[0001] Für zukünftige Kommunikationssysteme, insbesondere Breitbandnetze, sind gemäß einem
Asynchron-Transfer-Modus wirkende Koppelstrukturen bzw. Koppeleinrichtungen vorgesehen.
Bei diesem Asynchron-Transfer-Modus werden auf jedem Übertragungsabschnitt ununterbrochen
Pakete fester Länge übertragen, die in der Fachwelt als Zellen bezeichnet werden.
Diese Zellen bestehen aus 48 Oktets für die Nutzinformation und 5 Oktets Zellenroutinginformationen
für den Zellkopf. Ist gerade keine Nutzinformation zu senden, werden speziell markierte
Leerzeichen gesendet.
[0002] Eine gemäß dem Asynchron-Transfer-Modus wirkende Koppeleinrichtung ist ähnlich der
Koppeleinrichtung herkömmlicher digitaler Kommunikationssysteme in ein oder mehrere
Koppelstufen strukturiert, wobei die einzelnen Koppelstufen untereinander derart vermascht
sind, daß eine weitgehend blockierungsfreie Koppelstruktur entsteht. Die Eingangs-
und Ausgangsleitungen einer derartigen Koppelstruktur werden aus den im Zellkopf der
Zelle angegebenen Zellenroutinginformationen, d.h. aus virtuellen Wegeinformationen
und virtuellen Kanalinformationen ermittelt. Diese vermittlungstechnischen Informationen
sind aus den von den Teilnehmern eines Kommunikationssystems signalisierten Rundsende-
und Zielinformationen - d.h. Rufnummern der Zielteilnehmer - abgeleitet.
[0003] Aus der Druckschrift "ATM-Technologie für zukünftige Breitbandnetze" der Fa. Siemens,
Zeile 17, rechte Spalte, ist bekannt, für die Vermittlung einer Zelle durch eine Koppelstruktur
zusätzlich Routinginformationen aus den im im Zellkopf der Zelle angegebenen Zellenroutinginformationen
zu ermitteln und an die Zelle anzufügen. Mit Hilfe dieser internen Routinginformation
sucht sich die jeweilige Zelle den festgelegten Pfad durch eine n-stufige Koppelstruktur
selbststeuernd, d.h. ohne Mitwirkung einer zentralen Kommunikationssystemsteuerung.
Die zusätzlichen internen Routinginformationen werden in einen kommunikationssysteminternen
Zellkopf eingefügt und vor die jeweilige Zelle gesetzt. Nach der Selbstvermittlung
der Zelle durch die Koppelstruktur wird der kommunikationssysteminterne Zellkopf wieder
entfernt.
[0004] Der Datenumfang der Zellenroutinginformationen bzw. des kommunikationssysteminternen
Zellkopfes wird im wesentlichen durch die Anzahl der Koppelstufen bestimmt, wobei
üblicherweise für eine Koppelstufe ein Informationsstring, z.B. ein Byte, vorgesehen
ist, die zu einem Block zusammengestellt werden. In zunehmendem Maße werden kommunikationssysteminterne
Zellköpfe definiert, die eine vorgegebene, auf die maximale Anzahl von Koppelstufen
abgestimmte Anzahl von Informationsstrings, z.B. für fünf Koppelstufen fünf Bitoktets
bzw. Bytes, aufweisen.
[0005] Bei derartig strukturierten kommunikationssysteminternen Zellköpfen kann im Falle
des Rundsendens von Zellen an mehrere Ausgangsleitungen der Koppelstruktur das Selbststeuerungsprinzip
der Zellen nicht ohne weiteres aufrechterhalten werden.
[0006] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, rundzusendende Zellen
durch eine n-stufige Koppelstruktur unter weitgehendster Beibehaltung des Selbststeuerungsprinzps
und der bisher verwendeten Zellköpfe zu vermitteln. Die Aufgabe wird durch die Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Der wesentliche Aspekt des erfindungsgemäßen Verfahrens ist darin zu sehen, daß jedem
der eine Koppelstufe bildenden Koppelelemente eine Rundsendematrix zugeordnet ist,
in der die in jeweils einer eine Rundsendeverbindung repräsentierenden Zeile eingetragenen,
koppelelementeindividuellen Routinginformationen die Vermittlungspfade einer rundzusendenden
Zelle in dem jeweiligen Koppelelement angeben. Hierbei ist jeder Spalte der Rundsendeinformation
eine Ausgangsleitung des jeweiligen Koppelelementes zugeordnet. Vor dem weiterleiten
einer Zelle an die Koppelstruktur wird bei rundzusendenden Zellen anstelle der internen
Routinginformationen eine Rundsendeinformation und eine Zeilenindexinformation in
den kommunikationssysteminternen Zellkopf eingefügt. Nach dem Empfang einer rundzusendenden
Zelle in einem Koppelelement wird anhand der angegebenen Zeileninformation die relevante
Zeile in der zugeordneten Rundsendematrix ermittelt und in Abhängigkeit von der in
dieser Zeile angegebenen koppelelementeindividuellen Routinginformationen die rundzusendende
Zelle an die zugeordneten Ausgangsleitungen der Koppelelemente vermittelt. Vor dem
Weiterleiten der Zelle an ein weiteres Koppelelement der Koppelstruktur wird in den
kommunikationssysteminternen Zellkopf anstelle der angegebenen Zeilenindexinformation
eine in der koppelelementeindividuellen Routinginformation enthaltene weitere Zeilenindexinformation
im Sinne des Ermittelns der Zeile der Rundsendematrix in dem weiteren Koppelelement
eingefügt.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird vor
dem Weiterleiten der Zelle an einen einen Ausgang der Koppelstruktur repräsentierenden
Ausgang des Koppelelements die in der Rundsendematrix eingetragene und ggf. umgewertete
Zellenroutinginformation in die Zelle eingefügt und der kommunikationssysteminterne
Zellkopf entfernt - Anspruch 2. Je nach Lage der Koppelstruktur in einem Kommunikationsnetz
wird die die Steuerung der Zelle durch das Kommunikationsnetz bewirkende Zellenroutinginformation
ggf. mit Hilfe der Koppelstruktursteuerung umgewertet.
[0009] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird eine koppelelementeindividuelle Routinginformation durch eine die Nichtweiterleitung
anzeigende Wegeinformation gebildet, sofern die rundzusendende Zelle nicht zu einer
durch die Spalte der Rundsendematrix bestimmten Ausgangsleitung des Koppelelementes
weitergeleitet werden soll oder durch eine die Weiterleitung der Zelle anzeigende
Wegeinformation und eine Zelleindex- oder Zellenroutinginformation gebildet, sofern
die rundzusendende Zelle an eine Ausgangsleitung des Koppelelementes übermittelt werden
soll - Anspruch 3.
[0010] In jedem der Koppelelemente wird nach dem Verifizieren einer in der durch die empfangene
Zeilenindexinformation ermittelten Zeile der Rundsendematrix angegebenen koppelelementeindividuellen
Routinginformation, die durch eine die Nichtweiterleitung anzeigende Wegeinformation
gebildet ist, die zugehörige Zelle nicht an diejenige Ausgangsleitung des Koppelelementes
übermittelt, in deren zugeordneter Spalte der Rundsendematrix die koppelelementeindividuelle
Routinginformation eingetragen ist. Ist die koppelelementeindividuelle Routinginformation
durch eine eine Weiterleitung anzeigende Wegeinformation und durch eine Zeilenindexinformation
gebildet, wird die rundzusendende Zelle an die zugeordnete Ausgangsleitung übermittelt,
wobei in dem kommunikationssysteminternen Zellkopf anstelle der empfangenen die verifizierte
Zeilenindexinformation eingefügt wird. Ist die koppelelementeindividuelle Routinginformation
durch eine eine Weiterleitung anzeigende Wegeinformation und eine ggf. umgewertete
Zellenroutinginformation gebildet, wird die zugehörige Zelle an die zugeordnete, eine
Ausgangsleitung der Koppelstruktur repräsentierende Ausgangsleitung des Koppelelementes
übermittelt, wobei der kommunikationssysteminterne Zellkopf entfernt und in den Zellkopf
der Zelle anstelle der Zellenroutinginformationen die ggf. umgewerteten Zellenroutinginformationen
eingefügt werden - Anspruch 4. Besonders vorteilhaft wird die Verifizierung des kommunikationssysteminternen
Zellkopfes von rundzusendenden Zellen und die Vermittlung dieser rundzusendenden Zellen
durch eine in jedem Koppelelement implementierte Rundsenderoutine bewirkt - Anspruch
5. Der vorteilhaft durch Programme realisierten Rundsenderoutine ist jeweils die Rundsendematrix
zugeordnet.
[0011] Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand zweier Blockschaltbilder
und einer Tabelle näher erläutert. Dabei zeigen
Figur 1 ein Koppelelement einer Koppelstruktur,
Figur 2 den Aufbau einer ATM-Zelle und
Figur 3 eine Rundsendematrix in einem Koppelelement gemäß Figur 1.
[0012] Figur 1 zeigt eines von mehreren Koppelelementen KE einer Koppelstufe KST. Eine nicht
dargestellte Koppelstruktur ist für kleine Kommunikationssysteme üblicherweise durch
eine Koppelstufe KST und für größere Kommunikationssysteme durch mehrere Koppelstufen
KST gebildet. Bei größeren Koppelstrukturen werden die Kommunikationsstufen untereinander
vermascht, d.h. Ausgangsleitungen AL1 .. AL8 bzw. Eingangsleitungen EL1 .. EL8 der
Koppelelemente KE werden miteinander in vorgegebener Weise verbunden. Für das Ausführungsbeispiel
sei weiterhin angenommen, daß das Koppelelement KE zur Vermittlung von im Asynchron-Transfer-Modus
(ATM) gebildete Zellen vorgesehen ist. Der prinzipielle Aufbau einer derartigen Zelle
Z ist in Figur 2 dargestellt. Die Zelle Z enthält einen Zellkopf ZK, in die Zellenroutinginformationen
zri eingefügt sind. Bei diesen Zellenroutinginformationen zri handelt es sich um eine
virtuelle Wege- und virtuelle Kanalinformation, mit deren Hilfe die zugehörige Zelle
Z durch ein im Asynchron-Transfer-Modus wirkendes Kommunikationsnetz übermittelt wird.
Desweiteren ist im Sinne einer Zellenselbststeuerung durch die Koppelstruktur für
jede Zelle Z ein mit internen Routinginformationen ri versehener, kommunikationssysteminterner
Zellkopf IZK angefügt. Mit Hilfe dieser internen Routinginformationen ri sucht sich
die jeweilige Zelle Z den festgelegten Pfad durch eine n-stufige Koppelstruktur selbsteuernd,
d.h. ohne Mitwirkung einer zentralen Kommunikationssystemsteuerung. Im kommunikationssysteminternen
Zellkopf IZK ist weiterhin ein Bereich für das Eintragen einer Rundsendeinformation
rsi vorgesehen. Für das Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß eine Rundsendeinformation
rsi beispielsweise als eine binäre Information - z.B. 0 - eingetragen ist, wodurch
die Zelle Z als rundzusendende Zelle bestimmt ist. Bei rundzusendenden Zellen Z ist
anstelle der üblichen internen Routinginformation ri eine Zeilenindexinformation zi
in den kommunikationssysteminternen Zellkopf IZK eingefügt.
[0013] Desweiteren ist im Koppelelement KE eine Steuerung ST mit einer zugeordneten Rundsendematrix
RSM vorgesehen. Die Steuerung ST kann eine separate Steuerung für das jeweilige Koppelelement
KE, ein Teil einer Koppelstufensteuerung oder einer Koppelstruktursteuerung darstellen.
[0014] Für das Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß eine rundzusendende Zelle RZ an der
vierten Eingangsleitung EL4 des Koppelelementes KE empfangen wird. Im kommunikationssysteminternen
Zellkopf ZK ist neben der Rundsendeinformation rsi eine beispielsweise die zweite
Zeile Z2 einer Rundsendematrix RSM anzeigende Zeilenindexinformation zi eingefügt.
[0015] Der prinzipielle Aufbau einer jedem Koppelelement KE zugeordneten Rundsendematrix
RSM ist in Figur 3 dargestellt. Die Rundsendematrix RSM weist n Zeilen Z1 .. Zn auf,
wobei jeder Zeile Z1 .. Zn eine Rundsendeverbindung - virtuelle oder logische Rundsendeverbindung
- zugeordnet ist. Aufgrund der in Figur 1 angegebenen acht Ausgangsleitungen der AL1
.. AL8 des Koppelelementes KE weist die Rundsendematrix RSM acht Spalten AL1 .. AL8
auf. In jede Spalte AL1 .. AL8 ist für jede Rundsendeverbindung eine koppelelementeindividuelle
Routinginformation kri eingetragen. Figur 3 zeigt weiterhin, daß eine koppelelementeindividuelle
Routinginformation kri durch eine Wegeinformation wi und durch eine Zeilenindexinformation
zi oder durch eine Zellenroutinginformation zri gebildet ist. Die Wegeinformation
wi stellt hierbei die wesentliche Routinginformation dar. Durch sie wird angezeigt,
ob die jeweilige rundzusendende Zelle RZ an diejenige Ausgangsleitung AL1 .. AL8 weitergeleitet
wird, in dessen Spalte die Wegeinformation wi eingetragen ist und sofern Weiterleiten
angezeigt wird, ob die jeweilige Ausgangsleitung AL1 .. AL8 die Ausgangsleitung der
Koppelstruktur darstellt oder die Ausgangsleitung mit einem weiteren Koppelelement
KE verbunden ist. Die Wegeinformation wi wird beispielsweise durch eine zwei Bit umfassende
binäre Information 00, 01 oder 10 realisiert. Zeigt die Wegeinformation wi - z.B.
10 - die Weiterleitung der rundzusendenden Zelle RZ an ein weiteres Koppelelement
KE an, so wird die nachfolgende in der Rundsendematrix RSM angegebene Zeilenindexinformation
zi anstelle der empfangenen Zeilenindexinformation zi in den kommunikationssysteminternen
Zellkopf IZK eingefügt und über die jeweilige Ausgangsleitung AL1 .. AL8 übermittelt.
Ist aufgrund der angegebenen Wegeinformation wi - z.B. 01 - eine Weiterleitung der
rundzusendenden Zelle RZ an eine Ausgangsleitung AL1 .. AL8 vorgesehen, die Ausgangsleitung
der Koppelstruktur darstellt, so wird der kommunikationssysteminterne Zellkopf IZK
entfernt und die nach der Wegeinformation wi angegebenen Zellenroutinginformationen
zri in den Zellkopf ZK der rundzusendenden Zelle RZ eingefügt. Die Zellenroutinginformation
zri weicht üblicherweise aufgrund einer kommunikationssysteminternen Umwertung von
den ursprünglich im Zellkopf ZK enthaltenen Zellenroutinginformationen zri ab.
[0016] Für das Ausführungsbeispiel sei weiterhin angenommen, daß die an der vierten Eingangsleitung
EL4 empfangene rundzusendende Zelle RZ aufgrund der in zweiter Zeile Z2 der Rundsendematrix
RSM angegebenen koppelelementeindividuellen Routinginformationen kri an die dritte
und fünfte Ausgangsleitung AL3, AL5 des Koppelelementes KE vermittelt werden soll.
Desweiteren sei angenommen, daß alle Ausgangsleitungen AL1 .. AL8 zu einer weiteren
Koppelstufe KST geführt sind. Folglich ist in der dritten und fünften Spalte AL3,
AL5 der Rundsendematrix RSM eine die Weiterleitung der rundzusendenden Zelle RZ anzeigende
Wegeinformation wi - z.B. 10 - und eine weitere Zeilenindexinformation zi angegeben.
Alle weiteren Spalten AL1 .. AL8 der zweiten Zeile Z2 der Rundsendematrix RSM sind
mit einer Wegeinformation wi - z.B. 00 - versehen, die das nicht Weiterleiten der
rundzusendenden Zelle RZ repräsentiert. Mit Hilfe der Steuerung ST wird die rundzusendende
Zelle RZ an die dritte und fünfte Ausgangsleitung AL3, AL5 vermittelt, wobei vorher
anstelle der empfangenen Zeilenindexinformation zi die in der Rundsendematrix RSM
in der dritten und fünften Spalte AL3, AL5 enthaltenen Zeilenindexinformation zi in
den kommunikationssysteminternen Zellkopf IZK eingefügt werden. Durch die aktuell
eingefügte Zeilenindexinformation zi ist die Zeile Z1 .. Zn der Rundsendematrix RSM
des folgenden Koppelelementes KE bestimmt. In dieser Zeile Z1 .. Zn sind die koppelelementeindividuellen
Routinginformationen ri für die Weitervermittlung der rundzusendenden Zelle im folgenden
Koppelelement KE gespeichert.
1. Verfahren zum Rundsenden von Zellen in einer im Asynchron-Transfer-Modus wirkenden
n-stufigen Koppelstruktur eines Kommunikationssystems, wobei eine Koppelstufe (KST)
durch Koppelelemente (KE) gebildet ist,
- bei dem im Sinne einer Zellenselbststeuerung durch die Koppelstruktur mit Hilfe
teilnehmersignalisierter Rundsendeursprungs- und Zielinformationen durch eine Koppelstruktursteuerung
vor jeder Zelle ein mit internen Routinginformationen (ri) versehener, kommunikationssysteminterner
Zellkopf (IKZ) angefügt wird, wobei bei Rundsendeverbindungen die internen Routinginformationen
(ri) durch eine Rundsende- und eine Zeilenindexinformation (rsi, zi) gebildet sind,
- bei dem jedem Koppelelement (KE) eine Rundsendematrix (RSM) zugeordnet ist, in die
in jeweils eine Rundsendeverbindung repräsentierende Zeile (Z1 .. Zn) mit Hilfe der
Koppelstruktursteuerung (ST) ermittelte, koppelelementindividuelle, durch jeweils
eine Wegeinformation (wi) und teilweise durch eine Zeilenindex- oder Zellenroutinginformation
(zi, zri) gebildete Routinginformationen (kri) spaltenweise eingetragen werden, wobei
die Spalten der Rundsendematrix (RSM) jeweils eine Ausgangsleitung (A1 .. A8) des
Koppelelements (KE) repräsentieren,
- bei dem nach Empfang einer rundzusendenden Zelle (RZ) in dem jeweiligen Koppelelement
(KE) der Koppelstruktur mit Hilfe der angegebenen Zeilenindexinformationen (zi) die
adressierte Zeile (Z1 .. Zn) in der Rundsendematrix (RSM) ermittelt wird und in Abhängigkeit
von den in der ermittelten Zeile (Z1 .. Zn) angegebenen koppelelementeindividuellen
Routinginformationen (kri) die Zellen an zumindest eine Ausgangsleitung (AL1 .. AL8)
des Koppelelementes (KE) rundgesendet werden, wobei vor dem Weiterleiten der Zelle
(RZ) an ein weiteres Koppelelement (KE) der Koppelstruktur in den kommunikationssysteminternen
Zellkopf (IKZ) anstelle der angegebenen Zeilenindexinformation (zi) eine in der koppelelementindividuellen
Routinginformation (kri) enthaltene weitere Zeilenindexinformation (zi) im Sinne des
Ermittelns der Zeile der Rundsendematrix (RSM) in dem weiteren Koppelelement (KE)
eingefügt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem Weiterleiten der Zelle (RZ) an eine einen Ausgang der Koppelstruktur repräsentierenden
Ausgangsleitung (AL1 .. AL8) des Koppelelementes (KE) die in der Rundsendematrix (RSM)
eingetragene Zellenroutinginformation (zri) in die Zelle (RZ) eingefügt und der kommunikationssysteminterne
Zellkopf (IKZ) entfernt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die koppelelementindividuelle Routinginformation (kri)
- entweder bei einer Nichtweiterleitung der rundzusendenden Zelle (RZ) zu einer durch
die Spalte der Rundsendematrix (RSM) bestimmten Ausgangsleitung (AL1 .. AL8) des Koppelelements
(KE) durch eine die Nichtweiterleitung anzeigende Wegeinformation (wi),
- oder bei Weiterleitung der rundzusendenden Zelle (RZ) an eine Ausgangsleitung (AL1
.. AL8) des Koppelelementes (KE) durch eine die entsprechende Weiterleitung der rundzusendenden
Zelle (RZ) anzeigende Wegeinformation (wi) und eine Zeilenindex- oder Zellenroutinginformation
(zi, zri) gebildet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Koppelelementen (KE) nach dem Verifizieren einer in der durch die empfangene
Zeilenindexinformation (zi) ermittelten Zeile (Z1 .. Zn) der Rundsendematrix (RSM)
angegebenen, koppelelementindividuellen Routinginformation (kri),
- die durch eine die Nichtweiterleitung anzeigende Wegeinformation (wi) gebildet ist,
die rundzusendende Zelle (RZ) nicht an diejenige Ausgangsleitung (AL1 .. AL8) des
Koppelelementes (KE) übermittelt wird, in deren zugeordneter Spalte der Rundsendematrix
(RSM) die koppelelementindividuelle Routinginformation (kri) eingetragen ist,
- oder die durch eine eine Weiterleitung anzeigende Wegeinformation (wi) und durch
eine Zeilenindexinformation (zi) gebildet ist, die rundzusendende Zelle (RZ) an die
zugeordnete Ausgangsleitung (AL1 .. AL8) übermittelt wird, wobei in den kommunikationssysteminternen
Zellkopf (IKZ) anstelle der empfangenen die verifizierte Zeilenindexinformation (zi)
eingefügt ist,
- oder die durch eine eine Weiterleitung anzeigende Wegeinformation (wi) und eine
gegebenenfalls umgewertete Zellenroutinginformation (rzi) gebildet ist, die zugehörige
rundzusendende Zelle (RZ) an die zugeordnete, einen Ausgang der Koppelstruktur repräsentierende
Ausgangsleitung (AL1 .. AL8) des Koppelelementes (KE) übermittelt wird, wobei der
kommunikationssysteminterne Zellkopf (IKZ) entfernt und in den Zellkopf (ZK) der rundzusendenden
Zelle (RZ) anstelle der Zellenroutinginformationen (zri) die gegebenenfalls umgewerteten
Zellenroutinginformationen (zri) eingefügt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Verifizierung des kommunikationssysteminternen Zellkopfes (IKZ) von rundzusendenden
Zellen (RZ) und die Vermittlung der rundzusendenden Zellen (RZ) in jedem Koppelelement
(KE) eine Rundsenderoutine vorgesehen ist.