| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 593 943 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.11.1996 Patentblatt 1996/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.09.1993 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A61H 7/00 |
|
| (54) |
Elektrisches Massagegerät
Electric massage device
Appareil de massage électrique
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE FR IT LU NL |
| (30) |
Priorität: |
17.10.1992 DE 4235088
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
27.04.1994 Patentblatt 1994/17 |
| (73) |
Patentinhaber: Metrax GmbH |
|
D-78628 Rottweil (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Preuss, Helmut
D-78052 Villingen-Schwenningen (DE)
- Wanschura, Wolf
D-78727 Oberndorf (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Jeck, Anton, Dipl.-Ing. |
|
Postfach 11 65 71697 Schwieberdingen 71697 Schwieberdingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 044 107 GB-A- 221 983 US-A- 5 103 809
|
EP-A- 0 215 519 US-A- 3 993 052
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Massagegerät mit einer Anzahl von Massagefingern,
die sich nacheinander voneinander wegbewegen und aufeinander zubewegen, bei dem auf
die Massagefinger eine elastische Kappe aufgesteckt ist, die einen zylindrischen Kappenabschnitt,
einen anschließenden Balg und einen Halteabschnitt aufweist, welche mit ihrem Kappenabschnitt
und einer Halteplatte verankert ist, und bei dem jedem Massagefinger ein in Drehbewegungen
versetzbares Zahnrad zugeordnet ist.
[0002] Ein derartiges Massagegerät ist durch die EP-B1 0 215 519 bekannt. Die Massagefinger
sind dabei in der Mittelachse der zugeordneten Zahnräder einstückig angeformt und
zu dieser Mittelachse geneigt. Werden die Zahnräder in Drehbewegungen versetzt, dann
beschreiben die Enden der Massagefinger Kreisbewegungen und führen selbst noch eine
Drehbewegung aus. Daher müssen die Kappen mit ihren Kappenabschnitten auf den Massagefingern
axial verstellbar und frei drehbar sein. Dies hat zur Folge, daß in jedem Kappenabschnitt
eine aus hartem Material bestehende Lagerhülse eingebaut werden muß, in der sich der
Massagefinger frei drehen und axial verstellen kann. Die Kappe kann sich ja nicht
mitdrehen, da sie mit ihrem Halteabschnitt unverdrehbar an der Halteplatte verankert
ist. Der Balg der Kappe ist erforderlich, da dieser bei der Kreisbewegung des Massagefingers
den sich ändernden Abstand des Kappenabschnittes zur Halteplatte ausgleicht. Die Massagefinger
sind jedoch nach wie vor starr, wie bei den anderen bekannten Massagegeräten nach
der EP-A 0 044 107, der US-A 39 93 052 sowie der US-PS 5 103 809.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Massagegerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
bei dem bei einfachem Aufbau der Massagefinger ein Abfedern der Massagefinger in axialer
Richtung erreicht wird.
[0004] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kappenabschnitte fest
und unverdrehbar mit den Massagefingern verbunden sind, daß die Halteabschnitte der
Kappen zwischen der Halteplatte und einer Lagerplatte verankert sind, daß die Massagefinger
frei durch Durchbrüche der Halteplatte und der Lagerplatte geführt und in exzentrischen
Mitnahmeaufnahmen der zugeordneten Zahnräder axial verstellbar sind.
[0005] Bei dieser Ausgestaltung können die Massagefinger fest mit den Kappenabschnitten
der Kappen verbunden werden, da die Drehlagerung in den Bereich der Zahnräder verlagert
ist. Da diese Drehlagerung eine axiale Verstellung der Massagefinger zuläßt, ist die
gewünschte Abfederung der Massagefinger auf einfache Art erreicht.
[0006] Eine bevorzugte Ausgestaltung sieht vor, daß die Massagefinger aus Metall bestehen
und an den in die Kappenabschnitte der Kappen eingeführten Endabschnitten mit umlaufenden
Nuten versehen sind.
[0007] Der Aufbau des Massagegerätes wird dadurch vereinfacht, daß die Halteabschnitte aller
Kappen einstückig zusammengefaßt sind.
[0008] Die Bewegungsfreiheit des Balges der Kappe in dem Durchbruch der Halteplatte wird
dadurch verbessert, daß die Durchbrüche in der Halteplatte sich in Richtung des Kappenabschnittes
der Kappen konisch erweitern und auf den Durchmesser des Balges der Kappen abgestimmt
sind.
[0009] Die Festlegung der Halteabschnitte der Kappen erfolgt nach einer Ausgestaltung dadurch,
daß sich die Halteplatte mit einem ringförmigen Bund auf dem Halteabschnitt der Kappen
abstützt und daß die Lagerplatte mit einem hülsenförmigen Ansatz in den Balg der Kappe
ragt.
[0010] Die Verschwenkbarkeit der Massagefinger wird dadurch ohne großes Spiel der Massagefinger
in den Durchbrüchen der Lagerplatte und in den Mitnahmeaufnahmen der Zahnräder erreicht,
daß die Durchbrüche in der Lagerplatte und die Mitnahmeaufnahmen in den Zahnrädern
nur im mittleren Abschnitt auf den Durchmesser der Massagefinger abgestimmt sind und
sich zu beiden Seiten der Lagerplatte bzw. der Zahnräder hin konisch erweitern.
[0011] Ist weiterhin vorgesehen, daß die Lagerplatte pro Zahnrad eine angeformte Lagerhülse
aufweist, in dem ein hülsenförmiger Lageransatz des zugeordneten Zahnrades drehbar
gelagert ist, dann wird die Lagerplatte auch zur Drehlagerung der Zahnräder mitverwendet.
[0012] Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung im Schnitt dargestellten Ausführungsbeispiels
eines Massagefingers näher erläutert.
[0013] Die Zeichnung zeigt nur einen Massagefinger. Die Anordnung der Massagefinger und
ihr Antrieb bleibt gegenüber dem Stand der Technik unverändert, um die erwünschte
Annäherung und Entfernung der Massagefinger bei ihrer Drehbewegung zu erhalten.
[0014] Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß der Massagefinger 19 als vom zugeordneten
Zahnrad 21 getrenntes Teil ausgebildet ist und daher fest und unverdrehbar in dem
Kappenabschnitt 10 der zugeordneten elastischen Kappe K gelagert werden kann. Dazu
ist der Endabschnitt des Massagefingers 19 mit umlaufenden Nuten 20 versehen.
[0015] Die Halteabschnitte 12 der Kappen K sind einstückig zusammengefaßt und werden zwischen
der Halteplatte 13 und einer Lagerplatte 15 verankert. Dabei stützt sich die Halteplatte
13 mit einem ringförmigen Bund um den Balg 11 der Kappe K auf dem Halteabschnitt 12
ab und die Lagerplatte 15 erstreckt sich mit einem hülsenförmigen Ansatz 17 in den
unteren Bereich des Balges 11. Die Halteplatte 13 und die Lagerplatte 15 werden gegeneinander
verspannt, so daß die Halteabschnitte 12 der Kappen K verankert sind.
[0016] Der Massagefinger 19 ist durch einen Durchbruch 16 der Lagerplatte 15 geführt und
ist darin axial frei verstellbar. Der Durchbruch 16 ist dabei nur im mittleren Abschnitt
auf den Durchmesser des Massagefingers 19 abgestimmt und erweitert sich zu beiden
Seiten der Lagerplatte, damit der Massagefinger 19 die erforderliche Schwenkbewegung
ausführen kann. Der Massagefinger 19 ist in eine exzentrische Mitnahmeaufnahme 23
des Zahnrades 21 eingeführt und darin drehbar, jedoch axial verstellbar gelagert.
Die Mitnahmeaufnahme 23 ist dabei wie der Durchbruch 16 in der Lagerplatte 15 nur
im mittleren Abschnitt auf den Durchmesser des Massagefingers 19 abgestimmt und erweitert
sich ebenso konisch nach beiden Seiten des Zahnrades 21, um bei der Mitnahme die Schwenkbewegung
ausführen zu können.
[0017] Der gesamte Massagefinger ist damit abgefedert und zwar durch den Balg 11 der Kappe
K, was sich in einer besseren Anpassung der Massagefinger an die zu massierende Körperpartie
auswirkt.
[0018] Die Zahnräder 21 weisen hülsenförmige Lageransätze 24 auf, die in angeformten Lagerhülsen
18 der Lagerplatte 15 drehbar gelagert sind. Mit den Lageransätzen 25 wird das Zahnrad
21 auf der anderen Seite gelagert.
1. Elektrisches Massagegerät mit einer Anzahl von Massagefingern (19), die sich nacheinander
voneinander wegbewegen und aufeinander zubewegen, bei dem auf die Massagefinger eine
elastische Kappe (K) aufgesteckt ist, die einen zylindrischen Kappenabschnitt (10),
einen anschließenden Balg (11) und einen Halteabschnitt (12) aufweist, welche mit
ihrem Kappenabschnitt und einer Halteplatte (13) verankert ist, und bei dem jedem
Massagefinger ein in Drehbewegungen versetzbares Zahnrad (21) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kappenabschnitte (10) fest und unverdrehbar mit den Massagefingern (19) verbunden
sind,
daß die Halteabschnitte (12) der Kappen zwischen der Halteplatte (13) und einer Lagerplatte
(15) verankert sind,
daß die Massagefinger (19) frei durch Durchbrüche (14,16) der Halteplatte (13) und
der Lagerplatte (15) geführt und in exzentrischen Mitnahmeaufnahmen (23) der zugeordneten
Zahnräder (21) axial verstellbar sind.
2. Elektrisches Massagegerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Massagefinger (19) aus Metall bestehen und an den in die Kappenabschnitte
(10) der Kappen (K) eingeführten Endabschnitten mit umlaufenden Nuten (20) versehen
sind.
3. Elektrisches Massagegerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteabschnitte (12) aller Kappen (K) einstückig zusammengefaßt sind.
4. Elektrisches Massagegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrüche (14) in der Halteplatte (13) sich in Richtung des Kappenabschnittes
(10) der Kappen (K) konisch erweitern und auf den Durchmesser des Balges (11) der
Kappen (K) abgestimmt sind.
5. Elektrisches Massagegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Halteplatte (13) mit einem ringförmigen Bund auf dem Halteabschnitt (12)
der Kappen (K) abstützt und
daß die Lagerplatte (15) mit einem hülsenförmigen Ansatz (17) in den Balg (11) der
Kappe (K) ragt.
6. Elektrisches Massagegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrüche (16) in der Lagerplatte (15) und die Mitnahmeaufnahmen (23) in
den Zahnrädern (21) nur im mittleren Abschnitt auf den Durchmesser der Massagefinger
(19) abgestimmt sind und sich zu beiden Seiten der Lagerplatte (15) bzw. der Zahnräder
(21) hin konisch erweitern.
7. Elektrisches Massagegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerplatte (15) pro Zahnrad (21) eine angeformte Lagerhülse (18) aufweist,
in dem ein hülsenförmiger Lageransatz (24) des zugeordneten Zahnrades (21) drehbar
gelagert ist.
1. Electrical massaging apparatus, having a number of massaging fingers (19), which move
away from one another and towards one another in succession, wherein a resilient cap
(K) is mounted on the massaging fingers and includes a cylindrical cap portion (10),
a communicating bellows (11) and a retaining portion (12), said cap being secured
by its cap portion and a retaining plate (13), and wherein a toothed wheel (21), which
can be set into rotational movements, is associated with each massaging finger, characterised
in that the cap portions (10) are securely and non-rotatably connected to the massaging
fingers (19), in that the retaining portions (12) of the caps are secured between
the retaining plate (13) and a bearing plate (15), and in that the massaging fingers
(19) are freely guided through openings (14,16) in the retaining plate (13) and in
the bearing plate (15) and are axially displaceable in eccentric entrainment receiving
means (23) of the associated toothed wheels (21).
2. Electrical massaging apparatus according to claim 1, characterised in that the massaging
fingers (19) are formed from metal and are provided with circumferential grooves (20)
at the end portions introduced into the cap portions (10) of the caps (K).
3. Electrical massaging apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the
retaining portions (12) of all of the caps (K) are integrally combined.
4. Electrical massaging apparatus according to one of claims 1 to 3, characterised in
that the openings (14) in the retaining plate (13) widen conically in a direction
towards the cap portion (10) of the caps (K) and are adapted to the diameter of the
bellows (11) of the caps (K).
5. Electrical massaging apparatus according to one of claims 1 to 4, characterised in
that the retaining plate (13) is supported by an annular collar on the retaining portion
(12) of the caps (K), and in that the bearing plate (15) protrudes with a sleeve-like
extension member (17) into the bellows (11) of the cap (K).
6. Electrical massaging apparatus according to one of claims 1 to 5, characterised in
that the openings (16) in the bearing plate (15) and the entrainment receiving means
(23) in the toothed wheels (21) are only adapted in their central portion to the diameter
of the massaging fingers (19) and widen conically towards both sides of the bearing
plate (15), or respectively of the toothed wheels (21).
7. Electrical massaging apparatus according to one of claims 1 to 6, characterised in
that the bearing plate (15) has a bearing sleeve (18) moulded thereon per toothed
wheel (21), a sleeve-like bearing extension member (24) of the associated toothed
wheel (21) being rotatably mounted in said sleeve.
1. Appareil de massage électrique avec un certain nombre de doigts de massage (19), qui
successivement s'écartent les uns des autres et se rapprochent les uns des autres,
dans lequel un capuchon élastique (K) est emmanché sur les doigts de massage, capuchon
qui présente un tronçon de capuchon cylindrique (10) auquel se raccorde un soufflet
(11) et un tronçon de fixation (12), lequel conjointement avec le tronçon cylindrique
est ancré sur une plaque de fixation (13), appareil dans lequel à chaque doigt de
massage est associée une roue dentée (21) pouvant être mise en rotation,
caractérisé
en ce que les tronçons de capuchon (10) sont reliés de manière rigide et à l'abri
de la rotation aux doigts de massage (19),
en ce que les tronçons de fixation (12) des capuchons sont ancrés entre la plaque
de fixation (13) et une plaque de support (15),
en ce que les doigts de massage (19) sont guidés librement au travers de percements
(14, 16) dans la plaque de fixation (13) et dans la plaque de support (15) et sont
réglables en direction axiale dans des logements d'entraînement excentriques (23)
des roues dentées (21) associées.
2. Appareil de massage électrique suivant la revendication 1,
caractérisé
en ce que les doigts de massage (19) sont en métal et présentent des nervures périphériques
(20) dans leurs tronçons terminaux introduits dans les tronçons (10) des capuchons
(K).
3. Appareil de massage électrique suivant la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé
en ce que les tronçons de fixation (12) de tous les capuchons (K) sont formés en une
seule pièce.
4. Appareil de massage électrique suivant l'une quelconque des revendications de 1 à
3,
caractérisé
en ce que les percements (14) dans la plaque de fixation (13) s'élargissent en forme
de cône en direction du tronçon (10) des capuchons (K) et sont harmonisés avec le
diamètre du soufflet (11) des capuchons (K).
5. Appareil de massage électrique suivant l'une quelconque des revendications de 1 à
4,
caractérisé
en ce que la plaque de fixation (12) s'applique par un collet annulaire sur le tronçon
de fixation (12) des capuchons (K), et
en ce que la plaque de support (15) s'engage par un épaulement en forme de douille
(17) à l'intérieur du soufflet (11) du capuchon (K).
6. Appareil de massage électrique suivant l'une quelconque des revendications de 1 à
5,
caractérisé
en ce que les percements (16) dans la plaque de support (15) et les logements d'entraînement
(23) dans les roues dentées (21) ne sont harmonisés avec le diamètre des doigts de
massage (19) que dans leur portion médiane et s'élargissent en forme de cône des deux
côtés de la plaque de support (15) ou des roues dentées (21).
7. Appareil de massage électrique suivant l'une quelconque des revendications de 1 à
6,
caractérisé
en ce que pour chaque roue dentée (21), la plaque de support (15) présente une douille
de support intégrée (18), dans laquelle est monté à rotation un épaulement de palier
(24) en forme de douille de la roue dentée (21) associée.
