| (19) |
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(11) |
EP 0 585 816 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.1997 Patentblatt 1997/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.08.1993 |
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| (54) |
Stecksockel mit angelöteter Leiterplatte
Plug connector with soldered circuit board
Connecteur à fiches avec circuit imprimé soudé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
27.08.1992 DE 4228491 24.08.1993 DE 4328426
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.03.1994 Patentblatt 1994/10 |
| (73) |
Patentinhaber: SWF Auto-Electric GmbH |
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D-74321 Bietigheim-Bissingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Preinfalk, Hans
D-74357 Bönnigheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Portwich, Peter |
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c/o ITT Automotive Europe GmbH,
Guerickestrasse 7 60488 Frankfurt/Main 60488 Frankfurt/Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-89/07849 US-A- 2 962 692 US-A- 5 110 298
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DE-B- 1 139 902 US-A- 4 938 701
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbindung zwischen einem Träger und einer auf dem Träger
sitzenden Leiterplatte. Aus der US-PS 41 29 351 ist eine Klemmleiste bekannt, die
mit Schneidsteckverbindern bestückt ist, in welcher eine Leiterplatte eingesteckt
werden kann. Die Schneidsteckverbinder ragen dabei am unteren Ende der Klemmleiste
durch deren Boden, so daß die Klemmleiste über die Verbinder mit einer größeren Leiterplatte
verrastet werden kann. Die Leiterplatte ist weder mit der Klemmleiste verlötet noch
besitzt die Klemmleiste Stecker, über welche sie in ein integriertes Gehäuse elektrisch
anschließbar ist.
[0002] Aus dem DE-GM 72 15 109 sind ähnliche Klemmleisten mit seitlicher Führung für die
Leiterplatten bekannt, wobei die Klemmleisten auf einer Verdrahtungsplatte sitzen,
deren Leiterbahnen mit den Anschlüssen der Klemmleisten elektrisch verbunden sind.
Die Leiterplatten sind dabei lösbar mit der Klemmleiste verbunden.
[0003] Aus der DE-OS 16 65 337 ist es bekannt, die Leiterplatten in einem Gehäuse parallel
zueinander anzuordnen und die Leiterplatten über senkrecht zu den Leiterplatten verlaufende
Leitungen miteinander zu verbinden. Dabei werden die Leitungen durch Schlitze an den
Rändern der Leiterplatten geführt, wobei in die Leiterplattenschlitze Leiterbahnen
der Leiterplatten münden. Die Leiterplatten sind daher nicht direkt mit Anschlüssen
eines Sockels verlötet.
[0004] Einen ähnlichen Aufbau wie in der genannten DE-GM 72 15 109 zeigt die DE-AS 12 57
235 und auch hier wurde wiederum auf eine Lötverbindung zwischen Leiterplatte und
dem Träger verzichtet. Hinsichtlich des Trägers sind keine Steckkontakte vorgesehen.
[0005] Eine andere vorbekannte Lehre besteht darin, daß gemäß Fig. 3 der DE-B-1 139 902
sowie gemäß Spalte 2, Abs. 1 dieser Schrift vorbekannt ist, neben den Bauelementen
auch gleichzeitig ein Kontaktblech mit der Leiterplatte zu verlöten. Die verlötete
Einheit wird dann gemäß Fig. 6 mit einem Träger verbunden. Dabei stützt dann der Träger
die Verbindungsstelle zwischen Leiterplatte und Kontaktblech durch seitlich hochgezogene
Wände ab.
[0006] Nachteilig hierbei ist, daß Leiterplatte und Kontaktblech erst mechanisch hinreichend
fest miteinander verbunden sein müssen, um sie miteinander verlöten zu können. Die
so geschaffene Einheit muß nachfolgend in den Träger (d.h. Leiterplattenträger) eingefügt
und mit diesen mechanisch verbunden werden.
[0007] Die Erfindung geht daher aus von einer Verbindung der sich aus dem Oberbegriff des
Anspruches 1 ergebenden Gattung. Aufgabe der Erfindung ist es, eine preiswerte und
dauerhafte Verbindung zwischen einem mit Steckkontakten versehenen Träger und einer
Leiterplatte zu schaffen.
[0008] Die Aufgabe wird durch die sich im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ergebende
Merkmalskombination gelöst. Die Erfindung besteht im Prinzip also darin, Leiterplatte
und Steckkontakt zueinander und beide gegenüber dem Träger derart anzuordnen, daß
die Lötstellen der Leiterplatte und die Anschlußfahnen in einem einzigen Lötvorgang
verlötet werden. Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht nun darin, daß es möglich
wird, durch ein automatisches Lötverfahren z.B. Schwallöten, sämtliche Kontakte des
Trägers mit den zugeordneten Leiterbahnen auf der Leiterplatte in einem einzigen Lötvorgang
zu löten. Hierdruch erhält man eine sehr saubere und gut haftende Lötung mittels eines
einzigen Arbeitsgangs.
[0009] Die miteinander zu verlötenden Verbindungsstellen liegen entlang der Vorderkante
des Trägers in einer nicht weit von dieser Vorderkante entfernten Ebene. Die Vorderkante
des Trägers sollte dabei möglichst gerade sein, damit sie das Eintauchen der Leiterplatte
in den Lötschwall nicht behindert. Dem entsprechend ist es auch notwendig, daß der
Abstand von der Leiterplattenebene von der Vorderkante des Trägers so gering wie möglich
gehalten ist.
[0010] Einen besonders zweckmäßigen Aufbau erhält man, wenn man ergänzend die weiteren Merkmale
nach Anspruch 2 anwendet. Dabei umfassen Schlitze der Leiterplatte an dem den Anschlußflächen
zugeordneten Randbereich der Leiterplatte die Anschlußflächen, wodurch sich eine vergleichsweise
große Verbindungsfläche zwischen den Anschlußflächen und den Steckkontakten bildet.
Dabei können zur mechanischen Halterung die Schlitze auch kraftschlüssig auf den Anschlußflächen
aufsitzen, in dem die Schlitze unter Kraft auf die Anschlußflächen aufgeschoben werden.
Hierdurch kann die Verbindung zwischen den Schlitzen und den Anschlußflächen vor dem
Lötvorgang zu einer mechanischen Arretierung der Leiterplatte gegenüber dem Träger
beitragen oder auch die gesamte mechanische Arretierung bildet, bis schließlich nach
dem Lötvorgang die Leiterplatte mit den Anschlußflächen mittels der Lötverbindung
fest verbunden ist.
[0011] Weiterhin ergibt sich durch die Merkmale nach Anspruch 2 eine besonders sichere elektrische
Verbindung aber auch mechanische Verbindung zwischen der Leiterplatte und den Anschlußflächen.
Dazu ist der Rand der Schlitze von einem leitfähigen lötbaren Material umgeben, in
welches die Leiterbahnen münden, Man erhält daher eine besonders große Kontaktfläche
auf der Leiterplatte, die mit den Anschlußflächen verlötet werden kann.
[0012] Um die Leiterplatte in einfacher Weise auf die Anschlußflächen aufstecken zu können
empfiehlt sich in Weiterbildung der Erfindung die Merkmalskombination nach Anspruch
4. Hierdurch wird ein Einfädeln der Anschlußflächen in die Schlitze auf die Leiterplatte
vermieden.
[0013] Soll die Leiterplatte senkrecht zu der Oberfläche des Trägers stehen und gleichzeitig
auf den Träger aufsteckbar sein (s. Anspruch 3), so empfiehlt sich in Weiterbildung
der Erfindung die Merkmalskombination nach Anspruch 4. Der wesentliche Vorteil besteht
dabei darin, daß durch die sich längs der Oberfläche des Trägers erstreckenden Anschlußflächen
die nach unten aus dem Stecker ragenden Steckstifte beliebig auf der Unterfläche des
Trägers verteilt sein können. Hierdurch können die Steckstifte selber für eine verbesserte
mechanische Verbindung zwischen den als Sockel dienenden Träger und dem Körper dienen,
in welchen sie gleichzeitig elektrisch verbindend eingesteckt werden.
[0014] Eine besonders einfache Ausführung für derartige Steckkontakte beschreibt die Merkmalskombination
nach Anspruch 5. Dabei ist der Steckkontakt L-förmig, wobei sich die parallel zur
Oberfläche des Trägers erstreckende Anschlußfahne den zweiten Schenkel bildet, während
der erste Schenkel den aus der Unterfläche des Trägers hervorragenden Steckstift formt.
[0015] Eine besonders einfache Verbindung zwischen Steckkontakt und Träger ergibt sich durch
die in Anspruch 6 angegebene Merkmalskombination. Danach werden die Steckkontakte
nach dem Spritzgießen des Trägers in diesen unlösbar oder schwer lösbar nachträglich
eingesteckt. Der Spritzgießvorgang des Trägers wird damit von der Bestückung durch
die Steckkontakte unabhängig, was zu einer vergrößerten Flexibilität in der Anwendung
der erfindungsgemäßen Verbindung dient. Außerdem kann der Spritzgußvorgang stark vereinfacht
werden.
[0016] Weiter oben war schon erwähnt worden, daß ggf. die mechanische Haftung der über die
Schlitze auf die Anschlußfahnen aufgesetzten Leiterplatte als für den Lötvorgang notwendige
Fixierung ausreichen kann. Eine bessere mechanische Halterung gegenüber dem Träger,
insbesondere auch bei einer während ihres Betriebs stark mechanisch beanspruchte Verbindung
ergibt sich die Merkmalskombination nach Anspruch 7. Hierdurch wird die Leiterplatte
gegenüber dem Träger mechanisch zusätzlich gesichert und gleichzeitig eine verbesserte
Fixierung für den Lötvorgang erreicht.
[0017] Eine besonders einfache Halterung hierzu ist durch die Maßnahme nach Anspruch 8 gegeben.
Hierdurch wird die Parallelverschiebung der Leiterplatte auf der Oberfläche des Trägers
zumindest in einer Richtung sicher verhindert. Besitzt der Träger Anschlußfahnen,
so können diese mit parallel zum Träger verlaufenden Vorsprüngen versehen sein, so
daß die Leiterplatte zwischen diesen Vorsprüngen und dem Stempel sich einklemmen läßt
und damit arretiert ist. Vorsprünge und Stempel können an der Anschlußfahne der Steckkontakte,
am Träger selbst oder verteilt auf die Bauelemente angebracht sein.
[0018] In Weiterbildung der Erfindung empfiehlt es sich, eine Bewegung der Leiterplatte
senkrecht zur Oberfläche des Trägers durch die in Anspruch 9 geschilderte Maßnahme
zu verhindern.
[0019] Dabei kann die federnde Rastnase zusätzlich auch gleich noch die oben im Zusammenhang
mit Vorsprüngen an den Anschlußfahnen oder den Stempeln geschilderte Aufgabe übernehmen,
so daß auch die Leiterplatte zwischen Stempel und Rastnase eingeklemmt ist und eine
Parallelverschiebung der Leiterplatte längs der Oberfläche des Trägers verhindert
ist. Durch die Rastnase läßt sich auch eine Bewegung der Leiterplatte in der Leiterplattenebene
verhindern, so daß durch die Rastnase die Bewegung der Leiterplatte in zwei Richtungen
verhindert ist.
[0020] Eine weitere Möglichkeit für eine verbesserte Halterung der Leiterplatte der Träger
ergibt die Merkmalskombination nach Anspruch 11. Hierdurch wird eine Parallelverschiebung
der Leiterplatte auf der Oberfläche des Trägers ausgeschlossen. Durch Rastvorsprünge
innerhalb des Bereichs der Nuten läßt sich aber auch nach einer Bewegung der Leiterplatte
in der Leiterplattenebene ausschließen, so daß hierdurch auch die Aufgabe der schon
weiter oben beschriebenen Rastnase übernommen werden kann.
[0021] Die parallel zur Oberfläche des Träger verlaufenden Anschlußfahnen, die sich zueinander
parallel erstrecken, können gemäß Anspruch 12 Längen besitzen, so daß sich hierdurch
die Lage der Kontakstifte an der Unterfläche des Träger beliebig festlegen läßt. Die
Kontaktstifte sollte dabei vorzugsweise Kontaktmesser sein, so daß sich die Steckkontakte
in einfacher Weise aus Blechen herstellen lassen.
[0022] Um den elektrisch leitenden Rand gemäß Anspruch 2 herstellen zu können, ist gemäß
einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 13 kein gesonderter
Arbeitsgang notwendig. Vielmehr kann dieser Rand gleichzeitig mit den sonstigen Leiterbahnen
auf der Leiterplatte in einem Arbeitsgang durch die für die Schaffung von Leiterbahnen
üblichen Maßnahmen (z.B. Ätzverfahren) gebildet werden).
[0023] Sollen die Bauelemente auf der Leiterplatte gleichzeitig mit den Anschlußfahnen des
Trägers durch einen einzigen Lötvorgang verbunden werden, so empfiehlt sich in Weiterbildung
der Erfindung die Merkmalskombination nach Anspruch 14. Dabei werden durch den gleichen
Lötvorgang (z.B. Schwallöten) sowohl die Anschlußfahnen mit den Randbereichen der
Schlitze als auch die Anschlußflächen der Bauelemente mit den Leiterbahnen auf der
Leiterplatte verlötet.
[0024] Um die erfindungsgemäße Verbindung herzustellen, empfehlen sich in Weiterbildung
der Erfindung die Verfahren nach Ansprüche 15 und 16.
[0025] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert.
Nachfolgend zeigt:
- Fig. 1
- in auseinandergezogener Darstellung drei abgebrochen dargestellte Leiterplatten zum
Einbau in drei zugehörige, ebenfalls abgebrochen dargestellte Träger,
- Fig. 2
- in abgebrochener Darstellung eine einzelne Leiterplatte nach Fig. 1
- Fig. 3
- die Draufsicht auf einen mit Steckkontakten bestückten Träger,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch den Träger nach Fig. 3 mit eingeschobener Leiterplatte und
- Fig. 5
- Leiterplatten im Mehrnutzen und zugehörige Träger vor deren Bestückung.
[0026] Fig. 1 zeigt in der oberen Hälfte der Zeichnung drei im Mehrnutzen miteinander verbundene
Leiterplatten 1, die in dem unteren Teil von Fig. 1 dargestellten Trägern 2 zugeordnet
sind.
[0027] Fig. 1 zeigt weiterhin noch einen von mehreren Steckkontakten 3 die jeweils in einen
der Träger 2 eingesteckt werden.
[0028] Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist die Leiterplatte 1 mit Schlitzen 4 bis 7 versehen,
die sich am in Fig. 1 und Fig. 2 unteren Ende der jeweiligen Leiterplatte 1 befinden.
Die Schlitze 4,5 und 7 besitzen jeweils an ihrem Umfang Lötränder 8 bis 11 in die
zugehörige Leiterbahnen 12 auf der Leiterplatte 1 münden. Die Lötränder 8 bis 11 werden
durch das gleiche Verfahren wie die Leiterbahnen 12 selbst hergestellt, so daß sie
gleichzeitig gebildet werden und als Teil der Leiterbahnen 12 aufgefaßt werden können.
Dabei werden die einzelnen Leiterplatten 1 im Mehrnutzen gefertigt, d.h. erst nach
Fertigstellung der einzelnen Leiterbahnen und dem Verlöten mit dem Träger voneinander
getrennt.
[0029] Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung noch die Träger 2, die als Kunststoffspritzteile
ausgebildet sind. Die Träger 2 besitzen z.B. vier Durchgangsöffnungen, nur 13,14,
dargestellt, in die jeweils eine in Fig. 1 oben rechts gezeigten Steckkontakte 3 eingesteckt
werden kann.
[0030] Dabei hat der Steckkontakt 3 eine gegenüber Fig. 1 vereinfachte und in Seitenansicht
in Fig. 4 ersichtliche Ausgestaltung, die einen als Steckerstift wirkenden ersten
Schenkel 15 und einen als Lötfahne wirkenden zweiten Schenkel 16 aufweist. Die beiden
Schenkel 15, 16 des Steckkontaktes 3 stoßen L-förmig aufeinander. Da der Steckkontakt
vorzugsweise aus Blech ausgestanzt und mit einer leitenden Schicht versehen ist, ist
der Steckerstift ein Messerkontakt, während die durch den Schenkel 15 gebildeten Anschlußflächen
im wesentlichen eine Lötfahne darstellen, wobei Messer und Fahne in der gleichen Ebene
liegen. Durch abgeknickten Verlauf der Anschlußfahne 16, kann das Fahnenende 20 aber
auch außerhalb der Ebene des Schenkels liegen.
[0031] Fig. 3 zeigt die in den Träger 2 eingesteckten Steckkontakte 3, wobei von oben nur
der Rücken der jeweiligen An-schlußfahne zu erkennen ist. Wichtig ist, daß die Anschlußfahnen,
welche im wesentlichen parallel zur Oberfläche 18 des jeweiligen Trägers 2 verlaufen,
alle etwa in einem vorgegebenen Abstand b von der Vorderkante 19 des jeweiligen Trägers
2 enden, wodurch die einzelnen Fahnenenden 20 miteinander fluchten. Fig. 4 zeigt einen
in einen Träger 2 eingesetzten Steckkontakt 3. Um nun die Leiterplatte 1 mit den Anschlußfahnen
16 des Steckkontaktes 3 miteinander verlöten zu können, wird die Leiterplatte 1, wie
in Fig. 3 in Draufsicht gestrichelt gezeigt, also angeordnet, mit ihren Schlitzen
4 bis 7 auf die Rücken der Anschlußfahnen 3 aufgesteckt. Dies kann man sich wie in
Fig. 1 angedeutet, durch ein Aufsetzen der Leiterplatte 1 auf die Anschlußfahnen 16
und senkrecht zur Oberfläche 18 des Trägers 2 vorstellen. In diesem Zustand sitzt
dise Leiterplatte 1 senkrecht und über die Innenfläche Ihrer Schenkel gehalten, auf
den Ansdchlußfahnen auf.
[0032] Der Vorteil der Erfindung liegt nun im wesentlichen darin, daß durch Kippen der Verbindung
aus Träger und Leiterplatte und durch Geringhalten des Abstands b zwischen Fahnenende
20 und Vorderkante 19 sowohl die Lötränder 8 bis 11 als auch die Fahnenenden 20 durch
einen Lötschwall in einem Lötbad erreichbar sind. Die Leiterplatte 1 mit den Fahnenenden
20 kann in einem Lötvorgang dadurch verlötet werden, daß man die Leiterplatte 1 eben
zum Lötbad ausrichtet und sie in das Lötbad taucht. Dabei können vorteilhaft sowohl
die elektrischen Bauelemente 21 als auch die Lötpunkte 22 auf der Leiterplatte mit
den entsprechenden Leiterbahnen 12 gleichzeitig verlötet werden. Durch den Lötvorgang
wird gleichzeitig auch die Leiterplatte 1 gegenüber dem Träger 2 hinreichend fixiert.
[0033] Fig. 5 zeigt die Herstellung der Leiterplatten 1 und deren Verbindung mit den Trägern
2 im Mehrnutzen. D.h., daß zuerst alle Träger 2 mit Steckkontakten 3 bestückt und
über die Steckkontakte mit den zugehörigen Leiterplatten 1 mechanisch verbunden werden.
Daraufhin werden die noch miteinander verbundenen Leiterplatten 1 mit den zugehörigen
Steckkontakten 3 und mit Trägern 2 verlötet und daraufhin schließlich die einzelnen
Leiterplatten voneinander getrennt, z.B. durch Brechen an vorgeritzten Trennstellen.
[0034] Um eine gute Verankerung der Steckkontake 3 gegenüber den Trägern 2 zu erhalten können
die Durchbrüche 13, 14 derart ausgestaltet werden, daß sie vergleichsweise große Innenflächen
haben, die für die ersten Schenkel 15 eine umfangreiche Anlagefläche bilden. Dabei
kann, wenn die Dicke des Trägers nicht zu groß werden soll, an den Träger 2 ein hohlzylinderförmigen
Ansatz 23 angegossen sein, in den der den Messerstift bildende erste Schenkel 15 eingesteckt
ist.
[0035] Durch widerhakenförmige Vorsprünge 24 einmal am in Fig. 4 oberen Ende des ersten
Schenkels 15 und entsprechende Ausnehmungen an der Innenfläche des zylinderförmigen
Ansatzes 23 läßt sich eine dauerhafte Rastverbindung zwischen Träger 2 und Steckkontakt
3 erreichen, der für einen guten Halt des Kontaktes 3 selbst und damit auch für die
Leiterplatte 1 sorgt.
[0036] Um die mechanische Halterung der Leiterplatte 1 gegenüber dem Träger 1 sowohl vor
als auch nach dem Lötvorgang zu verbessern, ergeben sich mehreren Möglichkeiten.
[0037] Fig. 1 zeigt hierzu zwei im Abstand zueinander befindliche Vorsprünge 25,26 an dem
Steckkontakt 3, deren Abstand geringfügig größer als die Dicke der Leiterplatte 1
ist. Die nach oben der Leiterbahn entgegenragenden Vorsprünge 25,26 greifen an der
Vorderfläche bzw. Hinterfläche der Leiterplatte 1 an und verhindern so, daß die Leiterplatte
1 sich in Längsrichtung der Anschlußfahnen 16 bewegen kann. Somit ist für die Leiterplatte
im nicht gelöteten Zustand nur noch eine Bewegung senkrecht zum Träger 2 möglich.
Eine solche Bewegung der Leiterplatte läßt sich beispielsweise dadurch verhindern,
daß man den Träger mit einer Rastnase 27 versieht, die an einem federnden Balken 28
befestigt ist. Der Federbalken 28 ist mit dem Träger 2 vergossen. Statt des Vorsprungs
25 an dem Steckkontakt 3 in Fig. 1 kann wahlweise oder zusätzlich ein Trägervorsprung
29 vorgesehen sein, welcher eine Bewegung der Leiterplatte 1 zur Vorderkante 19 des
Trägers 2 verhindert. Es versteht sich, daß bei Anwendung der Rastnase 27 und des
Trägervorsprungs 29 auf die Vorsprünge 25,26 am Steckkontakt 3 verzichtet werden kann.
Die Rastnase greift vorzugsweise in eine Leiterplattenöffnung 30 in der Leiterplatte
1 ein. Um für den Federbalken 28 sowie den Trägervorsprung 29 zur Federwirkung hinreichende
Länge zu erhalten, sitzen Balken 28 und Vorsprung 29 am Boden einer Ausnehmung 31
im Träger 2.
[0038] Wie weiter oben schon erläutert, soll der Abstand b zwischen dem Fahnenende 20 und
der Vorderkante 19 möglichst gering sein. Da hier u.U. die Tiefe des Trägervorsprungs
29 zu schmal werden könnte, ergibt sich gemäß Fig. 3 und 4 eine weitere Möglichkeit
zur mechanischen Halterung der Leiterplatte 1. Dabei ist, wie in Fig. 3 in Draufsicht
gezeigt, ein erster Posten 32 und zweiter Posten 33 vorgesehen, die in Fig. 3 senkrecht
zur Betrachterebene stehen und die jeweils mit einer Nut 34,35 versehen sind. Die
Nuten 34,35 wirken als Führungsschiene für die gestrichelt angedeutete Leiterplatte
1, die deren Bewegung in allen Richtungen bis auf die senkrecht von oben kommende
Einschubrichtung bzw. der entgegenstehenden Ausheberichtung verhindert ist. Eine Bewegung
der Leiterplatte in diesen Richtungen wird aber wiederum durch die Rastnase 27 verhindert,
die in die Leiterplattenöffnung 30 eingreift, wie weiter oben schon beschrieben.
[0039] In Fig. 3 sind nur zwei Ansätze 23 dargestellt, während die beiden rechten Steckkontakte
in Fig. 3 nicht mit derartigen Ansätzen zusammenarbeiten.
[0040] Der Träger wird nach dem Zusammenbau mit Steckkontakten 3 und der Leiterplatte 1
sowie deren Verlötung mit einem Gehäusedeckel 36 abgeschirmt, der über die Rastpunkte
37,38 und entsprechenden Öffnungen im Gehäusedeckel 36 mit dem Träger 2 verrastet
ist.
[0041] Zum Zusammenbau des Trägers 2 mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Trägerplatte
besitzt der Träger 2 noch Rastfahnen 39,40, die die-Randflächen entsprechender Ausnehmungen
in der Trägerplatte federnd hintergreifen und somit den lösbaren Träger 2 gegen die
nicht dargestellte Trägerplatte ziehen. Hierdurch wird eine gute lösbare elektrische
Verbindung zwischen dem Messerstecker 15 und den entsprechenden Kontakten an der Trägerplatte
erreicht.
[0042] Theoretisch ist es auch möglich, an der der Vorderkante 19 gegenüberliegenden Kante
41, die Erfindung anzuwenden, so daß eine zweite Leiterplatte auf dem Träger mittels
eines zweiten Lötvorgangs mit dem Träger verlötet werde kann. Dabei können die Anschlußfahnen
16 ggf. zur Verbindung von Leiterbahnen zweier Leiterplatten 1 an den beiden gegenüberliegenden
Enden des Trägers 2 dienen. Es ist aber auch denkbar, daß jeder Leiterplatte 1 ihre
eigenen Kontakt stecker zugeordnet sind. Auch die verbleibenden Kanten des Trägers
lassen sich sinngemäß zum Anschluß weiterer Leiterplatten ausnutzen. Aus dem oben
gesagten ergibt sich aber, daß im Rahmen der Erfindung mehrere Leiterplatten mit den
sich längs der Oberfläche erstreckenden Anschlußfahnen 16 verbunden sein können, wobei
auf jeder der Anschlußfahnen mehrere Leiterplatten mit ihrem zugehörigen Schlitz 4
bis 7 aufsitzen können.
1. Elektrische Verbindung (1,2,3) mit mindestens einem Kontaktblech (3), welches durch
die Grundplatte eines Leiterplattenträgers (2) in Form eines Steckkontaktes (15) reicht,
wobei die dem Steckkontakt (15) abgewandte Anschlußfahne (16) des Kontaktblechs (3)
mit einem zugeordneten Kontaktbereich (8,9,10,11) einer im Bereich der im wesentlichen
geraden Vorderkante (19) des Trägers (2) angeordneten Leiterplatte (1) verlötet ist,
wobei sowohl der Kontaktbereich (8,9,10,11) der Leiterplatte (1) als auch weitere
Lötpunkte (22) auf der gemeinsamen Lötseite der Leiterplatte (1) liegen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktbereich (8,9,10,11) der Leiterplatte (1) in senkrecht zur Lötfläche
liegender Richtung aus dem dem Leiterplattenträger (2) umgebenden Raum frei zugänglich
ist.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterplatte (1) an dem den Anschlußflächen (16) zugeordneten Randbereich
mit Schlitzen (4 - 7) versehen ist, die die zugeordneten Anschlußflächen (16) aufnehmen,
wobei insbesondere die Schlitze (4 - 7) mit einem aus leitendem lötbarem, Material
bestehenden Lötrand (8 bis 11) versehen sind, in den die zugeordneten Leiterbahnen
(12) der Leiterplatte (1) münden.
3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (4 bis 7) zum Rand der Leiterplatte (1) hin offen sind.
4. Verbindung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußflächen (16) durch Anschlußfahnen gebildet sind, die sich parallel
zur Oberfläche (18) des Trägers (2) erstrecken.
5. Verbindung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckkontakte (3) im wesentlichen L-förmig sind, wobei der erste Schenkel
(15) des Steckkontaktes (3) den Steckstift und der zweite Schenkel (16) die Anschlußfahne
bildet.
6. Verbindung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckstift (15) in den gegossenen Träger (2) eingesetzt und mit diesem verrastet
ist.
7. Verbindung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Träger eine Halteeinrichtung (25,26; 28,29; 28,32,33) vorgesehen ist,
die zur mechanischen Halterung der Leiterplatte (1) auf dem Träger (2) dient. 7
8. Verbindung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung zumindest einen aus der Oberfläche (18) des Trägers vorspringenden
Stempel (29) aufweist, der die Bewegung der Leiterplatte (1) parallel zur Oberfläche
(18) des Trägers zumindest in einer Richtung begrenzt.
9. Verbindung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger mit einer Rastnase (27) versehen ist, welche in eine entsprechende
Öffnung (30) der Leiterplatte (1) eingreift und diese an einer senkrecht zur Oberfläche
(18) des Trägers (2) gerichteten Bewegung hindert.
10. Verbindung nach einem der Ansprüche 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase (27) im Abstand zum Stempel (29) angeordnet ist und die Leiterplatte
an einer von dem Stempel (29) wegführenden Bewegung parallel zur Oberfläche (18) des
Trägers (2) hindert.
11. Verbindung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit Nuten (34,35) versehene Stempel (32,33) vorgesehen sind, deren Öffnungen
einander zugewandt sind, wobei die Nuten (34,35) als Halteschienen für die Seitenkanten
der Leiterplatte (1) dienen.
12. Verbindung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einem Träger gehörenden Anschlußfahnen (16) eine voneinander abweichende
Länge besitzen.
13. Verbindung nach einem der Ansprüch 2 bis 12 dadurch gekennzeichnet, daß der Lötrand (8-11) der Schlitze (4 - 7) durch den gleichen Prozeß hergestellt
ist, wie die Leiterbahnen (12) der Leiterplatte (1).
14. Verbindung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötanschlüsse (22) der auf der Leiterplatte (1) sitzenden elektrischen Bauelemente
(21), an der der Vorderkante (1) des Trägers zugewandten Leiterplattenfläche sitzen
und daß die Bauelemente (21) ebenso wie die Anschlußfahnen (16) mit den Leiterbahnen
(12) in einem Arbeitsgang verlötet sind.
15. Verfahren zum Zusammenbau eines Leiterplattenträgers (2) nach Anspruch 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Leiterplattenträger (2) mit der Leiterplatte (1) und dem Kontaktblech (3)
bestückt und danach die Anschlußfahne (16) mit dem Kontaktbereich (8,9,10,11) sowie
die Lötpunkte (22) in einem Arbeitsgang gelötet werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß beim Bestücken des Leiterplattenträgers (3) die Leiterplatte (1) mit dem Leiterplattenträger
(3) mechanisch fixiert wird.
1. Electrical connection (1,2,3) including at least one contact plate (3) which reaches
through the base plate of a printed circuit board carrier (2) in the form of a plug
contact (15), wherein the terminal lug (16) of the contact plate (3) remote from the
plug contact (15) is soldered to an associated contact area (8,9,10,11) of a printed
circuit board (1) which is arranged in the area of the substantially straight front
edge (19) of the carrier (2), wherein both the contact area (8,9,10,11) of the printed
circuit board (1) and further solder points (22) lie on the joint soldering surface
of the printed circuit board (1),
characterized in that the contact area (8,9,10,11) of the printed circuit board (1)
is freely accessible from the space encompassing the printed circuit board carrier
(2) in the direction being vertical to the soldering surface.
2. Connection as claimed in claim 1,
characterized in that, on the fringe area associated with the connecting surfaces
(16), the printed circuit board (1) includes slots (4-7) which accommodate the associated
connecting surfaces (16), wherein in particular the slots (4-7) have a solder rim
(8-11) of a conductive solderable material into which the conductive tracks (12) of
the printed circuit board (1) terminate.
3. Connection as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that the slots (4 to 7) are open to the edge of the printed circuit
board (1).
4. Connection as claimed in any one of the preceding claims,
characterized in that the connecting surfaces (16) are provided by terminal lugs which
extend in parallel to the surface (18) of the carrier (2).
5. Connection as claimed in any one of the preceding claims,
characterized in that the plug contacts (3) are substantially L-shaped, wherein the
first leg (15) of the plug contact (3) forms the guide pin and the second leg (16)
forms the terminal lug.
6. Connection as claimed in any one of the preceding claims,
characterized in that the guide pin (15) is inserted into and locked with the cast
carrier (2).
7. Connection as claimed in any one of the preceding claims,
characterized in that a retaining device (25,26; 28,29; 28,32,33) is provided on the
carrier to serve as a mechanical mounting support of the printed circuit board (1)
on the carrier (2).
8. Connection as claimed in claim 7,
characterized in that the retaining device includes at least one tappet (29) which
projects from the surface (18) of the carrier to limit the movement of the printed
circuit board (1) in parallel to the surface (18) of the carrier at least in one direction.
9. Connection as claimed in any one of claims 7 or 8,
characterized in that the carrier includes a latch (27) which engages a corresponding
opening (30) in the printed circuit board (1) and prevents a board movement directed
vertically relative to the surface (18) of the carrier (2).
10. Connection as claimed in claim 9,
characterized in that the latch (27) is spaced from the tappet (29) and prevents the
printed circuit board from moving away from the tappet (29) in parallel to the surface
(18) of the carrier (2).
11. Connection as claimed in any one of the preceding claims,
characterized in that two tappets (32, 33) include grooves (34, 35) and have their
openings face each other, the grooves (34, 35) serving as support bars for the lateral
edges of the printed circuit board (1).
12. Connection as claimed in any one of the preceding claims,
characterized in that the terminal lugs (16) pertaining to one carrier have different
lengthes.
13. Connection as claimed in any one of claims 2 to 12,
characterized in that the solder rim (8-11) of the slots (4-7) is fabricated in the
same process as the conductive tracks (12) of the printed circuit board (1).
14. Connection as claimed in any one of the preceding claims,
characterized in that the solder points (22) of the electric structural elements (21)
mounted on the printed circuit board (1) are placed on the board surface facing the
front edge (1) of the carrier, and in that the structural elements (21) and the terminal
lugs (16) are soldered to the conductive tracks (12) in one operation.
15. Method of assembly of a printed circuit board carrier (2) as claimed in claim 14,
characterized in that the printed circuit board carrier (2) is equipped with the printed
circuit board (1) and the contact plate (3) and, subsequently, the terminal lug (16)
is soldered to the contact area (8,9,10,11) and the solder points (22) in one operation.
16. Method as claimed in claim 15,
characterized in that during equipment of the printed circuit board carrier (3), the
printed circuit board (1) is mechanically fixed to the printed circuit board carrier
(3).
1. Jonction électrique (1, 2, 3) comportant au moins un contact (3) en tôle qui traverse
la plaque de base d'un support de carte imprimée (2) sous la forme d'un contact d'enfichage
(15), la barrette de connexion (16) du contact (3) en tôle qui est située à l'opposé
du contact d'enfichage (15) étant soudée à une zone de contact (8, 9, 10, 11) associée
d'une carte imprimée (1) disposée dans la zone du bord avant (19) pratiquement rectiligne
du support (2) et la zone de contact (8, 9, 10, 11) de la carte imprimée (1), ainsi
que d'autres points à souder (22) étant situés sur la face commune de soudage de la
carte imprimée (1), caractérisée en ce que la zone de contact (8, 9, 10, 11) de la
carte imprimée (1) est librement accessible, suivant une direction orientée perpendiculairement
à la face de soudage, à partir de l'espace entourant le support de carte imprimée
(2).
2. Jonction selon la revendication 1, caractérisée en ce que la carte imprimée (1) comporte,
sur la zone de bord associée aux surfaces de connexion (16), des fentes (4-7) qui
reçoivent les surfaces de connexion (16) associées, tandis que notamment les fentes
(4-7) sont pourvues d'un bord à souder (8 à 11), constitué d'une matière conductrice
pouvant être soudée, auquel aboutissent les pistes conductrices (12) associées de
la carte imprimée (1).
3. Jonction selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les fentes (4 - 7)
sont ouvertes sur le bord de la carte imprimée (1).
4. Jonction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les surfaces
de connexion (16) sont formées par des barrettes de connexion qui s'étendent parallèlement
à la surface supérieure (18) du support (2).
5. Jonction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les contacts
à enfichage (3) sont pratiquement en forme de L, la première branche (15) du contact
à enfichage (3) constituant le doigt d'enfichage et la seconde branche (16) constituant
la barrette de connexion.
6. Jonction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le doigt
d'enfichage (15) est placé dans le support (2) réalisé par moulage et est verrouillé
sur ce dernier.
7. Jonction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, sur le
support, il est prévu un dispositif de maintien (25, 26 ; 28, 29 ; 28, 32, 33) qui
sert au maintien mécanique de la carte imprimée (1) sur le support (2).
8. Jonction selon la revendication 7, caractérisée en ce que le dispositif de maintien
comprend au moins un doigt (29) qui fait saillie sur la surface supérieure (18) du
support et qui limite au moins suivant une direction le déplacement de la carte imprimée
(1) parallèlement à la surface supérieure (18) du support.
9. Jonction selon l'une des revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que le support est
pourvu d'un bec d'enclenchement (27) qui s'accroche dans une ouverture (30) correspondante
de la carte imprimée (1) et interdit à cette dernière un déplacement orienté perpendiculairement
à la surface supérieure (18) du support (2).
10. Jonction selon la revendication 9, caractérisée en ce que le bec d'enclenchement (27)
est disposé à distance du doigt (29) et interdit à la carte imprimée un déplacement
parallèle à la surface supérieure (18) du support (2) dans le sens s'éloignant du
doigt (29).
11. Jonction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est
prévu deux plots (32, 33) qui sont pourvus de rainures (34, 35) et dont les ouvertures
se font face, les rainures (34, 35) servant de rails de maintien pour les bords latéraux
de la carte imprimée (1).
12. Jonction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les barrettes
de connexion (16) appartenant à un support ont des longueurs différant de l'une à
l'autre.
13. Jonction selon l'une des revendication 2 à 12, caractérisée en ce que le bord à souder
(8-11) des fentes (4-7) est réalisé au moyen du même procédé que les pistes conductrices
(12) de la carte imprimée (1).
14. Jonction selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les connexions
soudées (22) des composants électriques (21) insérés sur la carte imprimée (1) sont
situées sur la surface de la carte imprimée qui est tournée vers le bord avant (19)
du support et en ce que les composants (21) et les barrettes de connexion (16) sont
soudées aux pistes conductrices (12) en une seule opération.
15. Procédé d'assemblage d'un support de carte imprimée (2) selon la revendication 14,
caractérisé en ce qu'on insère la carte imprimée (1) et le contact en tôle (3) sur
le support de carte imprimée (2) et en ce qu'on soude ensuite la barrette de connexion
(16) à la zone de contact (8, 9, 10, 11), ainsi que les points à souder (22) en une
seule opération.
16. Procédé selon la revendication 15, caractérisé en ce que, lors de l'insertion sur
le support de carte imprimée (2), on fixe mécaniquement la carte imprimée (1) au support
de carte imprimée (2).