[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Absaugung von gas-, dampf-, aerosol-
und/oder staubförmigen Emissionen während einer dieser Emissionen erzeugenden manuellen
oder maschinellen Tätigkeit, wobei die Einrichtung als den gewünschten Arbeitsbereich
abdeckende Absaughaube ausgebildet ist, mit einem von einem flexiblen Vorhang umgebenen
Kopfteil und mit einer einen Eintrittssektor bildenden Einbuchtung und einer den Eintrittssektor
schließenden Abdeckung, sowie mit einem Absauganschluß.
[0002] Einrichtungen der genannten Art sind bereits bekannt geworden durch die DE-OS 38
26 340. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei Einrichtungen dieser Art die Absaugwirkung
z. B. bei geöffneten Eintrittssektor unbefriedigend ist. Während der manuellen Befüllung
der Behälter werden Stäube und/oder Dämpfe nicht ausreichend abgesaugt, so daß eine
unzumutbare Belastung bei den die Befüllung durchführenden Personen bestehen bleibt.
Da die Absaugung wegen des Rührwerkeintritts nicht zentrisch angeordnet sein kann,
wird im nahen Umgebungsbereich des Eintritts der Absaugung relativ gut abgesaugt,
während in den übrigen Bereichen unbefriedigend abgesaugt wird, so daß nach einem
Öffnen des Eintrittssektors Stäube und/oder Dämpfe entweichen.
[0003] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs beschriebenen
Art vorzuschlagen, mit der eine sichere Absaugung sowohl bei geöffnetem als auch bei
geschlossenem Eintrittssektor möglich ist. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß der Absauganschluß unterhalb einer Kopfplatte angeordnet ist, wobei in
einem Abstand unterhalb der Kopfplatte ein den Eintrittssektor freilassendes Luftleitblech
vorgesehen ist, daß sich über den gesamten Bereich der Kopfplatte erstreckt und im
Querschnitt des Absauganschlusses mündet. Hierdurch wird im Bereich des Eintrittssektors
eine kräftige Strömung erzeugt, so daß eine Absaugung der Dämpfe und Stäube mit kräftiger
Strömungsgeschwindigkeit erfolgt. Der Eintrittssektor bleibt damit auch in geöffneten
Zustand fast vollständig frei von Stäuben und Dämpfen. Durch die Mündung des genannten
Luftleitbleches im Querschnitt des Absauganschlusses bleibt unterhalb dieses Luftleitbleches
ein Teilquerschnitt des Absauganschlusses offen. Dieser sorgt dafür, daß der übrige
Raum unterhalb der Absaughaube frei gesaugt wird von Dämpfen und Stäuben. Es wird
damit sowohl in geöffnetem als auch in geschlossenem Zustand der Absaughaube eine
befriedigende Absaugleistung erreicht.
[0004] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß unmittelbar unterhalb des freibleibenden
Querschnitts des Absauganschlusses unter dem Luftleitblech ein kurzes, sich in den
Absaugraum erstreckendes Leitblech angeordnet ist. Hierdurch wird die Absaugleistung
für den inneren Bereich der Absaughaube deutlich verbessert.
[0005] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Luftleitblech relativ
zur Kopfplatte geneigt angeordnet ist, derart, daß am Eintrittssektor der Abstand
zur Kopfplatte kleiner ist als am Absauganschluß, so daß eine Saugdüsenwirkung entsteht.
Hierdurch kann die Absaugleistung im Eintrittsektor verbessert werden.
[0006] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Kopfplatte bis auf den
Eintrittssektor und ggfls. den Absauganschluß kreisrund ausgebildet ist. Dies verbessert
die Herstellung und schafft eine günstige Form für den Strömungsverlauf im Inneren
der Absaughaube.
[0007] Weiterhin ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß der Absauganschluß an dem
den Eintrittssektor gegenüberliegenden Bereich der Kopfplatte angeordnet ist. Auch
hierdurch entstehen günstige
Strömungsverhältnisse im Inneren der Absaughaube und es kann der Absauganschluß in
dem genannten Bereich, je nach dem, wie dies weitere Randbedingungen, wie z. B. die
Räumlichkeiten am Einsatzord erfordern, an unterschiedlichen Stellen vorgesehen sein.
[0008] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird außerdem nach einem alternativen
Vorschlag dadurch gelöst, daß im Kopfteil horizontal angeordnete und mindestens den
Eintrittssektor aussparende Luftleitbleche parallel und im Abstand zueinander angeordnet
sind, wobei das obere Leitblech mit seiner Vorderkante bis etwa an den Eintrittssektor
heranreicht und mit seiner Hinterkante die deutlich zurückliegende Vorderkante des
unteren Leitbleches überlappt und wobei der Raum zwischen dem unteren Leitblech und
einer Kopfplatte mit dem Absauganschluß in Verbindung steht. Die Leitbleche verursachen
auch im Bereich des Eintrittssektors eine kräftige Strömung, so daß eine Absaugung
der Dämpfe und Stäube zwischen den Leitblechen hindurch mit kräftiger Strömungsgeschwindigkeit
erfolgt. Der Eintrittssektor bleibt damit auch in geöffneten Zustand fast vollständig
frei von Stäuben und Dämpfen. Das weit zurückliegende untere Leitblech sorgt gleichzeitig
dafür, daß im gesamten Haubenraum eine ausreichende Absaugströmung herrscht, so daß
sowohl in geöffnetem als in geschlossenem Zustand der Absaughaube ein befriedigende
Absaugleistung entsteht.
[0009] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der genannte Raum
in zwei Eintrittssektoren getrennt ist durch eine in der Absaugöffnung des Absauganschlusses
mündende Trennwand. Durch die Lage der Trennwand kann die Größe der beiden Eintrittssektoren
beeinflußt werden, so daß hierdurch auch die Strömungsgeschwindigkeiten in den einzelnen
Absaugsektoren beeinflußbar ist. Hierdurch kann die Absaugleistung an die spezielle
Situation jeweils angepaßt werden. Dies wird nach einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung besonders dadurch erleichtert, daß die Trennwand in dem genannten Raum verschiebbar
und an mindestens einem Ende mit einem Verstellmechanismus verbunden ist. Hierdurch
kann die gesamte Einrichtung in immer gleicher Bauart gebaut werden und an Ort und
Stelle an die individuellen Bedürfnisse durch Verschiebung der Trennwand mittels des
Verstellmechanismusses angepaßt werden. Hierbei ist es, wie nach einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung vorgeschlagen, besonders vorteilhaft, wenn der Verstellmechanismus im
Bereich des Absauganschlusses angeordnet ist. Hierdurch kann dann in einfacher Weise
der Querschnitt der Absaugöffnung durch Verschiebung der Trennwand im Bereich der
Absaugöffnung unterteilt werden, so daß den jeweils abzusaugenden Sektoren unterschiedliche
Absaugleistung zur Verfügung steht.
[0010] Besonders vorteilhaft ist es, wenn, wie nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung
vorgeschlagen, die Trennwand als Doppelwand ausgebildet ist, von denen jede unabhängig
von der anderen verstellbar ist. Die Ausbildung der Trennwand als Doppelwand erlaubt
eine Beeinflussung der Strömungsgeschwindigkeit und des Massendurchsatz einer Kammer,
ohne gleichzeitig die andere Kammer ebenfalls zu beeinflussen. Massedurchsatz, Strömungsgeschwindigkeit
und damit Saugleistung können für jeden einzelnen Sektor damit optimiert werden.
[0011] Es ist weiter nach der Erfindung vorgeschlagen, daß in einem den Eintrittssektor
abgewandten Bereich der Haube ein Absaugkanal sich vom unteren Laufblech weg erstreckt.
Dieser damit in das Innere des Absaugraumes mündende Absaugkanal erlaubt bei Bedarf
auch eine zuverlässige Absaugung des Bereiches unter der Absaughaube, der gegenüber
den übrigen abgesaugten Bereichen während des Absaugvorganges nur eine langsamere
Strömungsgeschwindigkeit aufweist. Der genannte zusätzliche Absaugkanal sorgt damit
auch in diesem Bereich für eine zuverlässige Absaugung aller Dämpfe und Stäube. Hierzu
weist, wie weiter vorgeschlagen ist, dieser Absaugkanal vorteilhafterweise am unteren
Ende eine Absaugdüse auf. Besonders vorteilhaft ist, wenn die Höhenlage dieser Absaugdüse
ebenso wie die Drehwinkellage der Absaugdüse veränderbar ist.
[0012] Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Kopfteil im wesentlichen
aus einer Kopfplatte, den Luftleitblechen und Mitteln zur Befestigung der Luftleitbleche
besteht. Dies ist ein einfach zu fertigender aber funktionssicherer Aufbau. Ergänzend
ist vorgeschlagen, daß das Kopfteil bis auf einen Viertelkreissektor und den Eintrittssektor
einen kreisrunden Querschnitt aufweist, der sich in dem Viertelkreissektor in einem
rechtwinkligen Querschnitt mit in diesem Bereich rechtwinklig zueinander verlaufenden
und eine Ecke miteinander bildenden Rändern fortsetzt, wobei der Rand im Bereich der
Ecke die Absaugöffnung und den Absauganschluß aufweist. Hierdurch wird ein großer
freier Arbeitsraum geschaffen, der dennoch zuverlässig abgesaugt werden kann. Außerdem
ist die Seitenanordnung einer Absaugöffnung und des Absauganschlusses häufig einer
zentralen Anordnung vorzuziehen, weil durch diese Seitenanordnung Stäube und Dämpfe
nicht einfach nach oben abgesaugt, sondern vielmehr vom Eingangssektor weggesaugt
werden, wofür auch die Luftleitbleche sorgen.
[0013] Eine Bauvariante der Erfindung sieht vor, daß das Kopfteil eine zentrale Öffnung
mit kreisrundem Querschnitt aufweist, die von einer umlaufenden Wand, die mindestens
bis durch das untere Luftleitblech hindurchführt, umschlossen ist. Eine solche zentrale
Öffnung erlaubt die Einfuhr beispielsweise einer Rührwelle einer Rührmaschine oder
die Einführung eines sonstigen Arbeitsgerätes, daß im Absaugbereich der Haube arbeiten
soll.
[0014] Auch ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß die umlaufende Wand das Kopfteil
überragt und daß an dem überragenden Bereich eine Abdeckplatte mit einem flexiblen
Vorhang schwenkbar gelagert ist zur Abdeckung des Eintrittssektors. Die ist eine einfache
Konstruktion, die einfach zu handhaben, einfach herzustellen und dennoch funktionssicher
ist.
[0015] Weiter ist noch vorgeschlagen, daß die Abdeckplatte anstelle des flexiblen Vorhanges
ausgestattet ist mit einer getönten, unzerbrechlichen Blendschutzverglasung. Diese
Ausführung ist besonders vorteilhaft, wenn die Absaughaube an Schweißrobotern angewendet
wird.
[0016] Weiterhin ist noch eine Endschalterüberwachung für die Abdeckplatte vorgesehen, um
in Abhängigkeit von der Stellung der Abdeckplatte weitere Maßnahmen zu steuern.
[0017] Auch ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß die den Eintrittssektor öffnende
und schließende Abdeckung ausgestattet ist mit einer unzerbrechlichen Verglasung zur
Abdeckung mindestens des wesentlichen Bereich des Eintrittssektors in "Geschlossen-Stellung".
Hierdurch bleibt auch bei geschlossener Stellung der Abzugshaube der innere Bereich
immer von außen gut sichtbar. Bei Bedarf kann die genannte Verglasung getönt sein.
[0018] Es ist weiter nach der Erfindung vorgesehen, daß die Absaughaube mit dem Rührkopf
verbunden ist. Dies ist eine einfache Möglichkeit die Absaughaube im Raum zu befestigen,
da der Rührerkopf seinerseits an weiteren Vorrichtungsmitteln befestigt ist, so daß
die Absaughaube ihre Position zum Rührerkopf stets beibehält.
[0019] Eine alternative Ausgestaltung schließlich sieht vor, daß die Absaughaube unabhängig
und ortsfest gehalten ist. Die Absaughaube ist damit nicht mehr mit dem Rührerkopf
verbunden, sondern weist eine eigene Befestigung oder einen eigenen Ständer auf. Hierdurch
kann die Absaughaube evtl. Hubbewegungen des Rührerkopfes nicht mitmachen, was vielfach
vorteilhaft ist.
[0020] Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden.
[0021] Es zeigen:
- Figur 1
- Draufsicht auf eine erste Ausführungsform der Absaughaube
- Figur 2
- Schnitt A - A nach Figur 1
- Figur 3
- Ansicht wie Figur 1 jedoch mit geschlossenem Eintrittssektor
- Figur 4
- Vorderansicht nach Figur 3
- Figur 5
- Schnitt B - B nach Figur 6
- Figur 6
- Draufsicht nach Figur 5
- Figur 7
- Darstellung wie Figur 5, jedoch ohne Abdeckplatte
- Figur 7a
- Draufsicht der Kopfplatte
- Figur 7b
- Draufsicht der oberen Luftleitbleche
- Figur 7c
- Draufsicht des unteren Luftleitbleches
- Figur 8
- Darstellung wie Figur 6, jedoch mit geschlossenem Eintrittssektor
- Figur 9
- Teilschnitt (ohne Absauganschluß) C-C nach Fig. 10
- Figur 10
- Draufsicht in Richtung des Pfeils D nach Fig. 9
Die Figuren 1 bis 4 Zeigen eine erste Bauform einer erfindungsgemäßen Absaughaube.
[0022] Eine Kopfplatte 1 weist eine zentrale Öffnung 28 in Kreisform auf. Legt man diese
zentrale Öffnung mit dem Mittelpunkt des Kreises in den Ursprung eines kartesischen
Koordinatensystems, so ist die Kopfplatte 1 im ersten Quadranten des kartesischen
Koordinatensystems begrenzt von Kanten, die jeweils senkrecht zu den Achsen des Koordinatensystems
verlaufen und die daher auch senkrecht zueinander stehen und einen Winkel miteinander
bilden. Diese beiden winklig zueinander stehenden Kanten setzen sich einerseits im
zweiten und andererseits im vierten Quadranten kreisbogenförmig fort. Der Kreisbogen
des zweiten Quadranten setzt sich im dritten Quadranten kreisbogenförmig fort. Die
Kreisbögen der dritten und vierten Quadranten sind jedoch nicht vollständig ausgeführt,
sondern etwa auf der Hälfte ihres Viertelbogens beendet. Die beiden Enden sind dann
mit einer bogenförmigen Kante miteinander verbunden, wobei der Bogenmittelpunkt näher
am Koordinatenursprung liegt als die beiden Enden des Bogens. Dieser Bogen begrenzt
mit seiner Vorderkante 15 den Eintrittssektor 14.
[0023] Die zentrale Öffnung 28 wird begrenzt von einer umlaufenden Wand 30, die z. B. aus
einem Rohrstück hergestellt sein kann. Diese umlaufende Wand 28 erstreckt sich zu
einem kleineren Teil oberhalb der Kopfplatte 1 und zu einem größeren Teil unterhalb
der Kopfplatte 1. Die Erstreckung unterhalb der Kopfplatte 1 muß so groß sein, daß
an der Außenseite der umlaufenden Wand 30 Luftleitbleche 2 und 3 parallel zueinander
und in einem gewünschten und erforderlichen Abstand zueinander befestigt werden können.
Die beiden genannten Luftleitbleche sind dabei so angeordnet, daß das Luftleitblech
2, daß eine Aussparung für den Eintrittssektor 14 aufweist, mit seinen Hinterkanten
16 und 17 die Vorderkanten 18 und 19 des darunter angeordneten Luftleitbleches 2 überlappt.
Die Außenkonturen der Luftleitbleche 2 und 3 entsprechen dem Verlauf des Randes der
Kopfplatte 1 und können diese vorteilhafterweise dann, wenn die Kante der Kopfplatte
1 nicht von einem umlaufenden Rand 24 umgeben ist, diese Kante der Kopfplatte 1 geringfügig,
z. B. um einen Betrag von 2 oder 3 mm, überragen.
[0024] Im ersten Quadranten des eingangs angesprochenen kartesischen Koordinatensystems
ist in einer dem Eintrittssektor 14 gegenüberliegenden Anordnung der Absauganschluß
9 angeordnet. Der Absauganschluß 9 kann einen rechteckigen Querschnitt haben und als
Schweißkonstruktion ausgebildet sein. Die in Figur 1 sichtbare Oberseite kann mit
der zugeordneten Kante der Kopfplatte verschraubt oder verschweißt sein. Die der sichtbaren
Oberseite gegenüberliegende Unterseite kann mit der entsprechenden Kante des unteren
hinteren Luftleitbleches verschraubt oder verschweißt sein. Die senkrechten Seitenkanten
werden abgedichtet von dem flexiblen Vorhang 4, der mit Ausnahme des Eintrittssektors
14 um die umlaufende Kante der Kopfplatte 1 herumgeführt ist. Die Tatsache, daß die
entsprechenden Außenkanten der Luftleitbleche 2 und 3 die Außenkanten der Kopfplatte
1 etwas überragen, sorgt dafür, daß der flexible Vorhang 4 auch an diesen umlaufenden
Kanten immer fest anliegt. Allerdings wäre es auch möglich, die Höhe zwischen der
Kopfplatte 1 und dem unteren Luftleitblech 3 durch einen mit Ausnahme des Eintrittssektors
14 um die Kopfplatte 1 herumlaufenden Rand 14 zu schließen. Im Bereich des Absauganschlusses
9 müßte dieser Rand eine entsprechende Öffnung aufweisen. An diesem Rand 24 könnten
dann innen die Luftleitbleche 2 und 3 befestigt werden, so daß eine Befestigung an
der umlaufenden Wand 30 der zentralen Öffnung 28 nicht erforderlich wäre. Dies ist
besonders dann günstig, wenn eine Haube in einer Bauart verwendet werden soll, die
eine solche zentrale Öffnung 28 nicht notwendig macht. Dies kann z. B. der Fall sein,
wenn die Absaughaube verwendet wird an einem Schweißroboter zur Absaugung des bei
der Schweißung entstehenden Rauches.Der Freiraum zwischen der Kopfplatte 1 und den
Luftleitblechen 2 bzw. 3 des Kopfteils 13 ist von einer Trennwand 5 unterteilt in
die Absaugsektoren 20 und 21. Die Trennwand 5 ist hierzu einerseits und im Ausführungsbeispiel
nach Figur 2 über zwei zunächst geteilte und dann einstückig zusammenlaufende Teilelemente
verbunden mit der umlaufenden Wand 30 einerseits und einem Verstellmechanismus 22
andererseits. Die Trennwand 5 ist hierbei flexibel. Der Verstellmechanismus 22 ist
im Bereich des Absauganschlusses 9 angeordnet. Er besteht in der einfachsten Form
aus einer Drehspindel 11, die im Absauganschluß 9 drehbar gelagert und von außen verstellbar
ist. Auf dieser Drehspindel 11 kann im Bereich des freien Querschnittes des Absauganschlusses
9 eine Mutter angeordnet sein, die mit dem freien Ende der Trennwand 5 befestigt ist.
Wird nun die Drehspindel 11 gedreht, so bewegt sich die Mutter entlang dieser Drehspindel
11, so daß damit die Trennwand 5 in diesem Bereich hin- und hergeschoben werden kann,
wodurch die jeweiligen Absaugquerschnitte, die mit den Absaugsektoren 20 bzw. 21 verbunden
sind, verändert werden können. Hierdurch kann auch der Massendurchsatz in diesen Sektoren
und damit die Strömungsgeschwindigkeit und die Saugleistung beeinflußt werden.
[0025] Etwa in der im ersten Quadranten von der umlaufenden Kante der Kopfplatte 1 gebildeten
Ecke weist das untere Luftleitblech 3 eine vorzugsweise quadratische Öffnung auf,
an die ein Absaugkanal 6 mit quadratischem Querschnitt angeschlossen ist. Dieser Absaugkanal
6 erstreckt sich etwa senkrecht von dem unteren Luftleitblech 3 weg in den Absaugraum
der Absaughaube. Es ist von Vorteil, wenn die Länge dieses Absaugkanals verändert
werden kann, dadurch, daß beispielsweise dieser Absaugkanal als Teleskoprohr ausgebildet
ist. Am unteren Ende des Absaugkanals ist vorteilhafterweise eine Absaugdüse 7 angeordnet,
die damit auch in ihrer Höhenlage verstellbar sein kann.
[0026] Die Eingangsöffnung des Absaugkanals 6 in dem unteren Luftleitblech kann eine Stellklappe
8 aufweisen, die diese Eingangsöffnung verschließen oder öffnen kann. Vorzugsweise
ist hierbei die Stellklappe 8 an einer Seitenkante um eine Achse 34 nach oben schwenkbar,
so daß die durch das schwenken der Stellklappe 8 um die Achse 34 entstehende Öffnung
sich zum Absaugquerschnitt des Absauganschlusses 9 hin öffnet. Mit der Schwenkwinkellage
der Stellklappe 8 kann zusätzlich die Strömungsleistung im Absaugkanal 6 beeinflußt
werden. Zur besseren Verdeutlichung der Lage der Luftleitbleche 2 und 3 sind in Figur
1 Schraffuren vorgesehen. Bezogen auf die X-Achse des in Figur 1 eingetragenen kartesischen
Koordinatenkreuzes verläuft eine Schraffur von dieser Achse ausgehend nach unten rechts.
Diese Schraffur kennzeichnet den Flächenbereich des oberen Luftleitbleches 2. Die
bezogen auf die genannte X-Achse nach rechts oben verlaufende Schraffur kennzeichnet
den Flächenbereich des unteren Luftleitbleches 3.
[0027] Die umlaufende Wand 30 der zentralen Öffnung 28 bildet einen über die Kopfplatte
1 hinausragenden Rand. Dieser Rand bildet den Sitz für ein Drehlager 10, an dem eine
Abdeckplatte 12, die den ganzen Eintrittsektor 14 überdecken kann, drehbar gelagert
ist. Figur 3 zeigt diese Abdeckplatte 12 in einer solchen Position, daß der Eintrittssektor
14 abgedeckt ist. Der umlaufende Rand der Abdeckplatte 12 weist ebenfalls einen flexiblen
Vorhang 32 auf, so daß dann, wenn die Abdeckplatte 12 in der Position nach Figur 3
steht, eine rundum geschlossene Abdeckhaube vorliegt.
[0028] Durch die zentrale Öffnung 28 hindurch und sich abstützend an der oberen Stirnseite
der umlaufenden Wand 30 kann z. B. ein Rührerkopf mit einer in das Innere der Absaughaube
hineinragenden Rührerwelle angeordnet sein, wie dies in Figur 4 schematisch dargestellt
ist. Eine Stützplatte 35 kann hierbei dafür sorgen, daß der Rührerkopf sich an der
Stirnseite der umlaufenden Wand 30 abstützt und gleichzeitig damit die zentrale Öffnung
28 nach außen verschließt, so daß dort Stäube oder Dämpfe nicht entweichen können.
Im Inneren der Absaughaube kann sich dann z. B. ein Behälter befinden, dessen Inhalt
über den Rührerkopf umgerührt werden kann. Hierbei kann bei eingeschalteter Absaugung
die Abdeckplatte 12 in eine geöffnete Stellung weggeschwenkt werden (siehe Figur 6),
so daß nun bei geöffnetem Eintrittssektor 14 das Innere der Absaughaube bei eingeschalteter
Absaugung zugänglich wird, so daß Zusatzstoffe in den in der Absaughaube befindlichen
Behälter manuell eingeschüttet werden können. Die hierbei entstehenden Stäube und
Dämpfe werden zuverlässig abgesaugt. Nachdem der Einschüttvorgang beendet ist kann
die Abdeckplatte 12 wieder in die Schließstellung nach Figur 3 gefahren und der Rührvorgang
oder eine sonstige Bearbeitung fortgesetzt werden bei eingeschalteter Absaugung.Während
ihrer Anwendung kann die erfindungsgemäße Absaughaube von gesonderten und nicht näher
dargestellten Trageinrichtungen getragen werden. Dies kann ein Dreibeingestell sein
oder ein Auslegerarm eines Rührwerkes oder ein oder mehrere Deckenanker, aber auch
jede andere, für den jeweiligen Einsatzzweck geeignete Konstruktion. Hierbei ist dieses
Traggestell nicht Gegenstand der Erfindung.Soweit die Absaughaube bei Schweißrobotern
eingesetzt wird, kann die Konstruktion beibehalten werden und die Stützplatte 35 als
Abdeckplatte geschlossen ausgebildet sein, so daß damit die zentrale Öffnung 28 dicht
verschlossen ist.
[0029] Die Figuren 5 bis 8 zeigen eine erfindungsgemäße Absaughaube, die gegenüber der bereits
beschriebenen Absaughaube nach den Figuren 1 bis 4 einige kleinere konstruktive Änderungen
aufweist. Hierbei entspricht die Figur 6 in ihrer Ansicht der Figur 1. Ein Unterschied
zur Figur 1 liegt lediglich darin, daß der Absauganschluß 9' nach Figur 6 im zweiten
Quadranten des eingangs definierten kartesischen Koordinatensystems angeordnet ist
und damit gegenüber der Ausführungsform nach Figur 1 auf der anderen Seite der Y-Achse
des genannten Koordinatensystems. In diesem Bereich ist dann notwendigerweise auch
der Absaugkanal 6' der an dem Luftleitblech 3' angeordnet ist, vorgesehen. Hierbei
zeigen die Figuren 7a, 7b und 7c die Form der Kopfplatte 1', der Luftleitbleche 2'
und 2'' die in dieser Ausführungsform gegenüber der Ausführungsform nach Figur 1 zweiteilig
ausgeführt sind, und des hinteren Luftleitbleches 3 mit der Öffnung 38 für den Absaugkanal
6'. In dieser Ausführungsform ist die Öffnung 38 kreisrund und natürlich könnte hier
ebensogut eine Öffnung mit rechtwinkligem Querschnitt vorgesehen sein. Sowohl in der
Kopfplatte 1' als auch in dem Luftleitblech 3' ist die zentrale Öffnung 29 zu erkennen,
die der zentralen Öffnung 28 in der Ausführungsform nach Figur 1 entspricht. Es ist
insbesondere in den Figuren 6, 7a und 8 zu erkennen, daß der Eintrittssektor 14' in
seiner Gestaltung geringfügig gegenüber der Ausführungsform nach Figur 1 geändert
wurde. Der Eintrittssektor 14' wird nunmehr begrenzt von radial gerichteten,geradlinigen
Körperkanten der Kopfplatte 1', die miteinander etwa einen Winkel von 90° bilden.
Dieser Winkel könnte jedoch ebensogut auch 60° oder 120° sein oder einen anderen geeigneten
Öffnungsbetrag aufweisen. Das unterhalb der Kopfplatte 1' und im Abstand parallel
zu dieser angeordnete vordere Luftleitblech besteht aus zwei Stücken, nämlich dem
Luftleitblech 2' und dem Luftleitblech 2''. Die Vorderkante 15' des Luftleitbleches
2' und die Vorderkante 15'' des Luftleitbleches 2'' fallen im wesentlichen jedenfalls
zusammen mit den entsprechenden Kanten des Eintrittssektors 14' der Kopfplatte 1'.
Die Hinterkante 16' des Luftleitbleches 2' und die Hinterkante 17' des Luftleitbleches
2'' überlappt wieder die jeweils zugeordneten Vorderkanten 18' bzw. 19' des hinteren
und unteren Luftleitbleches 3'. Hierbei sind die Luftleitbleche 2' und 2'' entsprechend
der Befestigung nach Figur 1 an der umlaufenden Wand 31 der zentralen Öffnung 29 befestigt.
[0030] Wie insbesondere der Figur 5 entnommen werden kann, ist auch hier wieder an einer
mit der umlaufenden Wand 31 in geeigneter Weise verbundenen Drehlagerung eine Abdeckplatte
12' drehbar befestigt, die ebenfalls wieder einen flexiblen Vorhang 33 oder aber auch
eine getönte, unzerbrechliche Windschutzverglasung aufweist. Weiter sind an der Kopfplatte
1' Endschalter 36 und 37 befestigt, mit denen die vollständig geöffnete Stellung oder
die vollständig geschlossene Stellung der Abdeckplatte 12' festgestellt werden kann.
Diese Feststellungen können dazu dienen, um beispielsweise Sicherheitsabschaltungen
vorzunehmen oder eine bestehende Sicherheitsabschaltung wieder aufzuheben oder Saugleistungen
zu vergrößern oder zu verkleinern oder sonstige, von der jeweiligen Stellung der Abdeckplatte
12' abhängigen Maßnahmen einzuleiten.
[0031] Auch in der Ausführungsform nach den Figuren 5 bis 8 ist der Absaugraum zwischen
dem unteren Luftleitblech 3' und der Kopfplatte 1' wieder aufgeteilt in zwei Absaugsektoren
20' und 21'. Diese Absaugsektoren sind wiederum getrennt durch die Trennwand 5', die
hier jedoch zweiteilig ist. Es bestehen zwei separate Wände, die beide mit einem Ende
fest verbunden sind mit der Außenseite der umlaufenden Wand 31 und mit ihrem anderen
Ende im Bereich der Öffnung des Absauganschlusses 9' mit einem Verstellmechanismus
23 verbunden sind. Der Verstellmechanismus 23 kann im wesentlichen bestehen aus einem
Langloch 39 in der Kopfplatte 1' und einem darunter angeordneten Langloch 40 in dem
Luftleitblech 3'. In diesen beiden Langlöchern sind nicht näher bezeichnete verschiebbare
Stifte angeordnet, die ihrerseits mit den freien Enden einer jeweiligen Trennwand
5' verbunden sind. Eine Verschiebung der genannten Stifte in den Langlöchern 39, 40
sorgt für eine entsprechende Bewegung der Trennwände 5' und damit für eine jeweilige
Veränderung des Absaugquerschnittes, mit dem der jeweilige Absaugsektor 20' bzw. 21'
abgesaugt wird. Hierbei kann zusätzlich die Öffnung 38 zwischen den Trennwänden 5'
liegen, so daß die entsprechende Absaugleistung für den Absaugkanal 6' ebenfalls dosiert
werden kann.
[0032] Auch bei einer Ausführungsform nach den Figuren 5 bis 8 ist es nicht zwingend erforderlich,
daß der flexible Vorhang 4' an der Kante der Kopfplatte 1' befestigt ist und dort
umläuft. Es ist vielmehr ebenso wie bei der Ausführungsform nach Figur 1 möglich,
daß entlang der Außenkontur der Kopfplatte 1' mit Ausnahme des Bereichs des Eintrittssektors
14' ein Rand 25 umläuft, der in der Höhe von der Kopfplatte 1' bis zum Luftleitblech
3' reicht.
[0033] In Figur 8 ist schematisch noch eine Staubwolke 41 eingetragen, deren Abzug durch
die dort dargestellten Pfeile symbolisiert wird. Soweit von einer solchen Staubwolke
41 Teile absinken und wegen der allgemeinen Strömungsrichtung in den Viertelkreissektor
27 oder in der Ausführungsform nach Figur 1 in den Vierteilkreissektor 26 gelangen,
kann dieser Teil über den Absaugkanal 6' mit Absaugdüse 7' bzw. bei einer Ausführungsform
nach Figur 1 über den Absaugkanal 6 mit Absaugdüse 7 sicher und zuverlässig abgesaugt
werden. Die Absaugleistung ist in der beschriebenen Weise anpaßbar.
[0034] In den Figuren 9 und 10 ist eine Bauvariante der bereits beschriebenen Einrichtung
zur Absaugung von Schadstoff-Emmisionen schematisch dargestellt. Auch hier ist wiederum
unterhalb einer Kopfplatte 43 ein Absaugraum 47 vorgesehen, der bei Bedarf wiederum
mit einem flexiblen Vorhang oder einer sonstigen Schutzwand zur Abgrenzung dieses
Absaugraumes 47 gegen die Umgebung ausgestattet ist, wenngleich ein solcher Vorhang
hier nicht weiter gezeichnet ist. Diese Kopfplatte 43 ist wiederum bis auf den Bereich
eines Eintrittssektors 44 kreisrund ausgebildet. In dem nicht den Eintrittssektors
44 bildenden Bereich ist unterhalb der Kopfplatte 43 ein in üblicher Weise gestalteter
Absauganschluß 42 vorgesehen, der mit einer Absaugeinrichtung verbunden ist. Über
diesen Absauganschluß 42 kann der Absaugraum 47 unterhalb der Kopfplatte 43 abgesaugt
werden, wie schon in den bisherigen Figurenbeschreibungen beschrieben.
[0035] Ebenso wie bei der bereits beschriebenen Einrichtung ist auch hier durch die Kopfplatte
43 hindurch eine umlaufende Wand 49 nach Art eines Durchgangsrohres durch eine entsprechende
und nicht weiter bezeichnete zentrale Öffnung der Kopfplatte 43 hindurch eingesetzt,
durch die ein Rührer hindurch geführt werden kann oder die mit einem Rührerkopf verbunden
sein kann.
[0036] In einem Abstand unterhalb der Kopfplatte 43 ist ein Luftleitblech 45 angeordnet,
daß ebenfalls, wie die Kopfplatte 43, im wesentlichen kreisrund ausgebildet ist und
den Eintrittssektor 44 frei läßt. Das Luftleitblech 45 ist hierbei unterhalb der Kopfplatte
43 derart schräg gelegt, daß im Bereich des Eintrittssektors 44 das Luftleitblech
45 dichter an der Kopfplatte 43 anliegt als im Bereich des Absauganschlusses 42, wobei
das Luftleitblech 45 in den Querschnitt 46 des Absauganschlusses 42 hineinragt, aber
unter sich noch einen Teil des Querschnittes des Absauganschlusses 42 offen läßt.
Unterhalb dieses frei bleibenden Querschnittsbereiches des Absauganschlusses 42 und
damit auch unterhalb des Luftleitbleches 45 in diesem Bereich ist ein Leitblech 48
in zur Kopfplatte 43 paralleler Anordnung vorgesehen, daß sich über einen nur kurzen
Bereich in den Absaugraum 47 hinein erstreckt. Auf diese Art und Weise kann der gesamte
Bereich des Absaugraumes 47 zuverlässig und mit großem Massendurchsatz abgesaugt werden.
[0037] Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 9 und 10 kann der Absauganschluß
42 über eine Absperrplatte 50 ganz oder teilweise geschlossen werden. Hierbei kann
diese Absperrklappe 50 z. B. über einen Pneumatikzylinder 51 betätigt werden.
[0038] Ebenso wie bei den bereits beschriebenen Ausführungsformen weist auch die Ausführungsform
nach den Figuren 9 und 10 eine Abdeckung für den Eintrittssektor 44 auf. Bei dem Ausführungsbeispiel
nach den Figuren 9 und 10 jedoch ist nicht eine einzelne Abdeckplatte drehbar an der
zentralen umlaufenden Wand 49 gelagert, sondern dort sind vielmehr zwei unabhängig
drehbar gelagerte Abdeckplatten 52 und 53 vorgesehen, die an ihren kreisförmigen Vorderseiten
wiederum mit einem flexiblen Vorhang oder einem Schutzglas versehen sein können. Die
Abdeckplatten sind im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 9 und 10 an der als Rohr
ausgebildeten umlaufenden Wand 49 als Zentralbereich in Übereinander-Anordnung drehbar
gelagert. Es kann mit dieser Lagerung zunächst die Abdeckplatte 52 soweit geöffnet
werden, bis eine Vorderkante mit einem Mitnehmer an der in Drehrichtung weiter zurückliegenden
Vorderkante der Abdeckplatte 53 anliegt und bei weiterer Drehbewegung diese mitnimmt,
so daß in Endstellung der gesamte Eintrittssektor 44 frei ist. In umgekehrter Drehrichtung
wird nun zunächst wieder die Abdeckplatte 52 in Schließrichtung gedreht, bis ein Mitnehmer
54 an einer Hinterkante der Abdeckplatte 53 zur Anlage kommt und diese widerum mitnimmt,
solange bis der gesamte Eintrittssektor 44 wieder geschlossen ist.
Es muß jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß es für die Erfindung weder
auf die Zweiteiligkeit der Abdeckplatte noch auf deren Art der Lagerung ankommt, um
den Eintrittssektors 44 zu schließen und zu öffnen. Der Unterschied der Ausführungsvarianten
nach den Figuren 9 und 10 gegenüber den bereits beschriebenen, besteht im wesentlichen
in der Anordnung der Luftleitbleche.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
[0039]
- 1,1'
- Kopfplatte
- 2,2',2''
- Luftleitblech
- 3,3'
- Luftleitblech
- 4,4'
- Vorhang
- 5,5'
- Trennwand
- 6,6'
- Absaugkanal
- 7,7'
- Absaugdüse
- 8
- Stellklappe
- 9,9'
- Absauganschluß
- 10
- Drehlager
- 11
- Drehspindel
- 12,12'
- Abdeckplatte
- 13
- Kopfteil
- 14,14'
- Eintrittssektor
- 15,15',15''
- Vorderkante
- 16,16'
- Hinterkante
- 17,17'
- Hinterkante
- 18,18'
- Vorderkante
- 19,19'
- Vorderkante
- 20,20'
- Absaugsektor
- 21,21'
- Absaugsektor
- 22
- Verstellmechanismus
- 23
- Verstellmechanismus
- 24
- Rand
- 25
- Rand
- 26
- Viertelkreissektor
- 27
- Viertelkreissektor
- 28
- zentrale Öffnung
- 29
- zentrale Öffnung
- 30
- umlaufende Wand
- 31
- umlaufende Wand
- 32
- flexibler Vorhang
- 33
- flexibler Vorhang
- 34
- Achse
- 35
- Stützplatte
- 36
- Endschalter
- 37
- Endschalter
- 38
- Öffnung
- 39
- Langloch
- 40
- Langloch
- 41
- Staubwolke
- 42
- Absauganschluß
- 43
- Kopfplatte
- 44
- Eintrittsektor
- 45
- Luftleitblech
- 46
- Querschnitt
- 47
- Absaugraum
- 48
- Luftblech
- 49
- umlaufende Wand
- 50
- Absperrklappe
- 51
- Pneumatikzylinder
- 52
- Abdeckplatte
- 53
- Abdeckplatte
- 54
- Mitnehmer
1. Einrichtung zur Absaugung von gas-, dampf-, aerosol- und/oder staubförmigen Emissionen
während einer die Schadstoffemissionen erzeugenden manuellen oder maschinellen Tätigkeit,
wobei die Einrichtung als den gewünschten Arbeitsbereich abdeckende Absaughaube ausgebildet
ist, mit einem von einem flexiblen Vorhang umgebenen Kopfteil und mit einer einen
Eintrittssektor bildenden Einbuchtung und einer den Eintrittssektor öffnenden und
schließenden Abdeckung sowie mit einem Absauganschluß, dadurch gekennzeichnet, daß
der Absauganschluß (42) unterhalb einer Kopfplatte (43) angeordnet ist, wobei in einem
Abstand unterhalb der Kopfplatte (43) ein den Eintrittssektor (44) freilassendes Luftleitblech
(45) vorgesehen ist, das sich über den gesamten Bereich Kopfplatte (43) erstreckt
und im Querschnitt (46) des Absauganschlusses (42) mündet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar unterhalb des
unter dem Luftleitblech (45) freibleibenden Querschnittes des Absauganschlusses (42)
unter dem Luftleitblech (45) ein kurzes, sich in den Absaugraum (47) erstreckendes
Leitblech (48) angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftleitblech
(45) relativ zur Kopfplatte (43) geneigt angeordnet ist, derart, daß am Eintrittssektor
(44) der Abstand zur Kopfplatte (43) kleiner ist als am Absauganschluß (42), so daß
eine Saugdüsenwirkung entsteht.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatte
(43) bis auf den Eintrittssektor (44) und ggfls. den Absauganschluß (42) kreisrund
ausgebildet ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Absauganschluß
(42) an dem dem Eintrittsektor (44) gegenüberliegenden Bereich der Kopfplatte (43)
angeordnet ist.
6. Einrichtung zur Absaugung von gas-, dampf-, aerosol- und/oder staubförmigen Emissionen
während einer die Schadstoffemissionen erzeugenden manuellen oder maschinellen Tätigkeit,
wobei die Einrichtung als den gewünschten Arbeitsbereich abdeckende Absaughaube ausgebildet
ist, mit einem von einem flexiblen Vorhang umgebenen Kopfteil und mit einer einen
Eintrittssektor bildenden Einbuchtung und einer den Eintrittssektor öffnenden und
schließenden Abdeckung sowie mit einem Absauganschluß, dadurch gekennzeichnet, daß
im Kopfteil (13,13') horizontal angeordnete und mindestens den Eintrittssektor (14,14')
aussparende Luftleitbleche (2,3,2',2'',3') parallel und im Abstand zueinander angeordnet
sind, wobei das obere Leitblech (2,2',2'') mit seiner Vorderkante (15,15',15'') bis
etwa an den Eintrittssektor (14,14') heranreicht und mit einer Hinterkante (16,17,16',17')
die deutlich zurückliegende Vorderkante (18,18',19,19') des unteren Leitbleches (3,3')
überlappt und wobei der Raum zwischen dem unteren Leitblech (3,3') und einer Kopfplatte
(1,1') mit dem Absauganschluß (9,9') in Verbindung steht.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Raum in zwei
Absaugsektoren (20,21; 20',21') getrennt ist durch eine in der Absaugöffnung des Absauganschlusses
(9,9') mündende Trennwand (5,5').
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (5,5') in dem
genannten Raum verschiebbar und an mindestens einem Ende mit einem Verstellmechanismus
(22,23) verbunden ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellmechanismus (22,23)
im Bereich des Absauganschlusses (9,9') angeordnet ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand
(5') als Doppelwand ausgebildet ist, von denen jede unabhängig von der anderen verstellbar
ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
dem Eintrittssektor (14,14') abgewandten Bereich der Haube ein Absaugkanal (6,6')
sich vom unteren Luftleitblech (3,3') weg erstreckt.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugkanal (6,6') am
unteren Ende eine Absaugdüse (7,7') aufweist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil
(13,13',13'') im wesentlichen aus einer Kopfplatte (1,1',1''), den Luftleitblechen
(2,2',2''; 3,3';3'',3a) und Mitteln zur Befestigung der Luftleitbleche besteht.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil
(13,13') bis auf einen Viertelkreissektor (26,27) und den Eintrittssektor (14,14')
einen kreisrunden Querschnitt aufweist, der sich in dem Viertelkreissektor (26,27)
in einem rechtwinkligen Querschnitt mit in diesem Bereich rechtwinklig zueinander
verlaufenden und eine Ecke miteinander bildenden Rändern (24,25) fortsetzt, wobei
der Rand (24,25) im Bereich der Ecke die Absaugöffnung und den Absauganschluß (9,9')
aufweist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (13,13') eine
zentrale Öffnung (28,29) mit kreisrundem Querschnitt aufweist, die von einer umlaufenden
Wand (30,31), die mindestens bis durch das untere Luftleitblech (3,3') hindurchführt,
umschlossen ist.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Wand (30,31)
das Kopfteil (13,13') überragt und daß an dem überragenden Bereich eine Abdeckplatte
(12,12') mit einem flexiblen Vorhang (32,33) schwenkbar gelagert ist als Abdeckung
des Eintrittssektors (14,14').
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte
(12,12') anstelle des flexiblen Vorhanges (32,33) ausgestattet ist mit einer getönten,
unzerbrechlichen Blendschutzverglasung.
18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Kopfplatte (1,1') ein Endschalter (36) angeordnet ist, der die "Offen-Stellung" der
Abdeckplatte (12,12') erfaßt.
19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Kopfplatte (1,1') ein Endschalter (37) angeordnet ist, der die "Geschlossen-Stellung"
der Abdeckplatte (12,12') erfaßt.
20. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Eintrittssektor öffnende
und schließende Abdeckung ausgestattet ist mit einer unzerbrechlichen Vergalsung zur
Abdeckung mindestens des wesentlichen Bereichs des Eintrittssektors in "Geschlossen-Stellung"
21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaughaube
mit dem Rührerkopf verbunden ist.
22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaughaube
unabhängig und ortsfest gehalten ist.