[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Sohlenauflageplatte für Skischuhe bei Skibindungen
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Eine solche Sohlenauflageplatte ist etwa in der EP-B1-0345 371 geoffenbart. Bei dieser
bekannten Lösung besteht die Sohlenauflageplatte im wesentlichen aus einer auf der
Oberseite des Ski aufliegenden Basisplatte und einer darüber angeordneten Trittplatte,
welche mit der Basisplatte über in Skilängsrichtung abfallende bzw. ansteigende Schrägflächen
derart zusammenwirkt, daß eine Relativverschiebung der Trittplatte und der Basisplatte
in Skilängsrichtung zu einer Höhenverstellung der Trittplatte relativ zum Ski bzw.
der Basisplatte führt. Dabei ist die Ausgestaltung derart, daß zwischen der Basisplatte
und der Trittplatte außer den erwähnten Schrägflächen, welche stufenlos ausgebildet
und insbesondere eben sind, zur Skiquerrichtung schräg verlaufende, miteinander zusammenwirkende
Steuerflächen vorgesehen sind, von denen die eine relativ zur anderen in Skiquerrichtung
verstellbar ist, derart, daß die aneinanderliegenden Steuerflächen die Relativlage
der Basisplatte und der Trittplatte in Skilängsrichtung bestimmen und bei einer Relativverstellung
der Steuerflächen in Skiquerrichtung die Basisplatte und die Trittplatte ihre Relativlage
in Skilängsrichtung ändern und dadurch die Höhenlage der Trittplatte relativ zur Basisplatte
bzw. dem Ski verändert wird. Dadurch ergibt sich die zwingende Verwendung eines Steuerschiebers,
welcher mittels einer in der Trittplatte gelagerten Gewindestange zu betätigen ist.
Somit ist der gesamte Aufbau dieser bekannten Sohlenauflageplatte in der Herstellung
kostenaufwendig und in der Betätigung Umständlich. Außerdem besteht die Gefahr einer
Vereisung.
[0003] Eine ähnliche Sohlenauflageplatte ist in der AT-PS 356.561 geoffenbart. Allerdings
ermöglicht diese bekannte Einrichtung das Aufsetzen eines Skischuhs immer nur in einer
vorbestimmten Höhenlage.
[0004] Es sind bereits in verschiedenen Ausführungen Sohlenauflageplatten für Skischuhe
bei Skibindungen bekannt geworden, die eine Anpassung an unterschiedliche Schuhsohlenstärken
ermöglichen. Beispielsweise wird auf die CH-PS 212.583, AT-PS 368.900, US-PS 4,135.736
und US-PS 4,586.727 hingewiesen. Dabei offenbart die CH-PS 212.583 eine keilförmige
Unterlage unter dem Absatz des Skischuhs, welche Unterlage in Skilängsrichtung verschiebbar
und mittels einer Rasteinrichtung an voneinander in Abständen befindlichen Gegenrasten
wahlweise verrastbar ist. Allerdings ist diese bekannte Sohlenauflageplatte nur unter
dem Absatz eines Skischuhs und dort auch nur in einem beschränkten Ausmaß verschiebbar,
weil ansonsten keine sichere Auflage für den Skischuh gewährleistet wird. Aus diesem
Grund ist auch der Neigungswinkel des Keils verhältnismäßig eng beschränkt. Bei der
Ausgestaltung nach der AT-PS 368.900 besteht die Sohlenauflageplatte aus zwei, relativ
zueinander verschiebbaren Teilen, wobei der Unterteil und der Oberteil, in Richtung
der Skiachse betrachtet, keilförmig ausgebildet sind. Der Unterteil trägt eine Zahnstange,
welche zum Einrasten eines unter Federwirkung stehenden, am Oberteil befestigten Rastzahnes
bestimmt ist. Wenn auch diese Ausführungsform ein absatzweise höhere oder niedrigere
Einstellung der gesamten Sohlenauflageplatte ermöglicht, ist jedoch mit dem Nachteil
behaftet, daß die Zahnstange verhältnismäßig steile Zähne aufzuweisen hat, um ein
ungewolltes Verschieben des Oberteils relativ zum Unterteil mit Sicherheit auszuschließen.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß zum Verstellen des Oberteils verhältnismäßig
lange Bauteile erforderlich sind, wodurch der Platzbedarf und das Gewicht der Sohlenauflageplatte
in unnötiger Weise erhöht wird.
[0005] Bei den aus der US-PS 4,135.736 bekannten verschiedenen Ausführungsformen werden
entweder verschiebbare Keilelemente im Bereich der Sohlenauflageplatte der Skilängsrichtung
verschoben oder die Halteplatte wird durch eine verschiebbare Unterstützung höher
oder niedriger gestellt. Allerdings sind dabei Befestigungsschrauben zu lockern und
nach der erfolgten Adjustierung wieder anzuziehen, wodurch sich wiederholte Manipulationen
ergeben können. Außerdem kann bei dieser bekannten Lösung in manchen Ausführungsformen
eine erhöhte Reibung zwischen der Sohlenauflageplatte und der Skischuhsohle entstehen,
wenn zwischen diesen Teilen die Auflage unter einem spitzen Winkel erfolgt.
[0006] Bei einer weiteren höhenverstellbaren Sohlenauflageplatte nach der US-PS 4,586.727
ist im Haltekörper eine Halteplatte mit der Gleitplatte mittels eines in Skilängsrichtung
verschiebbaren Keilstückes höhenverstellbar, wobei auch hier Zähne der Halteplatte
mit einer Verzahnung des als Unterstützung wirksamen Keils in verschiedenen Positionen
in Eingriff bringbar sind. Dabei ist die Länge der gesamten Sohlenauflageplatte dadurch
definiert, daß der Tragkörper sowohl an seinem vorderen als auch an seinem hinteren
Endbereich deformierbare Abstützungen, vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial des
Typs Nylon, aufweist, so daß bei einem Verstellen des Keils zur Erhöhung der Lage
der Halteplatte letztere die gewünschte erhöhte Lage einnimmt, ohne daß dabei die
Länge der Sohlenauflageplatte verändert werden würde. Allerdings ist dabei nachteilig,
daß die beiden Endabschnitte des Tragkörpers aus einem deformierbaren Kunststoffmaterial
bestehen, wodurch bei wiederholten Verstellungen, insbesondere auch bei sich wechselnden
Witterungsverhältnissen (Kälte durch die Außentemperatur, Wärme durch Sonneneinstrahlung)
Materialermüdungen und dadurch Brüche entstehen können. Bei erheblichen Höhenunterschieden
ist die Beanspruchung der beiden Endabschnitte des Tragkörpers besonders hoch.
[0007] Durch das Voranschreiten der Normbestimmungen auch bei Skischuhen ist in den letzten
Jahren die Variation der Skischuhstärke wesentlich zurückgegangen, wobei eigentlich
- unter Einhalten zugelassener Toleranzen - zwei Schuhsohlenstärken üblich sind, nämlich
solche für Erwachsene und solche für Kinder.
[0008] Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, für diese beiden Arten von Skischuhsohlen
eine Sohlenauflageplatte vorzuschlagen, die eine sichere und vorbestimmte Auflage
für beide Arten von Skischuhen gewährleistet, ohne daß dabei die Sohlenauflageplatte
selbst überbeansprucht werden würde.
[0009] Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angeführten
kennzeichnenden Merkmale. Dadurch, daß zwei Höhenlagen für die Abstützung der Skischuhsohlen
vorgesehen sind, können die Auflagen des Tragkörpers für die Halteplatte in übereinander
liegenden Ebenen angebracht werden. Dadurch ergibt sich eine Baulänge der Sohlenauflageplatte,
welche die Baulänge einer üblichen Sohlenauflageplatte mit einer einzigen Höhenlage
nicht überragt. Durch die voneinander in einem Abstand liegende Anordnung der Auflagen
können die jeweils gewünschten Höhen vom Konstrukteur leicht bestimmt werden. Dadurch,
daß Gegenstücke der Halteplatte auf den Auflagen des Tragkörpers wahlweise abstützbar
sind, erfolgt das Verlagern der Halteplatte in unterschiedliche Höhenlagen jeweils
in Parallelebenen zueinander, so daß die Reibung zwischen der auf der Oberseite der
Halteplatte angeordneten Gleitplatte und der Skischuhsohle konstant gehalten wird.
[0010] Die Ausgestaltung und Anordnung der Auflage am Tragkörper und der Gegenstücke an
der Halteplatte ermöglichen verschiedene günstige Ausgestaltungen der Erfindung, die
in den Ansprüchen 2 bis 16 gekennzeichnet sind. Die Vorteile und weitere Einzelheiten
der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung, die mehrere Ausführungsbeispiele darstellt,
näher beschrieben. Dabei zeigen: die Figuren 1 bis 5 und 5a eine erste Ausführungsform
der Erfindung, wobei die Figuren 1 und 3 je einen Längsschnitt der Sohlenauflageplatte
in der niedrigen bzw. in der höheren Höhenlage darstellen, Fig.2 ist eine Draufsicht
zu Fig.1, die Figuren 4 und 5 sind Schnitte entlang der Linien IV-IV der Fig.1 bzw.
V-V der Fig.3, und die Fig.5a eine Explosionsdarstellung von Fig.4 und 5 in größerem
Maßstab, die Figuren 6 und 7 eine zweite und die Figuren 8 und 9 eine dritte Ausführungsform
der Erfindung jeweils im Querschnitt, ähnlich den Figuren 4 und 5, die Figuren 10
bis 13 eine vierte Ausführungsform der Erfindung, wobei die Figuren 10,11 und 11a
Längsschnitte sind und Fig.12 und 13 je ein Querschnitt entlang der Linie XII-XII
der Fig.10 bzw. entlang der Linie XIII-XIII der Fig.11 ist, die Figuren 14 und 15
eine fünfte Ausführungsform ähnlich den Figuren 4 bzw. 5 und 15a ein Detail hiezu.
[0011] In der nun folgenden Beschreibung sind gleiche Bauteile mit identischen Bezugsziffern,
zur Unterscheidung jedoch im zweiten bis fünften Ausführungsbeispiel mit steigenden
Ziffern 100 bis 400 bezeichnet worden.
[0012] Im ersten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 5 und 5a ist auf der Oberseite
10a eines nur angedeuteten Ski 10 eine erfindungsgemäße Sohlenauflageplatte 1 mit
einer nur angedeuteten Skibindung, welche als ein Vorderbacken 11 ausgebildet ist,
angeordnet. Dabei ist eine Grundplatte 11a erkennbar, über welche der Vorderbacken
11 mittels nur angedeuteter Befestigungsschrauben 12 auf dem Ski 10 festlegbar ist.
In den Figuren 1 und 3 ist jeweils ein Skischuh 13 mit seinen Umrissen dargestellt,
wobei die Stärke dieser Skischuhsohlen 13a1 und 13a2 unterschiedlich ist.
[0013] Die Sohlenauflageplatte 1 weist einen Tragkörper 2, eine Halteplatte 3 mit einer
Gleitplatte 4 auf, wobei die Halteplatte 3 mit der Gleitplatte 4 auf dem Tragkörper
2 in unterschiedlichen Höhenlagen angeordnet werden kann. Der Aufbau der Grundplatte
11a ist ebenso bekannt, wie die Befestigung der Gleitplatte 4 auf der Oberseite der
Halteplatte 3, so daß auf diese Einzelheiten nicht weiter eingegangen wird.
[0014] Neu und erfinderisch ist hingegen die Anordnung der Halteplatte 3 auf dem Tragkörper
2 in zwei unterschiedlichen Höhenlagen, welche in den Figuren 4 und 5 mit h1 bzw.
h2 bezeichnet worden sind. In den Figuren 1 und 3 sind die zugehörigen Skischuhsohlen
13a1,13a2 mit einer Höhe H1 bzw.H2 bezeichnet, woraus erkennbar ist, daß

ist, so daß die gesondert nicht bezeichnete Oberseite jeder Skischuhsohle 13a1 bzw.13a2
immer in der gewünschten Lage unterhalb eines Sohlenniederhalters 11b des Vorderbackens
11 liegt.
[0015] Um den Aufbau des Tragkörpers 2 und der Halteplatte 3 mit den vielen einzelnen Elementen
übersichtlicher darstellen und besser beschreiben zu können, wurden diese in Fig.5a
in Explosionsdarstellung und in einem größeren Maßstab veranschaulicht. Auf diese
Weise erübrigt sich Details der Aufnahmeteile des Tragkörpers 2 und der Einsätze der
Halteplatte 3 in den Figuren 4 und 5 mit Bezugsziffern zu versehen.
[0016] Zum Erreichen des vorangehend angeführten Verstellens der Halteplatte 3 in die unterschiedlichen
Höhenlagen h1 bzw. h2 ist der innere Aufbau der Sohlenauflageplatte 1 in diesem Ausführungsbeispiel
wie folgt. Der Tragkörper 2 liegt mit seiner Basis 2k auf der Oberseite 10a des Ski
10 auf. Der Tragkörper 2 weist in zwei übereinander liegenden Abschnitten 2i,2j jeweils
vier Aufnahmeteile 2a bis 2h auf, wobei diese Aufnahmeteile durch nutartige Führungen
gebildet sind. Im unteren Abschnitt 2i des Tragkörpers 2 ist dabei sowohl der äußere
Aufnahmeteil, welche aus zwei, voneinander getrennten Teilabschnitten besteht, als
auch der mittlere Aufnahmeteil jeweils als eine Schwalbenschwanzführung 2a,2c ausgebildet,
wogegen die beiden anderen, zwischen den vorangehend erwähnten Schwalbenschwanzführungen
2a,2c liegenden Aufnahmeteile als Flachführungen 2e,2g ausgebildet sind. Sowohl die
äußere als auch die mittlere Schwalbenschwanzführung 2a,2c reicht bis zur Basis 2k
des Tragkörpers, demgegenüber enden die Flachführungen 2e,2g in einem Abstand von
der Basis 2k und bilden damit je einen Steg 2m,2n im unteren Abschnitt 2i des Tragkörpers
2. Dadurch wird die Festigkeit des Tragkörpers 2 praktisch auch dann unverändert beibehalten,
wenn die Halteplatte 3 in die obere Höhenlage h2 gebracht wird, wie dies in Fig.5
veranschaulicht ist. Im oberen Abschnitt 2j des Tragkörpers 2 sind alle Aufnahmeteile
jeweils als eine Schwalbenschwanzführung 2b,2d,2f,2h ausgebildet. Weiters ist es nur
verständlich, daß sowohl die Schwalbenschwanzführungen als auch die Flachführungen
so bemessen sind, daß ein Versetzen der Halteplatte 3 aus der einen in die andere
Höhenlage mit Sicherheit durchführbar ist. Dabei ist durch die Auswahl einer entsprechenden
Ausgestaltung zwischen den Aufnahmeteilen des Tragkörpers 2 und den noch zu beschreibenden
Gegenstücken der Halteplatte 3 auch ohne eine gesonderte Maßnahme ein sicherer und
verschiebefester Halt zwischen diesen beiden Bauteilen der Sohlenauflageplatte 1 erreichbar.
[0017] Die Halteplatte 3 weist den Aufnahmeteilen 2a - 2h zugehörige Gegenstücke 3a - 3h
auf, die als in die Führungen 2a - 2h des Tragkörpers 2 einschiebbare Einsätze 3a
- 3h ausgebildet sind, und die mit den Führungen 2a - 2h des Tragkörpers 2, denen
sie jeweils zugeordnet sind, kongruent ausgebildet sind. Somit sind an der Halteplatte
3 ebenfalls ein unterer Abschnitt 3i und ein oberer Abschnitt 3j erkennbar, wobei
auch jeder Einsatz einen unteren Abschnitt und einen oberen Abschnitt aufweist. Im
unteren Abschnitt 3i der Halteplatte 3 sind die Einsätze 3e,3g entsprechend der geringeren
Tiefe der Führungen 2e,2g jeweils als ein Flachstück ausgebildet, ansonsten sind alle
übrigen Einsätze 3a,b,c,d,f,h jeweils schwalbenschwanzförmig gestaltet. In der unteren
Höhenlage h1 der Halteplatte 3 stehen die einzelnen Abschnitte 3i,3j der Halteplatte
3 mit den ihnen zugehörigen Abschnitten 2i,2j des Tragkörpers 2 und alle Einsätze
3a - 3h mit den ihnen zugehörigen Führungen 2a - 2h im Eingriff. In der oberen Höhenlage
h2 der Halteplatte 3 stehen die im unteren Abschnitt 3j der Halteplatte 3 befindlichen
Einsätze 3a,c,e,g mit den im oberen Abschnitt 2j des Tragkörpers 2 befindlichen Führungen
2b,d,f,e im Eingriff.
[0018] Wie man es am besten der Fig.2 entnehmen kann, weist die Halteplatte 3 an ihrem dem
Skischuh 13 abgelegenen Endbereich zwei zungenartige Rastarme 3p,3q auf, wobei zumindest
an einem dieser Rastarme, im vorliegenden Ausführungsbeispiel auf dem Rastarm 3g,
eine Raste 3r vorgesehen ist, welche im montierten Zustand der Sohlenauflageplatte
1 in eine Rastaussparung 11c der Grundplatte 11a eingreift. Auf diese Weise ist die
Halteplatte 3 auf dem Tragkörper 2 gegen ein ungewolltes und unerwünschtes Verschieben
in Skilängsrichtung in einfacher Weise gesichert, wobei auch ein Lösen der Verrastung
für ein Verstellen der Halteplatte 3 leicht vorgenommen werden kann.
[0019] Zum Verstellen der Halteplatte 3 aus der einen Höhenlage in die andere wird ein Werkzeug,
z.B. ein Schraubendreher, zwischen die senkrechten Seitenflächen von Grundplatte 11a
und Halteplatte 3 eingeführt, sodann der Schraubendreher verdreht oder verschwenkt
bis die Raste 3r aus der Rastausnehmung 11c entfernt ist. In dieser Lage kann die
Halteplatte 3 in Skilängsrichtung vom Tragkörper 2 heruntergeschoben, in die andere
Höhenlage versetzt und wieder aufgeschoben werden. Es ist nur verständlich, daß die
Rastausnehmung 11c der Grundplatte 11a eine Höhe besitzt, welche in jeder Höhenlage
h1 oder h2 der Halteplatte 3 einen Eingriff der Raste 3r gewährleistet.
[0020] Das zweite Ausführungsbeispiel der Sohlenauflageplatte 101 zeigt in den Figuren 6
und 7 eine Abwandlung der ersten Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 5. In diesem
Fall sind die beiden äußeren Aufnahmeteile des Tragkörpers 102 als in Seitenrichtung
nach außen hin verlängerte Flachführungen 102a,102b ausgebildet. Die restlichen Aufnahmeteile
sind unverändert als Schwalbenschwanzführungen 102c - 102h ausgebildet. Die Halteplatte
103 weist in ihrem unteren Abschnitt 103i an den Seiten je einen als Flachstück 103a
ausgebildeten Einsatz auf, wogegen die restlichen Einsätze 103c,103e,103g, dem ersten
Ausführungsbeispiel entsprechend, schwalbenschwanzförmig gestaltet sind. Das gleiche
gilt für die im oberen Abschnitt 103j vorhandenen Einsätze 103b,103d,103f und 103h.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die Halteplatte 103 gegen seitliche Schläge auf
dem Tragkörper 102 sicherer gehalten ist, und daß die Stabilität der Sohlenauflageplatte
101 in der oberen Höhenlage h2 der Halteplatte 103 dem ersten Ausführungsbeispiel
gegenüber verbessert wird.
[0021] Im dritten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 8 und 9 ist die Verbindung zwischen
Tragkörper 202 und Halteplatte 203 der Sohlenauflageplatte 201, ähnlich wie bei den
beiden vorher beschriebenen Ausführungsbeispielen, durch Aufnahmeteile und Gegenstücke
gebildet, die als Führungen bzw. Einsätze gestaltet sind. Allerdings sind bei diesem
Ausführungsbeispiel insgesamt sechs Aufnahmeteile vorgesehen, die alle als Flachführungen
202a - 202h ausgebildet sind, wobei die beiden äußeren Führungen 202a,202b größer
als die restlichen Führungen 202e - 202h sind. Weiters sind die beiden unteren Einsätze
203a der Halteplatte 203 länger als deren andere Einsätze 203b,203e,203f bzw.203g,203h.
Auf diese Weise wird die Halteplatte 203 gegen seitliche Schläge noch sicherer als
bei der Ausführungsform nach den Figuren 6 und 7 auf dem Tragkörper 202 gehalten und
die Stabilität der Sohlenauflageplatte 201 auch in der oberen Höhenlage h2 der Halteplatte
203 mit der daraufliegenden Gleitplatte 204 praktisch unverändert beibehalten. Es
ist nur verständlich, daß die beiden oberen äußeren Führungen 202b zu diesem Zweck
ebenso tief ausgebildet sind, wie die beiden unteren äußeren Führungen 202a.
[0022] Bei der vierten Ausführungsform nach den Figuren 10 bis 13 sind am Tragkörper 302
der Sohlenauflageplatte 301, wie insbesondere aus der Fig.11a zu entnehmen ist, zwei
höhere und zwei niedrigere, jeweils abgekröpfte Aufnahmeteile 302a,302c bzw. 302b,302d
angeordnet. Wie weiters in den Figuren 12 und 13 veranschaulicht ist, sind die Aufnahmeteile
302a und 302b paarweise symmetrisch zur Längsachse der Sohlenauflageplatte 301 vorgesehen.
Der symmetrischen Ausgestaltung halber wurden in diesen Figuren jeweils nur die Halbschnitte
dargestellt. Im montierten Zustand der Sohlenauflageplatte 301 und in Skilängsrichtung
betrachtet, sind auf der Basis 302k des Tragkörpers 302 die niedrigeren Aufnahmeteile
302b,302d mit ihren Abkröpfungen 302b1,302d1 zur Grundplatte 311a hin und die höheren
Aufnahmeteile 302a,302c mit ihren Abkröpfungen 302a1,302c1 von der Grundplatte 311a
weg gerichtet angebracht (vgl. die Figuren 10,11 und 11a).
[0023] Die Halteplatte 303 weist als Gegenstücke lediglich zwei Einsätze 303b,303d mit je
einem Paar von Aussparungen 303b1,303d1 auf, mit welchen Aussparungen die Halteplatte
303 in ihrer niedrigeren Höhenlage h1 an den Abkröpfungen 302b1,302d1 der beiden niedrigeren
Aufnahmeteile 302b,302d des Tragkörpers 302 festlegbar ist. Dabei liegen die Einsätze
303b,303d auf der Basis 302k des Tragkörpers 302 auf. Liegt die Halteplatte 303 in
der oberen Höhenlage h2 auf dem Tragkörper 302 auf, so greifen die Abkröpfungen 302a1,302c1
der beiden höheren Aufnahmeteile 302a,302c in die Aussparungen 303b1,303d1 der Halteplatte
303 ein. Des weiteren liegen diese Einsätze 303b,303d auf erhöhten Stützflächen 302a2,302c2
der Basis 302k des Tragkörpers 302 auf. Diese Ausgestaltung bringt den Vorteil mit
sich, daß lediglich zwei stegartige Einsätze auszubilden sind, die wahlweise jeweils
mit einem Paar von abgekröpften Aufnahmeteilen in Eingriff bringbar sind. Dabei ergibt
sich ein besonders einfacher Aufbau dadurch, daß unterhalb der Abkröpfungen 302a1,302c1
der höheren Aufnahmeteile 302a,302c auf der Basis 302k erhöhte Stützflächen 302a2,302c2
vorgesehen sind, wobei der Abstand zwischen den Abkröpfungen der höheren Aufnahmeteile
zu der zugehörigen Stützfläche gleich mit dem Abstand der niedrigeren Aufnahmeteile
zu der Basis 302k des Tragkörpers 302 ist. Auf diese Weise reicht aus, wenn in den
einzelnen Einsätzen 303b,303d jeweils nur ein Paar von Aussparungen 303b1,303d1 vorgesehen
ist. Auch bei dieser Ausgestaltung ist eine Stütze 303e erkennbar, welche in der unteren
Höhenlage h1 der Halteplatte 303 mit der Unterseite der Basis 302k des Tragkörpers
302 fluchtend auf der Oberseite 310a des Ski 310 abgestützt ist und welcher sich in
der oberen Höhenlage h2 der Halteplatte 303 auf einer erhöhten, mit den beiden anderen
Stützflächen 302a2,302c2 fluchtenden Stützfläche 302e der Basis 302k abstützt.
[0024] Weiters weist die Halteplatte 303 einen nach vorne, in Richtung zur Grundplatte 311a
hin gerichteten Rastarm 303p mit einer Rastnase 303r auf, welche in der unteren Höhenlage
h1 in eine untere Rastausnehmung 311c1 und in der oberen Höhenlage h2 in eine obere
Rastausnehmung 311c2 der Grundplatte 311a eingreift. Dabei ist sowohl die untere Rastausnehmung
311c1 als auch die obere Rastausnehmung 311c2 an ihrer vorderen Seite mit einer Schrägfläche
311d1 bzw. 311d2 begrenzt und an ihrer hinteren Seite offen, wobei die obere Rastausnehmung
311c2 der Grundplatte 311a zumindest einen der Rastnase 303r zugeordneten Anschlag
311e trägt. Sind am Rastarm 303p zwei Rastnasen 303r vorgesehen, so weist die Rastausnehmung
311c2 der Grundplatte 311a an ihrer hinteren Seite, vorzugsweise in symmetrischer
Anordnung, je einen Anschlag 311e auf.
[0025] Der Rastarm 303p der Halteplatte 303 ist in diesem Ausführungsbeispiel an seiner
Stirnseite 303p1 abgeschrägt und wirkt je nach Höhenlage (h1 bzw.h2) mit der unteren
bzw. oberen Schrägfläche 311d1 oder 311d2 der Grundplatte 311a zusammen. Dabei dient
die untere Schrägfläche 311d1 zur Sicherung der Halteplatte 303 in deren unteren Höhenlage
h1 gegen ein ungewolltes Verschieben bzw. Entrasten in Richtung zur Skispitze hin.
Liegt die Halteplatte 303 in der oberen Höhenlage h2, so ist sie gegen ein ungewolltes
Verschieben bzw. Verrasten mittels der Stirnfläche 303r1 der Rastnase 303r, welche
am Anschlag 311e der Grundplatte 311a anliegt, in Richtung zum Skiende hin gesichert.
[0026] Die Abstände der einander zugewandten Abkröpfungen 302a1,302b1 bzw. 302c1,302d1 sind,
in einer Projektion von oben her auf die Basis 302k des Tragkörpers 302 betrachtet,
so gestaltet, daß die Halteplatte 303 nach einem geringfügigen Kippen in Skilängsrichtung
verschoben und am Tragkörper 302 in die andere Höhenlage h1 bzw.h2 gebracht werden
kann. Das Ausmaß des Kippens ist durch die Ausgestaltung der von der Raste und des
damit jeweils zusammenwirkenden Bauteils (Quersteg oder Rastaussparung) abhängig.
Sinngemäß sind alle miteinander zusammenwirkenden, für die Verankerung der Halteplatte
am Tragkörper vorgesehenen Bauteile mit entsprechenden Abrundungen versehen, so daß
das Lösen der Halteplatte vom Tragkörper weder in deren unteren noch in deren oberen
Höhenlage h1 bzw.h2 zu einem Ecken führen kann.
[0027] In der weiteren Ausgestaltung nach den Figuren 14 und 15 ist die Sohlenauflageplatte
401 mit einem gestellartig ausgebildeten Tragkörper 402 und mit einer aufsteckbaren
Halteplatte 403 ausgestattet, welche auf ihrer Oberseite in üblicher Weise befestigt
die Gleitplatte 404 trägt. Im Tragkörper 402 sind quer verlaufende Aufnahmeteile 402a
bis 402d unterschiedlicher Tiefe vorgesehen, die jeweils durch eine Aussparung im
Tragkörper 402 gebildet sind. Dabei ist die Ausgestaltung derart, daß auf eine Aussparung
mit geringerer Tiefe 402a bzw.402c immer eine Aussparung mit größerer Tiefe 402b bzw.402d
folgt. Im montierten Zustand der Sohlenauflageplatte 401 betrachtet ist an die Grundplatte
411a folgend zuerst die eine Aussparung 402a mit geringerer Tiefe ausgebildet. Die
Halteplatte 403 weist in diesem Fall als Gegenstücke drei Einsätze 403a,403b,403d
sowie einen Abstützabschnitt 403e auf, wobei nur der erste Einsatz 403a die dem Aufnahmeteil
402a entsprechende Tiefe aufweist. Die weiteren Einsätze 403b,403d sind den Aufnahmeteilen
402b bzw. 402d mit größerer Tiefe entsprechend ausgebildet. Der in Schuhrichtung liegende
Abstützteil 403e der Halteplatte 403 liegt in jeder Höhenlage der Halteplatte 403
auf einer Abstützung 402e des Tragkörpers 402 auf.
[0028] Zufolge dieser Ausgestaltung liegt die Halteplatte 403 in ihrer unteren Höhenlage
h1 unter Freilassen des Raumes im Bereich des Aufnahmeteiles 402c auf dem Tragkörper
402 auf. Dabei sind der erste Einsatz 403a und die weiteren Einsätze 403b,403d so
aufeinander abgestimmt, daß wenn sich die Halteplatte 403 in der oberen Höhenlage
h2 befindet, der auf der Oberseite des Tragkörpers 402 aufliegende Einsatz 403a einen
horizontalen Verlauf der Oberseite der Halteplatte 403 mit der Gleitplatte 404 gewährleistet.
Falls eine gewisse Neigung der Oberseite der Halteplatte 403 als zweckdienlich erscheint,
sei es in der unteren oder in der oberen Höhenlage h1 bzw.h2, so können die Aussparungen
des Tragkörpers 402 bzw. die Einsätze der Halteplatte 403 ebenso wie die miteinander
zusammenwirkenden Abstützungen 402e bzw.403e eine entsprechende Neigung aufweisen.
Die Ausgestaltung selbst liegt im Können des Durchschnittsfachmannes.
[0029] Auch in diesem Fall ist die Halteplatte 403, ähnlich wie in der ersten Ausführungsform,
nach vorne verlängert und weist zumindest einen Rastarm 403p auf, welcher eine Raste
403p1 trägt, die in einer Rastaussparung 411d der Grundplatte 411a in beiden Höhenlagen
der Halteplatte 403 verrastbar ist und diese letztere gegen ein Verschieben in der
Horizontalebene gesichert hält.
[0030] Zur Sicherung der Halteplatte 403 auf dem Tragkörper 402 gegen ein Abheben nach oben
ist zumindest das hintere Paar von Einsätzen 403d jeweils als eine Schnappverbindung
ausgebildet und wirkt im zusammengestellten Zustand der Sohlenauflageplatte 401 mit
Gegenflächen der Aufnahmeteile 402d bzw. 402c zusammen. Obzwar derartige Schnappverbindungen
für sich bekannt sind, ist in Fig.15a die soeben beschriebene Schnappverbindung in
vergrößertem Maßstab dargestellt. Sind alle Einsätze 403a,403b,403d und alle Aufnahmeteile
402a bis 402d als Schnappverbindungen ausgebildet, so kann auch auf eine gesonderte
Sicherung der Halteplatte 403 mit einem oder mit zwei Rastteilen verzichtet werden.
Dadurch ergibt sich ein weiterer Vorteil im Gesamtaufbau der Sohlenauflageplatte 401.
[0031] Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen eingeschränkt.
Es sind weitere Abwandlungen denkbar, die durchaus im Rahmen der Erfindung liegen.
So ist es z.B. denkbar, die bei einer Ausführungsform beschriebene Halterung oder
Abstützung auch bei einer anderen Ausführungsform anzuwenden. Des weiteren kann bei
der Ausführung nach den Figuren 8 und 9 ein Umstellen der Halteplatte 203 aus ihrer
einen Höhenlage in die andere mittels Hochheben und Verschieben der Halteplatte 203
durch Verwendung eines Schraubendrehers erfolgen, vorausgesetzt, daß die Sicherung
der Halteplatte 203 auf dem Tragkörper 202 nicht durch Schnappverriegelungen sondern
durch eine in Skiquerrichtung wirksame Verriegelung erfolgt. Eine solche Verriegelung
ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß ein elastischer Schnappmechanismus, z.B. ein
Federschnapper, in eine Rastausnehmung des Tragkörpers 202 eingreift. Dabei ist die
Anordnung so getroffen, daß ein Werkzeug, z.B. ein Schraubendreher, von der anderen
Seite des Tragkörpers 202 her durchgeführt und zum Lösen dieses Schnappmechanismus
eingesetzt werden kann. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel bieten sich zu diesem
Zweck die vorhandenen Durchbrechungen im Umfang des Aufnahmeteiles 202c an.
1. Sohlenauflageplatte (1) für Skischuhe bei Skibindungen, welche an einer skifesten
Grundplatte (11a) lösbar festlegbar ist und in ihrem montierten Zustand auf der Oberseite
der Grundplatte zumindest teilweise aufliegt, und mit zwei einander gegenüberliegenden
und senkrecht verlaufenden Seitenflächen an korrespondierenden Führungen der Grundplatte
abgestützt und in dieser Lage durch zumindest eine Rasteinrichtung gegen Verschieben
gesichert ist, wobei die Rasteinrichtung durch eine Rastaussparung und eine Raste
gebildet ist, welche Raste am freien Ende eines sich in Skilängsrichtung erstreckenden
zungenartigen Rastteiles vorgesehen ist, welche Sohlenauflageplatte (1) einen Tragkörper
(2) und eine auf diesen relativ zu einem Sohlenniederhalter für die Skischuhsohle
in verschiedene Höhenlagen bringbare Halteplatte (3) mit einer Gleitplatte (4) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß am Tragkörper (2) in zwei übereinander und voneinander
in einem Abstand angeordneten Abschnitten (2i,2j) Aufnahmeteile (2a - 2h; 102a - 102h;
202a - 202h; 302a - 302d; 402a - 402d) und an der Halteplatte (3) ebenfalls in zwei
übereinander und voneinander in einem Abstand angeordneten Abschnitten (3i,3j) mit
den Aufnahmeteilen korrespondierende Gegenstücke (3a - 3h; 103a,b,d,f; 203a,b,f,g,h;
303b - 303e; 403a,b,d) ausgebildet sind, daß die Halteplatte (3) entweder mit allen
ihren Gegenstücken (3a - 3h; 103a,b,d,f; 203a,b,f,g,h; 303b - 303e; 403a,b,d) mit
den Aufnahmeteilen (2a - 2h; 102a - 102h; 202a -202h; 302a - 302d; 402a - 402d) des
Tragkörpers (2) in Eingriff steht oder nur die im unteren Abschnitt (3j) der Halteplatte
(3) vorgesehenen Gegenstücke (3b,d,f,h) mit den im oberen Abschnitt (2i) des Tragkörpers
(2) vorgesehenen Aufnahmeteilen (2b,d,f,h,) in Eingriff stehen, und somit wahlweise
eine untere und eine obere Höhenlage (h₁ bzw.h₂) der Gleitplatte (4) bestimmen, und
daß die Halteplatte (3) relativ zum Tragkörper (2) gegen ein Verschieben in der Horizontalen
abgestützt und gegen Abheben in der Vertikalen niedergehalten ist.
2. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Aufnahmeteil
des Tragkörpers (2) durch eine nutartige Führung (2a - 2h; 102a - 102h; 202a - 202h)
und jedes Gegenstück der Halteplatte (3) durch einen Einsatz (3a - 3h; 103a,b,d,f,h;
203a,b,e,f,g,h) gebildet ist, und daß die einzelnen Einsätze (3a - 3h; 103a,b,d,f,h;
203a,b,e,f, g,h; 303b - 303e; 403a,b,d) in die ihr zugehörigen Führungen (2a - 2h;
102a - 102h; 202a - 202h) im unteren und/oder oberen Abschnitt (2i,2j) des Tragkörpers
(2) wahlweise ein-schiebbar sind, wobei in der unteren Höhenlage (h₁) der Halteplatte
(3) letztere mittels aller ihren Einsätze (3a - 3h; 103a,b,d,f,h; 203a,b,e,f,g,h;
303b - 303e; 403a,b,d) mit den Führungen (2a - 2h; 102a - 102h; 202a - 202h; 302a
- 302d; 402a - 402d) des Tragkörpers (2) in Eingriff steht, wogegen in der oberen
Höhenlage (h₂) der Halteplatte nur deren unteren Einsätze (3a,c,e,g) mit den oberen
Führungen (2b,d,f,h) des Tragkörpers (2) in Eingriff stehen (Figuren 1 bis 9).
3. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren
Abschnitt des Tragkörpers (2) der mittlere und äußere Aufnahmeteil (2a, 2c) jeweils
durch eine Schwalbenschwanzführung (2a, 2c) und die beiden anderen Aufnahmeteile (2e,2g)
jeweils durch eine Flachführung (2e,2g) gebildet sind, wogegen im oberen Abschnitt
des Tragkörpers (2) alle Aufnahmeteile jeweils als eine Schwalbenschwanzführung (2b,2d,2f,2h)
ausgebildet sind (Figuren 4,5 und 5a).
4. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im unteren Abschnitt
(2i) des Tragkörpers (2) ausgebildeten Schwalbenschwanzführungen (2a,2c) bis zur Basis
(2k) des Tragkörpers (2) reichen, die beiden Flachführungen (2e, 2g) hingegen unter
Bildung je eines Verbindungssteges (2m,2n) im unteren Abschnitt (2i) des Tragkörpers
(2) in einem Abstand von dessen Basis (2k) enden (Figuren 4,5 und 5a).
5. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren
Abschnitt (102j) des Tragkörpers (102) der mittlere Aufnahmeteil (102c) durch eine
Schwalbenschwanzführung und alle anderen Aufnahmeteile (102a,e,g) jeweils durch eine
Flachführung gebildet sind, wobei die beiden äußeren Führungsabschnitte eine größere
Eingriffstiefe als die beiden anderen Flachführungen aufweisen, und daß im oberen
Abschnitt (102i) des Tragkörpers (102) nur die beiden äußeren Führungsabschnitte als
je eine Flachführung (102a) ausgebildet sind und alle anderen Führungen (102b,f,h)
Schwalbenschwanzführungen sind (Figuren 6 und 7).
6. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper
(202) sowohl in seinem unteren als auch in seinem oberen Abschnitt (202i,202j) jeweils
drei nutartige Führungen aufweist, die alle als Flachführungen (202a,e,g;202b,f,h)
ausgebildet sind, und daß mit diesen Führungen Einsätze (203a,e,g;203b,f,h) in Eingriff
bringbar sind, die im unteren und oberen Abschnitt (203i,203j) der Halteplatte (203)
als Flachstücke ausgebildet sind (Figuren 8 und 9).
7. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden unteren
äußeren Einsätze (203a) der Halteplatte (203) eine größere Länge als die beiden oberen
äußeren Einsätze (203a) der Halteplatte (303) aufweisen, wobei die Eingriffstiefe
aller äußeren Flachführungen (202a,202b) im Tragkörper (202) den längeren Einsätzen
(203a) der Halteplatte (203) entsprechend bemessen ist (Figuren 8 und 9).
8. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragkörper (302)
zwei höhere und zwei niedrigere, jeweils abgekröpfte Aufnahmeteile (302a,302c; 302b,302d)
vorgesehen sind, von welchen, im montierten Zustand der Sohlenauflageplatte (301)
und in Skilängsrichtung betrachtet, die höheren Aufnahmeteile (302a,302c) mit ihren
Abkröpfungen (302a1,302c1) von der Grundplatte (311a) weg und die niedrigeren Aufnahmeteile
(302b,302d) mit ihren Abkröpfungen (302b1,302d1) zur Grundplatte (311a) hin gerichtet
sind, wobei paarweise je ein niedrigerer und ein höherer Aufnahmeteil auf der Basis
(302k) des Tragkörpers (302) angeordnet ist, daß die Halteplatte (303) zwei Einsätze
(303b,303d) mit je einem Paar von Aussparungen (303b1,303d1) aufweist, mit welchen
Aussparungen (303b1,303d1) die Halteplatte (303) wahlweise an den Abkröpfungen (302a1,302c1)
der beiden höheren oder niedrigeren Aufnahmeteile (302a,302c) des Tragkörpers (302)
festlegbar ist, und daß die einander zugewendeten Abkröpfungen (302a1,302b1) der höheren
und niedrigeren Aufnahmeteile (302a,302b;302c,302d) jedes Paares sich in einem Abstand
befinden, der größer ist als die Breite der einzelnen Einsätze (303b,303d) der Halteplatte
(302) (Figuren 10,11 und 11a).
9. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Aufnahmeteile
(302a,302c; 302b,302d) des Tragkörpers (302), in Querschnitt betrachtet, jeweils als
auch nach innen weisende Abkröpfungen der Seitenwand des Tragkörpers (302) ausgebildet
sind, in welche die Einsätze (303b,303d) der Halteplatte (303) mit ihren Aussparungen
(302a1,303d1) einführbar sind (Figuren 12 und 13).
10. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Tragkörper (402)
zwei Paar von Aufnahmeteilen unterschiedlicher Tiefe vorgesehen sind, die jeweils
durch eine Aussparung (402a - 402d) des Tragkörpers (402) gebildet sind, daß auf eine
Aussparung mit größerer Tiefe (402b,402d) folgend eine Aussparung mit geringerer Tiefe
(402a,402c) ausgebildet ist, und daß in der oberen Höhenlage (h2) der Halteplatte
(403) der auf der Oberseite des Tragkörpers (402) aufliegende erste, kürzere Einsatz
(403a) einen horizontalen Verlauf der Oberseite der Halteplatte (403) mit der Gleitplatte
(404) bestimmt (Figuren 14 und 15).
11. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteplatte (3,403) zumindest einen nach vorne verlängerten Rastarm (3p,3q;403p)
mit einer Raste oder Rastnase (3r,403p1) aufweist, welche in beiden Höhenlagen (h1,h2)
der Halteplatte (3;403) in einer Rastaussparung (11c;411d) der Grundplatte (11;411)
verrastbar und in Skilängsrichtung gesichert gehalten ist (Figuren 1 bis 3;14 und
15).
12. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte
(303) an ihrem vorderen Endabschnitt mit einer zweifachen Abkröpfung in einen nach
vorne weisenden Rastarm (303p) übergeht, dessen Stirnseite (303p1) abgeschrägt ist,
wobei die abgeschrägte Stirnseite (303p1) an zwei, übereinander angeordneten Schrägflächen
(311d1,311d2) der Grundplatte (311a) wahlweise anlegbar ist, und daß der Rastarm (303p)
eine Rastnase (303r) aufweist, deren Stirnfläche (303r1) an einem Anschlag (311g)
der Grundplatte (311a) anlegbar ist und die Halteplatte (303) in Richtung zum Skiende
hin sichert (Figuren 10,11 und 11a).
13. Sohlenauflageplatte nach einem der Ansprüche 8,9,10 oder 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis (302k) des Tragkörpers (302) den Abkröpfungen (302a1,302c1) der höheren
Aufnahmeteile (302,302c) gegenüberliegend erhöhte Stützflächen (302a2,302c2) aufweist,
deren Abstand gleich groß wie der Abstand der Abkröpfungen (302b1,302d1) der niedrigeren
Aufnahmeteile (302b,302d) von der Oberseite der Basis (302k) ist (Figuren 10 bis 13).
14. Sohlenauflageplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Einsätze
(403a,403b,403d) und alle Aufnahmeteile (402a - 402d) als Schnappverbindungen ausgebildet
sind, so daß die Halteplatte (403) auf dem Tragkörper (402) sowohl gegen eine Verschiebung
in Skilängsrichtung als auch gegen ein Abheben in der Normalen zur Oberseite des Ski
gesichert gehalten ist (Fig.15a).