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(11) |
EP 0 591 755 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.07.1997 Patentblatt 1997/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.09.1993 |
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| (54) |
Elektrischer Heizkörper für Fluide, insbesondere Durchflusserhitzer
Electric radiator for fluids with continuous-flow heaters
Radiateur électrique pour fluides notamment pour dispositifs de chauffage en continu
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
07.10.1992 DE 4233676
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.04.1994 Patentblatt 1994/15 |
| (73) |
Patentinhaber: E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH |
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75038 Oberderdingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kralik, Willi
D-75056 Sulzfeld (DE)
- Bogdanski, Franz, Dr.
D-75038 Oberderdingen (DE)
- Kögel, Werner
D-75038 Oberderdingen (DE)
- Berger, Siegbert, Dr.
D-76139 Karlsruhe (DE)
- Stupp, Peter
D-75056 Sulzfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Beier, Schöndorf und Mütschele |
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Willy-Brandt-Strasse 28 70173 Stuttgart 70173 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 220 465
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DE-A- 1 806 721
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Heizkörper für Medien, wie Flüssigkeiten,
insbesondere auf einen Durchlauferhitzer, mit einem vorzugsweise rohrförmigen Hohlkörper
mit einer Wandung, auf dessen Außenseite elektrische Heizelemente aufgebracht sind
und geht aus von DE-A-18 06 721.
[0002] Derartige Heizkörper sind in Geschirrspülmaschinen, Kaffeemaschinen und anderen Geräten,
in denen Flüssigkeiten erhitzt werden, vielfach im Einsatz. Sie werden meist von Rohrheizkörpern
beheizt, die wendelförmig auf ihre Außenseite aufgelötet sind (DE-32 21 348 C2). Es
ist auch schon versucht worden, mit rechteckförmigen Heizwiderständen zu arbeiten,
deren Isolierung gegenüber der Heizkörperwandung durch eine Metalloxydschicht auf
ihnen selbst oder auf der Behälterwandung erzeugt wird (DE-1 690 677 A1).
[0003] Ferner ist versucht worden, bei einem Durchlauferhitzer den Heizleiter mit rechteckigem
Querschnitt im Inneren des durchflossenen Rohres auf einem Kunststoffinnenrohr anzubringen
(DE-22 33 503 Al). In diesem Falle steht die Flüssigkeit unter Betriebsspannung, was
meist unzulässig ist.
[0004] Aus allen diesen früheren Bemühungen ist abzulesen, daß ein Hauptproblem die Zwischenschaltung
einer elektrischen Isolierung zwischen dem Heizleiter und der Heizkörperwandung ist.
Man versuchte, diese durch die jedoch relativ unzuverlässige Metalloxydisolierung
gering zu halten oder, bei der Innenanordnung des Heizleiters, sogar ganz weg zu lassen.
Bei den Rohrheizkörpern ist dieses Problem zwar geringer, weil die hochverdichtete
Einbettmasse der Rohrheizkörper relativ gut wärmeleitend ist, aber die Rohrheizkörper
und ihre Auf lötung bedingen einen relativ hohen Herstellungsaufwand. Außerdem ist
bei allen früheren Durchlauferhitzern die Anbringung einer Übertemperatur-Schutzeinrichtung
problematisch und ihr Ansprechverhalten nicht gut, wenn nicht besonderer Aufwand getrieben
wird.
[0005] Die CH-PS 220 465 beschreibt eine Vorrichtung zum Verhüten des Einfrierens von Flüssigkeitsleitungen,
bei der um ein flüssigkeitsführendes Rohr ein Isolationsmaterial aus Mica-Folie aufgekittet
ist. Darum sind Heizdrähte gewickelt und eine äußere Schutzhülle aus gleichem Material
ist von einem Blechmantel umgeben.
[0006] Die DE-A 18 06 721 beschreibt einen elektrischen Durchlauferhitzer mit einer Beheizung
aus einem Heizband, das auf das wasserführende Metallrohr unter Zwischenlage einer
Lage aus Feinglimmer und einer rohrseitigen Lage aus Polytetraflouräthylen oder Polyimid
aufgebracht ist. In dieser Schrift ist herausgestellt, daß brauchbare Ergebnisse mit
einem der beiden Werkstoffe allein nicht möglich wären.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen elektrischen Heizkörper zu schaffen, der
die Nachteile des Standes der Technik vermeidet und insbesondere einfach und kostengünstig
herstellbar ist sowie bezüglich des Wärmeüberganges und der Anbringbarkeit von Temperaturschaltern
verbessert ist.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Diese Kunststoff-Folie kann vorzugsweise aus hochtemperaturfestem Polyimid bestehen.
Sie kann in einer oder ggf. wenigen Lagen um die Wandung gelegt und insbesondere darum
überlappend gewickelt sein. Obwohl eine solche Isolierung auch aus einem wendelförmig
um den Hohlkörper gewickelten Folienstreifen bestehen könnte, hat es sich gezeigt,
daß insbesondere bezüglich der elektrischen Durchschlagfestigkeit eine blattförmige
Folie besser war, die die Gesamtlänge des beheizten Bereiches einnahm und sich in
einem axialen Längsbereich des Hohlkörpers überlappte. Trotz der dadurch entstehenden
Unsymmetrie über den Umfang und eines im Bereich der Überlappung erhöhten Wärmeübergangswiderstandes
zwischen Heizelement und Hohlkörper konnten bezüglich der Eigenschaften und der Standfestigkeit
keine Nachteile festgestellt werden. Im Gegenteil, der Überlappungsbereich eignet
sich besonders zur Anbringung eines Temperaturschutzschalters, weil in diesem Bereich
mit Sicherheit (an der Außenseite des Heizkörpers abgenommen) die höchsten Temperaturen
auftreten und eine direkt wirkende Ankopplung eines Temperaturschutzschalters an die
Beheizung möglich ist als den anderen Bereichen.
[0010] Das Heizelement kann ein unisoliertes metallisches Heizleiterband sein, das wendelförmig
auf die Isolierung gewickelt wird. Dies erfolgt unmittelbar, jedoch ggf. unter Zwischenschaltung
des Klebers, falls dieser notwendig ist.
[0011] An sich wäre zu erwarten, daß durch die zwischen Hohlkörper und Heizelement auftretenden
Temperaturunterschiede sowie ggf. durch Materialunterschiede eine gute Andrückung
des Heizelementes an die Isolierung, und damit ein guter Wärmeübergang, nicht dauerhaft
aufrechterhalten werden kann. Bei der Erfindung können jedoch Mittel vorgesehen sein,
die eine solche temperaturbedingte Dehnungsdifferenz im Betrieb zwischen Wandung und
Heizelement vermeiden und ein Anliegen des Heizelementes an der Wandung aufrechterhalten.
Besonders bevorzugt ist dabei ein Aufwickeln des Heizelementes auf die auf dem Hohlkörper
liegende Isolierung unter einer solchen Vorspannung, daß eine Elastizitätsreserve
besteht, die in dem Betriebstemperaturbereich für eine stetige Anlage sorgt. Stattdessen
oder unterstützend kann dies auch durch eine entsprechende Materialauswahl geschehen,
indem beispielsweise das Heizelement mit einer geringeren spezifischen Temperaturausdehnung
gewählt wird als der Heizkörper, so daß auch eine Übertemperatur des Heizelementes
gegenüber dem Hohlkörper keine wesentliche Ausdehnungsdifferenz zwischen beiden ergibt.
[0012] Das Heizelement kann aus einem flachen Band aus metallischem Widerstandsmaterial
bestehen, das mit einer seiner Flachseiten an der Isolierung anliegt. Die Dicke des
Bandes sollte kleiner als ein Sechstel und vorzugsweise kleiner als ein Zwanzigstel
der Breite sein. Die Dicke kann vorzugsweise in einem Bereich zwischen 0,05 bis 0,15
mm liegen, während die Breite bevorzugt 1 bis 5 mm beträgt. Als Widerstandsmaterial
eignen sich die üblichen Widerstandsmaterialien auf Eisenbasis, beispielsweise eine
Chrom-Aluminium-Eisen-Legierung, wie sie unter dem Handelsnamen Kanthal AF im Handel
ist oder eine Nickel-Chrom-Eisen-Legierung (im Handel unter Kanthal Nicrothal).
[0013] Um das Heizelement kann eine Außenisolierung angebracht werden, die aus einer Kunststoff-Folie
besteht, wie sie auch für die Isolierung zwischen Heizelement und Hohlkörper verwendet
wird. Diese Kunststoff-Folie für die Innen- und Außenisolierung kann vorzugsweise
aus einem hochtemperaturfesten Polyimid bestehen, das unter dem Namen Kapton bekannt
ist. Es sollte eine Folie verwendet werden, deren Wärmeleitfähigkeit kleiner als 0,5
W / m K ist. Die Hochspannungsfestigkeit sollte mehr als 1250 Volt betragen, was bei
einer Dicke im Bereich zwischen ZO und 100 µm erreicht werden kann. Über der Außenisolierung
kann dann ein metallischer, beispielsweise aus Blech bestehender Außenmantel liegen,
der auch als wendelförmiges Band gewickelt sein kann.
[0014] Um das Heizelement in seinen Anschlußbereichen vor Übertemperatur zu schützen, kann
es dort mehrfach gedoppelt sein, indem beispielsweise ein überstehender Bereich des
Endes zurückgebogen und dann durch entsprechende Verformung mit dem Endbereich fest
verbunden wird.
[0015] Besonders für diesen Heizkörper, jedoch auch für andere Anwendungen eignet sich eine
Temperaturschalt- oder Regeleinrichtung, die an zwei z.B. in Reihe geschaltete Abschnitte
des den Heizkörper beheizenden Heizelementes angeschlossen ist, die unterschiedliche
Temperaturcharakteristika des Widerstandes aufweisen. Dabei kann eine Kombination
von PTC und NTC (positive und negative Temperaturcharakteristik) verwendet werden
oder Materialien mit unterschiedlich großen PTC- oder NTC-Werten. Die Schaltung erfolgt
in Abhängigkeit von der zwischen den beiden Abschnitten bei Erwärmung entstehenden
Leitfähigkeitsunterschieden. Sie erzeugen Spannungs- oder Stromdifferenzen, die weitgehend
ohne besondere Aufbereitung entsprechenden Schaltelementen, wie z.B. einem Übertemperaturrelais,
zugeleitet werden können.
[0016] Es ist auch möglich, das Heizelement in zwei Abschnitte zu unterteilen, die aus gleichem
Material bestehen können und die mit einem entsprechend der vorgegebenen Abschalt-Übertemperatur
schmelzenden Lot miteinander verbunden sind. Hier wird bei einer Übertemperatur das
Lot schmelzen und das Heizelement außer Betrieb setzen. Da eine derartige Übertemperatur
meist einen ernsthaften Fehler am Gerät signalisiert, ist es erwünscht, daß eine Wiedereinschaltung
nur nach Durchsicht und Reparatur des Gerätes erfolgen kann.
[0017] Auch eine Temperaturschalteinrichtung, die mit der Wärmeausdehnung des Heizkörpers
selbst gegenüber einem Referenzstab arbeitet, ist vorteilhaft einsetzbar.
[0018] Ferner ist es möglich, das Heizelement aus einem Hohlkörper, beispielsweise einem
dünnen metallischen Kapillarrohr auszubilden, das eine Ausdehnungsflüssigkeit enthält
und mit einem entsprechenden Schalt- oder Regelgerät zusammenarbeitet, das z.B. von
einer Ausdehnungsdose betätigt wird, die mit dem Kapillarrohr in Verbindung steht.
In diesem Falle ist also der Meßfühler, nämlich das Kapillarrohr, gleichzeitig auch
das Heizelement, so daß ein besonders direkter Zugriff auf die Temperatur gewährleistet
ist.
[0019] Durch die Erfindung wird ein Heizkörper geschaffen, der einen einfachen und kompakten
Aufbau hat. Durch entsprechende Anordnung des Heizelementes, insbesondere in Form
eines Flachbandes, kann eine fast lückenlose Beheizung des das Medium führenden Rohres
gewährleistet werden, so daß sich auf der Innenseite keine wärmeren oder kälteren
Zonen bilden, die insbesondere wegen des Ansetzens von Materialien an der Innenseite
zu vermeiden sind. Die Herstellung ist weitgehend automatisierbar. Durch die Einbettung
in eine Kunststoff-Folie ist der Heizkörper weitgehend unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit.
[0020] Es ist festgestellt worden, daß bei der möglichen geringen Dicke der Isolierfolienschicht
die Bedenken, die wegen ihrer Temperaturbeständigkeit im Zusammenhang mit der zu großen
Wärmeisolierung vorlagen, unberechtigt sind. Auch im Überlappungsbereich, wo die Isolierfolie
teilweise doppelt so dick ist wie in den anderen Bereichen, bestand keine Gefahr der
Überhitzung des Heizelementes. Dies kann teilweise daran liegen, daß auch innerhalb
des Heizbandes eine Wärmeableitung zu den stärker angekoppelten Seiten hin erfolgt.
[0021] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1 und 2
- eine Seitenansicht und eine Draufsicht auf einen Durchflußerhitzer,
- Fig. 3
- einen zur besseren Anschaulichkeit nicht maßstäblich gezeichneten Detailschnitt, z.B.
nach Linie III in Fig. 1,
- Fig. 4
- einen etwa maßstäblich, jedoch in erheblicher Vergrößerung gezeigten, entsprechenden
Schnitt durch eine andere Ausführungsform,
- Fig. 5 bis 7
- Ausführungsformen eines Anschlußbereiches im Teil-Querschnitt (stark vergrößert),
- Fig. 8 und 9
- zwei Schaltbilder von Ausführungsformen einer Temperaturschalteinrichtung,
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf einen Endbereich der Beheizung eines Durchlauferhitzers mit einer
Übertemperatur-Schutzeinrichtung,
- Fig. 11 und 12
- Schnitte nach der Linie XI-XII in geschlossenem und geöffnetem Zustand des Schalters
und
- Fig. 13
- einen Schnitt nach der Linie XIII in Fig. 10.
[0022] Fig. 1 zeigt einen Durchflußerhitzer 11, der zum Einbau in Waschmaschinen, Wassererhitzer,
ggf. auch Dampferzeuger für Getränkebereitungsmaschinen etc., einsetzbar ist. Allgemein
kann er als ein elektrischer Heizkörper für Medien, insbesondere flüssige Medien,
verwendet werden. Er weist einen rohrförmigen Körper 12 auf, im dargestellten Beispiel
ein kreiszylindrisches Rohr aus rostfreiem Stahl, das an seinen beiden offenen Enden
an eine Wasserzuführung und Ableitung anschließbar ist und von dem zu beheizenden
Medium, also Wasser oder einer anderen Flüssigkeit, unter Thermosyphon- oder erzwungener
Strömung durchflossen werden kann. Innen- und Außenwandung sind glatt und ohne irgendeine
Rippung oder Riffelung. Das ist wichtig sowohl für den Durchflußwiderstand als auch
für die Tatsache, daß eventuell aus den zu beheizenden Flüssigkeiten ausgefällte Stoffen
keinen Belag auf der Innenseite bilden. Das Rohr kann relativ dünnwandig, beispielsweise
mit 1 mm Wandstärke, ausgeführt werden. Aufgrund der noch zu beschreibenden erfindungsgemäßen
Ausgestaltung sind die Rohrdurchmesser weder nach oben noch nach unten begrenzt, wie
sie dies beispielsweise bei der Verwendung von Rohrheizkörpern als Heizelement infolge
der möglichst kleinsten Biegeradien wären.
[0023] Um die Außenseite der Wandung 30 des Körpers (Hohlkörpers) 12 ist eine Isolierung
13 aufgebracht, und zwar dadurch, daß eine blättchenförmige Kunststoff-Folie 14 um
den Hohlkörper gelegt ist, die sich in einem Überlappungsbereich 15 überlappt, der
zwischen 3 und 30 mm breit sein kann. Das Folienblättchen hat eine Breite, die etwas
größer ist als der beheizte Bereich 16 (Fig. 1), so daß in Längsrichtung keine Stöße
oder Überlappungen der Folie vorhanden sind.
[0024] Die Folie besteht aus einem Polyimid, beispielsweise aus einer unter dem Handelsnamen
"KAPTON" erhältlichen Folie. Dieses Material hat eine Wärmeleitfähigkeit von mehr
als 0,1 W / m und K und erreicht bei einer Dicke von 20 bis 100 µm eine Hochspannungsfestigkeit
von mehr als 1250 V über wenigstens eine Minute, und zwar auch unter höheren Temperaturen.
Die Temperaturfestigkeit liegt bei 200 °C (ungefähr 470 K) im Dauerbetrieb und 400
°C (ca. 670 K) kurzzeitig.
[0025] Auf diese Isolierung 13 ist ein Heizelement 17 gewickelt, das aus einem Band von
beispielsweise 1 bis 5 mm Breite und 5 bis 150 ym Dicke besteht. Es kann aus üblichen
eisenhaltigen Heizleitermaterialien bestehen, beispielsweise einer Chrom-Aluminium-Eisen-Legierung,
die unter dem Namen KANTHAL AF im Handel ist oder einer Nickel-Chrom-Eisen-Legierung
(NICROTHAL 40 +; 60+ oder 80+; je nach Nickelanteil).
[0026] Dieses sehr dünne und im Vergleich dazu breite bandförmige Heizelement wird unter
einer solchen Vorspannung auf die Folien-Isolierung 13 gewickelt, daß eine sehr innige
Andrückung erfolgt und auch eine solche Elastizitätsreserve verbleibt, daß im Betriebszustand
diese Andrückung auch unter Berücksichtigung der Dehnungsunterschiede erhalten bleibt.
Nach Möglichkeit sollte dies auch bei einer möglichen Überhitzung noch gegeben sein.
[0027] Wie aus Fig. 1 und 2 zu erkennen ist, wird dieses Heizelement 10 wendelförmig um
den Hohlkörper gewickelt, und zwar mit Abständen, die wesentlich geringer sind als
die Heizelementbreite, so daß die Hohlkörperwandung nahezu lückenlos beheizt wird
und selbst unter Berücksichtigung der geringen Wärme-Querleitfähigkeit von rostfreiem
Stahl auf der Innenseite kaum Temperaturunterschiede in Durchflußrichtung auftreten.
[0028] Aus Fig. 3 ist zu erkennen, daß die Isolierung im Überlappungsbereich 15 dicker ist
als in den übrigen Bereichen. Dies ist, wie noch erläutert wird, teilweise sogar erwünscht.
Es kann jedoch, falls erforderlich, dadurch abgemildert werden, daß, wie Fig. 4 zeigt,
eine entsprechend dünnere Kunststoff-Folie 14 verwendet wird und diese mehrlagig gewickelt
wird. Der Überlappungsbereich 15 ist bei der gezeigten doppelten Umwicklung nur 50
% dicker als der übrige Isolationsbereich. Außerdem wird bei dieser Ausführungsform
ein Kleber 18 verwendet, der die Folie einerseits auf der Hohlkörperwandung 12 fixiert
und andererseits mögliche Zwischenräume füllt. Bei der Elastizität der Kunststoff-Folie
sind allerdings auch ohne Kleber den Wärmedurchgang störende Zwischenräume nicht zu
beobachten. Bei dem Kleber handelt es sich um einen hochtemperaturfesten Silicon-Kleber.
[0029] Bei Fig. 3 und 4 wird die Außenseite des Heizbandes, im Gegensatz zu Fig. 1 und 2,
zusätzlich mit einer Außenisolierung 19 versehen, die in gleicher Weise und mit den
gleichen Materialien, d.h. der Kunststoff-Folie 14, aufgebaut ist wie die Innenisolierung
13. Es wird darauf geachtet, daß die Überlappungszone der Außenisolierung nicht mit
der Überlappungszone 15 der Innenisolierung zusammenfällt, um Überhitzungen des Heizbandes
an dieser Stelle nicht auftreten zu lassen. In Fig. 4 ist zusätzlich eine Kleberschicht
20, die im Material der Kleberschicht 18 ähnelt, zwischen Heizelement 10 und Außenisolierung
19 vorgesehen.
[0030] Fig. 3 und 4 zeigen, daß bei dieser Ausführungsform um die Außenisolierung herum
ein metallischer Außenmantel 21 gelegt ist. Bei ihm kann es sich entweder um ein wendelförmig
gewickeltes Band oder einen manschettenförmigen Blechmantel handeln, dessen Wandstärke
etwa in der Größenordnung der Hohlkörperwandungsdicke liegt (ca. 1 mm) und der zur
Wärmeverteilung, auch bezüglich der Überlappungsbereiche sowie zu einer evtl. erwünschten
Erhöhung der Wärmekapazität, beiträgt. Der Außenmantel kann geerdet sein. wenn die
Bedingungen es jedoch möglich machen, kann das Heizelement auch, wie in Fig. 1 und
2 gezeigt, ohne Außenisolierung und Außenmantel verwendet werden.
[0031] In Fig. 1 und 2 sind die Anschlüsse 22 dargestellt, die an beiden Enden des wendelförmigen
Heizelementes vorgesehen sind. Mittels einer am Hohlkörper 12 angepunkteten Haltelasche
23 ist ein T-förmiger Anschlußstein 24 festgehalten, der aus wärmebeständigem Isoliermaterial
besteht. Durch seinen Mittelschenkel ragt eine Flachsteckzunge 25 hindurch (s. Fig.
5 bis 7), auf deren aus dem Isolierstein herausragendes freies Ende ein elektrischer
Anschlußstecker gesteckt werden kann. Der Balken des umgekehrt T-förmigen Anschlußsteins
ist in seiner Außenform der Hohlkörperkrümmung angepaßt und hat einen Kanal 26, in
dem die Verbindung mit dem bandförmigen Heizelement 17 liegt. Dieser Verbindungsbereich
27 ist bei Fig. 5 so ausgebildet, daß, um den Anschlußbereich möglichst kühl zu halten,
das Heizband an seinem Ende zurück umgelegt ist und mit einem entsprechend abgewinkelten
Ende 28 der Flachsteckzunge verschweißt ist. Durch die Umlegung vermindert sich der
Widerstand und dementsprechend die thermische Belastung der Anschlußstelle (Fig. 5).
[0032] In Fig. 6 ist eine Ausführung dargestellt, bei der in dem Übergang zwischen dem geraden
Abschnitt und dem abgebogenen Ende 28 des Flachsteckers 25 ein Schlitz 29 vorgesehen
ist, durch den das zurückgebogene Heizelementende steckt und dann mit dem Ende 28
verschweißt wird.
[0033] Fig. 7 zeigt schließlich eine Anschlußausführung, bei der die Verschweißung des Heizelementendes
mit dem abgebogenen Ende 28 ohne Doppelung des Heizelementes erfolgt, jedoch das Heizband
nach außen abgebogen und auch mit einem Teil des radial nach außen gerichteten Abschnitts
des Flachsteckers 25 verbunden ist. Je nach Belastung des Heizbandes kann auch diese
Ausführung ausreichen, da der Flachstecker selbst für eine gute Wärmeableitung sorgt.
[0034] Ein so aufgebauter Heizkörper stellt eine ideale vollflächige und gleichmäßige Beheizung
der die Wärme auf das Medium übertragenden Hohlkörperinnenwandung dar. Bei einer Flächenleistungsdichte
von 20 W / cm2 tritt ein Temperatursprung zwischen der Heizelement- und Hohlkörperwandungstemperatur
von höchstens 70 K auf. Das Heizelement wird durch seine Befestigung in den Anschlüssen
22 straff und vorgespannt gehalten. Die ihm vermittelte Vorspannung liegt im elastischen
Dehnungsbereich, so daß auch bei den zu erwartenden Temperaturen kein Abbau der Elastizitätsreserve
zu erwarten ist, zumindest bei Betriebstemperatur zuzüglich eines Sicherheitszuschlages.
[0035] Wichtig ist, wie bei allen Durchflußerhitzern, eine Übertemperatursicherung, insbesondere
als Trockengehschutz. Dies kann nach der Erfindung durch verschiedene Maßnahmen erreicht
werden. Fig. 8 zeigt ein Schaltbild einer Ausführung, bei der das Heizelement 10 in
zwei miteinander verbundene Abschnitte 17a, 17b unterteilt ist. sie bestehen aus Widerstandsmaterialien,
die eine unterschiedliche Temperaturcharakteristik des Widerstandes haben. Sie können
beide ein positives oder negatives Verhalten des Widerstandskoeffizienten haben (PTC
oder NTC), wobei diese dann aber verschieden groß sind oder es kann eine Kombination
von PTC mit NTC oder mit einem weitgehend temperaturneutralen Material sein.
[0036] Beim Ausführungsbeispiel ist der Widerstandswert des Heizelementabschnittes 17a bei
Raumtemperatur gleich dem des Abschnittes 17b. Die beiden äußeren Enden der Heizelementabschnitte
17a, 17b sind über eine Relaisspule 31 einer als Relais ausgeführten Temperaturschalteinrichtung
32 an eine Netzzuleitung L1 gelegt, während eine als Mittelanzapfung zwischen die
beiden Heizelementabschnitte 17a, 17b gelegte Leitung 33 mit dem Netzpol N in Verbindung
steht. Bei Erwärmung verändern sich die beiden Widerstandswerte so, daß bei entsprechender
gegensinniger Wicklung der den Abschnitten 17a und 17b zugeordneten Teile der Relaisspule
ein kräftiger Abschaltimpuls entsteht, der in einem niedrigeren Temperaturbereich
durch die entgegengesetzte Wirkung der beiden Erregerspulenhälften nicht auftritt.
Es wird somit eine unkomplizierte, betriebssichere und wenig aufwendige Möglichkeit
zur Schaffung einer Übertemperatursicherung, insbesondere gegen Trockengehen (Fehlen
des zu beheizenden Mediums) geschaffen. Das Relais sollte vorzugsweise mit Selbsthaltung
ausgebildet sein, um nach der Abschaltung nicht selbsttätig wieder einzuschalten.
Es sollte dann erst manuell wieder in Betrieb gesetzt werden, nachdem die Auslöseursache
beseitigt ist.
[0037] Fig. 9 zeigt ein Schaltbild einer Ausführung, bei der bei im übrigen gleichen Voraussetzungen
für die beiden Heizelementabschnitte 17a, 17b das Relais, ebenfalls mit gegensinnig
gewickelten Erregerspulen 31 und Selbsthaltung, nicht vom Gesamtstrom des Heizelementes
durchflossen, sondern spannungsbetätigt ist. In diesem Falle liegen die beiden Netzzuleitungen
Ll und N (Ll über den Schaltkontakt 33 des Relais) direkt an den Anschlüssen 22, von
denen eine jeweils über einen Widerstand 34 geführte Leitung 35 an je eine Erregerspulen-Hälfte
geführt wird, während die anderen Enden der beiden Erregerspulenhälften mit der Mittelanzapfung
35 verbunden sind. Diese Ausfürung erfordert zwar zusätzliche Leitungen, ermöglicht
aber ein kleines, mit geringen Strömen betätigtes Relais.
[0038] Diese Ausführung einer Temperaturschalteinrichtung benutzt das Heizelement selbst
als Fühler und ist daher in idealer Weise an seine Temperatur angekoppelt. Es bestehen
gemäß der Erfindung jedoch auch weitere Möglichkeiten einer guten Ankopplung eines
Temperaturschutzschalters, bei dem die Ankupplung an die Temperatur der Beheizung
bevorzugt ist, um ein schnelles und trägheitsarmes Ansprechen zu gewährleisten. So
kann beispielsweise auch ein einfacher Temperaturschutzschalter, der als Fühler eine
Bimetallsprungscheibe enthält (KLIXON), verwendet werden, in dem dieser, insbesondere
in dem Überlappungsbereich 15 der inneren Isolierung 13, angebracht ist. In diesem
Bereich wird jeweils "heiße Punkt" der Beheizung liegen und somit ein schnelles Ansprechen
sichergestellt sein. Der Temperaturschutzschalter kann beispielsweise in diesem Bereich
an den Außenmantel 21 direkt angepreßt angebracht sein. Eine Anbringung ist aber auch
auf der Außenisolierung 19 direkt möglich.
[0039] Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit, einen Temperaturschutz zu schaffen, ist die
Verwendung eines Temperaturschalters 36 (in Fig. 2 strichliert angedeutet), der einen
Schnappschalter besitzt, der von einem Referenzstab 37 aus Material ohne wesentliche
Wärmeausdehnung (z.B. Keramik) betätigt wird, der parallel zur Heizkörperachse 38
außen geführt wird und an seinem dem Temperaturschalter 36 entgegengesetzten Ende
an diesem angebracht ist. Hier wird die Ausdehnung des Heizkörpers, d.h. des Hohlkörpers
12, selbst benutzt, um die Ausschaltbewegung zu erzeugen.
[0040] Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit zur Schaffung einer Temperaturschalt- oder
Regeleinrichtung besteht darin, daß statt eines Heizbandes ein Kapillarrohr aus rostfreiem
Stahl als Heizelement verwendet wird. Dieses wird entsprechend dem Heizelement 17
auf die Isolierfolie gewickelt und enthält eine Ausdehnungsflüssigkeit, die sich bei
der Erwärmung durch Stromdurchleitung durch das Kapillarrohr mit erwärmt und auf eine
Ausdehnungsdose einwirkt, die zur Abschaltung, jedoch auch zu Regelfunktionen eingesetzt
werden kann.
[0041] Die Fig. 10 bis 13 zeigen eine Übertemperatur-Schutzeinrichtung 50 in Form eines
Thermoschalters. Er weist ein aus Isoliermaterial bestehendes Gehäuse 51 auf, das
einen Basissockelteil 52 enthält, dessen dem Durchflußerhitzer 11 zugekehrte Unterseite
diesem in der Form angepaßt ist, d.h. eine bogenförmige Ausnehmung 53 mit dem dem
Hohlkörperaußendurchmesser entsprechenden Radius aufweist.
[0042] Von dem Basissockelteil 52 geht ein Vorsprung 54 aus, an dessen Unterseite ein Thermoschalter
55 angebracht ist. Dieser besteht aus einem Bimetall 56, das an einer Seite mittels
eines Niets 57 an der Unterseite des Vorsprunges 54 befestigt ist, während die andere
Seite des Bimetalls 56 einen Schaltkontakt 58 trägt, der mit einem entsprechenden
Gegenkontakt 59 an der Unterseite des Vorsprunges 54 zusammenarbeitet.
[0043] Bei dem Bimetall 56 handelt es sich um ein Bimetall mit Sprungcharakteristik, d.h.
durch eine gewölbte Form ist es so ausgebildet, daß es zwei stabile Endlagen einnehmen
kann, zwischen denen eine Schnappwirkung auftritt.
[0044] Es liegt mit der Außenseite an der Außenisolierung 19 des im übrigen entsprechend
den vorher beschriebenen Ausführungen ausgebildeten beheizten Bereiches an und ist
somit nur unter Zwischenschaltung der dünnen Außenisolierung fast unmittelbar an das
Heizelement 17 angekoppelt. Es erhält in seinem für die Schnappwirkung besonders relevanten
mittleren Bereich direkte Kontaktwärme vom beheizten Bereich 16 her und hat daher
eine besonders kräftige und deutliche Sprungcharakteristik.
[0045] Aus Fig. 11 ist zu erkennen, daß das Bimetall 56 im wesentlichen tangential zum Hohlkörper
12 verläuft, jedoch mit der seiner gewölbten Grundform entsprechenden Krümmung. Durch
die Krümmung des Hohlkörpers 12 bzw. der Außenisolierung 19 ist im Bereich des Schaltkontakts
58 ein ausreichender Freiraum gegeben, um das Öffnen des Schalters beim Umspringen
des Bimetalls 56 zu ermöglichen (Fig. 12).
[0046] Etwa in der Mitte des Bimetalls 56 greift ein Einschaltstift 60 an, der in einem
Durchbruch des Vorsprungs 54 geführt ist und es ermöglicht, durch Druck von oben her
den Schalter 55 wieder zum Einschalten zu bringen, wenn er ausgeschaltet hat (Fig.
12), weil das Bimetall 56 im ausgeschalteten Zustand in seiner stabilen Endlage bleiben
würde. Der Bimetallschalter 55 arbeitet mit stromführendem Bimetall, d.h. das Bimetall
56 ist über den Niet 57 an einen Anschluß 61 in Form einer Flachsteckzunge angeschlossen,
während der Gegenkontakt 59 elektrisch mit einem Bügel 62 verbunden ist, der eine
im wesentlichen tangential verlaufende Anschlußzunge 63 (sh. Fig. 13) aufweist, die
mit dem Heizelement 17 unmittelbar verschweißt werden kann. Die Übertemperatur-Schutzeinrichtung
5 bildet also das Anschlußstück für eine Seite des Heizelements 17 und ist kein gesondert
zu montierendes Teil.
[0047] Es wird durch einen Haltebügel 64 in seiner Position festgehalten, der außerhalb
des beheizten Bereiches mit dem Hohlkörper 12 verschweißt sein kann.
[0048] Es sei noch bemerkt, daß durch eingehende Versuche ermittelt wurde, daß die Bedingungen
für eine thermische Ankopplung eines Übertemperatur-Schutzelementes besonders vorteilhaft
sind, wenn der Durchflußerhitzer in seinem beheizten Bereich eine leistungsbezogene
Wärmekapazität von nicht über 0,04 s / K aufweist. Die leistungsbezogene Wärmekapazität
m x c / P bemißt sich aus m (der Masse in kg), c (spezifische Wärmekapazität in kJ
/ (kg x K) und P (Leistung des Heizelementes in kW). Wenn diese Kapazität zu groß
wird, ergibt sich beim Trockenlauf zwar ein Ansprechen des Schalters, aber die überschießende
Wärme könnte die Heizleiter bereits schädigen.
[0049] Der beheizte Bereich, ggf. auch einschließlich der Übertemperatur-Schutzeinrichtung,
könnte ummantelt sein, beispielsweise von einem Schrumpfschlauch, der unter Wärmeeinwirkung
sich fest um die Einheit legt.
[0050] Die vorzugsweise aus einer Polyimid-Kunststoff-Folie bestehende Außenisolierung kann
erfindungsgemäß ebenfalls aus Isolationspapier bestehen, oder aber aus einer Beschichtung
mit einem Lack oder PTFE.
[0051] Erfindungsgemäß kann die Temperaturschutzeinrichtung einen Schalter aufweisen, dessen
Kontakte durch ein sich bei Übertemperatur verformendes und ggf. schmelzendes Element
irreversibel unterbrochen werden. Ein derartiger Schalter ist beispielsweise aus DE-36
33 759 A1 bekannt geworden.
[0052] Im übrigen wird der Wortlaut der Patentansprüche durch Bezugnahme in die Beschreibung
einbezogen.
1. Elektrischer Heizkörper für Medien, insbesondere Durchflußerhitzer, mit einem vorzugsweise
rohrförmigen Körper (12) mit einer Wandung (30), auf deren Außenseite elektrische
Heizelemente (17) aufgebracht sind, wobei zwischen Wandung (12) und dem Heizelement
(17) eine elektrische Isolierung (13) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Isolierung (13) ausschließlich aus einer 20 bis 100 µm dicken Kunststoff-Folie
(14) besteht, deren Wärmeleitfähigkeit größer ist als 0,1 W/mK und deren Temperaturfestigkeit
mindestens 470 K beträgt.
2. Heizkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus hochtemperaturfestem
Polyimid bestehende Kunststoff-Folie, insbesondere in einer oder wenigen Lagen, vorzugsweise
überlappend, auf die Wandung (30) gewickelt ist, wobei vorzugsweise die Kunststoff-Folie
(14) in Form eines über den beheizten Bereich (16) des Heizkörpers (11) durchgehendes
Blatt mit Überlappung (15) längs einer axialen Mantellinie der Wandung (30) ausgebildet
ist.
3. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Heizelement (17) unisoliert und unummantelt im wesentlichen unmittelbar, jedoch ggf.
unter Zwischenschaltung eines Klebers (18), wendelförmig auf die Isolierung (13) gewickelt
ist.
4. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel
vorgesehen sind, die trotz einer temperaturbedingten Dehnungsdifferenz im Bereich
zwischen Wandung (30) und Heizelement (17) ein Anliegen des Heizelementes (17) an
der Wandung aufrechterhalten, insbesondere durch eine eine Elastizitätsreserve des
Heizelementes (17) relativ zur Wandung (30) schaffende Vorspannung.
5. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Heizelement (17) aus wenigstens einem flachen Band aus metallischem Widerstandsmaterial
besteht, das mit einer seiner Flachseiten an der Isolierung (13) anliegt, wobei vorzugsweise
die Dicke des Bandes kleiner ist als ein Sechstel, vorzugsweise kleiner als ein Zwanzigstel
der Bandbreite.
6. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über
dem Heizelement (17) eine Außenisolierung (19) liegt, die vorzugsweise aus einer Polyimid-Kunststoff-Folie
und/oder Isolationspapier und/oder einer Lackbeschichtung und/oder einer PTFE-Beschichtung
besteht, und insbesondere über der Außenisolierung (19) ein metallischer, ggf. aus
Blech bestehender Außenmantel (21) vorgesehen ist.
7. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Heizelement (17) in seinen Anschlußbereichen durch ggf. mehrfache Doppelung seines
Materials verstärkt ist.
8. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Übertemperatur-Schutzeinrichtung.
9. Heizkörper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das den Heizkörper (11) beheizende
Heizelement (17) in wenigstens zwei Abschnitte (17a, 17b) aufgeteilt ist, die unterschiedliche
Temperaturcharakteristika des Widerstandes (PTC oder NTC) aufweisen und daß in Abhängigkeit
von den zwischen ihnen bei Erwärmung entstehenden Leitfähigkeitsunterschieden eine
Temperatur-Schalt- oder Regel-Einrichtung (32), insbesondere eine Übertemperatur-Schutzeinrichtung,
betätigbar ist, wobei vorzugsweise ein Schaltgerät, insbesondere eine Übertemperatur-Schutzeinrichtung,
an die Außenisolierung (19) im Bereich einer Überlappung (15) der inneren Isolierung
(13) angekoppelt, ggf. an die Außenisolierung oder den Außenmantel angedrückt, ist.
10. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Heizelement (17) in wenigstens zwei Abschnitte unterteilt ist, die mit einem bei einer
vorgegebenen Übertemperatur schmelzenden Lot miteinander verbunden sind, wobei das
Lot vorzugsweise im Überlappungsbereich (15) der Isolierung (13) zwischen Wandung
(30) und Heizelement (17) angeordnet ist und/oder eine Temperatur-Schalteinrichtung
(36) von Wärmedehnungsunterschieden zwischen dem Hohlkörper (12) und einem Referenzteil
(37) betätigbar ist, wobei vorzugsweise das Heizelement (17) aus einem Hohlkörper,
insbesondere einem metallischen Kapillarrohr, besteht, das mit einer Ausdehnungsflüssigkeit
gefüllt ist und über ein Ausdehnungsglied eines Temperatur-Schaltgerätes auf einen
Schalter einwirkt.
11. Heizkörper nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertemperatur-Schutzeinrichtung
(50) ein Thermoschalter (55) mit einem vorzugsweise der Rohrform des Hohlkörpers (12)
angepaßte Form ist, der einen Bimetallschalter enthält, dessen vorzugsweise etwa tangential
zum Hohlkörper angeordnetes Bimetall (56) im eingeschalteten Zustand mit der Außenisolierung
(19), bevorzugt im beheizten Bereich, in wärmeübertragender Verbindung, insbesondere
in Kontakt, steht, wobei ggf. eine manuell rücksetzbare Wiedereinschaltsperre vorgesehen
ist und/oder die Übertemperatur-Schutzeinrichtung Kontaktmittel zur im wesentlichen
unmittelbaren Kontaktierung der Heizelemente (17) aufweist, wobei vorzugsweise das
Gehäuse (51) der Übertemperatur-Schutzeinrichtung (50) an einem Basissockel (52) einen
Vorsprung (54) aufweist, an dessen Unterseite das stromführende Bimetall (56) an einer
Seite festgelegt ist, während die andere Seite einen Schaltkontakt (58) trägt.
12. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Heizkörper (12) im beheizten Bereich eine leistungsbezogene Wärmekapazität von nicht
über m x c / P < 0,04 s / K und/oder von nicht weniger als 0,01 s / K aufweist, wobei
m die Masse in kg, c die spezifische Wärmekapazität in kJ / (kg x K) und P die Leistung
des Heizelementes in kW sind.
13. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hohlkörper (12), ggf. über der Außenisolierung (19), einen Schutzmantel in Form eines
Schrumpfschlauches aufweist.
14. Heizkörper nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertemperatur-Schutzeinrichtung
einen Schalter aufweist, dessen Kontakte durch ein sich bei Übertemperatur verformendes
und ggf. schmelzendes Element irreversibel unterbrochen werden.
15. Heizkörper nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler
der Übertemperatur-Schutzeinrichtung (50) im Bereich eines Anschlußstücks für das
Heizelement (17) angeordnet ist und durch Wärmekontakt thermisch eng an das Heizelement
(17) angekoppelt ist.
16. Heizkörper nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement
(17) zwischen den Anschlüssen (22) vorgespannt gehalten ist, wobei die Vorspannung
im elastischen Dehnungsbereich liegt und so bemessen ist, daß bei Betriebstemperaturen
kein Abbau der Elastizitätsreserve erfolgt.
17. Heizkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
bandförmige Heizelement im Verbindungsbereich (27) des Anschlusses (22) von einem
elektrischen Anschlußteil (25) durchgehend wärmeableitend kontaktiert ist, vorzugsweise
mit einer gebogenen Parallelführung in dem Bereich, in dem der Heizleiter sich von
der Wandung (30) nach außen erstreckt.
1. Electric heater for media, particularly continuous-flow heater, having a preferably
tubular body (12) with a wall (30), to whose outside are applied electric heating
elements (17), an electrical insulation (13) being provided between the wall (12)
and the heating element (17), characterized in that the insulation (13) exclusively
comprises a 20 to 100 µm thick plastic film (14), whose thermal conductivity is higher
than 0.1 W/mK and whose heat resistance is at least to 470 K.
2. Heater according to claim 1, characterized in that the plastic film, which is preferably
of highly heat resistant polyimide is wound onto the wall (30), particularly in one
or a few layers and preferably overlapping and preferably the plastic film is constructed
in the form of a sheet passing continuously over the heated area (16) of the heater
(11) with an overlap (15) along an axial generatrix of the wall (30).
3. Heater according to one of the preceding claims, characterized in that the heating
element (17) is wound in uninsulated and unjacketed, substantially direct helical
manner onto the insulation (13), but optionally with the interposing of an adhesive
(18).
4. Heater according to one of the preceding claims, characterized in that means are provided
which, despite, a temperature-caused expansion difference in the area between the
wall (30) and heating element (7) maintain an application of the heating element (17)
to the wall, particularly by a pretension creating an elasticity reserve of the heating
element (17) relative to the wall (30).
5. Heater according to one of the preceding claims, characterized in that the heating
element (17) comprises at least one flat strip of metallic resistance material, which
is applied by one of its flat sides to the insulation (13) and preferably the thickness
of the strip is smaller than 1/6, preferably smaller than 1/20 of the strip width.
6. Heater according to one of the preceding claims, characterized in that over the heating
element (17) is placed an external insulation (19), which preferably comprises a polyimide
plastic film and/or insulating paper and/or a varnish coating and/or a PTFE coating
and in particular over the external insulation (19) is provided a metallic, optionally
sheet metal outer jacket (21).
7. Heater according to one of the preceding claims, characterized in that the heating
element (17) is reinforced in its connecting areas by optionally multiple doubling
of its material.
8. Heater according to one of the preceding claims, characterized by an excess temperature
protection device.
9. Heater according to claim 8, characterized in that the heating element (17) heating
the heater (11) is subdivided into at least two portions (17a, 17b), which have different
temperature characteristics of the resistor (PTC or NTC) and that as a function of
the conductivity differences occurring between them on heating a temperature switching
or regulating mechanism (32), particularly an excess temperature protection device
is operable and preferably a switching device, particularly an excess temperature
protection device, is coupled to the external insulation (19) in the vicinity of an
overlap (15) of the internal insulation (13) and is optionally pressed onto the external
insulation or the outer jacket.
10. Heater according to one of the preceding claims, characterized in that the heating
element (17) is subdivided into at least two portions, which are interconnected by
a solder melting at a predetermined excess temperature, said solder being preferably
located in the overlap region (15) of the insulation (13) between the wall (30) and
the heating element (17) and/or a temperature switching device (36) is operable by
heat expansion differences between the hollow body (12) and the reference part (37),
the heating element (17) preferably comprising a hollow body, particularly a metallic
capillary tube filled with an expansion fluid and by means of an expansion element
of a temperature switching device acts on a switch.
11. Heater according to one of the claims 8 to 10, characterized in that the excess temperature
protection device (50) is a thermal circuit breaker (55) with a shape preferably adapted
to the tubular shape of the hollow body (12) and which contains a bimetallic switch,
whose bimetal (56) preferably arranged roughly tangentially to the hollow body in
the closed state is in heat-transfer connection, particularly in contact with the
external insulation (19), preferably in the heated region and optionally a manually
resettable reclosing interlock is provided and/or the excess temperature protection
device has contacting means for substantially direct contacting of the heating element
(17) and preferably the casing (51) of the excess temperature protection device (50)
has on a base (52) a projection (54), on whose underside is fixed to one side the
live bimetal (56), whereas the other side carries a switching contact (58).
12. Heater according to one of the preceding claims, characterized in that the heater
(12) in the heated region has a power-related heating capacity of no more than m ×
c/P 0,04 s/K and/or no less than 0,01 s/K, m being the weight in Kg, c the specific
heating capacity in kJ (kg x K) and P the power of the heating element in kW.
13. Heater according to one of the preceding claims, characterized in that the hollow
body (12), optionally over the external insulation (19), has a protective jacket in
the form of a shrink sleeve.
14. Heater according to one of the claims 8 to 13, characterized in that the excess temperature
protection device has a switch, whose contacts are irreversibly broken by an element
deforming and optionally melting in the case of an excess temperature.
15. Heater according to one of the claims 8 to 14, characterized in that the sensor of
the excess temperature protection device (50) is located in the vicinity of a connecting
piece for the heating element (17) and is thermally closely coupled by thermal contact
to the heating element (17).
16. Heater according to one of the claims 4 to 15, characterized in that the heating element
(17) is held in pretensioned form between the terminals (22), the pretension being
in the elastic expansion range and is so dimensioned that there is no reduction of
the elasticity reserve under operating temperatures.
17. Heater according to one of the preceding claims, characterized in that the strip-like
heating element is continuously contacted in heat dissipating manner by an electrical
terminal part (25) in the connection region (27) of the terminal (22) and preferably
with a curved parallel guidance in the area in which the heating conductor extends
outwards from the wall (30).
1. Radiateur électrique pour produits notamment dispositif de chauffage en continu, comportant
un corps (12) avantageusement tubulaire, ayant une paroi (30) sur le côté extérieur
de laquelle sont appliqués des éléments (17) de chauffage électrique, une isolation
électrique (13) étant prévue entre la paroi (12) et l'élément de chauffage (17), radiateur
caractérisé en ce que l'isolation (13) consiste essentiellement en une feuille (14)
de matière plastique ayant une épaisseur de 20 à 100 µm, dont la conductivité thermique
est supérieure à 0,1 W/mK et dont la résistance mécanique à la température est d'au
moins 470 K.
2. Radiateur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la feuille de matière plastique
consiste avantageusement en du polyimide capable de résister aux températures élevées,
notamment en une ou en un petit nombre de couches, qui se chevauchent avantageusement,
et, enroulées sur la paroi (30), la feuille (14) de matière plastique étant avantageusement
réalisée sous la forme d'une feuille continue placée sur la zone chauffée (16) du
radiateur (11) avec chevauchement (15) le long d'une ligne d'enveloppe axiale de la
paroi (30).
3. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément
chauffant (17) est enroulé sans être isolé et sans enveloppe d'entourage, de façon
essentiellement directe, mais éventuellement avec interposition d'une colle (18),
sur l'isolation (13).
4. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on prévoit
des milieux qui, malgré une différence de dilatation, en fonction de la température
dans la zone située entre la paroi (30) et l'élément chauffant (17), maintiennent
une application de l'élément chauffant (17) en appui sur la paroi, notamment grâce
à une rétention mécanique conférant à l'élément chauffant (17) une réserve d'élasticité
par rapport à la paroi (30).
5. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément
chauffant (17) consiste en au moins une bande plate d'un matériau métallique résistant,
qui s'appuie par un de ses côtés plats sur l'isolation (13), l'épaisseur de la bande
étant avantageusement inférieure à 1/6ème, avantageusement inférieure à 1/20ème de
la largeur de la bande.
6. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, par dessus
l'élément chauffant (17) il y a une isolation extérieure (19) consistant avantageusement
en une feuille de matière plastique en polyimide et/ou en du papier isolant et/ou
en un revêtement de vernis et/ou en un revêtement de PTFE (polytétrafluoréthylène),
et notamment en ce qu'on prévoit par - dessus l'isolation extérieure (19) une enveloppe
extérieure (21) métallique, consistant éventuellement en de la tôle.
7. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément
chauffant (17) est renforcé, dans ses zones de raccordement, par un doublage éventuellement
multiple de son matériau.
8. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un dispositif
de protection contre une surchauffe.
9. Radiateur selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément chauffant (17),
qui chauffe le radiateur (11), est subdivisé en au moins deux tronçons (17a, 17b)
qui présentent des caractéristiques différentes de la résistance par rapport à la
température (coefficient positif de température ou coefficient négatif de température)
et, en ce qu'en fonction des différences de conductivité apparaissant entre ces tronçons
lors de leur échauffement, un dispositif (32) de régulation de température, ou de
commutation ou disjonction, notamment une installation de protection contre la surchauffe,
peut être actionnée, un dispositif de commutation, notamment un dispositif de protection
contre une surchauffe, étant avantageusement accouplé à l'isolation extérieure (19)
dans la zone d'un recouvrement (15) de l'isolation intérieure (13), et étant éventuellement
appliqué par pression sur l'isolation extérieure ou sur l'enveloppe extérieure.
10. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément
chauffant (17) est subdivisé en au moins deux tronçons, reliés l'un à l'autre par
une brasure ou soudure pouvant fondre à une température excédentaire prédéterminée,
la brasure ou soudure étant avantageusement disposée dans une zone de chevauchement
(15) de l'isolation (13) entre la paroi (30) et l'élément chauffé (17) et/ou un dispositif
de commutation ou de disjonction (36) en fonction de la température, présentant une
différence de dilatation thermique entre le corps creux (12) et une partie de référence
(37) pouvant être actionné, l'élément chauffant (17) consistant avantageusement en
un corps creux, notamment un tube capillaire métallique, qui est empli d'un liquide
dilatable et qui agit, par l'intermédiaire d'un élément d'expansion d'un dispositif
de commutation en fonction de la température, sur un commutateur ou interrupteur.
11. Radiateur selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que le dispositif
de protection (50) contre une surchauffe est un thermointerrupteur (55) dont la forme
est de préférence adaptée à la forme tubulaire du corps creux (12), et qui contient
un interrupteur bimétallique dont le bilame ou le bimétal (56), disposé avantageusement
de manière approximativement tangentielle par rapport au corps creux, est, quand il
est en circuit, en liaison de transmission de chaleur, notamment en contact avec l'isolation
extérieure (19), de préférence dans une zone chauffée, un organe de blocage d'un enclenchement
à nouveau, avec rappel manuel, étant éventuellement prévu, et/ou le dispositif de
protection contre une surchauffe présentant un organe de contact pour la mise en contact
essentiellement immédiate de l'élément (17), le carter (51) du dispositif de protection
contre une surchauffe (50) présente avantageusement une saillie (54) sur un socle
de base (52), saillie sur le côté inférieur de laquelle le bilame ou bimétal (56),
conducteur du courant, est fixé sur un côté, tandis que l'autre côté porte un contact
(58) de commutation de commande.
12. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps
chauffant (12) présente, dans la zone chauffée une capacité thermique massique non
supérieure à m x c /P < 0,04 s/K et/ou non inférieure à 0,01 s/K, formules dans lesquelles
m représente la masse en kilogramme, c la capacité thermique spécifique exprimée en
kJ/(kg x K) et P la charge de l'élément chauffant en kW.
13. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps
creux (12) présente, éventuellement par dessus l'isolation extérieure (19), une enveloppe
protectrice ayant la forme d'une gaine souple.
14. Radiateur selon l'une des revendications 8 à 13, caractérisé en ce que le dispositif
de protection contre une surchauffe présente un interrupteur dont les contacts sont
irréversiblement interrompus par un élément déformable et éventuellement fusible en
cas de surchauffe.
15. Radiateur selon l'une des revendications 8 à 14, caractérisé en ce que le détecteur
ou capteur du dispositif (50) de protection contre une surchauffe est disposé dans
la zone d'une pièce de raccordement de l'élément chauffant (17) et est accouplé de
façon thermiquement étroite par un contact thermique à l'élément chauffant (17).
16. Radiateur selon l'une des revendications 4 à 15, caractérisé en ce que l'élément chauffant
(17) est maintenu sous rétention mécanique entre les éléments de raccordement (22),
la rétention mécanique étant située dans une zone de dilatation élastique et ayant
une valeur telle qu'aux températures de fonctionnement il ne se produise pas de diminution
de destruction de la réserve d'élasticité.
17. Radiateur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément
chauffant en forme de bande, dans la zone de liaison (27) de l'élément de raccordement
(22) est, par une pièce de raccordement électrique (25) en contact de dégagement constant
de chaleur, avec disposition incurvée en parallèle dans la zone dans laquelle le conducteur
de chaleur s'étend, depuis la paroi (30), vers l'extérieur.