(57) Die Erfindung betrifft eine autonome Funkuhr, deren Zeitfortschaltung durch Empfang
eines von einem Radiosender abgegebenenen sogenannten Zeittelegramms überwacht und
bei Abweichung von der vom Radiosender ausgestrahlten sogenannten absoluten Zeit auch
korrigiert wird. Bei ungünstigen Empfangsbedingungen am Aufstellungsort der Funkuhr
kann deren Empfänger (2) in Zusammenwirkung mit einem Decoder (5) häufig nur gestörte,
nicht mehr decodierbare Zeittelegramme empfangen. Erfindungsgemäß wird zwischen Empfänger
(2) und Decoder (5) eine Filtereinheit (4) geschaltet, welche bei eingeschaltetem
Empfänger (2) aus dem Zeittelegramm ein auf der Grundlage der Analyse von typischen
Empfangsstörungen gewonnenes, gefiltertes Zeittelegramm (32) und als Indikator für
die Empfangsbedingungen am gewählten Aufstellungsort ein Kontrollsignal (33) erzeugt,
welches bei Empfang eines gestörten Zeittelegramms mindestens einmal auftritt und
dem Benutzer der Funkuhr erkennbar gemacht wird.
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