[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erhitzen von Schüttgut auf hohe Temperaturen,
bei dem das Schüttgut zunächst auf eine gewünschte Endtemperatur aufgeheizt und sodann
auf eine niedrigere, aber weit über Außentemperatur liegende Temperatur abgekühlt
wird und auf jeder einstellbaren Temperatur gehalten werden kann. Außerdem betrifft
die Erfindung eine Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens.
[0002] Bei der Behandlung spezieller Schüttgüter ist es beispielsweise erforderlich, das
Schüttgut zunächst einmal auf eine erhöhte Temperatur von beispielsweise etwa 650°
C zu erhitzen und dann auf eine zwar niedrigere, aber immer noch deutlich über Raumtemperatur
liegende Temperatur von beispielsweise etwa 170° C abzukühlen, auf der das Schüttgut
dann aber gehalten werden muß, d. h. daß diese Temperatur nicht unterschritten werden
darf. Die Temperierung muß also so erfolgen, daß die Vorlauftemperatur des Gases möglichst
schnell und genau den vorgegebenen Sollwerten folgt.
[0003] Da die Behandlung des Schüttgutes in einem geschlossenen Behältnis wie einem Reaktor,
der auch Mischwerkzeuge enthalten kann, erfolgt, muß die Wärmezufuhr so steuerbar
sein, daß die gewünschten Betriebsbedingungen stets erreicht und eingehalten werden.
Bekannte Reaktoren erfüllen diese Bedingungen nicht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Wärmebehandlung von Schüttgut dieses
in wirtschaftlicher und sicherer Weise zunächst auf eine stark erhöhte Temperatur
aufzuheizen und anschließend auf eine verhältnismäßig hohe Temperatur abkühlen, ohne
Schäden am das Schüttgut aufzunehmenden Behälter wegen unzulänglicher Temperaturführung
befürchten zu müssen.
[0005] Die Gefahr von Schäden am Behälter ist besonders durch zu hohe Temperaturgefälle
am Behälter und die damit verbundene Materialbeanspruchung gegeben.
[0006] Diese gestellte Aufgabe wird mit einem Verfahren der eingangs genannten Gattung gelöst,
welches die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 aufweist. Außerdem wird
diese Aufgabe mit einer Vorrichtung gelöst, welche die Merkmale des Patentanspruches
4 aufweist.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Erfindungsgemäß ist das Gehäuse des Reaktors oder Mischers mit einem Doppelmantel
ausgerüstet, der auch die Einlaß- und Auslaßstutzen des Mischbehälters umgibt und
der zur Führung der zum Heizen und Kühlen bestimmten Gase dient. Dabei wird das geregelt
temperierte Gase, vorzugsweise Luft, im Kreislauf gefahren. In diesem Kreislauf ist
vorzugsweise eine Klappenstation zur Zugabe von Kaltluft und zur Regelung der im Kreislauf
geführten Gasmenge enthalten, ferner ein Ventilator zum Fördern des temperierten Gases
wie Luft, ein Erhitzer zum Aufheizen des Gases wie Luft und Drosselorgane zum Führen
der Gasmengen im Doppelmantel. Ein Meß- und Regelsystem ermöglicht ein gezieltes Erhöhen
und Absenken der Temperatur des im Kreislauf geführten Gases.
ei dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt die Temperaturregelung nach zwei Gesichtspunkten:
a) In einem Programm ist die Sollwert-Temperatur des Schüttgutes vorgegeben. Sie wird
mit der von einem Istwert-Thermometer ermittelten Temperatur des Schüttgutes verglichen.
Daraus ergibt sich die Stellgröße, die als Sollwert für die tatsächliche Sollwert-Berechnung
der Temperatur des Vorlaufes der Zuluft eingeht.
b) Um unzulässige Wärmespannungen am Reaktor zu vermeiden, wird die Differenz zwischen
der Temperatur der Zuluft und der Temperatur der Abluft gemessen. Diese Temperaturdifferenz
geht in die Berechnung der Führungsgröße für das Heizen und Kühlen unter Berücksichtigung
des Sollwertes in einem zweiten Regler ein. Dieser arbeitet als Split-range-Regler,
d. h. im oberen Temperaturbereich wird die Heizung geregelt, im unteren Temperaturbereich
die Kühlung. Dadurch ist sichergestellt, daß entweder geheizt oder gekühlt wird. Die
vorgegebenen Bereiche für die möglichen Sollwerte sind unterschiedlich für Heizen
und Kühlen.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der für die Gasführung vorgesehene Doppelmantel
so ausgebildet, daß Wärmedehnungen durch Kompensatoren aufgefangen und ausgeglichen
werden können, nicht zuletzt auch deshalb, weil am Mischer oder Reaktor angeordnete
Stutzen und Mannlöcher auch von dem Doppelmantel umschlossen sind. Der Doppelmantel
ist so unterteilt, daß das Gas in jedem Teil-Abschnitt separat geführt werden kann.
Durch Drosselorgane lassen sich die Gasmengen so einstellen, daß überall ein gleicher
Gasstrom herrscht.
[0010] Die bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehene Abgasklappe schließt nicht
absolut dicht. Dadurch ist sichergestellt, daß sich im Gaskreislaufsystem kein Überdruck
aufbauen kann.
[0011] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer zum Durchführen des erfindungsgemäßen
Verfahrens geeigneten Vorrichtung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
- Fig. 1
- ein Schalt-Diagramm dieser Vorrichtung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht der Vorrichtung,
- Fig. 3
- eine Draufsicht der Vorrichtung,
- Fig. 4
- eine weitere Seitenansicht der Vorrichtung ähnlich wie in Fig. 2, wobei jedoch weitere
Elemente der Vorrichtung zu erkennen sind,
- Fig. 5
- eine im Maßstab größere Teilansicht des Mischers der Vorrichtung gemäß Fig. 1 bis
4, woraus insbesondere der Doppelmantel zu erkennen ist, und
- Fig. 6
- einen senkrechten Schnitt der Vorrichtung aus Fig. 5.
[0012] Ein Mischer 1 mit liegendem Behälter und somit horizontaler Achse 2 und einem Antriebsmotor
3 für ein nicht näher dargestelltes Mischwerk ist mit einem Doppelmantel 4 versehen,
der zum Durchleiten von heißem Gas bestimmt ist, mit dessen Hilfe das im Mischer befindliche
und dort gegebenenfalls bewegte Schüttgut aufgeheizt und schließlich auf einer verminderten,
jedoch noch deutlich über Außentemperatur liegenden Temperatur für eine vorgegebene
Behandlungszeit gehalten werden kann. Der Doppelmantel 4 ist so ausgebildet, daß er
in den Mischer 1 führende bzw. aus dem Mischer herausführende - in Fig. 1 nicht gezeigte
- Stutzen oder sonstige Anschlußelemente umschließt.
[0013] Gemäß Fig. 1 ist der Doppelmantel 4 im Inneren durch eine kreisscheibenförmige Zwischenwand
5 in zwei den trommelförmigen Behälter des Mischers 1 ringförmig umgebende Abschnitte
6 und 7 unterteilt. Jeder dieser ringförmigen Abschnitte 6 und 7 ist jeweils mit einem
Einlaßstutzen 8 und einem Auslaßstutzen 9 für als Wärmeträger dienendes heißes Gas,
das vorzugsweise Luft ist, versehen.
[0014] Jedem Einlaßstutzen 8 ist eine die Einlaßmenge des Gases regelnde Klappe 10 vorgeschaltet.
Die Klappen 10 der beiden Einlaßstutzen sind individuell steuerbar. Die von jeder
Klappe 10 durchgelassene Gasmenge wird von einem nachgeschalteten Fühler 11 erfaßt.
Nach den vom jeweiligen Fühler 11 ermittelten Werten wird die diesem Fühler vorgeschaltete
Klappe 10 gesteuert. Um einen gleichmäßigen Gasdurchfluß im vorderen und hinteren
Bereich des Doppelmantels 4 einstellen zu können, ist in jedem Einlaßstutzen 8 jeweils
ein von Hand verstellbares Luftleitblech 43 angeordnet, das um eine horizontale Achse
44 mittels eines Handrades 45 verstellt werden kann.
[0015] Die in den Einlaßstutzen 8 angeordneten Luftleitbleche 43 können in Stirnansicht
winkelförmig ausgeführt sein, wie Fig. 6 zeigt. Sie können aber auch jede andere Form
aufweisen, beispielsweise auch ein einfaches plattenförmiges Blech sein.
[0016] Damit sich zwischen dem trommelförmigen Behälter 48 des Mischers 1 und dem diesen
umschließenden Doppelmantel 4 keine Spannungen durch Temperaturunterschiede aufbauen
können, ist der Doppelmantel 4 mit seinen Enden über Kompensatoren 49 auf dem Behälter
des Mischers 1 angeordnet, welche aus aus Metall-Blech gebogenen Faltenbälgen bestehen.
Derartige Faltenbälge können auch zwischen den Einlaß- und Auslaßstutzen und weiteren
in den Behälter 48 des Mischers 1 und/oder den Doppelmantel 4 führenden Stutzen vorgesehen
sein. Diese Kompensatoren 49 gewährleisten eine dichte, jedoch spannungsfreie Verbindung
zwischen dem Behälter 48 und dem auf diesem angeordneten Doppelmantel 4.
[0017] Dem zum indirekten Heizen und Kühlen des Mischers 1 verwendetes Gas kann durch eine
Leitung 12 kühles Gas wie Frischluft zugeführt werden, wobei die zugeführte Menge
Fischluft durch ein in der Leitung 12 angeordnetes Regelorgan 13 gesteuert wird. Die
zugeführte Frischluft gelangt durch eine Leitung 14 zu einem Gebläse oder Verdichter
15, der mit einem Motor 16 versehen ist und für die Umwälzung der in die Leitung 14
gelangten Luft sorgt. Der Verdichter 15 ist über eine Zwischenleitung 17 mit einem
als Heizeinrichtung dienenden Wärmetauscher 18 verbunden.
[0018] Der Wärmetauscher 18 enthält beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine von einer
elektrischen Energiequelle 19 erhitzte Heizschlange 20, über welche die durch die
Zwischenleitung 17 herangeführte Luft strömt, um auf die gewünschte Betriebstemperatur
aufgeheizt zu werden. Die Heizeinrichtung kann auch nach einem anderen Funktionsprinzip
ausgeführt sein, z. B. als direkt befeuerbarer Gaserhitzer.
[0019] Die im Wärmetauscher 18 aufgeheizte Luft strömt durch eine weitere Leitung 21 zu
einem Verteiler 22, der zu den beiden Klappen 10 und damit zu den beiden Einlaßstutzen
8 des Doppelmantels 4 führt.
[0020] An die beiden Auslaßstutzen 9 ist ein Sammler 23 angeschlossen, der die aus dem Doppelmantel
4 abströmenden Teilluftmengen in eine gemeinsame Auslaßleitung 24 leitet. In diese
Auslaßleitung 24 ist ein steuerbares Regelorgan 25 eingebaut, das zusammen mit den
Regelorganen 26 und 13 die Menge der aus der Auslaßleitung 24 ausströmenden Abluft
steuert.
[0021] Vor dem Regelorgan 25 ist an die Auslaßleitung 24 die Leitung 14 angeschlossen, welche
ein weiteres steuerbares Regelorgan 26 enthält, das zwischen der Auslaßleitung 24
und der Stelle angeordnet ist, an der die das Regelorgan 13 enthaltende Leitung 12
für die Zufuhr von Frischluft in die Leitung 14 mündet.
[0022] An die vom Wärmetauscher 18 zum Doppelmantel 4 führende Leitung 21 ist ein Temperaturfühler
27 angeschlossen, der die Temperatur der durch die Leitung 21 strömenden erhitzten
Luft erfaßt. An die Auslaßleitung 24 ist ein weiterer Temperaturfühler 28 angeschlossen,
der die Temperatur der durch die Auslaßleitung 24 strömenden Abluft erfaßt. Die beiden
Temperaturfühler 27 und 28 sind über ein die Temperaturdifferenz erfassendes Schaltelement
29 untereinander elektrisch verknüpft.
[0023] An den Innenraum des Mischers 1 ist schließlich ein weiterer Temperaturfühler 33
angeschlossen, welcher die im Inneren des Mischers 1 herrschende Temperatur und insbesondere
die Temperatur des im Mischer 1 befindlichen Schüttgutes erfaßt. Dieser Temperaturfühler
ist mit einem Sollwert-Istwert-Schaltelement 34 elektrisch verknüpft, das die mit
dem Temperaturfühler 33 erfaßten Temperaturwerte mit einem beispielsweise durch ein
Programm vorgegebenen Sollwert für die Temperatur vergleicht. Dieses Schaltelement
34 ist mit dem zur Berechnung vorgesehenen Schaltkreis 32 elektrisch verbunden und
gibt die gegebenenfalls ermittelten Differenzen zwischen Sollwert und Istwert an diesen
Schaltkreis weiter.
[0024] An den der Berechnung dienenden Schaltkreis 32 ist ein nach dem Split-range-Prinzip
arbeitender Regler 35 elektrisch angeschlossen, mit dem auch der an der Zulauf-Leitung
21 zugeordnete Temperaturfühler 27 elektrisch verbunden ist. Dieser Split-range-Regler
arbeitet derart, daß bei negativer Regelabweichung die Heizung und bei positiver Regelabweichung
die Kühlung der zum Heizen und Kühlen verwendeten umgewälzten Luft geregelt wird.
[0025] Der Split-range-Regler 35 ist elektrisch einerseits mit den Regelorganen 13, 25 und
26 und andererseits mit der Energiequelle 19 des Wärmetauschers 18 elektrisch verbunden.
Somit kann er eine der gewünschten Arbeitstemperatur entsprechende Steuerung der Regelorgane
und damit der geregelten Zufuhr von Frischluft und der geregelten Rückleitung von
Abluft vornehmen und andererseits die in den Wärmetauscher 18 eingegebene Heizenergie
steuern.
[0026] Von einem Programm wird der Sollwert für die Temperatur des Schüttgutes in das Schaltelement
34 eingegeben. Dieser Sollwert wird in dem Schaltelement 34 mit dem von dem Temperaturfühler
33 erfaßten Istwert der im Mischer 1 herrschenden Temperatur des Schüttgutes verglichen.
Aus dem so gewonnenen Vergleichswert wird der Sollwert für die Temperatur des durch
die Leitung 21 zum Doppelmantel 4 strömenden erhitzten Gases berechnet. Entsprechend
dem Sollwert wird sowohl die von der Energiequelle 19 abgegebene Heizenergie als auch
die Steuerung am Zulauf, Auslauf und Zwischenlauf mittels der Regelorgane 13, 25 und
26 geregelt.
[0027] Um den Mischer 1 nicht zu ungleichmäßig aufzuheizen, wird die Differenz zwischen
der Einlaß- und Auslaßtemperatur mit Hilfe der Temperaturfühler 27 und 28 gemessen.
Der vom Schaltelement 29 ermittelte Differenzwert geht in die Berechnung der Führungsgröße
für das Heizen und Kühlen des Mischers 1 unter Berücksichtigung des vom Schaltelement
34 ermittelten Sollwertes und in den Regler 35 ein.
[0028] Dieser ist, wie gesagt, ein Split-range-Regler, der im oberen Bereich die Heizung
und im unteren Bereich die Kühlung regelt. Dadurch ist sichergestellt, daß entweder
nur geheizt oder nur gekühlt werden kann.
[0029] Fign. 2 bis 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel für eine Anlage, die nach dem Schaltschema
aus Fig. 1 aufgebaut ist und arbeitet. Für die Aufgabe des im Mischer 1 zu behandelnden
Schüttgutes ist ein siloartiger Aufgabebehälter 36 vorgesehen, der über einen Anschlußstutzen
37, welcher einen nicht dargestellten Verschluß enthält, in den Mischer 1 mündet.
Neben dem Aufgabebehälter 36 ist ein nach oben führender zweiter Aufgabetrichter 38
angeordnet.
[0030] An die tiefste Stelle des Mischers 1 ist ein Auslaßtrichter 39 angebaut, der in ein
Fallrohr 40 mündet. Der Auslaßtrichter ist ebenfalls mit einem nicht dargestellten
Verschluß versehen, damit aus dem Mischer 1 Mischgut erst dann abgeführt werden kann,
wenn dieses ausreichend beheizt und gekühlt worden ist.
[0031] In Fign. 5 und 6 ist der einen Doppelmantel 4 aufweisende Mischer 1 im einzelnen
und etwas genauer als in den vorhergehenden Figuren dargestellt. Dabei ist erkennbar,
daß der Antriebsmotor 3 mit der Welle 41 für das im Behälter 48 des Mischers 1 vorgesehene
Mischwerk über ein Zwischengetriebe 42 verbunden ist.
1. Verfahren zum Erhitzen von Schüttgut auf hohe Temperaturen, bei dem das Schüttgut
zunächst auf eine erwünschte End-Temperatur aufgeheizt und sodann auf eine niedrigere,
aber weit über Außentemperatur liegende Temperatur abgekühlt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schüttgut mittels im Kreislauf geführten erhitzten Gases wie erhitzter Luft
aufgeheizt und auf gleiche Weise abgekühlt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem im Kreislauf geführten
Gas zum Abkühlen des Schüttgutes kaltes Gas beigemischt und dabei überschüssiges Gas
aus dem Kreislauf abgelassen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Erhitzen und beim
Abkühlen des Schüttgutes die Temperaturdifferenz zwischen dem in den Erhitzungs- und
Abkühlbereich zuströmenden und dem aus diesem Bereich abströmenden Gas auf maximal
etwa 100° C begrenzt wird.
4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß sie einen Behälter (1) mit einem darin angeordneten Rühr- oder
Schleuderwerk (2, 3) zum Umwälzen von darin eingefülltem Schüttgut aufweist, der mit
einem Doppelmantel (4) zum Durchleiten von als Wärmeträger dienendem Gas wie Luft
versehen ist, und daß ein einen Kreislauf bildendes Leitungssystem (14, 21, 24) zum
Umwälzen und Aufheizen des als Wärmeträger dienenden Gases an den Doppelmantel angeschlossen
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelmantel (4) in zwei
oder mehr parallel zueinander geschaltete Teilbereiche (6, 7) unterteilt ist, von
denen jeder mit einer verstellbaren Durchstromsteuerung (10) versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitungssystem
14, 21, 24) eine ein- und ausschaltbare Fördereinrichtung (15, 16) zum Umwälzen des
Gases und eine regelbare Heizeinrichtung (18, 19, 20) enthält.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitungssystem
(14, 21, 24) mit einer Zuleitung (12) für Frischluft und einer Ableitung für überschüssiges
Gas versehen ist, die in gegenseitiger Abhängigkeit steuerbare Verschlußelemente (13,
25, 26) enthalten.