[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenrotationsdruckmaschine nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1. Derartige Druckmaschinen, insbesondere für den Verpackungsdruck, sind
allgemein bekannt und weisen den Nachteil auf, daß jeweils die verwendeten, relativ
schweren, mit Platten belegte Zylinder entsprechend den benötigten Zylindergrößen
komplett ausgetauscht werden müssen, was naturgemäß aufwendig und teuer ist. Ein Endlosdruck
(kanallos) ist nicht möglich. Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine neue Rollenrotationsdruckmaschine,
insbesondere für Verpackungsdruck, aufzuzeigen, mit der in wirtschaftlicher Weise
und in kurzer Zeit nicht mehr die Komplettzylinder ausgetauscht werden müssen, wobei
ein Endlosdruck (kanallos) ermöglicht werden soll. Diese Aufgabe wird durch die Anwendung
der Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 oder 9 gelöst. Weitere vorteilhafte
Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der Beschreibung
in Verbindung mit den Zeichnungen. In diesen Zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Seitendarstellung der erfindungsgemäßen Rollenrotationsdruckmaschine,
in der unterschiedlich große Zylinderhülsenpaare verwendet werden können,
- Fig. 2
- einen Verschwenkmechanismus zur Anpassung der Position einer Farb/Feuchtauftragwalze
an die Größe der verwendeten Formzylinderhülse,
- Fig. 3
- mit Anschlägen versehenen voreinstallbare Einstellvorrichtungen zur Einstellung zweier
Farbauftragwalzen entsprechend der Größe der verwendeten Formzylinderhülse,
- Fig. 4
- die Lagerung eines mit einer Hülse versehenen Plattenzylinders,
- Fig. 5
- das einseitige Freilegen der Lagerung gemäß Fig. 4,
- Fig. 6
- die Lagerung des mit einer Gummizylinderhülse versehenen Gummizylinders,
- Fig. 7
- den Lagermechanismus des Platten- bzw. Formzylinders,
- Fig. 8 und 9
- in schematischer Darstellung die Verwendung unterschiedlich großer Gummituch- und
Formzylinderhülsen (Maximum und Minimum) und Einstellpositionen,
- Fig. 10
- die Einstellvorrichtung des vorzugsweise durch Friktion angetriebenen Gegendruckzylinders,
- Fig. 11
- den Antriebsräderzug und
- Fig. 12
- in Seitenansicht das einseitige Freilegen der mit Gummi/Formhülsen versehene Wellen
der Platten- und Gummizylinder.
[0002] Die vorliegende Erfindung, insbesondere das im Nachfolgenden beschriebene, auf eine
Offsetmaschine gerichtete Ausführungsbeispiel weist bezogen auf den Stand der Technik
den wesentlichen Vorteil auf, daß durch die erstmalige Verwendung von Hülsen in derartigen
Maschinen eine erhöhte Wirtschafltichkeit hinsichtlich Kosten und ein wesentlich schnellerer
Austausch der verwendeten Hülsen möglich ist. Bisher mußten die kompletten Zylinder
bei derartigen Maschinen stets in Form von Bauteilen (Cartridges) komplett ausgewechselt
werden, was, da diese kompletten Zylinder sehr schwer waren, mit großem Arbeitsaufwand
verbunden ist. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist es, daß nunmehr durch die Verwendung
von geschlossenen Hülsen der bei den bekannten Maschinen, insbesondere dieser Art,
nachteilige Spalt vermieden wird, der durch die Aufspannung von herkömmlichen Gummitüchern
und Druckplatten stets benötigt wurde. Dadurch ist eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit
möglich und ein sogenannter Endlosdruck. Mit den im Nachfolgenden beschriebenen Maschinen
ist das Wechseln der Hülsen, d.h. die Umstellung auf unterschiedliche Formate in weniger
als 5 Minuten möglich. Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
des Ausführungsbeispiels mit Hilfe der Zeichnungen.
[0003] In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel wird lediglich ein einziges Druckwerk
einer Rollenrotationsdruckmaschine für Offset (indirekter Druck) beschrieben. Es versteht
sich, daß mehrere gleichartige Druckwerke oder Druckwerke auch mit funktionsbedingten
Unterschieden gemeinsam verwendet werden können - auch für andere direkte und indirekte
Druckverfahren, z.B. Flexo. Jedes der Druckwerke 100 umfaßt eine linke und rechte
Seitenwand 1, 2, an denen anstelle der bisher verwendeten Plattenzylinder (Formzylinder)
und Gummizylinder (Transfer- bzw. Offsetzylinder) mit austauschbaren Hülsenpaaren
unterschiedlicher Größe versehene Wellen verwendet werden. Auf der Plattenzylinderwelle
44 und auf der Gummizylinderwelle 45 sind also jeweils Plattenzylinderhülsen 3 bzw.
3a und Gummizylinderhülsen 4 bzw. 4a aufschiebbar, wobei mit 3 und 4 die größten Hülsenpaare
und mit 3a und 3b die kleinsten Hülsenpaare bezeichnet sind.
[0004] Der Plattenzylinder, bzw. die Plattenzylinderhülse 3, 3a wird, falls es sich, wie
im hier beschriebenen Beispiel, um eine Offsetrollenrotationsdruckmaschine handelt,
mit Hilfe eines Farbwerkes 6 und eines Feuchtwerkes 7 eingefärbt und gefeuchtet. Das
Bild wird nach Einfärben somit von der Plattenzylinderhülse 3 bzw. 3a über die Gummizylinderhülse
4 bzw. 4a auf eine Druckträgerbahn, beispielsweise auf eine dicke Papierbahn 52 übertragen,
wobei die Papierbahn 52 so dick ist, daß später die Herstellung von Verpackungen (Verpackungsdruck)
gewährleistet ist.
[0005] Zur Anpassung an die jeweils unterschiedlich großen Hülsenpaare, z.B. 3, 4 in der
Maschine sind die Auftragwalzen verschwenkbar und zwar die Farbauftragwalzen 9, 10
um einen ortsfesten angetriebenen Reiber 9a und die Farb/Feuchtauftragwalze 8 um einen
ortsfesten Reiber 8a. Die Walzen 7a und 7b sind Feuchtwerkwalzen des Feuchtwerkes
7 und ggf. ebenfalls teilweise schwenkbar.
[0006] In vorteilhafter Weise können entsprechend der jeweils verwendeten Hülsengrößen mit
Hilfe von Zylindern, vorzugsweise Luftzylindern 12, 13, 15 die Walzen 8, 9, 10 verschwenkt
werden, wobei ihre Position entsprechend der Hülsengröße vorbestimmbar ist. Hierfür
sind jeweils Anschläge (Stops) 11, 14, 16 für die Walzen 8, 10 und 9 vorgesehen, wie
den Figuren 2 und 3 zu entnehmen ist.
[0007] Fig. 4 und 5 zeigen die Lagerung des mit Hülsen versehenen Plattenzylinders 3 bzw.
seiner Welle 44 mit einer Konusverbindung. Letztere ist beidseitig in Plattenzylindertragarmen
17, 18 in Lagern 47, 48 positioniert, wo parallel dazu eine Parallelverbidnungswelle
21 verwendet wird mit abnehmbarer Konusverbindung 24. Die Position der Arme 17, 18,
ist durch Fixiervorrichtungen 19, 20 während des Betriebes klemm- bzw. festlegbar.
An einer Seite der Wellen 44 sind Zahnräder, vorzugsweise ein schrägverzahntes Zahnrad
22 angeordnet. Das Zahnrad 22 kämmt mit einem ortsfesten Zahnrad 23 und ist um dieses
verschwenkbar, wie später nochmals beschrieben wird.
[0008] Fig. 6 zeigt die Lagerung des Gummizylinders bzw. der mit auswechselbaren Hülsen
versehenen Gummizylinderwelle 45 in Gummizylindertragarmen 29 und 30, wobei auf einer
Seite der Gummizylinderwelle 45 wiederum ein Antriebszahnrad 27 angeordnet ist, das
mit einem ortsfesten Zahnrad 28 kämmt und um dieses verschwenkbar ist, wie später
noch beschrieben wird.
[0009] Fig. 7 zeigt nochmals die Fixier- bzw.Klemmvorrichtung 19, 20 für den Plattenzylinder
mit voreinstellbaren Positionierungsschrauben 31. Das Zahnrad 22 ist auf einer Plattenzylinderarmschwinge
25 mit Konus angeordnet.
[0010] Es ist zwar auch in vorteilhafter Weise möglich, im Rahmen der vorliegenden Erfindung
die Hülsen 3 bzw. 3a und 4 bzw. 4a jeweils außerhalb der Maschine auf den Wellen 44,
45 zu positionieren, wofür in herkömmlicher Weise die Wellen 44, 45 zusammen mit den
auf ihnen befindlichen Hülsen aus der Maschine herausnehmbar sein müssen. Ebenso ist
es im Rahmen der Erfindung in bevorzugter, vorteilhafter Weise möglich, lediglich
eine Plattenzylinderwelle 44 mit einer austauschbaren Platten- bzw. Formzylinderhülse
3, 3a zu verwenden (ohne Gummizylinder) und es ist auch vorteilhaft, im Rahmen der
Erfindung die Maschine als Offsetrollenrotationsdruckmaschine, insbesondere für den
Verpackungsdruck, auszugestalten, wobei zusätzlich zu dem Platten- bzw. Formzylinder
ein Gummi- bzw. Übertragungszylinder verwendet wird, und wobei beide Zylinder in erfindungsgemäßer
Weise nicht mit herkömmlichen Platten und Gummitüchern sondern mit Hülsen versehen
werden.
[0011] Wie aus Fig. 12 am besten hervorgeht, verbleibt bei dem Wechselvorgang der Hülsenpaare
3a, 4a (bzw. 4, 3) jeweils ein Ende (Fig. 12 rechte Seite) der Wellen 44, 45 in den
zugeordneten Lagern 48 bzw 49 in den Schwingen 17 bzw. 29, während auf der anderen
(linken) Seite gemäß Fig. 4 (und 11) der Plattenzylindertragarm 18 und der Gummizylindertragarm
30 nach links bewegt werden, wodurch die linke Seite der Wellen 44 und 45 freigemacht
wird. Durch ggf. entsprechendes Verschwenken der Arme 18, 30 wird somit eine Öffnung
51 in der linken Seitenwand 1 freigelegt, durch die von links (Fig. 12) auf die Plattenzylinderwelle
44 und auf die Gummizylinderwelle 45 Hülsen aufschiebbar sind, beispielsweise das
kleinste Hülsenpaar 3a, 4a oder das größte Hülsenpaar 3, 4 oder dazwischenliegende
Größen. Nach dem Aufschieben der Hülsenpaare werden die Tragarme 18, 30 wieder nach
links in Richtung Seitenwand 1 geschoben, so daß die linken Enden der Wellen 44, 45
wieder fixiert werden. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß ein herkömmlicher
Seitenregistermotor 46 in Fig. 12 gezeigt ist. Auch zeigt Fig. 12 das schrägverzahnte
Plattenzylinderantriebsrad 22, mit dem die Registerumfangsverstellung möglich ist
und zwar neben dem Plattenzylinderlager 48.
[0012] Wie erwähnt, ist die Gummizylinderwelle 44 links und rechts in Lagern 49, 50 in den
Gummizylindertragarmen 29, 30 angeordnet. Fig. 12 läßt somit die prinzipielle Funktionsweise
des erfindungsgemäßen Druckwerkes am besten erkennen für den Hülsenwechselvorgang.
[0013] Wie die Figuren 8, 9 und 11 am besten zeigen, ist es erforderlich, für die verschieden
großen Hülsenpaarungen z.B. 3, 4 in erfindungsgemäßer Weise die Plattenzylinderwelle
44 und Gummizylinderwelle 45 unterschiedlich in der Druckmaschine zu positionieren
und zwar insbesondere bezogen auf die stationären Antriebsräder 28 und 23, die mit
den Rädern 27 und 22 auf den Wellen 45 und 44 kämmen. Zur Anpassung der Lage der Gummizylinderwelle
45 sind Zylinder, insbesondere Luftzylinder 32 vorgesehen, die mit einem der Gummizylindertragarme
29, 30 verbunden sind. Zur Einstellung der Lage des mit einer Hülse 4 oder 4a versehenen
Gummizylinders bzw. der Welle 45 wird durch den Zylinder 32 das Rad 27 um das ortsfeste
Rad 28 verschwenkt, wobei seine Position durch eine mit einem voreinstellbaren Einschlag
34 versehenen Zylinderpositionierungsschraube 33 festlegbar ist, die ebenfalls mit
den Gummizylindertragarmen 29 und 30 verbunden sind und in entsprechender Weise wird
die Lage der Plattenzylinderwelle 44 dadurch festgelegt, daß das Zahnrad 22 mit dem
ortsfesten Zahnrad 23 kämmt und die Arme 17, 18 sind durch Anschläge 31 in der Bewegung
begrenzt. Fig. 8 zeigt die größte verwendete Hülsenpaarung also die größte Plattenzylinderhülse
3 und die größte Gummizylinderhülse 4, und Fig. 9 zeigt die kleinste Hülsenpaarung
also die kleinstmöglich verwendbare Plattenzylinderhülse 3a und Gummizylinderhülse
4a.
[0014] Der Vollständigkeit halber sei noch unter Bezugnahme auf Fig. 11 darauf hingewiesen,
daß die ortsfesten Reiber 8a und 9a durch Zahnräder 38, 40 antreibbar sind, wobei
der Antrieb über ein Zahnrad 37 eingeführt wird und auch weitere Zahnräder 39, 41
sowie nicht näher bezeichnete Zahnräder des Farbwerkes 6 antreibt. Nicht angetrieben
sind die verschwenkbaren Auftragwalzen 8, 9, 10. Darüber hinaus läßt auch Fig. 11
den Hauptantrieb 42 erkennen, der ein Zwischenrad 28 und ein Zahnrad 27 antreibt sowie
einen Motor 43 für das Umfangsregister. Der Gegendruckzylinder 5, der auf Gegendruckzylindertragarmen
35 angeordnet ist, ist lagemäßig über Anschläge 37 voreinstellbar und durch einen
Luftzylinder 36 bewegbar.
[0015] Die Innendurchmesser der Hülsen weisen vorzugsweise bei allen Hülsengrößen das gleiche
Maß auf. Das Verlängern der Welle über die Seitenwand 2 hinaus kann bei breiten Maschinen
günstig sein, da dadurch die "frei schwebenden" bzw. nur einseitig gehaltenen Wellen
beim Hülsenwechsel besser gehalten werden können.
1. Rollenrotationsdruckmaschine, insbesondere zum Bedrucken von dicken Papierbahnen für
den Verpackungsdruck, mit mindestens einem Druckwerk (100), in dem jeweils zwischen
Seitenwänden (1, 2) mindestens ein auswechselbarer, einfärbbarer Form-(Platten-) zylinder
(3, 3a) und ein Gegendruckzylinder (5) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß
eine eine auswechselbare Druckformhülse (3, 3a) tragende Welle (44) mit einem an dieser
angeordneten Antrieb (22) bezogen auf einen ortsfesten Antrieb (23) und eine Einfärbevorrichtung
(6, 8, 9, 10) in Abhängigkeit von der Größe der jeweils auf der Welle (44) befindliche
Druckformhülse (z.B. 3a) an unterschiedlichen Positionen (z.B. B, Fig. 9) angeordnet
und mit dem ortsfesten Antrieb (23) im Betrieb zusammenwirkt.
2. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Plattenzylinder (3, 3a) und dem Gegendruckzylinder (5) eine auswechselbare Gummihülsen
(4, 4a) tragende Welle (45) angeordnet ist, die mit ihrem Antrieb (27) in Abhängigkeit
von dem Durchmesser der jeweils auf der Welle (45) angoerdneten Gummizylinderhülse
(z.B. 4a) bezogen auf einen orts-(maschinenfesten) Antrieb (28) unterschiedliche Positionen
einnimmt, in der Weise, daß auf den Wellen (44, 45) angeordnete Hülsen (3a, 3; 4a,
4) von jeweils gleicher Größe aneinander angestellt sind, wobei die Formzylinderhülsen
(3, 3a) jeweils auch in Kontakt mit verschwenkbaren Farbauftragwalzen (8, 9, 10) stehen
und der Gegendruckzylinder (5) an die jeweils auf der Welle (45) angeordnete Gummizylinderhülse
(4, 4a) anstellbar ist, so daß eine zwischen diesen durchgeführte Druckträgerbahn/Papierbahn
(52) bedruckbar ist (Fig. 11).
3. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebe (22, 27) der Plattenzylinder und Gummizylinder und die ortsfesten, miteinander
in Verbindung stehende Antriebe (23, 28) als Zahnräder ausgebildet sind und von einem
Hauptantrieb (28, 42) antreibbar sind, wobei die erstgenannten Antriebe (22, 27) in
Abhängigkeit von der jeweils auf den Wellen (44, 45) angeordneten Hülsengrößen (3a,
4a; 3, 4), auf den Antrieben (23, 28) in Umfangsrichtung jeweils unter Zahneingriff
bewegbar und auf vorbestimmte Positionen einstellbar sind.
4. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle
(44) des Plattenzylinders (3, 3a) in Plattenzylindertragarmen (17, 18) gelagert und
in Abhängigkeit von der jeweils verwendeten Größe der Platttenzylinderhülse (3, 3a)
um das ortsfeste Antriebszahnrad (23) verschwenkbar ist, so daß Kontakt zu den Farbauftragwalzen
(8, 9; 10) besteht, die um ortsfeste Reibwalzen (8a; 9a) verschwenkbar sind.
5. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle
(45) des Übertragungszylinders (4, 4a) in Gummizylindertragarmen (29, 30) gelagert
ist und in Abhängigkeit von der jeweils auf der Welle (45) verwendeten Größe der Gummizylinderhülsen
(4, 4a) um das ortsfeste Zahnrad (28) verschwenkbar ist, so daß sich die Hülsen (3,
3a; 4, 4a) berühren.
6. Rollenrotationsdruckmaschine nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Plattenzylindertragarme (17, 18) in ihrer Bewegung um das ortsfeste Antriebsrad (23)
durch voreinstellbare Anschläge auf einer Positionierungsschraube (31) in Abhängigkeit
von der Größe der verwendeten Formzylinderhülse (3, 3a) voreinstellbar/begrenzbar
sind und daß die Bewegung der Gummizylindertragarme (29, 30) durch Anschläge (34)
auf einer Gummizylinder-Positionierungsschraube (33) voreinstellbar/begrenzbar ist,
wobei die Gummizylindertragarme (29, 30) durch einen Zylinder (32) bewegbar sind.
7. Rollenrotationsdruckmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegendruckzylinder (5) auf Gegendruckzylindertragarmen (35) angeordnet und
durch einen Zylinder (36) verschwenkbar ist, wobei die Verschwenkung durch voreinstellbare
Anschläge (37) begrenzbar ist.
8. Rollenrotationsdruckmaschine, insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Wechseln der Plattenzylinderhülsen (3, 3a) und der
Gummizylinderhülsen (4, 4a) jeweils eine Seite der Wellen (44, 45) ortsfest in Lagern
(47, 48, 49, 50) in einer Seitenwand (2) verbleibt, während jeweils die anderen Seiten
der Wellen (44, 45) durch seitliches Wegbewegen der jeweiligen Tragarme (18, 30) und
ggf. Verschwenken von der zugeordneten Seitenwand (1) freigelegt werden, so daß durch
eine Öffnung (51) in dieser Seitenwand (1) Hülsenpaare (3, 4; 3a, 4a) unterschiedlicher
Größe auf die Wellen (44, 45) aufschiebbar sind, wonach die Tragarme (17, 30) wieder
an die Seitenwand (1) herangeführt werden (Fig. 12).