[0001] Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter
und mehreren Sprüharmen in oberen und unteren Spülebenen, die vom umlaufenden Spülwasser
einer vorgeschalteten Umwälzpumpe gespeist werden, wobei für die Erwärmung der umzuwälzenden
Spülflüssigkeit ein elektrischer Durchlauferhitzer als Heizeinrichtung vorgesehen
ist, der außerhalb des Spülbehälters zwischen diesem und einer benachbarten Außengehäusewand
des Gerätes im Leitungsweg zur oberen Spülebene in der Spülwasser-Umlaufleitung angeordnet
ist, wobei der Durchlauferhitzer mit Spülwasseranschlüssen zur Verbindung mit der
Umlaufleitung und mit separat verbindbaren Leitungsanschlüssen elektrischer Rohrheizkörper
versehen ist
[0002] Eine derartige Geschirrspülmaschine mit einem Durchlauferhitzer ist beispielsweise
aus der DE-AS 1 226 248 bekannt.
[0003] Bei der bekannten Geschirrspülmaschine ist im Leitungsweg zwischen dem oberen Sprüharm
und der Umwälzpumpe im Bereich einer nicht isolierten Sprülbehälterseitenwand ein
separates Rohrzwischenstück als Durchlauferhitzer ausgebildet, welches in seinem Inneren
einen U-förmig gebogenen Rohrheizkörper aufnimmt. Der Rohrheizkörper steht dabei in
direktem Kontakt mit der aufzuheizenden Spülflüssigkeit und stellt deswegen einerseits
ein Stömungshindernis der umzuwälzenden Spülflüssigkeit dar und besitzt andererseits
den Nachteil eines hohen Kalkansatzes bei Spülprogrammen mit Temperaturen über 55°
Celsius, wodurch der Wärmeübergang gestört wird und eine erhebliche Leistungseinbuße
in Kauf genommen werden muß. Die Folge sind höhere Programmlaufzeiten beim Geschirrspülen.
Durch die direkte Kontaktierung zwischen Rohrheizkörper und Spülflüssigkeit ergibt
sich ferner der Nachteil, daß sich im Spülwasser-Umlauf befindliche Kleinstspeisereste
am Rohrheizkörper festsetzen können und es dadurch zu Zonen mit unterschiedlichen
Wärmeübergängen kommen kann. Abgesehen davon bringt die Anordnung eines direkt in
einem separaten Durchlaufrohr angeordneten U-förmigen Rohrheizkörpers zusätzliche
Abdichtungsprobleme und einen erhöhten Montageaufwand. Desweiteren ist eine Vergrößerung
der Heizleistung des Durchlauferhitzers aufgrund des für den Rohrheizkörper vorgegebenen
Einbauplatzes im Rohrzwischenstück nicht möglich.
[0004] Bei einer aus dem DE-GM 66 01 550 bekannten Geschirrspülmaschine ist der Durchlauferhitzer
Teil des Rohrsystems für den Spülwasserumlauf, wobei die Heizeinrichtung in Form eines
Rohrheizkörpers außen auf ein Rohrstück gewickelt und mit diesem durch Löten oder
Schweißen wärmeleitend verbunden ist. Als Rohrstück ist das vom Spülbehältergrund
abzweigende kurze Leitungsstück benutzt, das saugseitig an die Umwälzpumpe angeschaltet
ist und nur von der Unterseite der Spülmaschine aus kontrolliert werden kann. Ein
derartiger Aufbau und Einbau eines Durchlauferhitzers im unteren Gerätebereich bringt
in einem auf Normmaße zu haltenden Spülmaschinengehäuse regelmäßig Platzprobleme,
da nur Durchlauferhitzer in einer bestimmten Dimensionierung hinsichtlich Länge bzw.
Umfang installiert werden können. Deshalb kann es vorkommen, daß die geforderte Heizleistung
des Durchlauferhitzers aufgrund des geringen Einbauplatzes oftmals nicht oder nur
schwer realisiert werden kann. Eine Unterdimensionierung der Heizung muß daher durch
längere Programmeinschaltzeiten für die Spülwassererwärmung kompensiert werden, wodurch
sich auch die Laufzeit des Spülprogramms erhöht. Darüber hinaus ist eine Heizeinrichtung
im unteren Gerätebereich ungünstig zu installieren und zu reparieren bzw. zu überprüfen.
[0005] Aus der DE-A-2454920 ist ferner ein elektrischer Durchlauferhitzer bekannt, der als
ein von außen über ein oder mehrere separate Heizkörper elektrisch beheiztes langgestrecktes
Durchlaufrohr für die zu erwärmende Flüssigkeit auf einem geraden Trägerbauteil ausgebildet
ist. Bei diesem Durchlaufrohr sind die Heizkörper parallel zur Längsrichtung des Durchlaufrohres
auf dem Strangprofil-Trägerteil angeordnet, wobei das Durchlaufrohr endseitig mit
Wasseranschlüssen und die Heizkörper mit separat verbindbaren elektrischen Leitungsanschlüssen
versehen sind. Ein ähnlicher Durchlauferhitzer ist auch aus der DE-A-2218796 bekannt.
Solche Durchlauferhitzer finden insbesondere bei Kaffeemaschinen oder Warmwasserbereitern
Verwendung und zeichnen sich durch einfache Herstellverfahren sowie durch eine gute
Wärmeleitung zwischen dem Trägermaterial, den Heizkörpern und dem Durchlaufrohr aus.
Auch können solche Durchlauferhitzer flach gebaut werden. Kaffeemaschinen oder Warmwasserbereiter
sind jedoch kleine Geräte, die in der Regel nicht an vorgegebene Gehäuseabmessungen
gebunden sind, wie beispielsweise in Küchenschrankzeilen integrierfähige Geschirrspülmaschinen,
da diese Kleingeräte überwiegend separat installiert bzw. aufgestellt sind, oder auch
ortsveränderlich benutzt werden. Die in diesen Geräten eingesetzten flachen Durchlauferhitzer
verlangen jedoch aufgrund ihrer guten Wärmeleitung der verwendeten Strangprofile außen
eine besonders wirksame Wärmeisolation, damit benachbarte Gehäusewandteile des Gerätes
nicht unzulässig stark erwärmt werden. Diesem Umstand wird in der Praxis dadurch begegnet,
daß ein größerer Abstand zwischen Duchlauferhitzer und der angrenzenden Gehäusewand
eingehalten wird, wobei der gebildete Zwischenraum ggf. zusätzlich noch mit dem Isolationsmaterial
ausgefüllt wird. Solche Maßnahmen verlangen jedoch eine direkte Einflußnahme auf die
Gehäuseform sowie auf deren Abmessungen.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Geschirrspülmaschine zu schaffen,
bei der ein außerhalb des Spülbehälters zwischen dem Spülbehälter und einer benachbarten
Außengehäusewand der Spülmaschine angeordneter Durchlauferhitzer in einfacher Konstruktion
mit außen beheiztem Durchlaufrohr platzsparend angeordnet sowie montiert und energiesparend
betrieben werden kann, und wobei für den Reparaturfall eine einfache Möglichkeit zum
Austausch des Durchlauferhitzers sowie auch eine leistungsmäßige Anpassung des Erhitzers
an unterschiedliche Anschlußwerte problemlos realisierbar ist.
[0007] Ausgehend von einer Geschirrspülmaschine der eingangs genannten Art wird die Aufgabe
erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1, wobei vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung den Unteransprüchen zu entnehmen sind.
[0008] Die Anordnung des Durchlauferhitzers außen am Spülbehälter im geraden Leitungsweg
zu den oberen Sprüharmen und dessen parallele Ausrichtung zur Spülbehälterwand schafft
im Sockelbereich des Gerätes zusätzlichen Einbauplatz für elektrische oder mechanische
Bauteile, welche der zusätzlichen Gerätesicherheit dienen könnte. Die Unterbringung
des Durchlauferhitzers mit seinem Trägerbauteil und den elektrischen Rohrheizkörpern
in einem kanalähnlich gestalteten Aufnahmeraum des Spülmaschinengehäuses, bei dem
nach einem Merkmal der Erfindung die vorhandene Spülbehälterisolierung vorteilhaft
ausgebildet wird, definiert einen räumlich klar abgegrenzten Montageplatz für den
Durchlauferhit - zer, der im Reparaturfall bequem erreichbar ist.
[0009] Die lösbare Befestigung des Durchlauferhitzers an einer Spülbehälterwand in wärmeleitendem
Kontakt zum Spülbehälter bietet neben der einfachen Montage der Heizung die Gewähr
für einen energiesparenden Betrieb, weil auch die von der Heizung ausgehende Strahlungswärme
sinnvoll ausgenutzt werden kann. Dadurch, daß sich der Aufnahmeraum für den Durchlauferhitzer
parallel zur Spülbehälterwand erstreckt, kann einfach bei abgenommenem Deckel und/oder
einer Seitenverkleidung des Gerätes dieser Raum unmittelbar erreicht werden. Der einfachste
Montageweg ist der, den Durchlauferhitzer an einer Spülbehälterseitenwand separat
lösbar mit dem Gerät zu verbinden. Die Ausbildung der wasser- und stromführenden Anschlüsse
des Durchlauferhitzers in Form steckbarer Verbindungen ermöglicht einen schnellen
und einfachen Austausch der Heizung im Bedarfsfall, wobei ggf. auch auf eine bestimmte
beheizbare Durchlaufrohlänge zurückgegriffen werden kann. Ebenso ist es einfach möglich,
direkt am eingebauten Durchlauferhitzer die Verdrahtung der Rohrheizkörper zu ändern
oder Rohrheizkörper vom Leitungsnetz zu trennen oder zuzuschalten, um andere Leistungstypen
zu realisieren. Durch den in Weiterbildung der Erfindung auch fertigungstechnisch
vorteilhaften Trägerwerkstoff Aluminium oder Messing des Strangpreßteils wird ein
idealer Wärmeübergang zwischen den Rohrheizkörpern und dem Durchlaufrohr für die Spülflüssigkeit
erreicht. Dieser Werkstoff läßt sich außerdem einfach mit den vorgenannten Teilen
form- und kraftschlüssig verpressen. Der gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung eingesetzte nicht rostende Werkstoff, z. B. Cr-Ni-Stahl, für das Durchlaufrohr
wirkt einem Kalkabsatz an den Rohrinnenwandungen entgegen.
[0010] Die nachstehende Beschreibung dient der Erläuterung des Gegenstands gemäß der Erfindung,
von dem ein Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Geschirrspülmaschine mit einem Außengehäuse und einem Spülbehälter in schematischer
Darstellung,
- Figur 2
- einen Teilausschnitt des Spülbehälters und einer benachbarten Außengehäusewand der
Spülmaschine mit einem Aufnahmeraum für einen Durchlauferhitzer zur Spülwassererwärmung.
- Figur 3
- den an einer Spülbehälterseitenwand der Geschirrspülmaschine installierten Durchlauferhitzer
in der Vorderansicht,
- Figur 4
- den Durchlauferhitzer gemäß Fig. 3 in der Draufsicht.
[0011] Eine mit (1) in Fig. 1 bezeichnete Geschirrspülmaschine besitzt einen Spülbehälter
(2) und mehrere Sprüharme (3, 4, 5) zwischen Geschirrkörben (6, 7, 8) in unterschiedlichen
unteren und oberen Spülebenen. Die Sprüharme (3, 4, 5) werden vom umlaufenden Spülwasser
einer vorgeschalteten Umwälzpumpe (9) gespeist.
[0012] Für die Erwärmung der umzuwälzenden Spülflüssigkeit ist ein elektrischer Durchlauferhitzer
(10) als Heizeinrichtung im Umwälzpumpenkreislauf außerhalb des Spülbehälters (2)
im Leitungsweg von der Umwälzpumpe (9) nur zu den oberen Sprüharmen (4, 5) in der
Spülwasser-Umlaufleitung vorgesehen. Dafür ist nach der Erfindung ein separater, kanalähnlicher
Aufnahmeraum (12), siehe Fig. 2, hinter der Umwälzpumpe (9) im Leitungsweg zu den
oberen Sprüharmen (4, 5) zwischen einer Spülbehälterwand (2a) des Spülbehälters (2)
und der benachbarten Außengehäusewand (13) im Spülmaschinengehäuse (14) vorgesehen.
Dieser Raum könnte z. B. durch einen Ausschnitt in der Spülbehälterisolierung (15)
oder durch Fortlassen der Isolierung in diesem Bereich geschaffen werden.
[0013] Der in diesem Bereich installierte Durchlauferhitzer (10) ist als ein die Spülflüssigkeit
führendes von außen elektrisch beheiztes Durchlaufrohr (17) in überwiegend gestreckter
und gerader Form ausgebildet.
[0014] Nach Fig. 3 und 4 ist der Durchlauferhitzer (10) als ein von außen über ein oder
mehrere separate Rohrheizkörper (18) elektrisch beheiztes langgestrecktes Durchlaufrohr
(17) für die zu erwärmende Spülflüssigkeit auf einem parallel zu einer Spülbehälterwand
(2a) ausgerichteten geraden Trägerbauteil (11) ausgebildet. Auf diesem Trägerbauteil
(11) sind auch die Rohrheizkörper (18) parallel zur Längsrichtung des Durchlaufrohres
(17) angeordnet. Das Durchlaufrohr (17) ist endseitig mit Spülwasseranschlüssen (19)
zur lösbaren Verbindung mit der Spülwasser-Umlaufleitung versehen und die Rohrheizkörper
(18) besitzen separat verbindbare elektrische Leitungsanschlüsse (20), die jeweils
am Ende des Trägerbauteils (11) leicht abgebogen sind und somit die Durchlaufrohrenden
(21) nicht beheizen sowie für eine Montage in der Spülwasser-Umlaufleitung freihalten.
[0015] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist das Trägerbauteil (11) ein Strangpreßteil, das eine
in Längsrichtung des Preßteils verlaufende Durchgangsbohrung (24) zur formschlüssigen
Aufnahme und kraftschlüssigen Halterung des separaten Durchlaufrohres (17) für die
zu erwärmende Spülflüssigkeit aufweist. Das Durchlaufrohr (17) ist in dieser Durchgangsbohrung
(24) verpreßt, wobei die Innenwandung der Bohrung zur Wärmeleitung am Rohraußenmantel
dicht anliegt. Das Durchlaufrohr (17) wird von zwei Rohrheizkörpern (18) außen beheizt,
die jeweils mit separat verbindbaren elektrischen Leitungsanschlüssen (20) zur Realisierung
vorgegebener oder auch wählbarer Anschlußwerte (Verbindungsbrücke 22) versehen sind,
wobei die Rohrheizkörper (18) außerhalb des Durchlaufrohres (17) in zugeordneten zur
Durchgangsbohrung (24) parallel verlaufenden Bohrungen (25) des Strangpreßteils verpreßt
sind. Es können auch weitere Bohrungen (25) für zusätzliche Rohrheizkörper (18) im
Strangpreßteil vorgesehen werden.
[0016] Durch Anordnung ein oder mehrerer Rohrheizkörper (18) im Strangpreßteil mit separat
verbindbaren Leitungsanschlüssen (20), lassen sich bei Bedarf verschiedene Anschlußwerte
realisieren, so daß beispielsweise ein und derselbe Durchlauferhitzer (10) nur mit
einer anderen Verdrahtung oder Anzahl von Rohrheizkörpern (18) für verschiedene Gerätetypen
mit unterschiedlichen Leistungsstufen eingesetzt werden kann. Es bietet sich dabei
auch die einfache Möglichkeit, den Durchlauferhitzer (10) mit einer höheren Leistung
zwecks Verkürzung der Programmlaufzeiten auszubilden.
[0017] Der zwischen dem Spülbehälter (2) und der benachbarten Außengehäusewand (13) der
Spülmaschine vorgesehene Durchlauferhitzer (10) ist in dem Aufnahmeraum (12) auswechselbar
angeordnet, wofür das Durchlaufrohr (17) jeweils endseitig über das Strangpreßteil
hinaus verlängerte unbeheizte Rohrenden (21) besitzt, die mit den lösbaren Spülwasseranschlüssen
(19) versehen sind. Auf diese "kalten" Rohrenden (21), die wie das übrige Durchlaufrohr
(17) aus nicht rostendem Stahl, vorzugsweise aus Cr-Ni-Stahl bestehen, lassen sich
problemlos der Kunststoffanschluß der Sprüharmleitung sowie der Gummi-Verbindungsschlauch
zur Umwälzpumpe (9) aufstecken und festsetzen. Der vorteilhaft eingesetzte nicht rostende
Werkstoff für das Durchlaufrohr (17) wirkt einem Kalkabsatz an den Rohrinnenwandungen
entgegen, so daß kein Leistungsverlust auftritt. Für den Prüf- oder Reparaturfall
ist es vorteilhaft, wenn die endseitigen Spülwasseranschlüsse (19) und/oder die elektrischen
Leitungsanschlüsse (20) des Durchlauferhitzers (10) als steck- oder schraubbare Verbindungen
ausgebildet werden. Dies ermöglicht auch eine einfache Montage sowie Demontage des
Durchlauferhitzers (10) mit der Spülwasser-Umlaufleitung. Eine Unterbringung des Durchlauferhitzers
(10) vorzugsweise an einer Spülbehälterseitenwand (2a), siehe (Fig. 3) im gerade verlaufenden
Teil der Sprüharmversorgungsleitung (16) oder Spülwasser-Umlaufleitung im Spülmaschinengehäuse
(14) bietet den einfachsten Montageweg, wenn hierfür die benachbarte Außengehäusewand
(13) zugleich lösbar mit dem Gerät verbunden wird.
[0018] Das Trägerbauteil (11) besteht aus einem gut wärmeleitenden Werkstoff, vorzugsweise
aus Aluminium, Messing bzw. aus derartigen Metallegierungen. Durch den auch fertigungstechnisch
vorteilhaften Werkstoff Aluminium oder Messing des Strangpreßteils wird ein idealer
Wärmeübergang zwischen den Rohrheizkörpern (18) und dem Durchlaufrohr (17) für die
Spülflüssigkeit erreicht. Dieser Werkstoff läßt sich außerdem einfach mit dem Durchlaufrohr
(17) sowie mit den Heizkörpern form- und kraftschlüssig verbinden.
[0019] Die Länge des Durchlaufrohres (17) beträgt bei einer üblichen Heizleistung der Rohrheizkörper
(18) von z. B. 3 kW - dies entspricht beispielsweise der Leistung von an sich bekannten
innerhalb des Spülbehälters (2) installierten Rohrheizkörpern (18) - wenigstens 350
mm Länge für den zu beheizenden Teil (Strangpreßteillänge). Für eventuelle Leistungsreserven
oder für wählbare unterschiedliche Leistungen ist bei einer Geschirrspülmaschine (1)
mit Normabmessungen die Länge bis auf 600 mm vergrößerbar.
[0020] Die gegenüber dem Strangpreßteil verlängerten unbeheizten Rohrenden (21) mit den
Spülwasseranschlüssen (19) erstrecken sich zweckmäßig jeweils bis in den Bereich der
Spülbehälteroberkante bzw. -unterkante, können aber zumindest im unteren Gerätebereich
um den Spülbehälter (2) zum Anschluß mit der Umwälzpumpe (9) bzw. der Spülwasser-Umlaufleitung
herumgeführt werden.
[0021] Die Anordnung des Durchlauferhitzers (10) hinter dem unteren Sprüharm (3) im vorzugsweise
geraden Leitungsweg zu den oberen Sprüharmen (4, 5) zwischen dem Spülbehälter (2)
und dem Außengehäuse schafft Platz im unteren Gerätebereich für zusätzliche Sicherheitseinrichtungen,
wie Leckwasserwannen, Schwimmer und dergl. und vermeidet Einbauprobleme für die Umwälzpumpe
(9), die Enthärtungseinrichtung (E), den Frischwasseranschluß (F) und für die Entleerungspumpe(L);
den Laugenablauf (A) einschließlich eventuell vorhandener Druckwächter (D) und Ventile
(V).
[0022] Der schon genannte Aufnahmeraum (12) im Spülmaschinengehäuse (14) nach Fig. 2 kann
vorzugsweise als eine von oben, unten oder von der Seite der Geschirrspülmaschine
(1) bei abgenommenem Deckel oder Seitenverkleidung aus erreichbare Montagekammer für
den Durchlauferhitzer (10) ausgebildet werden, in welcher der Durchlauferhitzer (10)
wärmeisoliert und auch elektrisch isoliert befestigt ist. Es ist für die Austauschbarkeit
des Durchlauferhitzers (10) ferner vorteilhaft, wenn das Strangprofilteil lösbar über
eine Rastverbindung (23) an einer Spülbehälterwand (2a), vorzugsweise an der Spülbehälterseitenwand
befestigt wird. Ebenso könnte der Durchlauferhitzer (10) aber auch an der Spülbehälterrückwand
oder auf der Spülbehälteroberseite unterhalb der angrenzenden auch abnehmbaren Außengehäusewand
(13) installiert werden.
[0023] Zur Sicherheit ist der Durchlauferhitzer (10) in nicht dargestellter an sich bekannter
Weise mit Thermostateinrichtungen versehen. Nach der Erfindung ist der Durchlauferhitzer
(10) in wärmeleitendem Kontakt außen direkt am Spülbehälter (2) lösbar angeordnet.
Diese indirekte Spülwassererwärmung bringt eine zusätzliche sinnvolle und energiesparende
Ausnutzung der Strahlungswärme der Spülwasserheizung, wobei die Wärmeisolation gegenüber
der benachbarten Außengehäusewand (13) aber noch beibehalten werden könnte.
1. Geschirrspülmaschine (1) mit einem Spülbehälter (2) und mehreren Sprüharmen (3, 4,
5) in oberen und unteren Spülebenen, die vom umlaufenden Spülwasser einer vorgeschalteten
Umwälzpumpe (9) gespeist werden, wobei für die Erwärmung der umzuwälzenden Spülflüssigkeit
ein elektrischer Durchlauferhitzer (10) als Heizeinrichtung vorgesehen ist, der außerhalb
des Spülbehälters (2) zwischen diesem und einer benachbarten Außengehäusewand (13)
des Gerätes im Leitungsweg zur oberen Spülebene in der Spülwasser-Umlaufleitung angeordnet
ist, wobei der Durchlauferhitzer (10) mit Spülwasseranschlüssen (19) zur Verbindung
mit der Umlaufleitung und mit separat verbindbaren Leitungsanschlüssen (20) elektrischer
Rohrheizkörper (18) versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Durchlauferhitzer (10) ein langgestrecktes von außen über mindestens einen
parallelgeführten Rohrheizkörper (18) beheiztes Durchlaufrohr (17) in einem geraden
ebenso langgestreckten Trägerbauteil (11) eingebettet verwendet ist, wobei die Rohrheizkörper
(18) auf dem Trägerbauteil (11) angeordnet sind und wobei das Durchlaufrohr (17) für
die zu erwärmende Spülflüssigkeit mit unbeheizten Rohrenden (21) zur lösbaren Verbindung
(Spülwasseranschlüsse 19) mit den Leitungswegen ausgebildet ist,
daß der Durchlauferhitzer (10) mit seinem Trägerbauteil (11) und den elektrischen
Rohrheizkörpern (18) in einem kanalähnlich gestalteten Aufnahmeraum (12) des Spülmaschinengehäuses
(14) lösbar an einer Spülbehälterwand (2a) in wärmeleitendem Kontakt zum Spülbehälter
(2) befestigt montiert und bei abgenommenem Deckel und/oder einer Seitenverkleidung
des Gerätes erreichbar ist,
und daß sich der Aufnahmeraum (12) parallel zur Spülbehälterwand (2a) erstreckt und
von der Spülbehälterisolierung (15) ausgebildet ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der beheizte Teil des Durchlauferhitzers (10) wenigstens 350 mm lang ist und die
gegenüber dem Trägerbauteil (11) unbeheizten Rohrenden (21) bis jeweils in den Bereich
einer Spülbehälteroberkante bzw. Spülbehälterunterkante hinaus verlängert sind oder
um die Spülbehälterwände (2a) zum Anschluß mit der Spülwasser-Umlaufleitung herumgeführt
sind,
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des beheizten Teils des Durchlauferhitzers (10) vorzugsweise zwischen
350 und 600 mm liegt, und daß die lösbaren Spülwasseranschlüsse (19) und die elektrischen
Leitungsanschlüsse (20) des Durchlauferhitzers (10) als steckbare Verbindungen ausgebildet
sind.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmeraum (12) für den Durchlauferhitzer (10) im Spülmaschinengehäuse (14)
vorzugsweise von einer Seite der Geschirrspülmaschine (1) aus erreichbar vorgesehen
und daß die benachbarte Außengehäusewand (13) der Geschirrspülmaschine (1) abnehmbar
ausgebildet ist.
5. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der sich parallel zur Spülbehälterwand (2a) erstreckende Aufnahmeraum (12) durch
einen Ausschnitt in der Spülbehälterisolierung (15) oder durch Fortlassung der Behälterisolierung
in diesem Bereich ausgebildet ist.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmeraum (12) als Montagekammer ausgebildet ist.
7. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerbauteil (11) des Durchlauferhitzers (10) ein Strangpreßteil ist, das
aus einem wärmeleitenden Werkstoff, vorzugsweise aus Aluminium, Messing bzw. aus solchen
Metalllegierungen besteht, und daß das Strangpreßteil mit einer Durchgangsbohrung
(24) zur Aufnahme und Halterung des aus einem nichtrostenden Stahl, vorzugsweise aus
einer Nickel-Chromlegierung bestehenden Durchlaufrohres (17) versehen ist, wobei weitere
zum Durchlaufrohr (17) parallele Bohrungen (25) für die Rohrheizkörper (18) im Strangpreßteil
vorgesehen sind.
8. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Durchlaufrohr (17) in der zugeordneten Durchgangsbohrung (24) sowie die außerhalb
des Durchlaufrohres (17) auf dem gemeinsamen Trägerbauteil (11) angeordneten Rohrheizkörper
(18) in den zugeordneten Bohrungen (25) des Strangpreßteils jeweils verpreßt sind.
9. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlauferhitzer (10) über eine Rastverbindung (23) am Strangpreßteil (Trägerbauteil
11) mit der Spülbehälterseitenwand lösbar verbunden ist.
1. Dishwasher (1) with a wash cabinet (2) and several spray arms (3, 4, 5) situated in
the top and bottom dishwashing levels and which are fed with water from a circulation
pump (9) fitted upstream, whereby an electric through-flow heater (10) is fitted for
heating the wash liquor to be circulated, whereby the through-flow heater is fitted
outside the wash cabinet (2) between the wash cabinet and the adjacent outer casing
(13) of the appliance and in the path to the upper dishwashing level in the wash liquor
circulation system, whereby the through-flow heater (10) is fitted with water circuit
connections (19) linking the heater to the circulation system, and with separate electrical
plug-in connections (20) for electrical tubular heater elements (18),
characterised in that an elongated through-flow pipe (17), which is heated from outside
by at least one parallel tubular heater element (18) and is embedded in an equally
elongated housing (11) is used as a through-flow heater (10), whereby the tubular
heater elements (18) are fitted to the housing (11) and whereby the water circuit
connections (19) attached to the unheated ends (21) of the through-flow pipe (17)
for the wash liquor to be heated are detachable,
whereby the through-flow heater (10) with its housing (11) and the electric tubular
heater elements (18) is fitted in a channel-like cavity (12) in the dishwasher casing
(14), is fixed as a separable unit to the wall of the wash cabinet (2a) with heat
conducting contact to the wash cabinet (2) and can be accessed when the cabinet lid
and/or the side panel lagging are removed, and
whereby the wash cabinet insulation (15) is cut out round the channel-like cavity
(12) which is parallel to the wall of the inner wash cabinet (2a).
2. Dishwasher in accordance with claim 1, characterised in that the length of the heated
section of the through-flow heater (10) is at least 350 mm and the unheated sections
(21) at opposite ends of the housing (11) are extended in line with the top and bottom
edge of the wash cabinet or lead around the wash cabinet walls (2a) for connection
to the wash liquor circulation system.
3. Dishwasher in accordance with claims 1 and 2, characterised in that the length of
the heated section of the through-flow heater (10) is preferably between 350 mm and
600 mm and the detachable water circuit connections (19) and electrical connections
(20) of the through-flow heater (10) are detachable connections.
4. Dishwasher in accordance with one of the claims 1 to 3, characterised in that the
channel-like cavity (12) for the through-flow heater (10) in the dishwasher casing
(14) can preferably be accessed from one side of the dishwasher (1) and that the adjacent
external wall of the casing (13) can be removed from the dishwasher (1).
5. Dishwasher in accordance with one of the claims 1 to 4, characterised in that the
inner wash cabinet insulation (15) is cut-out or excluded altogether round the channel-like
cavity (12) which is parallel to the inner wash cabinet wall (2a).
6. Dishwasher in accordance with one of the claims 1 to 5, characterised in that the
channel-like cavity (12) is designed as an installation area for the through-flow
heater (10).
7. Dishwasher in accordance with one of the claims 1 to 6, characterised in that the
housing (11) of the through-flow heater (10) is an extruded moulded part made of heat
conducting material, preferably aluminium, brass or similar metal alloys and that
this extruded part is provided with a through hole (24) to retain and hold the through-flow
pipe (17) which is made of stainless steel, preferably a chrome-nickel alloy, whereby
additional drill holes (25) situated parallel to the through-flow pipe are provided
in the moulded part for the tubular heater elements (18).
8. Dishwasher in accordance with claim 7, characterised in that the through-flow pipe
(17) is pressed into the respective through hole (24) and the tubular heater elements
(18), which are not fitted to the through-flow pipe (17) but share the same housing
unit (11), are pressed into the respective drill holes (25) on the moulded part.
9. Dishwasher in accordance with one of the claims 1 to 8, characterised in that the
through-flow heater (10) is attached to and detached from the wash cabinet side panel
via a clip-on connection (23) on the moulded part (housing 11).
1. Machine à laver la vaisselle (1) avec cuve de lavage (2) et plusieurs bras de lavage
(3, 4, 5) aux niveaux supérieurs et inférieurs, qui sont alimentés par l'eau de lavage
en circulation refoulée par une pompe de circulation (9) installée en amont, un chauffe-eau
continu (10) électrique étant prévu comme dispositif de chauffage pour l'échauffement
du liquide de lavage à faire circuler, ce chauffe-eau étant placé à l'extérieur de
la cuve de lavage (2) entre celle-ci et la paroi adjacente d'un boîtier extérieur
(13) de l'appareil dans la voie de passage des conduites vers le niveau supérieur,
dans la conduite de circulation de l'eau de lavage, le chauffe-eau continu (10) étant
équipé de raccords d'eau de lavage (19) pour le raccordement à la conduite de circulation
et de raccords de lignes de radiateurs tubulaires (18) électriques connectables séparément
(20), caractérisée en ce qu'un tube de circulation allongé (17), chauffé de l'extérieur par au moins
un radiateur tubulaire (18) conduit parallèlement, inséré dans une pièce de support
droite pareillement allongée (11) est utilisé comme chauffe-eau continu (10), les
radiateurs tubulaires (18) étant placés sur la pièce de support (11) et le tube de
circulation (17) du liquide de lavage à chauffer étant formé d'extrémités non chauffées
(21) pour le raccordement amovible (raccords de l'eau de lavage 19) dans les voies
de passage des conduites, en ce que le chauffe-eau continu (10) avec sa pièce de support
(11) et les radiateurs tubulaires électriques (18) est fixé et monté dans un logement
(12) du boîtier de la machine à laver la vaisselle (14), de forme identique à un conduit,
amovible sur une paroi de la cuve de lavage (2a), en contact conducteur de chaleur
avec la cuve de lavage (2) et est accessible lorsque le couvercle et/ou un revêtement
latéral de l'appareil est retiré, en ce que le logement (12) s'étend parallèlement
à la paroi de la cuve de lavage (2a) et est formé de l'isolation de la cuve de lavage
(15).
2. Machine à laver la vaisselle selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie chauffée du chauffe-eau continu (10) est d'une longueur d'au
moins 350 mm et les extrémités non chauffées du tube (21) contrairement à la pièce
de support (11) sont prolongées respectivement jusque dans la partie d'un bord supérieur
ou d'un bord inférieur de la cuve de lavage ou conduites autour de la paroi de la
cuve de lavage (2a) pour le raccordement à la conduite de circulation de l'eau de
lavage.
3. Machine à laver la vaisselle selon les revendications 1 et 2, caractérisée en ce que la longueur de la partie chauffée du chauffe-eau continu (10) est de préférence
comprise entre 350 et 600 mm et que les raccords amovibles de l'eau de lavage (19)
et les raccords électriques des lignes (20) du chauffe-eau continu (10) sont formés
comme raccords enfichables.
4. Machine à laver la vaisselle selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le logement (12) du chauffe-eau continu (10) dans le boîtier de la machine
à laver la vaisselle (14) est prévu pour être accessible de préférence d'un côté de
la machine à laver la vaisselle (1) et que la paroi adjacente du boîtier extérieur
(13) de la machine à laver la vaisselle (1) est formée pour être amovible.
5. Machine à laver la vaisselle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le logement (12) s'étendant parallèlement à la paroi de la cuve de lavage
(2a) est formé par une échancrure dans l'isolation de la cuve de lavage (15) ou par
la suppression de l'isolation de la cuve dans cette partie.
6. Machine à laver la vaisselle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le logement (12) est réalisé sous forme de chambre de montage.
7. Machine à laver la vaisselle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la pièce de support (11) du chauffe-eau continu (10) est une pièce filée
qui est constituée d'un matériau conducteur de chaleur, de préférence en aluminium,
en laiton ou bien d'alliages métalliques du même type, et que la pièce filée est dotée
d'un trou de passage (24) pour le logement et la fixation du tube de circulation (17)
constitué d'un acier inoxydable, de préférence d'un alliage chrome-nickel, d'autres
trous (25) parallèles au tube de circulation (17) étant prévus dans la pièce filée
pour les radiateurs tubulaires (18).
8. Machine à laver la vaisselle selon la revendication 7, caractérisée en ce que le tube de circulation (17) dans le trou de passage (24) correspondant
ainsi que les radiateurs tubulaires (18) placés sur la pièce commune de support (11)
à l'extérieur du tube de circulation (17) sont respectivement pressés dans les trous
correspondants (25) de la pièce filée.
9. Machine à laver la vaisselle selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le chauffe-eau continu (10) est raccordé à la paroi de la cuve de lavage
de façon à être amovible par l'intermédiaire d'un raccord à crans (23) sur la pièce
filée (pièce de support 11).