| (19) |
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(11) |
EP 0 586 633 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.02.1993 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A47L 15/44 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9300/450 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9318/701 (30.09.1993 Gazette 1993/24) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM WIEDERHOLTEN, SELBSTSTÄNDIGEN DOSIEREN VON DOSEN EINES PULVERFÖRMIGEN
REINIGUNGSMITTELS IN WASSERFÜHRENDEN REINIGUNGSMASCHINEN, INSB. HAUSHALT-GESCHIRRSPÜLMASCHINEN
UND HAUSHALT-WASCHMASCHINEN
DEVICE FOR THE REPEATED, INDEPENDENT DISPERSING OF DOSES OF POWDER/DETERGENT IN WATER-USING
WASHING MACHINES SUCH AS DOMESTIC DISH WASHERS AND WASHING MACHINES
DISPOSITIF DE DISTRIBUTION AUTOMATIQUE REPETITIVE DE DOSES D'UN PRODUIT DE LAVAGE
EN POUDRE DANS DES MACHINES A LAVER TRAVAILLANT AVEC DE L'EAU, NOTAMMENT DES LAVE-VAISSELLE
ET DES LAVE-LINGE A USAGE MENAGER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
26.03.1992 IT TO920265
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.1994 Patentblatt 1994/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH |
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81669 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- CERRUTI, Daniele
I-13010 Caresana (VC) (IT)
- GALLER-BENKER, Egon
D-8875 Offingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 297 371 CH-A- 446 630 DE-A- 3 730 405 US-A- 2 816 427
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WO-A-82/00482 DE-A- 1 585 592 DE-A- 4 134 786 US-A- 3 188 146
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum wiederholten, selbständigen Dosieren
von Dosen eines pulverförmigen Reinigungsmittels in wasserführenden Reinigungsmaschinen,
insb. Haushalt-Geschirrspülmaschinen und Haushalt-Waschmaschinen, bestehend aus einem
Reinigungsmittelbehälter mit einer Auslaßöffnung oberhalb einer Dosier- und Zugabevorrichtung,
die mit wenigstens einer Vertiefung zur Aufnahme einzelner Dosen eines pulverförmigen
Reinigungsmittels ausgestattet ist, welches in einen Behandlungsbehälter der wasserführenden
Reinigungsmaschine abgegeben wird.
[0002] Bei bekannten wasserführenden Reinigungsmaschinen, bei denen zum Reinigungsvorgang
pulverförmiges Reinigungsmittel zugegeben wird, insb. bei im Haushalt verwendeten
Spülmaschinen oder Waschmaschinen, wird ein Reinigungsmittelbehälter vor jedem Reinigungsgang
durch den Benutzer manuell befüllt. Aufgrund der vielen, durch den Benutzer durchzuführenden
Handgriffe bereitet dieser Befüllvorgang Unannehmlichkeiten. Weiterhin ist bei den
bekannten Geräten nachteilig, daß eine, dem jeweiligen Bedarf entsprechende, exakte
Dosierung des Reinigungsmittels nur sehr schwer möglich ist. Ferner ist an den bekannten
Geräten nachteilig, daß beim Befüllen der Reinigungsmittelbehälter Reinigungsmittel
aus dem Behälter austreten kann und damit ungenutzt verloren geht.
[0003] Zur Vermeidung der vorgenannten Nachteile besteht am Markt die Forderung nach Maschinen,
bei denen die Zufuhr von exakten Reinigungsmitteldosen für jeden Reinigungsgang automatisch
und wiederholt erfolgt, womit eine optimale Reinigungswirkung bei gleichzeitiger Reduzierung
des Energieverbrauchs und der Umweltbelastung erzielt werden soll.
[0004] Diese Anforderungen werden bei bekannten Maschinen dadurch erfüllt, daß Reinigungsmittelbehälter
mit großem Fassungsvermögen eingesetzt werden, die geeignet sind für jeden Reinigungsgang
exakte, vorbestimmte Reinigungsmitteldosen automatisch und wiederholt abzugeben.
[0005] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-A-41 34 786 bekannt geworden und besteht
aus einem Reinigungsmittelbehälter mit einer Auslaßöffnung oberhalb einer Dosier-
und Zugabevorrichtung, wobei die Dosier- und Zugabevorrichtung als drehbar gelagerte
Trommel mit einer Anzahl von Nischen ausgebildet ist, in die bei Erreichen einer Stellung
direkt unter der Auslaßöffnung des Reinigungsmittelbehälters das bevorratete Reinigungsmittel
aufgrund des Eigengewichtes einsickert und aus denen in der Zugabestellung, d.h. bei
Erreichen einer in einem Gehäuse vorgesehenen Abgabebohrung das dosierte Reinigungsmittel
mittels eines durch eine vorgespannte Feder bewegten Kolben in einen Behandlungsbehälter
der wasserführenden Reinigungsmaschine ausgestoßen wird.
[0006] Die bekannten Einrichtungen zur automatischen und wiederholten Abgabe von Reinigungsmitteldosen
erfordern allerdings komplexe Vorrichtungen, die industriell nur mit großem Aufwand
herstellbar und praktisch nicht immer zuverlässig sind, da das stark hygroskopische,
pulverförmige Reinigungsmittel durch die aus dem Behandlungsbehälter des Reinigungsgerätes
in die Dosiervorrichtung eindringende Feuchtigkeit eine Veränderung erfährt.
[0007] Zur Vermeidung der dadurch entstehenden Nachteile ist aus der US-A-31 88 146 bekannt,
die Dosier- und Zugabevorrichtung der Vorrichtung mit einem Druckluftstrom zu beaufschlagen
um ein Eindringen von Feuchtigkeit in die Dosiereinrichtung zu verhindern. Der oberhalb
der Dosiereinrichtung angeordnete Reinigungsmittelbehälter wird in der Dosierstellung
zur Unterstützung des Ausstoßens des Reinigungsmittels in die Dosiervorrichtung ebenfalls
bereichsweise mit Druckluft beaufschlagt.
[0008] Der Reinigungsmittelbehälter, der im Inneren der Reinigungsmaschine angeordnet ist,
ist der Feuchtigkeit ausgesetzt, die während des Reinigungsvorganges durch die zwangsläufig
vorhandene Auswurföffnung eindringt, so daß das im Reinigungsmittelbehälter enthaltene,
pulverförmige Reinigungsmittel häufig verklumpt. Dies hat zur Folge, daß die Funktion
gestört wird und darüber hinaus, daß die Verklumpungen aus dem Reinigungsmittelbehälter
der Dosiervorrichtung schwer zu entfernen sind. Das Verklumpen des pulverförmigen
Reinigungsmittels stellt einen gravierenden Nachteil dar, der schlimmstenfalls zur
Veränderung des Volumens einer Dosierkammer oder sogar zum vollständigen Blockieren
der Dosiervorrichtung führen kann. Weiterhin haben pulverförmige Reinigungsmittel
eine stark scheuernde Wirkung und der Austritt von Reinigungsmitteln in Führungen,
Lagerungen usw. der Dosiervorrichtung ist nur durch die Verwendung von aufwendigen
und teuren Dichtungen wirksam zu verhindern.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Vorrichtung der eingangs genannten
Art bei der auf einfache Art und Weise die vorgenannten Nachteile vermieden werden.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß, der Innenraum des Reinigungsmittelbehälters
sowie die Dosier- und Zugabevorrichtung von einem in einem Drucklufterzeuger erzeugten
Druckluftstrom beaufschlagt wird, der mittels einem an den Drucklufterzeuger angeschlossenen
Druckluftleitungssystem und Verbindungsteilen des Druckluftleitungssystems geführt
wird, daß der Druckluftstrom ständig bei laufender Reinigungsmaschine den Innenraum
des Reinigungsmittelbehälters sowie eine Führung der Dosier- und Zugabevorrichtung
beaufschlagt, daß der Druckluftstrom in der Zugabestellung auch das Innere der Vertiefung
beaufschlagt, daß von einem Kanal des Druckluftleitsystems ein Arm zur Zuleitung des
Druckluftstromes in das Innere des Reinigungsmittelbehälters abzweigt, und daß in
der Zugabestellung die Vertiefung einer Mündung des Kanales des Druckluftleitsystems
gegenüberliegt.
[0011] Durch die ständige Beaufschlagung des Innenraumes des Reinigungsmittelbehälters und
der Führung der Dosier- und Zugabevorrichtung ist gewährleistet, daß der Innendruck
der Vorrichtung stets höher ist als der Außendruck, also auch als der Druck im Behandlungsbehälter
der Reinigungsmaschine. Damit ist das Eindringen von Feuchtigkeit in das Innere der
Dosier- und Zugabevorrichtung als auch des Reinigungsmittelbehälters wirkungsvoll
vermieden. Durch die Beaufschlagung des Inneren einer Vertiefung in der Zugabestellung
wird der Ausstoß der Pulverdosis durchgeführt und gewährleistet, daß ein Eindringen
der Feuchtigkeit in die zum Zeitpunkt des Ausstoßes der Reinigungsmitteldosis zwangsläufig,
zeitweilig offenen Dosier- und Zugabevorrichtung wirkungsvoll vermieden.
[0012] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist dem Drucklufterzeuger eine Entfeuchteinrichtung
vorgeschaltet. Mit dieser Maßnahme wird sichergestellt, daß durch den, den Innenraum
des Reinigungsmittelbehälters sowie die Dosier- und Zugabevorrichtung beaufschlagenden
Druckluftstrom keine Feuchtigkeit in die erfindungsgemäße Vorrichtung gelangen kann.
[0013] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die Vorrichtung aus dem trichterförmigen
Reinigungsmittelbehälter mit einem abnehmbaren und gegen den Reinigungsmittelbehälter
wasserdichten Deckel, einer Dosier- und Zugabevorrichtung mit wenigstens einer Vertiefung,
Verbindungsteilen des Reinigungsbehälters und/oder der Dosier- und Zugabevorrichtung,
einem an dem Drucklufterzeuger angeschlossenen Druckluftleitungssystem und Verbindungsteilen
des Druckluftleitungssystems, wobei die Verbindungsteile des Reinigungsmittelbehälters
und/oder der Dosier- und Zugabevorrichtung mit den Verbindungsteilen des Druckluftleitungssystems
zur Führung des Druckluftstromes zusammenwirken. Damit ist ein zuverläßig wirksames
pneumatisches Dichtsystem realisiert und eine Vorrichtung geschaffen, die sich außer
ihrer funktionellen Zuverlässigkeit auch durch eine einfache Bauweise und eine geringe
Anzahl von Teilen auszeichnet und durch ihre Zweiteiligkeit einfach montierbar ist.
Durch die Abnehmbarkeit eines Teils der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die Befüllung
und Reinigung für den Benutzer wesentlich erleichtert.
[0014] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine Dosier- und Zugabevorrichtung
in Form einer Drehtrommel in einer im Reinigungsmittelbehälter dafür vorgesehenen
Lagerung angeordnet, mit wenigstens einer radialen Vertiefung ausgestattet, deren
Querschnitt sich zu einer Auswurföffnung hin erweitert, die durch einen beweglichen
Verschluß gesteuert wird, der die jeweilige Vertiefung während der Befüllung mit einer
Dosis Reinigungsmittel vorübergehend schließt. Diese bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung zeichnet sich insb. durch die Begrenzung der Anzahl der Teile sowie der
für die Bewegung der beweglichen Teile erforderlichen Kraft aus, was hinsichtlich
der Zuverläßigkeit und gesamten Gerätekosten von Vorteil ist.
[0015] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Dosier-
und Zugabevorrichtung eine prismatische Form und wenigstens eine Vertiefung auf, wobei
die Dosier- und Zugabevorrichtung geradlinig bewegt wird, so daß die Vertiefungen
abwechselnd in eine sich mit der Auslaßöffnung des Reinigungsbehälters deckende Position
gebracht werden, wobei ein Verschluß die Vertiefung, die mit einer Dosis Reinigungsmittel
befüllt wird, frontal schließt. Auch diese vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
zeichnet sich durch eine geringe Anzahl von Teilen und eine Begrenzung der zur Bewegung
notwendigen Kraft aus, was hinsichtlich der Zuverläßigkeit und gesamten Gerätekosten
von Vorteil ist.
[0016] Eine weitere Vereinfachung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, über Montage und Reinigung
wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch erreicht, daß die Dosier- und
Zugabevorrichtung mittels geeigneter Mittel an einen Bewegungserzeuger durch Einstecken
anschließbar ist, wobei der Bewegungserzeuger entweder in einen Teil der Reinigungsmaschine
fest eingebaut oder in der Vorrichtung integriert ist. Durch die Steckmöglichkeit
wird das Abnehmen eines Teiles der erfindungsgemäßen Vorrichtung und damit das Befüllen
und Reinigen für den Benutzer weiter vereinfacht.
[0017] Eine Reduzierung der Anzahl der mechanischen Dichtungen - ebenso wie eine weitere
Erleichterung der Montage der erfindungsgemäßen Vorrichtung - wird nach einem weiteren
vorteilhaften Merkmal der Erfindung dadurch erreicht, daß die Verbindungsteile des
Behälters und/oder der Dosier- und Zugabevorrichtung und die Verbindungsteile des
Druckluftleitungssystems durch Zusammenstecken zusammenwirken, wobei die Verbindungsteile
des Druckluftleitungssystems zu einem an einer bestimmten Stelle der Reinigungsmaschine,
vorzugsweise an einer Vordertür der Reinigungsmaschine, fest eingebauten System gehören
und wobei die Verbindungsteile des Reinigungsmittelbehälters und/oder der Dosier-
und Zugabevorrichtung als Stutzen und die Verbindungsteile des Druckluftleitungssystems
als Öffnungen ausgebildet sind. Durch die Steckmöglichkeit wird das Abnehmen eines
Teiles der erfindungsgemäßen Vorrichtung weiter erleichtert.
[0018] Eine Verbesserung der Ausstoßwirkung durch den das Innere der Vertiefungen beaufschlagenden
Druckluftstrom wird nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung dadurch
erreicht, daß die Öffnungen des Druckluftleitungssystems zur Erhöhung der Wirksamkeit
des auf die in einer Vertiefung in der Zugabestellung eingefüllten Reinigungsmitteldosis
gerichteten Luftstromes im wesentlichen lamellenförmig sind.
[0019] Ein Eindringen von Feuchtigkeit in den Reinigungsmittelbehälter der erfindungsgemäßen
Vorrichtung bei Auftreten eines Unterdruckes in der erfindungsgemäßen Vorrichtung
wird vorteilhafterweise dadurch verhindert, daß das Druckluftleitungssystem mit einem
Absperrventil ausgestattet ist, das geeignet ist, ein Rückfließen der Feuchtigkeit
in den Reinigungsmittelbehälter auch bei in der Dosier- und Zugabevorrichtung herrschenden
Unterdruck zu verhindern.
[0020] Die Erfindung wird nachstehend anhand den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung mit einer als Drehtrommel ausgebildeten Dosier- und Zugabevorrichtung,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch die Vorderansicht nach Fig. 1 mit einer gedrehten Drehtrommel,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung entlang der Linie A-A in Fig.
2,
- Fig. 4
- eine axonometrische Abbildung der einzelnen Teile der erfindungsgemäßen Vorrichtung
nach der bevorzugten Ausführungsform nach Fig. 1,
- Fig. 4a
- eine vergrößerte Darstellung eines Details eines der Verbindungsteile eines Druckluftleitungssystems
der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 5
- eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer Dosier- und
Zugabevorrichtung in Form eines Schiebefaches,
- Fig. 6
- die weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 5 mit verschobenem
Schiebefach,
- Fig. 7
- eine axonometrische Abbildung der Einzelteile der weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung nach Fig. 5 und
- Fig. 8
- einen Teil einer Haushalt-Geschirrspülmaschine mit geöffneter Tür und angebauter erfindungsgemäßer
Vorrichtung.
[0021] In den Figuren 1 bis 4a ist die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezeigt, bei der in einem kastenförmigen Körper 1 ein Reinigungsmittelbehälter
2 großen Fassungsvermögens, oder wenigstens in seinem unteren Bereich trichterförmig
ausgebildet ist und in einer Auslaßöffnung 13 mündet, eingeformt ist. Der Reinigungsmittelbehälter
2 ist mit einem abnehmbaren Deckel 20 der eine Dichtung 20a aufweist, wasserdicht
verschließbar.
[0022] In den Fig. 1 bis 4a ist im Körper 1 unter dem trichterförmigen Behälter 2 und unter
dessen Auslaßöffnung 13 eine Dosier- und Zugabevorrichtung mit einer drehbaren Trommel
4 eingebaut, die durch ein Untersetzungsgetriebe 5a (Fig. 3) angetrieben wird. Die
Trommel 4 ist im Ausführungsbeispiel mit drei radialen, kegel- bzw. pyramidenstumpfförmigen
Vertiefungen 10 mit offenem Querschnitt versehen, wobei der größere Querschnitt 10a
an die vordere Innenfläche des kastenförmigen Körpers 1 und der kleinere Querschnitt
10b an die gegenüberliegende Parallelfläche des Körpers 1 anliegen. Durch die Drehung
der Trommel 4 wird der größere Querschnitt 10a einer Vertiefung 10 in eine einer im
Körper 1 angeordneten Auswurföffnung 17 gegenüberliegende Stellung gebracht. Die Auswurföffnung
17 mündet in einem Behandlungsbehälter A einer wasserführenden Reinigungsmaschine.
[0023] In der vorbeschriebenen Stellung der Vertiefung 10 liegt der kleinere Querschnitt
10b dieser Vertiefung einer Mündung 11 eines Kanales 15 des Druckluftleitsystemes
gegenüber. Der Kanal 15 des Druckluftleitsystems ist an einem Drucklufterzeuger 14,
z.B. eine Membranpumpe oder ein anderes dafür geeignetes Gerät, angeschlossen. Vom
Kanal 15 zweigt ein Arm 15a zur Zuleitung des Druckluftstromes F in das Innere des
Reinigungsmittelbehälters 2 ab. Die dem Körper 1 gegenüberliegenden Enden des Kanales
15 und des Armes 15a bilden Öffnungen, in die an dem Körper 1 angeordnete Stutzen
6, 7 eingesteckt sind. Mit diesen Stutzen ist ein schnelles Verbinden bzw. Abtrennen
des Körpers 1 von den Druckluftsystem möglich. Der Stutzen 6 leitet den Druckluftstrom
F in das Innere des Reinigungsmittelbehälters 2. Der Stutzen 7 leitet den Druckluftstrom
F über den kleineren Querschnitt 10a in das Innere der Vertiefung 10. Die dem Stutzen
7 zugeordnete Öffnung 11 des Druckluftleitungssystems ist lamellenförmig ausgestaltet.
[0024] Mit 12 wird ein Verschluß bezeichnet, der vom Untersetzungsgetriebe indirekt um einen
Winkel in Bewegung gesetzt wird. Dieser Verschluß 12 ist mit einer Dichtung 16 versehen
und gleitet auf der ebenen Außenfläche des Körpers ein, wobei seine Bewegung so abgestimmt
ist, daß er die feststehende Auslaßöffnung 17 schließt, wenn eine der Vertiefungen
10 durch die Drehbewegung der Trommel 4 unterhalb der Auslaßöffnung 13 des Reinigungsmittelbehälters
2 gelangt und mit Reinigungsmittel gefüllt wird. Das Reinigungsmittel fällt unter
Einfluß der Schwerkraft und des von dem Drucklufterzeuger 14 erzeugten Luftdrucks
aus dem Reinigungsmittelbehälter 2 in die darunter liegende Vertiefung 10.
[0025] Mit 21, 22 ist ein Ventil bezeichnet, das bei Stillstand des Drucklufterzeugers 14
und/oder bei Auftreten von Unterdruck in der Dosier- und Zugabevorrichtung das Absaugen
der Raumluft oder der feuchten Luft durch einen dem Drucklufterzeuger 14 vorgeschalteten
Entfeuchter 23 ermöglicht und damit ein Eindringen dieser Feuchtluft in den Reinigungsmittelbehälter
2 verhindert.
[0026] Vorzugsweise ist das Druckluftleitungssystem, bestehend aus dem Drucklufterzeuger
14, den Kanal 15 und dessen Arm 15a sowie das Untersetzungsgetriebe 5a in einer Tür
P der Reinigungsmaschine zwischen der Außenwand C und der Innenwand B eingebaut.
[0027] Bei einer Steuerung der vorbeschriebenen Vorrichtung durch ein Programmsteuergerät
der Reinigungsnaschine funktioniert die Vorrichtung wie folgt:
[0028] Bei laufender Reinigungsmaschine sperrt der Verschluß 12 die Auswurföffnung 17, so
daß das im Behandlungsbehälter A vorhandene Wasser nicht in die Vertiefungen 10 eindringen
kann. Der in Betrieb gesetzte Drucklufterzeuger 14 pumpt durch die Entfeuchtungseinrichtung
13 entfeuchtete Druckluft in das Druckluftleitungssystem mit dem Kanal 15 und dessen
Arm 15a, wobei die durch den Arm 15a und den Stutzen 6 in den Reinigungsbehälter 2
einströmende Druckluft das Reinigungsmittel beaufschlagt. Die durch den Kanal 15 und
den Stutzen 7 zugeführte Druckluft strömt durch die lamellenförmig ausgebildete Öffnung
11 aus. Befinden sich die Vertiefungen 10 in der in Fig. 2 dargestellten Position,
d.h., daß keine von ihnen sich in der Füllstellung befindet, verhindert ein Teil der
Druckluft, die stets bei laufender Reinigungsmaschine vorhanden ist und in den zwischenraum
zwischen Trommel 4 und Führung 3a zugeführt wird, das Eindringen von Feuchtigkeit
und/oder Fremdkörpern, die - bei Auftreten - entfernt werden.
[0029] Der sich um einen bestimmten Winkel bewegte Verschluß 12 gibt die Auswurföffnung
17 frei (Fig. 3), wenn eine Vertiefung 10 zwischen der Auswurföffnung 17 und der lamellenförmigen
Öffnung 11 liegt. Dadurch kann das in der Vertiefung 10 enthaltene Reinigungsmittel
unter dem Einfluß der Schwerkraft und dem Druck des aus der lamellenartigen Öffnung
11 ausströmenden Luftstroms F vollständig aus der Vertiefung 10 ausgestoßen werden
und in den Behandlungsbehälter A der Reinigungsmaschine gelangen. Dieser Vorgang ist
entsprechend dem gewählten Reinigungsprogramm bis zum vollständigen Verbrauch des
in den Reinigungsmittelbehälter 2 enthaltenen Reinigungsmittel wiederholbar. Der Reinigungsmittelbehälter
2 hat ein für eine beträchtliche Anzahl von Reinigungsgängen ausreichendes Fassungsvermögen.
[0030] In Fig. 5, 6 und 7 wird eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
gezeigt, bei der die Dosier- und Zugabevorrichtung 4b prismenförmig ausgestaltet ist
und in dem gezeigten Ausführungsbeispiel mit zwei im Ausführungsbeispiel kegelstumpfförmigen
Vertiefungen 10 ausgestattet. Die Form der Vertiefungen 10 der Dosier- und Zugabevorrichtung
4b ist identisch mit der Form der Vertiefungen 10 der vorbeschriebenen bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung in der Trommel 4, d.h. der größere Querschnitt der Vertiefung
ist der in dem Körper 1 angeordneten Auswurföffnung 17 zugeordnet. Der Körper 1 sowie
der Reinigungsmittelbehälter 2 und das Druckluftleitungssystem mit dem Kanal 15 und
dessen Arm 15a, mit dem Drucklufterzeuger 14 und der Entfeuchtungseinrichtung 23 sowie
den Auslaßöffnungen für den Druckluftstrom F bleiben unverändert.
[0031] Die prismenförmige Dosier- und Zugabevorrichtung 4b ist in einer entsprechenden Führung
13 gegenüber der Auswurföffnung 17 des Körpers 1 parallel zur Vorderwand des Körpers
1 verschiebbar. Die Auswurföffnung 17 ist durch einen Verschluß 12 mit einer Dichtung
16 und einem Stift 12a (Fig. 7) gesteuert, wobei der Verschluß 12 entlang eines Schlitzes
13 (Fig. 5 und 6) verschoben werden kann. Die Dosier- und Zugabevorrichtung 4b wird
durch einen Bewegungserzeuger 5b, in der gezeigten Ausführungsform durch einen elektrischen
Aktuator, abwechselnd linear bewegt. Der Bewegungserzeuger 5b kann auch aus einem
Thermoaktuator oder einem Elektromagneten bestehen.
[0032] Die abwechselnde Bewegung des Verschlußes 12 wird durch den Bewegungserzeuger 5b,
der über das Programmsteuergerät der Reinigungsmaschine angesteuert wird, bewirkt.
[0033] Mit 18 ist ein Deckel zum Verschließen der Dosier- und Zugabevorrichtung 4b bezeichnet,
an dem der Stutzen 7 angeordnet ist. An dem Körper 1 ist der Stutzen 6 angebracht.
Bei Einstecken der Stutzen 6 und 7 in die entsprechenden Öffnungen des Druckluftleitungssystems
für die vom Drucklufterzeuger 14 erzeugte Druckluft wird der Druckluftstrom F in den
Reinigungsmittelbehälter 2 bzw. in die Führung 3b der Dosier- und Zugabevorrichtung
4b geleitet.
[0034] Beiden Ausführungsformen ist gemein, daß der Körper 1 zum Reinigen oder zum Befüllen
mit pulverförmigem Reinigungsmittel aus der Reinigungsmaschine herausgenommen werden
kann. Nach dem Wiedereinsetzen des Körpers 1 kann die Reinigungsmaschine wieder eine
bestimmte Anzahl von Reinigungsgängen durchführen, bei denen die Reinigungsmitteldosen
konstant sind und selbständig in den Behandlungsbehälter A der Reinigungsnaschine
abgegeben werden, bis der Inhalt des Reinigungsmittelbehälters 2 wieder verbraucht
ist.
[0035] Während eines ganzen Reinigungsganges bleibt der Durcklufterzeuger 14 in Betrieb
und erzeugt den Druckluftstrom F, der einen Innendruck im Reinigungsmittelbehälter
2 sowie in der Dosier- und Zugabevorrichtung schafft. Der Druckluftstrom F dringt
fortwährend in jeden Zwischen- bzw. Hohlraum ein und entfernt Staubteilchen bzw. Fremdkörper
und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit.
[0036] Die Bewegung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vollzieht sich derart, daß während
eines Füllzustandes die Öffnung einer Vertiefung 10 der Auslaßöffnung 13 des Reinigungsmittelbehälters
2 gegenüberliegt, so daß aus dem Reinigungsmittelbehälter 2 das Reinigungsmittel durch
Schwerkraft und durch den sich im Reinigungsmittelbehälter 2 einstellenden Luftdruck
in die Vertiefung 10 gefördert wird und die sich unter der Auslaßöffnung 13 befindende
Vertiefung 10 aufgefüllt wird. Während dieser Phase schließt der Verschluß 12 die
Auswurföffnung 17. Die Betätigung der zylinderförmigen Dosiervorrichtung 4 oder der
prismenförmigen Dosiervorrichtung 4b durch den Bewegungserzeuger 5a oder 5b führt
die nun mit Reinigungsmittel gefüllte Vertiefung 10 in die mit der Auswurföffnung
17 übereinstimmende Stellung und bewirkt gleichzeitig die Verschiebung des Verschlußes
12, der damit den größeren Querschnitt 10a der Vertiefung 10 frei gibt und das Austreten
der Reinigungsmitteldosis in den Behandlungsbehälter A entweder durch die eigene Schwerkraft
oder durch die Einwirkung der aus der lamellenartigen Öffnung 11 ausströmenden Druckluft
ermöglicht. Die weitere Positionierung einer weiteren Vertiefung 10 unter der Auslaßöffnung
13 des Reinigungsmittelbehälters 2 erfolgt synchron mit der Bewegung des Verschlußes
12, der die Auswurföffnung 17 wieder schließt.
[0037] Wird der von dem Drucklufterzeuger 14 erzeugte Druckluftstrom F unterbrochen und/oder
stellt sich in der Dosier- und Zugabevorrichtung ein Unterdruck ein, dann verhindert
das im Druckluftleitungssystem eingebaute Ventil 21, 22, beispielsweise ein Kugelventil,
das Ansaugen feuchter Luft aus dem Behandlungsbehälter A der Reinigungsmaschine.
[0038] Die Anzahl der Reinigungsmitteldosen, die zugegeben werden können, hängt direkt von
der Größe des Reinigungsmittelbehälters 2 ab.
[0039] Die Besonderheit der vorbeschriebenen, erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das, besonders
gegen ein Eindringen der Feuchtigkeit vorgesehene, pneumatische Dichtungssystem, das
herkömmliche Dichtungen überflüssig macht, die in der Regel oder insb. in Anwesenheit
von pulverförmigem, stark scheuernden Reinigungsmittel schnell verschleißen.
1. Vorrichtung zum wiederholten, selbständigen Dosieren von Dosen eines pulverförmigen
Reinigungsmittels (D) in wasserführenden Reinigungsmaschinen, insb. Haushalt-Geschirrspülmaschinen
und Haushalt-Waschmaschinen, bestehend aus einem Reinigungsmittelbehälter (2) mit
einer Auslaßöffnung (13) oberhalb einer Dosier- und Zugabevorrichtung (4), die mit
wenigstens einer Vertiefung (10) zur Aufnahme einzelner Dosen eines pulverförmigen
Reinigungsmittels ausgestattet ist, welches in einen Behandlungsbehälter (A) der wasserführenden
Reinigungsmaschine abgegeben wird,
dadurch gekennzeichnet, daß,
der Innenraum des Reinigungsmittelbehälters (2) sowie die Dosier- und Zugabevorrichtung
(4, 4b) von einem in einem Drucklufterzeuger (14) erzeugten Druckluftstrom (F) beaufschlagt
wird, der mittels einem an den Drucklufterzeuger (14) angeschlossenen Druckluftleitungssystem
(15, 15a) und Verbindungsteilen des Druckluftleitungssystems (15, 15a) geführt wird;
daß der Druckluftstrom (F) ständig bei laufender Reinigungsmaschine, den Innenraum
des Reinigungsmittelbehälters (2) sowie eine Führung (3a, 3b) der Dosier- und Zugabevorrichtung
(4, 4b) beaufschlagt,
daß der Druckluftstrom (F) in der Zugabestellung auch das Innere der Vertiefung (10)
beaufschlagt,
daß von einem Kanal (15) des Druckluftleitsystems (15, 15a) ein Arm (15a) zur Zuleitung
des Druckluftstromes (F) in das Innere des Reinigungsmittelbehälters (2) abzweigt,
und
daß in der Zugabestellung die Vertiefung (10) einer Mündung des Kanales (15) des Druckluftleitsystems
(15, 15a) gegenüberliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Drucklufterzeuger (14)
eine Entfeuchtungseinrichtung (23) vorgeschaltet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus dem trichterförmigen
Reinigungsmittelbehälter (2) mit einem abnehmbaren und gegen den Reinigungsmittelbehälter
(2) wasserdichten Deckel (20), der Dosier- und Zugabevorrichtung (4, 4b) mit wenigstens
einer Vertiefung (10), Verbindungsteilen des Reinigungsmittelbehälters (2) und/oder
der Dosier- und Zugabevorrichtung (4, 4b), dem an den Drucklufterzeuger (14) angeschlossenen
Druckluftleitungssystem (15, 15a) und Verbindungsteilen des Druckluftleitungssystems
(15, 15a) besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Dosier- und
Zugabevorrichtung (4) in Form einer Drehtrommel, die in einer im Reinigungsmittelbehälter
(2) dafür vorgesehenen Lagerung (3a) angeordnet ist und mit wenigstens einer radialen
Vertiefung (10) ausgestattet ist, deren Querschnitt sich zu einer Auswurföffnung (17)
hin erweitert, die durch einen beweglichen Verschluß (12) gesteuert wird, der die
jeweilige Vertiefung (10) während der Befüllung mit einer Dosis Reinigungsmittel vorübergehend
schließt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Dosier- und
Zugabevorrichtung (4b), die eine prismatische Form und wenigstens eine Vertiefung
(10) aufweist und geradlinig bewegt wird, so daß die Vertiefungen (10) abwechselnd
in eine sich mit der Auslaßöffnung (13) des Reinigungsmittelbehälters (2) deckende
Position gebracht werden, wobei ein Verschluß (12) die Vertiefung (10), die mit einer
Dosis Reinigungsmittel befüllt wird, frontal schließt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosier-
und Zugabevorrichtung (4, 4b) mittels geeigneter Mittel an einen Bewegungserzeuger
(5a, 5b) durch Einstecken anschließbar ist, wobei der Bewegungserzeuger (5a, 5b) entweder
in einem Teil der Reinigungsmaschine fest eingebaut oder in die Vorrichtung integriert
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile
des Reinigungsmittelbehälters (2) und/oder der Dosier- und Zugabevorrichtung (4, 4b)
und die Verbindungsteile des Druckluftleitungssystems (15, 15a) durch Zusammenstekken
zusammenwirken, wobei die Verbindungsteile des Druckluftleitungssystems (15, 15a)
zu einem an einer beliebigen Stelle der Reinigungsmaschine, vorzugsweise an einer
Vordertür (P) der Reinigungsmaschine, fest eingebauten System gehören und wobei die
Verbindungsteile des Reinigungsmittelbehälters (2) und/oder der Dosier- und Zugabevorrichtung
(4, 4b) als Stutzen (6, 7) und die Verbindungsteile des Druckluftleitungssystems (15,
15a) als Öffnungen (11) ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen
(11) des Druckluftleitungssystems (15, 15a) zur Erhöhung der Wirksamkeit des auf die
in einer Vertiefung (10) in der Zugabestellung eingefüllten Reinigungsmitteldosis
gerichteten Luftstromes (F) im wesentlichen lamellenförmig sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckluftleitungssystem
(15, 15a) mit einem Absperrventil (21, 22) ausgestattet ist, das geeignet ist, ein
Rückfließen der Flüssigkeit in den Reinigungsmittelbehälter (2) auch bei einem in
der Dosier- und Zugabevorrichtung (4, 4b) herrschenden Unterdruck zu verhindern.
1. Device for the repeated automatic metering of doses of a powdery cleaning agent (D)
in water-conducting cleaning machines, in particular domestic dishwashing machines
and domestic washing machines, and consisting of a cleaning agent container (2) with
an outlet opening (13) above a metering and adding device (4), which is equipped with
at least one depression (10) for the reception of individual doses of a powdery cleaning
agent which is delivered into a treatment container (A) of the water-conducting cleaning
machine, characterised thereby, that the interior space of the cleaning agent container
(2) as well as the metering and adding device (4, 4b) is acted on by a compressed
air current (F), which is generated in a compressed air generator (14) and conducted
by means of a compressed air duct system (15, 15a) connected to the compressed air
generator (14) and of connecting parts of the compressed air duct system (15, 15a),
that the compressed air current (F) acts constantly on the interior space of the cleaning
agent container (2) as well as a guide (3a, 3b) of the metering and adding device
(4, 4b) when the cleaning machine is running, that the compressed air current (F)
in the adding position also acts on the interior of the depression (10), that an arm
(15a) for the feeding of the compressed air current (F) into the interior of the cleaning
agent container (2) branches off from a channel of the compressed air duct system
(15, 15a) and that - in the adding position - the depression (10) lies opposite a
mouth of the channel (15) of the compressed air duct system (15, 15a).
2. Device according to claim 1, characterised thereby, that a dehumidifying equipment
(23) is connected upstream of the compressed air generator (14).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised thereby, that it consists of the funnel-shaped
claning agent container (2) with a removable lid (20), which is water-tight against
the cleaning agent container (2), of the metering and adding device (4, 4b) with at
least one depression (10), of connecting parts of the cleaning agent container (2)
and/or of the metering and adding device (4, 4b), of the compressed air duct system
(15, 15a) connected to the compressed air generator (14) and of connecting parts of
the compressed air duct system (15, 15a).
4. Device according to one of the claims 1 to 3, characterised by a metering and adding
device (4) in the form of a rotary drum which is arranged in a bearing (3a) provided
for this in the cleaning agent container (2) and equipped with at least one radial
depression (10), the cross-section of which enlarges to a discharge opening (17),
which is controlled by a movable closure (12), which temporarily closes the respective
depression (10) during the filling with one dose of the cleaning agent.
5. Device according to one of the claims 1 to 3, characterised by a metering and adding
device (4b), which displays a prismatic shape and at least one depression (10) and
which is moved rectilinearly so that the depressions (10) are brought alternately
into a position congruent with the outlet opening (13) of the cleaning agent container
(2), wherein a closure (12) frontally closes the depressions (10), which is filled
with one dose of the cleaning agent.
6. Device according to one of the claims 1 to 5, characterised thereby, that the metering
and adding device (4, 4b) is connectable by plugging-in to a movement generator (5a,
5b) by suitable means, wherein the movement generator (5a, 5b) is either firmly built
into a part of the cleaning machine or integrated into the device.
7. Device according to one of the claims 2 to 6, characterised thereby, that the connecting
parts of the cleaning agent container (2) and/or of the metering and adding device
(4, 4b) and the connecting parts of the compressed air duct system (15, 15a) cooperate
by plugging together, wherein the connecting parts of the compressed air duct system
(15, 15a) belong to a system which is firmly built in at any desired place of the
cleaning machine, preferably at a front door (P) of the cleaning machine, and wherein
the connecting parts of the cleaning agent container (2) and/or of the metering and
adding device (4, 4b) are constructed as connecting pieces (6, 7) and the connecting
parts of the compressed air duct system (15, 15a) are formed as openings (11).
8. Device according to one of the claims 1 to 7, characterised thereby, that the openings
(11) of the compressed air duct system (15, 15a) are substantially of laminar shape
to increase the effectiveness of the air current (F) directed onto the dose of cleaning
agent filled into a depression (10) in the adding position.
9. Device according to one of the claims 1 to 8, characterised thereby, that the compressed
air duct system (15, 15a) is equipped with a shut-off valve (21, 22), which is suitable
to prevent a return flow of the liquid into the cleaning agent container (2) even
in the case of underpressure prevailing in the metering and adding device (4, 4b).
1. Dispositif de distribution automatique répétitive de doses d'un produit de lavage
(D) enpoudre dans des machines à laver utilisant de l'eau, notamment dans des lave-vaisselle
et des lave-linge ménagers, comprenant un récipient (2) à produit de lavage avec un
orifice de sortie (13) situé au-dessus d'un dispositif (4) de dosage et de distribution
qui est pourvu d'au moins une cavité (10) pouvant recevoir des doses individuelles
d'un produit de lavage en poudre qui est ensuite délivré dans un récipient de traitement
(A) de la machine à laver utilisant de l'eau, caractérisé par le fait que la chambre
intérieure du récipient (2) à produit de lavage et le dispositif de dosage et de distribution
(4, 4b) sont balayés par un flux (F) d'air sous pression qui est produit dans un générateur
(14) d'air sous pression et est amené à l'aide d'un circuit (15, 15a) d'air sous pression
connecté au générateur (14) et d'éléments de connexion du circuit (15, 15a) d'air
sous pression;
par le fait que le flux (F) d'air sous pression balaie en continu la chambre intérieure
du récipient (2) à produit de lavage ainsi qu'un moyen de guidage (3a, 3b) du dispositif
de dosage et de distribution (4, 4b) lorsque la machine à laver fonctionne,
par le fait que le flux (F) d'air sous pression balaie également l'intérieur de la
cavité (10) dans la position de distribution,
par le fait qu'une branchede circuit (15a) part du canal (15) du circuit (15, 15a)
d'air sous pression aux fins d'amener le flux (F) d'air sous pression à l'intérieur
du récipient (2) à produit de lavage et
par le fait que, dans la position de distribution, la cavité (10) est située en regard
d'une embouchure du canal (15) du circuit (15,15a) d'air sous pression.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un dispositif de déshumidification
(23) est placé en amont du générateur (14) d'air sous pression.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'il comprend le
récipient (2) à produit de lavage en forme d'entonnoir, avec un couvercle (20) séparable
appliqué de manie étanche sur le récipient (2) à produit de lavage, le dispositif
de dosage et de distribution (4, 4b) avec au moins une cavité (10), des éléments de
connexion du récipient (2) à produit de lavage et/ou du dispositif de dosage et de
distribution (4, 4b), du circuit (15, 15a) d'air sous pression connecté au générateur
(14) d'air sous pression et des éléments de connexion du circuit (15,15a) d'air sous
pression.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par un dispositif de
dosage et de distribution (4) en forme de tambour rotatif qui est monté dans un système
de palier (3a) prévu à cet effet dans le récipient (2) à produit de lavage et comporte
au moins une cavité (10) radiale dont la section s'élaargit pour former un orifice
(17) déjection qui est contrôlé par un obturateur (12) mobile fermant momentanément
la cavité (10) pendant son remplissage avec une dose de produit de lavage.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par un dispositif de
dosage et de distribution (4b) en forme de prisme qui comporte au moins une cavité
(10) et se déplace linéairement de manière à amener les cavités (10) alternativement
dans une position de recouvrement avec l'orifice de sortie (13) du récipient (2) à
produit de lavage, un obturateur (12) fermant momentanément côté frontal la cavité
(10) remplie avec une dose de produit de lavage.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que le dispositif
de dosage et de distribution (4, 4b) peut être relié par enfichage à un générateur
de mouvement (5a, 5b), le générateur de mouvement (5a, 5b) étant soit monté dans une
partie de la machine à laver, soit intégré dans le dispositif.
7. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisé par le fait que les éléments
de connexion du récipient (2) à produit de lavage et/ou du dispositif (4, 4b) de dosage
et de distribution et les éléments de connexion du circuit (15, 15a) d'air sous pression
coopèrent par enfichage, les éléments de connexion du circuit (15, 15a) d'air sous
pression faisant partie d'un système monté fixe en un point quelconque de la machine
à laver, de préférence dans la porte avant (P) de la machine à laver, et/ou les éléments
de connexion du dispositif de dosage et de distribution (4, 4b) étant conformés en
embouts (6, 7) et les éléments de connexion du circuit (15, 15a) d'air sous pression
en ouvertures (11).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait qu'aux fins
d'augmenter l'efficacité du flux (F) d'air dirigé sur la dose de produit de lavage
chargée en position de distribution, les ouvertures (11) du circuit (15, 15a) d'air
sous pression ont essentiellement une forme de fentes.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé par le fait que le circuit
(15, 15a) d'air sous pression est équipé d'une vanne d'arrêt (21, 22) qui a pour fonction
d'empêcher un reflux du liquide dans le récipient (2) à produit de lavage, même lorsqu'il
règne une pression négative dans le dispositif (4, 4b) de dosage et de distribution.