[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Regenerativ-Wärmetauschers
und einen Regenerativ-Wärmetauscher, der einen umlaufenden, radial und axial abgedichtete
Speichermassen aufweisenden Rotor besitzt. Der Regenerativ-Wärmetauscher läßt sich
sowohl für Luftvorwärmer (Luvos) als auch für Gasvorwärmer (Gavos) einsetzen.
[0002] Bei Kraftwerks- und Industriefeuerungsanlagen werden die Abgase in einem Regenerativ-Wärmetauscher
zur Vorwärmung der Verbrennungsluft genutzt. Bei diesem Prozeß können bspw. die im
Abgas enthaltenden Stickoxide (NOx) weitgehend reduziert werden, indem in diesem Fall
die Speichermassen des Regenerativ-Luftvorwärmers ganz oder teilweise als katalytisch
wirksame Elemente ausgeführt sind und vor allem Ammoniak als Reduktionsmittel zugegeben
wird. In der Regel ist das NOx-haltige Abgas das Rauchgas einer Feuerung, das am Ende
eines Dampferzeugers zur Vorwärmung der Verbrennungsluft den Regenerativ-Wärmetauscher
durchströmt.
[0003] Es entspricht dem Stand der Technik (vgl. den Prospekt "Regenerativ-Wärmetauscher"
der Firma Lugat Aktiengesellschaft für Luft- und Gastechnik, Basel), daß bei Regenerativ-Wärmetauschern
mit umlaufenden Speichermassen die Rotoren und damit die Rotor- bzw. Speichermassenkammern
sowohl in radialer als auch in Umfangsrichtung abgedichtet sind, um den Übertritt
von einem in das andere Medium, d.h. von Rohgas in das Reingas zu vermeiden. Bei Rotorabdichtungen
mit rotierenden Heizflächen werden daher federnde Streifbleche eingesetzt. Diese sind
an allen Radialwänden befestigt und so einjustiert, daß sie über die Radialholme des
Wärmetauschergehäuses schleifen. Außerdem befinden sich Streifbleche im Umfangsbereich
beider Rotorstirnseiten, die ebenfalls schleifend am Rotorgehäuse anliegen. Durch
die Radialdichtungen werden die den Wärmetauscher durchströmenden Medien voneinander
getrennt, und durch die Umfangsdichtungen lassen sich vornehmlich Bypaß-Strömungen
vermeiden.
[0004] Bei Anlagen zur Abgasreinigung bzw. Schadgasminderung sind die Anforderungen an die
einzelnen Komponenten heutzutage sehr hoch. So wird bspw. für einen Wärmetauscher,
der in einer Müllverbrennungsanlage das Abgas zur katalytischen Reinigung auf die
nötige Reaktionstemperatur vorwärmt, ein Leckage-Wert von deutlich unter 0,3% gefordert,
um Dioxin- und Furan-Emissionen zu vermeiden. Dabei hat es sich herausgestellt, daß
bei den bekannten, federnden Dichtungssystemen bei einem Regenerativ-Wärmetauscher
mit umlaufenden Speichermassen eine solche Forderung nicht erfüllt werden kann.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zu schaffen, die bei einem Regenerativ-Wärmetauscher der eingangs genannten Art einen
hohen Dichtheitsgrad erlauben und Leckagen weitestgehend vermeiden.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das den Rotor peripher umschließende
Gehäuse und die radial zwischen den wärmetauschenden Medien angeordneten Trennzonen
als Sperrkammern (Umfangs- bzw. Radialkammern) ausgebildet sind. Mit dem somit erreichten
Sperrkammersystem läßt sich ein direkter Kontakt bzw. ein Übertritt der wärmetauschenden
Medien von dem einen zu dem anderen vermeiden, denn die beiden Durchströmungsbereiche
sind am Ein- und Austritt, d.h. beidseitig des Rotors, ringsum abgedichtet und durch
eine Sperrkammer voneinander getrennt. Mit dieser Art der Rotorabdichtung wird vermieden,
daß das Medium mit dem höheren Druck direkt zum Medium mit dem geringeren Druck übertritt;
Spaltleckagen sammeln sich vielmehr zunächst im Wärmetauschergehäuse und strömen erst
dann von da aus über die nächsten Dichtungen in die Bereiche mit geringeren Drücken
ab. Die strömenden Medien sind an jeder Rotorstirnseite in sich völlig abgedichtet,
und im Wärmetauscher liegen in radialer Richtung an allen Stellen Doppeldichtungen
vor.
[0007] Es wird vorgeschlagen, daß an der kalten und der heißen Stirnseite am äußeren Umfang
des Rotors angeordnete, vorzugsweise als Dichtleisten mit einer dem Bogenmaß von mindestens
zwei Speichermassenkammern entsprechenden Länge ausgebildete Umfangsdichtungen die
Umfangskammern begrenzen.
[0008] Es wird vorgeschlagen, daß die beidseitig des Rotors in den Trennzonen angeordneten
Radialdichtungen jeweils mindestens eine Speichermassenkammer voll abdecken. Die Radialdichtungen
sind somit an die Abmessungen bzw. die Kontur einer Rotorkammer angepaßt. Während
sich für die stirnseitigen Umfangsdichtungen zwar segmentierte, jedoch im wesentlichen
axial aufliegende Ringsegmente vorsehen lassen, sind die Radialdichtungen im wesentlichen
streifenartig, mit einem sich an ihren außenliegenden Enden weitenden Verlauf ausgebildet;
nach dem Auflegen der Umfangsdichtungen lassen sich die Radialdichtungen bündig zwischen
diese einfügen. Es läßt sich damit in vorteilhafter Weise erreichen, daß die Umfangs-
und die Radialdichtungen eine in einer gemeinsamen Ebene liegende, an den Stoßstellen
lückenlos durchgehende bzw. ineinander übergehende Dichtfläche bilden.
[0009] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Umfangs- und die
Radialdichtungen elastisch angestellt sind. Die Dichtungen sind hierbei im Unterschied
zu den bekannten federnden Blechlamellendichtungen als axial aufliegende, breite Dichtleisten
ausgebildet, die sich der betriebsbedingten Wärmeausdehnung des Rotors problemlos
anpassen. Sie werden dem jeweiligen Betriebszustand folgend über eine Sensorsteuerung,
wie bekannt, vollautomatisch eingestellt. Aufgrund der elastischen, federnd nachgiebigen
Anordnung der Abdichtungen kann der Rotor bei größeren Temperaturunterschieden nicht
im Gehäuse blockieren, wie auch im Störfall, bspw. bei Stillstand des Motors, eventuell
einseitige Verformungen zu keinem Blockieren führen können, so daß sich der Rotor
aus jeder Betriebsposition heraus jederzeit wieder anfahren läßt.
[0010] Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Umfangskammern unterteilt sind,
h.h. bei einem Regenerativ-Wärmetauscher mit vertikaler Drehachse eine obere und eine
untere bzw. bei einem Regenerativ-Wärmetauscher mit einer horizontalen Drehachse eine
hintere und eine vordere Kammer aufweisen. Im Bereich der beiden Kammern sind zur
Unterteilung zylindrische Dichtungen um den Rotor gelegt. Die unterteilten Umfangskammern
erlauben in vorteilhafter Weise eine Betriebsweise des Regenerativ-Wärmetauschers,
bei der gezielt und angemessen den örtlich im Wärmetauscher gegebenen Druckverhältnissen
entsprechend an den jeweiligen Dichtstellen abgesaugt, gesperrt, ausgeblasen oder
ausgesaugt werden kann. Eine solche Betriebsweise ist allerdings auch bei nicht unterteilten
Umfangskammern möglich.
[0011] Die erfindungsgemäß radial erreichten Doppeldichtungen erlauben es in vorteilhafter
Weise, an die Sperrkammern entweder eine Absaugung, z.B. einen Ventilator, oder eine
Sperrgasleitung anzuschließen und damit entweder einen Unter- oder einen Überdruck
zu erzeugen, sowie an die Radialkammern eine Spülgaszuleitung anzuschließen. Das bietet
die Möglichkeit, Spaltleckagen in Regenerativ-Wärmetauschern auf einfache Art und
Weise gezielt teilweise oder auch völlig zu vermeiden, z.B. durch Absaugung oder Zuführung
von Sperrgas. Außerdem können über die betreffenden Radialbereiche Schleißverluste
durch Ausblasen minimiert werden. Schließlich wird mit jedem Spülvorgang zusätzlich
erreicht, daß jede Speichermassenzelle bzw. -kammer vom schadstoffbeladenen Rohgassektor
kommend im Bereich der radialen Doppeldichtung mit sauberem Gas ausgespült wird, bevor
sie in den Reingassektor eintritt.
[0012] Sämtliche Rotor-Abdichtungen lassen sich mit mechanischen Vorrichtungen den jeweiligen
Betriebsverhältnissen entsprechend an die Rotorstirnflächen dicht anlegen. Die Verstellungen
können von Hand oder auch automatisch durchgeführt werden; dabei lassen sich größere
Bereiche der Umfangsdichtungen, deren Bogenmaß mindestens der Bogenlänge von zwei
Speichermassenkammern entsprechen sollte, von einzelnen Betätigungspunkten aus feststellen.
Zur Betätigung lassen sich Hebel einsetzen, die von den Betätigungspunkten aus zu
den einzelnen Verbindungsstellen an den Dichtungen reichen. Die Anzahl der Betätigungsvorrichtungen
läßt sich auf diese Weise verringern. Damit die Betätigungs- und Andruckkräfte der
Dichtungen möglichst gering sind, werden die Gewichte der Dichtplatten bzw. -ringe
durch Gegengewichte über die vorhandenen Hebelgestänge ausgeglichen. Gegenüber Anstellfedern
haben Gegengewichte den Vorteil, daß die Reaktionskräfte auch bei unterschiedlichen
Abdichtungspositionen konstant bleiben.
[0013] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der
nachfolgenden Beschreibung, in der einige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der
Erfindung näher erläutert sind. Es zeigen:
- Figur 1
- den Querschnitt eines erfindungsgemäßen Regenerativ-Wärmetauschers mit umlaufenden
Speichermassen, schematisch dargestellt;
- Figur 2
- den Regenerativ-Wärmetauscher gemäß Fig. 1 entlang der Linie II-II geschnitten;
- Figur 3
- in teilweise geschnittener Darstellung die Vorderansicht eines Regenerativ-Wärmetauschers
mit einer angeschlossenen Leckage-Absaugung; und
- Figur 4
- in teilweise geschnittener Darstellung die Vorderansicht eines Regenerativ-Wärmetauschers
mit einem Sperrgasanschluß.
[0014] Der Regenerativ-Wärmetauscher 1 gemäß Fig. 1 besitzt einen um eine vertikale Drehachse
2 rotierenden Rotor 3, der zahlreiche Speichermassenzellen bzw. -kammern 4 (vgl. Fig.
2) aufweist. Der Regenerativ-Wärmetauscher 1 wird gemäß Pfeilrichtung 5, d.h. von
oben nach unten von heißem, von einem nicht dargestellten Dampferzeuger über einen
Kanal zugeführtes Abgas durchströmt, während im Gegenstrom gemäß Pfeilrichtung 6 Reingas
oder Luft, den von dem Abgas aufgeheizten Speichermassenkammern 4 zugeführt wird.
Das Reingas bzw. die Luft kühlt die Speichermassenkammern 4 ab und strömt oben, d.h.
an der heißen Seite 7 aus dem Wärmetauscher 1 heraus.
[0015] Sowohl an der heißen Seite 7 als auch an der kalten Seite 8 sind auf den Rotor 3
an dessen äußerem Umfang bzw. Rand ringartige Umfangsdichtungen 9 aufgelegt, die segmentartig
unterteilt sind und eine Bogenlänge 11 aufweisen, die ein Mehrfaches der Bogenlänge
einer Speichermassenkammer 4 entsprechen (vgl. Fig. 2); in dem in Fig. 2 dargestellten
Beispiel bestehen die Umfangsdichtungen 9 aus vier an den Stoßstellen eng aneinandergefügten
Viertelkreisringen. Die Umfangsdichtungen 9 schaffen in dem Bereich zwischen dem das
den Rotor 3 axial umschließende Gehäuse 12 und dem Rotor 3 Sperr- bzw. Umfangskammern
13.
[0016] Weiterhin sind in den die beiden Medienströme 5 bzw. 6 voneinander trennenden Trennzonen
14 Radialkammern 15 (vgl. Fig. 1) ausgebildet, indem in diesen Zonen Radialdichtungen
16 jeweils oben und unten auf den Rotor 3 aufgelegt sind; die Radialdichtungen 16
sind im wesentlichen streifenförmig, mit sich weitenden Enden ausgebildet und so bemessen,
daß sie eine Speichermassenkammer 4 völlig abdecken. Auf diese Weise sind die den
Regenerativ-Wärmetauscher 1 im Gegenstrom durchströmenden Medien 5 bzw. 6 auf jeder
Rotorstirnseite, d.h. sowohl an der heißen als auch an der kalten Seite 7 bzw. 8 in
sich völlig abgedichtet; im Wärmetauscher liegen in der radialen Erstreckung des Rotors
3 somit Doppeldichtungen vor. Die Radialdichtungen 16 sind so bemessen, daß sie sich
- den Durchmesser der Umfangsdichtungen 9 überbrückend - in die Umfangsdichtungen
9 einpassen lassen. Sämtliche aufgrund der Umfangsdichtungen 9 und der Radialdichtungen
16 entstehenden Dichtflächen liegen in einer Ebene, d.h. es liegt kein Versatz zwischen
ihnen vor; außerdem besitzen sie keinerlei Durchdringungen von Antriebs- und sonstigen
Betätigungselementen.
[0017] Die Umfangsdichtungen 9 und die Radialdichtungen 16 sind elastisch, d.h. nachgiebig
federnd angestellt bzw. an den Rotor angedrückt. Zu diesem Zweck sind für die Umfangsdichtungen
9 sowohl an der heißen als auch an der kalten Seite 7 bzw. 8 des Rotors 3 mehrereBetätigungspunkte
17 für den manuellen oder vollautomatischen Betrieb vorhanden; jeweils einem größeren
Bereich der Umfangsdichtungen 9 ist dabei ein Betätigungspunkt 17 zugeordnet, von
dem aus sich Hebel 18 zu den Dichtungen erstrecken. Damit ist es möglich, von wenigen
Betätigungspunkten 17 aus die gesamten Umfangsdichtungen 9 soweit wie nötig zu beeinflussen.
Zum Andrücken der Radialdichtungen 16 sind an den in den Trennzonen 14 ausgebildeten,
geschlossenen Radialkammern 15 Anstellfedern 19 (vgl. Fig. 1) angeordnet.
[0018] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Regenerativ-Wärmetauscher 1 sind die Umfangskammern
13 durch eine um den Mantel des Rotors 3 gelegte Ringdichtung 21 in eine obere und
eine untere Kammer 13a, 13b unterteilt. An die obere Kammer 13a ist eine Zuleitung
22 für eine obere Absaugung bzw. Abdrückung und an die untere Kammer 13b ist eine
Zuleitung 23 für eine untere Absaugung bzw. Abdrückung angeordnet; die Zuleitungen
dienen zur Leckage-Minimierung bzw. -Vermeidung. Die Umfangskammern 13 bzw. 13a, 13b
und die Radialkammern 15 lassen sich nämlich gemeinsam oder getrennt über einen separaten
Ventilator absaugen und damit auf einem Unterdruck halten, oder in umgekehrter Weise
mit Sperr- oder Spülgas beaufschlagen und auf einen Überdruck bringen.
[0019] Bei der Ausführung eines Regenerativ-Wärmetauschers 100 nach Fig. 3 ist eine Leckage-Absaugung
für das Sperrkammer- und Dichtungssystem genauer dargestellt; sie besteht aus Rohranschlüssen
24, 25, über die ein nicht dargestellter Ventilator in Pfeilrichtung 26 Leckagen aus
der in diesem Fall nicht unterteilten Umfangskammer 13 und der unteren Radialkammer
15 absaugt.
[0020] Der in Fig. 4 dargestellte Regenerativ-Wärmetauscher 200 unterscheidet sich von der
Ausführung nach Fig. 3 im wesentlichen lediglich dadurch, daß über die Rohranschlüsse
24 bzw. 25 in umgekehrter Richtung, d.h. gemäß den Pfeilen 27 Sperr- bzw. Spülgas
in die Umfangskammer 13 bzw. Radialkammer 15 eingebracht wird. Außerdem ist noch eine
Rohrleitung 28 an die obere Radialkammer 15 angeschlossen, über die das eingeleitete
Sperr- bzw. Spülgas nach dem Durchströmen des Sperrkammer- und Dichtungssystems wieder
nach außen austreten kann.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1, 100, 200
- Regenerativ-Wärmetauscher
- 2
- Drehachse
- 3
- Rotor
- 4
- Speichermassenkammer
- 5
- Pfeilrichtung
- 6
- Pfeilrichtung
- 7
- heiße Seite
- 8
- kalte Seite
- 9
- Umfangsdichtung
- 10
- 11
- Bogenlänge
- 12
- Gehäuse
- 13, 13a, 13b
- Sperrkammer
- 14
- Trennzone
- 15
- Radialkammer
- 16
- Radialdichtung
- 17
- Befestigungspunkt
- 18
- Hebel
- 19
- Anstellfeder
- 20
- 21
- Ringdichtung
- 22
- Zuleitung
- 23
- Zuleitung
- 24
- Rohranschluß
- 25
- Rohranschluß
- 26
- Pfeilrichtung
- 27
- Pfeil
- 28
- Rohrleitung
1. Regenerativ-Wärmetauscher mit einem umlaufenden, radial und axial abgedichtete Speichermassen
aufweisenden Rotor,
dadurch gekennzeichnet,
daß das den Rotor (3) peripher umschließende Gehäuse (12) und die radial zwischen
den wärmetauschenden Medien angeordneten Trennzonen (14) als Sperrkammern (Umfangs-
bzw. Radialkammern 13; 13a, 13b bzw. 15) ausgebildet sind.
2. Regenerativ-Wärmetauscher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der kalten und der heißen Stirnseite (7, 8) am äußeren Umfang des Rotors (3)
angeordnete Umfangsdichtungen (9) die Umfangskammern (13; 13a, 13b) begrenzen.
3. Regenerativ-Wärmetauscher nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangsdichtungen (9) als Dichtleisten mit einer dem Bogenmaß von mindestens
zwei Speichermassenkammern (4) entsprechenden Länge ausgebildet sind.
4. Regenerativ-Wärmetauscher nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beidseitig des Rotors (3) in den Trennzonen (14) angeordneten Radialdichtungen
(16) jeweils mindestens eine Speichermassenkammer (4) voll abdecken.
5. Regenerativ-Wärmetauscher nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangs- und die Radialdichtungen (9, 16) eine in einer gemeinsamen Ebene
liegende, an den Stoßstellen lückenlos durchgehende Dichtfläche bilden.
6. Regenerativ-Wärmetauscher nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangs- und die Radialdichtungen (9, 16) elastisch angestellt sind.
7. Regenerativ-Wärmetauscher nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangskammern in eine obere bzw. hintere und eine untere bzw. vordere Kammer
(13a, 13b) unterteilt sind.
8. Regenerativ-Wärmetauscher nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch
eine zwischen den beiden Kammern (13a, 13b) an den Mantel des Rotors (3) gelegte Dichtung
(21).
9. Regenerativ-Wärmetauscher nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß an die Sperrkammern (13, 13a, 13b bzw. 15) eine Absaugung (22, 23; 24, 26) angeschlossen
ist.
10. Regenerativ-Wärmetauscher nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß an die Sperrkammern (13, 13a, 13b bzw. 15) eine Sperrgaszuleitung (24, 25) angeschlossen
ist.
11. Regenerativ-Wärmetauscher nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß an die Radialkammern (15) eine Spülgaszuleitung angeschlossen ist.
12. Verfahren zum Betreiben eines Regenerativ-Wärmetauschers nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß gezielt und angemessen den örtlich im Wärmetauscher (1, 100, 200) gegebenen Druckverhältnissen
entsprechend an den jeweiligen Dichtstellen abgesaugt, gesperrt, ausgeblasen oder
ausgesaugt werden kann.