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<ep-patent-document id="EP92915506B1" file="EP92915506NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0594727" kind="B1" date-publ="19970402" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>......DE....FRGB..IT..............................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0594727</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19970402</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>92915506.7</B210><B220><date>19920711</date></B220><B240><B241><date>19931126</date></B241><B242><date>19951006</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>4123464</B310><B320><date>19910716</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19970402</date><bnum>199714</bnum></B405><B430><date>19940504</date><bnum>199418</bnum></B430><B450><date>19970402</date><bnum>199714</bnum></B450><B451EP><date>19960704</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6B 22D  17/20   A</B511><B512> 6B 22D  47/00   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER DRUCKGIESSMASCHINE UND DIE DRUCKGIESSMASCHINE</B542><B541>en</B541><B542>PROCESS FOR OPERATING A DIE-CASTING MACHINE AND THE DIE-CASTING MACHINE</B542><B541>fr</B541><B542>PROCEDE D'EXPLOITATION DE MACHINE A COULEE SOUS PRESSION ET LA MACHINE A COULEE</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 0 226 830</text></B561><B561><text>DE-B- 1 252 373</text></B561><B561><text>GB-A- 1 596 826</text></B561><B561><text>US-A- 2 955 335</text></B561><B561><text>US-A- 4 088 178</text></B561><B561><text>US-A- 4 502 524</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>HÜBSER, Karl</snm><adr><str>Birkenweg 8a</str><city>D-8079 Buxheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>WANKE, Peter</snm><adr><str>Magnusweg 13a</str><city>D-8074 Gaimersheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>HECK, Klaus</snm><adr><str>Krumenauerstr. 4</str><city>D-8070 Ingolstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>AUDI AG</snm><iid>00216126</iid><irf>IP 2767 PCT Eur</irf><adr><str>Postfach 10 02 20</str><city>85002 Ingolstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Geissler, Manfred</snm><iid>00059232</iid><adr><str>Audi AG,
Abteilung I/EXA-1,
Postfach 10 02 20</str><city>85002 Ingolstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>DE</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP9201573</anum></dnum><date>19920711</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO9301910</pnum></dnum><date>19930204</date><bnum>199304</bnum></B871></B870><B880><date>19930204</date><bnum>190000</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben einer Druckgießmaschine mit den weiteren Merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie auf eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Druckgießmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4.</p>
<p id="p0002" num="0002">Druckgießmaschinen, beispielsweise zur Herstellung von Aluminium-Druckgußteilen, haben einen im wesentlichen stets ähnlichen Grundaufbau. eine aus Formhälften sich zusammensetzende Gießform beinhaltet einen der Kontur des späteren Werkstückes entsprechenden Formhohlraum, wobei die Metallschmelze über eine Füllkammer, die mit einem Warmhalteofen für die Schmelze über ein Steig- bzw. Saugrohr in Verbindung steht, in den Formhohlraum eingebracht wird. Das mengenmäßig dosierte Einbringen erfolgt entweder dadurch, daß im Warmhalteofen ein gewisser Überdruck aufgebaut wird, oder aber dadurch, daß in Füllkammer und Formhohlraum ein entsprechend zu bemessendes Vakuum herrscht (vgl. US-PS 3093871, DE-OS 14 58 151).</p>
<p id="p0003" num="0003">Dabei ist stets festzustellen, daß sich im Produktionsverlauf sowohl innerhalb der Füllbüchse als auch insbesondere an deren Schnittstelle mit dem angeschlossenen, oben offenen Steigrohr/Saugrohr erkaltete Aluminiumspritzer, Flitter und sonstige Verunreinigungen ablagern. Diese gelangen zum Teil im jeweils nachfolgenden Gießvorgang in die Metallschmelze und lassen letztlich im fertigen Werkstück dessen Qualität und Weiterverarbeitungsmöglichkeiten herabsetzende Gefügebereiche entstehen. Über das Steigrohr/Saugrohr können die<!-- EPO <DP n="2"> --> Verunreinigungen sogar bis in den Warmhalteofen gelangen und bereits dort zu einer Verunreinigung der Metallschmelze führen. Dies ist insbesondere bei der in der US-Patentschrift 2,955,335 gezeigten Vorrichtung der Fall, bei der Ablagerungen an der Metallschmelzeneinfüllöffnung durch einen in diese eintauchenden Stößel zwar beseitigt werden, wobei diese Ablagerungen dann aber unmittelbar in den Warmhalteofen gelangen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der Erfindung liegt daher die Aufgabe Zugrunde, eine Betriebsweise für eine Druckgießmaschine aufzuzeigen, die es ermöglicht, die Gefahr der Metallschmelzenverunreinigung drastisch zu reduzieren.</p>
<p id="p0005" num="0005">Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Druckgießmaschine ist in Patentanspruch 4 beschrieben.</p>
<p id="p0006" num="0006">Zwar ist bereits in der DE 30 41 340 C2 die Rede davon, den Warmhalteofen nach unten abzusenken und seitlich herauszufahren; dies allerdings zu dem Zweck eines erleichterten Ausbaus bzw. Wechsels des Saugrohres. Insoweit sind Anregungen für die erfindungsgemäße Betriebsweise aus dieser Druckschrift nicht ableitbar.</p>
<p id="p0007" num="0007">Durch das erfindungsgemäße Abdocken des Steigrohres/Saugrohres von der Füllkammer, vorzugsweise nach jedem Schuß, können Füllkammer und Metallschmelzeneinfüllöffnung von Aluminiumresten durch Spülvorgänge und evt. auch mechanisch gereinigt werden. Das dabei abgedockte, oben offene Steigrohr/Saugrohr ist so vor dem Eintritt von Verunreinigungen geschützt.<br/>
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die zugehörige Zeichnung zeigt in<!-- EPO <DP n="3"> -->
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>den grundlegenden Aufbau einer nach dem Unterdruck-Dosierverfahren arbeitenden Druckgießmaschine mit den zum erfindungsgemäßen Betreiben erforderlichen Vorrichtungselementen,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine vergrößerte Darstellung der Schnittstelle von Füllkammer und Saugrohr und</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine schematisierte Darstellung eines an die Füllkammer angesetzten Mehrfunktionsventiles.</dd>
</dl></p>
<p id="p0009" num="0009">Fig. 1 zeigt eine Druckgießmaschine 1 mit zwei Formhälften 2,3, wobei im Bereich einer Trennebene 4 ein die Kontur des späteren Werkstückes bestimmender Formhohlraum 5 eingearbeitet ist.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die in einem Warmhalteofen 7 befindliche Metallschmelze 6 gelangt über ein Saugrohr 8 in eine Füllkammer 9, die zum Formhohlraum 5 hinführt.<br/>
Durch Unterdruckbeaufschlagung mittels hier nicht näher gezeigter Mittel über eine Saugleitung 10 und einen an die Formhälten 2,3 angesetzten Anschluß 11 wird die Metallschmelze 6 aus dem Warmhalteofen 7 in dosierter Menge abgesaugt.<br/>
Die Erfindung ist selbstverständlich auch bei einem anderweitigen Einbringen (z.B. Überdruck im Warmhalteofen 7) der Metallschmelze 6 in die Füllkammer 9 anwendbar. Insoweit ist aus dem Ausführungsbeispiel keine Einschränkung der Erfindung ableitbar.</p>
<p id="p0011" num="0011">Nach Abschluß der Füll- und Dosierphase setzt sich ein in der Füllkammer axialbeweglich geführter Gießkolben 14, der<!-- EPO <DP n="4"> --> von einer Kolbenstange 13 über nicht näher gezeigte Mittel angetrieben wird, in Bewegung (Pfeil 12), bis das verbleibende Füllkammer-Volumen vollständig mit Metallschmelze 6 gefüllt ist. Danach wird diese in einer zweiten Bewegungsphase des Gießkolbens 14 in einem "Schuß" in den Formhohlraum 5 eingebracht.</p>
<p id="p0012" num="0012">Im Bereich der Ausgangsstellung des Gießkolbens 14 ist an die Füllkammer 9 ein Mehrfunktionsventil 15 angesetzt, welches über eine Zuführleitung 16 mit Schaltventil 17 und Zweigleitungen 16.1, 16.2 mit einem mit trockener Luft gefüllten Tankvolumen 18 und mit einem mit inertem Gas (z.B. Argon, Stickstoff) gefüllten zweiten Tankvolumen 19 in Verbindung steht. Die Verzweigung wird durch ein Vier-Wege-Schaltventil 20 gebildet, welches auch einen mit der Umgebung (Atmosphärendruck) in Verbindung stehenden Anschluß 23 aufweist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Wie auch aus den weiteren Figuren 2 und 3 hervorgeht, ist im Bereich einer Schnittstelle 24 zwischen Saugrohr 8 und Füllkammer 9 in letzterer eine Metallschmelzen-Einfüllöffnung 25 mit vertikal gerichteter Längsachse 26 vorhanden, in die eine vorzugsweise aus einem Keramikwerkstoff bestehende Füllbuchse 27 eingesetzt ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Füllkammer 9 ist an dieser Stelle mit einer Planfläche 28 versehen, an die ein endseitiger Flansch 29 des Saugrohres 8 zur Anlage bringbar ist.</p>
<p id="p0015" num="0015">Eine zwischen Flansch 29 und einer oberen Abdeckplatte 30 des Warmhalteofens 7 sich abstützende Druckfeder 33 und ein diese umgebendes Wellrohr 34 bewirken, daß das Saugrohr 8<!-- EPO <DP n="5"> --> sich federnd an der füllkammerseitigen Planfläche 28 abstützen kann und eine Saugrohr-Durchtrittsöffnung 31 der Abdeckplatte 30 nach außen abgedichtet ist. Am Flansch 29 angebrachte Bürstenelemente 35 bewirken während des seitlichen Verschiebens des Saugrohres 8 oder des Warmhalteofens 7 (Pfeile 36, 37) eine Reinigung der Planfläche 28 bzw. der Füllbuchse 27.</p>
<p id="p0016" num="0016">Fig. 3 zeigt das Mehrfunktionsventil 15, welches diametral zur Füllbuchse 27 (gleiche Längsachse 26) und somit auch diametral zur Anschlußstelle des in dünner Vollinie gezeigten Saugrohres 8 in die Wandung der Füllkammer 9 eingesetzt ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Das Mehrfunktionsventil 15 weist ein Gehäuse 38 mit einer durchgehenden Bohrung 39 auf, in der ein langgestreckter Stößel 40 geführt ist, der über einen oberen endseitigen Anschluß 41 mit einer Kolbenstange 42 eines Hydraulik- oder Pneumatikzylinders 43 in Verbindung steht.</p>
<p id="p0018" num="0018">Eine der Füllkammer 9 zugewandte Stirnfläche 44 des Ventilgehäuses 38 ist mit einer im Querschnitt größeren Ausnehmung 45 versehen, die einen Stößelkopf 46 aufnimmt.<br/>
Das Ventilgehäuse 38 weist ferner oberhalb der Ausnehmung 45 eine Ringnut 47 auf, in die die mit den Tankvolumen 18, 19 in Verbindung stehende Zuführleitung 16 einmündet. Ein den Stößel 40 umgebendes und im Ventilgehäuse 38 eingesetztes Dichtungselement 48 sorgt für den Abschluß nach außen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Eine Stirnfläche 49 des Stößelkopfes 46 ist mit einem Schaltelement (z.B. Thermofühler oder Kontaktschalter) 50<!-- EPO <DP n="6"> --> versehen, dessen Anschlußleitung 53 innerhalb des Stößels 40 geführt ist. Befindet sich sonach der Stößelkopf 46 in einer gestrichelt dargestellten mittigen Position, so ist damit eine Füllstandskontrolle der Metallschmelze 6 möglich. Befindet er sich hingegen in der strichpunktiert gezeigten Stellung, in der er in die Füllbuchse 27 hineinragt, so kann dadurch die Füllbuchse 27 gereinigt werden (das Saugrohr 8 ist in diesem Augenblick abgedockt). Gleichzeitig ist in dieser Stellung bei entsprechender maßlicher Zuordnung (Druchmesser) eine Abdichtung nach außen möglich, so daß über die Zuführleitung 16 die gesamte Füllkammer 9 und der Formhohlraum 5 mit getrockneter Luft und/oder inertem Gas gespült und für den nächsten Gießvorgang geschmiert werden können.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Abdichtung der Füllbuchse 27 nach außen könnte auch mittels eines Schiebers bewirkt werden, der zwischen abgedocktem Saugrohr 8 und Füllkammer 9 einfahrbar ist und dabei auch ggf. zur Reinigung der füllkammerseitigen Planfläche 28 und des saugrohrseitigen Flansches 29 verwendet werden könnte.</p>
<p id="p0021" num="0021">Danach wird der Stößelkopf 46 in seine Ausgangsposition in die Ausnehmung 45 zurückgefahren und gleichzeitig das Saugrohr 8 durch seitliches Verschieben desselben (oder des gesamten Warmhalteofens 7) wieder in Deckung mit der Füllkammeröffnung, d.h. mit der Füllbuchse 27 gebracht. Zur besseren Abdichtung dieser Schnittstelle 24 können auch zusätzliche Kräfte durch taktgesteuerte Motoren (pneumatisch, mechanisch oder magneto-elektrisch), die entsprechend anzuordnen sind, aufgebracht werden.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Die vorstehend geschilderten Arbeitsgänge laufen vorzugsweise nach jedem "Schuß" (Gießvorgang) ab, wenn sich der Gießkolben 14 wieder in seiner in Fig. 1 gezeigten Ausgangstellung befindet.</p>
<p id="p0023" num="0023">Wird das Mehrfunktionsventil 15 noch mit einem zusätzlichen Druckschalter 51 mit Anschlußleitung 52 (z.B. in der Ringnut 47 angeordnet) versehen, so lassen sich folgende Funktionen erreichen:
<ul id="ul0001" list-style="dash" compact="compact">
<li>Messen des Vakuums beim Befüllen der Füllkammer 9,</li>
<li>Füllstandskontrolle der Metallschmelze 6,</li>
<li>Reinigung der Füllbuchse 27 von Flitter und Alu-Spritzern und Konstanthalten des Füllbuchsen-Öffnungsquerschnittes,</li>
<li>Abdichten der Füllkammer 9 bei abgedocktem Saugrohr 8 zur Vakuumüberprüfung und zum Begasen,</li>
<li>Begasen der Füllkammer 9 bzw. des Formhohlraumes 5.</li>
</ul></p>
<p id="p0024" num="0024">Um das Saugrohr 8 beim Abdocken zuverlässig von der Füllbuchse 27 frei zu bekommen und um gegebenenfalls auch anderweitige Wartungsarbeiten vornehmen zu können, dürfte es darüber hinaus sinnvoll sein, einen axialen Saugrohrhub vorzusehen. Die Mechanismen, um den Warmhalteofen 7 und /oder das Saugrohr 8 horizontal und vertikal zu bewegen, sind hier im einzelnen nicht gezeigt. Die jeweils zu wählenden Hübe bzw. Verschiebewege ergeben sich unter anderem aus den jeweiligen Abmaßen der Komponenten der Druckgießmaschine 1.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Betreiben einer Druckgießmaschine, bei der in einem Vorratsbehälter befindliche Metallschmelze über ein Saug- bzw Steigrohr in dosierter Menge in eine Füllkammer gelangt und von dort mittels eines Gießkolbens in einen die Kontur des späteren Werkstückes bestimmenden Formhohlraum gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer vorgebbaren Anzahl von Gießzyklen, vorzugsweise nach jedem Gießzyklus, das Saug- bzw. Steigrohr (8) von der Füllkammer (9) abdockt, wonach über im Bereich einer Metallschmelzeneinfüllöffnung (25) der Füllkammer (9) zugeordnete Mittel (15) eine Reinigung der Metallschmelzeneinfüllöffnung (25) sowie ein Begasen von Füllkammer (9) und Formhohlraum (5) zum Zwecke der Reinigung und/oder Trennmittelbeschichtung einleitbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei waagrecht liegender Füllkammer (9) das vom Vorratsbehälter (7) getragene Saug- bzw. Steigrohr (8) oder der gesamte Vorratsbehälter (7) seitlich bewegt werden, wobei dieser horizontalen Abdockbewegung eine zusätzliche Vertikalbewegung überlagert ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über saug- bzw. steigrohrseitige Mittel (35) während der Abdockbewegung eine Reinigung der füllkammerseitigen<!-- EPO <DP n="9"> --> Anlagenfläche (28) für das Saug- bzw. Steigrohr (8) erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Druckgießmaschine (1), bei der in einem Vorratsbehälter (7) befindliche Metallschmelze (6) mittels eines Saug- bzw. Steigrohres (8) in dosierter Menge über eine Metallschmelzeinfüllöffnung (25) in eine Füllkammer (9) gelangt und von dort mittels eines Gießkolbens (14) in einen die Kontur des späteren Werkstückes bestimmenden Formhohlraum (5) gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß diametral zur Metallschmelzeneinfüllöffnung (25) an die Füllkammer (9) ein Mehrfunktionsventil (15) angesetzt ist, welches einen langgestreckten Stößel (40) aufweist, der in die Füllkammer (9) einfahrbar und mit einem endseitigen Stößelkopf (46) zum Zwecke der Reinigung und bedarfsweisen Abdichtung der Metallschmelzeneinfüllöffnung (25) in diese einführbar ist, daß weiterhin dem Mehrfunktionsventil (15) eine Zuführleitung (16) zugeordnet ist, welche mit Begasungsmedien gefüllten Tankvolumen (18, 19) in Verbindung steht, und daß Mittel vorgesehen sind, um den Vorratsbehälter (7) und/oder das Saug- bzw. Steigrohr (8) horizontal und ggf. vertikal zu bewegen (Ab- und Andockbewegung).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Druckgießmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Antriebsmitteln (43) gekoppelte Stößel (40) in einer Ventil-Gehäusebohrung (39) geführt ist, daß ferner die Zuführleitung (16) in eine Ringnut (47) der Ventil-Gehäusebohrung (39) mündet und letztere im Bereich des Stößelkpfes (46) eine Ausnehmung (45) zur Aufnahme desselben aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Druckgießmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnfläche (49) des Stößelkopfes (46) mit einem Schaltelement (50) zur Füllstandskontrolle der Metallschmelze (6) in der Füllkammer<!-- EPO <DP n="10"> --> (9) ausgestattet ist, daß ferner dem Mehrfunktionsventil (15) ein Druckschalter (51) zugeordnet ist, der mit dem füllkammerseitigen Druck beaufschlagbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Druckgießmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem als Warmhalteofen (7) ausgebildeten Vorratsbehälter herausragende Saug- bzw. Steigrohr (8) einen endseitigen Flansch (29) aufweist, der mit einer füllkammerseitigen Planfläche (28) in Anlage bringbar ist und zwischen Flansch (29) und einer oberen Abdeckplatte (30) des Warmhalteofens (7) eine Druckfeder (33) und ein diese umgebendes Wellrohr (34) angeordnet sind, um eine federnde Abstützung von Saug- bzw. Steigrohr (8) und eine Abdichtung des Warmhalteofens (7) nach außen zu bewirken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Druckgießmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die der Füllkammer (9) zugewandte Stirnfläche des Flansches (29) mit Bürstenelementen (35) zum Reinigen der füllkammerseitigen Planfläche (28) ausgestattet ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Process for operating a die-casting machine, in which metal melt situated in a storage container passes in a metered amount via a suction or ascending pipe into a shot sleeve and, from there, is forced into an impression determining the contour of the subsequent workpiece by means of an injection piston, characterized in that, after a predetermined number of casting cycles, preferably after each casting cycle, the suction or ascending pipe (8) is undocked from the shot sleeve (9), whereupon, using means (15) assigned to the shot sleeve (9) in the region of a filling port (25) for metal melt, it is possible to initiate cleaning of the filling port (25) for metal melt and gassing of the shot sleeve (9) and impression (5) for the purpose of cleaning and/or coating with release agent.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Process according to Claim 1, characterized in that, when the shot sleeve (9) is horizontal, the suction or ascending pipe (8) borne by the storage container (7) or the entire storage container (7) is moved laterally, an additional vertical movement being superimposed of this horizontal undocking movement.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Process according to Claim 2, characterized in that the bearing surface (28) on the shot-sleeve side for the suction or ascending pipe (8) is cleaned by means on the suction or ascending pipe side during the undocking movement.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Die-casting machine (1), in which metal melt (6) situated in a storage container (7) passes in a metered amount, by means of a suction or ascending pipe (8), into a shot sleeve (9) via a filling port (25) for metal melt<!-- EPO <DP n="12"> --> and, from there, is forced into an impression (5) determining the contour of the subsequent workpiece by means of an injection piston (14), characterized in that a multifunctional valve (15) is mounted on the shot sleeve (9), diametrically with respect to the filling port (25) for metal melt, which valve has an elongate ram (40) which can be moved into the shot sleeve (9) and can be introduced with an end-side ram head (46) into the filling port (25) for metal melt, for the purpose of cleaning and, if required, sealing the latter, in that furthermore a supply line (16) is assigned to the multi-functional valve (15), which line is connected to tank volumes (18, 19) filled with gassing media, and in that means are provided for moving the storage container (7) and/or the suction or ascending pipe (8) horizontally and, if desired, vertically (undocking and docking movement).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Die-casting machine according to Claim 4, characterized in that the ram (40) coupled to drive means (43) is guided in a valve-housing bore (39), in that furthermore the supply line (16) opens into an annular groove (47) in the valve-housing bore (39) and the latter has, in the region of the ram head (46), a recess (45) for accommodating the latter.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Die-casting machine according to Claim 4, characterized in that an end face (49) of the ram head (46) is equipped with a switch element (50) for checking the filling level of the metal melt (6) in the shot sleeve (9), in that furthermore a pressure switch (51) is assigned to the multifunctional valve (15), on which switch the shot-sleeve side pressure can act.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Die-casting machine according to Claim 4, characterized in that the suction or ascending pipe (8) projecting out of the storage container, which is designed as a holding furnace (7), has an end-side flange (29) which can be brought into contact with a short-sleeve side plane surface (28), and a compression spring (33) and a corrugated pipe (34) surrounding the latter are arranged between flange (29) and an upper covering<!-- EPO <DP n="13"> --> plate (30) of the holding furnace (7), in order to provide resilient support for the suction or ascending pipe (8) and sealing of the holding furnace (7) with respect to the outside.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Die-casting machine according to Claim 7, characterized in that the end face, facing the shot sleeve (9), of the flange (29) is equipped with brush elements (35) for cleaning the shot sleeve-side plane surface (28).</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de conduite d'une machine à coulée sous pression, dans laquelle une masse fondue de métal, qui se trouve dans un réservoir, parvient en quantité dosée, en passant par un tuyau d'aspiration ou ascendant, dans une chambre de remplissage, d'où elle est refoulée, au moyen d'un piston d'injection, dans la cavité d'un moule qui détermine le contour de la pièce future, caractérisé en ce qu'à la suite d'un nombre prédéfinissable de cycles de coulée, de préférence après chaque cycle de coulée, le tuyau d'aspiration ou ascendant (8) est éloigné de la chambre de remplissage (9), après quoi il peut être procédé, au moyen d'un dispositif (15) adjoint à la chambre de remplissage (9) dans la région d'un orifice (25) de chargement de masse fondue de métal, à un nettoyage de l'orifice (25) de chargement de masse fondue de métal, ainsi qu'à un dégazage de la chambre de remplissage (9) et de la cavité (5) du moule, en vue du nettoyage et/ou de l'application d'une couche d'agent de démoulage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'en cas de chambre de remplissage (9) disposée horizontalement, le tuyau d'aspiration ou ascendant (8) qui est porté par le réservoir (7) ou le réservoir (7) dans son ensemble est déplacé latéralement, un mouvement vertical supplémentaire étant superposé à ce mouvement horizontal d'éloignement.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que, pendant le mouvement d'éloignement, il se produit un nettoyage de la surface (28) sur laquelle s'applique le tuyau d'aspiration ou ascendant (8), du côté de la chambre de remplissage, au moyen d'un dispositif (35) prévu du côté du tuyau d'aspiration ou ascendant.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Machine à coulée sous pression (1), dans laquelle une masse fondue de métal (6), qui se trouve dans un réservoir (7), parvient en quantité dosée, en passant par un orifice (25) de chargement de masse fondue de métal, dans une chambre de remplissage (9), d'où elle est refoulée, au moyen d'un piston d'injection (14), dans la cavité (5) d'un moule qui détermine le contour de la pièce future, caractérisée en ce qu'il est disposé sur la chambre de remplissage (9), en position diamétralement opposée à l'orifice (25) de chargement de masse fondue, une soupape à plusieurs fonctions (15) comportant une tige allongée (40) qui peut pénétrer dans la chambre de remplissage (9) et s'insérer, par une tête (46) prévue à son extrémité, dans l'orifice (25) de chargement de masse fondue de métal afin de nettoyer celui-ci et, au besoin, de le fermer hermétiquement, en ce qu'il est en outre adjoint, à la soupape à plusieurs fonctions (15), une conduite d'arrivée (16) qui est en communication avec des réservoirs (18, 19) remplis d'agents de dégazage, et en ce qu'il est prévu des dispositifs pour déplacer horizontalement et éventuellement verticalement le réservoir (7) et/ou le tuyau d'aspiration ou ascendant (8) (mouvement d'éloignement et d'accostage).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Machine à coulée sous pression selon la revendication 4, caractérisée en ce que la tige (40), accouplée à un dispositif d'entraînement (43), est guidée dans un trou (39) d'une cage de soupape, et en ce que la conduite d'arrivée (16) débouche dans une gorge<!-- EPO <DP n="16"> --> annulaire (47) du trou (39) de la cage de soupape, lequel trou présente, dans la région de la tête (46) du coulisseau, un élargissement (45) pour recevoir cette dernière.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Machine à coulée sous pression selon la revendication 4, caractérisée en ce que la surface frontale (49) de la tête (46) de la tige est munie d'un élément interrupteur (50) pour le contrôle de l'état de chargement de la chambre de remplissage (9) en masse fondue de métal (6), et en ce qu'il est en outre adjoint, à la soupape à plusieurs fonctions (15), un interrupteur manométrique (51) sur lequel peut agir la pression dans la chambre de remplissage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Machine à coulée sous pression selon la revendication 4, caractérisée en ce que le tuyau d'aspiration ou ascendant (8), qui sort du réservoir réalisé sous forme de four de maintien à température élevée (7), présente à son extrémité une bride (29) qui peut être appliquée sur une surface plane (28) du côté de la chambre de remplissage, et en ce qu'il est disposé, entre la bride (29) et une plaque supérieure (30) de recouvrement du four de maintien à température élevée (7), un ressort de pression (33) et un tube ondulé (34) entourant celui-ci, afin d'assurer un appui à ressort du tuyau d'aspiration ou ascendant (8) et une fermeture hermétique du four de maintien à température élevée (7) par rapport à l'extérieur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Machine à coulée sous pression selon la revendication 7, caractérisée en ce que la surface frontale de la bride (29), dirigée vers la chambre de remplissage (9), est munie d'éléments de brossage (35) pour nettoyer la surface plane (28) du côté de la chambre de remplissage.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="17"> -->
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<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="157" he="246" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="139" he="245" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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