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<ep-patent-document id="EP93104113A1" file="EP93104113NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0586783" kind="A1" date-publ="19940316" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Bei der Erfindung geht es um eine Einrichtung zur Absaugung von gas-, dampf-, aerosol- und/oder staubförmigen Emissionen während einer die Schadstoffemissionen erzeugenden manuellen oder maschinellen Tätigkeit, wobei die Einrichtung als den gewünschten Arbeitsbereich abdeckende Absaughaube ausgebildet ist, mit einem von einem flexiblen Vorhang umgebenen Kopfteil und mit einer einen Eintrittssektor bildenden Einbuchtung und einer den Eintrittssektor schließenden Abdeckung sowie mit einem Absauganschluß (9). Um eine sichere Absaugung sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Eintrittssektor zu ermöglichen, ist vorgeschlagen, daß im Kopfteil horizontal angeordnete und mindestens den Eintrittssektor aussparende Luftleitbleche parallel und im Abstand zueinander angeordnet sind, wobei das obere Leitblech mit seiner Vorderkante bis etwa an den Eintrittssektor heranreicht und mit seiner Hinterkante die deutlich zurückliegende Vorderkante des unteren Leitbleches überlappt und wobei der Raum zwischen dem unteren Leitblech und einer Kopfplatte (20,21) mit dem Absauganschluß (9) in Verbindung steht.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="72" he="72" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Absaugung von gas-, dampf-, aerosol- und/oder staubförmigen Emissionen während einer dieser Emissionen erzeugenden manuellen oder maschinellen Tätigkeit, wobei die Einrichtung als den gewünschten Arbeitsbereich abdeckende Absaughaube ausgebildet ist, mit einem von einem flexiblen Vorhang umgebenen Kopfteil und mit einer einen Eintrittssektor bildenden Einbuchtung und einer den Eintrittssektor schließenden Abdeckung, sowie mit einem Absauganschluß.</p>
<p id="p0002" num="0002">Einrichtungen der genannten Art sind bereits bekannt geworden durch die DE-OS 38 26 340. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei Einrichtungen dieser Art die Absaugwirkung z. B. bei geöffneten Eintrittssektor unbefriedigend ist. Während der manuellen Befüllung der Behälter werden Stäube und/oder Dämpfe nicht ausreichend abgesaugt, so daß eine unzumutbare Belastung bei den die Befüllung durchführenden Personen bestehen bleibt. Da die Absaugung wegen des Rührwerkeintritts nicht zentrisch angeordnet sein kann, wird im nahen Umgebungsbereich des Eintritts der Absaugung relativ gut abgesaugt, während in den übrigen Bereichen unbefriedigend abgesaugt wird, so daß nach einem Öffnen des Eintrittssektors Stäube und/oder Dämpfe entweichen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs beschriebenen Art vorzuschlagen, mit der eine sichere Absaugung sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Eintrittssektor möglich ist. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Absauganschluß unterhalb einer Kopfplatte angeordnet ist, wobei in einem Abstand unterhalb der Kopfplatte ein den Eintrittssektor freilassendes Luftleitblech vorgesehen ist, daß sich über den gesamten Bereich der Kopfplatte erstreckt und im Querschnitt des Absauganschlusses mündet. Hierdurch wird im Bereich des<!-- EPO <DP n="2"> --> Eintrittssektors eine kräftige Strömung erzeugt, so daß eine Absaugung der Dämpfe und Stäube mit kräftiger Strömungsgeschwindigkeit erfolgt. Der Eintrittssektor bleibt damit auch in geöffneten Zustand fast vollständig frei von Stäuben und Dämpfen. Durch die Mündung des genannten Luftleitbleches im Querschnitt des Absauganschlusses bleibt unterhalb dieses Luftleitbleches ein Teilquerschnitt des Absauganschlusses offen. Dieser sorgt dafür, daß der übrige Raum unterhalb der Absaughaube frei gesaugt wird von Dämpfen und Stäuben. Es wird damit sowohl in geöffnetem als auch in geschlossenem Zustand der Absaughaube eine befriedigende Absaugleistung erreicht.</p>
<p id="p0004" num="0004">Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß unmittelbar unterhalb des freibleibenden Querschnitts des Absauganschlusses unter dem Luftleitblech ein kurzes, sich in den Absaugraum erstreckendes Leitblech angeordnet ist. Hierdurch wird die Absaugleistung für den inneren Bereich der Absaughaube deutlich verbessert.</p>
<p id="p0005" num="0005">Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Luftleitblech relativ zur Kopfplatte geneigt angeordnet ist, derart, daß am Eintrittssektor der Abstand zur Kopfplatte kleiner ist als am Absauganschluß, so daß eine Saugdüsenwirkung entsteht. Hierdurch kann die Absaugleistung im Eintrittsektor verbessert werden.</p>
<p id="p0006" num="0006">Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Kopfplatte bis auf den Eintrittssektor und ggfls. den Absauganschluß kreisrund ausgebildet ist. Dies verbessert die Herstellung und schafft eine günstige Form für den Strömungsverlauf im Inneren der Absaughaube.</p>
<p id="p0007" num="0007">Weiterhin ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß der Absauganschluß an dem den Eintrittssektor gegenüberliegenden Bereich der Kopfplatte angeordnet ist. Auch hierdurch entstehen günstige<!-- EPO <DP n="3"> --><br/>
 Strömungsverhältnisse im Inneren der Absaughaube und es kann der Absauganschluß in dem genannten Bereich, je nach dem, wie dies weitere Randbedingungen, wie z. B. die Räumlichkeiten am Einsatzord erfordern, an unterschiedlichen Stellen vorgesehen sein.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird außerdem nach einem alternativen Vorschlag dadurch gelöst, daß im Kopfteil horizontal angeordnete und mindestens den Eintrittssektor aussparende Luftleitbleche parallel und im Abstand zueinander angeordnet sind, wobei das obere Leitblech mit seiner Vorderkante bis etwa an den Eintrittssektor heranreicht und mit seiner Hinterkante die deutlich zurückliegende Vorderkante des unteren Leitbleches überlappt und wobei der Raum zwischen dem unteren Leitblech und einer Kopfplatte mit dem Absauganschluß in Verbindung steht. Die Leitbleche verursachen auch im Bereich des Eintrittssektors eine kräftige Strömung, so daß eine Absaugung der Dämpfe und Stäube zwischen den Leitblechen hindurch mit kräftiger Strömungsgeschwindigkeit erfolgt. Der Eintrittssektor bleibt damit auch in geöffneten Zustand fast vollständig frei von Stäuben und Dämpfen. Das weit zurückliegende untere Leitblech sorgt gleichzeitig dafür, daß im gesamten Haubenraum eine ausreichende Absaugströmung herrscht, so daß sowohl in geöffnetem als in geschlossenem Zustand der Absaughaube ein befriedigende Absaugleistung entsteht.</p>
<p id="p0009" num="0009">In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der genannte Raum in zwei Eintrittssektoren getrennt ist durch eine in der Absaugöffnung des Absauganschlusses mündende Trennwand. Durch die Lage der Trennwand kann die Größe der beiden Eintrittssektoren beeinflußt werden, so daß hierdurch auch die Strömungsgeschwindigkeiten in den einzelnen Absaugsektoren beeinflußbar ist. Hierdurch kann die Absaugleistung an die spezielle Situation jeweils angepaßt werden. Dies wird nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besonders dadurch erleichtert, daß die<!-- EPO <DP n="4"> --> Trennwand in dem genannten Raum verschiebbar und an mindestens einem Ende mit einem Verstellmechanismus verbunden ist. Hierdurch kann die gesamte Einrichtung in immer gleicher Bauart gebaut werden und an Ort und Stelle an die individuellen Bedürfnisse durch Verschiebung der Trennwand mittels des Verstellmechanismusses angepaßt werden. Hierbei ist es, wie nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, besonders vorteilhaft, wenn der Verstellmechanismus im Bereich des Absauganschlusses angeordnet ist. Hierdurch kann dann in einfacher Weise der Querschnitt der Absaugöffnung durch Verschiebung der Trennwand im Bereich der Absaugöffnung unterteilt werden, so daß den jeweils abzusaugenden Sektoren unterschiedliche Absaugleistung zur Verfügung steht.</p>
<p id="p0010" num="0010">Besonders vorteilhaft ist es, wenn, wie nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, die Trennwand als Doppelwand ausgebildet ist, von denen jede unabhängig von der anderen verstellbar ist. Die Ausbildung der Trennwand als Doppelwand erlaubt eine Beeinflussung der Strömungsgeschwindigkeit und des Massendurchsatz einer Kammer, ohne gleichzeitig die andere Kammer ebenfalls zu beeinflussen. Massedurchsatz, Strömungsgeschwindigkeit und damit Saugleistung können für jeden einzelnen Sektor damit optimiert werden.</p>
<p id="p0011" num="0011">Es ist weiter nach der Erfindung vorgeschlagen, daß in einem den Eintrittssektor abgewandten Bereich der Haube ein Absaugkanal sich vom unteren Laufblech weg erstreckt. Dieser damit in das Innere des Absaugraumes mündende Absaugkanal erlaubt bei Bedarf auch eine zuverlässige Absaugung des Bereiches unter der Absaughaube, der gegenüber den übrigen abgesaugten Bereichen während des Absaugvorganges nur eine langsamere Strömungsgeschwindigkeit aufweist. Der genannte zusätzliche Absaugkanal sorgt damit auch in diesem Bereich für eine zuverlässige Absaugung aller Dämpfe und Stäube. Hierzu weist, wie weiter vorgeschlagen<!-- EPO <DP n="5"> --> ist, dieser Absaugkanal vorteilhafterweise am unteren Ende eine Absaugdüse auf. Besonders vorteilhaft ist, wenn die Höhenlage dieser Absaugdüse ebenso wie die Drehwinkellage der Absaugdüse veränderbar ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das Kopfteil im wesentlichen aus einer Kopfplatte, den Luftleitblechen und Mitteln zur Befestigung der Luftleitbleche besteht. Dies ist ein einfach zu fertigender aber funktionssicherer Aufbau. Ergänzend ist vorgeschlagen, daß das Kopfteil bis auf einen Viertelkreissektor und den Eintrittssektor einen kreisrunden Querschnitt aufweist, der sich in dem Viertelkreissektor in einem rechtwinkligen Querschnitt mit in diesem Bereich rechtwinklig zueinander verlaufenden und eine Ecke miteinander bildenden Rändern fortsetzt, wobei der Rand im Bereich der Ecke die Absaugöffnung und den Absauganschluß aufweist. Hierdurch wird ein großer freier Arbeitsraum geschaffen, der dennoch zuverlässig abgesaugt werden kann. Außerdem ist die Seitenanordnung einer Absaugöffnung und des Absauganschlusses häufig einer zentralen Anordnung vorzuziehen, weil durch diese Seitenanordnung Stäube und Dämpfe nicht einfach nach oben abgesaugt, sondern vielmehr vom Eingangssektor weggesaugt werden, wofür auch die Luftleitbleche sorgen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Eine Bauvariante der Erfindung sieht vor, daß das Kopfteil eine zentrale Öffnung mit kreisrundem Querschnitt aufweist, die von einer umlaufenden Wand, die mindestens bis durch das untere Luftleitblech hindurchführt, umschlossen ist. Eine solche zentrale Öffnung erlaubt die Einfuhr beispielsweise einer Rührwelle einer Rührmaschine oder die Einführung eines sonstigen Arbeitsgerätes, daß im Absaugbereich der Haube arbeiten soll.</p>
<p id="p0014" num="0014">Auch ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß die umlaufende Wand das Kopfteil überragt und daß an dem überragenden Bereich eine<!-- EPO <DP n="6"> --> Abdeckplatte mit einem flexiblen Vorhang schwenkbar gelagert ist zur Abdeckung des Eintrittssektors. Die ist eine einfache Konstruktion, die einfach zu handhaben, einfach herzustellen und dennoch funktionssicher ist.</p>
<p id="p0015" num="0015">Weiter ist noch vorgeschlagen, daß die Abdeckplatte anstelle des flexiblen Vorhanges ausgestattet ist mit einer getönten, unzerbrechlichen Blendschutzverglasung. Diese Ausführung ist besonders vorteilhaft, wenn die Absaughaube an Schweißrobotern angewendet wird.</p>
<p id="p0016" num="0016">Weiterhin ist noch eine Endschalterüberwachung für die Abdeckplatte vorgesehen, um in Abhängigkeit von der Stellung der Abdeckplatte weitere Maßnahmen zu steuern.</p>
<p id="p0017" num="0017">Auch ist nach der Erfindung noch vorgeschlagen, daß die den Eintrittssektor öffnende und schließende Abdeckung ausgestattet ist mit einer unzerbrechlichen Verglasung zur Abdeckung mindestens des wesentlichen Bereich des Eintrittssektors in "Geschlossen-Stellung". Hierdurch bleibt auch bei geschlossener Stellung der Abzugshaube der innere Bereich immer von außen gut sichtbar. Bei Bedarf kann die genannte Verglasung getönt sein.</p>
<p id="p0018" num="0018">Es ist weiter nach der Erfindung vorgesehen, daß die Absaughaube mit dem Rührkopf verbunden ist. Dies ist eine einfache Möglichkeit die Absaughaube im Raum zu befestigen, da der Rührerkopf seinerseits an weiteren Vorrichtungsmitteln befestigt ist, so daß die Absaughaube ihre Position zum Rührerkopf stets beibehält.</p>
<p id="p0019" num="0019">Eine alternative Ausgestaltung schließlich sieht vor, daß die Absaughaube unabhängig und ortsfest gehalten ist. Die Absaughaube ist damit nicht mehr mit dem Rührerkopf verbunden, sondern weist eine eigene Befestigung oder einen eigenen Ständer auf. Hierdurch kann die Absaughaube evtl.<!-- EPO <DP n="7"> --> Hubbewegungen des Rührerkopfes nicht mitmachen, was vielfach vorteilhaft ist.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>Draufsicht auf eine erste Ausführungsform der Absaughaube</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>Schnitt A - A nach Figur 1</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>Ansicht wie Figur 1 jedoch mit geschlossenem Eintrittssektor</dd>
<dt>Figur 4</dt><dd>Vorderansicht nach Figur 3</dd>
<dt>Figur 5</dt><dd>Schnitt B - B nach Figur 6</dd>
<dt>Figur 6</dt><dd>Draufsicht nach Figur 5</dd>
<dt>Figur 7</dt><dd>Darstellung wie Figur 5, jedoch ohne Abdeckplatte</dd>
<dt>Figur 7a</dt><dd>Draufsicht der Kopfplatte</dd>
<dt>Figur 7b</dt><dd>Draufsicht der oberen Luftleitbleche</dd>
<dt>Figur 7c</dt><dd>Draufsicht des unteren Luftleitbleches</dd>
<dt>Figur 8</dt><dd>Darstellung wie Figur 6, jedoch mit geschlossenem Eintrittssektor<!-- EPO <DP n="8"> --></dd>
<dt>Figur 9</dt><dd>Teilschnitt (ohne Absauganschluß) C-C nach Fig. 10</dd>
<dt>Figur 10</dt><dd>Draufsicht in Richtung des Pfeils D nach Fig. 9</dd>
</dl><br/>
 Die Figuren 1 bis 4 Zeigen eine erste Bauform einer erfindungsgemäßen Absaughaube.</p>
<p id="p0022" num="0022">Eine Kopfplatte 1 weist eine zentrale Öffnung 28 in Kreisform auf. Legt man diese zentrale Öffnung mit dem Mittelpunkt des Kreises in den Ursprung eines kartesischen Koordinatensystems, so ist die Kopfplatte 1 im ersten Quadranten des kartesischen Koordinatensystems begrenzt von Kanten, die jeweils senkrecht zu den Achsen des Koordinatensystems verlaufen und die daher auch senkrecht zueinander stehen und einen Winkel miteinander bilden. Diese beiden winklig zueinander stehenden Kanten setzen sich einerseits im zweiten und andererseits im vierten Quadranten kreisbogenförmig fort. Der Kreisbogen des zweiten Quadranten setzt sich im dritten Quadranten kreisbogenförmig fort. Die Kreisbögen der dritten und vierten Quadranten sind jedoch nicht vollständig ausgeführt, sondern etwa auf der Hälfte ihres Viertelbogens beendet. Die beiden Enden sind dann mit einer bogenförmigen Kante miteinander verbunden, wobei der Bogenmittelpunkt näher am Koordinatenursprung liegt als die beiden Enden des Bogens. Dieser Bogen begrenzt mit seiner Vorderkante 15 den Eintrittssektor 14.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die zentrale Öffnung 28 wird begrenzt von einer umlaufenden Wand 30, die z. B. aus einem Rohrstück hergestellt sein kann. Diese umlaufende Wand 28 erstreckt sich zu einem kleineren Teil oberhalb der Kopfplatte 1 und zu einem größeren Teil unterhalb der Kopfplatte 1. Die Erstreckung unterhalb der Kopfplatte 1 muß so groß sein, daß an der Außenseite der umlaufenden Wand 30 Luftleitbleche 2 und 3 parallel zueinander und in einem gewünschten und erforderlichen Abstand zueinander befestigt werden können. Die beiden<!-- EPO <DP n="9"> --> genannten Luftleitbleche sind dabei so angeordnet, daß das Luftleitblech 2, daß eine Aussparung für den Eintrittssektor 14 aufweist, mit seinen Hinterkanten 16 und 17 die Vorderkanten 18 und 19 des darunter angeordneten Luftleitbleches 2 überlappt. Die Außenkonturen der Luftleitbleche 2 und 3 entsprechen dem Verlauf des Randes der Kopfplatte 1 und können diese vorteilhafterweise dann, wenn die Kante der Kopfplatte 1 nicht von einem umlaufenden Rand 24 umgeben ist, diese Kante der Kopfplatte 1 geringfügig, z. B. um einen Betrag von 2 oder 3 mm, überragen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Im ersten Quadranten des eingangs angesprochenen kartesischen Koordinatensystems ist in einer dem Eintrittssektor 14 gegenüberliegenden Anordnung der Absauganschluß 9 angeordnet. Der Absauganschluß 9 kann einen rechteckigen Querschnitt haben und als Schweißkonstruktion ausgebildet sein. Die in Figur 1 sichtbare Oberseite kann mit der zugeordneten Kante der Kopfplatte verschraubt oder verschweißt sein. Die der sichtbaren Oberseite gegenüberliegende Unterseite kann mit der entsprechenden Kante des unteren hinteren Luftleitbleches verschraubt oder verschweißt sein. Die senkrechten Seitenkanten werden abgedichtet von dem flexiblen Vorhang 4, der mit Ausnahme des Eintrittssektors 14 um die umlaufende Kante der Kopfplatte 1 herumgeführt ist. Die Tatsache, daß die entsprechenden Außenkanten der Luftleitbleche 2 und 3 die Außenkanten der Kopfplatte 1 etwas überragen, sorgt dafür, daß der flexible Vorhang 4 auch an diesen umlaufenden Kanten immer fest anliegt. Allerdings wäre es auch möglich, die Höhe zwischen der Kopfplatte 1 und dem unteren Luftleitblech 3 durch einen mit Ausnahme des Eintrittssektors 14 um die Kopfplatte 1 herumlaufenden Rand 14 zu schließen. Im Bereich des Absauganschlusses 9 müßte dieser Rand eine entsprechende Öffnung aufweisen. An diesem Rand 24 könnten dann innen die Luftleitbleche 2 und 3 befestigt werden, so daß eine Befestigung an der umlaufenden Wand 30 der zentralen Öffnung 28 nicht erforderlich wäre. Dies ist besonders dann günstig, wenn eine Haube in einer<!-- EPO <DP n="10"> --> Bauart verwendet werden soll, die eine solche zentrale Öffnung 28 nicht notwendig macht. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn die Absaughaube verwendet wird an einem Schweißroboter zur Absaugung des bei der Schweißung entstehenden Rauches.Der Freiraum zwischen der Kopfplatte 1 und den Luftleitblechen 2 bzw. 3 des Kopfteils 13 ist von einer Trennwand 5 unterteilt in die Absaugsektoren 20 und 21. Die Trennwand 5 ist hierzu einerseits und im Ausführungsbeispiel nach Figur 2 über zwei zunächst geteilte und dann einstückig zusammenlaufende Teilelemente verbunden mit der umlaufenden Wand 30 einerseits und einem Verstellmechanismus 22 andererseits. Die Trennwand 5 ist hierbei flexibel. Der Verstellmechanismus 22 ist im Bereich des Absauganschlusses 9 angeordnet. Er besteht in der einfachsten Form aus einer Drehspindel 11, die im Absauganschluß 9 drehbar gelagert und von außen verstellbar ist. Auf dieser Drehspindel 11 kann im Bereich des freien Querschnittes des Absauganschlusses 9 eine Mutter angeordnet sein, die mit dem freien Ende der Trennwand 5 befestigt ist. Wird nun die Drehspindel 11 gedreht, so bewegt sich die Mutter entlang dieser Drehspindel 11, so daß damit die Trennwand 5 in diesem Bereich hin- und hergeschoben werden kann, wodurch die jeweiligen Absaugquerschnitte, die mit den Absaugsektoren 20 bzw. 21 verbunden sind, verändert werden können. Hierdurch kann auch der Massendurchsatz in diesen Sektoren und damit die Strömungsgeschwindigkeit und die Saugleistung beeinflußt werden.</p>
<p id="p0025" num="0025">Etwa in der im ersten Quadranten von der umlaufenden Kante der Kopfplatte 1 gebildeten Ecke weist das untere Luftleitblech 3 eine vorzugsweise quadratische Öffnung auf, an die ein Absaugkanal 6 mit quadratischem Querschnitt angeschlossen ist. Dieser Absaugkanal 6 erstreckt sich etwa senkrecht von dem unteren Luftleitblech 3 weg in den Absaugraum der Absaughaube. Es ist von Vorteil, wenn die Länge dieses Absaugkanals verändert werden kann, dadurch, daß beispielsweise dieser Absaugkanal als Teleskoprohr ausgebildet ist. Am unteren Ende des Absaugkanals ist<!-- EPO <DP n="11"> --> vorteilhafterweise eine Absaugdüse 7 angeordnet, die damit auch in ihrer Höhenlage verstellbar sein kann.</p>
<p id="p0026" num="0026">Die Eingangsöffnung des Absaugkanals 6 in dem unteren Luftleitblech kann eine Stellklappe 8 aufweisen, die diese Eingangsöffnung verschließen oder öffnen kann. Vorzugsweise ist hierbei die Stellklappe 8 an einer Seitenkante um eine Achse 34 nach oben schwenkbar, so daß die durch das schwenken der Stellklappe 8 um die Achse 34 entstehende Öffnung sich zum Absaugquerschnitt des Absauganschlusses 9 hin öffnet. Mit der Schwenkwinkellage der Stellklappe 8 kann zusätzlich die Strömungsleistung im Absaugkanal 6 beeinflußt werden. Zur besseren Verdeutlichung der Lage der Luftleitbleche 2 und 3 sind in Figur 1 Schraffuren vorgesehen. Bezogen auf die X-Achse des in Figur 1 eingetragenen kartesischen Koordinatenkreuzes verläuft eine Schraffur von dieser Achse ausgehend nach unten rechts. Diese Schraffur kennzeichnet den Flächenbereich des oberen Luftleitbleches 2. Die bezogen auf die genannte X-Achse nach rechts oben verlaufende Schraffur kennzeichnet den Flächenbereich des unteren Luftleitbleches 3.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die umlaufende Wand 30 der zentralen Öffnung 28 bildet einen über die Kopfplatte 1 hinausragenden Rand. Dieser Rand bildet den Sitz für ein Drehlager 10, an dem eine Abdeckplatte 12, die den ganzen Eintrittsektor 14 überdecken kann, drehbar gelagert ist. Figur 3 zeigt diese Abdeckplatte 12 in einer solchen Position, daß der Eintrittssektor 14 abgedeckt ist. Der umlaufende Rand der Abdeckplatte 12 weist ebenfalls einen flexiblen Vorhang 32 auf, so daß dann, wenn die Abdeckplatte 12 in der Position nach Figur 3 steht, eine rundum geschlossene Abdeckhaube vorliegt.</p>
<p id="p0028" num="0028">Durch die zentrale Öffnung 28 hindurch und sich abstützend an der oberen Stirnseite der umlaufenden Wand 30 kann z. B. ein Rührerkopf mit einer in das Innere der Absaughaube hineinragenden Rührerwelle angeordnet sein, wie<!-- EPO <DP n="12"> --> dies in Figur 4 schematisch dargestellt ist. Eine Stützplatte 35 kann hierbei dafür sorgen, daß der Rührerkopf sich an der Stirnseite der umlaufenden Wand 30 abstützt und gleichzeitig damit die zentrale Öffnung 28 nach außen verschließt, so daß dort Stäube oder Dämpfe nicht entweichen können. Im Inneren der Absaughaube kann sich dann z. B. ein Behälter befinden, dessen Inhalt über den Rührerkopf umgerührt werden kann. Hierbei kann bei eingeschalteter Absaugung die Abdeckplatte 12 in eine geöffnete Stellung weggeschwenkt werden (siehe Figur 6), so daß nun bei geöffnetem Eintrittssektor 14 das Innere der Absaughaube bei eingeschalteter Absaugung zugänglich wird, so daß Zusatzstoffe in den in der Absaughaube befindlichen Behälter manuell eingeschüttet werden können. Die hierbei entstehenden Stäube und Dämpfe werden zuverlässig abgesaugt. Nachdem der Einschüttvorgang beendet ist kann die Abdeckplatte 12 wieder in die Schließstellung nach Figur 3 gefahren und der Rührvorgang oder eine sonstige Bearbeitung fortgesetzt werden bei eingeschalteter Absaugung.Während ihrer Anwendung kann die erfindungsgemäße Absaughaube von gesonderten und nicht näher dargestellten Trageinrichtungen getragen werden. Dies kann ein Dreibeingestell sein oder ein Auslegerarm eines Rührwerkes oder ein oder mehrere Deckenanker, aber auch jede andere, für den jeweiligen Einsatzzweck geeignete Konstruktion. Hierbei ist dieses Traggestell nicht Gegenstand der Erfindung.Soweit die Absaughaube bei Schweißrobotern eingesetzt wird, kann die Konstruktion beibehalten werden und die Stützplatte 35 als Abdeckplatte geschlossen ausgebildet sein, so daß damit die zentrale Öffnung 28 dicht verschlossen ist.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die Figuren 5 bis 8 zeigen eine erfindungsgemäße Absaughaube, die gegenüber der bereits beschriebenen Absaughaube nach den Figuren 1 bis 4 einige kleinere konstruktive Änderungen aufweist. Hierbei entspricht die Figur 6 in ihrer Ansicht der Figur 1. Ein Unterschied zur Figur 1 liegt lediglich darin, daß der Absauganschluß 9' nach Figur 6 im zweiten Quadranten des eingangs<!-- EPO <DP n="13"> --> definierten kartesischen Koordinatensystems angeordnet ist und damit gegenüber der Ausführungsform nach Figur 1 auf der anderen Seite der Y-Achse des genannten Koordinatensystems. In diesem Bereich ist dann notwendigerweise auch der Absaugkanal 6' der an dem Luftleitblech 3' angeordnet ist, vorgesehen. Hierbei zeigen die Figuren 7a, 7b und 7c die Form der Kopfplatte 1', der Luftleitbleche 2' und 2'' die in dieser Ausführungsform gegenüber der Ausführungsform nach Figur 1 zweiteilig ausgeführt sind, und des hinteren Luftleitbleches 3 mit der Öffnung 38 für den Absaugkanal 6'. In dieser Ausführungsform ist die Öffnung 38 kreisrund und natürlich könnte hier ebensogut eine Öffnung mit rechtwinkligem Querschnitt vorgesehen sein. Sowohl in der Kopfplatte 1' als auch in dem Luftleitblech 3' ist die zentrale Öffnung 29 zu erkennen, die der zentralen Öffnung 28 in der Ausführungsform nach Figur 1 entspricht. Es ist insbesondere in den Figuren 6, 7a und 8 zu erkennen, daß der Eintrittssektor 14' in seiner Gestaltung geringfügig gegenüber der Ausführungsform nach Figur 1 geändert wurde. Der Eintrittssektor 14' wird nunmehr begrenzt von radial gerichteten,geradlinigen Körperkanten der Kopfplatte 1', die miteinander etwa einen Winkel von 90° bilden. Dieser Winkel könnte jedoch ebensogut auch 60° oder 120° sein oder einen anderen geeigneten Öffnungsbetrag aufweisen. Das unterhalb der Kopfplatte 1' und im Abstand parallel zu dieser angeordnete vordere Luftleitblech besteht aus zwei Stücken, nämlich dem Luftleitblech 2' und dem Luftleitblech 2''. Die Vorderkante 15' des Luftleitbleches 2' und die Vorderkante 15'' des Luftleitbleches 2'' fallen im wesentlichen jedenfalls zusammen mit den entsprechenden Kanten des Eintrittssektors 14' der Kopfplatte 1'. Die Hinterkante 16' des Luftleitbleches 2' und die Hinterkante 17' des Luftleitbleches 2'' überlappt wieder die jeweils zugeordneten Vorderkanten 18' bzw. 19' des hinteren und unteren Luftleitbleches 3'. Hierbei sind die Luftleitbleche 2' und 2'' entsprechend der Befestigung nach Figur 1 an der umlaufenden Wand 31 der zentralen Öffnung 29 befestigt.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0030" num="0030">Wie insbesondere der Figur 5 entnommen werden kann, ist auch hier wieder an einer mit der umlaufenden Wand 31 in geeigneter Weise verbundenen Drehlagerung eine Abdeckplatte 12' drehbar befestigt, die ebenfalls wieder einen flexiblen Vorhang 33 oder aber auch eine getönte, unzerbrechliche Windschutzverglasung aufweist. Weiter sind an der Kopfplatte 1' Endschalter 36 und 37 befestigt, mit denen die vollständig geöffnete Stellung oder die vollständig geschlossene Stellung der Abdeckplatte 12' festgestellt werden kann. Diese Feststellungen können dazu dienen, um beispielsweise Sicherheitsabschaltungen vorzunehmen oder eine bestehende Sicherheitsabschaltung wieder aufzuheben oder Saugleistungen zu vergrößern oder zu verkleinern oder sonstige, von der jeweiligen Stellung der Abdeckplatte 12' abhängigen Maßnahmen einzuleiten.</p>
<p id="p0031" num="0031">Auch in der Ausführungsform nach den Figuren 5 bis 8 ist der Absaugraum zwischen dem unteren Luftleitblech 3' und der Kopfplatte 1' wieder aufgeteilt in zwei Absaugsektoren 20' und 21'. Diese Absaugsektoren sind wiederum getrennt durch die Trennwand 5', die hier jedoch zweiteilig ist. Es bestehen zwei separate Wände, die beide mit einem Ende fest verbunden sind mit der Außenseite der umlaufenden Wand 31 und mit ihrem anderen Ende im Bereich der Öffnung des Absauganschlusses 9' mit einem Verstellmechanismus 23 verbunden sind. Der Verstellmechanismus 23 kann im wesentlichen bestehen aus einem Langloch 39 in der Kopfplatte 1' und einem darunter angeordneten Langloch 40 in dem Luftleitblech 3'. In diesen beiden Langlöchern sind nicht näher bezeichnete verschiebbare Stifte angeordnet, die ihrerseits mit den freien Enden einer jeweiligen Trennwand 5' verbunden sind. Eine Verschiebung der genannten Stifte in den Langlöchern 39, 40 sorgt für eine entsprechende Bewegung der Trennwände 5' und damit für eine jeweilige Veränderung des Absaugquerschnittes, mit dem der jeweilige Absaugsektor 20' bzw. 21' abgesaugt wird. Hierbei kann zusätzlich die Öffnung 38 zwischen den Trennwänden 5' liegen, so daß die entsprechende<!-- EPO <DP n="15"> --> Absaugleistung für den Absaugkanal 6' ebenfalls dosiert werden kann.</p>
<p id="p0032" num="0032">Auch bei einer Ausführungsform nach den Figuren 5 bis 8 ist es nicht zwingend erforderlich, daß der flexible Vorhang 4' an der Kante der Kopfplatte 1' befestigt ist und dort umläuft. Es ist vielmehr ebenso wie bei der Ausführungsform nach Figur 1 möglich, daß entlang der Außenkontur der Kopfplatte 1' mit Ausnahme des Bereichs des Eintrittssektors 14' ein Rand 25 umläuft, der in der Höhe von der Kopfplatte 1' bis zum Luftleitblech 3' reicht.</p>
<p id="p0033" num="0033">In Figur 8 ist schematisch noch eine Staubwolke 41 eingetragen, deren Abzug durch die dort dargestellten Pfeile symbolisiert wird. Soweit von einer solchen Staubwolke 41 Teile absinken und wegen der allgemeinen Strömungsrichtung in den Viertelkreissektor 27 oder in der Ausführungsform nach Figur 1 in den Vierteilkreissektor 26 gelangen, kann dieser Teil über den Absaugkanal 6' mit Absaugdüse 7' bzw. bei einer Ausführungsform nach Figur 1 über den Absaugkanal 6 mit Absaugdüse 7 sicher und zuverlässig abgesaugt werden. Die Absaugleistung ist in der beschriebenen Weise anpaßbar.</p>
<p id="p0034" num="0034">In den Figuren 9 und 10 ist eine Bauvariante der bereits beschriebenen Einrichtung zur Absaugung von Schadstoff-Emmisionen schematisch dargestellt. Auch hier ist wiederum unterhalb einer Kopfplatte 43 ein Absaugraum 47 vorgesehen, der bei Bedarf wiederum mit einem flexiblen Vorhang oder einer sonstigen Schutzwand zur Abgrenzung dieses Absaugraumes 47 gegen die Umgebung ausgestattet ist, wenngleich ein solcher Vorhang hier nicht weiter gezeichnet ist. Diese Kopfplatte 43 ist wiederum bis auf den Bereich eines Eintrittssektors 44 kreisrund ausgebildet. In dem nicht den Eintrittssektors 44 bildenden Bereich ist unterhalb der Kopfplatte 43 ein in üblicher Weise gestalteter Absauganschluß 42 vorgesehen, der mit einer Absaugeinrichtung verbunden ist. Über diesen Absauganschluß 42 kann der Absaugraum 47 unterhalb der Kopfplatte 43<!-- EPO <DP n="16"> --> abgesaugt werden, wie schon in den bisherigen Figurenbeschreibungen beschrieben.</p>
<p id="p0035" num="0035">Ebenso wie bei der bereits beschriebenen Einrichtung ist auch hier durch die Kopfplatte 43 hindurch eine umlaufende Wand 49 nach Art eines Durchgangsrohres durch eine entsprechende und nicht weiter bezeichnete zentrale Öffnung der Kopfplatte 43 hindurch eingesetzt, durch die ein Rührer hindurch geführt werden kann oder die mit einem Rührerkopf verbunden sein kann.</p>
<p id="p0036" num="0036">In einem Abstand unterhalb der Kopfplatte 43 ist ein Luftleitblech 45 angeordnet, daß ebenfalls, wie die Kopfplatte 43, im wesentlichen kreisrund ausgebildet ist und den Eintrittssektor 44 frei läßt. Das Luftleitblech 45 ist hierbei unterhalb der Kopfplatte 43 derart schräg gelegt, daß im Bereich des Eintrittssektors 44 das Luftleitblech 45 dichter an der Kopfplatte 43 anliegt als im Bereich des Absauganschlusses 42, wobei das Luftleitblech 45 in den Querschnitt 46 des Absauganschlusses 42 hineinragt, aber unter sich noch einen Teil des Querschnittes des Absauganschlusses 42 offen läßt. Unterhalb dieses frei bleibenden Querschnittsbereiches des Absauganschlusses 42 und damit auch unterhalb des Luftleitbleches 45 in diesem Bereich ist ein Leitblech 48 in zur Kopfplatte 43 paralleler Anordnung vorgesehen, daß sich über einen nur kurzen Bereich in den Absaugraum 47 hinein erstreckt. Auf diese Art und Weise kann der gesamte Bereich des Absaugraumes 47 zuverlässig und mit großem Massendurchsatz abgesaugt werden.</p>
<p id="p0037" num="0037">Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 9 und 10 kann der Absauganschluß 42 über eine Absperrplatte 50 ganz oder teilweise geschlossen werden. Hierbei kann diese Absperrklappe 50 z. B. über einen Pneumatikzylinder 51 betätigt werden.<!-- EPO <DP n="17"> --></p>
<p id="p0038" num="0038">Ebenso wie bei den bereits beschriebenen Ausführungsformen weist auch die Ausführungsform nach den Figuren 9 und 10 eine Abdeckung für den Eintrittssektor 44 auf. Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 9 und 10 jedoch ist nicht eine einzelne Abdeckplatte drehbar an der zentralen umlaufenden Wand 49 gelagert, sondern dort sind vielmehr zwei unabhängig drehbar gelagerte Abdeckplatten 52 und 53 vorgesehen, die an ihren kreisförmigen Vorderseiten wiederum mit einem flexiblen Vorhang oder einem Schutzglas versehen sein können. Die Abdeckplatten sind im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 9 und 10 an der als Rohr ausgebildeten umlaufenden Wand 49 als Zentralbereich in Übereinander-Anordnung drehbar gelagert. Es kann mit dieser Lagerung zunächst die Abdeckplatte 52 soweit geöffnet werden, bis eine Vorderkante mit einem Mitnehmer an der in Drehrichtung weiter zurückliegenden Vorderkante der Abdeckplatte 53 anliegt und bei weiterer Drehbewegung diese mitnimmt, so daß in Endstellung der gesamte Eintrittssektor 44 frei ist. In umgekehrter Drehrichtung wird nun zunächst wieder die Abdeckplatte 52 in Schließrichtung gedreht, bis ein Mitnehmer 54 an einer Hinterkante der Abdeckplatte 53 zur Anlage kommt und diese widerum mitnimmt, solange bis der gesamte Eintrittssektor 44 wieder geschlossen ist.<br/>
Es muß jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß es für die Erfindung weder auf die Zweiteiligkeit der Abdeckplatte noch auf deren Art der Lagerung ankommt, um den Eintrittssektors 44 zu schließen und zu öffnen. Der Unterschied der Ausführungsvarianten nach den Figuren 9 und 10 gegenüber den bereits beschriebenen, besteht im wesentlichen in der Anordnung der Luftleitbleche.<!-- EPO <DP n="18"> --></p>
<heading id="h0001">Liste der verwendeten Bezugszeichen</heading>
<p id="p0039" num="0039">
<dl id="dl0002">
<dt>1,1'</dt><dd>Kopfplatte</dd>
<dt>2,2',2''</dt><dd>Luftleitblech</dd>
<dt>3,3'</dt><dd>Luftleitblech</dd>
<dt>4,4'</dt><dd>Vorhang</dd>
<dt>5,5'</dt><dd>Trennwand</dd>
<dt>6,6'</dt><dd>Absaugkanal</dd>
<dt>7,7'</dt><dd>Absaugdüse</dd>
<dt>8</dt><dd>Stellklappe</dd>
<dt>9,9'</dt><dd>Absauganschluß</dd>
<dt>10</dt><dd>Drehlager</dd>
<dt>11</dt><dd>Drehspindel</dd>
<dt>12,12'</dt><dd>Abdeckplatte</dd>
<dt>13</dt><dd>Kopfteil</dd>
<dt>14,14'</dt><dd>Eintrittssektor</dd>
<dt>15,15',15''</dt><dd>Vorderkante</dd>
<dt>16,16'</dt><dd>Hinterkante</dd>
<dt>17,17'</dt><dd>Hinterkante</dd>
<dt>18,18'</dt><dd>Vorderkante</dd>
<dt>19,19'</dt><dd>Vorderkante</dd>
<dt>20,20'</dt><dd>Absaugsektor</dd>
<dt>21,21'</dt><dd>Absaugsektor</dd>
<dt>22</dt><dd>Verstellmechanismus</dd>
<dt>23</dt><dd>Verstellmechanismus</dd>
<dt>24</dt><dd>Rand</dd>
<dt>25</dt><dd>Rand</dd>
<dt>26</dt><dd>Viertelkreissektor</dd>
<dt>27</dt><dd>Viertelkreissektor</dd>
<dt>28</dt><dd>zentrale Öffnung<!-- EPO <DP n="19"> --></dd>
<dt>29</dt><dd>zentrale Öffnung</dd>
<dt>30</dt><dd>umlaufende Wand</dd>
<dt>31</dt><dd>umlaufende Wand</dd>
<dt>32</dt><dd>flexibler Vorhang</dd>
<dt>33</dt><dd>flexibler Vorhang</dd>
<dt>34</dt><dd>Achse</dd>
<dt>35</dt><dd>Stützplatte</dd>
<dt>36</dt><dd>Endschalter</dd>
<dt>37</dt><dd>Endschalter</dd>
<dt>38</dt><dd>Öffnung</dd>
<dt>39</dt><dd>Langloch</dd>
<dt>40</dt><dd>Langloch</dd>
<dt>41</dt><dd>Staubwolke</dd>
<dt>42</dt><dd>Absauganschluß</dd>
<dt>43</dt><dd>Kopfplatte</dd>
<dt>44</dt><dd>Eintrittsektor</dd>
<dt>45</dt><dd>Luftleitblech</dd>
<dt>46</dt><dd>Querschnitt</dd>
<dt>47</dt><dd>Absaugraum</dd>
<dt>48</dt><dd>Luftblech</dd>
<dt>49</dt><dd>umlaufende Wand</dd>
<dt>50</dt><dd>Absperrklappe</dd>
<dt>51</dt><dd>Pneumatikzylinder</dd>
<dt>52</dt><dd>Abdeckplatte</dd>
<dt>53</dt><dd>Abdeckplatte</dd>
<dt>54</dt><dd>Mitnehmer</dd>
</dl></p>
</description><!-- EPO <DP n="20"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Einrichtung zur Absaugung von gas-, dampf-, aerosol- und/oder staubförmigen Emissionen während einer die Schadstoffemissionen erzeugenden manuellen oder maschinellen Tätigkeit, wobei die Einrichtung als den gewünschten Arbeitsbereich abdeckende Absaughaube ausgebildet ist, mit einem von einem flexiblen Vorhang umgebenen Kopfteil und mit einer einen Eintrittssektor bildenden Einbuchtung und einer den Eintrittssektor öffnenden und schließenden Abdeckung sowie mit einem Absauganschluß, dadurch gekennzeichnet, daß der Absauganschluß (42) unterhalb einer Kopfplatte (43) angeordnet ist, wobei in einem Abstand unterhalb der Kopfplatte (43) ein den Eintrittssektor (44) freilassendes Luftleitblech (45) vorgesehen ist, das sich über den gesamten Bereich Kopfplatte (43) erstreckt und im Querschnitt (46) des Absauganschlusses (42) mündet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar unterhalb des unter dem Luftleitblech (45) freibleibenden Querschnittes des Absauganschlusses (42) unter dem Luftleitblech (45) ein kurzes, sich in den Absaugraum (47) erstreckendes Leitblech (48) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftleitblech (45) relativ zur Kopfplatte (43) geneigt angeordnet ist, derart, daß am Eintrittssektor (44) der Abstand zur Kopfplatte (43) kleiner ist als am Absauganschluß (42), so daß eine Saugdüsenwirkung entsteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch<!-- EPO <DP n="21"> --> gekennzeichnet, daß die Kopfplatte (43) bis auf den Eintrittssektor (44) und ggfls. den Absauganschluß (42) kreisrund ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Absauganschluß (42) an dem dem Eintrittsektor (44) gegenüberliegenden Bereich der Kopfplatte (43) angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Einrichtung zur Absaugung von gas-, dampf-, aerosol- und/oder staubförmigen Emissionen während einer die Schadstoffemissionen erzeugenden manuellen oder maschinellen Tätigkeit, wobei die Einrichtung als den gewünschten Arbeitsbereich abdeckende Absaughaube ausgebildet ist, mit einem von einem flexiblen Vorhang umgebenen Kopfteil und mit einer einen Eintrittssektor bildenden Einbuchtung und einer den Eintrittssektor öffnenden und schließenden Abdeckung sowie mit einem Absauganschluß, dadurch gekennzeichnet, daß im Kopfteil (13,13') horizontal angeordnete und mindestens den Eintrittssektor (14,14') aussparende Luftleitbleche (2,3,2',2'',3') parallel und im Abstand zueinander angeordnet sind, wobei das obere Leitblech (2,2',2'') mit seiner Vorderkante (15,15',15'') bis etwa an den Eintrittssektor (14,14') heranreicht und mit einer Hinterkante (16,17,16',17') die deutlich zurückliegende Vorderkante (18,18',19,19') des unteren Leitbleches (3,3') überlappt und wobei der Raum zwischen dem unteren Leitblech (3,3') und einer Kopfplatte (1,1') mit dem Absauganschluß (9,9') in Verbindung steht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Raum in zwei Absaugsektoren (20,21; 20',21') getrennt ist durch eine in der Absaugöffnung des Absauganschlusses (9,9') mündende Trennwand (5,5').<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (5,5') in dem genannten Raum verschiebbar und an mindestens einem Ende mit einem Verstellmechanismus (22,23) verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellmechanismus (22,23) im Bereich des Absauganschlusses (9,9') angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (5') als Doppelwand ausgebildet ist, von denen jede unabhängig von der anderen verstellbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in einem dem Eintrittssektor (14,14') abgewandten Bereich der Haube ein Absaugkanal (6,6') sich vom unteren Luftleitblech (3,3') weg erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugkanal (6,6') am unteren Ende eine Absaugdüse (7,7') aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (13,13',13'') im wesentlichen aus einer Kopfplatte (1,1',1''), den Luftleitblechen (2,2',2''; 3,3';3'',3a) und Mitteln zur Befestigung der Luftleitbleche besteht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (13,13') bis auf einen Viertelkreissektor (26,27) und den Eintrittssektor (14,14') einen<!-- EPO <DP n="23"> --> kreisrunden Querschnitt aufweist, der sich in dem Viertelkreissektor (26,27) in einem rechtwinkligen Querschnitt mit in diesem Bereich rechtwinklig zueinander verlaufenden und eine Ecke miteinander bildenden Rändern (24,25) fortsetzt, wobei der Rand (24,25) im Bereich der Ecke die Absaugöffnung und den Absauganschluß (9,9') aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfteil (13,13') eine zentrale Öffnung (28,29) mit kreisrundem Querschnitt aufweist, die von einer umlaufenden Wand (30,31), die mindestens bis durch das untere Luftleitblech (3,3') hindurchführt, umschlossen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="0016">
<claim-text>Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Wand (30,31) das Kopfteil (13,13') überragt und daß an dem überragenden Bereich eine Abdeckplatte (12,12') mit einem flexiblen Vorhang (32,33) schwenkbar gelagert ist als Abdeckung des Eintrittssektors (14,14').</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="0017">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (12,12') anstelle des flexiblen Vorhanges (32,33) ausgestattet ist mit einer getönten, unzerbrechlichen Blendschutzverglasung.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0018" num="0018">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kopfplatte (1,1') ein Endschalter (36) angeordnet ist, der die "Offen-Stellung" der Abdeckplatte (12,12') erfaßt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0019" num="0019">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 18, dadurch<!-- EPO <DP n="24"> --> gekennzeichnet, daß an der Kopfplatte (1,1') ein Endschalter (37) angeordnet ist, der die "Geschlossen-Stellung" der Abdeckplatte (12,12') erfaßt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0020" num="0020">
<claim-text>Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Eintrittssektor öffnende und schließende Abdeckung ausgestattet ist mit einer unzerbrechlichen Vergalsung zur Abdeckung mindestens des wesentlichen Bereichs des Eintrittssektors in "Geschlossen-Stellung"</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0021" num="0021">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaughaube mit dem Rührerkopf verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0022" num="0022">
<claim-text>Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaughaube unabhängig und ortsfest gehalten ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="25"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="136" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="131" he="225" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="135" he="245" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="147" he="245" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="157" he="148" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="30"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="157" he="241" type="tif"/></search-report-data>
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