(19)
(11) EP 0 585 453 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.08.1995  Patentblatt  1995/32

(21) Anmeldenummer: 93917401.7

(22) Anmeldetag:  06.02.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B65D 19/10
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP9300/284
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9315/966 (19.08.1993 Gazette  1993/20)

(54)

PALETTENCONTAINER

PALLET CONTAINER

CONTENEUR SUR PALETTE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL SE

(30) Priorität: 18.02.1992 DE 9202045 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.03.1994  Patentblatt  1994/10

(73) Patentinhaber: Mauser-Werke GmbH
D-5040 Brühl (DE)

(72) Erfinder:
  • BURGDORF, Märten
    D-53913 Swisttal (DE)
  • PRZYTULLA, Dietmar
    D-50170 Kerpen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 438 718
DE-A- 3 039 635
GB-A- 1 514 021
WO-A-91/18806
FR-A- 2 275 372
US-A- 3 979 006
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Palettencontainer mit einem dünnwandigen Kunststoffbehälter für flüssige oder fließfähige Füllstoffe, mit einem den Kunststoffbehälter als Stützmantel dicht umschließenden Drahtgitter aus horizontal und vertikal verlaufenden Gitterstäben und mit einer Bodenpalette, auf welcher der Kunststoffbehälter ruht und mit welcher der Drahtgitter-Stützmantel fest verbunden ist.

    [0002] Ein derartiger Palettencontainer mit einem Drahtgitter-Stützmantel für den inneren dünnwandigen Kunststoffbehälter ist aus der DE-B-30 39 635 bekannt. Die Befestigung des Drahtgitter-Stützmantels auf der Bodenpalette - eine übliche Flachpalette z.B. aus Holz - erfolgt mittels über den untersten horizontal umlaufenden Gitterstab übergreifende Spangen, Klammern oder Klauen. Die Spangen oder Klammen können in die Oberfläche der Holzpalette eingenagelt (gestiftet) oder auf der Oberplatte der Palette verschraubt sein.

    [0003] Bei einem anderen bekannten Palettencontainer (EP-A-0 438 718) sind einzelne Palettenelemente aus Holz über quer dazu verlaufende Flachstahlelemente mit Abstand voneinander (für den Einsatz der Hebegabeln eines Gabelstapler-Fahrzeuges) miteinander verbunden. Dabei ist der Gitter-Stützmantel bzw. dessen unterster horizontal umlaufender Gitterstab mittels auf die Flachstahlelemente aufgeschweißte Stahlblech-Laschen auf der Bodenpalette befestigt.

    [0004] Für eine industrielle Anwendung der Palettencontainer müssen diese eine amtliche Zulassungsbemusterung durchlaufen und dabei gewisse Qualitätskriterien erfüllen. So werden z.B. Innendrucktests sowie Fallprüfungen mit gefüllten Palettencontainern aus bestimmten Fallhöhen durchgeführt. Dabei ist der ungünstigste Fall ein Diagonalfall auf diejenige untere Palettenstirnseite, auf welcher das Bodenauslaßventil des inneren Kunststoffbehälters angeordnet ist.

    [0005] Bei derartigen Falltest hat sich gezeigt, daß der Innenbehälter beim Bodenaufprall versucht, sich durch die kinetische Energie gegenüber der Bodenpalette zu verschieben; gleichzeitig werden auch in anderen Umfangsbereichen die Befestigungslaschen des Gittermantels von der Bodenpalette abgerissen. Die Befestigung des unteren Randes des Drahtgitter-Stützmantels auf der Palette stellt also eine ganz wesentliche Schwachstelle dar. Da die Fixierung des Drahtgitter-Stützmantels nur an einigen wenigen Stellen gegeben ist, wird das Drahtgitter sehr ungleichmäßig verformt und verzogen; teilweise reißen die Schweißstellen an den Gitterkreuzungspunkten auseinander und freie Drahtstabenden können den dünnwandigen Kunststoffbehälter beschädigen.

    [0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Nachteile zu beseitigen und einen Palettencontainer anzugeben, bei dem mit einfachen Mitteln eine bessere Fixierung von Drahtkäfig und Kunststoffbehälter auf der Bodenpalette gegeben ist und wobei höhere Absturzhöhen mit gleichmäßigerer bzw. geringerer Deformation von Drahtkäfig und Bodenpalette ohne Beschädigung (Undichtigkeit) des Innenbehälters gewährleistet werden.

    [0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf jeder Stirnseite der Bodenpalette wenigstens ein vertikaler Gitterstab des Drahtgitter-Stützmantels verlängert ausgebildet ist und durch eine entsprechende Bohrung in der Bodenpalette wenigstens durch die Oberplatte oder durch die Ober- und Unterplatte der Bodenpalette hindurchgeführt ist und auf der Unterseite der Oberplatte bzw. der Unterplatte mit einem Gegenlager versehen und fest mit der Bodenpalette verbunden bzw. gegen diese befestigt ist.

    [0008] Durch die form- und kraftschlüssige Befestigung des Drahtgitter-Stützmantels mittels durch die Palette durchgesteckter, verlängerter Gitterstäbe ist eine sichere Befestigung der beiden Bauteile auch bei höchsten Beanspruchungen mit elastischer und partieller plastischer Deformation der Gitterstäbe gewährleistet. Ein Abreißen der Befestigungsmittel des Gittermantels von der Palette wird mit Sicherheit vermieden.

    [0009] In einer erfindungsgemäßen Ausgestaltungsform sind die durch die Oberplatte oder/und Unterplatte der Bodenpalette hindurchgeführten Gitterstäbe am unteren Ende mit einem Gewinde versehen und von unten mittels Unterlegscheibe und Schraubenmutter fest an der Bodenpalette befestigt.
    Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsform können die durch die Oberplatte oder/und Unterplatte der Bodenpalette hindurchgeführten Gitterstäbe auf der Unterseite der Bodenpalette fest mit einer Metallscheibe verschweißt bzw. verlötet sein. Dies gewährleistet eine einfache und absolut sichere Befestigung des Gittermantels an der Bodenpalette, die z.B. als übliche Holzpalette, als Kunststoffpalette oder Metallrahmenpalette ausgebildet sein kann und einen stabilen Unterbau für den Palettencontainer mit 4-seitiger Eingreifmöglichkeit für einen Gabelstapler oder Hubrollenwagen darstellt. In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zusätzlich zu den einzelnen hindurchgesteckten und unten befestigten vertikalen Gitterstäben eine Mehrzahl von weiteren verlängerten vertikalen Gitterstäben in entsprechende weitere Bohrungen in der Bodenpalette eingesteckt sind und den Gittermantel in Radialrich-tung abstützen. Dabei liegt der unterste horizontal umlaufende Gitterstab des Drahtgitter-Stützmantels auf der Oberplatte auf und stützt den Gittermantel in Axialrichtung gegen die Bodenpalette ab.
    Hierdurch ist eine absolut sichere Fixierung des unteren Randes des Gittermantels auf der Palette in Radial- und in Axialrichtung gewährleistet, so daß auf U-Rahmen oder Winkelprofile zur Versteifung des Gittermantelrandes völlig verzichtet werden kann.

    [0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert und beschrieben. Es zeigen:
    Figur 1
    einen erfindungsgemäßen Palettencontainer in Seitenansicht mit Teilschnittdarstellung,
    Figur 2
    eine Draufsicht auf einen Palettencontainer mit Markierung von einigen durch die Bodenpalette durchgesteckten vertikalen Gitterstäben,
    Figur 3
    eine vergrößerte Teilschnittdarstellung durch die Bodenpalette und
    Figur 4 bis Figur 7
    andere Teilschnittdarstellungen durch die Bodenpalette.


    [0011] In Figur 1 ist mit der Bezugsziffer 10 ein Palettenbehälter bezeichnet, der im wesentlichen einen inneren dünnwandigen Kunststoffbehälter 12, einen den Kunststoffbehälter 12 dicht umschließenden Drahtgittermantel 14 und eine Bodenpalette 16 umfaßt. In dem dargestellten Teilschnittbereich der Palette 16, hier eine Kunststoffpalette, ist angedeutet, wie ein verlängerter vertikaler Gitterstab 18 durch die Palette 16 hindurchgesteckt und von unten befestigt ist.
    Figur 2 zeigt in Draufsicht auf den Palettencontainer 10 auf jeder äußeren Stirnseite der Bodenpalette 16 die Anordnung von jeweils zwei verlängerten durch die Palette 16 hindurchgeführten Gitterstäben 18. Für die Befestigung (Verschraubung/Verschweißung) des Gittermantels können auf jeder äußeren Stirnseite der Bodenpalette 16 aber auch drei, vier oder mehr verlängerte durch die Palette hindurchgeführte Gitterstäbe herangezogen werden.

    [0012] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung von Kunststoffbehälter, Gittermantel und Bodenpalette ist gewährleistet, daß der Palettencontainer auch nach Absturz z.B. von der Ladefläche eines Lkw's mit der Folge von partieller Deformation der Bodenpalette und des Gittermantels aber nach wie vor flüssigkeitsdichtem Innenbehälter problemlos von einem Gabelstaplerfahrzeug aufnehmbar und transportierbar ist.

    [0013] Figur 3 zeigt einen verlängerten, vertikalen Gitterstab 18 des Drahtgitter-Verstärkungsmantels, der durch eine Bohrung 20 durch die gesamte Palettenhöhe mit Oberplatte 22 und Unterplatte 24 durchgeführt und unten mittels einer auf das Gewinde 26 aufgesetzten Schraubenmutter 28 bzw. Scheibenmutter (Kombination aus Unterlegscheibe und Schraubenmutter) befestigt ist. Die Scheibenmutter kann zusätzlich durch einen Stift oder Nagel gegen unbeabsichtigtes Lösen fixiert sein.

    [0014] In Figur 4 ist erkennbar, daß zusätzlich zu den einzelnen hindurchgesteckten und von unten befestigten vertikalen Gitterstäben 18 eine Mehrzahl von weiteren verlängerten Gitterstäben 36 in entsprechende weitere Bohrungen 38 in der Bodenpalette eingesteckt sind und den Gittermantel 14 in Radialrichtung abstützen. Diese zusätzlichen Gitterstäbe 36 brauchen nur soweit verlängert zu sein, daß sie durch die Oberplatte 22 reichen. Weiterhin ist erkennbar, daß der unterste horizontal umlaufende Gitterstab 34 des Drahtgitter-Stützmantels 14 auf der Oberplatte 22 der Palette 16 aufliegt und den Gittermantel 14 in Axialrichtung gegen die Bodenpalette abstützt. Dadurch kann z.B. auf eine zusätzliche Nut in der Oberfläche der Palette oder einen auf die Palette aufgesetzter Winkelrahmen als Fixierung gegen Radial-Verformung des unteren Drahtgitterrandes verzichtet werden.

    [0015] Eine weitere Befestigungsmöglichkeit der verlängerten Gitterstäbe 18 auf der Palettenunterseite ist in Figur 5 dargestellt. Hierbei ist das durch die Palette 16 hindurchgeführte untere Ende des verlängerten Gitterstabes 18 mit einer hohlkegelförmigen Metallscheibe 30 verschweißt bzw. verlötet. Diese Befestigungsart erspart das Aufbringen von Gewinderillen auf die Gitterstäbe und ist zeit- und kostengünstiger zu realisieren. Die Metallscheibe 30 ist zweckmäßigerweise in eine Ausnehmung 32 in die Unterseite der Palette versenkt eingelassen, so daß der Gitterstab 18 und die Metallscheibe 30 mit der Verschweißung 44 bündig mit der Unterseite der Palette abschließen.

    [0016] In Figur 6 ist eine entsprechende Befestigungsmöglichkeit mit einer hohlzylinderförmigen Metallscheibe 30 und versenkter Verschweißung 44 dargestellt, die mit einer flachen Auflage gegen den Palettenunterboden einen besseren Sitz gegen Zugkräfte gewährleistet.

    [0017] In Figur 7 ist schließlich noch eine weitere von vielen anderen Befestigungsmöglichkeiten der verlängerten Gitterstäbe 18 auf der Palettenunterseite veranschaulicht. Dabei sind die durchgesteckten vertikalen Gitterstäbe 18 an ihrem unteren Ende mit einer Öse, einem Haken 40 oder ähnlichem Verbindungselement versehen und als Gegenlager ist ein horizontal verlaufender Verriegelungsstab 42 durch die Haken 40 hindurchgesteckt. Der Verriegelungsstab 42 ist im Unterboden der Palette versenkt angeordnet. Diese Variante ist z.B. sehr vorteilhaft für eine einfache und schnelle Zerlegung bzw. Auseinandernahme des Palettencontainers in seine Einzelelemente bei einer Endverwertung eines derartigen Behälters. Zweckmäßigerweise können die mit Haken 40 versehenen verlängerten Gitterstäbe 18 einfach in von außen offene Längsschlitze 46 eingesetzt sein, während der oben auf der Palettenoberfläche aufliegende unterste horizontal umlaufende Gitterstab 34 in einer in die Palettenoberfläche eingeprägten bzw. eingefrästen entsprechend umlaufenden Nut eingesenkt ist. Nach gleicher Art sind auf der Unterseite der Bodenpalette 16 entsprechende entlang der Palettenstirnkanten verlaufende Nuten 48 eingearbeitet, in welchen die durch die Haken 40 hindurchgesteckten und herausziehbaren Verriegelungsstäbe 42 versenkt angeordnet sind. Ein in dieser Art fest mit der Bodenpalette - ob aus Holz, Kunststoff oder anderem Material - verbundener Gittermantel ist viel besser in der Lage, die bei einem Absturz bzw. Bodenaufprall anstehende kinetische Energie ohne wesentliche Beschädigung des Palettenbehälters in elastische und teilweise plastische Verformungsenergie (geringe Deformation des Drahtgittermantels und der auftreffenden Palettenstirnkante) umzusetzen, so daß ein abgestürzter Palettenbehälter immer noch problemlos mit z.B. einem Gabelstaplerfahrzeug aufzunehmen und zu transportieren ist.

    [0018] Selbstverständlich kann die erfindungsgemaße Idee der Befestigung des unteren Stützmantelrandes mit der Bodenpalette auch in Abwandlungen des beschriebenen Palettencontainers realisiert werden.
    So können z.B. anstelle des Drahtgittermantels bzw. anstelle der dünneren Drahtgitterstäbe auch hohle Metall-Rohrstäbe oder Rohrstangen - ggfs. nur in vertikaler Richtung verlaufend - vorgesehen sein. Als Bodenpalette wird eine Kunststoff-Palette - vorzugsweise aus Regenerat-Kunststoff - bevorzugt; gleichermaßen kann aber auch eine Holzpalette oder Metallpalette (Stahlblech/Metallrahmen-Konstruktion) verwendet werden.
    Die bevorzugte Befestigungsart der durchgesteckten Gitterstäbe ist in Figur 3 mit lösbaren Schraubmuttern dargestellt. Die lösbare Befestigung von Gittermantel und Bodenpalette erleichtert das spätere Auseinandernehmen der Einzelteile nach Endverwertung (Recycling) eines gebrauchten Palettencontainers.


    Ansprüche

    1. Palettencontainer (10) mit einem dünnwandigen Kunststoffbehälter (12) für flüssige oder fließfähige Füllstoffe, mit einem den Kunststoffbehälter (12) als Stützmantel dicht umschließenden Drahtgitter (14) aus horizontal und vertikal verlaufenden Gitterstäben und mit einer Bodenpalette (16), auf welcher der Kunststoffbehälter (12) ruht und mit welcher der Drahtgitter-Stützmantel fest verbunden ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    auf jeder Stirnseite der Bodenpalette (16) wenigstens ein vertikaler Gitterstab (18) des Drahtgitter-Stützmantels (14) verlängert ausgebildet ist und durch eine entsprechende Bohrung (20) in der Bodenpalette (16) wenigstens durch die Oberplatte (22) oder durch die Oberplatte und die Unterplatte (24) der Bodenpalette (16) hindurchgeführt ist und auf der Unterseite der Oberplatte (22) bzw. der Unterplatte (24) mit einem Gegenlager versehen und fest mit der Bodenpalette (16) verbunden bzw. an dieser befestigt ist.
     
    2. Palettencontainer nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die durch die Oberplatte (22) oder/und Unterplatte (24) der Bodenpalette (16) hindurchgeführten Gitterstäbe (18) am unteren Ende mit einem Gewinde (26) versehen sind und von unten mittels Unterlegscheibe und Schraubenmutter (28) fest an der Bodenpalette (16) befestigt sind.
     
    3. Palettencontainer nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die durch die Oberplatte (22) oder/und Unterplatte (24) der Bodenpalette (16) hindurchgeführten Gitterstäbe (18) auf der Unterseite der Oberplatte (22) bzw.Unterplatte (24) der Bodenpalette (16) fest mit einer Metallscheibe (30) verschweißt bzw. verlötet sind.
     
    4. Palettencontainer nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die angeschweißte Metallscheibe (30) hohlkegelförmig bzw. hohlzylinderförmig ausgebildet und in einer entsprechenden Ausnehmung (32) in der Unterseite der Oberplatte (22) bzw. Unterplatte (24) der Bodenpalette (16) versenkt angeordnet ist.
     
    5. Palettencontainer nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    der unterste horizontal umlaufende Gitterstab (34) des Drahtgitter-Stützmantels (14) auf der Oberplatte (22) aufliegt und den Gittermantel (14) in Axialrichtung gegen die Bodenpalette (16) abstützt.
     
    6. Palettencontainer nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    zusätzlich zu den einzelnen hindurchgesteckten und von unten befestigten vertikalen Gitterstäben (18) eine Mehrzahl von weiteren verlängerten Gitterstäben (36) in entsprechende weitere Bohrungen (38) in der Bodenpalette (16) eingesteckt sind und den Gittermantel (14) in Radialrichtung abstützen.
     
    7. Palettencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die durchgesteckten vertikalen Gitterstäbe (18) an ihrem unteren Ende mit einer Öse, einem Haken (40) oder ähnlichem Verbindungselement versehen sind und als Gegenlager ein horizontal verlaufender Verriegelungsstab (42) durch die Haken (40) hindurchgesteckt ist.
     
    8. Palettencontainer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    die Gitterstäbe (18) des Stützmantels als hohle Rohrstäbe oder Rohrstangen ausgebildet sind, und daß die Bodenpalette (16) entweder aus thermoplastischem Kunststoff, vorzugsweise gebrauchtes Recyclat-Kunststoffmaterial oder aus einer Holzpalette oder aus einer Metall-Palette, z.B. einer Stahlrahmen- bzw. Rohrrahmen/Stahlblech-Palette besteht.
     


    Claims

    1. A pallet container (10) having a thin-walled plastics receptacle (12) for liquid or flowable filling materials, having a wire grille (14) comprising horizontally and vertically extending bars and closely surrounding the plastics receptacle (12) as a supporting jacket, and having a base pallet (16) on which the plastics receptacle (12) rests and to which the wire-grille supporting jacket is firmly connected, characterised in that at least one vertical bar (18) of the wire-grille supporting jacket (14) is lengthened on each side of the base pallet (16) and extends through a corresponding bore (20) in the base pallet (16), at least through the upper plate (22) or through the upper plate and the lower plate (24) of the base pallet (16), and is provided with an end support on the underside of the upper plate (22) or the lower plate (24) and is firmly connected to the base plate (16) or fixed thereto.
     
    2. A pallet container according to claim 1, characterised in that the bars (18) extending through the upper plate (22) or the upper plate and the lower plate (24) of the base pallet (16) are provided with a thread (26) at their lower end and are fixed to the base pallet (16) from below by means of a washer and a nut (28).
     
    3. A pallet container according to claim 1 or 2, characterised in that the bars (18) extending through the upper plate (22) or the upper plate and the lower plate (24) of the base pallet (16) are welded or soldered to a metal plate (30) on the underside of the upper plate (22) or lower plate (24) of the base pallet (16).
     
    4. A pallet container according to claim 3, characterised in that the metal plate (30) welded thereon has the form of a hollow cone or hollow cylinder and is countersunk in a corresponding recess (32) in the underside of the upper plate (22) or lower plate (24) of the base pallet (16).
     
    5. A pallet container according to claims 1,2,3 or 4, characterised in that the lowermost horizontally extending bar (34) of the wire-grille supporting jacket (14) rests on the upper plate (22) and supports the grille jacket (14) against the base pallet (16) in the axial direction.
     
    6. A pallet container according to claims 1,2,3 or 4, characterised in that, in addition to the individual inserted vertical bars (18) fixed from below, a plurality of further extended bars (36) are inserted into corresponding further bores (38) in the base pallet (16) and support the grille jacket (14) in the radial direction.
     
    7. A pallet container according to any one of the preceding claims 1 to 6, characterised in that the inserted vertical bars (18) are provided with an eye, a hook (40) or a similar connecting member at their lower end and a horizontally extending stay bar (42) is inserted, as an end support, through the hook (40).
     
    8. A pallet container according to any one of the preceding claims 1 to 7, characterised in that the bars (18) of the supporting jacket are formed as hollow tubular bars or tubular rods, and in that the base pallet (16) comprises either thermoplastics, preferably used recycled plastics, or a wooden pallet or a metal pallet, e.g. a steel-framed or tubular-framed sheet steel pallet.
     


    Revendications

    1. Container sur palette (10) comprenant un récipient en matière synthétique (12) à paroi mince pour des produits de remplissage liquides ou fluides, une enveloppe de support entourant étroitement le récipient (12), constituée d'une grille (14) en fils de fer avec des barreaux horizontaux et verticaux, et, une palette (16) sur laquelle est posé le récipient (12) en matière synthétique et avec laquelle la grille (14) formant l'enveloppe de support est assemblée de manière fixe, caractérisé en ce que sur chaque côté frontal de la palette (16), au moins un des barreaux verticaux (18) de la grille (14) formant l'enveloppe de support est plus long, traverse par un alésage correspondant (20) dans la palette (16) au moins le plancher supérieur (22), ou les planchers supérieur et inférieur (24) de la palette (16), comporte sur la face inférieure du plancher supérieur (22), respectivement du plancher inférieur (24), une contre-butée et est assemblé avec, respectivement fixé sur la palette (16) de manière fixe.
     
    2. Container sur palette selon la revendication 1 caractérisé en ce que les barreaux (18) de la grille qui traversent le plancher supérieur (22) ou/et le plancher inférieur (24) de la palette (16) sont pourvus à leur extrémité inférieure d'un filetage (26) et fixés à partir du bas sur la palette (16) par un écrou (28) avec interposition d'une rondelle.
     
    3. Container sur palette selon les revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que les barreaux (18) de la grille qui traversent le plancher supérieur (22) ou/et le plancher inférieur (24) de la palette (16) sont soudés ou brasés sur une planche métallique (30) sur la face inférieure du plancher supérieur (22), respectivement du plancher inférieur (24) de la palette (16).
     
    4. Container sur palette selon la revendication 3 caractérisé en ce que la plaque métallique (30) soudée présente une forme de cône ou de cylindre creux et est disposée dans un évidement (32) de forme correspondante dans la face inférieure du plancher supérieur (22), respectivement du plancher inférieur (24) de la palette (16).
     
    5. Container sur palette selon les revendications 1,2,3 ou 4 caractérisé en ce que le barreau horizontal (34) le plus bas de la grille (14), qui court sur toute la périphérie, s'appuie sur le plancher supérieur (22) et assure l'appui axial de l'enveloppe de support formée par la grille (14) sur la palette (16).
     
    6. Container sur palette selon les revendications 1,2,3 ou 4 caractérisé en ce que outre les barreaux verticaux individuels (18) traversant la palette et fixés à partir du bas, une pluralité d'autres barreaux verticaux (36) sont prolongés vers le bas et engagés dans des alésages (38) correspondants dans la palette (16) pour assurer l'appui radial de l'enveloppe de support formée par la grille (14).
     
    7. Container sur palette selon l'une des revendications 1 à 6 caractérisé en ce que les barreaux verticaux (18) traversant la palette sont pourvus à leur extrémité inférieure d'un oeillet, d'un crochet (40) ou d'un élément d'assemblage similaire et en ce que la contre-butée est constituée par une barre de verrouillage (42) horizontale passant à travers le crochet (40).
     
    8. Container sur palette selon l'une des revendications 1 à 7 caractérisé en ce que les barreaux (18) de l'enveloppe de support sont constitués de barres ou tiges tubulaires et en ce que la palette (16) est soit en matière synthétique thermoplastique, de préférence en matériau recyclé, soit en bois, soit en métal en étant constituée par exemple d'une palette en tôle avec un châssis en acier, respectivement un châssis tubulaire.
     




    Zeichnung