Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Wasserbekken, in dessen Umfassungswände Einstrahldüsen
für Wasser und/oder Luft vorgesehen sind und dessen Zuleitungssystem durch Zirkulation
des Umlaufwassers gespült werde kann, wobei die Einstrahldüsenmündungen verschließbar
sein können.
Aus der EP-A-0 209 646, EP 0215514, DE-U-8631764.4, sind verschließbare Einstrahldüsen
bekannt. Durch die U.S. 4.563.781 sind zirkulierbare Zuleitungssysteme offenbart.
Der Oberbegriff des Anspruchs 1 geht von der DE-A-2 940 269 aus. Diese bekannten Einrichtungen
haben den Nachteil, daß die Düsenmündungen jeweils in Flußrichtung des Einstrahlmediums
zum Innenbecken hin öffnen und entweder durch hydrostatische Kräfte oder unter Zuhilfenahme
von Federkraft schließen. Die Ventilsitze schließen dabei nicht kraftvoll und unterliegen
stets einer unbekannten und sich ändernden Verschlußkraft. Bei der geringsten Verschmutzung
der Ventilsitze durch Kalk, Haare etc. ist eine zuverlässige Abdichtung nicht mehr
gegeben.
Bei Spülung unter Druck heben die Ventilsitze ab und das Spülwasser gelangt nachteiligerweise
in das Innenbecken. Eine druckabhängige und leistungsstarke Spülung und Reinigung,
wie diese für solche unzugängigen Zuleitungssysteme gefordert wird, ist daher mit
den bekannten Düsenverschlußeinrichtungen nicht möglich. Diese Nachteile führen auch
bei der Beseitigung von Restwasser aus den Zuleitungssystemen zu Problemen. Die zur
Austreibung von Restwasser eingeblasene Druckluft entweicht an den Düsenverschlüßen,
die unter dem Druck der Luft die Düsenmündungen zum Innenbecken hin öffnen.
Membranventile flattern in drucklosem Zustand und lassen insbesondere dann Badewasser
in das Zuleitungssystem einlaufen, wenn die Membrane nicht von Druck beaufschlagt
ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Hygienebedingungen eines Whirlpools zu verbessern.
Vorteile der Erfindung
[0002] Die durch den kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs beschriebenen Merkmale schließen
die Nachteile bekannter Whirlpools aus.
[0003] Restwassermengen können unter Zuhilfenahme von Druckluft aus dem Zuleitungssystem
ausgeblasen werden, ohne daß Spritzwasser in das Innenbecken gelangt. Der Verschluß
und/oder Öffnungsvorgang kann sowohl durch ein gasförmiges, wie auch durch ein flüssiges
Medium oder kombiniert bewirkt werden. Auch Hilfsenergie, wie beispielsweise die Kraft
eines zusätzlichen Druckerzeugers hydraulischer oder pneumatischer Art ist möglich.
Vorteilhafterweise wird der Verschluß- und oder der Öffnungsvorgang durch das Transportmedium
bewirkt. Transportmedium kann sein: Badewasser, Zirkulationsmittel, Druckluft oder
ein Gemisch oder ein zusätzliches Medium, das durch einen weiteren Druckerzeuger herangeführt
wird, beispielsweise Frischwasser aus der Hauswasserversorgung, das gleichzeitig als
Spülmittel dient.
Die Ausgestaltung des Düsengehäuses mit mehreren Ein-/Ausgängen hat den Vorteil, daß
diese wechselseitig genutzt werden können, sodaß der Ventilkörper aus verschiedenen
Richtungen durch das strömende Medium bewegt werden kann und das Düsengehäuse selbst
zum Mehrwegeventil gestaltet ist und die verschiedenen Ventilbewegungen, entsprechend
den gewünschten Funktionen zwischen Einlaßöffnungen und Auslaßöffnung ihre Funktion
ändern.
[0004] Weitere Vorteile sind der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels,
den Zeichnungen und den Ansprüchen entnehmbar.
Es zeigt:
- Fig. 1
- einfache schematische Darstellung des Zuleitungssystemes, in das Einstrahldüsen für
kombinierte Wasser/Lufteinstrahlung eingesetzt sind.
- Fig. 2
- Schematische Darstellung des Zuleitungssystems wie vor, jedoch mit Vorratsbehälter
für Spülwasser und separatem Druckerzeuger.
- Fig. 3
- Detail einer Einstrahldüse für Wasser- und Lufteinstrahlung, mit kolbenartigem Ventilkörper,
mit Ansicht vom Innenbecken aus.
- Fig. 4
- Detail einer Einstrahldüse für ein Medium, in Seitenansicht und Teilschnitt.
- Fig. 5
- schematische Darstellung eines Zuleitungssystemes in des Einstrahldüsen gemäß Fig.
5 eingesetzt sind.
- Fig. 6
- Detail einer Einstrahldüse für ein Medium, mit einer Kugel als Ventilkörper in Seitenansicht
und Teilschnitt.
[0005] Die Erfindung ermöglicht die Ausgestaltung von verschließbaren Einstrahldüsen, die
der Zuführung von zwei verschiedenen Medien dienen, wobei die Zuführungen für jedes
Medium für sich geschlossen bzw. geöffnet werden kann.
[0006] Erfindungsgemäß ist es auch möglich, Düsen für zwei verschiedene Medien an deren
gemeinsamen Düsenmündung zu verschließen.
Der Verschluß der Düsenmündung ist erfindungsgemäß verbunden mit der Öffnung eines
weiterführenden Anschlusses, wobei das Düsengehäuse selbst als Mehrwegeventil gestaltet
ist. Die Erfindung ermöglicht jedoch auch Einstrahldüsen, die der Einstrahlung von
nur einem Medium dienen und die wie ein Mehrwegeventil geöffnet und geschlossen werden.
Die Darstellungen in den Zeichnungen sind daher als kombinationsfähige Beispiele zu
sehen, die jeweils für sich betrachtet oder in Kombination eine eigene Erfindung darstellen.
Merkmale, welche beispielsweise an der Darstellung der Einstrahldüse für ein Medium
veranschaulicht sind, können im Detail für sich gesehen, auch für Einstrahldüsen genutzt
werden, die der Einstrahlung von zwei Medien dienen.
Fig.1
[0007] Die Umlaufpumpe 1 und das Zuleitungssystem sind vorzugsweise ringartig um das Wasserbecken
2 angeordnet. Die Pumpe 1 steht mit ihrer Druckseite 3 mit wenigstens einem Ventil,
bevorzugt einem Mehrwegeventil 4 in Verbindung. An dem Anschluß 5 ist die Druckleitung
6 angeschlossen, die in ihrem Verlauf zu wenigstens einer Einstrahldüse 7 hinführt.
Das Mehrwegeventil 4 ist bevorzugt als Vierwegeventil ausgebildet.
[0008] Innerhalb des Gehäuses der Einstrahldüse 7 befindet sich eine hohlzylindrische Öffnung,
in die ein Ventilkörper 10, bevorzugt in zylindrischer oder kolbenartiger Form, eingesetzt
ist, der beweglich gelagert, transversale Ventilöffnungen bedient und der von dem
strömenden Medium, das vorzugsweise gegen seine Stirnseiten wirkt, in eine Öffnungs-
und eine Verschlußstellung bewegbar ist. Stirnseitig, vorzugsweise koaxial wird der
Ventilkörper 10 gegen einen Ventilsitz 11 geführt. Bevorzugt erfolgt die Ventilkörper-Abdichtung
im radialen Bereich durch zwei O-Ringe 12. Durch die Öffnung 13 wird das Medium in
das Innenbecken eingestrahlt.
[0009] Die Umlaufpumpe 1 ist durch die Saugleitung 15 mit dem Wasser becken 2 verbunden.
Der normale Badebetrieb ist gekennzeichnet durch die Betriebsweise:
Absaugen aus dem Wasserbecken, Beschleunigen des Umlaufwassers durch Pumpe 1 und Einstrahlung
in das Innenbecken 14, mit oder ohne Luftbeimischung. Das Mehrwegeventil 4 führt das
Medium dabei von A nach B.
[0010] Am Anschluß 16 ist die Druckleitung 17 angeschlossen, die in ihrem weiteren Verlauf
zu dem Anschluß 18 der Einstrahldüse 7 führt. Durch verstellen des Mehrwegeventiles
4 in die Position A-D wird die Druckleitung 17 geflutet und die Druckleitung 6 über
den Anschluß 5 in Richtung B-C freigegeben. Vom Anschluß 19 führt die Leitung 20 zu
der Saugleitung 15.
[0011] Das sich innerhalb des Zuleitungssystems befindliche Medium wird durch die Pumpe
1 beschleunigt, es drückt den Ventilkörper 10 aus seinem Sitz 11. Dabei schließt der
Ventilkörper 10 radial bzw. transversal die Einstrahlmündung 13. Der Mediumstrom führt
nun über die Druckleitung 6 zurück zu dem Mehrwegeventil 4, passiert dort die Stellung
B-C und gelangt über die Ansaugleitung 15 wieder zur Umlaufpumpe 1 bzw. in den geschlossenen
Zirkulationskreislauf. Die Zirkulation kann eine oder mehrere Einstrahldüsen I, II,
III usw. erfassen. Vorzugsweise sind die Einstrahldüsen parallel zueinander angelegt.
Die Leitungsstrecke 20 ist bei normalem Badebetrieb von der Zirkulation abgeschnitten.
Innerhalb dieser Strecke ist eine Zugabestelle 22 angeordnet, über die beispielsweise
Chemikalien dem Zirkulationskreislauf zugesetzt werden können. In der einfachsten
Ausgestaltung entleert sich das Zirkulationsmittel nach dem Zirkulationsbetrieb durch
die Ansaugleitung 15 in das Innenbecken 14. In der einfachsten Arbeitsweise erfolgt
die Zirkulation bei gefülltem Wasserbecken, wobei das Innenbecken selbst von der Zirkulation
abgeschnitten ist.
Es ist jedoch auch möglich, eine gesteuerte Zirkulationsmittel-Ablaufeinrichtung oder
ein auf Pumpendruck schließbares Ventil zu wählen, wie dies nachfolgend noch beschrieben
wird.
[0012] Für einen vom Beckeninhalt unabhängigen Zirkulationsmittelbetrieb trägt die Ansaugleitung
15 vorzugsweise ein Halteventil 30 das ein Rückschlagventil sein kann, das bei normalem
Badebetrieb durch die Saugleistung der Pumpe 1 öffnet, jedoch bei Zirkulationsbetrieb
durch die Leitungsstrecke 20 abgeschnitten ist, sodaß die Pumpensaugleistung das Halteventil
nicht zu öffnen vermag. Es ist auch denkbar, ein Kolbenventil zu nutzen, das bewegt
durch den Spülmitteldruck aus Leitung 20 die Leitung 15 zum Innenbecken hin sperrt.
Die Rückstellung kann erfolgen durch Federkraft oder durch die Pumpensaugleistung,
sobald die Strömungsrichtung durch Umstellung des Mehrwegeventiles 4 geändert wird.
[0013] In einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird vorgeschlagen, bei Einstrahldüsen für
zwei verschiedene Medien, auch die das andere Medium führende Zuleitung der Reinigung
und der Spülung zu unterziehen und das Zirkulationsmittel auch durch diese Leitung
zu führen.
[0014] Gemäß Fig. 3 wird vorgeschlagen, entweder die Einstrahlöffnung für jedes Medium getrennt
zu verschließen oder gemäß Fig. 4 nur die gemeinsame Einstrahlöffnung vor dem Eintritt
zum Innenbecken 14 hin zu verschließen. Bei der letztgenannten Möglichkeit wird das
Zirkulationsmittel direkt in die luftführende Zuleitung 24 übergeführt, es braucht
dort nur noch abgeflutet oder in die Leitung 6 zurückgeführt zu werden.
[0015] Die Einstrahlöffnung der Düse 26 für das zweite Medium, wird vorzugsweise ebenfalls
durch einen zylindrischen Ventilkörper 27, der ein Kolben sein kann geschlossen. Es
wird vorgeschlagen, den Öffnungsvorgang durch Hilfsenergie, vorzugsweise durch eine
Feder 37 zu bewirken. Der Schließvorgang kann durch das Zirkulationsmittel bewirkt
werden. Es ist jedoch auch möglich, den Ventilkörper 27 durch einen Druck aus einer
Steuerleitung 42 zu bewegen. Dabei kann das Transportmittel aus Leitung 6 dienen oder
es kann ein selbständiger Druckerzeuger über die Steuerleitung 42 angeschlossen werden.
Der Steuerdruck wirkt über den Raum 39 auf den Ventilkörper. Auch die Feder 37 kann
in den Raum 39 untergebracht sein oder in dem entgegengesetzten Teil des Düsengehäuses
gelagert gegen den Ventilkörper 27 wirken. Die Steuerleitung 42 kann jedoch auch als
Bohrung angebracht sein, die das Transportmedium aus dem unteren Teil des Düsengehäuses
mit dem Zuleitungsanschluß 6 in den oberen Gehäuseteil mit dem Raum 39 überführt.
[0016] Die Abdichtung des Ventilkörpers 27 erfolgt vorzugsweise wieder durch O-Ringe 12.
Bei axialer Kolbenbewegung erfolgt radialer Verschluß oder Öffnung der Ein- oder Ausstrahlöffnung
13,26,36.
Die Abflutung der Leitung 24 erfolgt erfindungsgemäß über eine Öffnung 36, die entweder
von dem Ventilkörper 27 ebenfalls geöffnet und geschlossen wird oder über ein zusätzliches
Ventil 40 welches auf Druck aus der Leitung 24 öffnet und selbsttätig schließt. Das
Ventil kann einen freien Auslauf zum Kanal haben oder in die Leitung 6 münden. In
Verbindung mit der Öffnung 36 wird das Düsengehäuse wiederum zu einem Mehrwegeventil,
das einerseits der Einstrahlung zum Wasserbeckeninnenraum 14 hin, andererseits der
Weiterführung oder Abflutung wenigstens eines Mediums dient.
Die Schließung der Düsenmündung kann natürlich auch durch eine sonstige dem Verschluß
dienende Vorrichtung, wie beispielsweise Verschlußkappen oder Kugeln vorgesehen werden.
Bevorzugt sind die Einstrahldüsen 7 so ausgebildet, daß die Ventilkörper zum Verschluß
oder zum Öffnen von Mündungen und/oder Abläufen direkt in das Einstrahldüsengehäuse
eingebaut sind.
[0017] Die Betriebsweise Spülbetrieb ist durch die gegenüber dem Badebetrieb umgekehrte
Medium-Fließrichtung gekennzeichnet. Dabei wird der Strömungsweg über das Mehrwegeventil
4 von A nach D und von B nach C genutzt. Der Beginn der Spülphase kann eingeleitet
werden, sobald die Pumpensaugleitung 15 mit Flüssigkeit versorgt wird. Bei Verwendung
eines Halteventils 30 kann der Spülbetrieb verlängert werden. Der flüssigen Spülphase
kann eine Druckluftbetriebene Spülphase folgen.
Fig. 2
[0018] In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird vorgeschlagen, innerhalb des
Zuleitungssystems auch eine Spülwasserbevorratung anzulegen, in die Reinigungsmittel
unmittelbar zugegeben werden kann, oder in die Reinigungsmittel zudosiert wird.
Bevorzugt erhält die Leitung 20 ein Behältnis 31 zugeordnet, das sowohl in offener,
also druckloser, wie auch in geschlossener Betriebsweise als Sammelbehälter für Spülwasser
dient. Der Behälter 31 steht mit der Umlaufpumpe 1 in Verbindung. Über den Behälter,
mit eigenem Entleerungsanschluß 41 kann vorzugsweise das ganze System entleert werden,
wobei jede Art gesteuerter Ventile Verwendung finden kann. In der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wird dem Zuleitungssystem Druckluft zugeführt, die (ggf.) mit Zusatzstoffen
zur Desinfektion etc. beaufschlagt sein kann.
Beispielsweise kann Druckluft über die Leitung 24 zu den Düsen I,II, III gelangen.
Bei Umkehr der Ventile 10,27 ist es möglich, eine Luftspülung durch das ganze System
zu führen. Auch Zuführung von Druckluft über Leitung 17 ist möglich, dabei ergeben
sich die vorausgehend beschriebenen Funktionen sinngemäß. Vorteilhaft ist dabei die
Nutzung des Drucklufterzeugers, der zur Erzeugung eines Luftsprudels ohne dies bei
einer Vielzahl von Hydro-Massagebecken zur Ausstattung zählt. Dem Luftstrom kann dann
nur noch eine Reinigungslösung zuzusetzt, werden die beispielsweise durch einen Zerstäuber
beigemischt werden kann.
Der Verschluß der Belüftungsleitung 28 gegen den Austritt des Spül- oder Zirkulationsmittels
dient vorzugsweise ein Rückschlagventil 29, bevorzugt dient dazu eine Schwimmerkugel,
die Belüftung ermöglicht, jedoch in Rückflußrichtung das Ventil schließt. Erfindungsgemäß
wird vorgeschlagen, das Zuleitungssystem derart anzulegen, daß Restwassermengen mittels
Druckluft ausgeblasen werden und Restwasser in den Kanal abgeleitet wird. Dabei ist
es denkbar, vor dem Kanalanschluß einen Luftabscheider anzuordnen.
[0019] Fig. 4 zeigt eine weitere Variante einer erfindungsgemäßen verschließbaren Einstrahldüse
durch die Druckluft in das Innenbecken eingestrahlt wird. Das Düsengehäuse 44 ist
vorzugsweise durch eine Kontermutter 38 an der Umfassungswand des Wasserbeckens festgespannt.
Wenigstens eine Düsenmündung 47 zeigt zum Innenbecken 14 hin, eine mehrstrahlige Ausführung
und/oder ein Düsendeckel ist denkbar. Auf der Rückseite trägt das Düsengehäuse bevorzugt
2 Anschlußstutzen 57,58 die der Zuführung und Abführung von Druckluft und/oder Restwasser
dienen. Im Innenraum des Düsengehäuses ist ein Ventilkörper 10 bevorzugt in zylindrischer
Form und radialer O-Ringabdichtung 12 angeordnet.
Wird dem Anschlußstutzen 58 Druckluft zugeführt, so öffnet der Ventilkörper durch
Bewegung in Richtung von E nach F die radial zum Ventilkörper 10 angeordnete Düsenmündung
47 in Richtung zum Innenbecken 14 hin. Wird dem Anschlußstutzen 57 Druckluft zugeführt,
so schließt der Ventilkörper durch Bewegung in Richtung von F nach E die Düsenmündung
47 und öffnet gleichzeitig den radial angeordneten Bypass 59. Die Druckluft verlässt
das Düsengehäuse durch den Anschlußstutzen 58. Vorzugsweise werden mehrere derartiger
Düsen hintereinander geschaltet. Die in Richtung von F nach E zugeführte Druckluft
treibt jede Art von eingedrungenem Restwasser aus dem Zuleitungssystem aus.
Selbstverständlich ist es möglich, auch diesen Ventilkörper einerseits durch das Transportmedium
zu bewegen, beispielsweise zu öffnen und andererseits durch eine Druckfeder zu schließen.
In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird vorgeschlagen, in den Raum
zwischen Ventilkörper 10 und der Düsenmündung 47 eine durch Federkraft schließende
Rückflußsicherung 60 anzuordnen. Derartige Rückflußsicherungen sind als Rückschlagventile
bekannt. Die Öffnung erfolgt durch das strömende Transportmedium, der Verschluß erfolgt
durch Federkraft. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß die Rückschlgsicherung
bei nachlassendem Luftdruck sofort schließt und größere Wasser mengen in das Zuleitungssystem
nicht eindringen können,insbesondere ist sichergestellt, daß in der Zeit von verzögerten
Ventilkörper 10 - Umschlatintervallen keine größeren Wassermengen eindringen können.
Die Umschaltung des Ventilkörpers 10 kann bewirkt werden durch die Umkehr der Transportmedium-Fließ
richtung wie vorausgehend beschrieben, es ist jedoch auch möglich, mit zwei verschiedenen
Druckerzeugern zu arbeiten, wobei ein Druckerzeuger die Druckluft zur Luftsprudelbildung
erzeugt und der zweite Druckerzeuger die Druckluft zum Schließen des Ventilkörpers
und zum Austreiben von Restwassermengen erzeugt.
Selbstverständlich ist es denkbar, den Öffnungs- und/oder Schließvorgang der Einstrahldüse
allgemein durch ein eigenständiges Aggregat wie eine hydraulische oder pneumatische
Einrichtung mit eigenen Steuerleitungen zu betreiben. Derartige Einrichtungen sind
aus der hydraulischen und/oder pneumatischen Steuertechnik bekannt.
Der Bypass 59 kann in das Einstrahldüsengehäuse 44 direkt eingearbeitet sein. Es ist
jedoch auch möglich, durch zusätzliche Anschlußstutzen und einer Verbindungsleitung
den Bypass zu schaffen. Dabei ist es denkbar, alle Anschlüsse mit einfachen Schlauchleitungen
entsprechend zu verbinden.
Der Endanschlag des Ventilkörpers 10 erfolgt vorzugsweise einerseits durch die Querschnittsverengung
61 zum Anschlußstutzen 58 hin und andererseits durch den über das Gewinde 62 eingeschraubten
Anschlußnippel 57 der düsengehäuseinnseitig als Endanschlag für den Ventilkörper 10
in Pos. F dient. Innerhalb der Bypassleitung 59 kann vorzugsweise ein Rückschlagventil
in Form eines Rückflußverhinderers, der Rückfluß in Richtung F sperrt, eingesetzt
sein.
[0020] Fig. 5 Das Gebläse 63 erzeugt Druckluft für den Luftsprudelbetrieb, für die Umschaltung
der Ventilkörper 10 und zum Austrieb von Restwasser aus dem Zuleitungssystem. Das
Düsengehäuse 44 ist an den Umfassungswänden des Wasserbeckens 2 festgespannt. Die
Druckluft gelangt über die Leitung 64 vorzugsweise mit rückflußverhinderndem Bogen
46 zu dem Mehrwegeventil 4 und über die Leitung 65 zu den Einstrahldüsen 7/44 die
durch die Leitung 66 miteinander verbunden sind.
Bei Umschaltung des Mehrwegeventiles 4 wird die Zuführung der Druckluft über die Leitung
65 unterbrochen und über die Leitung 67 zu den Einstrahldüsen 7/44 freigegeben. Wie
vorausgehend beschrieben erfolgt die Umschaltung der Ventilkörper 10,27,43 innerhalb
der Düsengehäuse 7,21,44 die Düsenmündungen werden dabei verschlossen, die Druckluft
gelangt über den Bypass 59 von Pos. F nach Pos. E in die Verbindungsleitung 66 usw.
Das Mehrwegeventil 4 sperrt die Leitung 65. Die Druckluft gelangt zusammen mit ausgetriebenem
Restwasser in den Sammelbehälter 68 in dem sich Restwasser von der Druckluft trennt.
An der tiefsten Stelle 69 des Sammelbehälters 68 wird das Restwasser zum Kanal hin
abgelassen.
Vorzugsweise wird dabei ein Schwimmerventil genutzt, das bei Anfall von Wasser öffnet
und im Ruhezustand geschlossen ist. Zum Kanal hin dient der Ablauf 70.
[0021] Die Druckluft wird aus dem oberen Bereich des Sammelbehälters 68 abgeleitet, er dient
dabei als Luftabscheider, derartige Konstruktionen zur Trennung von verschiedenen
Medien sind bekannt. Die Druckluft wird über die Leitung 71 aus dem Sammelbehälter
abgeführt, vorzugsweise dient dem Ablaß der Druckluft ein Magnetventil 45 das entsprechend
mit dem Mehrwegeventil 4 geschaltet wird. Die Druckluft kann abgelassen werden oder
dem Gebläse 63 wieder zugeführt werden. Eine Rohrschleife 46 verhindert die Zuführung
von Wasser zu dem Gebläse.
[0022] Vorzugsweise ist in die Leitung 67 ein Vorratsbehälter 31 eingeschaltet, aus dem
bei Betriebsweise Zirkulation ein oder mehrere Zugabestoffe zugesetzt werden können.
Die Zugabe kann erfolgen durch Injektionswirkung oder über ein gesteuertes Ventil,
das den Auslauf aus dem Behälter 31 entsprechend steuert. Es ist jedoch auch denkbar,
den Vorratsbehälter 31 mit Druckluft zu beaufschlagen und beispielsweise die Zugabestoffe
durch Druckluft in die Leitung 67 einzuführen oder einzusprühen.
Zu diesem Zwecke ist es nur erforderlich, neben der Saugleitung 72 eine Druckleitung
73 an den Behälter 31 anzuschließen und diese Leitung mit Gebläsedruckluft zu beaufschlagen.
An dem Vorratsbehälter 31 kann ein eigener Druckerzeuger, vorzugsweise eine Pumpe
55 angeschlossen sein, durch den Spülmittel in den Zirkulationskreislauf eingebracht
werden kann. Die Pumpe 55 kann jedoch auch der Bewegung der Ventilkörper 10,27,43
dienen, dabei ist es vorteilhaft, jedem Luftsprudelbetrieb zunächst eine flüssige
Spülphase und dann eine Druckluft-Spülphase folgen zu lassen, wobei dann bei der letzten
Spülphase Restwassermengen jeder Art aus dem Zuleitungssystem ausgetrieben werden,
die zusammen mit dem flüssigen Spülmittel vom Sammelbehälter 68 zum Kanal abgelassen
werden. Es ist jedoch auch denkbar, das flüssige Spülmittel in einem eigenen Zirkulationskreislauf
zu halten und dieses dem Vorratsbehälter 31 wieder zuzuführen. Dabei wird vorgeschlagen,
den Sammelbehälterablauf 69 durch eine Zirkulationsleitung mit dem Vorratsbehälter
31 zu verbinden.
In die Leitung 71 ist bevorzugt ebenfalls eine Rohrschleife 46 eingebaut, die Wasserrückfluß
zum Gebläse verhindert.
Ebenfalls trägt die Leitung 71 eine Belüftung 52 durch die das Gebläse Frischluft
ansaugt.
Bevorzugt ist das Gebläse mit Zuleitungen, Sammelbehälter und Vorratsbehälter 31 unterhalb
des Wasserbeckens 2 oder innerhalb dessen Verkleidung untergebracht. Dabei ist es
von Vorteil, die Einfüllöffnung 74 für den Vorratsbehälter 31 in den Bereich des Wasserbeckenrandes
zu legen, damit die Nachfüllung von einem leicht zugängigen Ort aus erfolgen kann.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die verschiedenen-Zuleitungssysteme für Wasserund/oder
Luftzufuhr mit einer eigenen Zirkulationspumpe 55 zu versehen, über die unabhängig
von jeder sonstigen Betriebsweise das Zirkulationsmittel in Umlauf gebracht werden
kann und von der aus hilfsweise die Ventilkörper bewegt werden können. Es ist zwar
denkbar, die Hauptpumpe 1 mit wenigstens 2 Leistungebereichen zu wählen und den niedrigen
Leistungsbereich für die Zirkulation zu nutzen, es ist jedoch von Vorteil, dafür ein
Kleinpumpe zu wählen, die mit geringerem Energieverbrauch und mit weitaus geringerer
Geräuschentwicklung den Zirkulationsbetrieb unabhängig übernimmt.
Die Zirkulationspumpe kann zudem der Evakuierung von Restwassermengen dienen, sie
ist leicht steuerbar und kann in ein Arbeitsablauf automatisiertes Programm einbezogen
werden.
Fig. 6
[0023] In das Gehäuse 44 mit Einlaßöffnung 47 und Düsenmündung 13 zum Innenbecken 14 hin
ist ein Rückflußverhinderer 60 eingesetzt. Das Kugelventil 43 ist beweglich zwischen
den Sitzen in Pos. und G gelagert. Das Gehäuse trägt zwei Anschlußstutzen 57 und 58,
die der Zuführung eines Mediums, vorzugsweise Druckluft und/oder Zirkulationsmittel
dienen. Im weiteren kann der Anschluß 58 sowie auch der Anschluß 57 der Ableitung
von Restwasser dienen. Bei Zuführung eines Transportmediums durch den Anschluß 58
wird der Ventilkörper 43 gegen den Sitz in Pos. F gedrückt. Die Rückschlagsicherung
60 lässt das Medium in Richtung zum Innenbecken hin passieren. Vorzugsweise dient
als Ventilkörper 43 eine Schwimmerkugel. Bei Eintritt von Restwasser in das Düsengehäuse
44 schwimmt der Ventilkörper 43 auf und lässt das Restwasser in Pos. F aus dem Düsengehäuse
ablaufen. Der Ablauf kann dem Kanal zugeführt werden. Auch ein Sammelbehälter, wie
vorausgehend beschrieben ist denkbar. In einer weiteren erfindungsgamäßen Betriebsweise
wird dem Düsengehäuse 44 über den Anschluß 57 Zirkulationsmittel zugeführt. Der Ventilkörper
43 wird aus Pos. F in Pos. G geführt und verschließt dort den Eingang zum Innenbecken
14 hin. Das Zirkulationsmittel gelangt nach Pos. E und wird über den Stutzen 58 weitergeführt,
vorzugsweise zu einem oder mehreren folgenden Einstrahldüsengehäusen. Auch bei dieser
erfindungsgemäßen Einstrahldüse kann der Einlaß zum Innenbecken hin ein oder mehrstrahlig
sein. Auch ein Verteilerdeckel ist denkbar. Alle vorausgehend beschriebenen erfindungsgemäßen
Einrichtungen, die dem Transport eines Mediums oder einem Zirkulationsmittel dienen
können in Kombination Verwendung finden.
Die Anschlußstutzen 57,58 können an das Düsengehäuse direkt angeformt oder angesetzt
sein, wobei der Ventilkörper 43 natürlich auch von der Wasserbecken-Innenseite aus
eingesetzt werden kann, dazu braucht nur die Verengung in Pos. G als Schraubteil in
das Düsengehäuse eingesetzt zu sein. Die Anschlußstutzen können natürlich auch beide
an das rückwärtige Gehäuseteil angebracht sein, oder als seitliche Abgänge ausgebildet
sein. Als zusätzlicher Druckerzeuger kann auch ein Anschluß an eine bestehende Druckleitung,
wie beispielsweise eine Wasserleitung oder Druckluftleitung, genutzt werden. Der Druckerzeuger
55 kann also auch ein entsprechender Anschluß an eine bestehende Druckleitung sein.
1. Wasserbecken mit Luftsprudelvorrichtung mit einem Zuleitungssystem, das eine Umlaufpumpe
(1), eine Wassersaugleitung (15) und wenigstens eine Einstrahldüse (7) für die Einstrahlung
von zwei oder mehreren Medien aufweist und die Einstrahldüse mit wenigstens zwei Mediumzuleitungen
(Wasser 6,17, Luft 24,67,65) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Luftspülung der Luftaustritt aus der Einstrahldüse (7) in das Innenbecken
durch einen Ventilkörper (27) der Einstrahldüse verschließbar ist, und daß das Zuleitungssystem
als Zirkulationskreislauf ausgebildet ist, Mittel (Drucklufterzeuger) vorgesehen sind,
um über einen Ventilkörper (10) der Einstrahldüse in den Zirkulationskreislauf Druckluft
hineinzuführe, wobei der Zirkulationskreislauf einer Luftspülung unterziehbar ist
und wobei Restwasser mittels Druckluft ausblasbar und in den Kanal ableitbar ist.
2. Wasserbecken mit Luftsprudelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Kanalanschluß ein Abscheider für Luft vorgesehen ist.
3. Wasserbecken mit Luftsprudelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß der zur Erzeugung des Luftsprudels dienende Drucklufterzeuger zum Ausblasen genutzt
wird.
4. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Luftsprudelbetrieb (Badebetrieb mit Luftsprudel) eine flüssige Spülphase und
danach eine druckluftbetriebene Spülphase folgt, wobei bei der letzten Spülphase Restwassermengen
jeder Art aus dem Zuleitungssystem ausgetrieben werden.
5. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungsleitung (28) gegen Austritt von Spül- oder Zirkulationsmittel (Luft)
ein Rückschlagventil (29) aufweist.
6. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Leitungssysteme für Wasser- und/oder Luftzufuhr je mit einer eigenen
Zirkulationspumpe bzw. einem eigenen Druckerzeuger (55) ausgestattet sind, über welche(n)
unabhängig von jeder sonstigen Betriebsweise das Zirkulationsmittel (Wasser oder Luft)
in Umlauf gebracht wird.
7. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Zirkulationspumpe bzw. der Druckerzeuger (55) in ein der Automatisierung dienendes
Programm einbezogen ist.
8. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Düsengehäuse (7,21,44) wenigstens einen Anschluß (18,58,57) trägt, der als Ablauföffnung
für Restwasser ausgebildet ist.
9. Wasserbecken nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Zuleitungssystem zugeführte Druckluft mit Zusatzstoffen zur Desinfektion
beaufschlagbar ist.
1. Water basin with air bubble device, with one supply system composed of one recirculation
pump (1), a water suction line (15) and, at least, one single jet nozzle (7) for the
injection of one or several media whereas the single jet nozzle being connected to
two media feed lines (water 6,17, air 24,67,65) being characterized in that for an air flushing, the air outlet of the jet nozzle (7) into the inner basin is
closable by a valve body (27) of the jet nozzle and that the supply system it conceived
as circulating flow circuit and that means (compressed air generators), are provided
for supplying with an valve-body (10) of the jet nozzle the circulating flow circuit
with compressed air and whereby the circulating flow circuit can be exposed to an
air flushing with which residual water is exhausted with compressed air and may be
disposed into the sewer.
2. Water basin according to Claim 1 being characterized in that an air separator is envisaged for the connection to the sewer.
3. Water basin according to Claim 1 or 2 being chracterized in that the compressed air
generator for producing air bubbles is also utilized for blowing out.
4. Water basin according to Claims 1 to 3 being characterized in that the air bubble device (bathing activities with air bubbling) is followed by being
flushed by flusing phases, first with liquid and subsequently with air wheras with
the latter phase residual water of any kind being expulsed from the supply system.
5. Water basin according to Claims 1 to 4 being characterized in that the aeration line (28) is provided with a check valve (29) preventing the escape
of flushing and circulation media (air).
6. Water basin according to Claims 1 to 5 being characterized in that the different line systems for water and/or air are each furnished with an own circulation
pump respectively an own pressure generator (55) via which, independently of any other
operating mode, the circulation medium (water or air) is circulated.
7. Water basin according to Claims 1 to 6 being chracterized in that the circulation
pump respectively the pressure generator (55) are integrated in the program serving
automation.
8. Water basin according to Claims 1 to 7 being characterized in that the nozzle bodies (7,21,44) are provided with at least one connection (18,58,57)
formed as drainage opening for residual water.
9. Water basin according to claims 1 to 8 being characterized in that additives for disinfect ion can be admitted to the compressed air supplied to the
feed system.
1. Bassin équipé d'un dispositif de génération de bulles d'air pourvu d'un système de
conduites présentant une pompe de circulation (1), une conduite d'aspiration d'eau
(15) et au moins un injecteur (7), pour l'injection de deux ou plusieurs milieux,
l'injecteur étant connecté avec au moins deux conduites de milieux (eau 6,17, air
24,57,65), caractérisé par le fait que pour rincer à l'air l'exit de l'air d'injecteur (7) au bassin intérieur est fermable
par un corps de soupape (27) d'injecteur et que le système de conduites est concu
en tant que circuit de circulation et que des moyens (compresseur d'air) sont prevus,
ce qui permet par un corps de soupape (10) d'injecteur d'acheminer de l'air comprimé
au circuit de circulation, ce que permet de rincer le circuit de circulation à l'air
et de rejeter l'eau résiduelle dans le canal par soufflage (purge) à l'air comprimé.
2. Bassin suivant la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un séparateur est prévu pour l'air en amont du raccordement au canal.
3. Bassin suivant revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le compresseur d'air utilisé pour la génération de bulles d'air est employé pour
purger.
4. Bassin suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait q'à la phase d'exploitation système de bulles d'air (bains-bulles) fait suite
une phase de rincage liquide, puis une phase de rincage à l'air comprimé qui, elle,
permet de purger les conduites en èjectant l'eau résiduelle du système de conduites.
5. Bassin suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la conduite d'aération (28) est pourvue d'une soupape anti-retour (29) permettant
d'empêcher la sortie du milieu de rincage ou de circulation (air).
6. Bassin suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que les différents sytèmes de conduites pour l'eau et/ou pour l'air sont équipés chacun
de leur propre conduite de circulation et de leur propre compresseur d'air (55) ce
qui permet, indépendanment des différents modes d'exploitation possibles, de mettre
le milieu de circulation (eau ou air) en circulation.
7. Bassin suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que la pompe de circulation et le compresseur d'air (55) sont intégrés dans un programme
permettant l'automation.
8. Bassin suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait que le carter des injecteurs (7,21,44) est pourvu d'au moins une connexion (18,58,57)
concue en tant que sortie de purge de l'eau résiduelle.
9. Bassin suivant l'une des révendications 1 à 8, caractérisé par le fait que l'air sous pression acheminé jusqu'au système de conduites peut être mélangé avec
des additifes pour la désinfection.