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EP 0 589 010 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.11.1995 Patentblatt 1995/44 |
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Anmeldetag: 07.04.1993 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9300/063 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9320/903 (28.10.1993 Gazette 1993/26) |
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VERFAHREN ZUM HERSTELLEN EINER BESPANNUNGSSAITE IN LIEFERFORM FÜR BALLSCHLÄGER, INSBESONDERE
TENNISSCHLÄGER
PROCESS FOR PRODUCING A READY-TO-USE STRING FOR RACQUETS, ESPECIALLY TENNIS RACQUETS
PROCEDE DE FABRICATION D'UNE CORDE DE MISE EN TENSION PRETE A L'EMPLOI POUR RAQUETTES,
NOTAMMENT POUR RAQUETTES DE TENNIS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
09.04.1992 AT 747/92
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.1994 Patentblatt 1994/13 |
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Patentinhaber: ISOSPORT VERBUNDBAUTEILE Ges.m.b.H. |
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A-7000 Eisenstadt (AT) |
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Erfinder: |
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- SCHAMESBERGER, Robert
A-7000 Eisenstadt (AT)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-86/02850 US-A- 2 338 848
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DE-C- 510 390
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Bespannungssaite in Lieferform
für Ballschläger, insbesondere Tennisschläger, bei dem die Bespannungssaite - zu ihrer
Konditionierung für den Bespannungsvorgang - unter Zugspannung auf eine Trägerspule
aufgebracht und dort zumindest im wesentlichen in ihrer Länge konstant gehalten wird.
Stand der Technik
[0002] Ein Verfahren dieser Art ist aus der WO-A1-86/02850 bekannt. Dabei wird die Rohsaite
von einer mit einem definierten Drehmoment gebremsten Vorratstrommel unter Zugspannung
abgezogen und eben bei dieser Zugspannung, die in der Saite eine Dehnung im Bereich
von 5 bis 15% erzeugt, in einer für den Bespannungsvorgang benötigten Länge auf die
Trägerspule aufgewickelt.
[0003] Wenn man die so durch Vorspannung konditionierte Bespannungssaite von der Trägerspule
abnimmt und damit - ohne längeres Warten - einen Ballschläger, insbesondere, einen
Tennisschläger bespannt, nimmt die Härte der Bespannung mit der Zeit weniger stark
ab als bei einer Bespannung mit einer unkonditionierten Bespannungssaite der gleichen
Art. Mit dem in der genannten WO-A1-86/02850 beschriebenen Verfahren erzielt man gute
Ergebnisse.
[0004] Es hat sich nun aber gezeigt, daß mit der in der genannten WO-A1-86/02850 beschriebenen
besonderen Art des Aufspulens die Größe der Vorspannung über die Länge der aufzuspulenden
Bespannungssaite schwankt. So steigt beim Anfahren des zu bespulenden Trägerkörpers
die Zugspannung und damit die Dehnung in der Bespannungssaite während einer nicht
unbeträchtlichen Zeitspanne zunächst von Null auf einen Maximalwert an; sie ist während
dieser Zeit also nicht konstant. Analoges gilt für das Abbremsen am Ende der Trägerkörperbewicklung.
Außerdem ist wegen des Kriechens der Bespannungssaiten unter Zugspannung die Saitendehnung
noch von der Aufwickelgeschwindigkeit abhängig. Zwecks besserer Stabilisierung der
Dehnung wäre ein möglichst langsames Aufwickeln wünschenswert. Dies würde aber wieder
die Anfahr- und Abbremsperioden mit ihren ungleichmäßigen Dehnungen verlängern.
Darstellung der Erfindung
[0005] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen
gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben,
bei dem eine über die Bespannungssaitenlänge gleichmäßigere Vorspannung erzielt wird
als bei den genannten bekannten Verfahren.
Beschreibung der Figuren
[0006] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren unmaßstäblich näher erläutert.
Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Trägerspule in einer Teildarstellung senkrecht zur Spulenachse im Aufriß;
Fig. 2 diese Trägerspule in einem Riß parallel zur Spulenachse;
Fig. 3 das Detail A der Trägerspule (siehe Fig. 2), nun aber im bewickelten Zustand;
Die Figuren 4 - 8 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens in fünf verschiedenen Phasen des Verfahrensablaufes,
und
Fig. 9 die Aufsicht auf die genannte Vorrichtung, die zum gleichzeitigen Konditionieren
von zwei Bespannungssaiten bestimmt ist.
[0007] Eine Trägerspule 1 (siehe die Figuren 1 bis 3) weist eine konvexe, kreiszylindrische
Fläche 2 auf, die auf beiden Seiten von Spulenwänden 3, 4 begrenzt ist. An einer der
beiden Spulenwände 3 ist ein Schlitz 5 zum Befestigen eines der Enden des auf die
Trägerspule 1 aufzubringenden Bespannungssaitenabschnitts 7 angebracht. Außerdem ist
ein nasenförmiger Vorsprung 8 mit einer Einrichtung 9 zum Befestigen des zweiten Bespannungssaiten-Endes
vorgesehen, deren detaillierte Ausführung und Funktionsweise weiter unten erläutert
werden wird. In Fig. 3 erkennt man auch den als Wicklung aufgebrachte Bespannungssaitenabschnitt
7.
[0008] Eine Vorrichtung, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum gleichzeitigen
Konditionieren von zwei Bespannungssaiten geeignet ist, sei nun schematisch anhand
der Figuren 4 und 9 beschrieben.
[0009] Die Vorrichtung besteht aus einem Gestell 11 mit einer Schlittenführung 12, in der
ein Trägerspulen-Schlitten 13 in horizontaler Richtung verstellbar ist. Auf der, Schlitten
13 ist ein mittels eines steuerbaren Antriebes 14 drehbarer Aufnahmedorn 15 vorgesehen
(siehe Fig. 9), auf dem zwei Trägerspulen 1 gleichzeitig aufgenommen werden können.
Anschließend an das in der Zeichnung rechte Ende der Schlittenführung 12 ist eine
Fixiereinrichtung 16 mit einem Druckbalken 17 sowie eine Saitenführung 18 angeordnet.
Zur Vorrichtung gehören noch zwei Vorratstrommeln 20 für die Rohsaiten 19.
[0010] Zu Beginn des erfindungsgemäßen Verfahrens nimmt der Schlitten 13 seine rechte Endstellung
ein. An diesem Ende der Vorrichtung steht auch der Bedienungsmann. Von ihm werden
zunächst zwei leere Trägerspulen 1 auf den Aufnahmedorn 15 aufgesteckt, der in dieser
Phase gegen Drehung gesichert ist. Danach werden die Enden 6 der beiden von den Vorratstrommeln
20 abgesogenen Rohsaiten 20 durch die Öffnung 21 der Fixiereinrichtung 16 durchgezogen
und - jeweils mit einem Endknoten 10 versehen - in den Schlitzen 5 der jeweiligen
Trägerspulen 1 fixiert. Diese Phase des Verfahrens ist in Fig. 4 dargestellt.
[0011] Danach wird der Trägerspulen-Schlitten 13 nach links (siehe Fig. 5) bis zu seiner
linken Endstellung bewegt, wobei von den beiden Vorratstrommeln jeweils eine Rohsaite
19 in einer Länge 1 von 11 m, das ist die Länge des zu konditionierenden Bespannungssaitenstückes,
abgezogen wird. Die Verstellbewegung des Schlittens 13 erfolgt dabei vorteilhaft mittels
eines Zahnstangenantriebes mit einem auf dem Schlitten 13 angeordneten (nicht dargestellten)
Antriebaggregat.
[0012] Als nächsten Verfahrensschritt wird nun der Druckbalken 17 der Fixiereinrichtung
16 abgesenkt und damit die abgezogenen Bespannungssaitenabschnitte 7 zwischen den
Trägerspulen 1 und der Fixiereinrichtung 16 festgehalten (siehe Fig. 6). Hiernach
wird zwischen dem Druckbalken 17 und der Saitenführung 18,an jeder der beiden Bespannungssaitenabschnitte
separat, eine mit dem Pfeil 22 angedeutete Kraft z.B. über eine Zeit von 30 s aufgebracht,
derart, daß sie in den zwischen den Trägerspulen 1 und der Saitenführung 18 aufgespannten
Bespannungssaitenabschnitten 7 nach dieser Zeit eine vorgegebene Dehnung, die vorteilhaft
einen Wert im Bereich von 5 bis 15% hat, erzeugt.
[0013] Anschließend wird - unter Aufrechterhaltung der in den beiden Bespannungssaitenabschnitten
7 herrschenden Zugspannung - der Schlitten 13 unter gleichzeitiger entsprechender
Drehung der Trägerspulen 1 mithilfe des Aufnahmedornes 15 bzw. Aufspulung der Bespannungssaitenabschnitte
7 möglichst rasch (z.B. in 12 s) in seine rechte Endstellung bewegt (siehe Fig. 7).
Bei der Aufspulung der Bespannungssaiten werden die Trägerspulen jeweils in zwei Lagen
bewickelt.
[0014] Für jede der beiden Trägerspulen wird das Ende 23 der Bespannungssaite dann - wie
nun anhand von Fig. 3 erläutert - unter Zugspannung stehend an der Trägerspule 1 fixiert
(siehe Fig. 8). Der nasenförmige Vorsprung 8 der dazu benutzten Fixiereinrichtung
9 weist eine Bohrung 24 auf, die mit einem Längsschlitz 25 mit der Oberseite 26 des
Vorsprungs 8 in Verbindung steht. Zur Fixierung wird die Bespannungssaite 7 durch
den Längsschlitz 25 in die Bohrung 24 des Vorsprungs 8 gedrückt. Vor diesem Vorsprung
8 wird eine geschlitzte Klemmbuchse 27 und eine mit diesem zusammenwirkende längsgeschlitzte
Klemmhülse 28 auf das zu fixierende Bespannungssaiten-Ende 23 aufgebracht und die
Klemmhülse 28 mit ihrem konischen Ende 29 in die Klemmbuchse 27, die in die Bohrung
24 eingreift und sich an dem Vorsprung 8 abstützt, hineingeschoben, wodurch beide
auf dem Bespannungssaiten-Ende 23 aufgeklemmt werden. Danach wird die Einwirkung der
Kraft 22 aufgehoben und die Bespannungssaite an der Stelle 30 durchgetrennt. Infolge
der Entlastung der Bespannungssaite jenseits der Fixiereinrichtung 16 zieht der auf
der Trägerspule 1 unter Zugspannung stehende Bespannungssaitenabschnitt 7 die Klemmhülse
28 gegen die Klemmbuchse 27 bzw. den Vorsprung 8 und verstärkt damit die Fixierung.
[0015] Als letzter Verfahrensschritt werden die beiden fertig bewickelten Trägerspulen 1
von dem Aufnahmedorn 15 abgenommen und durch zwei leere ersetzt.
[0016] Das erfindungsgemäße Verfahren hat zunächst den Vorteil, daß die Bespannungssaite
mit einer über seine Länge gleichbleibenden Vorspannung auf die Trägerspule aufgebracht
wird. Außerdem können - betreut von nur einem Bedienungsmann, der dabei seinen Standplatz
an der rechten Endstellung des Schlittens 13 nicht ändern muß - mehrere Trägerspulen
1 gleichzeitig bewickelt werden, wodurch sich eine hohe Produktivität des Verfahrens
ergibt.
Gewerbliche Verwertbarkeit
[0017] Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Herstellen einer Bespannungssaite
in Lieferform für Ballschläger, insbesondere Tennisschläger, wird eine über die Bespannungssaitenlänge
gleichmäßigere Vorspannung erzielt als bei den bekannten Verfahren.
1. Verfahren zum Herstellen einer Bespannungssaite in Lieferform für Ballschläger, insbesondere
Tennisschläger, wobei die Bespannungssaite - zur Konditionierung für den Bespannungsvorgang
- unter Zugspannung auf eine Trägerspule, und dort zumindest im wesentlichen in ihrer
Länge konstant gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der von einem Magazin
abzuziehenden Rohsaite (10) am Umfang der Trägerspule (1) befestigt wird, daß die
Trägerspule (1) danach vom Magazin wegbewegt wird und dabei eine für die Lieferform
ausreichende Länge an Rohsaite vom Magazin abzieht, daß der gesamte abgezogene Rohsaitenabschnitt
einer Zugspannung unterworfen wird, die an ihm eine Dehnung im Bereich von 5 bis 15%
erzeugt, daß - bei Aufrechterhaltung der Zugspannung - der gedehnte Saitenabschnitt
(7) unter gleichzeitiger Bewegung der Trägerspule (1) auf das Rohsaiten-Magazin zu
auf die Trägerspule (1) aufgewickelt wird und daß schließlich das zweite Ende (23)
des gedehnten Saitenabschnitts (7) am Umfang der Trägerspule (1) befestigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (6) von mehreren
Rohsaiten (19) an zugehörige Trägerspulen (1) befestigt werden, daß die entsprechenden
Rohsaiten (19) gleichzeitig von ihren Magazinen abgezogen werden, daß die abgezogenen
Rohsaitenabschnitte (7) zumindest im wesentlichen gleichzeitig Zugspannungen unterworfen
und danach gleichzeitig auf ihre Trägerspulen (1) aufgewickelt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abgezogenen Rohsaitenabschnitte
(7) während einer Zeit von mehr als 20s einer Zugspannung unterworfen werden, bevor
ihre Aufwicklung auf die Trägerkörper (1) erfolgt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bespannungssaitenabschnitte
(7) während einer Zeit von weniger als 4 s auf die zugehörigen Trägerspulen (1) aufgewickelt
werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Ende (23) des jeweiligen Bespannungssaitenabschnitts (7) unter Zugspannung stehend
am Umfang der Trägerspule (1) befestigt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung mit Hilfe einer
geschlitzten Klemmhülse (28) erfolgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die eingesetzte
Bespannungssaite zumindest überwiegend aus einem verstreckten thermoplastischen Kunststoff
besteht.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der verstreckte thermoplastische
Kunststoff ein Polyolefin enthält oder aus einem Polyolefin besteht.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyolefin zumindest überwiegend
aus Polypropylen besteht.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyolefin zumindest überwiegend
ein nukleiertes Polypropylen ist.
1. Process for the production of a ready-to-use string for racquets, especially tennis
racquets, wherein the string, in order to be conditioned for the stringing operation
is wound under tension onto a reel, where its length is kept at least essentially
constant, characterised in that one end of the unconditioned string (10) being drawn
from a magazine is attached to the periphery of the reel (1), that the reel (1) is
then moved away from the magazine and a length of unconditioned string sufficient
for use is thereby drawn from the magazine, that the entire drawn-off length of unconditioned
string is subjected to a tensile stress producing an elongation in it in the rage
from 5% to 15%, that - while maintaining the tension - the stretched length of string
(7) is wound onto the reel (1), at the same time moving the reel (1) towards the unconditioned-string
magazine, and that, finally, the second end (23) of the stretched length of string
(7) is attached to the periphery of the reel (1).
2. Process as claimed in claim 1, characterised in that the ends (6) of several unconditioned
strings (19) are attached to associated reels (1), that the corresponding unconditioned
strings (19) are simultaneously drawn off from their magazines, that the drawn-off
lengths of string (7) are subjected to tensile stresses at least essentially simultaneously
and are thereafter simultaneously wound onto the reels (1).
3. Process as claimed in claims 1 or 2, characterised in that the drawn-off lengths of
unconditioned string (7) are subjected to a tensile stress for a period in excess
of 20 seconds, before their winding onto the reels (1) takes place.
4. Process as claimed in one of claims 1 in 3, characterised in that the lengths of string
(7) are wound onto the associated reels (1) during a period of less than 4 seconds.
5. Process as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the second end (23)
of the length of string (7) concerned is attached to the periphery of the reel (1)
while still under tension.
6. Process as claimed in claim 5, characterised in that attachment is effected by a means
of a split clamping sleeve (28).
7. Process as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that the string used
consists at least predominantly of a drawn thermoplastic material.
8. Process as claimed in claim 7, characterised in that the drawn thermoplastic material
contains a polyolefin or consists of a polyolefin.
9. Process as claimed in claim 8, characterised in that the polyolefin consists at least
predominantly of polypropylene.
10. Process as claimed in claim 9, characterised in that the polyolefin is at least predominantly
a nucleated polypropylene.
1. Procédé de fabrication d'une corde de cordage, sous forme prête à la livraison, pour
des raquettes, en particulier des raquettes de tennis, dans lequel la corde de cordage
- pour le conditionnement destiné au processus de mise sous tension - est maintenue
sous une contrainte de traction sur une bobine support et, sur celle-ci, avec une
longueur pratiquement constante, caractérisé en ce qu'une extrémité d'une corde brute
(10) à extraire d'un magasin est fixée à la périphérie de la bobine support (1), en
ce que la bobine (1) est ensuite écartée du magasin et une longueur de corde brute
suffisante pour la forme prête à la livraison est extraite du magasin, en ce que toute
la partie de corde brute extraite est soumise à une contrainte de traction qui l'allonge
de 5 à 15 %, en ce que - en conservant la contrainte de traction - la partie de la
orde (7) étirée est enroulée, moyennant un mouvement simultané de la bobine support
(1), sur la magasin à corde brute, sur la bobine support (1), et, enfin, en ce que
la deuxième extrémité (23) de la partie de corde (7) étirée est fixée à la périphérie
de la bobine support (1).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les extrémités (6) de plusieurs
cordes brutes (19) sont fixées sur des bobines support (1) afférentes, en ce que les
cordes brutes (19) correspondantes sont extraites simultanément de leur magasin, et
en ce que les parties de corde brute (7) extraites sont soumises à des contraintes
de traction au moins sensiblement simultanément et ensuite sont enroulées simultanément
sur leurs bobines support (1).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les parties de corde
brute (7) extraite sont soumises, pendant une durée supérieure à 20 seconde, à une
contrainte de traction, avant que leur enroulement sur les corps de support (1) soit
réalise.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie de corde
de cordage (7) est enroulée sur les bobines supports (1) afférentes pendant une durée
inférieure à 4 secondes.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la deuxième extrémité
(23) de chaque partie de corde de cordage (7) est fixée, en étant sous contrainte
de traction, sur la périphérie de la bobine support (1).
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la fixation s'effectue à l'aide
d'une douille de serrage (28) fendue.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en que la corde de cordage
insérée est constituée au moins principalement d'une matière synthétique thermoplastique
étirée.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que la matière synthétique thermo-plastique
étirée contient une polyoléfine ou bien est constituée d'une polyolefine.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que la polyolefine est constituée
au moins principalement de polypropylène.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que la polyolefine est au moins,
en majeure partie, un polypropylène nucléisé.