| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 594 880 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
28.01.1998 Patentblatt 1998/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.10.1992 |
|
|
| (54) |
Verfahren und Schaltungsanordnung zum Zünden von Leuchtstofflampen bei vorbestimmter
Temperatur der Lampenkathoden
Process and circuit for starting fluorescent lamps at a given temperature of the preheating
electrodes
Procédé et circuit d'amorçage de lampes fluorescentes lorsque les électrodes de préchauffage
ont atteint une température donnée
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
04.05.1994 Patentblatt 1994/18 |
| (73) |
Patentinhaber: KNOBEL AG LICHTTECHNISCHE KOMPONENTEN |
|
CH-8755 Ennenda (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Tobler, Felix
CH-8718 Schänis (CH)
|
| (74) |
Vertreter: Blum, Rudolf Emil Ernst |
|
c/o E. Blum & Co
Patentanwälte
Vorderberg 11 8044 Zürich 8044 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 471 332
|
DE-A- 3 508 431
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie
auf eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Bei hochwertigen Vorschaltgeräten zum Betrieb von Leuchtstofflampen werden die Lampenkathoden
vorgeheizt, bevor die Zündspannung an die Leuchtstofflampe angelegt wird. Dadurch
wird die Lebensdauer der Leuchtstofflampen gegenüber einer Kaltzündung wesentlich
verlängert. Aus der EP-A-0 118 309 und der DE-OS-32 02 445 sind Schaltungsanordnungen
bekannt, bei welchen die Dauer der Vorheizung der Lampenkathoden fest eingestellt
ist. Wenn die Dauer der Vorheizung der Lampenkathoden auf diese Weise festgelegt ist,
werden bei dem im wesentlichen konstanten Vorheizstrom die verschiedenen Typen von
Leuchtstofflampen mit verschiedenen Widerstandswerten der Lampenkathoden ungleichmässig
beheizt. Weil die optimale Temperatur der Lampenkathoden bei der Zündung zwischen
600 und 700°C beträgt, ist es praktisch nicht möglich, eine für alle Typen von Leuchtstofflampen
optimale Dauer der Vorheizzeit fix einzustellen. Als Folge der festen Vorheizzeit
und des im wesentlichen konstanten Vorheizstromes werden deshalb am selben Vorschaltgerät
diejenigen Leuchtstofflampen mit niederohmigen Lampenkathoden unterheizt und die Leuchtstofflampen
mit hochohmigen Lampenkathoden überheizt, was zu einer Verkürzung der Lebensdauer
der Leuchtstofflampen und zu höheren Betriebskosten führt.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Verfahren zum Vorheizen und Zünden
von Leuchtstofflampen zu schaffen, bzw. eine Schaltungsanordnung zur Durchführung
des Verfahrens, womit eine optimale und von verschiedenen Widerstandswerten der Lampenkathoden
unabhängige Dauer der Vorheizzeit erzielt wird.
[0004] Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren der eingangs genannten Art durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Die Schaltungsanordnung zur Durchführung
des Verfahrens ist durch die Merkmale des Anspruchs 7 gekennzeichnet.
[0005] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Darstellung einer Leuchtstofflampe, die mit einem mit Netzfrequenz
arbeitenden Vorschaltgerät betrieben wird,
Figur 2 eine schematische Darstellung einer Leuchtstofflampe, die mit einem mit Hochfrequenz
arbeitenden Vorschaltgerät betrieben wird,
Figur 3 zeitliche Abläufe der Lampenkathodenspannung in der Vorheizphase bei den bekannten
Schaltungsanordnungen,
Figur 4 zeitliche Abläufe der Lampenkathodenspannungen in der Vorheizphase gemäss
der Erfindung,
Figur 5 eine Ausführungsform der Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens
gemäss der Erfindung,
Figur 6 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung, und
Figur 7 eine weitere Ausführungsform der Schaltungsanordnung gemäss der Erfindung
mit mehreren Leuchtstofflampen.
[0006] In Figur 1 sind eine Leuchtstofflampe LL mit ihren Lampenkathoden LK1, LK2, ein Starter
S und eine Drossel Ld in einer Schaltungsanordnung schematisch dargestellt. Diese
bekannte Schaltungsanordnung entspricht dem induktiven Betrieb der Leuchtstofflampe
bei Netzfrequenz (50-60 Hz). Bei dem Schalter S handelt es sich um einen elektronischen
Starter, wie er z.B. in der Schrift EP-A-0 118 309 beschrieben ist. In der Vorheizphase
der Lampenkathoden wird dieser Schalter geschlossen und nach einer fest voreingestellten
Zeitdauer geöffnet. Bei der Oeffnung des Schalters wird der Strom durch die Drossel
Ld unterbrochen und durch die an der Drossel Ld induzierte Spannung wird die Leuchtstofflampe
LL gezündet. Weil der Wert der Induktivität der Drossel Ld durch die Lampenspannung
und den Lampenstrom im Betrieb bestimmt sind, muss die Dauer der Vorheizzeit für den
somit gegebenen Vorheizstrom so gewählt werden, dass auch die Leuchtstofflampen mit
der niederohmigsten Kathode gezündet werden können. Dadurch werden die Leuchtstofflampen
mit hochohmigen Lampenkathoden zu lange mit diesem Vorheizstrom betrieben, was solche
Leuchtstofflampen unnötig überheizt und ihre Lebensdauer verkürzt.
[0007] In Figur 2 ist eine Leuchtstofflampe LL mit einem Serieresonanzkreis mit einem Koppelkondensator
Ck, einer Resonanzdrossel Lr und einem Resonanzkondensator Cr schematisch dargestellt.
Dieser Serieresonanzkreis wird bei elektronischen Vorschaltgeräten verwendet, bei
welchen die Leuchtstofflampe mit höherer Frequenz (20-90 kHz) betrieben wird. Im Vorheizbetrieb
wird die Frequenz gegenüber der Resonanzfrequenz des Resonanzkreises so verändert,
dass die über dem Resonanzkondensator und damit über der Leuchtstofflampe liegende
Spannung keine Zündung der Leuchtstofflampe verursacht, und wobei ein im wesentlichen
konstanter Strom durch die Lampenkathoden LK1 und LK2 fliesst und diese so vorheizt.
Nach Ablauf der fest vorgewählten Dauer der Vorheizphase wird die Frequenz in die
Nähe der Resonanzfrequenz des Resonanzkreises gebracht und dadurch die Spannung über
dem Resonanzkondensator Cr so erhöht, dass die Leuchtstofflampe gezündet wird. Dieses
Verfahren zum Vorheizen der Lampenkathoden mit vorgewählter Dauer der Vorheizzeit
hat genau die gleichen Nachteile für die Lampenlebensdauer wie bei der Schaltungsanordnung
von Figur 1 erläutert.
[0008] In Figur 3 sind die zeitlichen Verläufe der Lampenkathodenspannungen V
k einer niederohmigen Lampenkathode V
KN und einer hochohmigen Lampenkathode V
KH dargestellt, wenn beide Lampenkathoden mit im wesentlichen gleichem Vorheizstrom
und während der gleichen Zeitdauer vorgeheizt werden. Im Zeitpunkt t
o wird der Vorheizstrom eingeschaltet und die Lampenkathodenspannung V
k ist direkt proportional dem Widerstand der kalten Lampenkathoden. Die an die Lampenkathoden
momentan abgegebene Heizleistung P
H ist gleich dem Produkt des Vorheizstromes in zweiter Potenz und des Widerstandes
der Lampenkathode. Die jeweiligen Endtemperaturen der niederohmigen V
KN und der hochohmigen V
KH Lampenkathode im Zeitpunkt t
h sind in Figur 3 eingetragen. Es ist ersichtlich, dass bei fester Dauer der Vorheizzeit
t
h-t
o die hochohmige Lampenkathode, die mit grösserer Leistung geheizt wird, gegenüber
der niederohmigen Lampenkathode wesentlich höhere Temperaturen am Ende der Vorheizphase
erreicht.
[0009] Gemäss der Erfindung wird nun die Kathodentemperatur der Lampe vor der Zündung ermittelt.
Die Lampenkathoden bestehen aus Wolframdraht mit einem Temperaturkoeffizienten 0,5
%/K. Aus der Messung der Lampenkathodenspannung V
k kann man damit direkt auf die Temperatur der Lampenkathoden schliessen, wenn die
Spannung der kalten Lampenkathode bekannt ist.
[0010] In Figur 4 sind die zeitlichen Verläufe der Lampenkathodenspannungen in einem vorteilhaften
Fall gemäss der Erfindung dargestellt. In diesem Fall wird die Dauer der Vorheizzeit
so bestimmt, dass eine vorgewählte Temperatur der Lampenkathode erreicht wird. Ist
diese Temperatur z.B. ca. 600°C, so beträgt das Verhältnis des Widerstandes der heissen
Lampenkathode zu dem Widerstand der kalten Lampenkathode etwa 3. Die Zündung der Lampe
kann also eingeleitet werden, wenn der ermittelte Widerstand der heissen Kathode das
Dreifache des zuvor ermittelten Widerstandes der kalten Kathode beträgt.
[0011] In Figur 5 ist ein Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung dargestellt, welche
die Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ermöglicht. Dabei wird die Lampenkathodenspannung
V
k gleichgerichtet und ihr Spitzenwert an einem Kondensator C1 gemessen. Der Spitzenwert
der ersten Halbwelle, welche der Spannung über der kalten Lampenkathode bzw. dem Widerstand
der kalten Kathode entspricht, wird mit Hilfe einer Sample & Hold Schaltung SH in
einem Kondensator C2 gespeichert. Durch Erhitzung der Lampenkathode steigt der Spitzenwert
der momentanen Lampenkathodenspannung ständig an. Mit Hilfe eines Spannungsteilers
R2/R3 und eines Komparators COM wird die Zeitdauer der Vorheizphase so bestimmt, dass
die Lampenkathoden immer auf die gleiche Temperatur gebracht werden. Der Ausgang des
Komparators wird nämlich bei folgender Bedingung umgeschaltet:

Das Verhältnis der Spannungen, bzw. der Kathodenwiderstände von 3:1, welches der
beispielsweise angenommenen Temperatur von etwa 600°C entspricht, wird also bei ca.
R2 = 2R3 erreicht, bzw. wenn die Lampenkathodenspannung in der Vorheizphase etwa verdreifacht
wird.
[0012] Die Dauer der Vorheizphase wird vorzugsweise zusätzlich auf einen maximalen Wert
begrenzt (z.B. 2 Sekunden), wenn aus verschiedenen Gründen, z.B. zu kleiner Vorheizstrom
oder bereits heisse Kathoden nach einem kurzzeitigen Netzausfall, das Erreichen des
vorgewählten Verhältnisses V
Kheiss/V
Kkalt nicht möglich ist.
[0013] In Figur 6 ist eine andere Schaltungsanordnung dargestellt, mit welcher die Durchführung
des Verfahrens gemäss der Erfindung auch möglich ist. Hier wird der Spitzenwert der
Lampenkathodenspannung mit Hilfe eines A/D Wandlers AD gemessen und die gemessenen
Werte werden an einen Mikroprozessor MP weitergeleitet. Durch den numerischen Vergleich
des zuerst gemessenen Wertes am Anfang der Vorheizphase und des momentanen Wertes
der Lampenkathodenspannung ist es möglich, die Vorheizphase beim Erreichen des vorgewählten
Verhältnisses V
Kheiss/ V
Kkalt zu beenden und die Zündspannung an genau vorgeheizte Lampenkathoden zu bringen.
[0014] Die Schaltungsanordnungen in den Figuren 5 und 6 können unabhängig davon verwendet
werden, ob die Leuchtstofflampe mit Netzfrequenz oder mit höheren Frequenzen betrieben
wird.
[0015] In Figur 7 ist eine weitere Schaltungsanordnung mit mehreren Leuchtstofflampen dargestellt.
Bei mehreren Leuchtstofflampen kann es vorteilhaft sein, zur Messung der durchschnittlichen
Temperatur der Lampenkathoden mehrere Lampenkathodenspannungen in Serie zu erfassen.
[0016] Der hauptsächliche Zweck des erfindungsgemässen Verfahrens ist eine auf die Temperatur
der Lampenkathoden genau abgestimmte, optimale Dauer der Vorheizzeit zu erzielen.
Durch die indirekte Messung der Temperatur der Lampenkathoden wird ein Verfahren geschaffen,
bei welchem die Lebensdauer der Leuchtstofflampen unabhängig vom Typ der Leuchtstofflampe
optimal ausgenützt werden kann. Nur mit einer genauen Vorheizung der Lampenkathoden
lassen sich hohe Schaltzahlen und möglichst hohe Lebensdauer der Leuchtstofflampen
erreichen.
1. Verfahren zum Vorheizen und Zünden mindestens einer Leuchtstofflampe (LL) mit heizbaren
Lampenkathoden (LK1, LK2), wobei die Lampenkathoden mittels einer an einer Versorgungsspannung
betriebenen Schaltungsanordnung nach dem Einschalten der Versorgungsspannung zunächst
derart vorgeheizt werden, dass über der Leuchtstofflampe (LL) keine zur Zündung der
Leuchtstofflampe in der Vorheizphase ausreichende Spannung entsteht und wobei nach
einer bestimmten Zeitdauer der Vorheizphase eine Zündspannung an die Leuchtstofflampe
angelegt wird, und während der Vorheizphase der Widerstand mindestens einer der Lampenkathoden
oder die Spannung über mindestens einer der Lampenkathoden gemessen wird, und dass
die Zeitdauer der Vorheizphase in Abhängigkeit von der Messung bestimmt wird, dadurch
gekennzeichnet, dass unmittelbar nach der Einschaltung der Versorgungsspannung der
Widerstand oder die Spannung über der kalten Lampenkathode gemessen und gespeichert
wird, dass nachfolgend momentane Werte von Widerstand oder Spannung über der sich
erwärmenden Lampenkathode gemessen werden, dass der gespeicherte Wert mit dem momentanen
Wert des Widerstandes oder der Spannung über der warmen Lampenkathode verglichen wird
und dass nach dem Erreichen eines vorbestimmten Verhältnisses des momentanen zu dem
gespeicherten Wert des Widerstandes oder der Spannung über der Lampenkathode die Zündspannung
an die Leuchtstofflampe (LL) angelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine maximale Zeitdauer der
Vorheizphase vorbestimmt ist, nach deren Ablauf die Zündung unabhängig von der Messung
eingeleitet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vorbestimmte Verhältnis
des Widerstandes oder der Spannung über der warmen Lampenkathode zu dem Widerstand
oder Spannung über der kalten Lampenkathode so gewählt wird, dass die Lampenkathoden
eine Temperatur im Bereich zwischen 450 und 900°C vor dem Anlegen der Zündspannung
erreichen.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Zeitdauer der
Vorheizphase der Leuchtstofflampe im Bereich zwischen 1 und 5 Sekunden gewählt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampenkathodenspannung
gleichgerichtet wird, dass die an der kalten Lampenkathode gemessene Spannung an einem
Kondensator (C2) gespeichert und mit der gleichgerichteten, über einen Spannungsteiler
(R2,R3) abgeschwächten, momentanen Spannung der Lampenkathode mit Hilfe eines Komparators
(COM) so lange verglichen wird, bis die gespeicherte Spannung der kalten Lampenkathode
mit der abgeschwächten, momentanen Spannung der warmen Lampenkathode übereinstimmt
und dass nach der Umschaltung des Ausgangssignals des Komparators (COM) die Zündspannung
an die Leuchtstofflampe angelegt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung
der Lampenkathode periodisch mit Hilfe eines A/D-Wandlers gemessen wird, der erste,
der kalten Lampenkathode entsprechende Wert in einem Speicher eines Mikroprozessors
abgelegt wird, die nachfolgenden Messwerte der Spannung der warmen Lampenkathoden
numerisch mit dem gespeicherten Wert so lange verglichen werden, bis eine vorgewählte
Uebereinstimmung der numerischen Werte vorliegt und dass danach die Zündspannung an
die Leuchtstofflampe angelegt wird.
7. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis
7, mit einer Messschaltung zur Erfassung der Lampenkathodenspannung, gekennzeichnet
durch ein Speichermittel zur Speicherung des Messwertes der Spannung über der kalten
Lampenkathode und ein Vergleichsmittel zum Vergleich der gespeicherten Spannung mit
einer gemessenen momentanen Spannung.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine parallel zur Lampenkathode
geschaltete Serieschaltung mit einer Diode, einem Widerstand (Rl) und einem zur Erfassung
des Spitzenwertes der Lampenkathodenspannung vorgesehenen Kondensator (C1).
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch einen die Lampenkathodenspannung
periodisch messenden A/D-Wandler (AD) und einen die Signale des A/D-Wandlers verarbeitenden
Mikroprozessor (MP).
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine die Spannung
der kalten Lampenkathode festhaltende Sample & Hold Schaltung (SH) und durch eine
die momentane Spannung und die Spannung der kalten Lampenkathode vergleichende Schaltung
(COM).
11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 11 zum Betrieb einer Serieschaltung
von mindestens zwei Leuchtstofflampen, wobei die jeweils benachbarten Lampenkathoden
(LK3; LK4; LK5; LK6) der Leuchtstofflampen in Serie geschaltet sind, jede solche Serieschaltung
parallel zu einer zweiten Wicklung eines jeweils zusätzlichen Trenntransformators
(TR5.2; TR6.2) und die jeweils zugehörige erste Wicklung des Trenntransformators (TR5.1,
TR6.1) seriell geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Messschaltung zur
Messung der Lampenkathodenspannung zur Messung der Spannung mehrerer Lampenkathoden
vorgesehen ist.
1. Method for preheating and igniting at least one fluorescent lamp (LL) which has heatable
lamp cathodes (LK1, LK2), these cathodes being first preheated, after the supply tension
is switched on, by a circuit supplied by this tension in a way which does not provide
across the lamp (LL) a tension sufficient to ignite it during the preheating phase,
an ignition tension being applied to the fluorescent lamp after a certain duration
of the preheating phase, the resistance of at least one of the lamp cathodes or the
tension across such a cathode being measured during the preheating phase and its duration
being determined in function of this measurement, characterized in that the resistance
of the cold lamp cathode or the tension across it is measured and stored immediately
after the supply voltage has been switched on, that thereafter instantaneous values
of the resistance of the progressively hotter lamp cathode or of the tension across
it are measured, that the stored value is compared with the instantaneous value of
the resistance or of the tension across the warm lamp cathode, and that the igniting
tension is applied to the fluorescent lamp (LL) when the ratio of the instantaneous
value to the stored value of the resistance or of the tension across the lamp cathode
reaches a predetermined level.
2. Method according to claim 1, characterized in that one determines a maximal duration
of the preheating phase, after which ignition is started regardless of the measurement.
3. Method according to claim 1, characterized in that one choses the predetermined ratio
of the resistance of the warm lamp cathode or the tension across it, to the resistance
of the cold lamp cathode or the tension across it such that the lamp cathodes reach
a temperature between 450 and 900°C before the igniting tension is applied.
4. Method according to claim 2, characterized in that one choses the maximal duration
of the preheating phase of the lamp cathode in the interval between 1 and 5 seconds.
5. Method according to one of claims 1 to 4, characterized in that the lamp cathode tension
is rectified, that the tension measured across the cold cathode is stored in a condenser
(C2) and is compared through the use of a comparator (COM) with the rectified, instantaneous
tension of the lamp after this latter tension has been reduced by a voltage divisor
(R2, R3), until the stored tension of the cold lamp cathode coincides with the reduced,
instantaneous tension of the warm lamp cathode, and in that the igniting tension is
applied to the fluorescent lamp after the output signal of the comparator (COM) has
switched.
6. Method according to one of claims 1 to 4, characterized in that the tension of the
lamp cathode is measured periodically with an analogue-digital converter, that the
first measured value, which pertains to the cold cathode, is stored in the memory
of a micro-processor, that the following measured values of the tension of the warm
lamp cathode are compared to the stored value until a predetermined correspondence
of the numerical values is attained, and that thereafter the igniting tension is applied
to the fluorescent lamp.
7. Electrical circuit for performing the method according to one of claims 1 to 6, with
a measuring circuit for determining the tension of the lamp cathode, characterized
in that it comprises a storage means for storing the measured value of the tension
across the cold lamp cathode, and a comparison means for comparing the stored tension
with a measured instantaneous tension.
8. Electrical circuit according to claim 7, characterized in that it comprises a serial
circuit connected in parallel to the lamp cathode and containing a diode, a resistance
(R1) and a condenser (C1) intended for taking the peak value of the tension of the
lamp cathode.
9. Electrical circuit according to claim 7 or 8, characterized by an analogue-digital
converter (AD) and a micro-processor for processing the output signals of the converter
(AD).
10. Electrical circuit according to claim 7 or 8, characterized by a sample and hold circuit
(SH) which retains the tension of the cold lamp cathode, and by a comparator (COM)
which compares the instantaneous tension with the tension of the cold lamp cathode.
11. Electrical circuit according to one of claims 7 to 10 for driving a serial arrangement
of at least two fluorescent lamps, neighbouring lamp cathodes (LK3; LK4; LK5; LK6)
being connected in series and each such serial assembly being connected in parallel
to a second winding of a corresponding additional separating transformer (TR5.2; TR6.2),
the corresponding first winding of the separating transformer (TR5.1, TR6.1) being
connected in series, characterized in that the circuit for measuring the tension of
the lamp cathode is intended for measuring the tension of several lamp cathodes.
1. Méthode pour préchauffer et allumer au moins une lampe fluorescente (LL) comportant
des cathodes de lampe chauffables (LK1, LK2), celles-ci étant tout d'abord préchauffées,
après l'enclenchement de la tension d'alimentation de la lampe, au moyen d'un circuit
alimenté par cette tension et de manière à ne pas délivrer à la lampe (LL) une tension
suffisante pour l'allumer durant la phase de préchauffage, une tension d'allumage
étant appliquée à la lampe après une certaine durée de préchauffage, la résistance
d'au moins une cathode de lampe où la tension sur une des cathodes de lampe étant
mesurée pendant la phase de préchauffage et la durée du préchauffage étant déterminée
en fonction de cette mesure, caractérisée en ce qu'immédiatement après l'enclenchement
de la tension d'alimentation une mesure de la résistance ou de la tension est effectuée
au travers de la cathode de lampe froide et sa valeur stockée, qu'ensuite des valeurs
momentanées de la résistance ou de la tension au travers de la cathode de lampe progressivement
échauffée sont mesurées, que la valeur stockée est comparée à la valeur momentanée
de la résistance ou de la tension au travers de la cathode de lampe chaude, et que
la tension d'allumage est appliquée à la lampe fluorescente (LL) une fois qu'un rapport
déterminé de la valeur momentanée à la valeur stockée de la résistance ou de la tension
au travers de la cathode de lampe est atteint.
2. Méthode selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'on détermine une durée maximale
de la phase de préchauffage après laquelle l'allumage est déclenché indépendamment
de la mesure.
3. Méthode selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'on choisit le rapport déterminé
de la résistance ou de la tension au travers de la cathode de lampe chaude à la résistance
ou à la tension au travers de la cathode de lampe froide de façon à ce que les cathodes
de lampe atteignent une température située dans l'intervalle compris entre 450 et
900°C avant l'application de la tension d'allumage.
4. Méthode selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'on choisit la durée maximale
de la phase de préchauffage de la lampe fluorescente dans l'intervalle compris entre
1 et 5 secondes.
5. Méthode selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'on redresse la
tension de la cathode de lampe, que la tension mesurée au travers de la cathode froide
est stockée dans un condensateur (C2) et comparée avec la tension momentanée, redressée
et réduite par l'intermédiaire d'un diviseur de tension (R2, R3), de la cathode de
lampe au moyen d'un comparateur (COM) jusqu'à ce que la tension stockée de la cathode
de lampe froide coïncide avec la tension momentanée réduite de la cathode de lampe
chaude, et que l'on applique la tension d'allumage à la lampe fluorescente après le
basculement du signal de sortie du comparateur (COM).
6. Méthode selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'on mesure périodiquement
la tension de la cathode de lampe au moyen d'un convertisseur analogique-digital,
que l'on stocke la première valeur mesurée, qui appartient à la cathode froide, dans
la mémoire d'un micro-ordinateur, que l'on compare numériquement les mesures ultérieures
de la tension au travers de la cathode chaude avec la valeur mémorisée jusqu'à obtention
d'une coïncidence prédéterminée des valeurs numériques, après quoi l'on applique la
tension d'allumage à la lampe fluorescente.
7. Circuit électrique pour la mise en oeuvre de la méthode selon une des revendications
1 à 6, avec un circuit de mesure pour déterminer la tension de la cathode de lampe,
caractérisé par un moyen pour mémoriser la valeur mesurée de la tension au travers
de la cathode de lampe froide, et un moyen de comparaison pour comparer la tension
mémorisée avec une tension momentanée.
8. Circuit électrique selon la revendication 7, caractérisé par l'agencement, en parallèle
avec la cathode de lampe, d'un ensemble en série comportant une diode, une résistance
(R1) et un condensateur (C1) destiné à retenir la valeur maximale de la tension de
la cathode de lampe.
9. Circuit électrique selon une des revendications 7 ou 8, caractérisé par un convertisseur
analogique-digital (AD) et un microprocesseur (MP) pour traiter les signaux du convertisseur
analogique-digital.
10. Circuit électrique selon une des revendications 7 ou 8, caractérisé par un circuit
auxiliaire (SH) pour saisir et maintenir un échantillon de la tension de la cathode
de lampe froide, et par un circuit comparateur (COM) apte à comparer la valeur à froid
et la valeur momentanée de la cathode de lampe.
11. Circuit électrique selon une des revendications 7 à 10 pour alimenter l'agencement
en série d'au moins deux lampes fluorescentes, les cathodes de lampe (LK3; LK4; LK5;
LK6) voisines des lampes fluorescentes étant connectées en série et chaque telle connection
en série mise en parallèle avec un second enroulement d'un transformateur de séparation
additionnel correspondant (TR5.2; TR6.2), chaque premier enroulement correspondant
du transformateur de séparation (TR5.1, TR6.1) étant connecté en série, caractérisé
en ce que le circuit de mesure de la tension de la cathode de lampe est prévu pour
mesurer la tension de plusieurs cathodes de lampe.

