[0001] Die Erfindung betrifft eine Auflage für die Sitz- oder Rückenlehnenfläche eines Sitzes
oder die Liege- oder Sitzfläche eines Liege- oder Sitzmöbels zur Verhinderung oder
Abführung von kondensierender Feuchtigkeit, bei der zwischen der Person und der Kontaktfläche
der Auflage Passagen vorgesehen sind, die die Zugänglichkeit von Luft verbessern.
[0002] Bei Tätigkeiten im Sitzen in nicht klimatisierten Räumen in der warmen Jahreszeit
oder in Kraftfahrzeugen oder beim Liegen kranker oder alter Menschen in warmen Räumen
kommt es oftmals zur Kondensation von Feuchtigkeit, die aus der Schweißbildung herrührt.
Es kommt dann zu einer unangenehmen Durchnässung der Kleidung, die bei Hautempfindlichkeit
auch krankheitsfördernd sein kann.
[0003] Neben einfachen Auflagen, die z. B. aus aneinandergefügten Holzkugeln bestehen, ist
bereits vorgeschlagen worden (DE-PS 41 12 631), bei einem Fahrzeugsitz die Kontaktfläche
als Wand eines Kanalsystems auszubilden, wobei die Kontaktfläche aus einem Material
besteht, das für Wasserdampf durchlässig ist, jedoch für Luft zumindest weitgehend
undurchlässig. Der Kanal wird mit getrockneter Luft durchströmt, um so auf der Außenseite
der Kontaktfläche eine Trocknung herbeizuführen. Ein entsprechender Fahrzeugsitz bedingt
einen hohen Bauaufwand, der im übrigen nur bei Neuausstattungen gerechtfertigt ist,
wobei zu bedenken ist, daß für eine gute Wirkung ein Kühlaggregat erforderlich ist.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Auflage der eingangs genannten Art so zu verbessern,
daß die Zugänglichkeit der Luft zu den Passagen weiter verbessert und so eine gute
Trocknung herbeigeführt wird.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß die Kontaktfläche Teil einer
Austauschschicht ist, in der Luftaustrittsöffnungen angeordnet sind, und daß unterhalb
der Austauschschicht ein Unterbau vorgesehen ist, der einen Lufteintritt zur Einspeisung
von Luft trägt und mit einer Verteilerstruktur zur Verteilung der eingespeisten Luft
zu den einzelnen Luftaustrittsöffnungen versehen ist.
[0006] Die Auflage gemäß der Erfindung wird z. B. an einem Kfz-Sitz oder an einem Bürostuhl
nach Art eines Schonbezuges aufgebracht, also z. B. bei der Lehne durch eine sackartige
Ausbildung durch Überstülpen befestigt oder mit um den Sitz oder die Lehne reichenden
Bänder fixiert. Damit ist sie als Nachrüstteil für Fahrzeuge und Büromöbel sowie für
Krankenhäuser und Altenheime geeignet. Die in den Lufteintritt eingespeiste Luft kann
die Raumluft, eine beheizte Raumluft oder eine aufbereitete oder belassene Frischluft
sein, was von der örtlichen Gegebenheiten abhängt. In jedem Fall wird an der Kontaktfläche
zwischen der Person und dem Sitz- bzw. Liegemöbel ein hoher Luftaustausch herbeigeführt,
der für eine gute Abfuhr von Feuchtigkeit in kondensierter Form oder in Dampfform
sorgt.
[0007] Die einzelnen Luftaustrittsöffnungen können innerhalb von Rillen angeordnet sein,
damit sie durch die Berührung mit der Person nicht vollständig zugedrückt werden.
Abweichend davon kann die gesamte Austauschschicht aus einem offenporigen Schaumstoff
bestehen, der die Luftaustrittsöffnungen durch seine Offenporigkeit herstellt. Selbstverständlich
können zusätzlich an bestimmten Stellen gesonderte Luftaustrittsöffnungen vorgesehen
werden. Die oberste Schicht der Auflage kann durch eine dekorative Stoffauflage gebildet
sein, so daß ein gefälliges Äußeres und die Anpassung an vorhandene Stoffe möglich
ist. Auch kann die Auflage in einen Stoffbezug gesteckt werden, der die gesamte Auflage
umgibt. Der Bezug wird mittels eines Reißverschlusses verschlossen. An dem Bezug ist
einzig eine Öffnung für den Anschluß der Luftzufuhr vorgesehen. Die Stoffkleidung
der sitzenden Person, der luftdurchlässige Bezug und eine gerippte Oberfläche der
Auflage garantieren eine einwandfreie Luftzirkulation.
[0008] Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Auflage in Verbindung mit gepolsterten Möbeln
bedarf es einer gewissen Nachgiebigkeit der Auflage. Sie ist deshalb in Weiterbildung
elastisch verformbar, jedoch weist sie eine gewisse Eigensteifigkeit auf, so daß man,
wäre ein Polstermöbel mit einer Auflage gemäß der Erfindung integriert, von einer
mittleren bis harten Polsterung sprechen würde.
[0009] Die bevorzugte Verwendung findet im Kraftfahrzeug statt. Dort ist in der Regel ein
Heizungs- und Lüftungssystem vorhanden, das gegebenenfalls auch gekühlte Luft bereitstellt.
Gemäß einer Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Auflage über einen Schlauch und
einen Adapter an die Auslaßöffnung einer derartigen Anlage anschließbar ist. Selbstverständlich
kann auch in einfacher Weise die Innenluft des Kraftfahrzeuges mit Hilfe eines Drucklufterzeugers
in das Innere der Auflage eingeblasen werden. Gegebenenfalls wird dabei die Druckluft
mit Hilfe eines Heizelementes vorgewärmt. Abweichend davon kann die Luft auch aus
der Umgebung genommen werden, beispielsweise von einer installierten Frischluftdüse
abgenommen oder bei entsprechend langem Schlauch an geeigneter Stelle z. B. im Motorraum
aufgenommen werden.
[0010] In Kraftfahrzeugen, in denen Sportsitze oder andere Sitze Verwendung finden, die
keinen Durchlass zwischen der Rückenlehne und dem Sitzpolster aufweisen, kann auch
in geeigneter Weise eine seitliche Zuführung der Luft vorgesehen sein. Dabei ist jedoch
darauf zu achten, daß Bedienteile wie die Gurthalterung freibleiben.
[0011] Zum besseren Verständnis der Erfindung sind nachstehend Ausführungsbeispiele anhand
von Figuren näher erläutert.
[0012] Es zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Auflage für eine Sitzfläche mit daran anschließbaren
Zubehörteilen,
- Fig. 2
- eine zweite Auflage in teilweise geschnittener Draufsicht,
- Fig. 3
- die Auflage in geschnittener Seitenansicht,
- Fig. 4
- ein Oberteil eines Anschlußstückes für die Auflage in Draufsicht,
- Fig. 5
- das Anschlußstück in geschnittener Seitenansicht,
- Fig. 6
- eine Dichtungslippe in geschnittener Seitenansicht und
- Fig. 7
- zwei Auflagen an einem Kraftfahrzeugsitz.
[0013] Die in der Figur 1 wiedergegebene Auflage 1 besteht im wesentlichen aus einem Unterbau
2 sowie einer Austauschschicht 3. Der Unterbau 2 besteht aus einem elastischen Kunststoff
mit integrierter Verteilerstruktur, also mit aneinandergereihten Kanälen und Räumen,
um über einen Rohrstutzen 6 eingeblasene Luft gleichmäßig über die gesamte Fläche
zu verteilen und aus Luftaustrittsöffnungen 5 austreten zu lassen. Die Verteilerstruktur
ist nicht gezeigt. Der angesprochene Durchschnittsfachmann ist jedoch ohne weiteres
in der Lage, eine entsprechende Verteilerstruktur zu verwirklichen, die sich an Erkenntnissen
der Klimatisierung von Räumen orientiert.
[0014] Die dargestellte Auflage 1 wird mit Hilfe von Bändern auf der Sitzfläche eines Kfz-Sitzes
befestigt. Dazu sind seitlich Schlaufen 10 vorgesehen, an denen die gegebenenfalls
elastischen Bänder befestigt werden.
[0015] Damit bei der Berührung der Austauschschicht 3 mit einer Person die einzelnen Luftaustrittsöffnungen
5 nicht zugedrückt werden, liegen sie innerhalb von Rillen 4, die selbstverständlich
auch jede andere Konfiguration haben können. Es kommt lediglich darauf an, daß auch
dort noch Luft aus den Öffnungen 5 austritt, wo die Austauschschicht 3 flächendeckend
durch die Person besetzt ist. In dieser Weise wird eine intensive Belüftung der Bekleidung
der Person herbeigeführt, so daß sich kein Kondensat bilden kann.
[0016] Im allgemeinen Fall wird an den Rohrstutzen 6 mit Hilfe eines Schlauches 12 ein Drucklufterzeuger
8 angeschlossen, der die Fahrzeugluft über einen Filter 13 ansaugt und gegebenenfalls
erwärmt. Der Drucklufterzeuger wird z. B. unter dem Kfz-Sitz befestigt oder an der
Seite oder an der Rückenlehne, gegebenenfalls auch mit Hilfe einer Klettbefestigung.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel trägt der Drucklufterzeuger 8 zwei Drehschalter,
mit denen die Drehgeschwindigkeit eines darin befindlichen Ventilators einerseits
und die Intensität einer elektrischen Heizung andererseits eingestellt werden kann.
Wie angedeutet ist, kann auch eine Fernbedienung 16 vorgesehen sein, an der dann diese
Bedienung möglich ist und die z. B. an geeigneter Stelle am Armaturenbrett angebracht
ist.
[0017] Wenn die in den Rohrstutzen 6 einzublasende Luft nicht durch einen Drucklufterzeuger
8 bewirkt werden soll, kann ein entsprechender Schlauch 12 wiederum über ein Filterelement
13 mit einem Adapter 14 verbunden sein, der z. B. an die vorhandene Klimaanlage oder
Lüftungs- und Heizungsanlage in dem Kraftfahrzeug angeschlossen wird. Wenn der Adapter
14 die Form eines Trichters hat, kann er auch an einer Stelle unter der Motorhaube
bzw. im vorderen Teil des Fahrzeuges angeordnet sein, an der ein Staudruck durch den
Fahrtwind entsteht. Es bedarf dann keines Gebläses oder nur eines Gebläses für einen
Antrieb im Stand. Wenn der Adapter 14 an die vorhandenen Klima-, Lüftungs- oder Heizungsanlage
des Fahrzeuges angeschlossen wird, kann es zweckmäßig sein, einen gesonderten Mengenregler
vorzusehen, also die in die Auflage 1 gegebene Luftmenge separat regeln zu können.
Ein solcher Regler wird vorzugsweise mit Hilfe eines Schiebers verwirklicht, dessen
Einzelheiten in der Figur nicht dargestellt sind.
[0018] Normalerweise ist die Austauschschicht 3 von dem Unterbau nicht trennbar, sondern
beide Kunststoffteile sind z. B. fest miteinander verklebt. Es kann jedoch im Einzelfall
z. B. aus Hygienegründen geboten sein, die Austauschschicht 3 von dem Unterbau 2 abnehmen
zu können, was ohne weiteres ermöglicht werden kann.
[0019] Für die häusliche Anwendung empfiehlt sich eine Stromversorgung für den Drucklufterzeuger
8 auf der Basis von 220 V Wechselstrom. Wenn ein ausschließlicher Betrieb in einem
Kraftfahrzeug vorgesehen ist, kann als Betriebsspannung 12 V oder 24 V vorgewählt
werden. Für Campingzwecke oder für eine ähnliche Verwendung im Freien, z. B. für die
Ausrüstung von Sitzen für Zuschauer bei Tennisturnieren oder dergleichen kann auch
ein wiederaufladbarer Akku oder dergleichen für die Stromzufuhr sorgen. Im Bedarfsfall
kann ein Stromumwandler vorgesehen sein, der bei Niedervolt-Gleichspannung eingesetzt
wird, jedoch bei 220 V Wechselstrom entbehrlich ist.
[0020] Figuren 2 und 3 zeigen eine Auflage 20 in Form eines Hohlkörpers mit einem Oberteil
21 und einem Unterteil 22. Die Auflage 20 ist aus einem elastisch federnden Kunststoff
hergestellt, der eine gewisse Eigensteifigkeit besitzt. Das Oberteil 21 besteht im
wesentlichen aus einer oberen Wand 23, den Seitenwänden 24 und 25, einer Stirnwand
26, zwei durchgehenden Stegen 27 und 28 und davon diagonal abzweigend Seitenstegen
29. Die Stege 27 und 28 verlaufen so parallel zu den Seitenwänden 24 und 25, daß in
etwa gleich breite Kanäle 30 entstehen. Die Seitenstege 29 überstreichen etwa 2/3
der Kanalbreite, so daß Durchlässe für die Luft vorhanden bleiben. Die Auflage 20
weist eine Öffnung 31 auf, die der Stirnwand 26 gegenüberliegt und sich über die gesamte
Breite der Auflage 20 erstreckt. Die Öffnung 31 dient der Luftzufuhr. Die Luft wird
in die Öffnung 31 hineingepreßt und streicht entlang der Seitenwände 24 und 25 und
der Stege 27, 28 und 29 bis in den vorderen Bereich der Auflage 20. Auf der nach außen
gelegenen Oberfläche 32 des Oberteiles 21 sind wellenförmig verlaufende Rippen 33
angeordnet. Die Amplitude dieser Rippenwellen erstreckt sich in etwa über den Abstand
der durchgehenden Stege 27 und 28. Neben den Rippen 33 sind Luftaustrittsöffnungen
34 von etwa 2 - 10 mm, insbesondere 5 mm Durchmesser vorgesehen. Diese Luftaustrittsöffnungen
34 verteilen sich über die gesamte Oberfläche 32 gegebenenfalls mit Ausnahme der Region,
in der sich der Genitalbereich der sitzenden Person befindet. Die obere Wand 23, die
Stirnwand 26, die Seitenwände 24 und 25 und die Stege 27, 28 und 29 werden einteilig
in einer Kunststofform hergestellt bzw gespritzt und mit dem als Deckel dienenden
plattenförmigen Unterteil 22 an der Stirnwand 26 und an den Seitenwände 24 und 25
verschweißt. Die Stege 27, 28 und 29 dienen einerseits zur Luftführung, im wesentlichen
dienen diese jedoch zur Versteifung. Die Stege verhindern, daß bei Belastung die obere
Wand 23 auf das Unterteil 22 gedrückt und die Luftzufuhr gedrosselt wird. Die Stege
sind so bemessen, daß diese das Körpergewicht einer sitzenden Person elastisch abfangen,
aber eine Deformierung bzw eine Schließung der Kanäle verhindern.
[0021] Figuren 4 und 5 zeigen ein trapezförmiges Anschlußstück 35, das ebenfalls im wesentlichen
aus einem Oberteil 36 und einem Unterteil 37 besteht. Das Oberteil 36 weist eine obere
Wand 38, zwei Seitenwände 39 und 40 und zwei Verteilungsstege 41 auf. Die Herstellungsweise
des Anschlußstückes 35 ist entsprechend der der Auflage 20. An der schmaleren Stirnseite
des trapezförmigen Anschlußstückes ist eine Lufteintrittsöffnung 42 vorgesehen, an
der ein Luftschlauch mit rechteckförmigem Querschnitt anschließbar ist. Dazu dient
ein ringförmig umlaufender Wulst 43, über den der Schlauch mit einem entsprechend
ausgeformten Ende stülpbar ist. Der Schlauch sitzt dann fest an dem Wulst 43 des Anschlußstückes
35. Der im übrigen einen runden Querschnitt aufweisende flexible Schlauch ist so ausgebildet,
daß dieser an seinem Anschlußende stufenlos in den rechteckförmigen Querschnitt gleichen
Flächeninhalts übergeht. An der gegenüberliegenden Stirnseite ist eine Luftaustrittsöffnung
44 vorgesehen. Die Querschnittsfläche der Öffnung weist einen Winkel von 30 - 70°,
vorzugsweise von 45° zum Unterteil 37 auf. Damit ist das Anschlußstück 35 in einem
Winkel von 135° an die Auflage 20 anschließbar und erstreckt sich, wenn die Auflage
20 am Sitz eines Kfz montiert ist, durch den Zwischenraum zwischen Sitz und Rückenlehne
hindurch schräg nach unten. Entsprechend ist die Anordnung an der Rückenlehne. Auch
hier weist das Anschlußstück 35 schräg nach unten.
[0022] In Figur 6 ist ein gummielastischer Dichtring 50 dargestellt, der zur Verbindung
von Anschlußstück 35 und Auflage 20 dient. Der Dichtring 50 weist eine umlaufende
im Querschnitt rechteckförmige Dichtlippe 51 auf, die an den stirnseitig gelegenen
Oberflächen der Seitenwände 24, 25, 39, 40, der oberen Wände 23, 38 und der Unterteile
22, 37 der Auflage 20 bzw des Anschlußstückes 35 anliegt. Seitliche Ringe 52 und 53
werden jeweils in die Öffnungen des Anschlußstückes 35 und der Auflage 20 geschoben.
Mit Hilfe dieses Dichtringes 50 ist eine elastische Ankopplung des Anschlußstücks
35 an die Auflage 20 erzielbar. In dem Dichtring 50 sind in Höhe der Verteilungsstege
41 Streben 55 vorgesehen. Diese Streben 55 sind so bemessen, daß diese den elastisch
verformbaren Dichtring 50 gegen die oberen Wände 23 bzw 38 und die Unterteile 22 bzw
37 der Auflage 20 bzw des Anschlußstückes 35 pressen, um einen sicheren Sitz des Dichtringes
und gleichzeitig eine gute Verbindung von Auflage 20 und Anschlußstück 35 zu gewährleisten.
Dazu sind ringförmig umlaufende im Querschnitt halbkreisförmige Dichtlippen 54 vorgesehen,
die sich elastisch federnd gegen die oberen Wände 23 bzw. 38 und die Unterteile 22
bzw. 33 abstützen und somit eine gute Abdichtung und einen hervorragenden Sitz gewährleisten.
[0023] Figur 7 zeigt einen Kraftfahrzeugsitz 60 mit zwei Auflagen 61 und 62, die über in
ihrer Längsachse drehbare Rohre 63 und 64 an Schläuche 65 und 66 angekuppelt sind.
Hierbei können zwei Versorgungsschläuche 65, 66, als auch ein Versorgungsschlauch
mit einer Gabelung im Gelenkbereich des Sitzes 60 vorgesehen sein. Halterungen 67
in Form von Gurtbändern, die in Schlaufen 10 eingreifen, halten die Auflagen 20 in
ihrer gewünschten Position. Vorzugsweise finden auch hier die weiter oben beschriebenen
Anschlußstücke 35 zur Einspeisung der Luft in die Auflagen 61 und 62 Verwendung.
- 1
- Auflage
- 2
- Unterbau
- 3
- Austauschschicht
- 4
- Rillen
- 5
- Luftaustrittsöffnungen
- 6
- Rohrstutzen
- 7
- -
- 8
- Drucklufterzeuger
- 9
- -
- 10
- Schlaufen
- 11
- -
- 12
- Schlauch
- 13
- Filter
- 14
- Adapter
- 15
- -
- 16
- Fernbedienung
- 17
- -
- 18
- -
- 19
- -
- 20
- Auflage
- 21
- Oberteil
- 22
- Unterteil
- 23
- obere Wand
- 24
- Seitenwand
- 25
- Seitenwand
- 26
- Stirnwand
- 27
- durchgehender Steg
- 28
- durchgehender Steg
- 29
- diagonale Seitensteg
- 30
- Kanäle
- 31
- Öffnung
- 32
- Oberfläche
- 33
- Rippen
- 34
- Luftaustrittsöffnung
- 35
- Anschlußsrück
- 36
- Oberteil
- 37
- Unterteil
- 38
- obere Wand
- 39
- Seitenwand
- 40
- Seitenwand
- 41
- Verteilungssteg
- 42
- Lufteintrittsöffnung
- 43
- Noppen
- 44
- Öffnung
- 45
- Winkel
- 50
- Dichtring
- 51
- rechteckförmige Dichtlippe
- 52
- Ring
- 53
- Ring
- 54
- halbkreisförmige Dichtlippe
- 55
- Streben
- 60
- Kraftfahrzeugsitz
- 61
- Auflage
- 62
- Auflage
- 63
- Rohr
- 64
- Rohr
- 65
- Schlauch
- 66
- Schlauch
- 67
- Halterung
1. Auflage für die Sitz- oder Rückenlehnenfläche eines Sitzes oder die Liege- oder Sitzfläche
eines Liege- oder Sitzmöbels zur Verhinderung oder Abführung von kondensierender Feuchtigkeit,
bei der zwischen der Person und der Kontaktfläche der Auflage Passagen vorgesehen
sind, die die Zugänglichkeit von Luft verbessern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfläche Teil einer Austauschschicht (3) ist, in der Luftaustrittsöffnungen
(5) angeordnet sind, und daß unterhalb der Austauschschicht (3) ein Unterbau (2) vorgesehen
ist, der einen Lufteintritt zur Einspeisung von Luft trägt und mit einer Verteilerstruktur
zur Verteilung der eingespeisten Luft zu den einzelnen Luftaustrittsöffnungen (5)
versehen ist.
2. Auflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsöffnungen (5) innerhalb von Rillen (4) angeordnet sind.
3. Auflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lufteintritt als Rohrstutzen (6) ausgebildet ist.
4. Auflage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austauschschicht aus einem offenporigen Schaumstoff besteht.
5. Auflage für die Sitz- oder Rückenlehnenfläche eines Sitzes oder die Liegefläche eines
Liegemöbels zur Abführung von kondensierender Feuchtigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (20) in Form eines Hohlkörpers ausgebildet ist und Luftaustrittsöffnungen
(34) in einer oberen Wand (23) aufweist.
6. Auflage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer äußeren Oberfläche (32) der oberen Wand (23) insbesondere etwa zickzackförmig
angeordnete Rippen (33) vorgesehen sind
7. Auflage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (20) im wesentlichen zu Seitenwänden (24, 25) parallele Stege
(27, 28) aufweist.
8. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (20) diagonal verlaufende Stege (29) aufweist.
9. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5-8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (20) eine Öffnung (31) aufweist, an die ein Anschlußstück (35)
anschließbar ist.
10. Auflage nach einem der Ansprüche 5-9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (35) trapezförmig ausgebildet ist.
11. Auflage nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Anschlußstück (35) ein Wulst (43) zur Aufnahme eines Schlauches angeordnet
ist.
12. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-11, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußstück (35) unter einem Winkel von 110 - 150°, insbesondere 135°,
an den Hohlkörper (20) anschließbar ist.
13. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hohlkörper (20) und dem Anschlußstück (35) ein elastischer Dichtring
(50) angeordnet ist.
14. Auflage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (50) Versteifungsstreben (55) aufweist
15. Auflage nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (50) elastisch federnde Noppen (54) aufweist
16. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage elastisch verformbar ist, jedoch eine gewisse Eigensteifigkeit aufweist.
17. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Unterbau (2) Schlaufen (10) zur Anbringung von Halterungen (67) wie Bändern
angebracht sind.
18. Auflage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Lufteintritt (6, 42) ein Schlauch (12) anschließbar ist.
19. Auflage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (12) mit einem Drucklufterzeuger (8) verbunden ist.
20. Auflage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucklufterzeuger (8) einen elektrischen Ventilator und ein elektrisches
Heizelement enthält.
21. Auflage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (12) mit einem Trichter versehen ist.
22. Auflage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (12) mit einem Adapter (14) verbunden ist, der an einen Auslaß
einer Kfz-Klima-, Heizungs- oder Lüftungsanlage anschließbar ist.
23. Auflage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucklufterzeuger (8) mit einer elektrischen Fernbedienung (16) versehen
ist.