[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Erwärmen von Brauchwasser und zum Abtöten
von Legionellen in diesem Brauchwasser mit einer Kaltwasserzuleitung zu einem ersten
Wärmeübertrager zum Vorwärmen des zugeführten Kaltwassers und zum Abkühlen des über
eine Brauchwasser-Abgangsleitung herangeführten Brauchwassers aus einem auf Desinfektionstemperatur
erhitzten Desinfektionswasser-Kreislaufes, der aus einem Wassererwärmer, einer Ladepumpe,
einem Brauchwasser-Speicher und einem Puffer besteht, wobei in Förderrichtung des
Brauchwassers das Puffer über die Brauchwasser-Abgangsleitung mit dem ersten Wärmeübertrager
und von diesem mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen und einer
Zirkulationsleitung mit Zirkulationspumpe in Verbindung steht.
[0002] Eine Anlage dieser Art ist aus den Figuren 4, 4a sowie 8 bis 10 der DE-PS 38 40 516
bekannt. Obgleich die darin beschriebene Anlage ihre Funktion zum Abtöten von Legionellen
erfüllt und sich auch durch einen energiewirtschaftlichen Betrieb auszeichnet, ist
zwischenzeitlich durch umfangreiche Untersuchungen festgestellt worden, daß sich im
Zirkulationswasser-Kreislauf Legionellen nicht vermeiden lassen. Dieser Zirkulationswasser-Kreislauf
besteht im wesentlichen aus der Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen,
einer Zirkulationspumpe und einer Brauchwasser-Sammelleitung. Die Ursache für die
Bildung der Legionellen trotz Beschickung dieses Zirkulationswasser-Kreislaufes mit
bereits desinfiziertem Wasser beruht nach dem Ergebnis dieser Untersuchungen im wesentlichen
darin, daß bereits bei der Erstbefüllung der Anlage mit Kaltwasser Legionellen in
den Zirkulationswasser-Kreislauf eingeschleust werden, aus welchem sie mit den üblichen
Mitteln thermischer Desinfektion nicht zu beseitigen sind. Dies liegt daran, daß sich
die in der DE-PS 38 40 516 in Spalte 1 im dritten Absatz beschriebene thermische Desinfektion
durch eine stufenweise Einstellung der Temperatur in der Brauchwasser-Verteilungsleitung
auf 70 °C in der Praxis bei großen Anlagen der genannten Art in Krankenhäusern, Altenheimen,
Hotels und Kasernen nach deren Erstbefüllung oder bei einem Betriebsausfall mit den
herkömmlichen Mitteln und Verfahren nicht ausreichend sicher erreichen läßt.
[0003] Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Anlage der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit welcher bei weiterhin
energiewirtschaftlichem Betrieb auch die in den Zirkulationswasser-Kreislauf gelangten
Legionellen entweder erheblich reduziert oder auch abgetötet werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff nach
einer ersten Alternative erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Brauchwasser-Verteilungsleitung
über eine Brauchwasser-Sammelleitung, über einen Rückflußverhinderer, einen Wassermengenbegrenzer,
die Kaltwasserzuleitung sowie über eine Zugangsleitung mit der Ladepumpe über den
Wassererwärmer und dem Puffer zu einem Gesamtkreislauf verbunden ist. Dabei wird selbstverständlich
so verfahren, daß die Desinfektionstemperatur im Desinfektionswasser-Kreislauf ständig
und permanent aufrechterhalten wird, wodurch dieser hohe Temperaturbereich sowie die
damit einhergehenden Kalkausfällungen auf einen örtlich sehr begrenzten Bereich der
gesamten Anlage beschränkt bleiben. Ferner bleibt trotz der Verbindung des Desinfektionswasser-Kreislaufes
mit dem Zirkulationswasser-Kreislauf zu einem Gesamtkreislauf ein energiewirtschaftlicher
Betrieb erhalten. Dadurch können die im Zirkulationswasser-Kreislauf durch die Erstbefüllung
oder durch einen Betriebsausfall vorhandenen Legionellen bei Zapfruhe in den Desinfektionswasser-Kreislauf
eingeschleust und dort abgetötet werden. Damit verringert sich die Konzentration der
Legionellen im Zirkulationswasser-Kreislauf erheblich. Wird die gesamte Anlage über
längere Zeit von Zapfruhe beherrscht, kann auf diese Weise das gesamte Zirkulationswasser
mehrfach durch den Desinfektionswasser-Kreislauf geschleust und auf diese Weise letztlich
auch eine vollständige Abtötung der Legionellen erzielt werden. Dabei weist die vorgenannte
erste Lösungsalternative den Vorteil des Bedarfs nur eines Wärmeübertragers auf.
[0005] Nach einer zweiten Alternative wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff
die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe dadurch gelöst, daß der erste Wärmeübertrager
in an sich bekannter Weise über eine Vorlauf-Verbindungsleitung und einen zweiten
Wärmeübertrager mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen über eine
Brauchwasser-Sammelleitung, über einen Rückflußverhinderer, einen Wassermengenbegrenzer
sowie über den zweiten Wärmeübertrager, eine Rücklauf-Verbindungsleitung und über
eine Zugangsleitung mit der Ladepumpe über den Wassererwärmer und dem Puffer zu einem
Gesamtkreislauf verbunden ist. Diese Lösungsalternative weist aufgrund des zweiten
Wärmeübertragers mehrere unterschiedliche Regelungsmöglichkeiten auf.
[0006] Beiden Lösungsalternativen ist gemeinsam, daß das legionellenbelastete Zirkulationswasser
aus der Brauchwasser-Sammelleitung über einen Rückflußverhinderer und einen Wassermengenbegrenzer
in Richtung zum Desinfektionswasser-Kreislauf geführt ist. Durch den Wassermengenbegrenzer
wird erreicht, daß aus der Brauchwasser-Sammelleitung nur eine so große Zirkulations-Wassermenge
zum Desinfektionswasser-Kreislauf geführt wird, daß immer eine sichere und konstante
Desinfektionstemperatur durch die Ladepumpe und den Wassererwärmer sichergestellt
bleibt und eine Teilmenge der Ladepumpe den Desinfektionswasser-Kreislauf aufrechterhält
und nur der Überschuß im Brauchwasser-Speicher und/oder dem Puffer eine bestimmte
zu regelnde Enthalpiemenge vom desinfizierten Wasser des Desinfektionswasser-Kreislaufes
auf das legionellenbelastete Wasser aus dem Zirkulationswasser-Kreislauf übertragen
und somit erneut energiewirtschaftlich in den Desinfektionsprozeß einbezogen werden
kann. Der Rückflußverhinderer sorgt im Gesamtkreislauf für eine eindeutige Strömungsrichtung.
[0007] Bei Zapfruhe saugt die über die Förderleistung der Zirkulationspumpe hinausgehende
Förderleistung der Ladepumpe das im Brauchwasser-Speicher befindliche Speichervolumen
über eine Verbindungsleitung zu diesem an und erhitzt es stets wieder im Desinfektionswasser-Kreislauf
auf Desinfektionstemperatur. Dabei sollte die Förderleistung der Zirkulationspumpe
(Liter pro Minute) maximal 50% der Förderleistung der Ladepumpe betragen. Wenn nämlich
die Förderleistung der Zirkulationspumpe größer als 50% bis maximal 100% der Ladepumpe
betragen würde, könnte auch nur eine geringe Teilmenge von der Ladepumpe bzw. dem
Desinfektionswasser-Kreislauf kontinuierlich in den Brauchwasser-Speicher geleitet
werden, wohingegen die übrige Menge direkt in den Verteilungskreislauf einströmt.
Da nach einschlägigen Veröffentlichungen das Keimwachstum der Legionellen größere
Zeiträume benötigt und eine Verdoppelung erst in zwei bis drei Stunden erfolgen kann,
werden durch die vorbeschriebene Ansaugung des Brauchwassers durch die gegenüber der
Zirkulationspumpe überschüssige Förderleistung der Ladepumpe die Legionellen sowohl
aus dem Zirkulationswasser-Kreislauf als auch aus dem Kaltwassernetz durch Desinfektion
erheblich reduziert und bei längerer Zapfruhe völlig abgetötet.
[0008] Zur Minimierung des Behälteraufwandes und damit auch der durch Abstrahlung bedingten
Wärmeverluste ist es energiewirtschaftlich besonders vorteilhaft, daß der Brauchwasser-Speicher
in an sich bekannter Weise zugleich als Reaktionsbehälter ausgebildet ist, in dessen
oberen Teil sich ein Reaktionsvolumen als Puffer und in dessen unterem Teil sich das
Speichervolumen befindet. Dabei kann der im Brauchwasser-Speicher befindliche Puffer
durch einen oder mehrere vorgeordnete Puffer und/oder das Speichervolumen durch einen
oder mehrere in Strömungsrichtung der Ladepumpe nachgeordnete Warmwasserspeicher vergrößert
werden.
[0009] Zur Erzielung eines betriebssicheren Desinfektionswasser-Kreislaufes sowie zu einer
energiewirtschaftlich günstigen Einbeziehung des Zirkulationswasser-Kreislaufes sind
im Desinfektionswasser-Kreislauf mehrere Ladepumpen entweder einem gemeinsamen Wassererwärmer
in Parallelschaltung oder jeweils einem eigenen Wassererwärmer zugeordnet. Ferner
sind im Desinfektionswasser-Kreislauf mehrere parallel zueinander geschaltete Ladepumpen
vorteilhaft einem oder mehreren hintereinander geschalteten Reaktionsbehälter(n) zugeordnet
oder beaufschlagen jeweils einen eigenen, zum jeweils anderen parallel geschalteten
Reaktionsbehälter.
[0010] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist in der Kaltwasserzuleitung
zum ersten Wärmeübertrager ein Kaltwassermengen-Regelventil angeordnet, dessen zweiter
Weg über eine Zwischenleitung mit dem ersten Wärmeübertrager und aus diesem heraus
über eine Verbindungsleitung wie der dritte Weg mit der Zugangsleitung zum Brauchwasser-Speicher
verbunden. Dabei ist vorteilhaft das Kaltwassermengen-Regelventil von einem Temperaturfühler
regelbar, der in der Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen angeordnet
ist. Durch das Kaltwassermengen-Regelventil in der Kaltwasserzuleitung wird bei Zapfungen
sichergestellt, daß über die Brauchwasser-Verteilungsleitung in den Zirkulationswasser-Kreislauf
Wasser von wählbarer, konstanter Temperatur einströmt, ohne die Wassertemperatur hinter
dem Heißwassererwärmer im Desinfektionswasser-Kreislauf erhöhen zu müssen. Dabei wird
die zulässige unterste Temperatur im Desinfektionswasser-Kreislauf unmittelbar hinter
dem Wassererwärmer durch das gewählte Reaktionsvolumen des Puffers und durch die zu
erwartende Keimkonzentration des zu erwärmenden Wassers bestimmt. Nach den bisherigen
Erkenntnissen erfordert eine Desinfektionstemperatur von + 65 °C eine Reaktionszeit
von mindestens 15 Minuten und eine Desinfektionstemperatur von 70 °C eine Reaktionszeit
von mindestens 4 Minuten, um sämtliche Legionellen im Desinfektionswasser-Kreislauf
abtöten zu können.
[0011] Um eine Überlastung des Brauchwasser-Speichers bei Zapfung zu unterbinden, ist in
der Kaltwasserzuleitung in Strömungsrichtung vor dem Kaltwassermengen-Regelventil
ein Sicherheits-Regelventil angeordnet, welches von einem Temperaturfühler im Reaktionsbehälter
in der Nähe der Brauchwasser-Abgangsleitung drosselbar oder schließbar ist, falls
dort eine einzustellende Mindesttemperatur des Speichervolumens im Reaktionsbehälter
unterschritten ist. Durch diese Maßnahme kann kein nicht desinfiziertes Kaltwasser
bei Spitzenzapfungen über die Zugangsleitung in den Brauchwasser-Speicher und von
dort direkt in die Brauchwasser-Abgangsleitung "durchschießen" und auf diese Weise
in den Zirkulationswasser-Kreislauf gelangen.
[0012] Bei großen Anlagen mit damit verbundenen großen Umwälzleistungen im Zirkulationswasser-Kreislauf
ist es vorteilhaft, daß in Strömungsrichtung vor dem Wassermengenbegrenzer und dem
Rückflußverhinderer in der Brauchwasser-Sammelleitung ein Zirkulationswasser-Verteilventil
angeordnet ist, dessen dritter Weg entweder über eine erste Bypass-Leitung mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen oder über eine zweite Bypass-Leitung
und einem ersten Zirkulationswassermengen-Regelventil mit einer Heizschlange hydromechanisch
verbunden, die im Grenzbereich zwischen Reaktionsvolumen und Speichervolumen im Reaktionsbehälter
angeordnet ist. Über dieses Zirkulationswasser-Verteilventil wird bei Entnahme sichergestellt,
daß über die Brauchwasser-Verteilungsleitung in den Zirkulationswasser-Kreislauf nur
die unbedingt notwendige Wassermenge an desinfiziertem Wasser mit einer wählbaren
konstanten Temperatur einströmen kann.
[0013] Dabei wird das Zirkulationswasser-Verteilventil zur Entlastung des Desinfektionswasser-Kreislaufes
vorteilhaft entweder in Abhängigkeit von der Desinfektionstemperatur im Desinfektionswasser-Kreislauf
von einem zwischen Ladepumpe und Speichervolumen angeordneten Temperaturfühler oder
in Abhängigkeit von der Zeit über eine Zeitschaltuhr dergestalt geregelt, daß die
Gesamtzirkulationswassermenge oder nur eine Teilmenge dieses Wassers aus dem Zirkulationswasser-Kreislauf
zum ersten Wärmeübertrager freizugeben und die übrige Gesamtzirkulationswasser- oder
Teilmenge entweder über die erste Bypass-Leitung in die Brauchwasser-Verteilungsleitung
zu den Zapfstellen oder über die zweite Bypass-Leitung in die Heizschlange zur erneuten
Aufheizung förderbar ist.
[0014] Das erste Zirkulationswassermengen-Regelventil in der zweiten Bypass-Leitung ist
vorteilhaft in Abhängigkeit von einem Temperaturfühler in der Brauchwasser-Abgangsleitung
aus dem Reaktionsbehälter regelbar.
[0015] Die bei Warmwasserversorgungsanlagen im Wohnungsbau vorgeschriebene "Brauchwasservorrangschaltung"
erfordert es, daß in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung die Ladepumpe,
die Zirkulationspumpe und eine Heizmediumpumpe jeweils in Abhängigkeit von Temperaturfühlern
in der Brauchwasser-Abgangsleitung, im Brauchwasser-Speicher, in der Verbindungsleitung
und in einer Heizmediumleitung des Wassererwärmers geschaltet bzw. geregelt werden.
Bei großen Anlagen und hohen Anforderungen an die Temperaturkonstanz im Zirkulationswasser-Kreislauf
ist in vorteilhafter Weise bei der 1. Lösungsalternative in der Brauchwasser-Sammelleitung
in Strömungsrichtung vor dem zweiten Wärmeübertrager ein zweites Zirkulationswassermengen-Regelventil
angeordnet, dessen erster Weg mit dem Wasermengenbegrenzer, dessen zweiter Weg mit
dem zweiten Wärmeübertrager und dessen dritter Weg mit der Rücklauf-Verbindungsleitung
verbunden ist. Dabei wird dieses zweite Zirkulationswassermengen-Regelventil vorteilhaft
von einem Temperaturfühler in der Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen
geregelt.
[0016] Im Rahmen der Erfindung ist der erste Wärmeübertrager von der Brauchwasser-Abgangsleitung
und der Kaltwasserzuleitung entweder im Gleichstrom oder im Gegenstrom beaufschlagbar.
Die Wahl der Strömungsrichtung hängt unter anderem von dem geforderten Standard, den
Anforderungen an die Konstanz der Abgangstemperatur sowie von der Art der 1. oder
2. Lösungsalternative ab. Auch können zur Bildung mehrerer, voneinander unabhängiger
Zirkulationswasser-Kreisläufe mehrere Brauchwasser-Verteilungsleitungen und Brauchwasser-Sammelleitungen
mit jeweils getrennten Zapfstellen und Zirkulationspumpen zueinander parallel geschaltet
werden. In diesem Fall können durch Zusatzheizungen die Zirkulationswasser-Kreisläufe
mit unterschiedlichen Vorlauf- und Rücklauftemperaturen gefahren werden.
[0017] Zur Bildung eines Kompaktgerätes bezüglich des Desinfektionswasser-Kreislaufes ist
der erste und zweite Wärmeübertrager für sich oder gemeinsam mit dem oder den Wassererwärmern
und Ladepumpen sowie mit einem oder mehreren Reaktionsbehältern des Desinfektionswasser-Kreislaufes
zu einem Kompaktgerät zusammenschließbar. Ein solches Kompaktgerät ist nicht nur sehr
raumsparend, sondern kann ohne besondere Fachkenntnisse des Montagepersonals auch
nachträglich in bereits vorhandene Anlagen zur Brauchwasser-Desinfektion problemlos
eingesetzt werden.
[0018] Eine erhebliche weitere Vereinfachung wird dadurch erreicht, indem der erste und/oder
der zweite Wärmeübertrager aus insgesamt drei kompakt zusammengefaßten Teilwärmeübertragern,
von denen der erste an seinem Eingang mit der Brauchwasser-Ausgangsleitung und an
seinem Ausgang mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung, der zweite an seinem Eingang
mit der Kaltwasserzuleitung und an seinem Ausgang mit der Zugangsleitung zum Brauchwasser-Speicher
und der dritte Teilwärmeübertrager mit seinem Eingang an die Brauchwasser-Sammelleitung
und mit seinem Ausgang an die Zugangsleitung zum Brauchwasser-Speicher ohne interne
Verbindungsleitungen angeschlossen sind.
[0019] Nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bilden bei Großanlagen
die Brauchwasser-Verteilungsleitung mit der Zirkulationspumpe und der Brauchwasser-Sammelleitung
einen Verteiler-Kreislauf, aus welchem eine oder mehrere Stichleitungen zu sekundären
Verteilervorrichtungen abzweigen.
[0020] Nach einer ersten Ausführungsform zweigt aus dem Verteiler-Kreislauf mindestens eine
erste Stichleitung ab, die mit elektrischen Begleitheizungen versehen zu einzelnen
Entnahmestellen führt. Aufgrund der individuell einstellbaren Begleitheizungen sind
damit gesicherte, die Vermehrung von Legionellen verhindernde Temperaturen sowie an
den Zapfstellen individuelle Zapftemperaturen möglich, ohne daß dadurch der Zirkulationswasser-Kreislauf
sowie der Desinfektionswasser-Kreislauf nachteilig beeinflußt werden.
[0021] Bei einer zweiten Ausführungsform führt mindestens eine zweite Stichleitung aus dem
Verteiler-Kreislauf zu jeweils aus einer sekundären Verteilungsleitung zu Zapfstellen,
einer Zirkulationspumpe, einer UV-Strahlungseinrichtung und einem dritten Wärmeübertrager
bestehenden sekundären Verteilervorrichtung mit hoher Umwälzleistung, dessen Zirkulations-Wärmeverluste
über den dritten Wärmeübertrager sowie über ein Warmwasser-Verteilerventil aus dem
Verteiler-Kreislauf ausgleichbar sind.
[0022] Nach einer dritten Ausführungsform führen aus dem Verteiler-Kreislauf eine oder mehrere
Stichleitungen zu einem oder mehreren in sich geschlossenen, mit Zapfstellen versehenen
sowie je aus einer Zirkulationspumpe, einer Zirkulationsleitung und einem vierten
Wärmeübertrager bestehenden sekundären Verteiler-Kreislauf mit hoher Umwälzleistung,
der über den vierten Wärmeübertrager mit einem sekundären, aus einem Wassererwärmer
und einem Reaktionsbehälter bestehenden Desinfektionswasser-Kreislauf verbunden ist,
in welchem die Zirkulationspumpe zugleich die Ladepumpe ist.
[0023] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei
zeigen:
Fig. 1 Eine erste Ausführungsform nach der 1. Lösungsalternative mit einem ersten
Wärmeübertrager und einem Kaltwassermengen-Regelventil in der Kaltwasserzuleitung,
Fig. 2 eine Ausführungsform gemäß Fig. 1 mit einem ersten, aus drei Teilwärmeübertragern
bestehenden Wärmeübertrager im Gesamtkreislauf,
Fig. 3 eine Anlage nach der 1. Lösungsalternative mit einem ersten Wärmeübertrager,
einem Kaltwassermengen-Regelventil und einem Zirkulationswasser-Verteilventil im Zirkulationswasser-Kreislauf,
Fig. 4 eine Anlage gemäß der Ausführungsform von Fig. 3, jedoch mit einer Verbindung
des Zirkulationswasser-Verteilventils über eine zweite Bypass-Leitung und einem Zirkulationswassermengen-Regelventil
mit einer Heizschlange im Reaktionsbehälter,
Fig. 5 eine Anlage ähnlich Fig. 4, jedoch mit zwei parallel zueinander angeordneten
Wassererwärmern und Ladepumpen im Desinfektionswasser-Kreislauf, mehreren nachgeordneten
Brauchwasser-Speichern, einem vorgeordneten Puffer und mehreren zueinander parallel
geschalteten Zirkulationswasser-Kreisläufen mit getrennten Zirkulationspumpen,
Fig. 6 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 5, jedoch mit zwei parallel zueinander geschalteten
Reaktionsbehältern mit je einem Zirkulationswassermengen-Regelventil und mit getrennten
Wassererwärmern im Desinfektionswasser-Kreislauf,
Fig. 7 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 5, jedoch mit einem Verteiler-Kreislauf,
aus welchem zwei Stichleitungen zu sekundären, in sich geschlossenen Verteilervorrichtungen
mit elektrischen Begleitheizungen einerseits und mit einer UV-Strahlungseinrichtung
andererseits,
Fig. 8 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 7, jedoch mit drei von einem Verteiler-Kreislauf
abzweigenden Stichleitungen zu drei unterschiedlichen, in sich geschlossenen, sekundären
Verteilervorrichtungen,
Fig. 9 eine erste Ausführungsform nach der 2. Lösungsalternative mit einem ersten
Wärmeübertrager und einem über eine Vorlauf-Verbindungsleitung damit verbundenen zweiten
Wärmeübertrager zwischen Desinfektionswasser-Kreislauf und Zirkulationswasser-Kreislauf,
Fig. 10 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 9, jedoch mit einem Kaltwassermengen-Regelventil
vor dem ersten Wärmeübertrager und einem Zirkulationswassermengen-Regelventil vor
dem zweiten Wärmeübertrager,
Fig. 11 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 10, jedoch mit einem dazu unterschiedlich
eingeordneten Kaltwassermengen-Regelventil und Zirkulationswassermengen-Regelventil
sowie einem zusätzlichen Zirkulationswasser-Verteilventil in der Brauchwasser-Sammelleitung,
Fig. 12 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 11, jedoch ohne Zirkulationswasser-Verteilventil
aber mit einer Heizmediumpumpe im Heizmedium-Kreislauf des Wassererwärmers sowie verschiedenen,
zusätzlichen Temperaturfühlern,
Fig. 13 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 11, jedoch mit einer Verbindung des Zirkulationswasser-Verteilventils
über eine zweite Bypass-Leitung zu zwei parallel geschalteten Brauchwasser-Speichern
mit Heizschlange und einem nachgeordneten Brauchwasser-Speicher sowie mehreren zueinander
parallel geschalteten Zirkulationswasser-Kreisläufen,
Fig. 14 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 11, jedoch mit einem kompakt zusammengefaßten
ersten und zweiten Wärmeübertrager zu insgesamt drei Teilwärmeübertragern,
Fig. 15 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 14, jedoch ohne Zirkulationswasser-Verteilventil
aber mit einer Heizmediumpumpe im Heizmedium-Kreislauf des Wassererwärmers und
Fig. 16 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 14, jedoch mit einer ersten Bypass-Leitung
vom Zirkulationswasser-Verteilventil zur Brauchwasser-Verteilungsleitung, zwei zueinander
parallel im Desinfektionswasser-Kreislauf angeordneten Wassererwärmern und Ladepumpen,
einem vorgeordneten Puffer und zwei nachgeordneten Brauchwasser-Speichern.
[0024] Jede der nachfolgend beschriebenen Anlagen weist einen Desinfektionswasser-Kreislauf
1 und einen Zirkulationswasser-Kreislauf 2 auf. Der Desinfektionswasser-Kreislauf
1 wird grundsätzlich von einem Wassererwärmer 3, einer Ladepumpe 4, einem Brauchwasser-Speicher
5 und einem Puffer 6 gebildet, welches im vorliegenden Fall in an sich bekannter Weise
im oberen Teil des Brauchwasser-Speichers 5 angeordnet ist, der in diesem Fall zugleich
als Reaktionsbehälter ausgebildet ist und in dessen unteren Teil sich das Speichervolumen
7 befindet. Diesem Brauchwasser-Speicher 5, der nachfolgend auch als Reaktionsbehälter
5 mit Puffer 6 und Speichervolumen 7 bezeichnet wird, ist im dargestellten Fall ein
weiterer Speicher 8 in Serienschaltung nachgeordnet.
[0025] In Förderrichtung des Brauchwassers gemäß den eingezeichneten, jedoch der Übersicht
halber nicht bezeichneten Pfeilen ist das Puffer 6 über die Brauchwasser-Abgangsleitung
9 mit dem ersten Wärmeübertrager 10 verbunden und steht von diesem über die Brauchwasser-Verteilungsleitung
11 zu den Zapfstellen 12 und einer Zirkulationsleitung 13 mit Zirkulationspumpe 14,
über eine Brauchwasser-Sammelleitung 15, einen Rückflußverhinderer 16 und einen Wassermengenbegrenzer
17 mit der Kaltwasserzuleitung 18 in Verbindung. In der Kaltwasserzuleitung 18 ist
neben einem Sicherheits-Regelventil 19 ein Kaltwassermengen-Regelventil 20 angeordnet.
Das Kaltwassermengen-Regelventil 20 ist als Dreiwegeventil ausgebildet, dessen erster
Weg 20a mit dem Zufluß der Kaltwasserzuleitung 18, dessen zweiter Weg 20b über eine
Zwischenleitung 21 mit dem ersten Wärmeübertrager 10 und aus diesem 10 heraus über
eine Verbindungsleitung 22 wie der dritte Weg 20c mit der Zugangsleitung 23 zum Brauchwasser-Speicher
5 verbunden ist. Auf diese Weise ist der Zirkulationswasser-Kreislauf 2 mit dem Desinfektionswasser-Kreislauf
1 zu einem Gesamtkreislauf 1, 2 verbunden.
[0026] Das Kaltwassermengen-Regelventil 20 ist von einem Temperaturfühler 24 regelbar, der
in der Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 zu den Zapfstellen 12 angeordnet ist. Das
Sicherheits-Regelventil 19 in der Kaltwasserzuleitung 18 wird von einem Temperaturfühler
25 geregelt, der im Reaktionsbehälter 5 in der Nähe der Brauchwasser-Abgangsleitung
9 angeordnet ist und das Sicherheits-Regelventil 19 drosselt oder schließt, falls
im Desinfektionswasser-Kreislauf 1 die erforderliche Mindesttemperatur des Speichervolumens
7 im Reaktionsbehälter 5 unterschritten ist.
[0027] Der Wassererwärmer 3 im Desinfektionswasser-Kreislauf 1 wird von einer Heizmediumleitung
26 mit einem Heizmedium-Regelventil 27 beaufschlagt, welches von einem Fühler 28 in
der Verbindungsleitung 29 zwischen Wassererwärmer 3 und Brauchwasser-Speicher 5 geregelt
wird.
[0028] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung saugt bei Zapfruhe die über
die Förderleistung der Zirkulationspumpe 14 hinausgehende Förderleistung der Ladepumpe
4 das im Brauchwasser-Speicher 5 befindliche Speichervolumen 7 über eine Verbindungsleitung
30 sowie das Brauchwasser aus dem Zirkulationswasser-Kreislauf 2 über die Zugangsleitung
23 an und erhitzt es stets wieder im Desinfektionswasser-Kreislauf 1 auf die erforderliche
Desinfektionstemperatur. Dadurch wird die Keimkonzentration im Zirkulationswasser-Kreislauf
2 bei Zapfruhe erheblich reduziert und bei längeren Zapfintervallen auch unter Umständen
vollständig abgetötet.
[0029] In sämtlichen nachfolgend beschriebenen Figuren sind übereinstimmende Teile stets
mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
[0030] Gemäß Fig. 2 besteht der erste Wärmeübertrager 10 aus insgesamt drei kompakt zusammengefaßten
Teilwärmeübertragern 10a, 10b und 10c, von denen der erste 10a an seinem Eingang mit
der Brauchwasser-Abgangsleitung 9 und an seinem Ausgang mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung
11, der zweite 10b an seinem Eingang mit der Kaltwasserzuleitung 18 und an seinem
Ausgang mit der Zugangsleitung 23 zum Brauchwasser-Speicher 5 und der dritte Teilwärmeübertrager
10c mit seinem Eingang und Ausgang an die Zugangsleitung 23 zum Brauchwasser-Speicher
5 angeschlossen sind. Dabei kennzeichnen die Pfeile jeweils die Strömungsrichtungen.
Das Heizmedium-Regelventil 27 in der Heizmediumleitung 26 wird im vorliegenden Fall
nicht nur vom Fühler 28 in der Verbindungsleitung 29, sondern von einem weiteren Fühler
31 geregelt, der in der Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 angeordnet ist. Das Kaltwassermengen-Regelventil
20 von Fig. 1 wird im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 aufgrund der Strömungsrichtung
in den drei Teilwärmeübertragern 10a, 10b, 10c, dem zusätzlichen Fühler 31 und der
damit verbundenen flexiblen Regelungsmöglichkeit entbehrlich.
[0031] In sämtlichen Figuren ist außerdem zwischen der Ladepumpe 4 und dem Wassererwärmer
3 ein Wassermengen-Regelventil 32 angeordnet, welches in Abstimmung mit dem Wassermengenbegrenzer
17 in der Brauchwasser-Sammelleitung 15 dafür sorgt, daß die Ladepumpe 4 im Desinfektionswasser-Kreislauf
1 in Abhängigkeit von der Größe des Puffers 6 und des Speichervolumens 7 eine derartige
Fördermenge umwälzt, daß sämtliche Keime der Legionellen in dem Brauchwasser abgetötet
sind, welches das Puffer 6 über die Brauchwasser-Abgangsleitung 9 in Richtung auf
den Zirkulationswasser-Kreislauf 2 verläßt.
[0032] Gemäß Fig. 3 ist in der Brauchwasser-Sammelleitung 15 in Strömungsrichtung vor dem
Rückflußverhinderer 16 und dem Wassermengenbegrenzer 17 ein Zirkulationswasser-Verteilventil
33 angeordnet, dessen erster Weg 33a und dessen zweiter Weg 33b mit der Brauchwasser-Sammelleitung
15 verbunden sind, wohingegen sein dritter Weg 33c über eine erste Bypass-Leitung
34 mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 zu den Zapfstellen 12 verbunden ist.
Dieses Zirkulationswasser-Verteilventil 33 wird entweder in Abhängigkeit von der Desinfektionstemperatur
im Desinfektionswasser-Kreislauf 1 von einem zwischen der Ladepumpe 4 und dem Speichervolumen
7 in der Verbindungsleitung 30 angeordneten Temperaturfühler 35 oder in Abhängigkeit
von der Zeit über eine Zeitschaltuhr 36 geregelt. Diese Regelung erfolgt derart, daß
die Gesamtzirkulationswassermenge oder nur eine Teilmenge dieses Wassers aus dem Zirkulationswasser-Kreislauf
2 zum ersten Wärmeübertrager 10 nur dann freigegeben wird, wenn der Desinfektionswasser-Kreislauf
1 einschließlich Brauchwasser-Speicher 5 vollständig erwärmt ist und damit die Ladeleistung
weitgehend für die Zirkulationsmenge zur Verfügung steht. Die übrige Gesamtzirkulationswasser-
oder Teilmenge muß über die erste Bypass-Leitung 34 in die Brauchwasser-Verteilungsleitung
11 zu den Zapfstellen 12 strömen.
[0033] Die weitere Ausführungsform gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von derjenigen gemäß
Fig. 3 dadurch, daß das Zirkulationswasser-Verteilventil 33 mit seinem dritten Weg
33c über eine zweite Bypass-Leitung 37 und einem ersten Zirkulationswassermengen-Regelventil
38 mit einer Heizschlange 39 hydromechanisch verbunden ist, die im Grenzbereich 40
zwischen dem Puffervolumen 6 und Speichervolumen 7 im Reaktionsbehälter 5 angeordnet
ist. Hier erfolgt die Regelung des Zirkulationswasser-Verteilventils 33 entweder über
den Temperaturfühler 35 oder die Zeitschaltuhr 36 dergestalt, daß die Gesamtzirkulationswassermenge
aus dem Zirkulationswasser-Kreislauf 2 zum ersten Wärmeübertrager 10 entweder freigegeben
oder über die zweite Bypass-Leitung 37 in die Heizschlange 39 förderbar ist. Dadurch
steht die Ladeleistung (Desinfektionsleistung) bei Entnahmen immer vollständig zur
Erwärmung des Brauchwasser-Speichers 5 zur Verfügung. Die Ladepumpe 4 ist in diesem
Ausführungsbeispiel entweder von einem Fühler 41 in der Verbindungsleitung 30 und/oder
über einen Fühler 42 in der Brauchwasser-Abgangsleitung 9 und/oder von einem Fühler
69 schaltbar, um den Anforderungen der im Wohnungsbau vorgeschriebenen Brauchwasservorrangschaltung
zu entsprechen. Das erste Zirkulationswassermengen-Regelventil 38 besteht aus einem
Dreiwege-Mischventil, dessen erster Weg 38a mit der zweiten Bypass-Leitung 37, dessen
zweiter Weg 38b mit dem Eintritt der Heizschlange 39 in den Brauchwasser-Speicher
5 und dessen dritter Weg 38c mit der Brauchwasser-Abgangsleitung 9 verbunden ist.
[0034] Die Anlage gemäß Fig. 5 unterscheidet sich von der Anlage gemäß Fig. 4 im wesentlichen
durch folgende Änderungen:
[0035] Zum einen ist der Zirkulationswasser-Kreislauf 2 in mehrere zueinander parallel geschaltete
Zirkulationswasser-Kreisläufe 2a, 2b und 2c mit unterschiedlichen Zirkulationspumpen
14a, 14b und 14c und separaten Wassermengenbegrenzern 43a, 43b und 43c versehen.
[0036] Ferner beinhaltet der Desinfektionswasser-Kreislauf 1 zwei getrennte Wassererwärmer
3a und 3b, mit getrennten Heizmedium-Regelventilen 27a, 27b in getrennten Heizmediumleitungen
26a, 26b sowie mit getrennten Ladepumpen 4a und 4b, die zueinander parallel geschaltet
sind. Außerdem ist dem Reaktionsbehälter 5 gemäß Fig. 4 nunmehr ein Puffer 6a über
die Verbindungsleitung 29 vorgeschaltet und mehrere Speichervolumina 7a und 7b dem
Speichervolumen 7 über die Verbindungsleitung 30 und zwei weitere Verbindungsleitungen
44, 46 nachgeordnet.
[0037] Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, kann das Puffervolumen 6, 6a den Desinfektionswasser-Kreislauf
1 nur über die Verbindungsleitung 45 verlassen, wenn das in die Brauchwasser-Abgangsleitung
9 einströmende Wasser der erforderlichen Desinfektionstemperatur und der erforderlichen
Desinfektionszeit ausgesetzt worden ist. Ganz Entsprechendes gilt auch für die Speichervolumina
7a und 7b, die über die Verbindungsleitung 46 mit dem Speichervolumen 7 im Reaktionsbehälter
5 in Verbindung stehen. Durch diese beiden zusätzlichen Brauchwasser-Speicher 7a und
7b ist über die Leitungen 30, 44 und 46 der Desinfektionswasser-Kreislauf 1 gegenüber
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 vergrößert worden. In beiden Ausführungsformen
der Figuren 4 und 5 wird das erste Zirkulationswassermengen-Regelventil 38 in Abhängigkeit
von einem Temperaturfühler 47 in der Brauchwasser-Abgangsleitung 9 aus dem Reaktionsbehälter
5 geregelt.
[0038] Es versteht sich, daß die Ladepumpe 4 bzw. die Ladepumpen 4a, 4b wie im dargestellten
Fall der Fig. 4 jeweils in Abhängigkeit von Temperaturfühlern 41, 42 in der Verbindungsleitung
30 und/oder der Brauchwasser-Abgangsleitung 9 und/oder den weiteren Temperaturfühlern
69, 82 im Brauchwasser-Speicher 5 und in einer Heizmediumleitung 26 des Wassererwärmers
3 schaltbar sind.
[0039] Das weitere Ausführungsbeispiel der Fig. 6 unterscheidet sich von der Anlage gemäß
Fig. 5 im wesentlichen dadurch, daß im Desinfektionswasser-Kreislauf 1 zwei Reaktionsbehälter
5a und 5b mit separaten ersten Zirkulationswassermengen-Regelventilen 38a und 38b
angeordnet sind. Jeder der Reaktionsbehälter 5a und 5b beinhaltet in seinem oberen
Teil ein Reaktionsvolumen 6a, 6b als Puffer und in seinem unteren Teil ein Speichervolumen
7a, 7b, welches durch den nachgeordneten Brauchwasser-Speicher 7c vergrößert ist.
[0040] In den Figuren 7 und 8 bilden die Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 mit der Zirkulationspumpe
14 und der Brauchwasser-Sammelleitung 15 jeweils einen Verteilerkreislauf 48, aus
welchem eine oder mehrere Stichleitungen 49, 50, 51, 52 zu sekundären Verteilervorrichtungen
53 bis 56 abzweigen. Dabei führt die erste Stichleitung 49 zu einzelnen Entnahmestellen
12, die mit elektrischen Begleitheizungen 57 versehen sind.
[0041] Ferner führt aus dem Verteiler-Kreislauf 48 eine zweite Stichleitung 50 zu einer
aus einer sekundären Verteilungsleitung 58 zu Zapfstellen 12, einer Zirkulationspumpe
59, einer UV-Strahlungseinrichtung 60 und einem Wärmeübertrager 61 bestehenden sekundären
Verteilervorrichtung 54 mit hoher Umwälzleistung, dessen Zirkulationswasser-Wärmeverluste
über den Wärmeübertrager 61 sowie über ein Warmwasser-Verteilerventil 62 aus dem Verteilerkreislauf
48 ausgleichbar sind.
[0042] Gemäß Fig. 8 führen aus dem Verteilerkreislauf 48 zwei weitere Stichleitungen 51,
52 zu mehreren in sich geschlossenen, mit Zapfstellen 12 versehenen sowie je eine
Zirkulationspumpe 63, 64, eine Zirkulationsleitung 65 und einem Wärmeübertrager 66
bestehenden sekundären Verteiler-Kreisläufen 68, die über den Wärmeübertrager 66 mit
einem sekundären, aus einem Wassererwärmer 67 und einem Reaktionsbehälter 70 bestehenden
Desinfektionswasser-Kreislauf 71 verbunden sind, in denen die Zirkulationspumpen 63,
64 zugleich die Ladepumpen sind. Dabei ist vor dem Eintritt der Zirkulationsleitung
65 in den Wärmeübertrager 66 in der sekundären Verteilervorrichtung 56 ein weiteres
Zirkulationswasser-Regelventil 72 angeordnet, welches in Abhängigkeit von einem Temperaturfühler
73 regelbar ist.
[0043] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das Zirkulationswasser-Regelventil
72 als ein über eine Zeitschaltuhr 93 und den Temperaturfühler 73 steuerbares Drei-Wege-Ventil
ausgebildet, dessen erster Weg 72a mit der Zirkulationsleitung 65, dessen zweiter
Weg 72b mit dem vierten Wärmeübertrager 66 und dessen dritter Weg 72c über eine Verbindungsleitung
90 mit einer vom vierten Wärmeübertrager 66 zur Stichleitung 52 führenden Verbindungsleitung
91 verbunden ist, hinter deren Verbindungspunkt 92 in Strömungsrichtung (s. Pfeile)
der Temperaturfühler 73 angeordnet ist. Bei dieser Ausführungsform kann das Ventil
72 vorteilhaft im Normalbetrieb bei Tage in Abhängigkeit vom Temperaturfühler 73 über
den Weg 72b nur so viel Zirkulationswasser durch die Verbindungsleitung 94 in den
Desinfektionskreislauf 66, 67, 71, 70 strömen lassen, wie am Verbindungspunkt 92 von
den Leitungen 90, 91 zur Sicherstellung der Solltemperatur am Temperaturfühler 73
erforderlich ist. Hingegen kann in den Nachtstunden außerhalb der Normalbetriebszeit
in einer über die Zeitschaltuhr 93 einstellbaren Zeit über das Zirkulationswasser-Regelventil
72 die gesamte Zirkulationswassermenge über die Verbindungsleitung 94 in den Desinfektionskreislauf
66, 67, 71, 70 geleitet und dabei diese Gesamtmenge in dieser Zeit so lange sicher
desinfiziert werden, bis entweder über die Abschaltung durch die Zeitschaltuhr 93
oder über eine am Temperaturfühler 73 einzustellende maximale Vorlauftemperatur zu
den Zapfstellen 12 wieder der Normalbetrieb eingeleitet wird. Eine derartige Einstellung
der höher als die Solltemperatur liegenden Maximaltemperatur ermöglicht einerseits
eine periodische Reduzierung von eventuell auf den inneren Rohroberflächen des sekundären
Verteilerkreislaufes 52-12 haftenden Keime und eine wirtschaftliche Auslegung des
vierten Wärmeübertragers 66, da insbesondere bei großen Zirkulationswassermengen die
Differenz zwischen der Eintrittstemperatur in den Verteilungskreislauf 52, 12, 64,
72, 92, 90 und der Rücklauftemperatur am ersten Weg 72a in das Zirkulationswasser-Regelventil
72 sehr gering sein kann. Dadurch kann die aus der Verbindungsleitung 94 in den vierten
Wärmeübertrager 66 eintretende Wassermenge mit einer Temperatur von z.B. 45 °C die
aus der Leitung 95 in den vierten Wärmeübetrager 66 eintretende Heißwassermenge von
z.B. 70 °C bei wirtschaftlicher Auslegung nur auf ca. 50 °C bis 55 °C abkühlen und
dadurch eine langsam ansteigende Temperatur im Verteilerkreislauf 52, 12, 64, 72,
90, 92 bis zu einer einstellbaren maximalen Temperatur bewirken.
[0044] Weiterhin kann durch den Einbau eines dem Wassererwärmer nachgeordneten, elektrisch
beheizten Wassererwärmers 96 mit Steuerung durch einen Fühler 97 die Temperatur in
der Verbindungsleitung 71 bei zu niedrigem Temperaturangebot des Heizmediums am Wassererwärmer
67 auf das zur Abtötung der Keime notwendige Temperaturniveau angehoben werden.
[0045] Die Ausführungsform gemäß Fig. 9 nach der 2. Lösungsalternative unterscheidet sich
von der 1. Lösungsalternative gemäß Fig. 1 im wesentlichen dadurch, daß nunmehr der
erste Wärmeübertrager 10 in an sich bekannter Weise über eine Vorlauf-Verbindungsleitung
74 und einem zweiten Wärmeübertrager 75 mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung 11
zu den Zapfstellen 12, über eine Zirkulationsleitung 13 mit Zirkulationspumpe 14 und
über eine Brauchwasser-Sammelleitung 15, über einen Rückflußverhinderer 16, einen
Wassermengenbegrenzer 17 sowie über den zweiten Wärmeübertrager 75, eine Rücklauf-Verbindungsleitung
76 und über eine Zugangsleitung 23 mit dem Brauchwasser-Speicher 5 und dem Puffer
6 zu einem Gesamtkreislauf 1, 2 verbunden ist. Ferner ist im Gegensatz zur Fig. 1
nunmehr die Kaltwasserzuleitung 18 zum ersten Wärmeübertrager 10 zu der Brauchwasser-Abgangsleitung
9 im Gleichstrom geschaltet. Das im ersten Wärmeübertrager 10 vorgewärmte Kaltwasser
verläßt diesen über eine Verbindungsleitung 77 zur Zugangsleitung 23. Der wesentliche
Unterschied der Ausführungsform der Fig. 9 beruht in dem Hinzutreten eines zweiten
Wärmeübertragers 75 und dem Fortfall des Kaltwassermengen-Regelventils 20 von Fig.
1, was insbesondere bei kleineren Anlagen mit geringen Anforderungen an die Konstanz
und Höhe der Austrittstemperatur in Frage kommt.
[0046] In Fig. 10 sind gegenüber Fig. 9 in die Kaltwasserzuleitung 18 ein Kaltwassermengen-Regelventil
20 und in die Brauchwasser-Sammelleitung 15 in Strömungsrichtung nach dem Wassermengenbegrenzer
17 ein zweites Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 angeordnet. Mit den beiden
Regelventilen 20, 78 können sowohl die Kaltwassermenge als auch die Zirkulationswassermenge
und damit die Warmwasserabgangstemperatur ausgewählt und geregelt werden. Dabei erfolgt
die Regelung des Kaltwassermengen-Regelventils 20 über den Temperaturfühler 24 in
der Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 und die Regelung des Zirkulationswassermengen-Regelventils
78 durch einen Temperaturfühler 79, der gleichfalls in der Brauchwasser-Verteilungsleitung
11 angeordnet ist. Diese Anlage zeichnet sich nicht nur durch eine äußerst variantenreiche
Regelungsmöglichkeit über die beiden Regelventile 20 und 78 aus, sondern schließt
auch die Möglichkeit ein, daß bei Ausfall eines der beiden Regelventile 20, 78 das
andere zumindest teilweise die Funktion des jeweils anderen übernehmen kann.
[0047] Die Ausführungsform der Fig. 11 ergibt sich im wesentlichen aus einer Kombination
der Ausführungsform der Fig. 10 in Verbindung mit dem Zirkulationswassermengen-Verteilventil
33 von Fig. 3. Dabei ist im ersten Wärmeübertrager 10 die Kaltwasserzuleitung 18 zur
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 im Gleichstrom und im zweiten Wärmeübertrager 75 die
Vorlauf-Verbindungsleitung 74 zur Brauchwasser-Sammelleitung 15 im Gegenstrom geschaltet.
Außerdem ist das Kaltwassermengen-Regelventil 20 mit seinem ersten Weg 20a und seinem
zweiten Weg 20b in der Kaltwasserzuleitung 18 angeordnet, hingegen mit seinem dritten
Weg 20c über eine Verbindungsleitung 79 als Bypass mit der Verbindungsleitung 77 verbunden.
Ferner ist das Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 mit seinem ersten Weg 78a und
seinem zweiten Weg 78b in der Brauchwasser-Sammelleitung 15 angeordnet, hingegen mit
seinem dritten Weg 78c über eine Verbindungsleitung 80 als Bypass mit der Rücklauf-Verbindungsleitung
76 verbunden. Das Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 wird von einem Fühler 81
in der Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 geregelt, der jedoch hinter der Einbindung
der Leitung 34 in die Leitung 11 angebracht ist. Das Zirkulationswasser-Verteilventil
33 wird wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 entweder über den Fühler 35 oder die
Zeitschaltuhr 36 geregelt.
[0048] Das Ausführungsbeispiel der Fig. 12 entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 11, jedoch unter Fortlassung des Zirkulationswasser-Verteilventils 33. Ferner
ist nunmehr im Heizmedium-Kreislauf 86 des Wassererwärmers 3 eine Heizmediumpumpe
83 angeordnet, die gemeinsam oder getrennt von der Ladepumpe 4 und der Zirkulationspumpe
14 über den Temperaturfühler 84 in der Verbindungsleitung 30 und/oder den Temperaturfühler
85 im Brauchwasser-Speicher 5 und/oder den Temperaturfühler 82 im Vorlauf des Heizmedium-Kreislaufes
86 geregelt werden kann. Durch diese auf die Ladepumpe 4, die Heizmediumpumpe 83 und
die Zirkulationspumpe 14 wirkenden, miteinander verkoppelten Schaltungen werden über
die Temperaturfühler 82, 84 und 85 die Anforderungen durch die Brauchwasservorrangschaltung
erfüllt.
[0049] Die weitere Ausführungsform gemäß Fig. 13 setzt sich im wesentlichen aus einer Kombination
der Ausführungsform der Figuren 11 und 6 zusammen. Demzufolge sind auch damit übereinstimmende
Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet, ohne daß auf deren Funktion erneut eingegangen
wird. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 13 ist das Zirkulationswasser-Verteilventil
33 über eine zweite Bypass-Leitung 37 mit den beiden parallel zueinander geschalteten
Reaktionsbehältern 5a, 5b verbunden. Ebenso sind im Zirkulationswasser-Kreislauf 2
insgesamt drei getrennte Zirkulationswasser-Kreisläufe 2a, 2b und 2c zueinander parallel
angeordnet.
[0050] Der erste Wärmeübertrager 10 ist mit dem zweiten Wärmeübertrager 75 sowie über das
Kaltwassermengen-Regelventil 20 und das zweite Zirkulationswassermengen-Regelventil
78 gemäß Fig. 11 miteinander verbunden. Auch diese Ausführungsform eignet sich besonders
für große Anlagen mit hohen Anforderungen an die Betriebssicherheit sowie mit Zirkulationswassermengen
in z.B. drei getrennten Zirkulationswasser-Kreisläufen 2a, 2b, 2c mit unterschiedlichen
Zirkulationsmengen oder Druckhöhen.
[0051] Die Ausführungsform der Fig. 14 ergibt sich im wesentlichen aus einer Kombination
der Anlagen gemäß den Figuren 2, 3 und 12, wobei nunmehr der erste und zweite Wärmeübertrager
10, 75 zu einem kompakten Wärmeübertrager 10 ähnlich der Fig. 2 zusammengefaßt sind,
der sich aus insgesamt drei Teilwärmeübertragern 10a, 10b, 10c zusammensetzt. Das
Zirkulationswasser-Verteilventil 33 ist wie in Fig. 3 in die Brauchwasser-Sammelleitung
15 angeordnet und über die erste Bypass-Leitung 34 mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung
11 verbunden. Der erste Teilwärmeübertrager 10a ist mit seinem Eingang und Ausgang
an die Brauchwasser-Abgangsleitung 9 angeschlossen.
[0052] Die Kaltwasserzuleitung 18 führt vom Sicherheits-Regelventil 19 über das Kaltwassermengen-Regelventil
20 zum Eintritt in den Teilwärmeübertrager 10b, dessen Austritt über die Verbindungsleitung
89 ähnlich der Verbindungsleitung 77 gemäß Fig. 13 mit der Zugangsleitung 23 verbunden
ist.
[0053] Das Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 ist mit seinen beiden Wegen 78a und 78b
in der Brauchwasser-Sammelleitung 15 angeordnet und mit seinem dritten Weg 78c über
die Leitung 87 mit dem Eintritt des Teilwärmeübertragers 10a verbunden, aus welchem
diese Leitung über die Verbindungsleitung 88 mit der Zugangsleitung 23 zum Brauchwasser-Speicher
5 verbunden ist. In bezug auf den Teilwärmeübertrager 10a ist der Teilwärmeübertrager
10b im Gleichstrom und der Teilwärmeübertrager 10c im Gegenstrom geschaltet. Sowohl
das Kaltwassermengen-Regelventil 20 als auch das zweite Zirkulationswassermengen-Regelventil
78 werden über die beiden Temperaturfühler 24 und 81 geregelt, die in der Brauchwasser-Verteilungleitung
11 angeordnet sind. Das Zirkulationswasser-Verteilventil 33 wird wie in Fig. 11 wahlweise
entweder über den Temperaturfühler 35 in der Verbindungsleitung 30 oder über eine
Zeitschaltuhr 36 geregelt. Der Brauchwasser-Speicher 8 ist dem Brauchwasser-Speicher
5 nachgeordnet.
[0054] Da die Ausführungsformen der Figuren 2 und 14 jeweils einen sich aus insgesamt drei
Teilwärmeübertragern 10a, 10b, 10c zusammensetzenden kompakten Wärmeübertrager 10
aufweisen, der sowohl nur als der erste 10 oder nur als der zweite 75 oder auch als
eine Kombination des ersten und zweiten Wärmeübertragers 10, 75 betrachtet werden
kann, stellen die Ausführungsformen der Figuren 2 und 14 in gewisser Weise eine verbindende
Ausführungsform zwischen den beiden Lösungsalternativen der Nebenansprüche 1 und 2
dar.
[0055] Das gilt auch für die weiteren Ausführungsformen der Figuren 15 und 16.
[0056] So ist in Fig. 15 die Schaltung des Kompakt-Wärmeübertragers 10 in bezug auf das
Kaltwassermengen-Regelventil 20 und das zweite Zirkulationswassermengen-Regelventil
78 gemäß Fig. 14 angeordnet, wobei das Zirkulationswasser-Verteilventil 33 der Fig.
14 entfallen ist. Ferner ist nunmehr wie in Fig. 12 im Heizmedium-Kreislauf 86 eine
Heizmediumpumpe 83 angeordnet, welche wie die Ladepumpe 4 und die Zirkulationswasserpumpe
14 über die Fühler 82, 84, 85 schaltbar ist.
[0057] Die Ausführungsform der Fig. 16 besteht im wesentlichen aus einer Kombination der
Ausführungsformen der Fig. 15 mit der Ausführungsform der Fig. 5, wobei mit diesen
Figuren übereinstimmende Teile auch hier mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 16 enthält den gleichen Kompaktwärmeübertrager 10 mit
dem Kaltwassermengen-Regelventil 20 und dem zweiten Zirkulationswassermengen-Regelventil
78 gemäß Fig. 15, wobei außerdem in die Brauchwasser-Sammelleitung 15 das Zirkulationswasser-Verteilventil
33 mit der zweiten Bypass-Leitung 37 zum Reaktionsbehälter 5 angeordnet ist. Diesem
Reaktinsbehälter 5 ist gemäß Fig. 5 ein Puffer 6a vorgeordnet und zwei Speichervolumina
7a, 7b nachgeordnet. Diese Ausführungsform zeichnet sich durch eine große Puffer-
und Speicherkapazität, durch mehrere zueinander parallel geschaltete Zirkulationswasser-Kreisläufe
2a, 2b, 2c sowie durch den Kompaktwärmeübertrager 10 mit seinen vielfältigen Regelungsmöglichkeiten
aus. Diese Ausführungsform ist gleichfalls für große Anlagen mit sowohl großen Zirkulationswasser-
als auch Desinfektionswasser-Umlaufmengen geeignet. Die Zu- und Abschaltmöglichkeiten
sowohl der Zirkulationswasser-Kreisläufe 2a, 2b, 2c als auch der Speichervolumina
7a und 7b und des vorgeordneten Puffers 6a im Desinfektionswasser-Kreislauf 1 gewährleisten
wie auch die parallel geschalteten Ladepumpen 4a und 4b mit den parallel geschalteten
Wassererwärmern 3a und 3b einen äußerst energiewirtschaftlichen und flexiblen Betrieb.
1. Anlage zum Erwärmen von Brauchwasser und zum Abtöten von Legionellen in diesem Brauchwasser
mit einer Kaltwasserzuleitung zu einem ersten Wärmeübertrager zum Vorwärmen des zugeführten
Kaltwassers und zum Abkühlen des über eine Brauchwasser-Abgangsleitung herangeführten
Brauchwassers aus einem auf Desinfektionstemperatur erhitzten Desinfektionswasser-Kreislaufes,
der aus einem Wassererwärmer, einer Ladepumpe, einem Brauchwasser-Speicher und einem
Puffer besteht, wobei in Förderrichtung des Brauchwassers das Puffer über die Brauchwasser-Abgangsleitung
mit dem ersten Wärmeübertrager und von diesem mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung
zu den Zapfstellen und einer Zirkulationsleitung mit Zirkulationspumpe in Verbindung
steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) über eine Brauchwasser-Sammelleitung
(15), über einen Rückflußverhinderer (16), einen Wassermengenbegrenzer (17), die Kaltwasserzuleitung
(18) sowie über eine Zugangsleitung (23) mit der Ladepumpe (4) über den Wassererwärmer
(3) und dem Puffer (6) zu einem Gesamtkreislauf (1, 2) verbunden ist.
2. Anlage zum Erwärmen von Brauchwasser und zum Abtöten von Legionellen in diesem Brauchwasser
mit einer Kaltwasserzuleitung zu einem ersten Wärmeübertrager zum Vorwärmen des zugeführten
Kaltwassers und zum Abkühlen des über eine Brauchwasser-Abgangsleitung herangeführten
Brauchwassers aus einem auf Desinfektionstemperatur erhitzten Desinfektionswasser-Kreislaufes,
der aus einem Wassererwärmer, einer Ladepumpe, einem Brauchwasser-Speicher und einem
Puffer besteht, wobei in Förderrichtung des Brauchwassers das Puffer über die Brauchwasser-Abgangsleitung
mit dem ersten Wärmeübertrager und von diesem mit einer Brauchwasser-Verteilungsleitung
zu Zapfstellen und einer Zirkulationsleitung mit Zirkulationspumpe in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Wärmeübertrager (10) in an sich bekannter Weise über eine Vorlauf-Verbindungsleitung
(74) und einen zweiten Wärmeübertrager (75) mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung
(11) zu den Zapfstellen (12), über eine Brauchwasser-Sammelleitung (15), über einen
Rückflußverhinderer (16), einen Wassermengenbegrenzer (17) sowie über den zweiten
Wärmeübertrager (75), eine Rücklauf-Verbindungsleitung (76) und über eine Zugangsleitung
(23) mit der Ladepumpe (4) über den Wassererwärmer (3) und dem Puffer (6) zu einem
Gesamtkreislauf (1, 2) verbunden ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zapfruhe die über die Förderleistung der Zirkulationspumpe (14) hinausgehende
Förderleistung der Ladepumpe (4) das im Brauchwasser-Speicher (5) befindliche Speichervolumen
(7) über eine Verbindungsleitung (30) zu diesem ansaugt und stets wieder im Desinfektionswasser-Kreislauf
(1) auf Desinfektionstemperatur erhitzt.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brauchwasser-Speicher (5) in an sich bekannter Weise zugleich als Reaktionsbehälter
(5) ausgebildet ist, in dessen oberen Teil sich ein Reaktionsvolumen (6) als Puffer
(6) und in dessen unterem Teil sich das Speichervolumen (7) befindet.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der im Brauchwasser-Speicher (5) befindliche Puffer (6) durch einen oder mehrere
vorgeordnete Puffer (6, 6a) und/oder das Speichervolumen (7) durch einen oder mehrere
in Strömungsrichtung der Ladepumpe (4, 4a, 4b) nachgeordnete Warmwasser-Speicher (5,
7a, 7b, 7c, 8) vergrößert ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Desinfektionswasser-Kreislauf (1) mehrere Ladepumpen (4a, 4b) entweder einem
gemeinsamen Wassererwärmer (3) in Parallelschaltung oder jeweils einem eigenen Wassererwärmer
(3a, 3b) zugeordnet sind.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Desinfektionswasser-Kreislauf (1) mehrere parallel zueinander geschaltete
Ladepumpen (4a, 4b) einem oder mehreren hintereinander geschalteten Reaktionsbehälter(n)
(5, 5a, 5b) zugeordnet sind oder jeweils einen eigenen, zum jeweils anderen parallel
geschalteten Reaktionsbehälter (5a, 5b) beaufschlagen.
8. Anlage nach Anspruch 1 und 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kaltwasserzuleitung (18) zum ersten Wärmeübertrager (10) ein Kaltwassermengen-Regelventil
(20) angeordnet ist, dessen zweiter Weg (20b) über eine Zwischenleitung (21) mit dem
ersten Wärmeübertrager (10) und aus diesem (10) heraus über eine Verbindungsleitung
(22) wie der dritte Weg (20c) mit der Zugangsleitung (23) zum Brauchwasser-Speicher
(5) verbunden ist.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kaltwassermengen-Regelventil (20) von einem Temperaturfühler (24) regelbar
ist, der in der Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) zu den Zapfstellen (12) angeordnet
ist.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kaltwasserzuleitung (18) in Strömungsrichtung vor dem Kaltwassermengen-Regelventil
(20) ein Sicherheits-Regelventil (19) angeordnet ist, welches von einem Temperaturfühler
(25) im Reaktionsbehälter (5) in der Nähe der Brauchwasser-Abgangsleitung (9) drosselbar
oder schließbar ist, falls im Desinfektionswasser-Kreislauf (1) die niedrigst zulässige
Desinfektionstemperatur des Speichervolumens (7) im Reaktionsbehälter (5) unterschritten
ist.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung vor dem Wassermengenbegrenzer (17) und dem Rückflußverhinderer
(16) in der Brauchwasser-Sammelleitung (15) ein Zirkulationswasser-Verteilventil (33)
angeordnet ist, dessen dritter Weg (33c) entweder über eine erste Bypass-Leitung (34)
mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) zu den Zapfstellen (12) oder über eine
zweite Bypass-Leitung (37) und einem ersten Zirkulationswassermengen-Regelventil (38)
mit einer Heizschlange (39) in Verbindung steht, die im Grenzbereich (40) zwischen
Reaktionsvolumen (6) und Speichervolumen (7) im Reaktionsbehälter (5) angeordnet ist.
12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Zirkulationswasser-Verteilventil (33) entweder in Abhängigkeit von der Desinfektionstemperatur
im Desinfektionswasser-Kreislauf (1) von einem zwischen Ladepumpe (4) und Speichervolumen
(7) angeordneten Temperaturfühler (35) oder in Abhängigkeit von der Zeit über eine
Zeitschaltuhr (36) dergestalt regelbar ist, daß die Gesamtzirkulationswassermenge
oder nur eine Teilmenge dieses Wassers aus dem Zirkulationswasser-Kreislauf (2) zum
ersten Wärmeübertrager (10) freizugeben und die übrige Gesamtzirkulationswasser- oder
Teilmenge entweder über die erste Bypass-Leitung (34) in die Brauchwasser-Verteilungsleitung
(11) zu den Zapfstellen (12) oder über die zweite Bypass-Leitung (37) in die Heizschlange
(39) förderbar ist.
13. Anlage nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zirkulationswassermengen-Regelventil (38) in der zweiten Bypass-Leitung
(37) in Abhängigkeit von einem Temperaturfühler (47) in der Brauchwasser-Abgangsleitung
(9) aus dem Reaktionsbehälter (5) regelbar ist.
14. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladepumpe (4), die Zirkulationspumpe (14) und eine Heizmedium-Pumpe (83)
jeweils in Abhängigkeit von Temperaturfühlern (41, 42, 69, 82, 84, 85) in der Brauchwasser-Abgangsleitung
(9), im Brauchwasser-Speicher (5), in der Verbindungsleitung (30) und in einer Heizmediumleitung
(26) des Wassererwärmers (3) schaltbar sind.
15. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 14 und 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in der Brauchwasser-Sammelleitung (15) in Strömungsrichtung vor dem zweiten Wärmeübertrager
(75) ein zweites Zirkulationswassermengen-Regelventil (78) angeordnet ist, dessen
erster Weg (78a) mit dem Wassermengenbegrenzer (17), dessen zweiter Weg (78b) mit
dem zweiten Wärmeübertrager (75) und dessen dritter Weg (78c) mit der Rücklauf-Verbindungsleitung
(76) verbunden ist.
16. Anlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Zirkulationswassermengen-Regelventil (78) von einem Temperaturfühler
(79, 81) in der Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) zu den Zapfstellen (12) regelbar
ist.
17. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Wärmeübertrager (10) von der Brauchwasser-Abgangsleitung (9) und der
Kaltwasserzuleitung (18) entweder im Gleichstrom oder im Gegenstrom beaufschlagbar
ist.
18. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Brauchwasser-Verteilungsleitungen (11) und Brauchwasser-Sammelleitungen
(15) mit jeweils getrennten Zapfstellen (12) und Zirkulationspumpen (14a, 14b, 14c)
zu getrennten Zirkulations-Wasserkreisläufen (2a, 2b, 2c) zueinander parallel geschaltet
sind.
19. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Wärmeübertrager (10, 75) für sich oder gemeinsam mit dem
oder den Wassererwärmern (3, 3a, 3b) und Ladepumpen (4, 4a, 4b) sowie mit einem oder
mehreren Reaktionsbehältern (5a, 5b) des Desinfektions-Kreislaufes (1) zu einem Kompaktgerät
zusammenschließbar ist.
20. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und/oder der zweite Wärmeübertrager (10, 75) aus insgesamt drei kompakt
zusammengefaßten Teilwärmeübertragern (10a, 10b, 10c) besteht, von denen der erste
(10a) an seinem Eingang mit der Brauchwasser-Abgangsleitung (9) und an seinem Ausgang
mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung (11), der zweite (10b) an seinem Eingang mit
der Kaltwasserzuleitung (18) und an seinem Ausgang mit der Zugangsleitung (23) zum
Brauchwasser-Speicher (5) und der dritte Teilwärmeübertrager (10c) mit seinem Eingang
an die Brauchwasser-Sammelleitung (15) und mit seinem Ausgang an die Zugangsleitung
(23) zum Brauchwasser-Speicher (5) angeschlossen sind.
21. Anlage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Wassermengenbegrenzer (17) und dem Eingang zum dritten Teilwärmeübertrager
(10c) das zweite Zirkulationswassermengen-Regelventil (78) mit seinem ersten (78a)
und dritten Weg (78c) angeordnet ist, während der zweite Weg (78b) mit der Zugangsleitung
(23) verbunden ist.
22. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) mit der Zirkulationspumpe (14) und der
Brauchwasser-Sammelleitung (15) einen Verteiler-Kreislauf (48) bilden, aus welchem
eine oder mehrere Stichleitungen (49 bis 52) zu sekundären Verteilervorrichtungen
(53 bis 56) abzweigen.
23. Anlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Verteiler-Kreislauf (48) mindestens eine erste Stichleitung (49) abzweigt,
die mit elektrischen Begleitheizungen (57) versehen zu einzelnen Entnahmestellen (12)
führt.
24. Anlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Verteiler-Kreislauf (48) mindestens eine zweite Stichleitung (50) zu
einer aus einer sekundären Verteilungsleitung (58) zu Zapfstellen (12), einer Zirkulationspumpe
(59), einer UV-Strahlungseinrichtung (60) und einem dritten Wärmeübertrager (61) bestehenden
sekundären Verteilervorrichtung (54) mit hoher Umwälzleistung führt, dessen Zirkulations-Wärmeverluste
über den dritten Wärmeübertrager (61) sowie über ein Warmwasser-Verteilerventil (62)
aus dem Verteiler-Kreislauf (48) ausgleichbar sind.
25. Anlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Verteiler-Kreislauf (48) eine oder mehrere Stichleitungen (51, 52) zu
einem oder mehreren in sich geschlossenen, mit Zapfstellen (12) versehenen sowie je
aus einer Zirkulationspumpe (63, 64), einer Zirkulationsleitung (65) und einem vierten
Wärmeübertrager (66) bestehenden sekundären Verteiler-Kreislauf (68) führt, der über
den vierten Wärmeübertrager (66) mit einem sekundären, aus einem Wassererwärmer (67)
und einem Reaktionsbehälter (70) bestehenden Desinfektionswasser-Kreislauf (71) verbunden
ist, in welchem die Zirkulationspumpe (63, 64) zugleich die Ladepumpe ist.
26. Anlage nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Eintritt der Zirkulationsleitung (65) in den vierten Wärmeübertrager
(66) ein weiteres Zirkulationswasser-Regelventil (72) angeordnet ist, welches in Abhängigkeit
von einem Temperaturfühler (73) regelbar ist.
27. Anlage nach Anspruch 25 und 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Zirkulationswasser-Regelventil (72) als ein über eine Zeitschaltuhr (93)
und den Temperaturfühler (73) steuerbares Drei-Wege-Ventil ausgebildet ist, dessen
erster Weg (72a) mit der Zirkulationsleitung (65), dessen zweiter Weg (72b) mit dem
vierten Wärmeübertrager (66) und dessen dritter Weg (72c) über eine Verbindungsleitung
(90) mit einer vom vierten Wärmeübertrager (66) zur Stichleitung (52) führenden Verbindungsleitung
(91) verbunden ist, hinter deren Verbindungspunkt (92) in Strömungsrichtung der Temperaturfühler
(73) angeordnet ist.
28. Anlage nach den Ansprüchen 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wassererwärmer (67) bei fehlendem, ansteigendem Temperaturniveau des Heizmediums
ein Wassererwärmer (96) und dessen Temperaturfühler (97) nachgeschaltet ist.