[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Mischen und Pumpen eines Mörtels, bei
der eine längliche Mischfördereinheit in einer Reihe in Richtung einer Längsachse
aneinander anschließend eine Antriebseinrichtung, eine Mischeinrichtung und eine Pumpeinrichtung
aufweist, bei der ein Mischgehäuse der Mischeinrichtung seitlich eine zur Längsachse
schräge Einlauföffnung bildet, die von einem Flansch zum Anbau einer Zufuhreinrichtung
umrandet ist, bei der die Zufuhreinrichtung mit einem eine Auslauföffnung umrandenden
Gegenflansch auf den Flansch des Mischgehäuses aufgesetzt ist und mittels einer einfach
betätigbaren sowie lösbaren Kuppeleinrichtung an dem Mischgehäuse festgelegt ist,
und bei der die Zufuhreinrichtung ein nach oben offenes Füllgehäuse bildet, das nach
unten in einen abgewinkelten Auslaufstutzen übergeht, der mit der Auslauföffnung und
dem Gegenflansch endet, wobei der Zufuhreinrichtung ein Verschlußschieber zugeordnet
ist.
[0002] Bei einer bekannten (Katalog D/35 M/4.93 DI der PFT Putz- und Fördertechnik GmbH,
Seite 13) Vorrichtung dieser Art ist das Füllgehäuse ein Rohrstück eines Adapters,
der nach oben hin an ein Silo für Baustoff angeschlossen wird, bei dessen Auslaß der
Verschlußschieber angeordnet ist. Es ist keine zusätzliche Fördereinrichtung vorhanden,
um den Baustoff aus einem Speichervorrat in die Mischfördereinheit zu bringen. Mittels
des Verschlußschiebers wird das Silo geschlossen, wenn die Mischfördereinheit gereinigt
wird und für eine Arbeitspause stillgesetzt wird. Diese Vorrichtung ist zur Benutzung
an das Silo gebunden. Die Vorrichtung ist für eine Handbefüllung praktisch nicht geeignet,
weil das Fassungsvermögens des Füllgehäuses gering ist und die obere Öffnung des Füllgehäuses
zu klein ist.
[0003] Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die wahlweise zur Anbringung am Silo auch ortsveränderlich, mit einem
mitgeführten Speichervorrat an Baustoff und unter Handbefüllung benutzbar ist. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeichnet, daß
das Füllgehäuse ein sich nach oben erweiterndes Trichterspeichergehäuse ist, das sich
über das untere Viertel der Antriebseinrichtung hinaus nach oben erstreckt, und der
Verschlußschieber beim Auslaufstutzen des Trichterspeichergehäuses angeordnet ist.
[0004] Das Trichterspeichergehäuse läßt sich wegen der großen Öffnung nach oben von Hand
befüllen und ist so ausladend gestaltet, daß es einen ausreichend großen Vorrat an
Baustoff aufnehmen kann, um mit der Vorrichtung mehrere zeitlich voneinander getrennte
Arbeitsgänge durchführen zu können. Es handelt sich hier nicht um einen festangebauten
trichterförmigen Ansatz, sondern um ein lösbar angekoppeltes großräumiges Trichterspeichergehäuse.
[0005] Während einer Pause zwischen zwei Arbeitsgängen wird das Trichterspeichergehäuse
gegenüber dem Mischgehäuse mittels des Verschlußschiebers gesperrt. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung läßt es zu, die Mischfördereinheit wahlweise auch ortsveränderlich mit
Handbefüllung, mit Arbeitspausen und mit einem Baustoffvorrat für mehrere Arbeitsgänge
einzusetzen, ohne daß eine zusätzliche mechanische Fördereinrichtung zwischen dem
Baustoffspeichervorrat und der Mischfördereinheit vorgesehen ist. Es läßt sich Sackware
von Hand in das Trichterspeicher gehäuse bzw. in den Vorratsbehälter schütten.
[0006] In der Regel ist die Mischfördereinheit mit deren Längsachse gegenüber einer Senkrechten
schräg geneigt angeordnet, wodurch das auf diese Mischfördereinheit sitzende Trichterspeichergehäuse
günstiger angeordnet ist. Das Trichterspeichergehäuse ist seitlich neben dem oberen
Teil der Mischfördereinheit angeordnet. Der Baustoff ist z.B. auf Gips-, r Zement
oder Kalkbasis und wird in der Mischfördereinheit mit Wasser zu dem Mörtel angemacht.
Die Vorrichtung ist relativ handlich und relativ klein. Es ist keine zusätzliche Fördereinrichtung
vorhanden, um den Baustoff aus einem Speichervorrat in die Mischfördereinheit zu bringen.
[0007] Es ist eine Ausbildung denkbar, bei der der Verschlußschieber bei Offenstellung außerhalb
des Trichterspeichergehäuses und des Auslaufstutzens angeordnet ist und diese mit
einem Durchbruch versehen sind, die der Verschlußschieber passiert, um in Sperrstellung
zu gelangen. Es ist sehr aufwendig, einen solchen Druchbruch gegen den Austritt von
Baustoff dicht zu machen. Auch verbackt der Baustoff leicht an den Berührungsbereichen
des Verschlußschiebers bei dem Durchbruch.
[0008] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es daher, wenn der Verschlußschieber in
dem Trichterspeichergehäuse angeordnet ist, an einer schrägen Wandung des Trichterspeichergehäuses
verschiebbar geführt ist und bei Sperrstellung den Auslaufstutzen sperrend quert.
Der Verschlußschieber ist völlig in dem Trichterspeichergehäuse und/oder dem Auslaufstutzen
vorgesehen und Durchbrechungen für einen Durchtritt des Verschlußschiebers sind vermieden.
An dem Verschlußschieber angreifende Betätigungsmittel lassen sich einfach und betriebssicher
aus dem Trichterspeichergehäuse herausführen.
[0009] Es ist denkbar, einen rechteckigen Verschlußschieber geradlinig schräg nach unten
in einen im Querschnitt rechteckigen Auslaufstutzen zu schieben. Besonders zweckmäßig
und vorteilhaft ist es jedoch, wenn die Einlauföffnung der Mischeinrichtung und die
Auslauföffnung des abgewinkelten Auslaufstutzens halbkreisscheibenförmig sind und
wenn die Wandungen des Trichterspeichergehäuses zum abgewinkelten Auslaufstutzen hin
einerseits halbkreisförmig geboten und andererseits eben sind, wenn der Verschlußschieber
halbkreisscheibenförmig gestaltet und an der ebenen Wandung drehbar gelagert ist und
wenn der halbkreisscheibenförmige Verschlußschieber bei Schließstellung in eine halbkreisscheibenförmige
Anfangsöffnung des abgewinkelten Auslaufstutzens einpaßt. Es ist an sich wegen eines
verbesserten Fließens des Baustoffes die Wandung des Trichterspeichergehäuses nahe
dem Auslaufstutzen und die Wandung des Auslaufstutzens, dort wo der Baustoff entlangrinnt,
eckenfrei abgerundet zu gestalten. Diese im Querschnitt halbkreisförmig gebogene Gestaltung
des Überganges der Wandung des Trichterspeichergehäuses zum Auslaufstutzen und des
Auslaufstutzens ermöglicht die Drehlagerung des Verschlußschiebers. Eine Drehlagerung
des Verschlußschiebers bringt eine vereinfachte Gestaltung der Betätigungsmittel für
den Verschlußschieber.
[0010] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn das Mischgehäuse von zwei
einander gegenüberliegenden Seiten je einen seitlich wegragenden Zapfen aufweist und
wenn je ein am Trichterspeichergehäuse angebrachter Haken von oben über jeden Zapfen
geschoben ist und eine Verschraubung von Flansch und Gegenflansch vorgesehen ist.
Diese Art der leicht lösbaren Festlegung bzw. Anbringung des Trichterspeichergehäuses
berücksichtigt, daß für die Anbringung die Mischfördereinheit ortsfest gelagert wird
und das demgegenüber leichtere Trichterspeichergehäuse bewegt wird. Der Zugriff bzw.
Zugang zur Einlauföffnung des Mischgehäuses ist durch die Verschraubung verhindert.
[0011] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es sodann, wenn das Trichterspeichergehäuse
zum oberen Ende hin gegen die Antriebseinrichtung abgestützt ist. Die in Betrieb befindliche
Antriebseinrichtung macht eine Taumelbewegung einer an sich geringen Amplitude, die
nach oben hin größer wird. Diese Taumelbewegung wird über die Abstützung auf das Trichterspeichergehäuse
übertragen und bringt dieses zum Vibrieren. Das Vibrieren des Trichterspeichergehäuses
fördert den Fluß des Baustoffes in die Mischeinrichtung.
[0012] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Antriebseinrichtung
auf der dem Füllgehäuse zugewendeten Seite Austrittsöffnungen für Kühlluft aufweist
und wenn die der Antriebseinrichtung zugewendete Wandung des Trichterspeichergehäuses
zum oberen Endstück der Antriebseinrichtung nach oben ragt. Diese nach oben verlängerte
Wandung des Trichterspeichergehäuses verhindert, daß Kühlluft, die die Antriebseinrichtung
verläßt, in das Trichterspeichergehäuse bläst und dort befindlichen Baustoff aufbläst.
[0013] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es sodann, wenn das Trichterspeichergehäuse
innen, unten, beim Übergang zum Auslaufstutzen mit einem querverlaufenden Gitter versehen
ist. Dieses Gitter verhindert einen manuellen Zugriff durch den Anschlußstutzen in
die Mischeinrichtung.
[0014] Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungsform liegt vor, wenn das Mischgehäuse
mit radial vorspringenden Stücken versehen ist und wenn die Mischfördereinheit an
einem fahrbaren Standgestell leicht lösbar angebracht ist, indem das Mischgehäuse
in einer einseitig offene Aussparung eines Querstückes des Standgestells angeordnet
ist und die vorspringenden Stücke sich am Standgestell-Querstück von oben abstützen.
Die Mischfördereinheit ist an dem fahrbaren Standgestell leicht lösbar eingehängt,
ohne daß an der Mischfördereinheit etwas geändert ist. Die in der Regel schräg geneigte
Anordnung der Mischfördereinheit ist bei entsprechend schräg geneigter Ausbildung
des Querstückes des Standgestelles durch das Einhängen gegeben. Zwecks Sicherung der
Anbringung läßt sich das Mischgehäuse gegenüber dem Standgestell-Querstück auch noch
verhaken und verschrauben.
[0015] Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn das Standgestell ein Paar
vordere Beine und ein Paar hintere Beine aufweist und jeweils ein Bein des einen Paares
und ein Bein des anderen Paares vom Querstück aus nach unten gegeneinander gespreizt
sind und wenn jeweils das eine der beiden gegeneinander gespreitzten Beine am Querstück
drehbar gelagert sowie leicht lösbar festgelegt ist und nach Lösen der Festlegung
gegen das andere Bein legbar ist. Durch die Zusammenlegbarkeit läßt sich das Standgestell
so verkleinern, daß es mit verringertem Platzbedarf zum Transport oder zum Lagern
untergebracht werden kann.
[0016] In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dargestellt und
zeigt
- Fig.1
- eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum Mischen und Pumpen eines Mörtels,
- Fig.2
- einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1 einer Zufuhreinrichtung der Vorrichtung
gemäß Fig. 1 und
- Fig.3
- eine Draufsicht auf die Zufuhreinrichtung gemäß Fig. 2.
[0017] Die Vorrichtung gemäß Zeichnung umfaßt eine Mischfördereinheit 1, die eine Antriebseinrichtung
2, eine Mischeinrichtung 3 und eine Pumpeinrichtung 4 umfaßt. An die Mischfördereinrichtung
1 ist eine Zufuhreinrichtung 5 angebaut und die Mischfördereinrichtung ist an einem
fahrbaren Standgestell 6 angebracht. In die Zufuhreinrichtung 5 wird fließfähiger
Baustoff, z.B. pulveriger Gips, gegeben, der von dieser Zufuhreinrichtung in die Mischeinrichtung
3 gelangt. Dieser wird über einen Stutzen 7 Wasser zugeführt, sodaß Mörtel entsteht,
der von der Pumpeinrichtung 4 über einen Stutzen 8 abgegeben wird. Die Antriebseinrichtung
2 umfaßt eine Antriebsplatte 9, auf welcher ein Motor 10 montiert ist und die Schutzbügel
11 trägt, die den Motor umfassen. Der Motor 10 ist rundum mit Austrittsöffnungen 12
für Kühlluft versehen.
[0018] Die Mischeinrichtung 3 zeigt nach außen hin im wesentlichen ein Mischgehäuse 13,
das einen oberen zylinderischen Bereich, einen mittleren konischen Bereich und einen
unteren Rohrbereich umfaßt. Am Übergang zum konischen Bereich sind am zylinderischen
Bereich an zwei einander gegenüberliegenden Seiten zwei radial wegragende U-Bügel
14 vorgesehen. Zu diesen beiden Seiten ragt auch jeweils ein Zapfen 15 seitlich weg,
der beim oberen Ende des zylinderischen Bereiches zu der Zufuhr einrichtung 5 hin
versetzt angeordnet ist. Der zylinderische Bereich des Mischgehäuses 13 bildet zu
der Zufuhreinrichtung 5 hin eine Einziehung 16, die nach unten hin von einem Flansch
17 begrenzt ist, der eine nicht gezeigte Einlauföffnung umschließt, die halbkreisscheibenförmig
ist. Die Einlauföffnung und der Flansch 17 sind gegenüber der Mittelachse bzw. Längsachse
der Mischfördereinheit 1 um einen Winkel von mehr als 30°, von ca. 45° schräg geneigt
und fallen in Richtung von der Längsachse nach aussen ab. Da der zylinderische Bereich
des Mischgehäuses 13 im Querschnitt rund ist, verlaufen der Umfang der Einlauföffnung
und der Flansch 17 halbkreisförmig, wobei der Bogen nach außen gerichtet ist und die
Sehne zur Längsachse hin gerückt ist.
[0019] Die Zufuhreinrichtung 5 bildet ein Trichterspeichergehäuse 18, das nach oben hin
vollständig offen ist und im Querschnitt rechteckig ist. Der Querschnitt verjüngt
sich nach unten pyramidenartig und geht mit äußeren bzw. unteren Wandung 19 in eine
gebogene Form über. Diese Wandung 19 bildet also zum unteren Ende hin mehr und mehr
eine gebogene Rinne, um den Fluß des Baustoffes aus dem Trichterspeichergehäuse 18
zu erleichtern. Oben bei der Öffnung verläuft quer über das Trichterspeichergehäuse
18 ein gezahnter Steg 20, der aufgelegte Papiersäcke aufschneidet. Quer zum Steg 20
verlaufen über die Öffnung des Trichterspeichergehäuses 18. hin zwei Stäbe 21, die
Abstand voneinander haben und verhindern, daß die Papiersackhälften in das Trichterspeichergehäuse
fallen. Tief unten im Trichterspeichergehäuse 18, kurz vor dessen Übergang einen Auslaufstutzen
22 ist ein querverlaufendes Gitter 23 vorgesehen. Das untere Ende des Trichterspeichergehäuses
18 befindet sich beim zylinderischen Bereich des Mischgehäuses 13 und das Trichterspeichergehäuse
18 weist eine rückwärtige Wandung 24 auf, die fast bis zum oberen Ende des Motors
10 hochgezogen ist. Oben trägt die rückwärtige Wandung 24 ein als Stellschraube ausgebildetes
Stützstück 25, das an einem der Schutzbügel 11 der Antriebseinrichtung 2 anliegt.
[0020] Der Auslaufstutzen 22 ist relativ kurz und in der Weise abgewinkelt vorgesehen, daß
er das untere Ende der rinnenartigen Wandung 19 geradlinig fortsetzt, wobei er einen
halbkreisscheibenförmigen Querschnitt aufweist. Am Übergang zum Auslaufstutzen 22
weist das Trichterspeichergehäuse 24 eine untere Öffnung 26 auf, die halbkreisscheibenförmig
ist und im unteren Bereich der rückwärtigen Wandung 24 liegt. Das freie Ende des Auslaufstutzens
22 ist abgeschrägt und bildet eine Auslauföffnung, die von einem Gegenflansch 27 umrandet
ist, der halbkreisförmig gestaltet ist und auf dem Flansch 17 aufliegt. Beim unteren
Bereich der rückwärtigen Wandung 24 ist ein halbkreisförmiger Verschlußschieber 28
an der Wandung 24 mittels eines Drehlagers 29 angebracht. Der Verschlußschieber 28
deckt in der in Fig. 3 gezeigten Schließstellung die untere Öffnung 26 ab und liegt
an dem rinnenartig gebogenen unteren Bereich der vorderen Wandung 19 an. Über das
Drehlager 29 ist der Verschlußschieber 28 mit einem außerhalb des Trichterspeichergehäuses
18 dicht neben dessen rückwärtigen Wandung 24 mit einem Handhebel 30 verbunden, um
in eine Offenstellung und zurück geschwenkt werden zu können.
[0021] Die Zufuhreinrichtung 5 ist an dem Mischgehäuse 3 und zwar an dessen zylinderischem
Bereich mittels einer Kuppeleinrichtung festgelegt, zu der zwei Haken 31 gehören,
die an der rückwärtigen Wandung 24 des Trichterspeichergehäuses 18 befestigt sind.
Die beiden Haken 31 weisen Abstand voneinander auf und sind von oben her über je einen
der beiden Zapfen 15 gehängt. Der Flansch 17 und der Gegenflansch 27 sind nach vorne
hin durch eine Verschraubung 32 miteinander verbunden, die ebenfalls zu der leicht
lösbaren Kuppeleinrichtung gehört.
[0022] Das Standgestell 6 weist oben ein Querstück 33 auf, das sich rechtwinkelig zur Zeichenebene
in Fig. 1 erstreckt und ein Paar starr angebrachter Beine 34 trägt, die jeweils mit
einem Rad 35 versehen sind und von denen nur eines gezeigt ist. Es ist ein weiteres
Paar von Beinen 36 vorgesehen, von denen in der Zeichnung nur eines gezeigt ist und
die oben am Querstück 33 mit einem Drehgelenk 37 angebracht sind. Diese Beine 36 sind
am Querstück 33 mittels einer Klemmschraube 38 festgelegt und lassen sich nach Lösen
der Klemmschraube schwenken. Das Querstück 33 weist eine halbkreisförmige Aussparung
auf, die entlang dem Boden von einem Stützblech 39 begrenzt ist. In diese Aussparung
ist das Mischgehäuse 13 eingeschoben und zwar derart, daß die radial wegragenden U-Bügel
14 das Querstück 33 und zwar dessen Stützblech 39 von oben überragen. An dem Querstück
33 sind zwei Klauen 40 angelenkt, die sich über je einen der Bügel 14 legen lassen
und mittels einer Schraube 41 verspannen lassen.
1. Vorrichtung zum Mischen und Pumpen eines Mörtels, bei der eine längliche Mischfördereinheit
(1) in einer Reihe in Richtung einer Längsachse aneinander anschließend eine Antriebseinrichtung
(2), eine Mischeinrichtung (3) und eine Pumpeinrichtung (4) aufweist,
bei der ein Mischgehäuse (13) der Mischeinrichtung (3) seitlich eine zur Längsachse
schräge Einlauföffnung bildet, die von einem Flansch (17) zum Anbau einer Zufuhreinrichtung
(5) umrandet ist,
bei der die Zufuhreinrichtung (5) mit einem eine Auslauföffnung umrandenden Gegenflansch
(27) auf den Flansch des Mischgehäuses (13) aufgesetzt ist und mittels einer einfach
betätigbaren sowie lösbaren Kuppeleinrichtung (15, 31, 32) an dem Mischgehäuse (13)
festgelegt ist, und
bei der die Zufuhreinrichtung (5) ein nach oben offenes Füllgehäuse (18) bildet, das
nach unten in einen abgewinkelten Auslaufstutzen (22) übergeht, der mit der Auslauföffnung
und dem Gegenflansch (27) endet, wobei der Zufuhreinrichtung (5) ein Verschlußschieber
(28) zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Füllgehäuse ein sich nach oben erweiterndes Trichterspeichergehäuse (18) ist,
das sich über das untere Viertel der Antriebseinrichtung (2) hinaus nach oben erstreckt,
und der Verschlußschieber (28) beim Auslaufstutzen (22) des Trichterspeichergehäuses
(18) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußschieber (28) in dem Trichterspeichergehäuse (18) angeordnet ist,
an einer schrägen Wandung (24) des Trichterspeichergehäuses (18) verschiebbar geführt
ist und bei Sperrstellung den Auslaufstutzen (22) sperrend quert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Einlauföffnung der Mischeinrichtung (3) und
die Auslauföffnung des abgewinkelten Auslaufstutzens (22) halbkreisscheibenförmig
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (19, 24) des Trichterspeichergehäuses (18) zum abgewinkelten Auslaufstutzen
(22) hin einerseits halbkreisförmig gebogen und andererseits eben sind, daß der Verschlußschieber
(22) halbkreisscheibenförmig gestaltet und an der ebenen Wandung (24) drehbar gelagert
ist und daß der halbkreisscheibenförmige Verschlußschieber (22) bei Schließstellung
in eine halbkreisscheibenförmige Anfangsöffnung des abgewinkelten Auslaufstutzens
(22) einpaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei das Mischgehäuse (13) an zwei einander
gegenüberliegenden Seiten je einen seitlich wegragenden Zapfen (15) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß je ein am Trichterspeichergehäuse (18) angebrachter Haken von oben über jeden
Zapfen (15) geschoben ist und eine Verschraubung (32) von Flansch (17) und Gegenflansch
(27) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trichterspeichergehäuse (18) zum oberen Ende hin gegen die Antriebseinrichtung
(2) abgestützt (25) ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Antriebseinrichtung
(2) auf der dem Füllgehäuse (18) zugewendeten Seite Austrittsöffnungen (12) für Kühlluft
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die der Antriebseinrichtung (2) zugewendete Wandung (24) des Trichterspeichergehäuse
(18) bis zum oberen Endstück der Antriebseinrichtung (2) nach oben ragt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trichterspeichergehäuse (18) innen, unten, beim Übergang zum Auslaufstutzen
(22) mit einem querverlaufenden Gitter (23) versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Mischgehäuse (13) mit
radial vorspringenden Stücken (14) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischfördereinheit (1) an einem fahrbaren Standgestell (6) leicht lösbar
angebracht ist, indem das Mischgehäuse (13) in eine einseitig offene Aussparung eines
Querstückes (33) des Standgestells (6) eingeschoben ist und die vorspringenden Stücke
(14) sich am Standgestell-Querstück (33) von oben abstützen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Standgestell (6) ein Paar vordere Beine (34) und ein Paar hintere Beine
(36) aufweist und jeweils ein Bein des einen Paares und ein Bein des anderen Paares
vom Querstück (33) aus nach unten gegeneinander gespreizt sind und daß jeweils das
eine (36) der beiden gegeneinander gespreizten Beine am Querstück (33) drehbar gelagert
(37) sowie leicht lösbar (38) festgelegt ist und nach Lösen der Festlegung gegen das
andere Bein (34) legbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Mischgehäuse (13) wegragende untere Wandung (19) des Trichterspeichergehäuses
(18) zu dessen unterem Ende hin eine gebogene Rinne bildet.