umlaufend, sondern
unterbrochen bzw. nur segmentweise an der Außenwandung des konischen Faßkörpers Vorzusehen.
Der zusätzliche Mantelflansch verleiht dem vergleichsweise dünnwandigen Faßkörper
eine höhere Radialsteifigkeit und Stapelfestigkeit für das Übereinanderstapeln mehrerer
gefüllter Fässer.
[0011] Zweckmäßigerweise ist die konische Faßwandung vom oberen ersten Mantelflansch bis
hinunter in den Nahbereich des Faßbodens über den gesamten Umfang in Faßlängsrichtung
linear geradlinig ausgebildet; durch diese Faßformausgestaltung ist die Faßwandung
stetig gleichmäßig nach unten konisch zulaufend mit hoher Steifigkeit der Faßwandung
gegen axiale Druckbelastung bzw. Stapellasten auch mit einer verringerten Faßwandstärke
von z.B. 5,5 mm gegenüber einer üblichen Faßwandstärke von ca. 7,5 mm eines vergleichbaren
bekannten komischen Deckelfasses.
[0012] Das erfindungsgemäße Faß stützt sich beim Nesten leerer Fässer mit der Unterkante
des zweiten radial abstehenden Mantelflansches als Stapelrand auf der Faßoberkante
eines untergestapelten Fasses ab. Da die Innenwandung des Faßkörpers gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung insbesondere auch im Bereich des oberen Mantelflansches und
des zweiten Stapelrand-Mantelflansches geradlinig eben und glatt durchgehend, frei
von Ausbuchtungen oder hohlen Ringborduren, ausgebildet ist, gestaltet sich auch die
Rekonditionierung der erfindungsgemäßen Fässer für eine Wiederverwendung völlig einfach
und problemlos.
Da das Hauptziel der Erfindung u.a. auf eine Verminderung der erforderlichen Faßwandstärke
ausgerichtet ist, kann es zweckmäßig sein, wenn der Faßkörper unten im Übergangsbereich
von komischer Faßwandung im den Faßboden einen umlaufenden stabilen und massiv ausgebildeten
Bodenrollring aufweist. Beim schrägen Abrollen eines gefüllten Fasses in geneigter
bzw. gekippter Faßpositionierung von Hand durch eine Bedienungsperson wird dadurch
die partielle Druckbelastung des äußeren Faßbodenrandes auf einen breiteren versteiften
Umfangsbereich verteilt und ein Einbeulen des Faßbodens an der jeweiligen punktuellen
Bodenberührungsstelle bzw. eine damit verbundene Walkarbeit im Kunststoffmaterial
wird mit Sicherheit vermieden.
[0013] Gemäß der Erfindung kann der Faßkörper des neuen Deckelfasses im Querschnittsbetrachtung
gesehen eine rechteckförmige bzw. auch quadratische Faßform mit abgerundeten Ecken
aufweisen. Dies bringt erhebliche Vorteile bei der vorhandenen Raumausnutzung, wenn
die Fässer z.B. auf Paletten oder in Normcontainern dicht nebeneinander eingelagert
bzw. transportiert werden.
[0014] Es ist technisch machbar, dem oberen ersten Mantelflansch zur Deckelbefestigung,
den zweiten Stapelrand-Mantelflansch oder/und den Bodenrollring jeweils als separates
Spritzgußteil vorzufertigem und dann auf dem komischen Faßkörper aufzukleben oder
aufzuschweißen. Gemäß einem weiterem Merkmal der Erfindung ist jedoch vorgesehen,
daß die Mantelringflansche (auch der Bodenrollring) alle durch Anstauchen mittels
in der Blasform vorhandener Formschieber gleichzeitig bei der Blasformgebung einstückig
massiv aus dem thermoplastischem Kunststoff-Schlauch bzw. aus der Faßwandung ausgebildet
werden. Auf diese Weise kann der Faßkörper mit drei umlaufenden Mantelflanschringen
in einem einzigen Arbeitsgang aus dem gleichem homogenen Werkstoff hergestellt werden.
Dies ist vorteilhaft für die gesamte Stabilität und Fallfestigkeit des Faßkörpers.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert und beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- ein erfindungsgemäßes konisches Deckelfaß in seitlicher Teilschnittdarstellung,
- Figur 2
- eine Detailvergrößerung aus Fig. 1 oben rechts,
- Figur 3
- eine Detailvergrößerung aus Fig. 1 unten links,
- Figur 4
- eine Seitenansicht mit Teilschnittdarstellung von drei leeren ineinandergestapelten
Fässern,
- Figur 5
- eine Detailschnittdarstellung der Faßwandung im Bereich des Stapelrand-Mantelflansches,
- Figur 6 bis Figur 8
- weitere Detailschnittdarstellungen mit erfindungsgemäßen Abwandlungen im Bereich der
Faßwandung mit Stapelrand-Mantelflansch,
- Figur 9
- eine Detailschnittdarstellung der unteren Faßwand im Übergangsbereich zum Faßboden
und
- Figur 10
- eine Draufsicht auf ein weiteres erfindungsgemäßes Kunststoff-Deckelfaß mit rechteckförmiger
Querschnittsform.
[0016] Mit der Bezugsziffer 10 ist im
Figur 1 der Faßkörper eines großvolumigen Deckelfasses aus thermoplastischem Kunststoff (Weithalsgebinde
mit einem Fassungsvermögen von z.B. 150 l, 160 l oder 200 l) bezeichnet. Um eine Ineinanderstapelung
leerer Fässer für Transportzwecke zu ermöglichen, ist die komische Faßwandung vom
oberen ersten Mantelflansch 20 bis hinunter im den Nahbereich des Faßbodens 18 über
den gesamten Umfang und in Faßlängsrichtung linear geradlinig ausgebildet und im Bereich
des oberen Faßdrittels 34 ist auf der Außenwandung des Faßkörpers 10 ein zweiter Mantelflansch
12 als Stapelrand angeordnet. Dies gewährleistet eine hohe Axialsteifigkeit. Dabei
ist die Innenwandung 36 des Faßkörpers 10 insbesondere auch im Bereich des oberen
Mantelflansches 20 und des zweiten Stapelrand-Mantelflansches 12 sowie auch im Bereich
des Bodenrollringes 38 geradlinig glatt durchgehend ausgebildet. Dies ist vorteilhaft
für die Restentleerung und Innenreinigung bei Mehrfachverwendung der Fässer.
Zur Erhöhung der Radialsteifigkeit weist der Faßkörper 10 im zweckmäßiger Ausgestaltung
unten im Übergangsbereich von komischer Faßwandung 14 im den Faßboden 18 einem umlaufenden
massiven Bodenrollring 38 auf, wie aus der vergrößerten Darstellung in
Figur 3 ersichtlich ist. Die leicht konische Faßwandung 24 weist im unteren Bereich zum Bodenrollring
38 hin eine größere Konizität als bei dem oberen komischen Faßkörper 10 derart auf,
daß der Bodenrollring 38 im Kreis-Durchmesser verkleinert ausgebildet ist und die
radiale Außenkante 40 des Bodenrollringes 38 innerhalb der Verlängerungslinie 42 der
oben leicht konischen Faßwandung 14 liegt (Fig. 1). Der Faßboden 18 ist in der Bodenmitte
leicht nach innen bombiert bzw. konkav ausgebildet; er könnte jedoch auch glatt und
eben ausgebildet sein, wie es in Fig. 4 dargestellt ist.
[0017] Wie aus
Figur 2 besser ersichtlich ist, weist der Faßdeckel 22 einem inneren in die Faßeinfüllöffnung
16 eingreifenden Deckelring und einem dem Faßoberrand 24 übergreifenden Außenrand
mit sich davon radial abstreckendem Aussenflansch 26 auf. In der zwischen innerem
Deckelring und Deckelaußenrand freibleibenden Ringausnehmung ist ein Dichtungsring
28 angeordnet, der bei mittels eines Spannringes 30 aufgespanntem Deckel 22 die Faßöffnung
16 gegen die Faßoberkante 32 des im die Ringausnehmung eingreifenden Faßoberrandes
24 abdichtet.
Zweckmäßigerweise ist der Spannring 30 gleichschenkelig ausgebildet und kann, ohne
daß auf eine besondere Orientierung zu achten ist, beliebig über den Mantelflansch
20 des Faßkörpers 10 und dem Außenflansch 26 des Faßdeckels 22 aufgezogen und festgespannt
werden.
[0018] In
Figur 4 sind drei ineinandergestapelte Leerfässer dargestellt. Hieraus wird deutlich, daß
sich ein oberes eingestapeltes Faß mit der Unterseite seines Stapelrand-Mantelflansches
12 an der Faßoberkante 32 des oberen Faßrandes 24 des jeweiligen untergestapelten
Fasses 10 abstützt und dabei ein Luftfreiraum zwischen der Innenwandung des unteren
äußeren Fasses und der Außenwandung des inneren von oberen eingestapelten Fasses verbleibt,
so daß ein gegenseitiges Verkeilen und eine Ansaugung der Fässer mit Vakuum- bzw.
Unterdruckbildung und einer dadurch sehr erschwerten Entstapelung sicher verhindert
ist.
[0019] In dieser Darstellung Fig. 4 ist eine weitere Variation des erfindungsgemäßen Stapelrand-Außenflansches
dargestellt. Hierbei ist der Stapelrand-Mantelflansch 12 zwar auch durchgehend ausgebildet,
um jedoch beim Auseinanderheben mehrerer ineinandergestapelter leerer Fässer direkt
am Stapelrand-Mantelflansch 12 eine Eingriffmöglichkeit zum Anfassen des oberen Fasses
zu bieten, ist der Mantelflansch 12 am wenigstens zwei, vorzugsweise vier, sich diametral
gegenüberliegenden Stellen, segmentweise ein Stück nach oben versetzt ausgebildet.
Er könnte im Prinzip auch gleichmäßig wellenförmig verlaufen. So sind in den hochgezogenen
Segmenten (Wellenbergen) jeweils Eingriffsaussparungen 46 ausgebildet, während die
unteren Segmente 48 (Wellentäler) weiterhin die Stapelrand-Auflage zum jeweils untergestapelten
Faßkörper darstellen. Dabei beträgt die Länge einer Eingriffsaussparung 46 in Umfangsrichtung
jeweils etwa zwischen 80 und 120 mm.
[0020] Figur 5 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt der Faßwandung 14 im Bereich des zweiten Mantelflansches
12 bzw. Stapelrandes. Hierbei ist die Faßwandung im oberen Drittel des Faßkörpers
oberhalb des Mantelflansches 12 nicht konisch, sondern rein zylindrisch ausgebildet,
unterhalb des Mantelflansches verläuft die Faßwandung geradlinig konisch. Der radial
abstehende Mantelflansch 12 ist massiv ausgebildet und weist einen nahezu dreieckförmigen
Querschnitt mit einer schrägen, zur Faßwandung hin ansteigenden Oberfläche 62 und
einer schrägen, zur Faßwandung hin abfallenden Unterfläche 64 (= Stapelauflagefläche)
auf. Außen weist der Flanschrand etwa eine Dicke vom einer Faßwandstärke auf, innenseitig
ist der Flanschrand etwa doppelt so dick wie die Faßwandstärke ausgebildet. In gestrichelter
Darstellung ist schematisch der Faßoberrand 24 eines untergestapelten Fasses dargestellt,
auf dem sich der Mantelflansch 12 des oberen eingestapelten Fasses mit seiner Unterfläche
64 abstützt.
[0021] Bei der im
Figur 6 dargestellten Variante des konischen Deckelfasses ist der Faßkörper im Bereich seines
oberen Drittels oberhalb des Mantelflansches 12 leicht nach aussen bombiert (konvex
gewölbt) ausgebildet.
Bei der weiteren in
Figur 7 dargestellten Faßvariante verläuft die Faßwandung von oben bis unten durchgehend
stetig geradlinig. Hierbei ist der Stapelrand-Mantelflansch in vorteilhafter Weiterbildung
als Handlingsring 54 ausgeformt. Dieser Handlingsring 54 (Trage- und Transportring)
hat einem im wesentlichen L-förmigen Querschnitt mit einem vertikalen äußeren Schemkel
50 und einem horizontalen innerem Schenkel 52; der horizontale Schenkel 52 ist direkt
mit der Faßwandung 14 verbunden. Für den Eingriff der Greiferklauen eines Faßgreifers
weist der vertikale Schenkel 50 innenseitig eine vertikale Anlagefläche 58 und der
horizontale Schenkel 52 unten eine horizontale Anlagefläche 56 auf, die gleichfalls
als Stapelauflage beim Ineinanderstapeln leerer Fässer dient.
[0022] In
Figur 8 ist schließlich eine weitere mögliche Faßvariation dargestellt. Hierbei ist die Faßwandung
oberhalb des Handlingsringes 54 bzw. Mantelflansches 12 geradlinig konisch und unterhalb
des Mantelflansches 12 leicht nach aussen bombiert (konvex gewölbt) und dabei ebenfalls
komisch ausgebildet. Der hier gezeigte Handlingsring 54 weist einen im wesentlichen
rechteckigen Querschnitt mit gleichfalls unterer horizontaler Anlagefläche 56 und
innenseitiger vertikaler Anlagefläache 58 für den Eingriff der Greiferklauen des Faßgreifers
auf. Hier ist der Handlingsring 54 jedoch nicht direkt, sondern über einen im gewissem
Maße elastischen Verbindungssteg 60 mit der Faßwandung 14 verbunden, wobei die Unterseite
des Verbindungssteges 60 als Stapelrand für den Faßoberrand 24 eines untergestapelten
zweiten Fasses dient.
[0023] Die im Fig. 7 und Fig. 8 dargestellten Handlingsringe sind zweckmäßigerweise an wenigstens
einer Stelle mit einer Bohrung zum Ablaufen von Regenwasser versehen. Eine andere
Möglichkeit zur verstärkten Ausbildung des Faßbodenrandes ist im
Figur 9 dargestellt. Durch gezielte Düsensteuerung kann im diesem Faßbereich eine Materialanhäufung
eingestellt werden und durch die besondere konstruktive Ausbildung des blasgeformten
Faßkörpers eine verbesserte Radialsteifigkeit beim schrägen Abrollen eines gefüllten
Fasses erzielt werden. Hierbei weist der Faßboden 18 ganz außen bzw. die konische
Faßwandung ganz unten einen abgeschrägten schmalen Abrollrand 66 auf. Der Faßboden
ist mittig nach innen bombiert (konkav gewölbt) bzw. leicht hochgezogen, so daß im
Anschluß an dem Abrollrand 66 lediglich eine vergleichsweise schmale ebene Umfangsfläche
als Standfläche 68 für das Deckelfaß verbleibt.
[0024] Schließlich zeigt
Figur 10 eine Draufsicht auf eine weitere erfindungsgemäße Faßausführungsform; hierbei weist
der Faßkörper in Querschnittsbetrachtung gesehen eine rechteckförmige Faßform mit
abgerundeten Ecken 44 auf. Das Deckelfaß könnte selbstverständlich auch eine quadratische
Grundform aufweisen.
[0025] Aus alledem wird deutlich, daß durch die erfindungsgemässen Merkmale des neuen konischen
Deckelfasses aus thermoplastischem Kunststoff die Möglichkeit zur Verringerung der
Faßwandstärke (Leichtbauweise) bei gleichbleibender Stapelfestigkeit bei der Übereinanderstapelung
gefüllter Fässer gegeben ist. So wiegt der Faßkörper eines erfindungsgemäßen Deckelfasses
aus HDPE-Kunststoff mit einem Fassungsvermögen von 150 l lediglich ca. 5,3 kg, während
ein vergleichbares bekanntes konisches Deckelfaß ein Leer-Faßgewicht vom ca. 6,9 kg
erfordert.
1. Großvolumiges blasgeformtes Deckelfaß aus thermoplastischem Kunststoff zur Lagerung
und zum Transport von gefährlichen flüssigen oder festen Füllgütern, mit einem im
wesentlichen konischen Faßkörper (10) mit überall gleichbleibend dicker Faßwandstärke,
der einen mit einem Abstand von ca. 30 bis 50 mm von der Faßoberkante (32) der oberen
Enfüllöffnung (16) an der Faßaußenwandung angeordneten, radial abstehenden umlaufenden
Mantelflansch (20) als Gegenlager zur gas- und flüssigkeitsdichten Befestigung eines
Faßdeckels (22) mit entsprechendem radial abstehenden umlaufenden Deckelflansch (26)
mittels eines im Querschnitt U-förmigen, den Mantelflansch (20) und den Deckelflansch
(26) übergreifenden Spannringes (30) aufweist, wobei im Bereich des oberen Faßdrittels
(34) auf der Außenwandung des Faßkörpers (10) ein Stapelrand als Abstützleiste für
eine Ineinanderstapelung mehrerer derartiger konischer Deckelfaßkörper vorgesehen
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Stapelrand als zweiter vollständig umlaufender, im wesentlich radial abstehender,
während der Blasformgebung mittels Formschieber innerhalb der Blasform einstückig
aus dem Material der Faßwandung angestauchter Mantelflansch (12) ausgebildet ist,
und die konische Faßwandung (14) vom oberen ersten Mantelflansch (20) bis hinunter
in den Nahbereich des Faßbodens (18) außer im Bereich des Stapelrandes (12) über den
gesamten Umfang in Faßlängsrichtung linear geradlinig verläuft, wobei die Innenwandung
(36) des Faßkörpers (10) im Bereich des oberen Mantelflansches (20) und des zweiten
Stapelrand-Mantelflansches (12) geradlinig glatt durchgehend ausgebildet ist, und
wobei der Faßkörper (10) unten im Übergangsbereich von konischer Faßwandung (14) in
den Faßboden (18) einen umlaufenden massiven Bodenrollring (38) aufweist.
2. Deckelfaß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Faßwandung (14) des leicht konischen Faßkörpers zusätzlich oberhalb oder/ und
unterhalb des zweiten Stapelrand-Mantelflansches (12) leicht nach außen bombiert ausgebildet
ist.
3. Deckelfaß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die leicht konische Faßwandung (14) im unteren Bereich zum Bodenrollring (38) hin
eine größere Konizität als bei dem oberen konischen Faßkörper (10) derart aufweist,
daß der Bodenrollring (38) im Kreis-Durchmesser verkleinert ausgebildet ist, und die
radiale Außenkante (42) des Bodenrollringes (38) innerhalb der Verlängerungslinie
(42) der oberen leicht konischen Faßwandung (14) liegt.
4. Deckelfaß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Stapelrand-Mantelflansch (12) zwar durchgehend, jedoch an wenigstens zwei sich
diametral gegenüberliegenden Stellen segmentweise ein Stück nach oben versetzt ausgebildet
ist und in den nach oben versetzten Segmenten jeweils Eingriffsaussparungen (46) zum
Eingreifen von Hand vorgesehen sind.
5. Deckelfaß nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Faßkörper (10) in Querschnittsbetrachtung gesehen eine im wesentlichen rechteckförmige
Faßform mit abgerundeten Ecken (44) aufweist.
6. Deckelfaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der obere erste Mantelflansch (20) zur Deckelbefestigung, der zweite Stapelrand-Mantelflansch
(12) und der Bodenrollrng (38) einstückig durch Anstauchung mittels Formschieber innerhalb
der Blasform aus der Faßwandung (10) ausgebildet sind.
7. Deckelfaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Stapelrand-Mantelflansch (12) einen im wesentlichen L-förmigen Querschnitt mit
einem vertikalen äußeren Schenke (52) aufweist, wobei der horizontale Schenkel (52)
direkt mit der Faßwandung (14) verbunden ist.
8. Deckelfaß nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Stapelrand-Mantelflansch (12) in Querschnittsbetrachtung als im wesentlichen rechteckförmiger
Handlingsring (54) mit unterer horinzontaler Anlagefläche (56) und innenseitiger vertikaler
Anlagefläche (58) für den Eingriff der Greiferklauen eines Faßgreifers ausgebildet
ist, wobei der Handlingsring (54) über einen schräg nach unten verlaufenden Verbindungssteg
(60) mit der Faßwandung (14) verbunden ist, und dieser Verbindungssteg (60) als Stapelrand
dient.
1. A large-volume, blow-moulded lidded barrel of a thermoplastic synthetic material for
the storage and transportation of dangerous filling materials which are fluid or solid,
having a substantially tapered barrel body (10) which is of uniform barrel wall thickness
everywhere and has an encircling, radially-projecting shell flange (20) which is arranged
on the barrel outer wall at a distance of approximately 30 to 50 mm from the barrel
upper edge (32) of the upper charging opening (16) and serves as a support for the
gas-tight and fluid-tight securing of a barrel lid (22) - having an appropriate radially-projecting
encircling lid flange (26) - by means of a clamping ring (30) which is U-shaped in
cross-section and engages over the shell flange (20) and the lid flange (26), in the
region of the upper barrel third (34) there being provided - on the outer wall of
the barrel body (10) - a stacking edge as a support strip for the stacking into one
another of a plurality of tapered lidded barrel bodies of this type, characterised
in that the stacking edge is in the form of a second, completely encircling, substantially
radially projecting shell flange (12) which is - during shaping by blow moulding -
integrally upset from the material of the barrel wall by means of mould slides within
the blow mould, and in the barrel longitudinal direction the tapered barrel wall (14)
runs in a linearly rectilinear manner over the entire circumference from the upper
first shell flange (20) down to the vicinity of the barrel base (18) with the exception
of the region of the stacking edge (12), the inside wall (36) of the barrel body (10)
being constructed to be continuous in a rectilinear smooth manner in the region of
the upper shell flange (20) and in the region of the second stacking-edge shell flange
(12), and the barrel body (10) having an encircling solid base-rolling-ring (38) at
the bottom in the transition region from the tapered barrel wall (14) to the barrel
base (18).
2. A lidded barrel in accordance with Claim 1, characterised in that the barrel wall
(14) of the slightly tapered barrel body is in addition dished slightly outwards above
and/or below the second stacking-edge shell flange (12).
3. A lidded barrel in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that the slightly
tapered barrel wall (14) in the lower region towards the base rolling ring (38) is
more tapered than the upper tapered barrel body (10), in such a manner that the base
rolling ring (38) has a reduced circle diameter and the radial outer edge (42) [sic]
of the base rolling ring (38) lies within the projection line (42) of the upper slightly
tapered barrel wall (14).
4. A lidded barrel in accordance with Claim 1 or 2, characterised in that although the
stacking-edge shell flange (12) is continuous, segments thereof at at least two diametrically
opposite sites are however displaced upwards slightly, and in each case gripping recesses
(46) for manual gripping are provided in the upwards-displaced segments.
5. A lidded barrel in accordance with Claim 1, 2, 3, or 4, characterised in that the
barrel body (10) has, when viewed in cross-section, a substantially rectangular barrel
form with rounded corners (44).
6. A lidded barrel in accordance with any one of the preceding Claims 1 to 5, characterised
in that the upper first shell flange (20) for lid securing, the second stacking-edge
shell flange (12) and the base rolling ring (38) are integrally constructed from the
barrel wall (10) through upsetting by means of mould slides within the blow mould.
7. A lidded barrel in accordance with any one of the preceding Claims 1 to 6, characterised
in that the stacking-edge shell flange (12) has a substantially L-shaped cross-section
with a vertical outer leg (52) [sic], the horizontal leg (52) being directly connected
to the barrel wall (14).
8. A lidded barrel in accordance with any one of the preceding Claims 1 to 7, characterised
in that the stacking-edge shell flange (12) is, when viewed in cross-section, constructed
as a substantially rectangular handling ring (54) with a lower horizontal contact
surface (56) and an inner vertical contact surface (58) for the engagement of the
grab claws of a barrel gripper, the handling ring (54) being connected to the barrel
wall (14) via a downwards-inclined connecting crosspiece (60), and this connecting
crosspiece (60) serving as a stacking edge.
1. Fût à couvercle de grande capacité, formé par soufflage, en matière synthétique thermoplastique,
pour le stockage et le transport de produits dangereux liquides ou solides, comportant
un corps (10) sensiblement conique dont la paroi latérale présente une épaisseur identique
à tout endroit, qui comporte un rebord (20) saillant radialement, continu sur toute
la périphérie du fût, disposé sur la face extérieure de la paroi latérale à une distance
d'environ 30 à 50 mm en dessous du chant supérieur (32) du corps du fût délimitant
l'ouverture de remplissage (16), servant de contre-butée à un couvercle (22) pourvu
d'un rebord correspondant (26) saillant radialement et continu sur tout la périphérie,
en vue de la fixation, étanche au gaz et au liquide, du couvercle sur le fût grâce
à un anneau tendeur (30) de section transversale en forme de U, recouvrant le rebord
(20) de la paroi latérale et le rebord (26) du couvercle, dans le tiers supérieur
(34) du fût étant prévu sur la face extérieure de la paroi latérale du corps du fût
(10) un collet de gerbage servant de moyen d'appui lorsque plusieurs fûts coniques
à couvercle de ce type sont engagés les uns dans les autres,
caractérisé en ce que
- le collet de gerbage est constitué d'un second rebord (12) de la paroi latérale
du corps du fût, saillant radialement, continu sur toute la périphérie du fût, refoulé
pendant le processus de soufflage, grâce à une coulisse dans le moule, à partir de
la matière de la paroi latérale et formant une pièce unique avec celle-ci,
- la paroi latérale (14) du corps du fût présente en direction longitudinale sur toute
sa périphérie une forme conique qui se poursuit en ligne droite depuis le rebord supérieur
(20) de la paroi latérale (14) jusqu'au voisinage du fond (18) du fût, à l'exception
de la zone correspondant au collet de gerbage (12),
- la face intérieure (36) de la paroi latérale du corps du fût se continue de manière
droite et lisse dans la zone du rebord supérieur (20) et du rebord servant de collet
de gerbage (12),
- le corps du fût (10) présente en bas, dans la zone de transition entre la paroi
latérale conique (14) et le fond (18) du fût, un cerceau du fond (38) massif, continu
sur toute la périphérie du fût.
2. Fût à couvercle selon la revendication 1 caractérisé en ce que la paroi latérale (14) du corps du fût de forme légèrement conique est de surcroît
légèrement bombée vers l'extérieur au dessus ou/et en dessous du rebord de la paroi
latérale servant de collet de gerbage (12).
3. Fût à couvercle selon les revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que la paroi latérale (14) légèrement conique du corps (10) du fût présente dans la zone
inférieure voisine du cerceau (38) une conicité plus forte que dans la partie supérieure
de sorte que le cerceau (38) présente un diamètre plus petit et que le chant radial
extérieur du cerceau est situé à l'intérieur de la ligne de prolongation (42) de la
partie supérieure de la paroi latérale (14) qui présente une légère conicité.
4. Fût à couvercle selon les revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que le rebord de la paroi latérale servant de collet de gerbage (12) est continu sur
toute la périphérie du fût et présente au moins à deux endroits diamètralement opposés
un segment décalé vers le haut, dans lesdits segments décalés vers le haut étant ménagée
une ouverture d'engagement (46) pour permettre une préhension manuelle.
5. Fût à couvercle selon les revendications 1, 2, 3 ou 4 caractérisé en ce que le corps du fût (10) présente une section transversale sensiblement en forme de rectangle
avec des angles (44) arrondis.
6. Fût à couvercle selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisé en ce que le rebord supérieur (20) de la paroi latérale du fût servant à la fixation du couvercle,
le rebord (12) servant de collet de gerbage et le cerceau du fond (38) sont refoulés,
grâce à des coulisses à l'intérieur du moule de soufflage, à partir de la paroi latérale
du fût avec laquelle ils forment une pièce unique.
7. Fût à couvercle selon l'une des revendications 1 à 6 caractérisé en ce que le rebord de la paroi latérale servant de collet de gerbage (12) présente une section
transversale sensiblement en forme de L avec une branche extérieure verticale (50)
et une branche horizontale (52) reliée directement à la paroi latérale (14) du fût.
8. Fût à couvercle selon l'une des revendications 1 à 7 caractérisé en ce que le rebord de la paroi latérale servant de collet de gerbage (12) constitue un cerceau
de maniement (54) de section transversale sensiblement de forme rectangulaire, avec
une surface d'appui inférieure horizontale (56) et une surface d'appui intérieure
verticale (58) permettant l'engagement des griffes d'un outil de préhension du fût,
ledit cerceau de maniement (54) étant relié à la paroi latérale (14) du fût par l'intermédiaire
d'une traverse (60) inclinée vers le bas et servant de collet de gerbage.