(19)
(11) EP 0 594 090 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
02.01.1997  Patentblatt  1997/01

(21) Anmeldenummer: 93116757.1

(22) Anmeldetag:  16.10.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B65H 31/34

(54)

Positioniervorrichtung für Stückgut

Device for positioning articles

Dispositif de positionnement d'objets


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES IT LI

(30) Priorität: 21.10.1992 DE 4235413

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.04.1994  Patentblatt  1994/17

(73) Patentinhaber: bielomatik Leuze GmbH + Co
D-72639 Neuffen (DE)

(72) Erfinder:
  • Mantovani, Gianni
    I-Bologna (IT)
  • Seefeldt, Joachim
    D-72639 Neuffen (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Ruff, Beier, Schöndorf und Mütschele 
Willy-Brandt-Strasse 28
70173 Stuttgart
70173 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 373 331
DE-A- 2 702 737
DE-U- 9 109 971
GB-A- 1 558 688
CH-A- 625 183
DE-A- 3 221 601
FR-A- 2 520 337
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Positioniervorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Mit ihr kann Stückgut in einer vorbestimmten Bewegungsbahn bzw. einer lagefesten Position z.B. so bereitgestellt werden, daß es nach einer, zwei oder drei rechtwinklig zueinander stehenden Raumachsen gegenüber einer Referenzebene oder einem Referenzpunkt bzw. einer Basis ausgerichtet ist.

    [0002] Stückgut kann, in mindestens einer der Raumachsen gesehen, unregelmäßige bzw. regelmäßige abgerundete bzw. eckige Form, insbesondere Außenform, haben, z.B. dreieckförmig, rechteckig, quadratisch und ähnlich sein. Ferner kann das Stückgut wenigstens bei Anlage an einer Grundfläche im wesentlichen biegesteif sowie quer zur Grundfläche im wesentlichen inkompressibel, jedoch etwa parallel zur Grundfläche nicht schubsteif, sondern verformbar sein, wie dies z.B. bei Stückgut aus einer Vielzahl von gleich großen und kantenbündig in einem Stapel aufeinander liegenden Blattlagen der Fall ist, welche gegeneinander parallel zu ihren Ebenen verschoben bzw. quer zu ihren Ebenen voneinander abgehoben werden können.

    [0003] Im durch die Gewichtskraft der Blattlagen zusammengepreßten Zustand bildet das Stückgut jedoch einen streng rechteckig begrenzten Quader, der in hohem Maße verformungssteif sein kann, obwohl seine Einzelschichten Dicken von weniger als zwei oder ein Zehntel Millimeter haben und im Falle von Papier bzw. papierähnlichen Werkstoffen eine wesentlich höhere Flexibilität als z.B. metallische Werkstoffe etwa gleicher Abmessungen aufweisen.

    [0004] Stückgut wird insbesondere zum Zwecke einer folgenden Be- bzw. Verarbeitung ausgerichtet. Z.B. wird das Stückgut gegenüber einer Verpackungsstation ausgerichtet, in welcher es in genau vorbestimmter Lage mit einer noch im wesentlichen ausgebreiteten flexiblen Verpackungs-Umhüllung zusammengeführt und diese dann um das Stückgut herumgeschlagen wird. Dies kann z.B. dadurch erfolgen, daß das Stückgut zwischen kastenförmig angeordneten Wänden ausgerichtet wird und dabei seine vier quer zu einer Basisfläche sowie im rechten Winkel und parallel zueinanderliegenden Außenseiten an den Wandinnenseiten gleiten können.

    [0005] Die EP-A-0 373 331 zeigt eine Querausrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit trichterförmig aufeinander zulaufenden Endlosbändern, welche an ihren Rückseiten mit Führungsteilen unnachgiebig abgestützt sind, so daß sie unter der Eingriffskraft ihres Eingriffes in das Stückgut nicht nachgeben können.

    [0006] Die DE-A-2 702 737 zeigt eine Führungsstrecke für Stückgut mit zwei parallelen, seitlichen Führungsbändern, wobei eine Querausrichtung hier nicht vorgesehen ist, sondern lediglich eine seitliche Führung, Halterung bzw. Stützung.

    [0007] Der Erfindung liegt des weiteren als Aufgabe zugrunde, eine Positioniervorrichtung zu schaffen, bei welcher Nachteile bekannter Ausbildungen bzw. der beschriebenen Art vermieden sind und die insbesondere bei geringer Belastung des Stückgutes eine erhöhte Arbeitsgeschwindigkeit gewährleistet.

    [0008] Erfindungsgemäß sind die Merkmale des Patentanspruches 1 vorgesehen. Die Ausrichtung kann dadurch erfolgen, daß Ausrichtflächen an eng begrenzten Zonen des Stückgutes angreifen und dadurch in das Stückgut Ausrichtkräfte einleiten, die etwa parallel zu einer, zwei oder drei der Raumachsen je nach Abweichung vom gewünschten Ausrichtzustand entgegengesetzt ausrichtend wirken können.

    [0009] Vorteilhaft werden dabei zwei oder drei etwa rechtwinklig zueinander bzw. parallel zu den Raumachsen liegende Ausrichtbewegungen einander so überlagert, daß sich zwischen mindestens zwei Ausrichtbewegungen hinsichtlich des Bewegungsweges ein Untersetzungsverhältnis zwischen 5 : 1 und 18 : 1, insbesondere zwischen 10 : 1 und 14 : 1, ergibt, wobei je nach Höhe der Ausrichtwiderstände zwischen diesen Grenzwerten jedes ganzzahlige Vielfache vorteilhaft sein kann.

    [0010] Die Ausrichtung entlang des relativ längeren Bewegungsweges kann gleichzeitig zum Transport des Stückgutes dienen, beispielsweise zu einer durch Anschlag und/oder Unterbrechung des Antriebes bestimmten ausgerichteten Bereitstellungslage. Simultan mit dieser Förderbewegung wird dann das Stückgut in einer Richtung quer dazu um einen relativ wesentlich kleineren weg ausgerichtet und ggf. in einer weiteren Richtung quer zu beiden zuvor genannten Richtungen um einen relativ nochmals kleineren weg ausgerichtet, nämlich quer zu seiner Basisfläche.

    [0011] Diese letzte Ausrichtung kann in einfacher Weise dadurch erfolgen, daß das Stückgut mit seiner Basisfläche auf eine entsprechend ausgerichtete Grundfläche geschoben wird. Durch diese Ausbildung braucht die Ausricht-Basis nicht gegenüber dem Vorrichtungs-Sockel bewegt zu werden, sondern es kann das Stückgut bewegt und dadurch gleichzeitig von einer Station, z.B. einem Stapelbilder, zu einer weiteren Arbeitsstation überführt werden, in welcher es dann nach zwei zur Grundfläche etwa parallelen Raumachsen genau ausgerichtet ankommt und stillgesetzt wird.

    [0012] Die Ausrichtbewegungen erfolgen vorteilhaft nicht in einer vertikalen, sondern in einer davon abweichenden, z.B. annähernd horizontalen Richtung, wobei die Grundfläche vorteilhaft von einer vertikalen Lage abweicht, nämlich als Tragfläche zur Aufnahme des Gewichtes an der Unterseite des Stückgutes liegt. Im Falle eines in einer Richtung bzw. Ebene auf Schub nachgiebigen Stückgutes liegen zweckmäßig zwei Ausrichtbewegungen etwa parallel zu dieser Richtung oder Ebene bzw. im Falle von Stapellagen parallel zu deren Ebenen. In diesem Fall greifen die Ausrichtflächen vorteilhaft gleichmäßig über diejenige gesamte Erstreckung des Stückgutes an, die quer zu den genannten Ebenen liegt. Die Ausrichtflächen werden mit den zugehörigen Gegenflächen des Stückgutes über dessen gesamte zugehörige Erstreckung im wesentlichen gleichzeitig durch Querbewegungen in Eingriff gebracht.

    [0013] Die jeweilige Ausrichtfläche kann um eine zu ihr etwa parallele bzw. zur Grundfläche etwa rechtwinklige und höchstens mit geringem Abstand von ihr liegende Achse selbsteinstellend zumindest um wenige Winkelgrade kippbar sein, so daß sie sich unter den Anlagekräften von selbst in eine im wesentlichen ganzflächig anliegende Lage einstellen kann und nicht nur punkt- bzw. linienförmig am Stückgut anliegt. Ferner kann die Ausrichtfläche wenigstens auf einem Teil ihres Stellweges in einer Richtung weg vom Stückgut gegen eine Rückstellkraft auslenkbar sein, so daß sie auf das Stückgut verhältnismäßig weich ausrichtend wirkt. Erst am Ende ihres Stellweges wird die Ausrichtfläche dann zweckmäßig gegen solche Auslenkbewegungen formschlüssig bzw. starr abgestützt, so daß das Stückgut in dieser letzten Phase auf jeden Fall in seine vorbestimmte Ausrichtlage gezwungen wird. In dieser letzten Phase kann sich die Ausrichtfläche dabei nach außen gerichtet auf einer Bogenbahn bewegen, durch die das genannte Untersetzungsverhältnis in dieser letzten Phase reduziert wird.

    [0014] Eine besonders schnelle Arbeitsweise ist zu erreichen, wenn die Ausrichtflächen das jeweilige Stückgut von einem mit gleichmäßiger Geschwindigkeit laufenden Förderer übernehmen, der zweckmäßig eine im wesentlichen kontinuierliche Fortsetzung der Grundfläche bildet und auf dem das Stückgut dann quer zur Förderrichtung bereits grob vorausgerichtet werden kann, bevor es auf die eigentliche Grundfläche gleitet. Die Ausrichtflächen können dabei eine größere Fördergeschwindigkeit als der Förderer haben, so daß sie das Stückgut nach Art von Schiebern an der Rückseite einholen und nach dem Auflaufen auf das Stückgut dieses mit entsprechend höherer Geschwindigkeit gleitend gegenüber dem Transporteur und dem nachfolgenden Stückgut bewegen. Bei Erreichen der ausgerichteten Bereitstellungslage werden die Ausrichtflächen dann stillgesetzt, so daß sie das Stückgut weiterhin sichern und eine quer zur Grundfläche liegende Gleitführung bilden, entlang welcher das Stückgut in die Verarbeitungslage der zugehörigen Arbeitsstation überführt werden kann. Während dieses Verfahrensschrittes werden die nachfolgenden Stückgüter mit gleicher Geschwindigkeit weitergefördert, wobei die Zwischenabstände zwischen aufeinanderfolgenden Stückgütern so gewählt sind, daß die Ausrichtflächen von dem in Arbeitsposition überführten Stückgut bereits freigegeben sind, bevor sie zur Übernahme eines nachfolgenden Stückgutes wieder bewegt werden müssen.

    [0015] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
    Fig. 1
    eine erfindungsgemäße Positioniervorrichtung in Draufsicht und vereinfachter Darstellung und
    Fig. 2
    einen Bewegungsablauf der Positioniervorrichtung in schematischer Darstellung.


    [0016] Die Positioniervorrichtung 1 dient zur Zuförderung von Stückgut 2, z.B. Papier-Riese von jeweils mindestens oder mehreren 100 Blatt, zu einer Arbeitsstation, in welcher das Stückgut 2 in Ansicht auf seine Unterseite bzw. Basisfläche 3 genau ausgerichtet ankommt, so daß es durch Bewegen rechtwinklig zu seiner Basisfläche die der Arbeitsstation zugehörige Arbeitsbewegung ausführen kann. Das Stückgut 2 weist rechtwinklig zur ebenen Basisfläche 3 paarweise einander gegenüber- und im rechten Winkel zueinander liegende ebene Seitenflächen 4 bis 7 auf, die in rechtwinklig scharfen Eckzonen aneinander schließen. Der Basisfläche 3 liegt eine gleichgroße ebene Deckfläche 8 parallel gegenüber.

    [0017] Die Vorrichtung 1 weist einen z.B. gestellartigen Vorrichtungs-Sockel 9 auf, welcher eine Ausricht-Basis 10 bestimmt, gegenüber welcher das jeweilige Stückgut 2 sowohl in Draufsicht als auch in Ansicht auf jede Seitenfläche 4 bis 7 eine genauer bestimmte, feststehende Lage einnehmen soll. Die Höhenlage ist durch eine im wesentlichen ebene Grund- bzw. Eingriffsfläche 11 bestimmt, auf welcher das Stückgut 2 mit der Basisfläche 3 aufliegt. Eine genaue Ausrichtung quer zu den Seitenflächen 6, 7 ist durch eine durchgehend ebene Ausricht- bzw. Eingriffsfläche 12 bestimmt, die zur ganzflächigen Anlage der Seitenfläche 6 dient und in Ansicht auf die Grundfläche 11 in einem Abstand von dieser liegt, der in der Größenordnung eines Drittels des Abstandes zwischen den Seitenflächen 6, 7 liegen kann.

    [0018] In Bereitstellungslage gemäß Fig. 1 liegen der Ausrichtfläche 12 etwa parallele sowie ebene Ausricht- bzw. Eingriffsflächen 14 gegenüber, die für die Anlage der Seitenfläche 7 mit Flächenanteilen bestimmt sind, die nur der Hälfte bis einem Zwölftel, insbesondere einem Fünftel bis einem Zehntel der Gesamtfläche der Seitenfläche 7 entsprechen. An jede Ausrichtfläche 14 schließt in starrer Zuordnung unmittelbar eine etwa rechtwinklig dazu liegende, ebenfalls ebene Ausricht- bzw. Eingriffsfläche 13 an, die zur Anlage der jeweils zugehörigen Seitenfläche 4 bzw. 5 mit einem Flächenanteil bestimmt ist, der ebenfalls etwa in der genannten Größenordnung liegen kann. Ausrichtflächen 13 sind nur im Abstand von der Ausrichtfläche 12, nämlich im Bereich der von der Seitenfläche 7 begrenzten Eckzone des Stückgutes 2 vorgesehen, so daß dieses auf dem größten Teil seiner Erstreckung zwischen den Seitenflächen 6, 7 an den Seitenflächen 4, 5 nicht unmittelbar an Ausrichtflächen anliegt. Alle Eingriffsflächen 12 bis 14 reichen mindestens über die Gesamthöhe des Stückgutes 2.

    [0019] Mindestens eine, nämlich die Ausrichtfläche 12, ist größer als die zugehörige Seitenfläche 6, so daß sie über die Basisfläche 3, die Deckfläche 8 und/oder die Seitenfläche 4 bzw. 5 vorsteht und die Seitenfläche 6 im wesentlichen ganzflächig an ihr anliegt. Die Ausrichtfläche 12 ist durch eine Plattenfläche eines plattenförmigen Ausrichtkörpers bzw. Eingriffsgliedes 15 gebildet, das zweckmäßig im wesentlichen vertikal steht. Jeweils ein Paar aus zwei eine einspringende Eckzone begrenzenden Ausrichtflächen 13, 14 ist durch einen im Querschnitt winkelförmigen Ausrichtkörper bzw. ein Eingriffsglied 16 bzw. 17 gebildet, das als winkelförmig über seine Gesamtlänge konstant durchgehender Profilstab ausgebildet ist und sich etwa rechtwinklig zur Grundfläche 11 bzw. etwa parallel zur Ausrichtfläche 12 erstreckt. Der die breitere Ausrichtfläche 13 bildende Winkelschenkel ist länger als der die schmalere Ausrichtfläche 14 bildende Winkelschenkel. Jede Ausrichtfläche 14 liegt in Draufsicht mit einem Seitenabstand von der Grundfläche 11, während jede Ausrichtfläche 13 in der Bereitstellungslage mit einem demgegenüber wesentlichen größeren Abstand von der Ausrichtfläche 12 liegt. Der Winkel zwischen den Ausrichtflächen 13, 14 entspricht im wesentlichen genau dem Winkel zwischen den zugehörigen Seitenflächen 4, 7 bzw. 5, 7 im Bereich der Eckzone des Stückgutes 2.

    [0020] Die Ausrichtfläche 12 ist nach Art eines Endanschlages nicht durch direkten Antrieb bewegt bzw. im wesentlichen feststehend angeordnet, während die Ausrichtflächen 1, 14 jeweils mit dem Stückgut 2 quer gegen die Ausrichtfläche 12 durch Antrieb bewegbar sind. Zu diesem Zweck ist der jeweilige Ausrichtkörper 16 bzw. 17 an zwei im wesentlichen gleichen Tragorganen 18 befestigt, die quer zur Grundfläche 11 bzw. parallel zur Ausrichtfläche 12 im Abstand voneinander liegen und in deren Längsrichtung der jeweilige Ausrichtkörper 16 bzw. 17 im wesentlichen starr bzw. formschlüssig befestigt ist.

    [0021] Die Tragorgane 18 sind zweckmäßig durch Rollenketten, Zahnriemen oder dgl. gebildet, so daß sie schlupffrei angetrieben werden können. Das jeweils dem Stückgut 2 zugekehrte Trum jedes Tragorganes 18 liegt als Eingriffsträger 19 in Ansicht auf die Grundfläche 11 gemäß Fig. 1 unter einem spitzen Winkel von weniger als 30, 20, 15 oder 10° gegenüber einer zu den Flächen 11, 12 etwa rechtwinkligen Ebene bzw. zur zugehörigen Seitenfläche 4 bzw. 5 und nähert sich zur Ausrichtfläche 12 deren Mitte an. Durch diese Lage des Trums 19 ist die jeweils ausrichtend wirksame Bewegungsbahn der zugehörigen Ausrichtfläche 13, 14 bestimmt. Die Tragorgane 18 sind jeweils endlos um zwei quer zur Ausrichtfläche 12 hintereinander liegende Rück-Umlenkungen 20, 21 in Form von Kettenrädern geführt, von denen die näher bei der Ausrichtfläche 12 liegende Umlenkung einen um etwa ein Drittel kleineren Umlenkradius hat. Gegenüber der zu den Flächen 11, 12 rechtwinkligen Mittelebene der Ausrichtbasis 10 haben die Achsen 22 der vorderen, näher bei der Ausrichtfläche 12 liegenden Umlenkungen 20 einen kleineren Abstand als die Achse 23 der jeweils hinteren Umlenkung 21, wobei jedoch die gemeinsame Axialebene der Umlenkungen 22, 23 zum Trum 19 unter einem sich zur Ausrichtfläche 12 schließenden Winkel von wenigen Winkelgraden liegt. An jedem Tragorgan 18 können über dessen Länge zwei oder mehr Ausrichtkörper 16, 17 in gleichmäßigen Abständen verteilt sein, die aufeinanderfolgend zur Ausrichtung aufeinanderfolgender Stückgüter 2 wirksam werden, so daß eine schnelle Arbeitsfolge bei relativ geringen Umlaufgeschwindigkeiten und stets gleicher Umlaufrichtung möglich ist.

    [0022] Die Tragorgane 18 bzw. die Umlenkungen 20, 21 sind auf einer Konsole 24 gelagert, die am Sockel 9 quer zur Ausrichtfläche 12 bzw. etwa parallel zur Grundfläche 11 stufenlos verstellbar und in der jeweils eingestellten Lage festsetzbar sein kann. Ferner sind die Tragorgane 18 bzw. Trume 19 einschließlich der Umlenkungen 20, 21 quer zur genannten Mittelebene bzw. etwa parallel zu den Eingriffsflächen 11, 12 in entsprechender Weise verstellbar und festsetzbar. Dadurch kann die Vorrichtung 1 auf Stückgut 2 unterschiedlicher Größe eingestellt werden. Die Querverstellbarkeit kann gegenläufig z.B. durch Gestänge oder dgl. so zwangssynchronisiert sein, daß beide Trume oder Eingriffstgräger 19 stets den gleichen Abstand von der genannten Mittelebene haben.

    [0023] Die Wellen der Umlenkungen 20, 21 sind jeweils in Lagerungen 25, 26 gelagert, welche in der beschriebenen Weise verstellbar sind. Der jeweiligen hinteren Lagerung 26 ist eine Spannvorrichtung 27 zugeordnet, durch welche das zugehörige Tragorgan 18 stufenlos auf Zug gespannt und im jeweils eingestellten Spannzustand gesichert werden kann. Zwischen den beiden End-Umlenkungen 20, 21 ist das jeweilige Trum 19 an der Innenseite nicht abgestützt, sondern gegen seine Zugspannung in eine flache Bogenlage nach innen drückbar, wobei eine solche Bogenlage links in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist. Die gegen die Auslenkung wirkende federnde Kraft ist dabei unmittelbar benachbart zur jeweiligen Umlenkung 20, 21 am größten und nimmt zur Mitte der Länge des Trums 19 stetig ab, wo sie am kleinsten ist. Diese Länge ist größer als die entsprechende Länge des Stückgutes 2 und kleiner als das Doppelte davon.

    [0024] Der Ausrichtkörper 15 ist quer bzw. etwa rechtwinklig zur Ausrichtfläche 12 in einer Lagerung 28 des Sockels 9 z.B. dadurch gelagert, daß an der Rückseite des Ausrichtkörpers 15 mehrere im Abstand zueinander liegende Gleitstangen vorgesehen sind, die in Gleitbuchsen laufen. Der Ausrichtkörper 15 ist jedoch nur gegen einen verhältnismäßig großen Widerstand durch Druck gegen die Außenfläche 12 bewegbar, weil diesem Druck eine Gegenkraft 29 entgegenwirkt, z.B. eine den Ausrichtkörper 15 bei Freigabe selbstrückstellende Federanordnung. Diese Anordnung kann z.B. durch eine oder mehrere pneumatische Kolbenfedern gebildet und ihre Widerstandskraft bzw. Federcharakteristik zur Anpassung an das Gewicht, die Reibungswiderstände oder dgl. des Stückgutes 2 stufenlos veränderbar sein.

    [0025] An die von der Ausrichtfläche 12 entfernte Seite der Grundfläche 11 schließt ein etwa in der genannten Mittelebene liegender Transporteur 30 für das Stückgut 2 an, der z.B. durch das obere Trum eines Band-Transporteurs gebildet sein kann und dessen den Basisflächen 3 zugehörige Tragfläche wenigstens im Bereich benachbart zur Grundfläche 11 mit dieser etwa in einer Ebene bzw. demgegenüber geringfügig höher liegt. Die Grundfläche 11 ist durch einen quer bzw. rechtwinklig zu ihr bewegbaren Hubtisch gebildet, der als Eingriffsglied 32 aus der gegenüber dem Transporteur 30 etwa ebenengleichen Bereitstellungslage um einen Betrag angehoben werden kann, der größer als der Abstand zwischen der Basisfläche 3 und der Deckfläche 8 des Stückgutes 2 ist. Die Gleit- bzw. Eingriffsflächen 12 bis 14 stehen etwa gleich weit und weiter als das Stückgut 2 über die Grundfläche 11 vor, jedoch kann der Hubtisch 32 bzw. die Grundfläche 11 über die zugehörigen Enden der Gleitflächen hinausbewegt werden.

    [0026] Das vordere Ende des Transportbandes läuft so über eine Umlenkung 31, daß es in Ansicht gemäß Fig. 1 nur einen kleinen Spaltabstand von der zugehörigen Kante der Grundfläche 11 hat und dadurch eine Übergabestation 33 gebildet ist, an welcher das Stückgut 2 vom bewegten Transporteur 30 so auf die feststehende Grundfläche 11 bewegt werden kann, daß es vom Transporteur 30 vollständig freikommt. In Bereitstellungslage ist die Grundfläche 11 bzw. der Hubtisch 32 gegenüber einer bis allen Seitenflächen 4 bis 7 des Stückgutes 2 mit Abstand nach innen versetzt, wobei der Abstand von den Seitenflächen 4, 5 kleiner als der Abstand von der Seitenfläche 6 sein und die zugehörige Außenkante mit der Seitenfläche 7 etwa so fluchten kann, daß sie über diese nicht vorsteht. Die Breite der Tragfläche des Transporteurs 30 ist ebenfalls schmaler als die des Stückgutes 2 und auch als die der Grundfläche 11, so daß das Stückgut 2 beiderseits seitlich über den Transporteur 30 annähernd gleich weit frei bzw. ununterstützt vorsteht, was in Fig. 1 übertrieben dargestellt ist. Die Grundfläche 11 bzw. der Tisch 32 ist zweckmäßig aus ebenengleichen bzw. aneinanderschließenden Formatteilen zusammengesetzt. Durch Herausnehmen oder Hinzufügen solcher Formatteile kann die Grundfläche 11 an unterschiedliche Grundrisse von Stückgut 2 angepaßt werden.

    [0027] Der Transporteur 30 fördert das Stückgut 2 in Förder- bzw. Laufrichtung 34 rechtwinklig zur Ausrichtfläche 12 mit konstanter Geschwindigkeit und gleichen Zwischenabständen, die etwa dem Ein- bis Zweifachen der zugehörigen Erstreckung des Stückgutes 2 bzw. der Länge der Trume 19 entsprechen, wobei die etwa rechtwinklig zur Laufrichtung 34 liegende Seitenfläche 6 die vordere und die davon abgekehrte parallele Seitenfläche 7 die hintere Seitenfläche bildet, während die Seitenflächen 4, 5 etwa parallel zur Laufrichtung 34 liegen. Sobald das Fördergut 2 in den Bereich zwischen den beiden einander gegenüberstehenden Umlenkungen 21 gelangt ist, werden die bis dahin stillstehenden Tragorgane 18 durch Antrieb in dem Sinne in Bewegung versetzt, daß sie im Bereich der Trume 19 etwa in gleicher Richtung wie der Transporteur 30 laufen. Die zur Ausrichtung bestimmten Ausrichtkörper 16, 17 werden dabei über den größten Teil der Umlenkungen 21 so bewegt, daß die Ausrichtflächen 14 zunächst im Abstand hinter der hinteren Seitenfläche 7 liegen. Während des Laufes um die Umlenkungen 21 nähern sich dabei die Ausrichtflächen 13, 14 zunächst mit einer Geschwindigkeit seitlich bzw. quer zur Förderrichtung 34 dem Stückgut 2 an, die größer als die Geschwindigkeitskomponente parallel zur Laufrichtung 34 ist, wobei diese Geschwindigkeitskomponente zunächst kleiner als die Fördergeschwindigkeit des Transporteurs 30 ist.

    [0028] Im weiterne Verlauf nimmt die Annäherungsgeschwindigkeit ab und die Förderkomponente der Ausrichtflächen 13, 14 zu, bis sie beim Verlassen der Umlenkung 21 denjenigen Wert erreicht haben, der der Bewegungsrichtung und Bewegungsgeschwindigkeit des Trums 19 entspricht und über dessen Länge im wesentlichen konstant ist. Beim Verlassen der Umlenkung 21 liegen die Ausrichtflächen 13, 14 noch im Abstand hinter der Seitenfläche 7, jedoch ist ihre Geschwindigkeit in Förderrichtung 34 größer als die des Transporteurs 30.

    [0029] In Fig. 2 sind die Bewegungen bzw. Bewegungskomponenten als Geschwindigkeitsvektoren angegeben, nämlich die schräge Stellbewegung der Ausrichtflächen 13, 14 im Bereich des Trums 19 mit dem Pfeil 35, die Förderbewegung des Transporteurs 30 mit dem Vektor 36, die parallel zur Förderrichtung 34 liegende Bewegungskomponente der Ausrichtflächen 13, 14 mit dem Vektor 37 und die quer zur Förderrichtung 34 liegende Bewegungskomponente mit dem Vektor 38. Aufgrund der gegenüber der Bewegung 36 schnelleren Bewegung 37 holen die Ausrichtflächen 14 die hintere Seitenfläche 7 nach Verlassen der Umlenkungen 21 im Bereich zwischen der ersten Hälfte und dem ersten Drittel der Trume 19 ein und legen sich an diese an, wobei sie zunächst noch nur über einen Teil ihrer Breite anliegen, während die Ausrichtflächen 13 noch im Abstand von den Seitenflächen 4, 5 liegen.

    [0030] Die Ausrichtflächen 14 schieben dann das Stückgut 2 auf dem als Gleitfläche wirkenden und mit der geringeren Geschwindigkeit 36 weiterlaufenden Transporteur 30 mit der größeren Geschwindigkeit 37 vor, wobei sie entlang der Seitenfläche 7 nach innen gleiten. Das Stückgut 2 ist zwar auf dem Transporteur 30 bereits vorausgerichtet, jedoch lediglich innerhalb größerer Toleranzen in Bezug auf die seitliche Ausrichtung quer zur Förderrichtung 34 sowie in Bezug auf seine Drehlage um eine zur Förderebene rechtwinklige Achse.

    [0031] Liegt das Stückgut 2 geringfügig verdreht auf dem Transporteur 30, so kommt zunächst nur eine der beiden Ausrichtflächen 14 in Eingriff mit der Seitenfläche 7 und verdreht das Stückgut 2 auf dem Transporteur 30 gleitend, bis auch die andere Ausrichtfläche 14 in Eingriff kommt, so daß vor der seitlichen Ausrichtung eine erste Drehausrichtung erfolgt. Liegt das Stückgut 2 quer zu den Seitenflächen 4, 5 versetzt auf dem Transporteur 30, so kommt noch im Bereich des unabgestützt freilaufenden Trums 19 nur eine der Ausrichtflächen 13 in Eingriff mit der zugehörigen Seitenfläche 4 bzw. 5 und verschiebt das Stückgut 2 auf dem Transporteur 30 gleitend in Richtung der anderen Seitenfläche 5 bzw. 4, wobei in diesem Fall keine ruhende Reibung überwunden werden muß, weil aufgrund der schnelleren Förderbewegung 37 bzw. der Drehbewegung bereits eine Relativbewegung zwischen Stückgut 2 und Transporteur 30 gegeben ist.
    Während dieser Ausrichtphase kann der zwischen den Umlenkungen 20, 21 freilaufende Ausrichtkörper 16 bzw. 17 unter dem vom Stückgut 2 ausgehenden Ausrichtwiderstand geringfügig ausweichen, weil das Trum 19 unter dem Druck gegen die Ausrichtfläche 13 in die strichpunktiert angedeutete Bogenbahn überführt werden kann, aus welcher es bei Freigabe federnd in die geradlinig gestreckte Lage zurückkehrt.

    [0032] Aufgrund der schrägen Laufbahn des Ausrichtkörpers 16, zu welcher die Ausrichtfläche 13 etwa parallel und die Ausrichtfläche 14 etwa rechtwinklig liegt, kann die Ausrichtfläche 14 zunächst nur mit einem Teil ihrer Breite, nämlich im Anschluß an die Seitenfläche 4 bzw. 5 in Eingriff mit der Seitenfläche 7 gelangen, während danach die Ausrichtfläche 13 zunächst nur mit einem an ihr vorderes Ende anschließenden Teil ihrer Breite in Eingriff mit der zugehörigen Seitenfläche 4 bzw. 5 gelangt. Aufgrund der inneren Flexibilität des Tragorganes 18 bzw. aufgrund des Gelenkspieles zwischen den Kettengliedern kann der Ausrichtkörper 16, 17 aber auch so gelagert sein, daß er sich von selbst so auf die jeweilige Seitenfläche 4, 5, 7 einstellt, daß seine Ausrichtflächen 13, 14 bei der ersten Berührung parallel zur jeweils zugehörigen Seitenfläche ausrichtet werden. Hierzu kann der Ausrichtkörper 16 bzw. 17 z.B. um eine zu beiden Ausrichtflächen 13, 14 etwa parallele bzw. zur Grundfläche 11 etwa rechtwinkligen Kippachse 40 gegenüber dem Tragorgan 18 selbsteinstellend schwenkbar gelagert sein, wobei diese Kippachse 40 zweckmäßig in einem Bereich zwischen der Mitte der Breite der Ausrichtfläche 13 und deren Übergang in die Ausrichtfläche 14 liegt.

    [0033] In der Bereitstellungslage liegt der Ausrichtkörper 16 bzw. 17 jedoch nicht im Bereich des freien Trums 19, sondern annähernd am Umfang der zugehörigen Umlenkung 20, so daß er hier gegen Bewegungen weg vom Stückgut 2 formschlüssig abgestützt ist. In der letzten Bewegungphase läuft der Ausrichtkörper 16, 17 nämlich unter der progressiv zunehmenden federnden Kraft auf die Umlenkung 20 auf, so daß er ggf. aus der strichpunktiert angedeuteten Bogenbahn mit einer erhöhten Ausrichtgeschwindigkeit 38 entlang dem Umfang der Umlenkung 20 zur genannten Mittelebene formschlüssig bewegt wird und dadurch in dieser letzten Bewegungsphase die genaue Ausrichtung zwangsläufig erfolgt. Wie die hinteren Umlenkungen 21 liegen auch die vorderen Umlenkungen 20 in einer gemeinsamen, zur Förderrichtung 34 etwa rechtwinkligen Axialebene 44, und in der Bereitstellungslage geht die Axialebene 44 durch die Ausrichtflächen 13, insbesondere etwa durch die Mitte von deren Breite, weshalb die Axialebene 44 gegenüber der in Bereitstellungslage stehenden Seitenfläche 7 geringfügig nach vorn versetzt ist.

    [0034] Die Ausrichtkörper 16, 17 werden durch einen gemeinsamen Antrieb 39 synchron und gegeneinander in Förderrichtung 34 genau ausgerichtet angetrieben, wobei der Antrieb zweckmäßig auf die vorderen Umlenkungen 20 so wirkt, daß die Trume 19 gezogen werden. Der Antrieb 39 kann etwa in der Achse einer vorderen Umlenkung 20 liegen, und die Umlenkungen 20 können über ein nicht näher dargestelltes Getriebe schlupffrei miteinander antriebsverbunden sein.

    [0035] Dem Antrieb 39 ist eine Steuervorrichtung 41 zugeordnet, welche die Bewegung der in Eingriff mit dem Stückgut 2 stehenden Ausrichtkörper 16, 17 dann stillsetzt, wenn die ausgerichtete Bereitstellungslage erreicht ist. In dieser Lage ist das Stückgut mit seiner vorderen Seitenfläche 6 gegen die Ausrichtfläche 12 aufgelaufen. Ist das Stückgut 2 bei diesem Auflauf eventuell noch geringfügig verdreht, so läuft es zunächst nur einseitig auf die Ausrichtfläche 12 auf und gleitet entlang dieser unter einer gleitenden ggf. weitere Drehung auf der Grundfläche 11, bis die Seitenfläche 6 ganzflächig an der Ausrichtfläche 12 anliegt. Gleichzeitig nimmt die Seitenfläche 6 die Ausrichtfläche 12 entgegen der Gegenkraft 29 mit, durch welche das Stückgut 2 gegen die Ausrichtflächen 14 gepreßt wird. Die Gegenkraft 29 kann auf die Ausrichtfläche 12 in Form beispielsweise einer vorgespannten Federkraft auch bereits in der Ausgangsstellung wirken, in welcher die Ausrichtfläche 12 durch das Stückgut 2 noch nicht belastet ist. Zur Antriebssteuerung ist auch eine Kurvensteuerung bzw. ein Kurvengetriebe mit einer Stillstandsphase denkbar. Von der Lage der Ausrichtfläche 12 kann ein Steuersignal abgeleitet werden, aufgrund dessen die Steuervorrichtung 41 die Ausrichtkörper 16, 17 genau bei Erreichen der ausgerichteten Bereitstellungslage stillsetzt, so daß diese Stillsetzung nicht durch einen vom Stückgut 2 ausgehenden Widerstand erfolgt.

    [0036] In der Bereitstellungslage bilden die Ausrichtflächen 12 bis 14 einen zur Grundfläche 11 rechtwinkligen und gegenüber der Dicke des Stückgutes 2 wesentlich längeren Förderschacht, der im Bereich zweier einander quer gegenüberliegender Eckzonen durch verhältnismäßig schmale Winkelführungen, nämlich die Ausrichtflächen 13, 14, und im Bereich der davon entfernten Querfläche 6 durch eine ebene Gleitfläche, nämlich die Ausrichtfläche 12, begrenzt ist. Zwischen diesen Gleitflächen, die nur einen Bruchteil der Seitenflächen 4, 5, 7 einnehmen, liegt das Stückgut 2 völlig frei.

    [0037] Im Abstand oberhalb des Stückgutes 2 kann eine Einrichtung vorgesehen sein, durch welche ein Verpackungspapier oder dgl. in einer etwa eben ausgebreiteten Lage so bereitgehalten werden kann, daß es im Abstand oberhalb des oberen Endes des Schachtes etwa parallel zur Basisfläche 3 bzw. zur Deckfläche 8 liegt. Beim Anheben des ausgerichteten Stückgutes 2 mit dem Hubtisch 32 stößt dieses mit seiner Decklage 8 gegen die Unterseite des Packpapieres und nimmt dieses nach oben mit, so daß es nach unten seitlich über die Seitenflächen 4 bis 7 und dann an die Basisfläche 3 geschlagen werden kann, die wegen der begrenzten Größe der Grundfläche 11 im Randbereich frei liegt. Das vollständig aus dem offenen Ende des Förderschachtes herausgehobene und so umhüllte Stückgut 2 wird dann im Randbereich abgestützt, so daß der Hubtisch 32 wieder in seine Ausgangslage abgesenkt werden kann und dann in der beschriebenen Weise das nächste nachfolgende Stückgut 2 ausgerichtet übernimmt. Die Ausrichtkörper 15 bis 17 bilden somit einen aus einem aufgeweiteten Zustand in einen verengten Bereitstellungszustand überführbaren Gleitschacht, wobei die Verengungsbewegung der Ausrichtkörper 16, 17 in der beschriebenen Weise schräggerichtet ist und die Schachtbegrenzungen 12 bis 14 mit Vorspannung an mindestens zwei voneinander abgekehrten Seitenflächen 6, 7 anliegen können.

    [0038] Die Tragorgane 18 und die Umlenkungen 20, 21 können hinter bzw. unter der Ebene der Grundfläche 11 bzw. der Förderebene des Transporteurs 30 liegen, so daß nur die Ausrichtkörper 16, 17 über diese Ebene frei vorstehen. Zweckmäßig sind die genannten Bauteile im wesentlichen verkapselt in einem Gehäuse 42 angeordnet, wobei zweckmäßig beiderseits der Förderbahn gesonderte Gehäuse für die beiden Ausrichteinheiten vorgesehen sind.

    [0039] Liegen die genannten Bauteile vollständig unterhalb der Förderebene, so können die Ausrichtkörper 16, 17 durch Öffnungen in Stirnwänden dieser Gehäuse vorstehen. Es ist aber auch denkbar, das jeweilige Gehäuse 42 so auszubilden, daß es in seiner Umfangswandung einen Durchtritt 43 in Form einer Öffnung aufweist, durch welche der jeweilige Ausrichtkörper 16 bzw. 17 dann aus dem Gehäuse 42 austritt, wenn er sich über die Umlenkung 21 in den Bereich des Trums 19 bewegt, so daß der Ausrichtkörper 16 bzw. nur über den für die Ausrichtung wirksamen Stellweg außerhalb des Gehäuses liegt. Nach einem Teil des Umlaufes über die Umlenkung 20 tritt der Ausrichtkörper 16 bzw. 17 dann wieder in das Gehäuse 42 ein, in welchem er während des gesamten Rücklaufes entlang des gegenüberliegenden Trums liegt.

    [0040] Jeder der genannten Bauteile bzw. jede der Anordnungen kann nur ein einziges Mal oder zwei bzw. mehrfach vorgesehen sein, z.B. um in einer einzigen Positioniervorrichtung in einer oder mehreren Förderebenen bzw. in einer oder mehreren Ausrichtstationen gleichzeitig und/oder aufeinanderfolgend mehrere Stückgüter 2 auszurichten.


    Ansprüche

    1. Positioniervorrichtung für Stückgut (2), insbesondere Stapelgut aus untereinander unverbunden aufeinander liegenden Stapellagen, das im wesentlichen frei zugängliche und quer zueinander liegende Gutflächen (3 bis 7), nämlich eine Gut-Basisfläche (3) sowie erste und zweite Gut-Seitenflächen (4 bis 7) aufweist, mit einem Vorrichtungs-Sockel (9) und mit einer Anordnung zur Querausrichtung des Stückgutes (2) in wenigstens einer Ausrichtrichtung, wobei die Ausricht-Anordnung eine, eine Laufrichtung (34) bestimmende sowie eine Ausrichtstrecke zur Querausrichtung des Stückgutes (2) in der jeweiligen Ausrichtrichtung einschließende Laufstrecke für das Stückgut (2) und mindestens ein Eingriffsglied (15 bis 17, 32) mit wenigstens einer Eingriffsfläche (12 bis 14) für den über einen Stellweg quer ausrichtenden Eingriff in mindestens eine der Gut-Seitenflächen (4 bis 7) mit einer Eingriffskraft aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Eingriffsfläche (12 bis 14) im Bereich der Ausrichtstrecke durch die und entgegen der Eingriffskraft des quer ausrichtenden Eingriffes in das Stückgut (2) um mehr als ein Toleranz-Bewegungsspiel rückfedernd nachgebend angeordnet ist, außer am Ende der Ausrichtstrecke, wo die Eingriffsfläche gegen das Nachgeben abgestützt ist.
     
    2. Positioniereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Eingriffsfläche (12 bis 14) simultan entlang der Ausrichtstrecke sowie in und entgegen der zugehörigen Ausrichtrichtung bewegbar ist, daß insbesondere die jeweilige Eingriffsfläche (12 bis 14) in der zugehörigen Ausrichtrichtung mit einer Ausrichtkraft belastet ist, welche in bzw. entgegen der quer zur zweiten Gut-Seitenfläche (6, 7) liegenden Laufrichtung (34) zunimmt und daß vorzugsweise die jeweilige Eingriffsfläche (13, 14) bei Nichteingriff in das Stückgut (2) in der zugehörigen Ausrichtrichtung im wesentlichen von der Ausrichtkraft frei bzw. spannungsfrei ist.
     
    3. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Eingriffsfläche (11 bis 14) des Eingriffsgliedes (15 bis 17) als mindestens eine von Flächen ausgebildet ist, die gebildet sind durch eine erste Eingriffsfläche (13) für den Eingriff in eine erste Gut-Seitenfläche (4, 5), eine zweite Eingriffsfläche (12, 14) für den Eingriff in eine zweite Gut-Seitenfläche (6, 7), sowie eine dritte Eingriffsfläche (11) für den Eingriff in die Gut-Basisfläche (3), daß insbesondere die jeweilige Eingriffsfläche (12 bis 14) für eine sich an eine minimale spezifische Eingriffskraft selbstanpassende Ausrichtung bewegbar gelagert ist, und daß vorzugsweise mindestens eine der ersten, zweiten und dritten Eingriffsflächen (11 bis 14) in sich im wesentlichen formsteif ist.
     
    4. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das jeweilige Eingriffsglied (15 bis 17) im wesentlichen als Ganzes gegen die zugehörige Ausrichtrichtung bewegbar ist, daß insbesondere das jeweilige Eingriffsglied (15 bis 17) an mindestens einem gemeinsam mit ihm etwa parallel zur zugehörigen Ausrichtrichtung bzw. zur Laufrichtung (34) bewegbaren Eingriffsträger (19) angeordnet ist, und daß vorzugsweise die jeweilige Eingriffsfläche (12 bis 14) als Förderfläche zur in Laufrichtung (34) fördernden Mitnahme des Stückgutes (2) ausgebildet ist.
     
    5. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei quer zueinander liegende erste und zweite Eingriffsflächen des jeweiligen Eingriffsgliedes (15, 32; 16, 17) mindestens in einem Verbindungsbereich zueinander im wesentlichen lagefest bzw. einteilig miteinander ausgebildet sind, daß die jeweilige erste Gut-Seitenfläche (4, 5) eine im wesentlichen ebene, seitlich äußerste Gutfläche des Stückgutes (2) ist, wobei insbesondere die jeweils zugehörige Eingriffsfläche (13) zum nur teilweisen flächigen Eingriff in diese äußerste Gutfläche und zur Freilassung einer größeren Restfläche dieser Gutfläche von Eingriffskräften bei der Bewegung zwischen einem Streckenbeginn sowie einem Streckenauslauf der Lauf- bzw. Ausrichtstrecke ausgebildet ist, und daß vorzugsweise das jeweilige Eingriffsglied (15 bis 17, 32) an dem jeweiligen Eingriffsträger (19) vorgesehen bzw. durch diesen gebildet ist und der Eingriffsträger (19) eine Längserstreckung definierend etwa in Laufrichtung (34) langgestreckt sowie wenigstens auf einem Teil dieser Längserstreckung gemeinsam mit dem Eingriffsglied (16, 17) etwa parallel zur zugehörigen Ausrichtrichtung bewegbar ist.
     
    6. Positioniervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Eingriffsfläche (13, 14) zwischen den Enden des jeweiligen Eingriffsträgers (19) durch eine Biegeauslenkung bewegbar ist, daß insbesondere die jeweilige Eingriffsfläche (13, 14) im Bereich wenigstens eines Endes des Eingriffsträgers (19) gegen Bewegungen entgegen der zugehörigen Ausrichtrichtung annähernd formschlüssig durch eine gekrümmte Stützfläche (20, 21) abgestützt ist, und daß vorzugsweise ein Streckenanfang der Ausrichtstrecke gegenüber dem zugehörigen Ende des Eingriffsträgers (19) etwa in Laufrichtung (34) im Abstand versetzt ist, wobei sich insbesondere die jeweilige Eingriffsfläche (13, 14) an dem dem Streckenanfang zugehörigen Ende des Eingriffsträgers (19) über einen Krümmungsweg bewegt, der einen größeren Krümmungsradius als ein Krümmungsweg am anderen Ende des Eingriffsträgers (19) hat.
     
    7. Positioniervorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Eingriffsfläche (12 bis 14) mit wenigstens zwei gegeneinander quer zur Laufrichtung (34) und zur Gut-Basisfläche (3) versetzten Eingriffsträgern (19) verbunden ist, daß insbesondere das jeweilige Eingriffsglied (15 bis 17) bzw. die jeweilige Eingriffsfläche (12 bis 14) ein frei vorstehendes sowie von unmittelbarer Querabstützung freies Eingriffsende bildet, und daß vorzugsweise der jeweilige Eingriffsträger (19) durch ein wenigstens annähernd endloses, über mindestens eine, eine im wesentlichen feste Gegenabstützung für die jeweilige Eingriffsfläche (13, 14) bildende Rückumlenkung (20, 21) geführtes bzw. durch ein flexibles und in Längsrichtung unabhängig vom Eingriff in das Stückgut (2) vorgespanntes Tragglied gebildet ist.
     
    8. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Eingriffsfläche (11 bis 14) als Ausrichtfläche in Abhängigkeit vom Lauf des Stückgutes (2) entlang der Ausrichtstrecke in der zugehörigen Ausrichtrichtung zwangsgesteuert bewegbar ist, wobei die Ausrichtrichtung wenigstens einer von Bewegungen zughörig ist, welche definiert sind durch eine Bewegung parallel zu mindestens einer Ausrichtfläche (11 bis 14), eine Bewegung annähernd rechtwinklig zur jeweiligen Ausrichtfläche (11 bis 14), eine Schwenkbewegung um eine Schwenkkachse (40), und eine Bewegung quer zur Laufrichtung (34), daß insbesondere die jeweilige Eingriffsfläche (11 bis 14) durch eine flächenbezogen fortschreitend zunehmend durch Gleiten in Eingriff mit dem Stückgut (2) gelangende Gleitfläche gebildet ist, welche darauffolgend im wesentlichen mit ihrer gesamten Flächenerstreckung im Eingriff mit dem Stückgut (2) steht, und daß vorzugsweise mindestens eine quer zur Laufrichtung (34) liegende dritte Eingriffsfläche (13) sowie Mittel zur seitlichen Ausrichtung des Stückgutes (2) und zur darauffolgenden Ausrichtung des Stückgutes (2) durch dessen Eingriff in die jeweilige dritte Eingriffsfläche (12) bei konitinuierlichem Lauf des Stückgutes (2) in Laufrichtung (34) vorgesehen sind.
     
    9. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebsmittel zum im wesentlichen formschlüssigen bzw. schlupffreien Antrieb der jeweiligen Eingriffsfläche (12 bis 14) etwa in Laufrichtung (34) vorgesehen sind, daß insbesondere die jeweilige Eingriffsfläche (12) eine Anschlagfläche (12) zur abschließenden formschlüssigen Stillsetzung einer Laufbewegung des Stückgutes (2) bildet, daß vorzugsweise die Eingriffsglieder (15, 16, 17; 16, 17) einander gegenüberliegend und eine Eingriffsweite bzw. einen Verengungswinkel einer Eingriffsweite bestimmend sowie Stellmittel (24) zur gemeinsamen entgegengesetzt gerichteten Einstellung der gegenüberliegenden Eingriffsglieder für eine Veränderung der Eingriffsweite durch eine lineare Verstellung bzw. des Verengungswinkels durch eine Schwenkverstellung vorgesehen sind.
     
    10. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur beim Übergang in eine Ausrichtlage relativ zu ihr bewegbaren Aufnahme der Gut-Basisfläche (3) als Eingriffsfläche (11) mindestens eine Stütz-Grundfläche vorgesehen ist, daß insbesondere die jeweilige Grundfläche gemeinsam mit dem in Ausrichtlage stehenden Stückgut (2) zur vollständigen Herausführung des Stückgutes (2) aus der Laufstrecke quer zur Laufrichtung (34) bewegbar ist, und daß vorzugsweise das Stückgut (2) in der Ausrichtstrecke bzw. in der jeweiligen Ausrichtlage wenigstens seitlich über die jeweilige Grundfläche (11) auf wenigstens einer Seite im wesentlichen frei vorsteht.
     
    11. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausrichtung des Stückgutes (2) in die jeweilige Ausrichtlage mindestens ein, wenigstens auf einem Teil seiner Schachtlänge in der Schachtweite während des Ausrichtbetriebes verengbarer Zentrierschacht vorgesehen ist, daß insbesondere mindestens eine Schachtbegrenzung durch die jeweilige Eingriffsfläche (11 bis 14) gebildet bzw. elastisch zurückbewegbar ist, und daß vorzugsweise der jeweilige Zentrierschacht einen eine Überführungsrichtung quer zur Laufrichtung (34) bestimmenden Förderschacht für das Stückgut (2) bzw. die jeweilige Schachtbegrenzung eine Förder-Gleitfläche für das Stückgut (2) bildet.
     
    12. Positioniervorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Grundfläche durch wenigstens einen antreibbaren und über mindestens eine Übergabestation (33) an wenigstens eine Stückgutaufnahme anschließenden Transporteur (30) gebildet ist, daß insbesondere die jeweilige Stückgutaufnahme beim Übergang des Stückgutes (2) in die jeweilige Ausrichtlage im wesentlichen stationär ist, und daß vorzugsweise das Stückgut (2) in einer Ausrichtlage vom Eingriff des jeweiligen Transporteurs (30) befreit ist bzw. die Grundfläche, die Übergabestation (33) und die Stückgut-Aufnahme in wenigstens einer Betriebslage im wesentlichen ebenengleich sind.
     
    13. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zuführung des Stückgutes (2) zur Ausrichtstrecke mindestens ein motorisch antreibbarer Transporteur (30) vorgesehen ist, daß insbesondere der jeweilige Transporteur (30) im wesentlichen kontinuierlich bis zu einem etwa entgegen Laufrichtung (34) im Abstand vor der Ausrichtstrecke liegenden Transporteuranfang bzw. wenigstens teilweise über die Ausrichtstrecke durchgeht, und daß vorzugsweise Steuermittel (41) zum In-Eingriff-bringen der jeweiligen Eingriffsfläche (11 bis 14) während der annähernd kontinuierlichen Förderung des Stückgutes (2) mit dem jeweiligen Transporteuer (30) bzw. mit der jeweiligen Eingriffsfläche (13, 14) vorgesehen sind.
     
    14. Positioniervorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Transporteur (30) sowohl eine Transportfläche zur mit dem Stückgut (2) annähernd synchronen Bewegung als auch eine Gleitfläche zur Relativverschiebung des nur mit einer einzigen, ungeschuppten Gutfläche (3) anliegenden Stückgutes (2) etwa parallel zur Laufrichtung (34) aufweist, daß insbesondere der jeweilige Transporteur (30) zur Zuführung des Stückgutes (2) zur Positioniervorrichtung (1) vorgesehen ist, und daß vorzugsweise Stellmittel zur Lageveränderung des Stückgutes (2) gegenüber dem jeweiligen Transporteur (30) mit der jeweiligen Eingriffsfläche (11 bis 14) in einer Richtung quer zur Laufrichtung (34) bzw. etwa parallel zur Laufrichtung (34) vorgesehen sind.
     
    15. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Ausrichtstrecke in Laufrichtung (34) aneinanderschließende und seitlich mit gegenüber der Laufrichtung (34) unterschiedlichen Ausrichtwinkeln flankierte Streckenabschnitte aufweist, daß insbesondere die Ausrichtwinkel in Laufrichtung (34) größer werden bzw. sich stetig ändern, daß vorzugsweise die Ausrichtwinkel in Laufrichtung (34) progressiv verändert sind bzw. flachere und steilere Ausrichtbewegungen wenigstens einer Ausrichtfläche (13, 14) bestimmen.
     
    16. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Ausrichtstrecke, abgesehen von der jeweils in Ausrichtlage stehenden Eingriffsfläche (13), von zur Laufrichtung (34) parallelen bzw. stationären seitlichen Streckenabschnitten frei ist, um im wesentlichen jeglichen, der Geschwindigkeit der Laufbewegung des Stückgutes (2) entsprechenden, Gleiteingriff wenigstens einer der Gut-Seitenflächen (4 bis 7) bzw. einer von der Gut-Basisfläche (3) abgekehrten Gut-Kopffläche zu vermeiden.
     
    17. Positioniervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anordnung zur stehenden Bereitstellung des Stückgutes (2) in der jeweiligen Ausrichtlage vorgesehen ist, daß insbesondere die Steuermittel (41) zur im wesentlichen vollständigen Stillsetzung jeglicher Ausricht- bzw. Laufbewegung der jeweils zugehörigen Eingriffsfläche (11 bis 14) beim Erreichen der Ausrichtlage durch das Stückgut (2) vorgesehen sind, daß vorzugsweise die Steuermittel (41) zum Antrieb der jeweils zugehörigen Eingriffsfläche (11 bis 14) in intermittierenden Laufschritten vorgesehen sind, und daß insbesondere der jeweilige Laufschritt zur Ausrichtung eines einzigen Stückgutes (2) einer Reihe von im Abstand aufeinanderfolgenden Stückgütern (2) in die Ausrichtlage vorgesehen ist.
     


    Claims

    1. Positioning device for articles (2), particularly stacked articles of mutually unconnected superimposed stack layers, which has substantially freely accessible and transversely mutually positioned article surfaces (3 to 7), namely an article base surface (3) and first and second article sided surfaces (4 to 7), with a device socket (9) and with an arrangement for the transverse alignment Of the article (2) in substantially one alignment direction, the alignment direction having a running path for the article determining a running direction (34) and incorporating an aligning path for the transverse alignment of the article (2) in the particularly alignment direction and at least one engagement member (15 to 17, 32) with at least one engagement face (12 to 14) for transversely aligned engagement over an adjusting path in at least one of the article side faces (4 to 7) with an engagement force, characterized in that at least one engagement face (12 to 14) is arranged in resiliently springing back manner in the vicinity of the alignment path through the and counter to the engagement force of the transversely aligned engagement in the article (2) by more than a tolerance movement clearance, apart from at the end of the alignment path, where the engagement face is supported against giving way.
     
    2. Positioning device according to claim 1, characterized in that the particular engagement face (12 to 14) is simultaneously movable along the alignment path as well as in and counter to the associated alignment direction, that in particular the engagement face (12 to 14) is loaded with an alignment force in the associated alignment direction and this increases in or counter to the running direction (34) positioned transversely to the second article side face (6, 7) and that preferably the engagement face (13, 14) in the case of non-engagement in the article (2) in the associated alignment direction is substantially free from the alignment force or is stress-free.
     
    3. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that the engagement face (11 to 14) of the engagement member (15 to 17) is constructed as at least one of the faces formed by a first engagement face (13) for engagement in a first article side face (4, 5), a second engagement face (12, 14) for engagement in a second article side face (6, 7), as well as a third engagement face (11) for engagement in the article base face (3), that in particular the engagement face (12 to 14) is movably mounted for an orientation self-adapting to a minimum specific engagement force and that preferably at least one of the first, second and third engagement faces (11 to 14) is substantially shape-stiff.
     
    4. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that the particular engagement member (15 to 17) is movable substantially as a whole against the associated alignment direction, that in particular the engagement member (15 to 17) is arranged on at least one engagement carrier (19) movable jointly therewith roughly parallel to the associated alignment direction or to the running direction (34) and that preferably the engagement face (12 to 14) is constructed as a conveying face for driving the article (2) in the running direction (34).
     
    5. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that a least two transversely positioned first and second engagement faces of the engagement member (15, 32; 16, 17) in at least one connecting area are positionally fixed with respect to one another or constructed in one piece with one another, that the first article side face (4, 5) is a substantially planar, laterally outermost face of the article (2) and in particular the associated engagement face (13) is constructed for an only partial surface engagement in said outermost article face and for freeing a larger residual surface of this article face from engagement forces during the movement between a path begin and a path outlet of the running or aligning path and that preferably the engagement member (15 to 17, 32) is provided on or is formed by the engagement carrier (19) and the latter is elongated defining a longitudinal extension roughly in the running direction (34) and on at least part of said longitudinal extension is movable jointly with the engagement member (16, 17) roughly parallel to the associated alignment direction.
     
    6. Positioning device according to claim 4 or 5, characterized in that the engagement face (13, 14) is movable between the ends of the engagement carrier (19) by a bending deflection, that in particular the engagement face (13, 14) in the vicinity of at least one end of the engagement carrier (19) is supported against movements counter to the associated alignment direction in an approximately positively engaging manner by a curved support face (20, 21) and that preferably a path start of the alignment path is spacedly displaced with respect to the associated end of the engagement carrier (19) roughly in the running direction (34) and the engagement face (13, 14) is moved over a curved path on the end of the engagement carrier (19) associated with the path begin and this has a larger radius of curvature than the curved path on the other end of the engagement carrier (19).
     
    7. Positioning device according to one of the claims 4 to 6 characterized in that the engagement face (12 to 14) is connected to two engagement carriers (19) displaced counter to one another transversely to the running direction (34) and the article base face (3), that in particular the engagement member (15 to 17) or the engagement face (12 to 14) forms a freely projecting engagement end free from a direct transverse support and that preferably the engagement carrier (19) is formed by an at least approximately continuous, flexible support member longitudinally pretensioned independently of engagement in the article (2) or guided by means of at least one return deflection (20, 21) forming a fixed countersupport for the engagement face (13, 14).
     
    8. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that the engagement face (11 to 14) is movable in forcibly controlled manner as an alignment face as a function of the running of the article (2) along the alignment path in the associated alignment direction, the alignment direction being associated with at least one of the movements which are defined by a movement parallel to at least one alignment face (11 to 14), a movement approximately at right angles to the alignment face (11 to 14), a pivoting movement about a pivot pin (40) and a movement transversely to the running direction (34), that in particular the engagement face (11 to 14) is formed by a sliding face coming increasingly into engagement with the article (2) by sliding in surface-related progressive manner and which then is in engagement with the article (2) with substantially its entire surface extension and that preferably at least one third engagement face (13) positioned transversely to the running direction (34) and means for the lateral alignment of the article (2) and subsequent alignment of the article (2) through its engagement in the third engagement face (12) during the continuous running of the article (2) in the direction (34) are provided.
     
    9. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that drive means are provided for the positively engaging or slip-free driving of the engagement face (12 to 14) roughly in the running direction (34), that in particular the engagement face (12) forms a stop face (12) for the terminating positive stopping of a running movement of the article (2), that preferably the engagement members (15, 16, 17; 16, 17) face one another and determine an engagement width or a constricting angle of an engagement width and adjusting means (24) are provided for the joint, oppositely directed adjustment of the facing engagement members for modifying the engagement width by a linear adjustment or a constricting angle by a pivoting adjustment.
     
    10. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that for the reception of the article base face (3) as an engagement face (11) on transfer into an alignment position and movable relative thereto, there is at least one support base face, that in particular the base face is movable together with the article (2) in the alignment position for the complete passing of the article (2) out of the running path transversely to the running direction (34) and that preferably the article (2) in the alignment path or in the particular alignment position projects substantially freely at least laterally over the base face (11) on at least one side.
     
    11. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that for aligning the article (2) in the alignment position there is at least one centring shaft, whose shaft width can be reduced during the alignment operation over a part of its length, that in particular at least one shaft boundary is formed by the engagement face (11 to 14) or can be elastically moved back and that preferably the centring shaft forms a conveying shaft for the article (2) determining a transfer direction transversely to the running direction (34) or the shaft boundary of a conveying sliding face for the article (2).
     
    12. Positioning device according to claim 10 or 11, characterized in that the base face is formed by at least one drivable conveyor (30) connected by at least one transfer station (33) to at least one parcel receptacle, that in particular the parcel receptacle on transfer of the article (2) into the alignment position is substantially stationary and that preferably the article (2) is freed in its alignment position from the engagement of the conveyor (30) and the base face, the transfer station (33) and the parcel receptacle are substantially equiplanar in at least one operating position.
     
    13. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that for the supply of the article (2) to the alignment path there is at least one motor drivable conveyor (30), that in particular the conveyor (30) passes substantially continuously to a conveyor start spaced upstream of the alignment path counter to the running direction (34) or passes at least partly over the alignment path and that preferably there are control means (41) for engaging the engagement face (11 to 14) during the approximately continuous conveying of the article (2) with the conveyor (30) or the engagement face (13, 14).
     
    14. Positioning device according to claim 12 or 13, characterized in that the conveyor (30) has both a conveying face for a movement approximately synchronous with the article (2) and a sliding face for the relative displacement of the article (2) only engaging with a single article face (3) roughly parallel to the running direction (34), that in particular the conveyor (30) is provided for supplying the article (2) to the positioning device (1) and that there are preferably adjusting means for modifying the position of the article (2) with respect to the conveyor (30) with the engagement face (11 to 14) in a direction transverse to the running direction (34) or roughly parallel thereto.
     
    15. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that the alignment path has in the running direction (34) interconnected, flanked path portions with different alignment angles with respect to the running direction (34), that in particular the alignment angles in the running direction (34) become larger or continuously change and that preferably the alignment angles in the running direction (34) are progressively changed or define flatter and steeper alignment movements of at least one alignment face (13, 14).
     
    16. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that the alignment path, apart from the engagement face (13) in the alignment position, is free from stationary, lateral path portions parallel to the running direction (34) in order to avoid any sliding engagement corresponding to the speed of the running movement of the article (2) over at least one of the article side faces (4 to 7) or an article top face remote from the article base face (3).
     
    17. Positioning device according to one of the preceding claims, characterized in that there is an arrangement for the standing preparation of the article (2) in the alignment position, that in particular the control means (41) are provided for a substantially complete stopping of any alignment or running movement of the associated engagement face (11 to 14) when the article (2) reaches the alignment position, that preferably the control means (41) are provided for driving the associated engagement face (11 to 14) in intermittent running stages and that in particular the running stage is provided for the alignment of a single articles (2) of a row of spaced succeeding article (2) in the alignment position.
     


    Revendications

    1. Dispositif de positionnement pour charges isolées (2), en particulier des charges mises en piles se composant de couches empilées sans lien posées les unes sur les autres et qui présentent des faces (3 à 7), accessibles pour ainsi dire librement et alignées transversalement entre elles, à savoir une face de base (3), ainsi qu'une première et des deuxièmes faces latérales (4 à 7), le dispositif comportant un socle (9) et un dispositif servant à centrer transversalement la charge isolée (2) dans un moins une direction de centrage, le dispositif de centrage présentant une voie d'avancement pour la charge isolée (2), qui détermine une direction d'avancement (34) et comprend une voie de centrage par rapport à la direction transversale de la charge isolée (2) se trouvant dans une certaine direction de centrage, et au moins un organe d'accostage (15 à 17, 32) doté d'au moins une face d'accostage (12 à 14) destinée à établir un contact de centrage transversal, selon une trajectoire appropriée, avec au moins une des faces latérales (4 à 7) de la charge, en appliquant une force de contact, caractérisé en ce que dans la zone de la voie de centrage, au moins une des faces d'accostage (12 à 14) est adaptée de manière à pouvoir fléchir élastiquement au-delà d'un jeu de mouvements de tolérance par l'effet et à l'encontre de la force de contact produite lors du contact avec la charge isolée (2), sauf en bout de voie de centrage, où la face d'accostage est empêchée de fléchir.
     
    2. Dispositif de positionnement selon la revendication 1, caractérisé en ce que la face d'accostage (12 à 14) se déplace dans un même temps sur la voie de centrage, aussi bien dans la direction de centrage correspondante que dans la direction opposée, en ce qu'en particulier la face d'accostage (12 à 14) positionnée dans la direction de centrage correspondante, est soumise à une force de centrage qui va en augmentant dans la direction d'avancement (34) transversale à la deuxième face latérale (6, 7) de la charge, et dans la direction opposée, et en ce que lorsqu'il n'y a pas de contact avec la charge isolée (2), la face d'accostage concernée (13, 14) est, de préférence, sensiblement libérée de la force de centrage ou exempte de contraintes dans la direction de centrage correspondante.
     
    3. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chaque face d'accostage (11 à 14) de l'organe d'accostage (15 à 17) est configurée de manière à présenter au moins une des faces constituées par une première face d'accostage (13) pour le contact avec une première face latérale (4, 5) de la charge, une deuxième face d'accostage (12, 14) pour le contact avec une deuxième face latérale (6, 7) des articles, et une troisième face d'accostage (11) pour le contact avec la face de base (3) de la charge, en ce qu'en particulier chacune des faces d'accostage (12 à 14) est montée avec une aptitude de déplacement pour un alignement de centrage s'adaptant spontanément à une force de contact spécifique minimale, et en ce que, de préférence, au moins une des première, deuxième et troisième faces d'accostage (11 à 14) est pour ainsi dire indéformable en soi.
     
    4. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que chacun des organes d'accostage (15 à 17) est mobile, pratiquement comme un tout par rapport à la direction de centrage correspondante, en ce qu'en particulier chaque organe d'accostage (15 à 17) est assemblé à au moins un support d'accostage (19) mobile avec lui pour ainsi dire parallèlement à la direction de centrage correspondante ou à la direction d'avancement (34), et en ce que, de préférence, la face d'accostage appropriée (12 à 14) est configurée comme face de transport pour entraîner la charge isolée (2), en la transportant, dans le sens d'avancement (34).
     
    5. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux premières et deuxièmes faces d'accostage de chaque organe d'accostage (15, 32; 16, 17) transversales l'une à l'autre sont pour ainsi dire en position fixe l'une par rapport à l'autre ou font corps au moins dans une zone de jonction, en ce que chaque première face latérale (4, 5) de la charge est une face de la charge isolée (2) qui est sensiblement plane et se trouve le plus à l'extérieur par référence aux côtés, auquel cas, la face d'accostage (13) correspondante, en particulier, est adaptée de manière à ne venir en contact qu'avec une partie de la face extérieure de la charge, et pour laisser une plus grande étendue de cette face libre de forces de contact lors du déplacement entre un début et une fin de la voie d'avancement ou de centrage, et en ce que, de préférence, chaque organe d'accostage (15 à 17, 32) est prévu sur le support d'accostage (19) ou constitué par celui-ci, et le support d'accostage (19) est étendu en longueur, en substance dans le sens de l'avancement, en définissant une portée longitudinale, et peut bouger avec l'organe d'accostage (16, 17), autant dire parallèlement à la direction de centrage correspondante, au moins sur une partie de cette portée longitudinale.
     
    6. Dispositif de positionnement selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la face d'accostage (13, 14) peut se mouvoir entre les extrémités de chaque support d'accostage (19) par une déviation de flexion, en ce qu'en particulier la face d'accostage (13, 14) concernée est empêchée, en substance par un soutien, de se mouvoir en sens contraire de la direction de centrage, pratiquement par adaptation de forme, par une face d'appui courbe (20, 21), et en ce que, de préférence, un début de la voie de centrage est espacé de l'extrémité correspondante du support d'accostage (19), pour l'essentiel dans le sens d'avancement (34), situation dans laquelle à l'extrémité du support d'accostage (19) correspondant au début de la voie, la face d'accostage (13, 14) concernée se déplace sur une trajectoire incurvée qui présente un rayon de courbure plus grand qu'une trajectoire incurvée se trouvant à l'autre extrémité du support d'accostage (19).
     
    7. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que la face d'accostage (12 à 14) est raccordée à au moins deux supports d'accostage (19) décalés l'un par rapport à l'autre, transversalement au sens d'avancement (34) et à la face de base (3) de la charge, en ce qu'en particulier l'organe d'accostage (15 à 17) voire la face d'accostage (12 à 14) forme une extrémité d'accostage faisant librement saillie et libre de tout appui transversal direct, et en ce que, de préférence, chaque support d'accostage (19) est constitué d'un organe porteur au moins pratiquement continu, guidé par l'intermédiaire d'au moins un dispositif de renversement de marche (20, 21) constituant un contre-appui sensiblement fixe pour la face d'accostage respective (13, 14), ou d'un organe porteur flexible et mis en précontrainte dans le sens longitudinal, indépendamment du contact avec la charge isolée (2).
     
    8. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la face d'accostage (11 à 14) peut être déplacée avec un guidage forcé, en tant que face de centrage, en fonction du défilement de la charge isolée (2) sur la voie de centrage, dans la direction de centrage correspondante, la direction de centrage correspondant à au moins un des mouvements définis par un mouvement parallèle à au moins une face de centrage (11 à 14), un mouvement à peu près à angle droit par référence à la face de centrage respective (11 à 14), un pivotement autour d'un axe de pivotement (40), et un mouvement transversal au sens d'avancement (34), en ce qu'en particulier la face d'accostage (11 à 14) est constituée d'une face de glissement venant progressivement et de manière de plus en plus accentuée en contact, par sa surface, avec la charge isolée (2), et qui se trouve ensuite, pour ainsi dire sur toute l'étendue de sa surface, en contact avec la charge isolée (2), et en ce qu'il est prévu, de préférence, au moins une troisième face d'accostage (13) positionnée transversalement au sens d'avancement (34) ainsi que des moyens assurant un centrage latéral de la charge isolée (2) et le centrage consécutif de la charge isolée (2) du fait de son contact avec la troisième face d'accostage (12) lorsque la charge isolée (2) défile en continu dans le sens d'avancement (34).
     
    9. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu des moyens d'entraînement assurant un entraînement autant dire par obstacle et sans patinage des diverses faces d'accostage (12 à 14), en substance dans la direction d'avancement (34), en ce qu'en particulier une face d'accostage (12) forme une face de butée (12) pour l'arrêt en fin de course, par obstacle, d'un mouvement d'avancement de la charge isolée (2), en ce que, de préférence, les organes d'accostage (15, 16, 17; 16, 17) sont prévus en opposition mutuelle et déterminant une largeur d'accostage voire un angle de rétrécissement d'une largeur d'accostage, et il est prévu des organes de réglage (24) assurant l'ajustement, en relation d'opposition mutuelle, des organes d'accostage opposés, en vue de faire varier la largeur d'accostage en décalant, linéairement, ou en faisant varier, par pivotement, l'angle de rétrécissement.
     
    10. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu, comme face d'accostage (11), au moins une face inférieure de soutien permettant de réceptionner, avec une possibilité de déplacement relatif par rapport à elle, la face de base (3) de la charge, lors d'un passage en position centrée, en ce qu'en particulier la face inférieure en question peut être déplacée, avec la charge isolée (2) en position centrée, en vue d'évacuer complètement la charge isolée (2) de la voie d'avancement, transversalement au sens d'avancement (34), et en ce que, de préférence, sur la voie de centrage ou dans les diverses positions de centrage, la charge isolée (2) est en surplomb latéral, autant dire librement, au moins sur un côté.
     
    11. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour centrer la charge isolée (2) dans la position de centrage adéquate, il est prévu au moins un magasin de centrage susceptible de rétrécir en largeur pendant l'opération de centrage, du moins sur une partie de sa longueur, en ce qu'en particulier, au moins une limitation de magasin est formée par une certaine face d'accostage (11 à 14) ou peut reculer élastiquement, et en ce que, de préférence, le magasin de centrage constitue un magasin de transport de la charge isolée (2) définissant une direction de transfert transversale par rapport au sens d'avancement (34), ou encore, la limitation de magasin constitue une face de glissement pour le transport de la charge isolée (2).
     
    12. Dispositif de positionnement selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la face inférieure est constituée par au moins un convoyeur (30) entraîné et desservant un réceptacle pour charges isolées, via au moins un poste de transfert (33), en ce qu'en particulier le réceptacle pour charges isolées est autant dire fixe lors du passage de la charge isolée (2) dans la position de centrage respective, et en ce que, de préférence, la charge isolée (2) se trouvant dans une position centrée est libre du contact avec le transporteur en question (30), ou encore, la face inférieure, le poste de transfert (33) et le réceptacle pour les charges isolées se situent pour ainsi dire dans un seul et même plan, dans au moins une position de service.
     
    13. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour acheminer la charge isolée (2) sur la voie de centrage, il est prévu au moins un convoyeur (30) pouvant être entraîné par moteur, en ce qu'en particulier le convoyeur (30) en question est autant dire continu jusqu'à un début de convoyeur se trouvant à quelque distance devant la voie de centrage, dans la direction opposée au sens d'avancement (34), ou est continu, au moins en partie, sur la voie de centrage, et en ce que, de préférence, il est prévu des organes de pilotage (41) servant à mettre la face d'accostage respective (11 à 14) en contact ou hors de contact avec le convoyeur respectif (30) ou encore avec la face d'accostage respective (13, 14) pendant le transport pratiquement continu de la charge isolée (2).
     
    14. Dispositif de positionnement selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que le convoyeur en question (30) présente et une face de transport servant au déplacement, à peu près synchrone, avec la charge isolée (2), et une face de glissement servant à provoquer un déplacement relatif de la charge isolée (2) qui n'est en contact que par une seule face (3) non protégée, à peu près parallèlement au sens d'avancement (34), en ce qu'en particulier le convoyeur (30) sert à amener la charge isolée (2) au dispositif de positionnement (1), et en ce que, de préférence, des organes de réglage sont prévus pour faire varier la position de la charge isolée (2) par rapport au convoyeur respectif (30), avec la face d'accostage respective (11 à 14), dans une direction transversale par référence au sens d'avancement (34), ou encore parallèlement au sens d'avancement (34).
     
    15. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la voie de centrage présente des tronçons de voie qui se suivent dans le sens d'avancement (34) et présentant des angles de centrage latéralement différents si l'on se réfère au sens d'avancement (34), en ce qu'en particulier les angles de centrage grandissent ou varient constamment dans le sens d'avancement (34), et en ce que, de préférence, les angles de centrage varient progressivement, voire déterminent des mouvements de centrage plus plats et à pente plus forte d'au moins une face de centrage (13, 14) dans le sens d'avancement (34).
     
    16. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que mise à part la face d'accostage (13) occupant une certaine position de centrage, la voie de centrage est exempte de tronçons de voie latéraux parallèles et fixes, pour empêcher pour ainsi dire tout contact par glissement d'au moins l'une des faces latérales (4 à 7) de la charge ou d'une face supérieure de la charge, orientée à l'opposé de la face de base (3) de la charge, contact qui correspond à la vitesse d'avancement de la charge isolée (2).
     
    17. Dispositif de positionnement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu un montage servant à présenter la charge isolée (2) debout, dans la position de centrage respective, en ce que les organes de pilotage (41) sont prévus pour bloquer pour ainsi dire complètement tous les mouvements de centrage ou d'avancement de la face d'accostage (11 à 14) respective associée lorsque la charge isolée (2) parvient en position centrée, en ce que, de préférence, les organes de pilotage (41) sont prévus pour entraîner la face d'accostage (11 à 14) correspondante avec des pas d'avancement intermittents, et en ce qu'en particulier le pas d'avancement destiné à centrer une seule charge isolée (2) faisant partie d'une série de charges isolées (2) se suivant à distance les unes des autres, est prévu dans la position de centrage.
     




    Zeichnung