[0001] Die Erfindung betrifft ein Schaltgerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Schaltgeräte dienen dazu, einen elektrischen Stromkreis selbsttätig zu
unterbrechen, wenn eine bestimmte Stromstärke überschritten wird beispielsweise im
Kurzschußfall, oder wenn in der elektrischen Anlage ein Fehlerstrom auftritt.
[0003] Aus EP-A-0 350 828 ist ein derartiges Schaltgerät bekannt, bei dem ein beweglicher
Kontakt in der Einschaltstellung durch eine Über-Totpunkt-Feder mit einem festen Kontakt
in Druckberührung gehalten wird. Ein kreissektorförmiger Trennhebel ist am freien
Ende mit einer zylindrisch gewölbten Trennwand versehen, deren Krümmungesmittelpunkt
mit der Schwenkachse des Trennhebels zusammenfällt. Der Trennhebel ist mechanisch
mit einem Auslöser, beispielsweise einem elektromechanischen und/oder thermoelektrischen
Auslöser gekoppelt und wird im Auslösungsfall derart verschwenkt, daß sich die Trennwand
in dem Zwischenraum zwischen den beiden Kontakten schiebt und den beweglichen Kontakt
von dem festen Kontakt wegdrückt. Der bewegliche Kontakt wird hierdurch über die Totpunktstellung
der zugehörigen Feder hinausbeweg, so daß er unter Federwirkung weiter von dem festen
Kontakt weggeschwenkt wird. Die Trennwand bewegt sich wieter in Umfangsrichtung und
schirmt den festen Kontakt gegenüber dem beweglichen Kontakt ab. Der zwischen den
beiden Kontakten gebildete Ausschalt-Lichtbogen muß somit einen relativ weiten Umweg
um das freie Ende der Trennwand herum machen, so daß sein elektrischer Widerstand
rasch zunimmt, und der Lichtbogen schließlich zwangsweise in eine Löschkammer einläuft
und gelöscht wird.
[0004] Ein Nachteil dieser Konstruktion besteht darin, daß die Trennwand beim Einlaufen
in den Zwischenraum zwischen den beiden Kontakten einen hohen Reibungswiderstand überwinden
muß, der durch den Kontaktdruck noch beträchtlich erhöht wird. Hierdurch wird der
Ausschaltvorgang verzögert, und es kann leicht zu Funkionsstörungen kommen.
[0005] In FR-A-2 563 939 und EP-A-0 244 276 werden Schaltgeräte beschrieben, bei denen ebenfalls
mit einer Trennwand zum Verlängern und Löschen des Lichtbogens gearbeitet wird. Bei
diesen Geräten wird nicht nur der Trennhebel, sondern auch der bewegliche Kontakt
durch einen Auslöser betätigt, und die Schaltfunktionen sind so aufeinander abgestimmt,
daß der bewegliche Kontakt bereits von dem festen Kontakt freikommt, bevor die Trennwand
in den Zwischenraum zwischen den Kontakten eintritt. Auf diese Weise wird ein ungehindertes
Einlaufen der Trennwand in den Zwischenraum ermöglicht. Allerdings kommt es auch bei
diesen Geräten zu einer Verzögerung des Ausschaltvorgangs, da die Trennwand erst nach
einer gewissen Verzögerungszeit wirksam wird. Außerdem weisen diese Geräte einen relativ
komplexen Aufbau mit einer großen Anzahl von Bauelementen auf, so daß sich eine erhöhte
Störanfälligkeit und höhere Herstellungskosten ergeben.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Schaltgerät der eingangs genannten Gattung
zu schaffen, das sich durch einen vereinfachten Aufbau auszeichnet und bei dem dennoch
sichergestellt ist, daß die Trennwand ungehindert in den Zwischenraum zwischen den
Kontakten einlaufen kann, so daß eine hohe Funktionssicherheit erreicht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen lösung ist an dem Trennhebel ein Druckglied angeordnet,
das in der Einschaitstellung mittelbar oder unmittelbar auf den beweglichen Kontakt
drückt und so den nötigen Kontaktdruck sicherstellt. Wenn im Auslösungsfall der Trennhebel
geschwenkt wird, so gelangt das Druckglied in eine Stellung. In der der Kontaktdruck
aufgehoben ist. Die Aufhebung des Kontaktdruckes wird somit direkt durch die Bewegung
des Trennhebels gesteuert und erfolgt somit zuverlässig in dem Augenblick, in dem
die Trennwand den Zwischenraum zwischen den beiden Kontaktgliedern erreicht, so daß
die Trennwand den Kontaktdruck nicht zu überwinden braucht.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0010] Vorzugsweise wird ein Schwenklager für den beweglichen Kontakt durch ein elektrisch
leitfähiges Gelenkelement gebildet, das mit dem beweglichen Kontakt in Druckberührung
steht und über das die Stromzufuhr zu dem beweglichen Kontakt erfolgt. Somit ist es
nicht erforderlich, an dem beweglichen Kontakt flexible Drähte oder Kabel anzubringen,
die die Öffnungsbewegung behindern würden und außerdem aufgrund der häufigen wechselnden
mechanischen Beanspruchungen brechen oder sich lösen könnten. Der bewegliche Kontakt
und das Gelenkelement werden elastisch aneinandergedrückt, so daß ein guter elektrischer
Kontakt sichergestellt ist. Da diese elastische Druckausübung jedoch unmittelbar an
der Stelle des Schwenklagers erfolgt, kann sich der bewegliche Kontakt dennoch frei
zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung bewegen.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Trennhebel im Auslösungsfall durch
einen Schalthebel betätigt, der mit relativ hoher Federkraft in Richtung auf die Ausschaltstellung
vorgespannt ist und bis zur Auslösung mechanisch in der Einschaltstellung blockiert
bleibt. Der Trennhebel ist unabhängig von dem Schalthebel beweglich und ist relativ
zu dem Schalthebel elastisch in Richtung auf die Einschaltstellung vorgespannt. Hierdurch
ergibt sich die Möglichkeit, einen durch eine Fernbedienung gesteuerten weiteren Auslöser
direkt auf den Trennhebel wirken zu lassen. Bei einer Fernabschaltung wird dann der
Trennhebel entgegen der relativ geringen Federkraft in die Ausschaltstellung geschwenkt,
während der Schalthebel ständig im auslösebereiten Zustand verbleibt.
[0012] Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen
näher erläutert.
[0013] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht der wesentlichen mechanischen Komponenten des Schaltgerätes
im eingeschalteten Zustand;
- Fig. 2
- den Zustand des Schaltgerätes nach einer Überstromauslösung; und
- Fig. 3
- das Schaltgerät im ausgeschalteten Zustand.
[0014] Das in Figur 1 gezeigte Schaltgerät 10 weist ein Gehäuse 12 auf, das sich in üblicher
Weise an einer Klemmenleiste eines Verteilerkastens oder dergleichen einrasten läßt.
In dem Gehäuse 12 ist ein fester Kontakt 14 angeordnet, der elektrisch mit einer nicht
gezeigten ersten Anschlußklemme des Schaltgerätes verbunden ist. Ein blattfederartiger
beweglicher Kontakt 16 ragt durch ein Fenster 18 einer inneren Gehäusewand 20 und
steht mit dem festen Kontakt 14 in Druckberührung. Ein Schwenklager für den beweglichen
Kontakt 14 wird durch einen gehäusefesten Zapfen 22 und ein elektrisch leitfähiges
Gelenkelement 24 gebildet, das den Kontakt 14 elastisch gegen den Zapfen 22 andrückt.
Das leitfähige Gelenkelement 24 ist in nicht gezeigter Weise über die Spule eines
Überstromauslösers 26 mit einer weiteren nicht gezeigten Anschlußklemme des Schaltgerätes
10 verbunden.
[0015] Ein Trennhebel 28 ist um eine gehäusefeste Achse 30 schwenkbar und trägt am freien
Ende eine zylindrisch gekrümmte, konzentrisch zu der Achse 30 angeordnete Trennwand
32, die sich zwischen der inneren Gehäusewand 20 und dem festen Kontakt 14 befindet.
An dem Trennhebel 28 ist ein Vorsprung 34 ausgebildet, der in der in Figur 1 gezeigten
Stellung des Trennhebels 28 an dem beweglichen Kontakt 16 anliegt und als Druckglied
zur Erzeugung des Kontaktdruckes zwischen dem beweglichen Kontakt 16 und dem festen
Kontakt 14 dient. Zusätzlich ist an dem beweglichen Kontakt 16 in der Nähe des Schwenklagers
22,24 eine Feder 36 angeordnet, die für einen ausreichenden Kontaktdruck zwischen
dem beweglichen Kontakt 16 und dem leitenden Gelenkelement 24 sorgt. Außerdem hat
die Feder 36 die Tendenz, den beweglichen Kontakt 16 im Gegenuhrzeigersinn zu schwenken,
so daß sie den Kontaktdruck zwischen den Kontakten 14 und 16 etwas verringert. In
der in Fig. 1 gezeigten Stellung überwiegt jedoch die von dem Duckglied 34 ausgeübte
Kraft, die im Sinne einer Erhöhung des Kontaktdruckes wirkt.
[0016] Auf der Achse 30 ist ein Schalthebel 38 gelagert, der über eine Zugfeder 40 mit einem
Fortsatz 42 da Trennhebels 28 verbunden ist. Der Trennhebel 28 wird hierdurch im Uhrzeigersinn
vorgespannt, so daß der Vorsprung 34 den beweglichen Kontakt 16 gegen den festen Kontakt
14 andrückt. Der Kontaktdruck zwischen den Kontakten 14,16 wird somit maßgeblich durch
die Kraft der Zugfeder 40 bestimmt.
[0017] Der Schalthebel 38 wird durch eine verhältnismäßig starke Schenkelfeder 44, die an
einem Mitnehmer 46 angreift, im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt, wird jedoch durch
einen in der Strecklage befindlichen Kniegelenkhebel 48 in der in Figur 1 gezeigten
Stellung fixiert. Ein erstes Gelenkglied 50 des Kniegelenkhebels 48 ist mit einem
Ende schwenkbar an einem Handbetätigungshebel 52 befestigt und liegt mit seinem entgegengesetzten
Ende an einem Anschlag 54 des zweiten Gelenkgliedes 56 des Kniegelenkhebels an. Durch
eine nicht naher bezeichnete, relativ schwache Zugfeder wird der Kniegelenkhebel 48
in der Strecklage gehalten. Eine Feder 58 hat die Tendenz, den Handbetätigungshebel
52 im Uhrzeigersinn zu verschwenken. In dem in Figur 1 gezeigten Zustand wird die
Kraft der Feder 58 Jedoch durch die Kraft der Schenkelfeder 44 überwunden, die über
den Schalthebel 38 und den Kniegelenkhebel 48 auf den Handbetätigungshebel wirkt.
[0018] Wenn die Stromstärke des durch die Kontakte 14.16 und die Spule des Überstromauslösers
26 fließenden Stromes einen gewiesen Wert übersteigt, so wird durch den Überstromauslöser
26 eine Sicherheitsabschaltung ausgelöst. Dabei fährt ein Stößel 60 des Überstromauslösers
26 aus und trifft auf den Kniegelenkhebel 48, so daß der Kniegelenkhebel durchgeschlagen
wird. Unter der Wirkung der starken Schenkelfeder 44 knickt der Kniegelenkhebei ein,
und der Schalthebel 38 wird in die in Figur 2 gezeigte Stellung verschwenkt, wobei
er durch den Mitnehmer 46 den Trennhebel 28 mitnimmt. Bei der Schwenkbewegung des
Trennhebels 28 kommt der Vorsprung 34 von dem beweglichen Kontakt 16 frei, so daß
der Kontaktdruck zwischen den Kontakten 14.16 aufgehoben wird und die Feder 36 den
beweglichen Kontakt 16 von dem festen Kontakt 14 abhebt. Nahezu im selben Augenblick
bewegt sich die Trennwand 32 frei in den Zwischenraum zwischen den Kontakten 14 und
16, so daß sie diese gegeneinander abschirmt. Im weiteren Verlauf der Schwenkbewegung
schiebt sich die Trennwand 32 weiter zwischen die Kontakte 14.16, so daß der zwischen
den Kontakten gebildete Lichtbogen durch die Trennwand 32 in einen zwischen der inneren
Gehäusewand 20 und einer äußeren Gehäusewand gebildeten Funkenkanal 62 hineingezwungen
und schließlich zum Erlöschen gebracht wird.
[0019] Mit Hilfe des Handbetätigungshebels 52 kann der durch die Kontakte 14.16 geschlossene
Stromkreis auch unabhängig von der Wirkung des Überstromauslösers 26 unterbrochen
werden. Hierzu wird der Handbetätigungshebel 52 in die in Figur 3 gezeigte Stellung
gedreht, so daß über den gestreckten Kniegelenkhebel 48 ein Zug auf den Schaltnebel
38 ausgeübt und dieser im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird. Wie bei dem zuvor beschriebenen
Auslösungsfall wird bei dieser Schwenkbewegung des Schalthebels 38 der Trennhebel
28 mitgenommen, so daß seine Trennwand 32 den beweglichen Kontakt 16 von dem festen
Kontakt 14 trennt. Die Schwenkbewegungen des Schalthebels 38 und des Trennhebels 28
in die Ausschaltstellung werden durch die Schenkelfeder 44 unterstützt, sobald der
Handbetätigungshebel 52 mit dem daran angelenkten Kniegelenkhebel 48 die Totpunktlage
überschritten hat.
[0020] Bei der Überstromabschaltung mit Hilfe des Überstromauslösers 26 wird der Handbetätigungshebel
52 durch die Feder 58 in die in Figur 3 gezeigte Ausschaltstellung geschwenkt, sobald
der Kniegelenkhebel 48 durchgeschlagen ist und somit die Kraft der Schenkelfeder 44
nicht mehr über den Schalthebei 38 und den Kniegelenkhebel auf den Handbetätigungshebel
wirkt. Wenn der Handbetätigungshebel 52 nach einer Überstromabschaltung oder nach
einer manuellen Abschaltung aus der in Figur 3 gezeigten Stellung in die in Figur
1 gezeigte Stellung zurückgeschwenkt wird, so drückt der gestreckte Kniegelenkhebel
48 den Schalthebel 38 entgegen der Kraft der Schenkelfeder 44 in die in Figur 1 gezeigte
Stellung zurück, bis der Kniegelenkhebel den Totpunkt überschreitet und der Handbetätigungshebel
52 unter der Wirkung der Schenkelfeder in der in Figur 1 gezeigten Einschaltstellung
einrastet. Bei der Schwenkbewegung des Schalthebels 38 in die in Figur 1 gezeigte
Einschaltstellung wird der Trennhebel 28 durch die Wirkung der Zugfeder 40 mitgenommen.
[0021] Bei dem Schaltgerät 10 besteht außerdem die Möglichkeit einer Fernbetätigung. Hierzu
ist in dem Gehäuse 12 ein elektromagnetischer Fernauslöser 64 angeordnet, der über
eine Zugstange 66 direkt auf den Trennhebel 28 wirkt. Der Fernauslöser 64 ist über
nicht gezeigte Kabel und Anschlußklemmen mit einem ebenfalls nicht gezeigten Ein/Aus-Schalter
verbunden, der außerhalb des Gehäuses 12 in relativ großer Entfernung zu dem Schaltgerät
10 angeordnet sein kann. Wenn der Ein/Aus-Schalter in die Aus-Stellung geschaltet
wird, so wird die Magnetspule des Fernauslösers 64 erregt, und der Trennhebel 28 wird
durch die Zugstange 66 in die Ausschaltstellung gezogen, so daß die Kontakte 14 und
16 voneinander getrennt werden. In diesem Fall nimmt der Schalthebel 38 nicht an der
Schwenkbewegung in die Ausschaltstellung teil. Der Fernauslöser 64 braucht lediglich
die geringe Kraft der Zugfeder 40 zu überwinden. Wenn der Erregerstrom in dem Fernauslöser
64 abfällt, so kehrt der Trennhebel 28 unter der Wirkung der Zugfeder 40 wieder in
die in Figur 1 gezeigte Einschaltstellung zurück.
1. Schaltgerät mit zwei in der Einschaltstellung gegeneinandergedrückten elektrischen
Kontakten (14,16) und einem Trennelement (28) mit einer isolierenden Trennwand (32),
die bei einer Bewegung des Trennelements in die Ausschaltstellung zwischen die beiden
Kontakte (14,16) tritt und diese auseinanderdrückt, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Trennelement (28) ein Druckglied (34) angeordnet ist, das in der Einschaltstellung
des Trennelements den Kontaktdruck zwischen den Kontakten (14,16) aufrechterhält und
bei der Bewegung in die Ausschaltstellung den Kontaktdruck aufhebt, bevor die Trennwand
(32) zwischen die Kontakte (14,16) tritt.
2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennelement (28) ein schwenkbarer Hebel ist, an dessen freiem Ende die
Trennwand (32) in Richtung der Schwenkbewegung verlaufend angeordnet ist, daß einer
der beiden Kontakte (16) schräg zu der Bewegungsbahn der Trennwand (32) verläuft und
daß das Druckglied (34) ein radial innerhalb der Trennwand (32) an dem Trennelement
(28) ausgebildeter Vorsprung ist, der in der Einschaltstellung des Trennelements mit
diesem Kontakt (16) in Druckberührung steht.
3. Schaltgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Kontakte (16) an einer Gelenkstelle (22,24) schwenkbar gelagert ist
und daß die elektrische Kontaktierung dieses Kontaktes durch ein elektrisch leitfähiges
Gelenkelement (24) erfolgt, das an der Gelenkstelle mit dem Kontakt in Druckberührung
steht.
4. Schaltgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (36), die den Kontakt (16) mit dem Gelenkelement (24) in Druckberührung
hält, auf den Kontakt (16) ein Drehmoment ausübt, das schwächer als das in der Einschaltstellung
vom dem Druckglied (34) ausgeübte Drehmoment ist und diesem entgegenwirkt.
5. Schaltgerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennelement (28) elastisch in die Ausschaltstellung vorgespannt und in
der Einschaltstellung arretierbar ist und daß die Arretierung durch einen Auslösemechanismus
(26,48,52) aufhebbar ist.
6. Schaltgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösemechanismus einen Kniegelenkhebel (48) aufweist, der in seinem gestreckten
Zustand das Trennelement (28) in der Einschaltstellung hält.
7. Schaltgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Trennelement (28) in die Ausschaltstellung vorspannende Feder (44)
und der Auslösemechanismus (26,48,52) auf einen Schalthebel (38) wirken, der einen
das Trennelement (28) in Ausschaltrichtung beaufachlagenden Mitnehmer (46) aufweist
und außerdem mit dem Trennelement über eine Feder (40) verbunden ist, die das Trennelement
gegen den Mitnehmer (46) spannt.
8. Schaltgerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein elektrisch ansteuerbares Fernbetätigungselement (64), durch das das Trennelement
(28) unabhängig von dem Schalthebel (38) in die Ausschaltstellung bewegbar ist.