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EP 0 593 887 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.03.1997 Patentblatt 1997/11 |
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Anmeldetag: 03.09.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: C02F 11/12 |
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Verfahren zum Trocknen von vorzugsweise in pelletierter Form vorliegenden pastösen
Material, insbesondere Klärschlamm und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Process for drying pasty material preferably in the form of pellets, especially sewage
sludge and apparatus for carring out this process
Procédé pour sécher du matériau pâteux de préférence sous forme de pellets, notamment
des boues de curage et dispositif pour la mise en oeuvre de ce procédé
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
21.10.1992 DE 4235422
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.04.1994 Patentblatt 1994/17 |
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Patentinhaber: LINDAUER DORNIER GESELLSCHAFT M.B.H |
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D-88129 Lindau (DE) |
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Erfinder: |
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- Rutz, Andreas, Dr.-Ing.
D-88131 Lindau (DE)
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 393 379 DE-A- 4 013 761
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DE-A- 3 923 020 DE-A- 4 016 100
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Trocknen von vorzugsweise in pelletierter
Form vorliegenden pastösen Material, insbesondere Klärschlamm und eine Vorrichtung
zur Durchführung des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein Verfahren zum Trocknen von Klärschlamm und eine Vorrichtung zu dessen Durchführung
ist aus der DE-OS 35 18 323 bekannt. Hiernach wird der flüssige Klärschlamm durch
Vortrocknen in eine pastöse Konsistenz umgewandelt, der pastöse Klärschlamm anschließend
zu Partikeln mit einer relativ großen Oberfläche geformt und die Partikel einem Trocknungsgasstrom
ausgesetzt. Die DE-OS gibt allerdings keine Prozeßparameter an, die zu dem vorteilhaften
Ergebnis im Hinblick auf die zu erzielende Restfeuchte von etwa 5 Gew.-% führen, außer
den Hinweis auf einen niedrigtemperierten Trocknungsstrom.
[0003] In der DE-OS 40 13 761 wird ebenfalls ein Verfahren zum Trocknen von pastösem und/oder
brockigem Material beschrieben, das unter Bezugnahme auf das in der erstgenannten
DE-OS offenbarte Verfahren aufzeigt, daß, wenn Klärschlamm nach bekannten Methoden
getrocknet wird, also nach der Methode gemäß der DE-OS 35 18 323, dann ein Großteil
der in dem Klärschlamm enthaltenen Zusatzstoffe bei der Trocknung mobilisiert wird,
d.h. mit anderen Worten, die Zusatzstoffe dunsten aus dem zu trocknenden Material
aus.
Bei der vorgenannten DE-OS dürfte es sich daher nicht, wie aus dem angegebenen Hinweis
bezüglich der Temperatur des Trockengasstromes zu entnehmen ist, um die Verwendung
eines niedrigtemperierten Trockengasstromes, sondern um einen Trockengasstrom im Temperaturbereich
von etwa 348 K handeln.
[0004] Dem in der DE-OS 40 13 761 beschriebenen Verfahren liegt die Aufgabe zugrunde, aus
dem zu trocknenden Klärschlamm nur den Wasseranteil abzutrennen während die Feststoffe
und die Zusatzstoffe in dem getrockneten Material verbleiben sollen.
Gelöst werden soll die Aufgabe dadurch, daß mittels eines Trockengasstromes das zu
trocknende Material während des Trocknungsprozesses maximal eine Temperatur erreicht,
die unter der Temperatur liegt, bei welcher die Zusatzstoffe aus dem Material in die
Atmosphäre abgegeben werden. Als bevorzugte Temperatur des zu trocknenden Materials
wird 343 K angegeben. Während des Verfahrensablaufs fällt Kondensat in Form von Wasser
an. Nicht aufgezeigt sind hier allerdings die Bedingungen und Umstände, die zur Kondensatbildung
führen.
Mit dem Verfahren ist ferner der Nachteil verbunden, daß das Wasser ebenfalls Schadstoffe
enthält, die in einem weiteren Behandlungsprozeß dem Wasser z.B. in einem Klärwerk
entzogen werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einem im wesentlichen in pelletierter Form vorliegenden
pastösen Material, insbesondere Klärschlamm, der Feststoffe, Wasser und Zusatzstoffe
enthält, das Wasser bis zu einer verbleibenden Restfeuchte von etwa 5 Gew.-% bei einer
Prozeßtemperatur zu entziehen, die eine Mobilisierung der Zusatzstoffe vermeidet,
ferner dem Prozeßgas unter Vermeidung eines Kondensatanfalls in Form von schadstoffbelastetem
Wasser die Feuchte zu entziehen und eine Belastung der Atmosphäre mit schadstoffhaltiger
und erhöht geruchsbelasteter Anlagenabluft auszuschließen.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe nach den Merkmalen der Patentansprüche 1 und 3 gelöst.
Vorteilhafte Ausbildung der Erfindungen sind in den Unteransprüchen und in dem Ausführungsbeispiel
wiedergegeben.
[0006] Wesentliche Merkmale der Erfindung sind, daß dem vorzugsweise pelletierten Material,
welches einen relativ hohen Feuchtegehalt, z.B. von etwa 80 Gew.-% aufweist, in einem
Durchström-Trockner an sich bekannter Bauart mittels eines trockenen Prozeßgasstromes,
dessen Temperatur bei etwa 313 K - 323 K liegt, also sich unter der Mobilisierungstemperatur
der Zusatzstoffe befindet, Wasser entzogen und vom Prozeßgas aufgenommen wird. Das
daher mit einer relativ hohen Feuchte beladene Prozeßgas wird innerhalb eines geschlossenen
Kreislaufs von dem Trockner einem Prozeßgasentfeuchter unter Bedingungen zugeführt,
die den Parametern des Entfeuchters hinsichtlich zugeführter Menge, relativer Feuchte
und Temperatur entsprechen. In dem Gasentfeuchter wird dem Prozeßgas das Wasser entzogen
und das trockene Prozeßgas erneut dem Trockner zugeleitet.
[0007] In einem zweiten, vom Prozeßgaskreislauf unabhängigen Prozeßkreislauf, wird das im
Gasentfeuchter gebundene Wasser unter Regenerierung eines als Entfeuchter dienenden
hygroskopischen Mediums entzogen und ggf. über eine Desodoriereinrichtung schadstofffrei
an die Atmosphäre abgegeben.
Es ist zweckmäßig, daß das zur Regenerierung des hygroskopischen Mediums dienende
Regenerationsgas z.B. Frischluft auf etwa 493 K erhitzt wird. Diese Temperaturangabe
stellt nur einen Anhaltspunkt dar; sie kann mehr oder weniger abweichen, je nach dem
unter welchen Bedingungen die Regenerierung des hygroskopischen Mediums vollzogen
werden soll.
[0008] Vorrichtungsseitig besteht die Erfindung in der Kombination eines Durchström-Trockners,
der mit einer Zuführ- und Pelletiervorrichtung in Verbindung steht und ein als Siebband
ausgebildetes Transportband und eine Austragvorrichtung beinhaltet, mit einem Prozeßgasentfeuchter,
der zwischen den Saug- und Druckbereichen des Trockners eingebunden ist, und wobei
der Prozeßgasentfeuchter in einen vom Prozeßgaskreislauf unabhängigen Prozeßkreislauf
eingebunden ist. Von Bedeutung ist vorrichtungsseitig ferner, daß die Trockneranlage
neben den vorgenannten Kombinationsmerkmalen als weitere erfindungswesentliche Merkmale
einen Prozeßgaskreislauf für das zu trocknende Material und einen Prozeßkreislauf
zur Regenerierung des hygroskopischen Mediums beinhaltet.
[0009] Mit der erfindungsgemäß gelösten Aufgabe werden folgende vorteilhafte Wirkungen erzielt:
- Die niedrige Prozeßtemperatur führt zur schonenden Behandlung des Trockengutes, d.h.
es erfolgt keine Mobilisierung der Zusatzstoffe; es entsteht keine auf den Trocknungsprozeß
zurückzuführende zusätzliche unangenehme Geruchsentwicklung; daher ist eine Abluftbehandlung
wie z.B. der Einsatz von Biowäschern überflüssig,
- Das Verfahren ist für Trockner unterschiedlichster Dimensionen geeignet, vornehmlich
für den Einsatz in Verbindung mit Kläranlagen in Kommunen mit geringer Einwohnerzahl,
- Eine Explosionsgefahr durch Staubentwicklung ist ausgeschlossen.
[0010] Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
werden.
Dem Beispiel liegt ein Vier-Zonen-Durchström-Trockner mit einer Trockenfläche von
15 m
2 zugrunde. Im einzelnen wurden folgende Prozeßergebnisse bei einem zu trocknendem
Material mit einer Trockensubstanz (TS) von 20 Gew.-% erzielt:
Der Materialdurchsatz betrug 320 Kg/h. Der Wasserentzug betrug bei einer Prozeßgastemperatur
am Trocknereintritt von etwa 323 K und am Trockneraustritt von etwa 303 K ca. 254
Kg/h. Nach dem Verlassen des Trockners wies das Material eine Trokkensubstanz (TS)
von 95 Gew.-% auf.
[0011] Das in der Zeichnung dargestellte Prozeßschaubild zeigt den Durchström-Trockner 4
in Kombination mit dem Prozeßgasentfeuchter 18, die zusammen zur Prozeßgasentfeuchtung
einen geschlossenen Kreislauf bilden. Des weiteren ist in einem zweiten Prozeßkreislauf,
der der Regenerierung des Entfeuchtemittels dient, der Gasentfeuchter 19 eingebunden.
[0012] Die Figur zeigt einen Silo 1 zur Aufnahme des eine Trockensubstanz (TS) von etwa
20 Gew.-% aufweisenden Klärschlamms (Material) 2. Über eine Rohrleitung 3 wird das
Material 2 einer Zuführ-, die zugleich Pelletiervorrichtung 4 ist, zugeführt. Die
Pelletiervorrichtung greift abdichtend in die erste Zone 6 eines aus mehreren Trocknerzonen
6 bis 9 bestehenden Durchström-Trockners 5 ein. Das zu trocknende Material 2 wird
einem innerhalb des Trockners 5 endlos umlaufenden Siebbandes 10 in pelletierter Form
aufgegeben und von der Trocknerzone 6 zu den Trocknerzonen 7 bis 9 im Durchlaufverfahren
bis zu einer Austragsvorrichtung 11 transportiert. Das getrocknete, eine Trockensubstanz
(TS) von 95 Gew.-% aufweisende Material 2 wird mittels der Austragsvorrichtung 11
einem Silo 12 aufgegeben.
Eine Förderleitung 13 kann vorgesehen sein, um den das trockene Material aufnehmenden
Silo 12 mit der Zuführ- oder Pelletiervorrichtung 4 zu verbinden.
[0013] Der Durchström-Trockner 5 ist derart ausgebildet, daß der Prozeßgasstrom 14 vorzugsweise
in Abhängigkeit von den sich im Trockner aufbauenden Druckverhältnissen der Transportrichtung
15 des zu trocknenden Materials 2 entgegengesetzt und abwechselnd von oben nach unten
die einzelnen Trocknerzonen 9 bis 6 und das Siebband 10 durchströmt und schließlich
den Trockner in der Zone 6 als mit hoher Feuchtigkeit angereichertes Prozeßgas verläßt.
Für einen notwendigerweise zwangsweisen Prozeßgastransport ist jeder Trocknerzone
6 bis 9 ein Ventilator 16 zugeordnet. Als Vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn
in den Trocknerzonen, in denen der Anteil an Trockensubstanz (TS) im Material bei
etwa 20-30 % liegt, das Prozeßgas vorzugsweise unterhalb des Siebbandes 10 eingebracht
wird, während in den nachfolgenden Trocknerzonen das Prozeßgas oberhalb des Siebbandes
eingebracht wird.
Ferner hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der sich während des Trocknungsprozesses
einstellende Differenzdruck zwischen der Saug- und Druckseite der Trocknerzonen optimierbar
ist.
Das Prozeßgas verläßt den Trockner 5 über die Rohrleitung 17, die unter Einbindung
eines Filters 18 in den Eingang des bekannten Gasentfeuchters 19 mündet.
Im Gasentfeuchter 19 wird dem Prozeßgas mittels Adsorption das Wasser entzogen. Über
die Rohrleitung 20, in die ein Ventilator 21 eingebunden ist, wird das trockene, vorzugsweise
eine Temperatur von etwa 323 K aufweisende Prozeßgas dem Trockner 5 erneut zugeführt.
Der Gasentfeuchter 19 ist ferner in einen zweiten, vom Prozeßgaskreislauf unabhängigen
Prozeßkreislauf, einen sogenannten Regenerationskreislauf eingebunden. Über die Rohrleitung
22, den Filter 23 und ggf. einen Wärmetauscher 24 wird von einem Ventilator 25 Frischluft
angesogen und ggf. über eine Heizeinrichtung 26 dem ein hygroskopisches Medium beinhaltenden
Gasentfeuchter 19 zugeführt. Die Frischluft entzieht dem Gasentfeuchter 19 das Wasser
und regeneriert damit das hygroskopische Medium. Die Regenerationsluft wird über die
Rohrleitung 27, die ggf. mit dem vorstehend erwähnten Wärmetauscher 24 in Verbindung
steht, unter Zwischenschaltung einer nicht dargestellten Desodoriereinrichtung schadstofffrei
an die Atmosphäre abgegeben. Parallel zum Gasentfeuchter ist zwischen Rohrleitung
17 und 20 eine Regelklappe 28 zur Einstellung des Luftentfeuchters auf einen optimalen
Betriebspunkt, Bypassstrom vorgesehen.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
[0014]
- 1
- Silo
- 2
- Klärschlamm (Material)
- 3
- Rohrleitung
- 4
- Zuführ-Pelletiervorrichtung
- 5
- Durchström-Trockner
- 6
- Trocknerzone
- 7
- Trocknerzone
- 8
- Trocknerzone
- 9
- Trocknerzone
- 10
- Siebband
- 11
- Austragsvorrichtung
- 12
- Silo
- 13
- Förderleitung
- 14
- Prozeßgasstrom
- 15
- Transportrichtung
- 16
- Ventilator
- 17
- Rohrleitung
- 18
- Filter
- 19
- Gasentfeuchter
- 20
- Rohrleitung
- 21
- Ventilator
- 22
- Rohrleitung
- 23
- Filter
- 24
- Wärmetauscher
- 25
- Ventilator
- 26
- Heizeinrichtung
- 27
- Rohrleitung 28 Regelklappe
1. Verfahren zum Trocknen von in pelletierter Form vorliegendem pastösen Materials, insbesondere
Klärschlamm, wonach das aus Feststoffen, Wasser und Zusatzstoffen bestehende Material
auf eine Fördereinrichtung aufgebracht wird, die innerhalb eines aus mehreren Trocknerzonen
bestehenden Trockners installiert ist und das Material durch den Trockner bei gleichzeitigem
Umspülen des Materials mittels eines trockenen, unter der Mobilisierungstemperatur
der Zusatzstoffe liegenden Prozeßgasstromes hindurchgeführt wird, um dem Material
die Feuchte bis zu einer verbleibenden Restfeuchte zu entziehen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Feuchtigkeit angereicherte Prozeßgasstrom innerhalb eines ersten Prozeßkreislaufs,
vom Trockner zu einem Gasentfeuchter geführt, in dem Gasentfeuchter das Prozeßgas
durch Feuchteentzug getrocknet und das trockene Prozeßgas erneut dem Trockner zugeleitet
wird, und daß innerhalb eines zweiten Prozeßkreislaufs die im Gasentfeuchter gebundene
Feuchtigkeit durch erhitztes Regenerationsgas entzogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Trocknerzonen, in denen der Anteil an Trockensubstanz (TS) im Material
bei etwa 20-30 % liegt, das Prozeßgas unterhalb der Fördereinrichtung in den Trockner
störmt, während in den nachfolgenden Trocknerzonen das Prozeßgas oberhalb der Fördereinrichtung
eingebracht wird.
3. Trockner zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Kombination eines Durchström-Trockners (5), der mit einer Zuführ- und Pelletiervorrichtung
(4) in Verbindung steht und Trocknerzonen (6 bis 9) mit Ventilatoren (16), ein als
Siebband (10) ausgebildetes Transportband und eine Austragsvorrichtung (11) beinhaltet,
mit einem Prozeßgasentfeuchter (19), der zwischen dem Prozeßgasaus-und -eintritt (Rohrleitung
17 und Rohrleitung 20) des Trockners (5) eingebunden ist, und wobei der Prozeßgasentfeuchter
(19) ferner mit dem zweiten Prozeßkreislauf in Verbindung steht, in welchem die im
Gasentfeuchter (19) gebundene Feuchtigkeit entzogen wird.
4. Trockner nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchström-Trockner (5) und der Gasentfeuchter (19) einen ersten Prozeßgaskreislauf
bilden und in dem zweiten Prozeßkreislauf, der von dem ersten Prozeßgaskreislauf unabhängigen
ist, der Gasentfeuchter (19) zur Regeneration eines die Prozeßgasentfeuchtung bewirkenden
hygroskopischen Mediums eingebunden ist.
1. Process for drying pasty material which is in pelleted form, in particular sewage
sludge, according to which the material, which consists of solids, water, and additives,
is placed on a supply device, which is installed inside a dryer consisting of a plurality
of drying zones, and the material is conducted through the dryer, a dry process gas
flow below the mobilisation temperature of the additives simultaneously flowing around
the material, in order to extract the moisture, except a remaining residual moisture,
from the material, characterised in that the process gas flow, which is enriched with
moisture, is conducted, inside a first process circuit, from the dryer to a gas dehumidifier,
and the process gas is dried in the gas dehumidifier by means of moisture extraction,
and the dry process gas is conducted back to the dryer; and in that, in a second process
circuit, the moisture which is bound in the gas dehumidifier is extracted by means
of heated regeneration gas.
2. Process according to Claim 1, characterised in that, in those dryer zones in which
the content of dry substance (TS) in the material is approximately 20-30%, the process
gas flows into the dryer below the supply device, whereas in the subsequent dryer
zones the process gas is introduced above the supply device.
3. Dryer for performing the process according to Claim 1, characterised by the combination
of a throughflow dryer (5), which is in connection with a supply and pelleting device
(4) and contains dryer zones (6 to 9) having fans (16), a conveyor belt formed as
a mesh belt (10) and a discharge device (11), with a process gas dehumidifier (19)
which is installed between the process gas outlet and the process gas inlet (pipe
17 and pipe 20) of the dryer (5), and wherein the process gas dehumidifier (19) is,
furthermore, in connection with the second process circuit in which the moisture which
is bound in the gas humidifier is removed.
4. Dryer according to Claim 5, characterised in that the throughflow dryer (5) and the
gas dehumidifier (19) form a first process gas circuit and the gas dehumidifier (19)
is installed in the second process circuit, which is independent of the first process
circuit, for regeneration of a hygroscopic medium which performs the removal of the
moisture from the process gas.
1. Procédé de séchage de matières pâteuses se présentant sous forme de "pellets" (ou
boulettes), en particulier de boues de curage, selon lequel un matériau constitué
de matières solides, d'eau et de matières additionnelles est amené sur un dispositif
de transport, qui est installé à l'intérieur d'un séchoir comportant plusieurs zones
de séchage et dans lequel le matériau est transporté dans le séchoir, le matériau
étant balayé par un courant de gaz utilisé dans le procédé, qui est à une température
inférieure à la température de désagrégation des matières additionnelles, afin d'en
évacuer l'humidité jusqu'à un taux d'humidité résiduelle constant, caractérisé en
ce que le gaz utilisé dans le procédé et chargé d'humidité est conduit, au sein d'un
premier circuit de processus, du séchoir à un déshumidificateur de gaz, dans lequel
le gaz utilisé dans le processus est séché par extraction de l'humidité et le gaz
sec à utiliser dans le processus est à nouveau conduit au séchoir et en ce qu'au sein
d'un deuxième circuit de processus, l'humidité captée dans le déshumidificateur d'air
est extraite au moyen de gaz régénérateur chauffé.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans les zones du séchoir
dans lesquelles la proportion de substance sèche ou d'extrait sec (SS) présente dans
le matériau se situe approximativement entre 20 et 30%, le gaz utilisé dans le processus
circule dans le séchoir au-dessous du dispositif de transport, tandis que dans les
zones suivantes du séchoir, le gaz utilisé dans le processus est introduit au-dessus
du dispositif de transport.
3. Séchoir pour l'exécution du procédé selon la revendication 1, caractérisé par la combinaison
d'un séchoir (5) à circulation de gaz et de matériau, qui est en liaison avec un dispositif
(4) d'alimentation et de transformation en "pellets" ou boulettes et qui contient
des zones (6 à 9) de séchoir comportant des ventilateurs (15), une bande transporteuse
conformée en bande de tamisage (10) et un dispositif d'extraction (11), comportant
un déshumidificateur (19) du gaz utilisé dans le processus qui est incorporé entre
l'entrée et la sortie du gaz utilisé dans le processus (conduit tubulaire 17 et conduit
tubulaire 20) du séchoir (5) et le déshumidificateur (19) de gaz utilisé dans le processus
étant en outre relié au deuxième circuit de processus dans lequel l'humidité captée
dans le déshumidificateur de gaz utilisé dans le processus est extraite.
4. Séchoir selon la revendication 5, caractérisé en ce que le séchoir (5) à circulation
et le déshumidificateur (19) de gaz forment un premier circuit de processus, et en
ce que, dans le deuxième circuit de processus, qui est indépendant du premier circuit
de processus, le déshumidificateur (19) de gaz est incorporé en vue de régénérer un
milieu hygroscopique effectuant la déshumidification du gaz utilisé dans le processus.
