(19)
(11) EP 0 591 711 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
13.04.1994  Patentblatt  1994/15

(21) Anmeldenummer: 93114678.1

(22) Anmeldetag:  13.09.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E04D 13/06
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK FR GB LI NL SE

(30) Priorität: 05.10.1992 DE 9213325 U

(71) Anmelder: NORDDEUTSCHE SEEKABELWERKE AKTIENGESELLSCHAFT
D-26954 Nordenham (DE)

(72) Erfinder:
  • Rennies, Willfried
    D-26954 Nordenham (DE)
  • Bittner, Hans-Joachim
    D-26919 Brake (DE)

(74) Vertreter: Meissner & Bolte Patentanwälte 
Hollerallee 73
28209 Bremen
28209 Bremen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Vorrichtung zum Schutz insbesondere einer Dachrinne gegen Verunreinigungen


    (57) Es ist bekannt, daß Dachrinnen durch mit Durchbrüchen versehenen Rohren gegen Verunreinigungen zu schützen. Ein wirksamer Schutz ist nur gewährleistet, wenn die Rohre eng an der Innenseite des Dachrinnentrogs (14) der Dachrinne (11) anliegen. Da die Durchmesser der Dachrinnen (11) sehr unterschiedlich sind, müssen unterschiedliche Rohre mit passenden Durchmessern zur Verfügung stehen, damit eine Anlage der Rohre an der Innenseite des jeweiligen Dachrinnentrogs (14) gewährleistet ist. Dazu müssen viele Rohre mit unterschiedlichen Durchmessern bevorratet werden.
    Erfindungsgemäß findet ein ein netzförmigen Mantel aufweisendes Filterrohr (18) Verwendung. Der Mantel des Filterrohrs (18) ist in Längsrichtung mit einem Schlitz versehen. Durch dieses Schlitz erhält der Mantel des Filterrohrs (18) eine offene längsgerichtete Naht, die es ermöglicht, Durchmesser des Mantels durch eine elastische Verformung derselben zu verändern. Auf diese weise kann dasselbe Filterrohr (28) passend in Dachrinnen mit unterschiedlich großen Dachrinnentrog (14) eingesetzt werden.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schutz insbesondere einer Dachrinne gegen Verunreinigungen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Es ist bereits bekannt, mit Durchbrüchen versehene Rohre zum Schutz von Dachrinnen gegen Verunreinigungen zu verwenden. Durch das in den jeweiligen Dachrinnentrog eingelegte Rohr kann nur vom Dach ablaufendes Wasser in den Dachrinnentrog gelangen; nicht aber die mitgeführten Verunreinigungen wie Laub oder dergleichen. Das Laub oder dergleichen wird vom Mantel des Rohrs über den Dachrinnentrog hinweggeleitet. Von besonderer Bedeutung für einen wirkungsvollen Schutz vor Verunreinigungen ist, daß der Durchmesser des Rohrs zur Größe der jeweiligen Dachrinne, nämlich dem Dachrinnentrog, paßt. Da Dachrinnen unterschiedlicher Größe und Form auf dem Markt sind, müssen Rohre mit entsprechenden Durchmessern bereitgehalten werden, was recht aufwendig ist.

    [0003] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei einem gleichwohl wirksamen Schutz vor Verunreinigungen universell einsetzbar ist.

    [0004] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, daß erfindungsgemäß der Rohrmantel im Durchmesser endlich ausgebildet ist. Verfügt der Mantel des Rohrs über eine offene Naht, läßt sich die Größe des Rohrs verändern, wodurch ein und dasselbe Rohr für Dachrinnen unterschiedlicher Abmessungen und Formen verwendbar ist. Es läßt sich ein (Standard-)Rohr an Dachrinnen unterschiedlicher Querschnittsabmessungen anpassen, wodurch die Bereitstellung von Rohren unterschiedlicher Durchmesser nicht mehr erforderlich ist.

    [0005] Vorzugsweise ist der Rohrmantel aufgetrennt, und zwar vorzugsweise durch einen über seine ganze Länge durchgehenden Schlitz, Einschnitt, Naht oder dergleichen. Der Schlitz kann bereits bei der Herstellung, insbesondere Extrusion, der Rohre gebildet werden. Es ist aber auch denkbar, die Rohre nachträglich aufzuschneiden.

    [0006] Mit dem erfindungsgemäßen Rohr ist eine Anpassung an unterschiedliche Querschnitte des Dachrinnentrogs ohne zusätzliche Hilfsmittel auch von Ungeübten leicht möglich, indem den Schlitz begrenzende gegenüberliegende Randbereiche des Rohrmantels relativ zueinander bewegt werden. Nachdem auf diese Weise der Durchmesser des Rohrs eingestellt worden ist, wird dieser nach dem Einlegen des Rohrs in den Dachrinnentrog form- und/oder reibschlüssig arretiert, indem sich der Rohrmantel im diesen größtenteils umgebenden Dachrinnentrog abstützt.

    [0007] Eine weitere Vorrichtung, bei der es sich um eine Weiterbildung der Erfindung, aber auch um eine selbständige Lösung derselben handeln kann, verfügt über ein netzförmiges Filterrohr zur Anordnung im Dachrinnentrog einer Dachrinne. Das netzförmige Filterrohr verfügt über relativ großflächige Durchbrüche, die sich über den größten Teil des Rohrmantels erstrecken. Durch ein solches Filterrohr kann das vom Dach kommende Wasser nahezu ungehindert in den Dachrinnentrog gelangen. Dadurch sichert das Filterrohr auch bei starken Regenfällen eine vollständige Wasserabfuhr. Der netzartige Rohrmantel stellt gleichzeitig eine zuverlässige Ableitung von Verunreinigungen über das Filterrohr und die Dachrinne hinweg sicher.

    [0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0009] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
    Fig. 1
    einen schematischen Querschnitt durch eine an einem Dach montierte Dachrinne mit der darin eingesetzten Vorrichtung, nämlich einem Rohr,
    Fig. 2
    eine perspektivische Darstellung des unverformten Rohrs,
    Fig. 3
    eine Draufsicht auf das Rohr nach der Fig. 2,
    Fig. 4
    eine perspektivische Darstellung des im Durchmesser verringerten Rohrs,
    Fig. 5
    eine Draufsicht auf das Rohr nach der Fig. 4,
    Fig. 6
    eine Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel des Rohrs in einer Darstellung analog zur Fig. 3,
    Fig. 7
    eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel des Rohrs in einer Ansicht analog zur Fig. 3,
    Fig. 8
    eine Perspektivische Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels des am Schlitz aufgebogenen Rohrs analog zur Fig. 2,
    Fig. 9
    eine perspektivische Darstellung eines anderen Ausführungsbeispiels des Rohrs analog zur Fig. 2, und
    Fig. 10
    eine perspektivische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des Rohrs analog zur Fig. 2.


    [0010] Die hier gezeigte Vorrichtung dient zum Schutz einer Dachrinne 11 gegen mechanische Verunreinigungen wie zum Beispiel Laub, Äste oder dergleichen.

    [0011] Die Dachrinne 11 ist in an sich üblicher Weise am traufseitigen Ende eines in der Fig. 1 schematisch dargestellten Daches 10 befestigt. Die Dachrinne 11 verfügt über einen im Querschnitt etwa halbkreisförmigen Dachrinnentrog 14 und mehrere mit Abstand in Längsrichtung des Dachrinnentrogs 14 hintereinanderliegende Halter 12. Die am Dachrinnentrog 14 befestigten Halter 12 verbinden den Dachrinnentrog 14 mit der Unterseite des traufseitigen Endes des Daches 10.

    [0012] Die Vorrichtung weist ein längliches Rohr 13 auf, das in den Dachrinnentrog 14 eingelegt ist (Fig. 1). In dem halbkreisförmigen bzw. U-förmigen Dachrinnentrog 14 ist das Rohr 13 formschlüssig gehalten. Bei längeren Dachrinnen 11 kann sich das Rohr 13 aus hintereinanderliegenden Rohrabschnitten zusammensetzen. Diese können stumpf voreinanderliegen und gegebenenfalls durch geeignete Verbindungsmittel (Klammern oder dergleichen) zusammengehalten werden. Es ist aber auch denkbar, die zueinandergerichteten Endbereiche der Rohrabschnitte ineinanderzuschieben.

    [0013] Das Rohr 13 ist vorzugsweise aus einem z.B. extrudierten Filterrohr 18 aus Kunststoff gebildet. Bei dem Filterrohr 18 handelt es sich um ein Netzrohr, das sich zusammensetzt aus sich kreuzenden Längssträngen 19 und Umfangssträngen 20, die an Kreuzungsstellen 27 miteinander verbunden sind. Dadurch verfügt ein vorzugsweise zylindrischer Rohrmantel 15 des Rohrs 13 (bzw. der Rohrabschnitte) über eine netzartige Gestalt. Die zwischen den Längssträngen 19 und Umfangssträngen 20 gebildeten Durchbrüche 17 haben einen größeren Anteil an der Fläche des Filterrohrs 18 als die Längsstränge 19 und Umfangsstränge 20. Dadurch kann vom Dach kommendes Wasser nahezu ungehindert in das Filterrohr 18 gelangen und entlang des Dachrinnentrogs 14 abgeführt werden. Hingegen werden Blätter oder dergleichen über den Rohrmantel 15 abgeleitet, ohne in den Dachrinnentrog 14 gelangen zu können. Diese Verunreinigungen gleiten somit über den Dachrinnentrog 14 hinweg.

    [0014] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, die Maschenbreite des Filterrohrs 18, also den Abstand zwischen benachbarten Längssträngen 19 und/oder benachbarten Umfangssträngen 20, größer als 5 mm zu wählen. Dadurch wird eine die Durchbrüche 17 des Filterrohrs 18 möglicherweise zusetzende Eisbildung wirksam vermieden.

    [0015] Erfindungsgemäß ist das Rohr, nämlich das Filterrohr 18, im Durchmesser veränderbar. Das Filterrohr 18 verfügt dazu über einen im Durchmesser endlichen bzw. seitlich offenen Rohrmantel 15. Dazu ist der Rohrmantel 15 mit einem parallel zur Längsmittelachse 21 des Filterrohrs 18 verlaufenden Schlitz 24 versehen. Der Schlitz 24 erstreckt sich durchgehend über die gesamte Länge des Filterrohrs 18. Durch den Schlitz 24 sind alle Umfangsstränge 20 des Filterrohrs 18 aufgetrennt. Gegenüberliegende Seiten des Schlitzes 24 werden durch jeweils einen Längsstrang 19 des Netzförmigen Filterrohrs 18 begrenzt. Auf diese weise laufen die durch das Auftrennen der Umfangsstränge 20 entstehenden Enden derselben an den entsprechenden Längssträngen 19 aus.

    [0016] Der einen länglichen Einschnitt im Rohrmantel 15 bildende Schlitz 24 ermöglicht sowohl ein Aufweiten als auch ein Verengen des Durchmessers des Rohrmantels 15. Das Filterrohr 18 kann dadurch an unterschiedliche Dachrinnen 11, und zwar insbesondere Dachrinnentröge 14 unterschiedlicher Durchmesser, angepaßt werden.

    [0017] Zweckmäßigerweise verfügt das Filterrohr 18 über einen Durchmesser, der dem größten Querschnitt des Dachrinnentrogs 14 entspricht. Es erfolgt dann eine Anpassung des Filterrohrs 18 an Dachrinnen 11 mit im Querschnitt kleineren Dachrinnentrögen 14 durch ein Zusammendrücken des Rohrmantels 15. Bei einem so verkleinerten Durchmesser des Filterrohrs 18 überlappen sich an gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes 24 liegende Randbereiche 25 und 26 des Rohrmantels 15 (Fig. 1, 4, 5).

    [0018] Gehalten wird das Filterrohr 18 mit den überlappenden Randbereichen 25 und 26 im Dachrinnentrog 14 durch Formschluß, indem das Filterrohr 18 größtenteils im halbkreis- bzw. U-förmig ausgebildeten Dachrinnentrog 14 Aufnahme findet (Fig. 1). Infolge des Zusammendrückens des Filterrohrs 18 zur Durchmesserverringerung hat es nach dem Einlegen in den Dachrinnentrog 14 das Bestreben, sich federnd aufzuweiten. Dadurch wird der Rohrmantel 15 gegen die Innenwandung des Dachrinnentrogs 14 gedrückt, so daß er hieran eng anliegt. Es wird so verhindert, daß sich zwischen dem Filterrohr 18 und dem Dachrinnentrog 14 Verunreinigungen, insbesondere Blätter, festsetzen können.

    [0019] Die Fig. 6 zeigt ein Filterrohr 28 nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dieses unterscheidet sich vom vorstehend beschriebenen Filterrohr 18 durch andere Längsstränge 29. Diese ragen nämlich nach außen über die wie beim vorstehend beschriebenen Filterrohr 18 ausgebildeten Umfangsstränge 20 hinaus. Dadurch verfügt der Rohrmantel 15 über äußere Vorsprünge in Form von radial nach außen gerichteten Stegen 30. Die Stege 30 laufen in Längsrichtung des Filterrohrs 28 parallel zur Längsmittelachse 21 desselben. Mit den Stegen 30 liegt das Filterrohr 28 an der Innenwandung des Dachrinnentrogs 14 an. Infolge der Stege 30 wird die Anlagefläche des Filterrohrs 28 an der Innenfläche des Dachrinnentrogs 14 gegenüber dem Filterrohr 18 nach den Fig. 1 bis 5 verringert. Daraus resultiert eine größere Anpreßkraft des zusammengedrückten Filterrohrs 28 am Dachrinnentrog 14. Hierdurch wird ein noch wirksamerer Schutz gegen ein Eintreten von Verunreinigungen zwischen dem Filterrohr 28 und dem Dachrinnentrog 14 geschaffen.

    [0020] Die Fig. 7 zeigt ein weiteres Filterrohr 31, das sich von den vorstehend beschriebenen Filterrohren 18 und 28 wiederum nur durch modifizierte Längsstränge 32 unterscheidet. Diese ragen nämlich sowohl nach innen als auch nach außen über die Umfangsstränge 20 hervor. Demzufolge verfügt der Rohrmantel 15 über äußere Stege 33 und innere Stege 34. Diese doppelseitigen Stege 33 und 34 führen zu einer formschlüssigen Arretierung der sich überlappenden Randbereiche 25, 26 bei zusammengedrücktem Filterrohr 28, indem die im Überlappungsbereich liegenden äußeren Stege 33 hinter die inneren Stege 34 greifen.

    [0021] Die Fig. 8 zeigt ein Filterrohr 41, das im wesentlichen dem Filterrohr 18 der Fig. 1 bis 5 entspricht. Der Rohrmantel 15 ist auch hier offen ausgebildet durch einen durchgehenden, geradlinigen Schlitz 42. Gegenüberliegende Seiten des Schlitzes 42 werden auch hier begrenzt durch Längsstränge 43 des netzartigen Rohrmantels 15. Ein Längsstrang 43 ist mit vorstehenden, also in den Schlitz 42 hineinragenden Arretierungsmitteln versehen. Diese sind als Haken 44 ausgebildet. Jeder Haken 44 wird gebildet aus einem über den Längsstrang 43 bereichsweise hinaus laufenden Umfangsstrang 45 und einem parallel zum Längsstrang 43 verlaufenden Längsstrangabschnitt 46. Der Umfangsstrang 45 ragt über den Längsstrangabschnitt 46 geringfügig hinaus. Dadurch verfügt jeder Haken 44 über eine kreuzförmige Gestalt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind nur einigen Umfangssträngen 45 Haken 44 zugeordnet.

    [0022] Die Haken 44 sind Bestandteil des Filterrohrs 41. Dazu werden die Haken 44 gebildet beim Auftrennen des mit einem geschlossenen Rohrmantel 15 extrudierten Filterrohrs 41. Dieses wird zunächst längs des nicht mit den Haken 44 versehenen Längsstrangs 43 aufgeschnitten. Danach werden zwischen benachbarten Haken 44 Teilbereiche des Rohrmantels 15 bis an den mit den Haken 44 versehenen Längsstrang 43 abgetrennt. Dabei kommen die Haken 44 zwangsläufig zustande, indem sie von Resten des Rohrmantels 15 gebildet sind.

    [0023] Die Haken 44 ermöglichen eine Arretierung des im Durchmesser verringerten Filterrohrs 41. Dazu werden die Haken 44 durch entsprechende Durchbrüche 17 am gegenüberliegenden Randbereich 26 des Rohrmantels 15 gesteckt, derart, daß gegenüberliegende Enden des einen Teil des jeweiligen Hakens 44 bildenden Längsstrangabschnitts 46 hinter den entsprechenden Durchbruch 17 begrenzende, benachbarte Längsstränge 43 greifen. Zu diesem Zweck verfügen die Längsstrangabschnitte 46 über eine Gesamtlänge, die größer ist als der Abstand benachbarter Längsstränge 43 (Fig. 8).

    [0024] Während bei den Filterrohren 18, 28, 31 und 41 nach den Fig. 1 bis 8 der jeweils den Rohrmantel 15 durchtrennende Schlitz 24, 42 sich geradlinig parallel zur Längsmittelachse 21 erstreckt, sind auch ungeradlinig verlaufende Schlitze zum Trennen des jeweiligen Rohrmantels denkbar.

    [0025] Die Fig. 9 zeigt ein Filterrohr 35, bei dem der den Rohrmantel 15 auftrennende Schlitz 36 zickzackförmig verläuft. Dadurch verfügt jeder Randbereich 25, 26 über in Richtung der Längsmittelachse 21 aufeinanderfolgende Erhöhungen 37 und Vertiefungen 38. Diese ermöglichen ein leichteres Zusammenschieben der Randbereiche 25, 26, indem die Erhöhungen 37 über die gegenüberliegenden Vertiefungen 38 hinweggleiten.

    [0026] Schließlich zeigt die Fig. 10 ein weiteres Filterrohr 39, dessen Rohrmantel 15 aufgetrennt ist durch einen wendelförmig um die Längsmittelachse 21 herumlaufenden Schlitz 40. Der Durchmesser dieses Filterrohrs 39 läßt sich verändern, indem gegenüberliegende Enden des Filterrohrs 39 bzw. entsprechender kurzer Filterrohrabschnitte gegeneinander verdreht (tordiert) werden. Außerdem läßt sich dieses Filterrohr 39 leicht an ungeradlinig, beispielsweise bogenförmig, verlaufende Dachrinnen 11 anpassen.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Schutz insbesondere einer Dachrinne gegen Verunreinigungen mit einem einen Rohrmantel mit einer Vielzahl von Öffnungen aufweisenden Rohr zur Anordnung in der Dachrinne, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (13) einen im Durchmesser endlichen Rohrmantel (15) aufweist.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrmantel (15) geschlitzt ist, vorzugsweise mit einem Schlitz (24, 36, 40) versehen ist.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlitz (24, 36, 40, 42) durchgehend über die gesamte Länge des Rohrs (13) erstreckt.
     
    4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (24, 42) geradlinig ausgebildet ist, vorzugsweise sich parallel zu einer Längsmittelachse (21) des Rohrs (13) erstreckt.
     
    5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (36) einen zickzack-, wellen oder Spiralförmigen Verlauf aufweist.
     
    6. Vorrichtung zum Schutz insbesondere einer Dachrinne gegen Verunreinigungen, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch ein netzförmiges Filterrohr (18, 28, 31, 35, 39, 41) zur Anordnung im Dachrinnentrog (14) einer Dachrinne (11).
     
    7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegende Ränder des Schlitzes (24, 42) durch Längsstränge (19, 43) des Filterrohrs (18, 28, 31, 41) gebildet bzw. begrenzt sind.
     
    8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Schlitz (42) Arretierungsmittel zum Verbinden benachbarter Randbereiche (25, 26) des Rohrmantels (15) zugeordnet sind.
     
    9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einem Rand des Schlitzes (42) Arretierungsmittel zugeordnet sind.
     
    10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsmittel als an dem (äußeren) Längsstrang (43) am Schlitz (42) angeordnete Haken (44) ausgebildet sind, wobei vorzugsweise die Haken (44) aus Teilen des Filterrohrs (41) bzw. des Rohrmantels (15) gebildet sind.
     
    11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterrohr (28, 31) mit äußeren und/oder inneren Vorsprüngen versehen ist, vorzugsweise mindestens ein Teil der Längsstränge (29, 32) des Filterrohrs (28, 31) mit äußeren Stegen (33) und/oder inneren Stegen (34) versehen ist.
     




    Zeichnung

























    Recherchenbericht