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EP 0 590 741 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.04.1996 Patentblatt 1996/14 |
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Anmeldetag: 05.08.1993 |
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Transformator oder Drossel
Transformer or choke
Transformateur ou inductance
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
28.09.1992 DE 9213190 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.04.1994 Patentblatt 1994/14 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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D-80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Bradt, Peter, Dipl.-Ing.
D-27777 Ganderkesee (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 503 041 FR-A- 1 021 257 US-A- 2 428 826
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DE-B- 1 255 797 US-A- 1 481 190 US-A- 4 668 930
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Transformator oder eine Drossel nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Aus dem DE-U1-91 14 099 ist ein Transformator bekannt dessen Wickelkörper aus einem
mehrkammerigen Spritzgußteil zur Aufnahme der Trafo-Wicklungen besteht. Ein Teil der
Wicklungen soll konzentrisch aufgebracht sein, wobei auf die innere Wicklung aufgerastete
Isolierstoff-Halbschalen diese mechanisch und elektrisch von der äußeren Wicklung
trennen. Dieser bekannte Wickelkörper ist speziell abgestimmt auf einen konkreten
Typ von Transformator mit drei Wicklungen ganz bestimmter Abmessungen. Seine geometrische
Ausgestaltung schließt seine Anwendung bei Transformatoren mit anders gestalteten
Wicklungen sowie bei Transformatoren für höhere elektrische Leistungen aus.
[0003] Aus dem DE-U1-89 05 200 ist ein Ferrit-Transformator bekannt, dessen Kern je nach
Leistungsbedarf aus mehreren kleineren, E-förmigen oder E- und I-förmigen Ferriten
aufgebaut werden kann. Diese Ferrite durchgreifen mit ihren Mittelstegen die Trafowicklungen
und umschließen diese mit ihren Jochen und ihren Außenstegen vollständig nach außen
hin. Die Wicklungen bestehen aus mehreren Einzelwicklungen, ohne Wickelkörper, die
parallel zur Trennebene der Ferritkerne nebeneinander angeordnet sind. Die Ferritkerne
werden durch gegenseitiges Verkleben festgelegt. Dieser bekannte Transformator läßt
sich durch Vorgabe von unterschiedlich vielen Ferriten zwar für unterschiedliche Leistungen
ausgestalten; er benötigt hierzu aber an den einzelnen Anwendungsfall angepaßte vorgefertigte
Wicklungselemente, die auf die Ferrite aufgesteckt werden.
[0004] Aus der DE-OS 25 03 041 ist eine Drossel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt,
die für die Verwendung von Gas- und/oder Dampfentladungslampen geeignet ist. Der Wickelkörper
der Drossel weist zwei Flansche und zwei diese verbindende rechteckige Platten auf,
wobei sich die Wicklung von außen her um die Flansche und die Platten schlingt. Der
Wickelkörper ist einteilig ausgeführt und damit angepaßt an eine ganz bestimmte Wicklung;
Wicklungen, die an andere elektrische Leistungen angepaßt sind, benötigen einen konstruktiv
anders beschaffenen Wickelkörper.
[0005] Aus der US-PS 2,428,826 ist ein Wickelkörper mit separierten Flanschen und Platten
bekannt, die zusammengesetzt werden können. Die Wicklung oder Wicklungen schlingen
sich hier in Querrichtung um die Platten und werden seitlich von den Flanschen begrenzt.
Für den Aufbau unterschiedlichgroßer Wickelkörper werden mindestens unterschiedlichgroße
Platten benötigt; diese Platten sind wegen ihrer Formgebung zum Verrasten mit den
Flanschen konstruktiv aufwendig ausgebildet.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Transformator oder eine Drossel nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1 so auszugestalten, daß er/sie bedarfsweise für unterschiedliche Leistungen
ausgelegt werden kann, ohne hierzu speziell ausgestaltete, vorgefertigte Wickelkörper
oder aufwendig ausgestaltete Wickelkörperelemente zu benötigen. Die Wicklung/Wicklungen
sollen in bekannter Weise auf einem Wickelkörper aufgebracht werden und die Wicklungen
sollen zusammen mit dem Wickelkörper auf die Kernelemente des Trafos/der Drossel aufgesetzt
werden bzw. die Kernelemente sollen in den mit Wicklungen versehenen Wickelkörper
eingepaßt werden.
[0007] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1. Der Aufbau eines Wickelkörpers aus stets gleichgroßen Flanschen und jeweils mindestens
zwei Platten vorbestimmter Länge gestattet den Aufbau unterschiedlich großer Wickelkörper
zur Aufnahme unterschiedlich hoher Kernblechstapel oder einer unterschiedlichen Anzahl
von Einzelferritkernen mit einem Minimum an Aufwand. Der Wickelkörper wird durch einfaches
Zusammenstecken seiner Einzelteile gebildet und erhält somit seine Festigkeit durch
die ihn umschlingende Wicklung/Wicklungen. Diese Wicklungen können in bekannter Weise
mit Hilfe eines Automaten auf den Wickelkörper aufgebracht werden.
[0008] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Transformators
bzw. der erfindungsgemäßen Drossel sind in den Unteransprüchen angegeben. So kann
die Länge der Platten zwischen den Flanschen nach der Lehre des Anspruches 2 von Fall
zu Fall variieren. Damit ist der Wickelkörper zur Aufnahme unterschiedlich großer
Kerne verwendbar.
[0009] Die Kerne sollen gemäß Anspruch 3 aus E- oder E- und I-förmigen Blechen oder gemäß
Anspruch 4 aus E- oder E- und I-förmigen Ferriten bestehen, die bedarfsweise zu mehreren
aneinanderzureihen sind. Hierdurch lassen sich auf einfache Weise Kerne für unterschiedliche
Leistungen herstellen. Die Stapelhöhe der Bleche bzw. Ferrite ist gemäß Anspruch 5
jeweils mit der Länge der die Wickelflansche beabstandenden Platten abzustimmen, was
gegebenenfalls durch Verwenden unterschiedlich dicker Ferrite zu geschehen hat.
[0010] Eine Veränderung der magnetischen Eigenschaften des Transformators/Drosselkerns insgesamt
kann gemäß Anspruch 6 durch die Verwendung von Ferriten mit unterschiedlichen magnetischen
Eigenschaften und/oder gemäß Anspruch 7 durch unterschiedliche Ausbildung der Stege
an den Ferriten oder den lamellierten Blechen des Kernes bewirkt werden. Derartige
Maßnahmen ergreift man z. B., um bei bestimmten Stromstärken mindestens Teile des
Kernes in die Sättigung zu steuern und so die Übertragungseigenschaften des Kernes
zu verändern.
[0011] Die Bleche oder Ferrite des Kerns sollen gemäß Anspruch 8 miteinander verklebt sein;
so werden Geräusche beim Ummagnetisieren der Kerne weitestgehend vermieden und es
wird ein mechanisch stabiler Aufbau des Transformators bzw. der Drossel erreicht.
[0012] Die Joche des Wickelkörpers sind gemäß Anspruch 9 vorzugsweise als Kunststoffspritzteile
auszubilden, an die gemäß Anspruch 12 Winkelstücke zur Montage des Trafos/der Drossel
an einer beliebigen Montagefläche vorgesehen sein können. Die Platten, welche die
Flansche auf Abstand halten und zusammen mit diesen den Wickelkörper bilden, sind
gemäß Anspruch 10 vorzugsweise aus Hartgewebe oder Hartpapier ausgeführt.
[0013] Zwischen Wickelkörper und Wicklung ist gemäß Anspruch 11 mindestens eine Lage eines
Isolationsbandes anzuordnen. Dieses Band halt den Wickelkörper zusammen bis er nach
dem Aufbringend der Wicklung/Wicklungen durch diese abgesteift ist.
[0014] Eine im Anspruch 13 gekennzeichnete Ausführungsform sieht vor, die Flansche mit Ausnehmungen
für die drehsichere Aufnahme von Sechskantschrauben zu versehen. Über diese Sechskantschrauben
kann u. a. die Kontaktierung der Wicklung/Wicklungen erfolgen.
[0015] Die nach innen auf die Kerne weisenden Köpfe der Sechskantschrauben sind gemäß Anspruch
14 durch Isolationsplatten abzudecken. Durch sie wird die elektrische Trennung der
Schraubenköpfe zum Kern erreicht. Zum Fixieren der Isolationsplatten sind die Isolationsplatten
gemäß Anspuch 15 mit Ausnehmungen und die Flansche mit in die Ausnehmungen fassenden
Erhebungen zu versehen.
[0016] Zum Herausführen der Wicklungsanschlüsse an die Sechskantschrauben oder an irgendwelche
Anschlußklemmen sind die Flansche gemäß Anspruch 16 mit entsprechenden Ausnehmungen
zu versehen.
[0017] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in einer Explosionsdarstellung den Aufbau eines
gemäß der Erfindung ausgestalteten Transformators, wobei aus Übersichtsgründen auf
die Darstellung der Trafowicklungen verzichtet wurde; die eingetragenen Pfeile kennzeichnen
den Zusammenbau des Transformators bei der Montage.
[0018] Der Transformatorkern besteht aus mehreren E-förmigen Ferritkernen, die jeweils paarweise
zusammenwirken. Diese Ferritkerne, im Ausführungsbeispiel jeweils zwei bzw. drei Stück
FK11 bis FK13 und FK21 bis FK23 grenzen jeweils mit ihren profilierten Seiten aneinander;
sie werden später im Wickelkörper des Transformators z. B. durch Verkleben mit Hilfe
eines Lackes festgelegt.
[0019] Der Wickelkörper besteht aus zwei separaten Flanschen F1, F2, die baugleich ausgeführt
und vorzugsweise als Kunststoffspritzteile ausgebildet sind und zwei separaten, auf
diesen senkrecht stehenden Platten P1 und P2. Diese Platten bestehen vorzugsweise
aus Hartpapier oder Hartgewebe. Mit ihren den beiden Flanschen zugewandten Seiten
werden sie beim Zusammenbauen des Wickelkörpers in entsprechende Ausnehmungen A auf
den Innenseiten der beiden Flansche eingesteckt und in dieser Lage durch ein nicht
dargestelltes, um die Platten und die Flansche gelegtes Isolationsband vorläufig fixiert.
Die Platten halten dann die beiden Joche auf Abstand; der Abstand der Platten voneinander
entspricht der Breite des Mittelsteges der Ferritkerne. Der mit Hilfe des Isolationsbandes
vorfixierte Wickelkörper kann nun von Hand oder maschinell bewickelt werden, wobei
die Wicklungen die beiden Platten P1 und P2 und die von diesen begrenzten Teile der
Flansche F1 und F2 umschlingen. Nach dem Aufbringen der Wicklungen werden die Ferritkerne
von der Seite her auf den Wickelkörper aufgesetzt, wobei sie mit ihren Mittelstegen
zwischen die Platten P1 und P2 und die Flansche F1 und F2 fassen und sich mit ihren
äußeren Stegen um die Wicklungen schließen; die Wicklungen verlaufen parallel zur
Trennflache TF zwischen den paarweise zusammenwirkenden Ferritkernen.
[0020] Die Flansche F1 und F2 weisen angespritzte Winkelstücke W11 und W12 bzw. W21 und
W22 auf, über die der Transformator an einer beliebigen Grundfläche zu befestigen
ist. Ferner weisen die Flansche Ausnehmungen B für die drehsichere Aufnahme von die
Flansche von der Innenseite her durchdringenden Sechskantschrauben S auf. Über diese
Sechskantschrauben kann die Kontaktierung der Transformatorwicklungen erfolgen; die
Schrauben können jedoch auch dazu dienen, Anschlußklemmen oder beliebige andere Bauelemente
an dem Transformator zu befestigen. Um die elektrische Trennung der Sechkantschrauben
zum Kern zu erreichen(Luftunf Kriechstrecken), sind die Flansche im Bereich der Innenseite
mit flachen Mulden M versehen, in die Isolationsplatten IP eingesetzt werden können,
die die Schraubenköpfe zu den Kernen hin abdecken. Die Flansche und die Isolationsplatten
sind mit fluchtenden Erhebungen D und Ausnehmungen C versehen, über die die Isolationsplatten
an den Flanschen fixiert werden können. An den Flanschen können in der Zeichnung nicht
dargestellte Ausnehmungen zum Herausführen der Wicklungsanschlüsse aus dem Wickelkörper
vorgesehen sein.
[0021] Durch die Verwendung unterschiedlichlanger Platten P1 und P2 ist es auf einfacher
Weise möglich, unter Verwendung der gleichen Flansche unterschiedlichgroße Wickelkörper
für Transformatoren mit unterschiedlicher Leistung herzustellen. Die Länge der zu
verwendenden Platten bestimmt sich aus der Stapelhöhe des jeweiligen Trafokernes.
Die verfügbaren Längen der Platten sind vorteilhaft abgestimmt auf bestimmte Stapelhöhen
der Ferrite, die sich ergeben aus der Aneinanderreihung stets gleichbreiter Ferrite
oder unterschiedlichbreiter Ferrite. Anstelle von Ferriten können selbstverständlich
auch entsprechende Bleche zum Aufbau lamellierter Kernpakete verwendet sein. Um unterschiedliche
Übertragungseigenschaften zu erzielen, können Bleche oder Ferrite mit unterschiedlichen
magnetischen Eigenschaften und/oder Bleche oder Ferrite mit unterschiedlichlangen
Stegen verwendet sein.
[0022] Anstelle von paarweise zusammenwirkenden E-förmigen Blechen oder Ferriten können
auch E- und I-förmige Bleche oder Ferrite verwendet sein, wobei im letztgenannten
Fall die Stege der Bleche oder Ferrite ausreichend lang sein müssen, um den Wickelkörper
vollständig zu durchdringen. Es können auch gekürzte Mittelschenkel MS verwendet werden,
um eine definierte Kennlinie zu erreichen oder eine Drossel aufzubauen.
[0023] Der erfindungsgemäße Transformator/Drossel gestattet den Aufbau unterschiedlichleistungsstarker
Transformatoren unter Verwendung einheitlicher Flansche; lediglich für die die Baugröße
des jeweiligen Transformators/Drossel bestimmenden Platten, über die die Flansche
zu Wickelkörpern zusammengesetzt werden, müssen unterschiedliche Längen vorgehalten
werden. Die Wickelkörper lassen sich leicht zusammenbauen, was kurz vor ihrer Bewicklung
geschenen kann, so daß nur sehr wenig Platz für die Lagerhaltung im Gegensatz zur
Bereitstellung einstückiger Wickelkörper benötigt wird.
1. Transformator oder Drossel mit einem Wickelkörper, der nach außen hin die Wicklung/Wicklungen
und nach innen hin die Mittelstege mindestens eines E-förmigen Kernes (FK11 bis FK23)
aufnimmt und der aus zwei Flanschen (F1, F2) und mindestens zwei auf diesen senkrecht
stehenden rechteckigen Platten (P1, P2) zwischen diesen besteht und bei dem der Kern
mit seinem Mittelsteg (MS) von der Seite her zwischen die Platten (P1, P2) faßt und
sich mit seinen Außenstegen (AS) von der Seite her um die Wicklung/ Wicklungen des
Transformators oder der Drossel legt, die in einer oder mehreren Lagen die Platten
und die Flansche des Wickelkörpers umschließt, und bei dem die Wicklungsachse mit
der Achse des Mittelsteges (MS) fluchtet
dadurch gekennzeichnet,
daß separate Platten (P1, P2) und separate Flansche (P1, F2) vorgesehen sind, wobei
die Platten zwischen den Flanschen kraft- und/oder formschlüssig gehalten sind, indem
sie mindestens partiell in entsprechende Ausnehmungen (A) auf der Innenseite der Flansche
fassen.
2. Transformator oder Drossel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der den Abstand zwischen den Flanschen (F1, F2) bestimmenden Platten
(P1, P2) zum Aufbau von Trafos/Drosseln unterschiedlicher Leistung in einem vorgegebenen
Raster wählbar ist.
3. Transformator oder Drossel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kern aus paarweise zusammenwirkenden E-förmigen oder E- und I-förmigen Blechen
besteht.
4. Transformator oder Drossel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kern aus paarweise zusammenwirkenden E-fömigen oder E- und I-förmigen Ferriten
(FK11-FK13, FK21-FK23) gegebener Dicke besteht, die bedarfsweise zu mehreren aneinandergereiht
sind.
5. Transformator oder Drossel nach Anspruch 4 oder 2 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dicke der Ferrite in einem vorgegebenen Raster wählbar ist, das mit dem Raster
der Platten harmoniert.
6. Transformator oder Drossel nach Anspruch 3, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bleche oder die Ferrite unterschiedliche magnetische Eigenschaften aufweisen.
7. Transformator oder Drossel nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (MS, AS) der Bleche oder der Ferrite unterschiedliche Längen aufweisen.
8. Transformator oder Drossel nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bleche oder die Ferrite miteinander verklebt sind.
9. Transformator oder Drossel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flansche (F1, F2) als Kunststoffspritzteile ausgebildet sind.
10. Transformator oder Drossel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten (P1, P2) aus Hartgewebe oder Hartpapier bestehen.
11. Transformator oder Drossel nach Anspruch 1, 9 oder 10.
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Wickelkörper und der Wicklung/den Wicklungen mindestens eine Lage
eines Isolationsbandes angeordnet ist.
12. Transformator oder Drossel nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flansche (F1, F2) mit Winkelstücken (W11, W12, W21, W22) zur Montage des Trafos/der
Drossel versehen sind.
13. Transformator oder Drossel nach Anspruch 9 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flansche (F1, F2) mit Ausnehmungen (B) für die drehsichere Aufnahme von die
Flansche von der Innenseite her durchdringenden Sechskantschrauben (S) versehen sind.
14. Transformator oder Drossel nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flansche (F1, F2) auf ihren Innenseiten flache Mulden (M) zur Aufnahme von
die Schraubenköpfe der Sechskantschrauben (S) abdeckenden Isolationsplatten (IP) aufweisen.
15. Transformator oder Drossel nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flansche (F1, F2) Erhebungen (D) und die Isolationsplatten (IP) fluchtende
Ausnehmungen (C) zum Fixieren der Isolationsplatten an den Flanschen aufweisen.
16. Transformator oder Drossel nach Anspruch 1, 9, 12, 14, 14 oder 15
dadurch gekennzeichnet,
daß die Flansche (F1, F2) mit Ausnehmungen zum Herausführen der Wicklungsanschlüsse
aus dem Wickelkörper versehen sind.
1. Transformer or choke having a winding body which outwardly accommodates the winding/windings
and inwardly accommodates the central webs of at least one E-shaped core (FK11 to
FK23) and which consists of two flanges (F1, F2) and at least two rectangular plates
(P1, P2) which are between the latter and perpendicular thereto and wherein the central
web (MS) of the core engages between the plates (P1, P2) from the side and the outer
webs (AS) of the core are laid from the side about the winding/windings of the transformer
or the choke surrounding the plates and the flanges of the winding body in one or
more layers, characterised in that separate plates (P1, P2) and separate flanges (F1,
F2) are provided, with the plates being held between the flanges in a force-locking
and/or form-locking manner as they engage at least partly in corresponding recesses
(A) on the inside of the flanges.
2. Transformer or choke according to claim 1, characterised in that the length of the
plates (P1, P2) which determine the distance between the flanges (F1, F2) can be selected
using a given grid in order to construct transformers/chokes of different outputs.
3. Transformer or choke according to claim 1, characterised in that the core consists
of E-shaped or E- and I-shaped laminations which cooperate in pairs.
4. Transformer or choke according to claim 1, characterised in that the core consists
of E-shaped or E- and I-shaped ferrites (FK11-FK13, FK21-FK23) of given thickness
which cooperate in pairs and of which, if necessary, several are mounted side by side.
5. Transformer or choke according to claim 4 or 2 and 4, characterised in that the thickness
of the ferrites can be selected using a given grid which matches the grid pertaining
to the plates.
6. Transformer or choke according to claim 3, 4 or 5, characterised in that the laminations
or the ferrites have different magnetic properties.
7. Transformer or choke according to one of the claims 3 to 6, characterised in that
the webs (MS, AS) of the laminations or of the ferrites are of different lengths.
8. Transformer or choke according to one of the claims 3 to 7, characterised in that
the laminatione or the ferrites are bonded together.
9. Transformer or choke according to claim 1, characterised in that the flanges (F1,
F2) are formed as injection-moulded plastics portions.
10. Transformer or choke according to claim 1, characterised in that the plates (P1, P2)
consist of a fabric-base laminate or paper-base laminate.
11. Transformer or choke according to claim 1, 9 or 10, characterised in that at least
one layer of an insulating tape is arranged between the winding body and the winding/the
windings.
12. Transformer or choke according to claim 9, characterised in that the flanges (F1,
F2) are provided with angular pieces (W11, W12, W21, W22) for installation of the
transformer/the choke.
13. Transformer or choke according to claim 9 or 12, characterised in that the flanges
(F1, F2) are provided with recesses (B) for the accommodation, in a manner which is
secure with respect to rotation, of hexagon head cap screws (S) which penetrate the
flanges from the inside.
14. Transformer or choke according to claim 13, characterized in that the flanges (F1,
F2) have, on their insides, shallow troughs (M) for the accommodation of insulation
plates (IP) which cover the screw heads of the hexagon head cap screws (S).
15. Transformer or choke according to claim 13 or 14, characterised in that the flanges
(F1, F2) have elevations (D) and the insulation plates (IP) have aligned recesses
(C) for fixing the insulation plates on the flanges.
16. Transformer or choke according to claim 1, 9, 12, 14, 14 (sic) or 15, characterised
in that the flanges (F1, F2) are provided with recesses for bringing the winding terminals
out of the winding body.
1. Transformateur ou inductance comprenant une carcasse de bobine, qui reçoit vers l'extérieur
le bobinage/ les bobinages, et vers l'intérieur les barrettes médianes d'au moins
un noyau (FK11 à FD23) en forme de E et qui est constituée de deux flasques (F1,F2)
et, entre ceux-ci, d'au moins deux plaques (P1,P2) rectangulaires qui leur sont perpendiculaires,
et dans lequel le noyau vient, par sa barrette (MS) médiane, par le côté entre les
plaques (P1, P2) et s'applique, par ses barrettes (AS) extérieures par le côté autour
du bobinage/des bobinages du transformateur ou de l'inductance, qui entoure en une
couche ou en plusieurs couches les plaques et les flasques de la carcasse de bobine,
caractérisé
en ce qu'il est prévu des plaques (P1,P2) distinctes et des flasques (F1,F2) distincts,
les plaques étant maintenues entre les flasques positivement et/ou par complémentarité
de formes en venant au moins partiellement dans des évidements correspondants ménagés
sur le côté intérieur des flasques.
2. Transformateur ou inductance suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que la longueur des plaques (P1,P2) déterminant la distance entre les flasques
(F1,F2), peut être choisie dans une trame prescrite pour construire des transformateurs/inductances
de puissances différentes.
3. Transformateur ou inductance suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que le noyau est constitué de tôles coopérant par paires en forme de E ou en
forme de E et de I.
4. Transformateur ou inductance suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que le noyau est constitué de ferrite (FK11 à FK13, FK21 à FK23) d'épaisseur
donnée coopérant par paires en forme de E ou en forme de E et de I qui, en cas de
besoin, peuvent être mises les unes à la suite des autres.
5. Transformateur ou inductance suivant la revendication 4 ou suivant les revendications
2 et 4,
caractérisé
en ce que l'épaisseur des ferrites peut être choisie dans une trame prescrite qui
est en harmonie avec la trame des plaques.
6. Transformateur ou inductance suivant la revendication 3, 4 ou 5,
caractérisé
en ce que les tôles ou les ferrites ont des propriétés magnétiques différentes.
7. Transformateur ou inductance suivant l'une des revendications 3 à 6,
caractérisé
en ce que les barrettes (MS, AS) des tôles ou des ferrites ont des longueurs différentes.
8. Transformateur ou inductance suivant l'une des revendications 3 à 7,
caractérisé
en ce que les tôles ou les ferrites sont collées les unes aux autres.
9. Transformateur ou inductance suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que les flasques (F1,F2) sont sous forme de pièces en matière plastique moulées
par injection.
10. Transformateur ou inductance suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que les plaques (P1,P2) sont en stratifié de matière plastique ou en stratifié
au papier.
11. Transformateur ou inductance suivant la revendication 1, 9 ou 10,
caractérisé
en ce qu'il est prévu entre la carcasse de bobine et le bobinage/les bobinages au
moins une couche d'un ruban isolant.
12. Transformateur ou inductance suivant la revendication 9,
caractérisé
en ce que les flasques (F1,F2) sont munis de cornières (W11, W12,W21,W22) pour le
montage du transformateur/de l'inductance.
13. Transformateur ou inductance suivant la revendication 9 ou 12,
caractérisé
en ce que les flasques (F1,F2) sont munis d'évidements (B) pour la réception sans
possibilité de tourner de vis (S) à six pans traversant les flasques depuis la face
intérieure.
14. Transformateur ou inductance suivant la revendication 13,
caractérisé
en ce que les flasques (F1, F2) ont, sur leur face intérieure, des cuvettes (M) plates
de réception de plaques (IP) isolantes recouvrant les têtes de vis (S) à six pans.
15. Transformateur ou inductance suivant la revendication 13 ou 14,
caractérisé
en ce que les flasques (F1,F2) ont des parties saillantes (D) et les plaques (IP)
isolantes des cavités (C) alignées en vue d'immobiliser les plaques isolantes sur
les flasques.
16. Transformateur ou inductance suivant la revendication 1, 9, 12, 14 ou 15,
caractérisé
en ce que les flasques (F1,F2) sont munis de trous pour faire sortir de la carcasse
de bobine les bornes du bobinage.
