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(11) |
EP 0 589 255 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.1998 Patentblatt 1998/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.09.1993 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B61J 3/06 |
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Verfahren zum Positionieren und Waggonaufschiebevorrichtung für Waggons unterschiedlicher
Länge sowie unterschiedlicher Radstände
Method for positioning and device for pushing wagons for wagons with different length
and different wheel base
Méthode pour positionner et dispositif pour pousser des wagons de longeur et empâttement
différents
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB |
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Priorität: |
08.09.1992 DE 4229995
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.1994 Patentblatt 1994/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Krupp Fördertechnik GmbH |
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45143 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Weber, Helmut
D-66386 St.Ingbert (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 602 395 US-A- 4 637 316
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DE-A- 2 402 605
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Positionieren von Waggons unterschiedlicher
Länge und unterschiedlicher Radstände im Bereich von Be- und/oder Entladestationen,
insbesondere von mit Schüttgut beladenen Waggons im Bereich einer Waggonkippeinrichtung,
mit einem an die Waggons vor der Be- und/oder Entladestation anschlagbaren Schubwagen,
wobei die zu positionierenden Waggons mittels einer Vorschubeinrichtung, insbesondere
einer Lokomotive, vor der Be- und/oder Entladestation stillgesetzt werden und durch
den Schubwagen jeweils lagegerecht im Bereich der Be- und/oder Entladestation positioniert
abgestellt werden, sowie eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die einen
zwischen den Fahrschienen der Waggons auf separaten Schienen hin und her bewegbaren
Schubwagen aufweist, der mit mindestens einem heb- und senkbaren, an Bauteilen des
jeweiligen Waggons zur Anlage kommenden Mitnahmeelement ausgerüstet ist.
[0002] Aus der US-A-4 637 316 ist sowohl ein gattungsgemäßes Verfahren als auch eine gattungsgemäße
Vorrichtung bekannt. Der Schubwagen dieser bekannten Vorrichtung ist auf einer bestimmten
Länge von einem Seilantrieb vor- und zurückfahrbar. Die zu positionierenden Waggons
werden in einem Bereich am rückwärtigen Ende abgestellt. Der Schubwagen dieser Vorrichtung
weist einen nach unten ausgerichteten Hebel auf, der an seinem angelenkten Ende mit
einem Zählschalter verbunden ist und an seinem freien Ende mit einer Rolle versehen
ist. Vor dem Erfassen der zu positionierenden Waggons unterfährt sie der Schubwagen,
wobei der Rollenhebel bei jeder Berührung mit einer Waggonachse einen Zählimpuls in
dem Schalter erzeugt. Bei einer vorwählbaren Achszahl stoppt der Schubwagen und ein
von einem auf dem Schubwagen befindlichen Hydraulikzylinder betätigbares Zangenpaar
erfaßt die betreffende Achse. Wenn der Waggon in die gewünschte Position gebracht
ist, wird das Zangenpaar durch den Hydraulikzylinder abgesenkt und der Schubwagen
kann so unter dem Waggon weggefahren werden.
[0003] Aus der DE-A-2 402 605 ist eine weitere Vorrichtung zum Rangieren und/oder Verschieben
gleisgebundener Fahrzeuge mit Hilfe eines Schubwagens bekannt. Der Schubwagen dieser
bekannten Vorrichtung läuft aber auf den Schienen des Haupt- bzw. Rangiergleises und
besitzt eine normale Zug- und/oder Druckvorrichtung (Zughaken und/oder Puffer) zum
Verschieben von Waggons. Unterhalb des Schubwagens hängt ein sogenannter Unterwagen,
der mit Hilfe einer Seilzuganlage entlang des Rangiergleises bewegbar ist und der
auf an den Enden des Rangiergleises zwischen diesem liegenden Schienen eines Hilfsgleises
auffahren kann. Die Schienen des Hilfsgleises steigen zum Ende des Rangiergleises
derart an, daß der Unterwagen den Schubwagen anhebt und dessen Räder von den Schienen
des Rangiergleises freimacht. Der Schubwagen kann - ggf. nach Abkuppeln von den auf
dem Rangiergleis stehenden Waggons - in Querrichtung vom Unterwagen und damit aus
dem Bereich des Rangiergleises herausgefahren werden. Die Waggons können anschließend
von einer Vorschubeinrichtung, wie einer Rangierlokomotive, von der Rangieranlage
abtransportiert werden.
[0004] Der Schubwagen kann nur an den Enden des Rangiergleises von den Waggons entfernt
werden und muß quer zum Gleis entfernt bzw., um mit den Waggons gekuppelt werden zu
können, eingebracht werden.
[0005] Aus der CH-A-602 395 ist eine Vorrichtung zum Verschieben von Schienenfahrzeugen
mit von einem Seil verfahrbarem Schub- oder Mitnehmerwagen bekannt, der über schräg
angestellte Laufräder auf den Füßen von Fahrschienen eines Gleises, z.B. eines Verschub-
oder Rangiergleises läuft. Auf dem Mitnehmerwagen sind zwei Paare vom Mitnehmereinheiten
lösbar befestigt, die jeweils einen mit Rollen versehenen schwenkbaren Mitnehmerarm
aufweisen. In aufgestellter Stellung können die Mitnehmerarme in einer Richtung von
dem Rad eines Waggons unter elastischem Nachgeben überfahren werden. In umgekehrter
Richtung können die Mitnehmerarme mit ihren Rollen das Rad eines Waggons an seinem
Spurkranz erfassen und den Waggon entsprechend mitnehmen. Durch Vertauschen bzw. Versetzen
der lösbar befestigbaren Mitnehmereinheiten kann die Wirkrichtung der aufgestellten
Mitnehmerarme vertauscht werden. Dadurch ist es möglich, den Mitnehmerwagen so einzurichten,
daß die Räder einer Waggonachse von beiden Mitnehmerpaaren sowohl geschoben als auch
zurückgehalten werden können. Zum Entriegeln der Mitnehmerpaare sind zwischen den
Schienen fest angeordnete Steuerkurven angeordnet, mit denen zwar eine einzelne Waggonachse
positioniert werden kann. Bei Waggons unterschiedlicher Länge oder unterschiedlicher
Achsstände läßt sich damit aber der Waggonkasten nicht genau positionieren.
[0006] Die DE-A 33 44 979 betrifft schließlich feine Rangieranlage für Schienenfahrzeuge
mit einer verzweigten Gleisanlage zum Zusammenstellen von Zügen aus Wagen in gewünschter
Reihenfolge auf bestimmten Gleisen mit Hilfe von Rangierlokomotiven. Die Rangierlokomotiven
sind Zugmaschinen in Art von Förderkatzen, die mit Roboterwerkzeugen zum Kuppeln und
Entkuppeln der Wagen ausgerüstet sind. Zumindest in dem Gleisbereich, auf dem die
Züge zusammengestellt werden, sind direkt unterhalb der Obergleise Untergleise vorgesehen.
Ober- und Untergleise sind von den Förderkatzen ohne Behinderung von jeweils auf dem
anderen Gleis befindlichen Wagen oder Förderkatzen befahrbar. Die Förderkatzen weisen
jeweils eine Hebe-Senk-Einrichtung zum Umsetzen der Förderkatze vom Obergleis auf
das Untergleis und umgekehrt auf. Längs eines Einfahrgleises einer Entkuppelstation
ist eine Mitnehmereinrichtung zum Durchschieben der eingeschobenen Wagen durch die
Entkuppelstation vorgesehen. Die mit einem eigenen Antrieb ausgerüsteten Förderkatzen
sind mit Sensoren ausgerüstet, die auf eine Steuerung der Förderkatzen wirken, um
die Förderkatzen im Kupplungsbereich der Wagen zu positionieren. Die Steuerung betätigt
die Hebe-Senk-Einrichtung und die Roboterwerkzeuge, um die jeweilige Förderkatze auf
das Obergleis umzusetzen und die Wagen mit Hilfe der Roboterwerkzeuge zu entkoppeln
und an die Förderkatze anzuhängen. Die Mitnehmereinrichtung weist eine Endloskette
mit Mitnehmerwagen auf, die auf die Räder der in die Entkuppelstation eingeschobenen
Wagen wirken. Mit dieser Einrichtung ist zwar das Zusammenführen und Entkoppeln von
einzelnen Wagen möglich, wobei die lagegerechte Positionierung einzelner Waggons unterschiedlicher
Länge sowie Radstände im Bereich einer Be- und/oder Entladestation mit einer derartigen
Einrichtung jedoch nicht realisierbar ist.
[0007] Das dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegende Ziel ist darin zu sehen, Waggons unterschiedlicher
Länge und mit unterschiedlichen Radständen lagegerecht im Bereich einer Be- und/oder
Entladestation, insbesondere auf einer Waggonkippeinrichtung zu positionieren. Dieser
Vorgang soll mit einem möglichst geringen Steuerungsaufwand realisiert werden.
[0008] Verfahrensgemäß wird diese Ziel dadurch erreicht, daß die zu positionierenden Waggons
vor der Be- und/oder Entladestation dergestalt stillgesetzt werden, daß die der Be-
und/oder Entladestation zugewandte Stirnseite der Waggons stets den gleichen Abstand
zur Be- und/oder Entladestation aufweist, und daß durch Vorwahl des jeweiligen Waggontyps
an einem Steuerpult der Schubwagen eine bestimmte Aufnahmestelle des jeweiligen Waggons,
insbesondere eine durch die Position des jeweiligen Waggons festgelegte Achse, automatisch
anfährt und dort angeschlagen wird.
[0009] Als Anfahrkriterium dient hierbei nach Anspruch 2 in Weiterbildung der Erfindung
vorzugsweise die der Be-und/oder Entladestation abgewandte letzte Achse des jeweiligen
Waggons. Sobald der Schubwagen die bevorzugte Achse angefahren hat, werden Mitnahmeelemente,
die im Bereich des Schubwagens vorgesehen sind, aufgerichtet und zur Anlage an den
Spurkränzen der jeweiligen Waggonachse gebracht sowie in dieser Stellung verriegelt.
Durch Verfahren des Schubwagens in Richtung der Be- und/oder Entladestation wird der
jeweilige Waggon über die Mitnahmeelemente ebenfalls in Richtung der Be- und/oder
Entladestation bewegt und mittels des Schubwagens an einer definierten Stelle stillgesetzt.
In diesem Bereich findet die Entriegelung der Mitnahmeelemente sowie deren Rückführung
in den Bereich des Schubwagens statt. Sobald der Schubwagen die Be- und/oder Entladestation,
insbesondere die Waggonkippeinrichtung, verlassen hat, kann der entsprechende Be-
und/oder Entladevorgang, insbesondere der Waggonkippvorgang, durchgeführt werden.
[0010] Das Ziel wird bei einer Waggonaufschiebevorrichtung für Waggons unterschiedlicher
Länge sowie unterschiedlicher Radstände im Bereich von Be- und/oder Entladestationen,
insbesondere für mit Schüttgut beladene Waggons im Bereich einer Waggonkippeinrichtung,
mit einem zwischen den Fahrschienen der Waggons auf separaten Schienen hin und her
bewegbaren Schubwagen erreicht, der mit mehreren heb- und senkbaren, an Bauteilen
des jeweiligen Waggons zur Anlage kommenden Mitnahmeelementen ausgerüstet ist und
mit einer das Aufrichten der Mitnahmeelemente herbei führenden Steuereinrichtung zusammenwirkt,
die vom Schubwagen unabhängig in der Fahrstrecke vor der Be- und/oder Entladestation
angeordnet ist.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen der Waggonaufschiebevorrichtung sind den gegenständlichen
Unteransprüchen zu entnehmen.
[0012] Das Aufrichten der Mitnehmerarme erfolgt mit Hilfe einer Steuerkette, die in der
Fahrstrecke des Schubwagens vor der Be- und/oder Entladeeinrichtung, insbesondere
der Waggonkippeinrichtung eingebaut ist. Die Stellung der letzten Achse der Waggons,
an die die Mitnehmerarme des Schubwagens angreifen, ist durch die Positionierung der
Waggons vor der Be- und/oder Entladestation für jeden Waggontyp festgelegt. Diese
Werte werden einer Steuerung eingegeben, so daß die Bedienperson durch Vorwahl des
aufzuschiebenden Waggontyps am Steuerpult den Schubwagen in die entsprechende Stellung
steuern kann. In der Steuerkette ist für jede Aufschiebestellung ein separater Hebel
eingebaut, der die Traversen des Schubwagens zusammendrückt und somit die Mitnehmerarme
aufrichtet. In der aufgerichteten Stellung der Mitnehmerarme werden die Traversen
automatisch verriegelt.
[0013] Die verschiedenen Hebel der Steuerkette sind mit Zugstangen untereinander verbunden.
Dadurch ist es möglich, mit einem einzigen Verstellgerät die Hebel in der Steuerkette
aufzurichten und durch eine Horizontalverschiebung der Kette die Mitnehmerarme des
Schubwagens an verschiedenen Stellen aufzurichten. Das Ablegen der Mitnehmerarme an
vorher definierten Stellen im Bereich der Be- und/oder Entladestation, insbesondere
der Waggonkippeinrichtung, erfolgt analog zum Aufrichten. Im Bereich der Be- und/oder
Entladestation, insbesondere der Waggonkippeinrichtung, ist ebenfalls eine Steuerkette
mit einem eigenen Hebel für jede Waggonposition vorgesehen. Diese Hebel wirken auf
eine Rolle und entriegeln dadurch die Traversen mit den Mitnehmerarmen. Durch zwischen
den Traversen eingebaute Druckfedern werden diese auseinandergedrückt und die Mitnehmerarme
abgelegt. Um beim Zurückschnellen der Traversen Schläge im Bereich des Schubwagens
zu vermeiden, sind entsprechende Stoßdämpfer vorgesehen, mittels derer ein elastisches
Zurückfedern der Traversen realisierbar ist.
[0014] Es ist auch noch eine nachträgliche Verschiebung der vorher definierten Stellen zum
Aufrichten und Ablegen der Mitnehmerarme innerhalb einer gewissen Toleranz möglich,
so daß auch vorher nicht gespeicherte Waggontypen mit der beschriebenen Waggonaufschiebevorrichtung
lagegerecht im Bereich der Be- und/oder Entladestation, insbesondere der Waggonkippeinrichtung,
positioniert werden können.
[0015] Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt
und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1 -
- Vorderansicht eines zwischen Schienen für Waggons verfahrbaren Schubwagens
- Figur 2 -
- teilweise Seitenansicht des Schubwagens gemäß Figur 1 mit aufgerichteten Mitnehmerarmen
- Figur 3 -
- Draufsicht auf die Figur 2
- Figur 4 -
- teilweise Seitenansicht des Schubwagens gemäß Figur 1 in der Be- und/oder Entladestation
mit abgelegten Mitnehmerarmen
- Figur 5 -
- Draufsicht auf Figur 4.
[0016] Figur 1 zeigt einen Schubwagen 1 in der Vorderansicht, der zwischen den Fahrschienen
2 eines hier nicht weiter dargestellten Waggons verfahrbar ist. Zum Verfahren des
Schubwagens 1 dienen weitere Schienen 3, die auf entsprechenden Fundamenten 4 abgestützt
sind. Der Schubwagen 1 ist zu diesem Zweck mit hier nur angedeuteten Laufrollen 5
ausgerüstet, die auf den Schienen 3 abrollen. Darüber hinaus sind ebenfalls nur angedeutete
seitliche Druckrollen 6 vorgesehen, die sich am Innenprofil 7 der jeweiligen Fahrschiene
2 abstützen. In Figur 1 erkennbar ist eine Traverse 8, an welcher ein- und ausfahrbare
Hebel 9 einer Steuerkette 10 zur Anlage kommen. An der Steuerkette 10 sind weitere
Arme 11 vorgesehen, an denen eine Zugstange 12 angreift, die verbunden mit anderen
nicht weiter dargestellten Hebeln 9 mit einem ebenfalls nicht weiter dargestellten
gemeinsamen Verstellgerät verbunden sind. Die Steuerkette 10 ist als Laschenkette
ausgebildet und auf entsprechenden Führungsprofilen 13 hin und her bewegbar. Der Schubwagen
1 selber ist mittels Rundgliederkette 14, die in entsprechenden Auflagern 15 geführt
sind und in vorgegebenen hier nicht dargestellten Endpunkten außerhalb der Be- und/oder
Entladestation umlenkbar sind, entlang der Schienen 3 bewegbar.
[0017] Die Figuren 2 und 3 zeigen jeweils Teilansichten des Schubwagens 1 gemäß Figur 1,
wobei Figur 3 eine Draufsicht auf die Figur 2 darstellt. Angedeutet sind die Fahrschienen
2 sowie die Schienen 3 für den Schubwagen 1. Der Schubwagen 1 weist einen starren
Rahmen 14 auf, der mehrere stationäre Querholme 37 beinhaltet, und mit vier Laufrollen
5ausgerüstet ist. Ferner erkennbar sind die seitlichen Druckrollen 6, die sich an
den Innenseiten 7 der Fahrschienen 2 abstützen. In Figur 2 angedeutet ist ein Spurkranz
16 eines nicht weiter dargestellten Waggons. Im oberen Bereich des Schubwagens 1 sind,
wie dies insbesondere Figur 2 zu entnehmen ist, Mitnehmerarme 17 vorgesehen, die im
Bereich ihrer freien Enden mit Rollen 18 versehen sind, die am Spurkranz 16 des jeweiligen
Waggons angreifen. Die hier nur angedeuteten Druckfedern 19 halten hierbei die Mitnehmerarme
17 in aufrechter Stellung. Zwischen den Querholmen 37 sind verschiebbare Traversen
20,21 vorgesehen, wobei zwischen der Traverse 21 und einem Querholm 37 Druckfedern
22 angeordnet sind. Die Druckfedern 22 wirken über Zugelemente 23, die im Bereich
eines weiteren Querholmes 37 mittels Rollen 24 umlenkbar sind, mit Ansätzen 25 der
Traverse 20 zusammen. Ist der Schubwagen 1 nunmehr in die Position der Achse 26 des
nicht weiter dargestellten Waggons gefahren, wird die Steuerkette 10 mittels der Zugstangen
12 betätigt und die Hebel 9 über die Arme 11 angehoben. Der Hebel 9 kommt in dieser
Position an der Traverse 20 zur Anlage, wobei durch Verschieben der Steuerkette 10
in Pfeilrichtung die Traversen 20 und 21 gegen den Druck der Federn 22 in Richtung
des dazwischen liegenden Querholmes 37 zusammengedrückt werden. Die mit den verschiebbaren
Traversen 20,21 verbundenen Mitnehmerarme 17 werden aufgerichtet, wobei die Rollen
18 anschließend am Spurkranz 16 zur Anlage kommen. An der Traverse 21 ist ein längsgeführtes
Element 27 angeordnet, das mit einer Ausnehmung 28 versehen ist, in die ein federbelasteter
Bolzen 29, der quer zur Fahrtrichtung des Schubwagens 1 angeordnet ist, eingreift,
sobald das freie Ende 30 des Bolzens 29 sich über der Ausnehmung 28 befindet. Die
Mitnehmerarme 17 sind somit verriegelt und der Schubwagen 1 kann den hier nicht weiter
dargestellten Wagen in die Be- und/oder Entladestation, insbesondere bei mit Schüttgut
beladenen Waggons in eine Waggonkippeinrichtung, transportieren und dort lagegerecht
positionieren, wie dies den Figuren 4 und 5 zu entnehmen ist.
[0018] Die Figuren 4 und 5 zeigen den Zustand des Schubwagens 1 in der nicht weiter dargestellten
Be- und/oder Entladestation, insbesondere einer Waggonkippeinrichtung. Im Bereich
der Be- und/oder Entladestation ist eine weitere Steuerkette 31 vorgesehen, die ihrerseits
analog zur Steuerkette 10 innerhalb der Be- und/oder Entladeeinrichtung mit mehreren
Hebeln 32 ausgerüstet ist, die über Arme 33 mit Zugstangen 34 zusammenwirken, die
wiederum an einem gemeinsamen Verstellgerät (nicht dargestellt) angeschlossen sind.
Die Hebel 32 sind zur Entriegelung der Mitnehmerarme 17 vorgesehen, die in diesen
Figuren in bereits abgelegter Stellung dargestellt sind. Zum Zwecke des Entriegelns
wird bei entsprechender Positinierung des nicht weiter dargestellten Waggons in der
Be- und/oder Entladestation die Steuerkette 31 über die Zugstangen 34 betätigt und
die Hebel 32 fahren aus, wobei einer der Hebel 32 mit einer als Rolle 35 ausgebildeten
Entriegelungseinrichtung zusammenwirkt, die wiederum mit dem federbelasteten Bolzen
29 verbunden ist. Durch Betätigung der Steuerkette 31 bewegt der an der Rolle 35 anliegende
Hebel 32 selbige, wobei infolge der Verbindung der Rolle 35 mit dem Bolzen 29 dessen
freies Ende 30 aus der Ausnehmung 28 des längsgeführten Elementes 27 herausgezogen
wird. Die nunmehr entspannten Mitnehmerarme 17 werden dadurch abgelegt, daß die beweglichen
Traversen 20,21 durch die sich entspannenden Druckfedern 22 auseinandergedrückt werden
und in ihre Ausgangsposition schnellen. Um hier keine unerwünschten Schläge in das
System einzubringen, sind zwischen der Traverse 20 und einem Querholm 37 Stoßdämpfer
36 vorgesehen, die den Schlag weitestgehend elastisch aufnehmen. In diesem Zustand
kann der Schubwagen 1 nunmehr aus der Be- und/oder Entladestation herausfahren und
einen weiteren Waggon aufnehmen. Die be- oder entladenen Waggons können entweder mittels
des Schubwagens 1 oder aber einer Lokomotive aus der Be- und/oder Entladestation herausgefahren
werden.
1. Verfahren zum Positionieren von Waggons unterschiedlicher Länge sowie unterschiedlicher
Radstände im Bereich von Be- und/oder Entladestationen, insbesondere von mit Schüttgut
beladenen Waggons im Bereich einer Waggonkippeinrichtung, mit einem an die Waggons
vor der Be- und/oder Entladestation anschlagbaren Schubwagen (1), wobei die zu positionierenden
Waggons mittels einer Vorschubeinrichtung, insbesondere einer Lokomotive, vor der
Be- und/oder Entladestation stillgesetzt und durch den Schubwagen (1) jeweils lagegerecht
im Bereich der Be- und/oder Entladestation positioniert abgestellt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zu positionierenden Waggons vor der Be- und/oder Entladestation dergestalt
stillgesetzt werden, daß die der Be- und/oder Entladestation zugewandte Stirnseite
der Waggons stets den gleichen Abstand zur Be- und/oder Enladestation aufweist,
und daß durch Vorwahl des jeweiligen Waggontyps an einem Steuerpult der Schubwagen
(1) eine bestimmte Aufnahmestelle des jeweiligen Waggons, insbesondere eine durch
die Position des jeweiligen Waggons festgelegte Achse (26), automatisch anfährt und
dort angeschlagen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubwagen (1) stets die
der Be- und/oder Entladestation abgewandte letzte Achse (26) des jeweiligen Waggons
automatisch anfährt.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
letzten Achse (26) am Schubwagen (1) vorgesehene Mitnahmeelemente (17) aufgerichtet
und zur Anlage am Spurkranz (16) der jeweiligen Waggonachse (26) gebracht und in dieser
Stellung verriegelt werden.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmeelemente
(17) im Anschluß an die lagegerechte Positionierung des jeweiligen Waggons in der
Be- und/oder Entladestation entriegelt und wieder abgelegt werden.
5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
die einen zwischen den Fahrschienen (2) der Waggons auf separaten Schienen (3) hin
und her bewegbaren Schubwagen (1) aufweist, der mit mindestens einem heb- und senkbaren
an Bauteilen (16) des jeweiligen Waggons zur Anlage kommenden Mitnahmeelement (17)
ausgerüstet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schubwagen (1) mit mehreren heb- und senkbaren, an Bauteilen (16) des jeweiligen
Waggons zur Anlage kommenden Mitnahmeelementen (17) ausgerüstet ist, sowie eine das
Aufrichten der Mitnahmeelemente (17) herbeiführende Steuereinrichtung (10), die -
vom Schubwagen (1) unabhängig - in der Fahrstrecke vor der Be- und/oder Entladestation
angeordnet ist, aufweist.
6. Waggonaufschiebevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmeelemente
durch mit Rollen (18) versehene Mitnehmerarme (17) gebildet sind, deren Rollen (18)
mit den Spurkränzen (16) einer vorgegebenen Waggonachse (26) in Verbindung bringbar
sind.
7. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtung durch eine unterhalb des Schubwagens (1) angeordnete Steuerkette
(10) gebildet ist, die in Abhängigkeit der vorgegebenen unterschiedlichen Radstände
der jeweiligen Waggons mit mehreren an Bauteilen (20) des Schubwagens (1) zur Anlage
kommenden aus- und einfahrbaren Hebeln (9) versehen ist.
8. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hebel (9) der Steuerkette (10) über Zugstangen (12) untereinander verbunden sind,
die wiederum an einer gemeinsamen Verstelleinrichtung befestigt sind.
9. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schubwagen (1) im Bereich seines starren Rahmens (14) mehrere in Fahrtrichtung
bewegliche Traversen (20,21) aufweist, wobei der jeweils zum Einsatz gelangende Hebel
(9) der Steuerkette (10) an einer dieser Traversen (20) zur Anlage kommt.
10. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine der Traversen (20,21) gegenüber mindestens einem Querholm (37) des
starren Rahmens (14) elastisch abgestützt ist.
11. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Traversen (21) über Druckfedern (22) gegenüber dem Querholm (37) abgestützt
ist und mit der dem Querholm (37) gegenüberliegenden Traverse (20) über ggf. umlenkbare
Zugelemente (23) verbunden ist, wobei die zweite Traverse (20) ebenfalls an stationären
Bauteilen (25,37) des starren Rahmens (14) abgestützt ist.
12. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Traversen (20,21) mit den Mitnehmerarmen (17) verbunden sind und der Aufrichtevorgang
der Mitnehmerarme (17) durch Zusammendrücken der Traversen (20,21) mittels des an
der Steuerkette (10) vorgesehenen jeweils aktiven Hebels (9) und Betätigung der Steuerkette
(10) herbeiführbar ist.
13. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mitnehmerarme (17) in aufgerichteter Stellung verriegelbar sind.
14. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelung durch mindestens einen quer zur Fahrtrichtung des Schubwagens
(1) wirkenden federbelasteten Bolzen (29) gebildet ist, dessen freies Ende (30) in
einer Ausnehmung (28) eines längsgeführten mit der Druckfeder (22) zusammenwirkenden
Traverse (21) verbundenen Elementes (27) nach dem Aufrichten der Mitnehmerarme (17)
einrastet.
15. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mitnehmerarme (17) im Bereich der Be- und/oder Entladestation ablegbar sind.
16. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Be- und/oder Entladestation eine weitere Steuerkette (31) angeordnet
ist, die für jede vorgegebene Waggonposition innerhalb der Be- und/oder Entladestation
mit jeweils einem Hebelelement (32) ausgestattet ist.
17. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das jeweils aktive Hebelelement (32) an einer insbesondere als Rolle (35) ausgebildeten
Entriegelungseinrichtung zur Anlage kommt, die mit dem federbelasteten Bolzen (29)
verbunden ist und bei Betätigung der Steuerkette (31) den Bolzen (29) aus der im längsgeführten
Element (27) vorhandenen Ausnehmung (28) herauszieht.
18. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorgang des Auseinanderbewegens der beiden Traversen (20,21) durch die sich
nunmehr entspannende Druckfeder (22) elastisch gedämpft herbeiführbar ist.
19. Waggonaufschiebevorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 18, gekennzeichnet durch mindestens
einen Stoßdämpfer (36) zwischen einem stationären Querholm (37) und einer der Traversen
(20), insbesondere der nicht mit der Druckfeder (22) zusammenwirkenden Traverse (21).
1. Method of positioning wagons of different lengths and with different wheel bases in
the region of loading and/or unloading stations, in particular wagons loaded with
bulk material in the region of a wagon tilting unit, with a pusher (1), which may
be coupled to the wagons in front of the loading and/or unloading station, whereby
the wagons to be positioned are brought to a halt before the loading and/or unloading
station by means of a feeder arrangement, in particular a locomotive, and are respectively
deposited by the pusher (1) in the precise position in the region of the loading and/or
unloading station, characterised in that the wagons to be positioned are parked in
front of the loading and/or unloading station in such a way that the face of the wagons
facing the loading and/or unloading station is always at the same distance from the
loading and/or unloading station, and that the pusher (1), by preselecting the respective
wagon type at a control cosole, automatically approaches a specific take-up point
of the respective wagon and is coupled thereto.
2. Method according to Claim 1, characterised in that the pusher (1) always automatically
approaches the last axle (26) of the respective wagon facing away from the loading
and/or unloading station.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterised in that driver elements (17) provided
on the pusher (1) are set upright in the region of the last axle (26) and brought
into abutment against the wheel flange (16) of the respective wagon axle (26) and
locked in this position.
4. Method according to Claim 1 or 2, characterised in that the driver elements (17) are
unlocked and set down again subsequent to the respective wagon being positioned precisely
in the loading and/or unloading station.
5. Arrangement for carrying out the method according to one of the preceding claims,
which has a pusher (1), which may be moved back and forth on separate rails (3) between
the travel rails (2) of the wagons and which is equipped with at least one driver
element (17) which may be raised and lowered and comes into abutment against structural
parts (16) of the respective wagon, characterised in that the pusher (1) is equipped
with several driver elements (17), which may be raised and lowered and come into abutment
against structural parts (16) of the respective wagon, and a control unit (10), which
causes the driver elements (17) to be set upright and is arranged independently of
the pusher (1) in the travel path in front the loading and/or unloading station.
6. Wagon pushing device according to Claim 5, characterised in that the driver elements
are formed by driver arms (17) fitted with rollers (18), and their rollers (18) may
be connected to the wheel flanges (16) of a predetermined wagon axle (26).
7. Wagon pushing device according to Claims 5 and 6, characterised in that the control
unit is formed by a control chain (10) arranged beneath the pusher (1) and is equipped
with several extensible and retractable levers (9) coming into abutment against structural
parts (20) of the pusher (1) in dependence upon the predetermined different wheel
bases of the respective wagons.
8. Wagon pushing device according to Claims 5 to 7, characterised in that the levers
(9) of the control chain (10) are interconnected via drawbars (12) which are in turn
fastened to a joint displacement device.
9. Wagon pushing device according to Claims 5 to 8, characterised in that in the region
of its rigid frame (14), the pusher (1) has several bogie cross beams (20, 21) movable
in the direction of travel, whereby the respectively used lever (9) of the control
chain (10) comes into abutment against one of these bogie cross beams (20).
10. Wagon pushing device according to Claims 5 to 9, characterised in that at least one
of the bogie cross beams (20, 21) is elastically supported relative to at least one
cross strut (37) of the rigid frame (14).
11. Wagon pushing device according to Claims 5 to 10, characterised in that one of the
bogie cross beams (21) is supported relative to the cross strut (37)via pressure springs
(22) and is connected to the bogie cross beam (20) located opposite the cross strut
(37) via possibly deflectable tension elements (23), whereby the second bogie cross
beam (20) is likewise supported on stationary structural parts (25, 37) of the rigid
frame (14).
12. Wagon pushing device according to Claims 5 to 11, characterised in that the bogie
cross beams (20, 21) are connected to the driver arms (17) and the operation of setting
the driver arms (17) upright may be achieved by pressing the bogie cross beams (20,
21) together by means of the respectively active lever (9) provided on the control
chain (10) and operating the control chain (10).
13. Wagon pushing device according to Claims 5 to 12, characterised in that the driver
arms (17) may be locked in upright position.
14. Wagon pushing device according to Claims 5 to 13, characterised in that the locking
means is formed by at least one spring-loaded bolt (29) acting transversely to the
direction of travel of the pusher (1), its free end (30) engaging in a recess (28)
of a longitudinally directed element (27) connected to the bogie cross beam (21) cooperating
with the pressure spring (22) after the driver arms (17) have been set upright.
15. Wagon pushing device according to Claims 5 to 14, characterised in that the driver
arms (17) may be set down in the region of the loading and/or unloading station.
16. Wagon pushing device according to Claims 5 to 15, characterised in that a further
control chain (31) is arranged in the region of the loading and/or unloading station,
and is equipped with a respective lever element (32) for each predetermined wagon
position inside the loading and/or unloading station.
17. Wagon pushing device according to Claims 5 to 16, characterised in that the respectively
activ lever (32) comes into abutment against an unlocking arrangement in particular
constructed as a roller (35), the unlocking arrangement being connected to the spring-loaded
bolt (29) and pulls the bolt (29) out of the recess (28) present in the longitudinally
guided element (27) upon operating the control chain (31).
18. Wagon pushing device according to Claims 5 to 17, characterised in that the operation
of moving the two bogie cross beams (20, 21) apart may be achieved in an elastically
damped manner by means of the now relaxing pressure spring (22).
19. Wagon pushing device according to Claims 5 to 18, characterised by at least one shock
absorber (36) between a stationary cross strut (37) and one of the bogi cross beams
(20), in particular the bogie cross beam (21) which is not cooperating with the pressure
spring (22).
1. Procédé pour positionner des wagons d'une longueur différente et d'empattements différents
au voisinage de stations de chargement et/ou de déchargement, notamment de wagons
chargés de produits en vrac au voisinage d'une installation de basculement de wagons,
avec un wagon à poussée (1) pouvant être accroché aux wagons devant la station de
chargement et/ou de déchargement, où les wagons à positionner sont arrêtés au moyen
d'un dispositif d'avancement, notamment d'une locomotive, devant la station de chargement
et/ou de déchargement et sont garés par le wagon à poussée (1) respectivement au bon
emplacement au voisinage de la station de chargement et/ou de déchargement, caractérisé
en ce que les wagons à positionner sont arrêtés devant la station de chargement et/ou
de déchargement de façon que le côté frontal des wagons orienté vers la station de
chargement et/ou de déchargement présente toujours le même écart relativement à la
station de chargement et/ou de déchargement et que par le choix préalable du type
de wagon respectif à un pupitre de commande, le wagon à poussée (1) roule automatiquement
à un emplacement de réception déterminé du wagon respectif, notamment un essieu (26)
déterminé par la position du wagon respectif et y est accroché.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le wagon à poussée (1) roule
toujours automatiquement jusqu'au dernier essieu (26) éloigné de la station de chargement
et/ou de déchargement du wagon respectif.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que des éléments d'entraînement
(17) prévus au voisinage du dernier essieu (26) au wagon à poussée (1) sont redressés
et sont amenés à s'appliquer au boudin de roue (16) de l'essieu de wagon respectif
(26) et sont verrouillés dans cette position.
4. Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments d'entraînement
(17), à la suite du positionnement au bon emplacement du wagon respectif dans la station
de chargement et/ou de déchargement sont déverrouillés et sont déposés de nouveau.
5. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications précédentes,
qui présente un wagon à poussée (1) déplaçable selon un mouvement de va-et-vient entre
les rails de roulement (2) des wagons sur des rails séparés (3) qui est équipé au
moins d'un élément d'entraînement (17) pouvant être relevé et abaissé, s'appliquant
à des éléments de construction (16) du wagon respectif, caractérisé en ce que le wagon
à poussée (1) est équipé de plusieurs éléments d'entraînement pouvant être relevés
et abaissés, s'appliquant à des éléments de construction (16) du wagon respectif et
présente un dispositif de commande (10) provoquant le redressement des éléments d'entraînement
(17) qui, indépendamment du wagon à poussée (1), est disposé dans le trajet de roulement
devant la station de chargement et/ou de déchargement.
6. Dispositif de poussée de wagon selon la revendication 5, caractérisé en ce que les
éléments d'entraînement sont formés par des bras d'entraînement (17) pourvus de galets
(18) dont les galets (18) peuvent être amenés en liaison avec les boudins de roue
(16) d'un essieu prédéterminé (26) du wagon.
7. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 et 6, caractérisé en ce
que le dispositif de commande est formé par une chaîne de commande (10) disposée en
dessous du wagon à poussée (1) qui, en fonction des empattements différents prédéfinis
des wagons respectifs, est pourvue de plusieurs leviers (9) pouvant être sortis et
rentrés, s'appliquant à des éléments de construction (20) du wagon à poussée (1).
8. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 7, caractérisé en ce que
les leviers (9) de la chaîne de commande (10) sont reliés entre eux par des tirants
(12) qui sont fixés de nouveau à un dispositif de réglage commun.
9. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 8, caractérisé en ce que
le wagon à poussée (1) présente au voisinage de son cadre rigide (14) plusieurs traverses
(20, 21) déplaçables dans la direction d'avance où le levier (9) de la chaîne de commande
(10) respectivement en utilisation s'applique à l'une de ces traverses (20).
10. Dispositif de poussée de wagon selon l'une des revendications 5 à 9, caractérisé en
ce qu'au moins l'une des traverses (20, 21) est supportée élastiquement par rapport
à au moins un longeron transversal (37) du châssis rigide (14).
11. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 10, caractérisé en ce
que l'une des traverses (21) est supportée par des ressorts de pression (22) par rapport
au longeron transversal (37) et est reliée à la traverse (20) opposée au longeron
transversal (37) par des éléments de traction (23) pouvant être renvoyés le cas échéant,
la deuxième traverse (20) étant supportée également à des éléments de construction
stationnaires (25, 37) du châssis rigide (14).
12. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 11, caractérisé en ce
que las traverses (20, 21) sont reliées au bras d'entraînement (17) et que l'opération
de redressement des bras d'entraînement (17) peut être provoquée par une compression
des traverses (20, 21) au moyen du levier respectivement actif (9) prévu à la chaîne
de commande (10) et par un actionnement de la chaîne de commande (10).
13. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 12, caractérisé en ce
que les bras d'entraînement (17) peuvent être verrouillés dans la position redressée.
14. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 13, caractérisé en ce
que le verrouillage est formé par au moins un boulon (29) soumis à l'action d'un ressort
agissant transversalement à la direction d'avance du wagon à poussée (1) dont l'extrémité
libre (30) s'enclenche dans un évidement (28) d'un élément guidé longitudinalement
(27) relié à la traverse (21) coopérant avec le ressort de pression (22), après le
redressement des bras d'entraînement (17).
15. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 14, caractérisé en ce
que les bras d'entraînement (17) peuvent être déposés au voisinage de la station de
chargement et/ou de déchargement.
16. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 15 caractérisé en ce qu'il
est disposé au voisinage de la station de chargement et/ou de déchargement une chaîne
de commande supplémentaire (31) qui est équipée pour chaque position de wagon prédéterminée
à l'intérieur de la station de chargement et/ou de déchargement respectivement d'un
élément de levier (32).
17. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 16 caractérisé en ce que
l'élément de levier (32) respectivement actif s'applique à un dispositif de déverrouillage
réalisé notamment sous forme de galet (35) qui est relié au boulon (29) soumis à l'action
d'un ressort et qui, lors de l'actionnement de la chaîne de commande (31), retire
le boulon (29) de l'évidement (28) ménagé dans l'élément guidé longitudinalement (27).
18. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 17, caractérisé en ce
que l'opération d'écartement des deux traverses (20, 21) peut être provoquée avec
un amortissement élastique par le ressort de pression (22) qui se détend maintenant.
19. Dispositif de poussée de wagon selon les revendications 5 à 18, caractérisé par au
moins un amortisseur de chocs (36) entre un longeron transversal stationnaire (37)
et l'une des traverses (20), notamment de la traverse (21) ne coopérant pas avec le
ressort de pression (22).