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EP 0 595 763 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.08.1996 Patentblatt 1996/33 |
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Anmeldetag: 09.09.1993 |
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Schneidleiste hoher Abnutzungsfestigkeit und Verfahren zu ihrer Herstellung
Cutter bar with a high wear resistance and method of making it
Lame de coupe à haute résistance d'usure et procédé pour sa fabrication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI NL |
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Priorität: |
26.10.1992 CH 3323/92
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.05.1994 Patentblatt 1994/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Bidurit Hartmetall AG |
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CH-2504 Biel (CH) |
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Erfinder: |
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- Stampfli, Peter
CH-4705 Walliswil-Bipp (CH)
- Frey, Peter
CH-3054 Schueppen (CH)
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| (74) |
Vertreter: AMMANN PATENTANWAELTE AG BERN |
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Schwarztorstrasse 31 3001 Bern 3001 Bern (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 430 872 DE-A- 2 137 529 US-A- 2 857 111
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WO-A-91/02622 DE-A- 3 108 954
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schneidleisten, die bevorzugt im Zusammenwirken
mit Schneidrotoren unter anderem zur Granulatherstellung eingesetzt werden, sowie
auf ein Verfahren zur Herstellung derartiger Schneidleisten.
[0002] Als Gegenwerkzeug zu Schneidrotoren sind Schneidleisten hohen abrasiven Beanspruchungen
ausgesetzt. Dabei ist nicht nur die Schneidzone selbst betroffen, sondern auch die
umliegende Oberfläche der Schneidleiste, wodurch die mit mässigem Aufwand aus hochverschleissfestem
Material ausführbare Schneidkante sozusagen unterminiert wird, d. h. ihre mechanische
Stabilität wird geschwächt. Falls die Schneidleiste nicht regelmässig darauf kontrolliert
wird, können Teile aus der Schneidkante herausbrechen, und schliesslich kann die Schneidkante
abbrechen. In der Folge treten oft schwere Schäden an der Maschine und besonders am
Schneidrotor auf.
[0003] Bekannt sind Schneidleisten, die ganz aus Hartmetall oder aus einem Träger aus Stahl
und einem darauf gelöteten Messer aus Hartmetall bestehen. Diese Lötverbindung ist
an sich schon problematisch, da Hartmetall nur schlecht von den gängigen Lötmaterialien
benetzt wird, die Auschussrate liegt jedoch noch in akzeptabeln Grenzen. Allerdings
unterliegt der relativ weiche Stahlträger in hohem Masse der Abrasion, wodurch die
Lebensdauer derartiger Schneidleisten begrenzt ist.
[0004] Aber auch das Hartmetall ist nicht der ganzen Spannweite der heutzutage in Granulatmaschinen
verarbeiteten Materialien zufriedenstellend gewachsen. Ausgangsmaterial mit mineralischen
Einlagerungen, wie beispielsweise Glasfasern, Karbonfasern oder abrasiven Füllstoffen
führen zu einer schnellen Abnutzung und auch wegen der höheren Belastung der Verbindung
zu einem erhöhten Risiko des Bruchs der Lötstelle. Vereinzelt wurde daher versucht,
die Schneidkante aus einem härteren Material herzustellen. Bekannte Materialien sind
die nichmetallischen Hartstoffe polykristalliner Diamant (PKD) und kubisches Bornitrid
(CBN). Zur Vereinfachung werden diese Stoffe im folgenden einfach als Hartstoffe im
Unterschied zu Hartmetallen bezeichnet. Beide Materialien, PKD und CBN, sind als Schichtstruktur
im Handel, die aus einem Träger, der im Rahmen der vorliegenden Erfindung aus einem
Hartmetall besteht und als Messerträger bezeichnet wird, und einer damit verbundenen
Schicht oder Auflage eines Hartstoffs besteht. Leisten aus diesem Material können
im Prinzip als Messer für Schneidleisten verwendet werden.
[0005] Der Messerträger wird jedoch beim Aufbringen der Hartstoffschicht chemisch verändert,
und zwar wird der Träger mit Kohlenstoff angereichert, und es können auch nicht immer
die für den jeweiligen Einsatzzweck optimalen Materialien für den Träger gewählt werden.
Die hartstoffbelegten Messer, wie vordem die Hartmetallmesser, sind auf einen weiteren
Träger aufzulöten, um eine Schneidleiste zu erhalten. Es hat sich jedoch gezeigt,
dass die hartstoffbelegten Messer noch schlechter als Hartmetallmesser auf einen Träger
aufgelötet werden können. Dies wird in erster Linie auf die oben erwähnte Kohlenstoffanreicherung
im Messerträger zurückgeführt.
[0006] Zudem ist das Messerträgermaterial der Abnutzung dort, wo es an die Oberfläche der
Schneidleiste tritt, der Abrasion ausgesetzt, und dies um so mehr, da das Messerträgermaterial
einen Teil seiner Verschleissfestigkeit während des Aufbringens der Hartstoffschicht
verliert.
[0007] In der Folge ergaben sich unerträglich hohe Ausfallraten der Hartstoffschneidleisten
wegen mangelhafter Verbindung zwischen Messträger und Träger bei gleichzeitig erhöhter
abrasiver Unterminierung der Schneide.
[0008] Es ist von daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Hartstoffschneidleiste
erhöhter Standfestigkeit und Zuverlässigkeit anzugeben.
[0009] Eine solche Schneidleiste ist im Anspruch 1 angegeben. Die weiteren Ansprüche beinhalten
bevorzugte Ausführungeformen, Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemässen Schneidleiste
und Verwendungsarten.
[0010] Demgemäss besteht die erfindungsgemässe Schneidleiste aus einem Träger, der bevorzugt
aus einem hochverschleissfesten Hartmetall besteht und auf den ein hartstoffbeschichtetes
Messer aufgelötet ist. Dabei ist die Kontaktfläche MesserTräger so geformt, dass der
Träger an den dem zu bearbeitenden Gut ausgesetzten Flächen mit dem Hartstoff höchstens
mit einer funktionell vernachlässigbaren Fuge abschliesst.
[0011] Die Verbindungsstelle zwischen Schneidleistenträger und Messer wird bevorzugt durch
Löten hergestellt. Zuvor werden dazu die zu verlötenden Oberflächen mit einer lötfreundlichen
Metallschicht versehen. Bevorzugt geschieht dies gemäss dem in der Schweizer Patentschrift
CH-649 098 des Anmelders beschriebenen Verfahren, das hiermit in die Beschreibung
aufgenommen wird. Dabei wird eine Metallschicht von einigen Mikrometern bis einige
100 Mikrometer aufgebracht und bei hoher Temperatur in die Oberfläche des Hartmetalls
einlegiert, wodurch nicht nur eine lötfreundliche Oberfläche entsteht, sondern auch
noch bestehende, oberflächliche Unebenheiten (Lunker) mit dem Metall ausgefüllt werden.
Für die Oberflächenbehandlung bietet sich aus Preisgründen insbesondere Nickel an.
Andere Metalle sind möglich, z. B. Silber, Kupfer oder Kobalt.
[0012] Bisher wurde jedoch angenommen, dass die in diesem Verfahren zur Anwendung kommende
Temperatur die Hartstoffschicht schädigen würde. Versuche ergaben jedoch überraschend,
dass die Hartstoffschicht, wenn überhaupt, nur unmerkbaren Veränderungen unterliegt,
wenn die Beschichtung in inerter Umgebung durchgeführt wird. Für die Herstellung der
inerten Umgebung kommen Hoch- oder Höchstvakuum und/ oder Schutzgase, insbesondere
Wasserstoff oder Stickstoff, zur Anwendung. Möglich sind z. B. auch Edelgase wie Argon
oder Helium. Die Schutzgase stehen dabei bevorzugt unter erniedrigtem Druck oder Normaldruck,
Hochdruck ist jedoch ebenfalls denkbar.
[0013] Eine Ausführung der Erfindung besteht aus dem Hartstoffmesser und dem Träger, wobei
der Träger die nötigen Befestigungsvorrichtungen aufweist, um die Leiste beispielsweise
in einer Schneidmaschine befestigen zu können. Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung
besteht darin, den Träger auf einem Halter mittels einer lösbaren Verbindungstechnik
zu befestigen. Damit ist es möglich, abgenutzte oder beschädigte Teilbereiche der
Schneidkante auszuwechseln. Ausserdem kann der Halter auch in einem weniger verschleissfesten
Material ausgeführt werden, das andererseits beispielsweise ein leichteres Anbringen
von Befestigungselementen wie z. B. Gewindelöchern erlaubt. Ein direktes Verschrauben
des Messerträgers mit dem Träger ist problematisch, da der Messerträger nur Dicken
von wenigen Millimetern aufweist, und das Einsetzen von Gewindebüchsen daher mit der
geforderten Haltbarkeit praktisch unmöglich ist.
[0014] In einer anderen Ausführung wird in den Messerträger eine hinterschnittene, d. h.
sich zum Grund erweiternde Nut eingearbeitet, in die passende Nutsteine als Anker
eingeführt werden können. Die Nutsteine werden über geeignete Befestigungselemente
mit dem Träger verbunden. Sie können z. B. z. B. Bohrungen mit Innengewinde aufweisen,
wodurch sie mittels Schrauben, die durch den Träger hindurchgesteckt sind, an diesen
herangezogen werden können und dabei das Hartstoffmesser auf dem Träger fixieren.
[0015] Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt einen Schnitt durch eine bekannte Ausführung einer Hartstoffschneidleiste,
- Fig. 2
- zeigt einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Schneidleiste,
- Fig. 3
- zeigt einen Schnitt durch eine Schneidleiste mit zusätzlichem Halter,
- Fig. 4
- zeigt einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen
Schneidleiste, und
- Fig. 5
- zeigt eine Teilvergrösserung von Fig. 4.
[0016] Die in Fig. 1 gezeigte, bekannte Hartstoffschneidleiste 1 besteht aus einem Träger
2, auf den das Hartstoffmesser 3 aufgelötet ist. Das Hartstoffmesser besteht aus dem
Messerträger 4, auf den die Hartstoffschicht 5 aufgebracht ist. Der Hartstoff 5 ist
bevorzugt polykristalliner Diamant (PKD) oder kubisches Bornitrid (CBN).
[0017] Die offenliegenden Flanken 6 des Messerträgers 4 sind bei der herkömmlichen Schneidleiste
1 (Fig. 1) der Abnutzung ausgesetzt. Bereits nach kurzer Zeit wird hierdurch die Hartstoffschicht
5 unterhöhlt, was zu Schäden an der Schneidante führt. Wie Fig. 2 zeigt, kann dieses
Problem erfindungsgemäss dadurch gelöst werden, dass das Messer 3 in eine V-förmige
Nut im Träger 2 eingesetzt wird, wozu die Flanken 6 des Messerträgers 4 spiegelbildlich
zur Form der Nut abgetragen werden. Die entstehenden Schrägen erstrecken sich dabei
bevorzugt randlos bis zur Hartstoffschicht 5. Nach dem Einsetzen können die Seiten
des Trägers 2 auf die Masse des Messers 3 abgeschliffen werden. Versuche ergaben,
dass die Abrasion zunächst in einem Bereich etwas entfernt von der Schneidkante einsetzt,
wo der hochverschleissfeste Träger 2 bereits eine grössere Wandstärke aufweist und
damit über längere Zeit das Messer 3 vor der Unterhöhlung schützen kann. Aus demselben
Befund heraus ist es auch nicht kritisch, wenn infolge von Herstellungstoleranzen
ein geringfügiger Spalt zwischen der Hartstoffschicht und den seitlichen Oberkanten
der V-Nut im Träger 2 besteht.
[0018] Die zweite Problemzone stellt die Lötverbindung 7 zwischen dem Messerträger 4 und
dem Träger 2 dar. Der Messerträger 4 weist gemäss oben gesagtem einen Kohlenstoffüberschuss
auf, der einerseits die mechanischen Eigenschaften des Trägermaterials 4 verschlechtert
und andererseits auch die Lötfähigkeit mindert. Selbst oder gerade beim Einsetzen
des Messers 3 in eine V-Nut wurde eine für die Praxis ungenügende Zuverlässigkeit
der Verbindung zwischen Träger 2 und Messer 3 gefunden. Da bei der V-Nut die beim
Schneiden auftretenden Kräfte in erhöhtem Masse in Scherbeanspruchungen umgewandelt
werden, ist bei der V-Nut die Qualität der Verbindung zwischen Träger 2 und Messer
3 von gesteigerter Bedeutung.
[0019] Es wurde überraschenderweise gefunden, dass sich die Oberfläche des Messerträgers
4 bei hohen Temperaturen metallisieren und damit lötfreundlich gestalten lässt, bevorzugt
gemäss dem Verfahren, wie es in der CH-649 098 beschrieben ist. Entgegen der Erwartung,
dass die Hartstoffschicht bei den für die Metallisierung nötigen Temperaturen angegriffen
und schlimmstenfalls zersetzt werde, wurden überraschend keine derartigen Auswirkungen
in merklichem Umfang beobachtet, sofern die Metallisierung in inerter, zumindest sauerstofffreier
Atmosphäre oder im Vakuum durchgeführt wird.
[0020] Die damit erzielte, zuverlässige Lötverbindung erlaubt es, die Vorteile der V-Verbindung
auszunutzen. Das erfindungsgemässe Messer erreicht hohe Standzeiten, da hochverschleissfeste
Träger 2 verwendet werden können, und kann in hoher Ausbeute hergestellt werden. Das
Risiko einer Ablösung des Messers vom Träger 2 im Betrieb ist durch die qualitativ
hochwertige Lötverbindung auf einen unbedeutenden Wert gemindert. Vorteilhaft ist
es auch, dass die erfindungsgemässe Schneidleiste zwei Schneidkanten aufweisen kann,
wodurch sich die Einsatzdauer nochmals erhöht. Mit dem erfindungsgemässen Messer werden
ohne weiteres Standzeiten von ½ a pro Schneide erzielt, wonach durch Wenden der Leiste
die zweite Schneide verwendet werden kann.
[0021] In einer Ausführung der Schneidleiste sind am Träger 2 Befestigungselemente, wie
Löcher, eingesetzte Gewindebuchsen usw. vorhanden, um die Anordnung am Einsatzort
zu befestigen. In einer bevorzugten Ausführung gemäss Fig. 3 wird die Schneidleiste
1 mit einem Halter 8 verbunden, der die obengenannten Befestigungselemente aufweist.
Da der Halter 8 nicht mehr in dem Masse wie die Schneidleiste 1 Abrasionseffekten
ausgesetzt ist, können ausser Hartmetall auch andere geeignete Materialien eingesetzt
werden, wie z. B. Edelstahl, in dem sich die Befestigungselemente leichter anbringen
lassen. Fig. 3 zeigt als Beispiel Querlöcher 12.
[0022] Die Verbindung zwischen Halter 8 und Träger 2 wird bevorzugt lösbar ausgeführt, z.
B. mittels Schraubelementen. Eine bevorzugte Lösung ist dabei, im Träger 2 mindestens
eine Bohrung vorzusehen, in die eine Gewindestange 9 eingesetzt und unlösbar befestigt,
z. B. verlötet wird. Im Halter 8 ist eine entsprechende Bohrung 10 vorgesehen, durch
die die Gewindestange 9 ragt. An der dem Träger 2 gegenüberliegenden Seite des Halters
8 wird auf die Gewindestange 9 eine Mutter 11 aufgedreht und angezogen. Eine andere
Ausführung verwendet statt der Gewindestange eine Schraube, die in eine im Träger
2 eingesetzte Gewindebuchse eingeschraubt wird.
[0023] Eine exakte Positionierung erfolgt, analog zur Verbindung Träger 2 / Hartstoffmesser
3, durch Anbringen einer Nut mit schrägen Flanken, also einer V-Nut, im Halter 8 und
eine dazu komplementäre Ausführung der Verbindungsfläche des Trägers 2. Auch hier
kann die Nut etwas tiefer ausgeführt sein, um Toleranzen auszugleichen.
[0024] Bei dieser Ausführung ist es möglich, auf dem Halter 8 mehrere, kürzere Hartstoffmesser
nebeneinander anzubringen, die jeweils einzeln ausgewechselt werden können. Diese
Unterteilung ist einerseits nötig, da die gängigen Hartstoffmesser 3 nicht in beliebigen
Längen verfügbar sind, die oft kleiner sind als die geforderte Länge der Schneidleiste
1. Als Beispiel sei eine Schneidleiste mit einer Länge von 350 mm angegeben, deren
Schneidfläche sich aus sieben Hartstoffmessern von je 50 mm Länge zusammensetzt. Die
Möglichkeit, die Hartstoffmesser separat austauschen zu können, oder durch Umdrehen,
die zweite Schneidkante zum Einsatz bringen zu können, ist in Anbetracht des erheblichen
Kostenfaktors dieser Teile ein wesentlicher Vorteil.
[0025] In einer weiteren bevorzugten Ausführung gemäss den Figuren 4 und 5 ist in den Träger
4 in Längsrichtung des Hartstoffmessers 3 eine hinterschnittene Nut 15 eingearbeitet.
In diese Nut 15 können Nutsteine 16 eingesetzt werden, in die ein Gewinde eingeschnitten
ist. Wie Figur 4 zeigt, wird von unten durch eine Bohrung 18 im Träger 2 eine Schraube
17 hindurchgeführt und in einen Nutstein 16 eingeschraubt, wodurch das Hartstoffmesser
3 auf dem Träger 2 in der V-Nut fixiert wird. Für einen sicheren Sitz des Hartstoffmessers
3 auf dem Träger 2 ist es angesichts der hohen, schräg auf die Schneidkante der Hartstoffschicht
5 einwirkenden Kräfte besonders vorteilhaft, den Winkel α grösser als den Winkel β
zu wählen (Fig. 5). Hierdurch wird ein Hineingleiten des Hartstoffmessers in den Spalt
zwischen Nutstein 16 und Träger 2 sicher vermieden. Pro Hartstoffmesser werden bevorzugt
mindestens 2 Nutsteine zur Befestigung vorgesehen. Die Bohrung 18 ist bevorzugt so
ausgebildet, dass der Kopf der Schraube 17 im Träger versenkt ist. Durch Wahl der
Tiefe dieser Versenkung kann auch eine Anpassung an die Länge der zur Verfügung stehenden
Schrauben 17 erfolgen.
[0026] Die Nut 15 wird bevorzugt in dem Messerträger 4 mittels Erosion hergestellt. Dies
geschieht einfacherweise in einem Arbeitsgang mit der Herstellung der schrägen Flanken
des Messerträgers 4. Zusätzlich kann die Schneidleiste noch analog zur Ausführung
gemäss Fig. 3 auf einem zusätzlichen Halter 8 angebracht werden.
[0027] Änderungen sind im Rahmen der Erfindung leicht ersichtlich. Es ist möglich, für die
Verbindungsflächen statt der V-Nutähnlichen Ausführung eine beliebige andere, versenkte
Anordnung zu finden, z. B. in Form eines Kreisbogenabschnitts. Zu beachten ist dabei,
dass die Wandstärke des Trägers im Bereich der primären Abrasionseffekte eine ausreichende
Dicke erreicht. Für die Messer können auch beliebige andere Hartstoffschichten verwendet
werden.
[0028] Es ist auch denkbar, eine andere Verbindungsart zwischen Messer und Träger vorzusehen,
wie z. B. Schweissen. Zur Erzielung grösserer Längen, als die verfügbaren Hartstoffmesser
aufweisen, können auf einem Träger 2 mehrere Hartstoffmesser 3 nebeneinander angordnet
werden, wie auch mehrere Träger 2 nebeneinander auf dem Halter 8. Zur Positionierung
des Trägers 2 auf dem Halter 8 sind auch andere, bekannte Positionierungsmittel anwendbar,
wie z. B. Positionierstifte.
[0029] Für die Befestigung des Hartstoffmessers über Nutsteine gemäss Figg. 4 und 5 sind
auch andere, lösbare oder nicht lösbare Verbindungstechniken denkbar, wie Nieten,
an den Nutsteinen angebrachte Bolzen zum Verschrauben, Nieten, Schweissen, usw.
1. Verschleissfeste Schneidleiste (1) mit mindestens einem Träger (2) und mindestens
einem Hartstoffmesser (3), das aus einem Messerträger (4) aus Hartmetall besteht,
der auf mindestens einer, durch mindestens eine Schneidkante begrenzten Fläche eine
nichtmetallische Hartstoffschicht (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sich
der Träger (4) von der Hartstoffschicht (5) aus verjüngt, dass diese Verjüngung am
Übergang Hartstoffschicht-Träger oder in einem kleinen Abstand davon beginnt, und
dass das Hartstoffmesser (3) in eine im wesentlichen spiegelbildlich dazu geformte
Nut des Leistenträgers (2) eingesetzt ist.
2. Schneidleiste gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartstoffschicht
(5) aus kubischem Bornitrid oder polykristallinem Diamant besteht.
3. Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verjüngung einen konischen oder abgerundeten Querschnitt aufweist, wobei der Winkel
zwischen der Verbindungsfläche Messerträger-Leistenträger und den Seiten des Leistenträgers
(2) grösser als 0° ist.
4. Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
Verjüngung des Messerträgers (4) V-förmig ist, wobei die Schenkel des V ungefähr einen
Winkel von 90° einschliessen.
5. Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das
Hartstoffmesser (3) mit dem Träger (2) im Bereich der Nut untrennbar verbunden ist.
6. Schneidleiste gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Hartstoffmesser (3)
und Träger (2) verlötet sind und die Verbindungsflächen an Leisten- (2) und Messerträger
(4) einen erhöhten, bevorzugt einlegierten Metallanteil aufweisen.
7. Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der
Träger (2) aus einem hochverschleissfesten Hartmetall, bevorzugt mit einer Härte grösser
1800 Vickers, besteht.
8. Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass
das Hartstoffmesser (3) eine hinterschnittene Nut (15) in dem Messerträger (4) aufweist,
in die pro Hartstoffmesser (3) mindestens zwei Nutsteine (16) eingesetzt sind, die
als Anker für ein am Träger (2) angreifendes Befestigungsmittel dienen.
9. Schneidleiste gemäss Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel
Schrauben (17) sind, die durch Bohrungen (18) im Träger (2) hindurchgesteckt und in
die Nutsteine (16), die ein zu den Schrauben (17) passendes Innengewinde aufweisen,
hineingeschraubt sind.
10. Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die
Nutsteine (16) Andruckflächen aufweisen, mit denen sie an die Hinterschnittflanken
der Nut (15) anliegen, und dass jeweils eine Andruckfläche mit der Nut im Träger (2)
einen Spalt bilden, der sich zum Grund der Nut im Träger (2) hin verengt und in den
hinein sich die Seitenwände des Messerträgers (4) erstrecken.
11. Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der
Träger (2) gegenüberliegend zum Hartstoffmesser (3) durch eine lösbare Verbindung
mit einem Halter (8) verbunden ist.
12. Schneidleiste gemäss Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsflächen
der lösbaren Verbindung am Träger (2) und Halter (8) V- oder Wannenform aufweisen,
deren schräge Flanken auch gebogen und insbesondere Kreisbogenabschnitte sein können.
13. Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass
die lösbare Verbindung als mindestens eine Schraubverbindung je Hartstoffmesser (1,2)
ausgeführt ist, und der Halter (8) Bohrungen aufweist, durch die Schraubelemente durchtreten
können.
14. Verfahren zur Herstellung einer Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7 oder
11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Messerträger (4) die sich verjüngende Verbindungsfläche
und die dazu spiegelbildliche Verbindungsfläche am Leistenträger (2) herausgearbeitet
werden, die Verbindungsflächen oberflächlich mit einer lötfreundlichen Metallschicht
versehen werden, die durch Einlegieren in die beiden Trägermaterialien auf den Trägern
(2,4) fest haftet, und Messer (3) und Leistenträger (2) bevorzugt durch Löten untrennbar
über die Verbindungsflächen verbunden werden.
15. Verfahren gemäss Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufbringen der lötfreundlichen
Metallschicht unter Schutzgasatmosphäre oder im Vakuuum und bei Temperaturen von wesentlich
höherer Temperatur als die Löttemperatur, insbesondere bei Temperaturen grösser als
1000 K durchgeführt wird.
16. Verfahren zur Herstellung einer Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (2) nach dem Verbinden mit dem Messer (3)
bündig zur Schneidkante abgeschliffen wird.
17. Verfahren zur Herstellung einer Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass in den Träger (2) Löcher gebohrt werden, in die Löcher
Gewindestangen (9) eingesetzt und verlötet werden, der Träger (2) mit Hartstoffmesser
(3) und Gewindestangen (9) auf den Halter (8) aufgesetzt wird, wobei die Gewindestangen
(9) durch die dafür vorgesehenen Bohrungen (10) zu einer dem Träger (2) gegenüberligenden
zweiten Seite des Halters (8) durchtreten und mit einer Mutter (11) auf der zweiten
Seite angezogen werden.
18. Verwendung der Schneidleiste gemäss einem der Ansprüche 1 bis 13 als Gegenmesser eines
Schneidrotors, insbesondere in einem Granulator.
1. Cutter bar (1) having a high wear resistance, comprising at least one cutter support
(2) and at least one hard material knife (3) consisting of a knife carrier (4) of
hard metal that comprises a non-metallic hard material layer (5) on at least one surface
limited by at least one cutting edge, characterised in that that the knife carrier
(4) tapers from the hard material layer (5), that this tapor begins at the transition
between the hard material layer and the carrier or in a small distance thereof, and
that the hard material knife (3) is inserted into an essentially mirror-invertedly
shaped groove of the cutter support (2).
2. Cutter bar according to claim 1, characterized in that the hard material layer (5)
consists of cubic boron nitride or polycrystalline diamond.
3. Cutter bar according to any one of claims 1 and 2, characterised in that the taper
has a conical or rounded sectional shape, the angle between the connecting face of
the cutter support with the knife carrier and the sides of the cutter support (2)
being greater than 0°.
4. Cutter bar according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the taper
of the knife carrier (4) is V shaped, the legs of the V including an angle of about
90°.
5. Cutter bar according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the hard material
knife (3) is inseparably joined to the support (2) in the region of the groove.
6. Cutter bar according to claim 5, characterised in that the hard material knife (3)
is soldered to the support (2), and the joining surfaces on the cutter support (2)
and the knife carrier (4) comprise a preferably alloyed in-creased metal content.
7. Cutter bar according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the support
(2) consists of a highly wear resistant hard metal, especially having a Vickers hardness
of more than 1,800.
8. Cutter bar according to any one of claims 1 to 4 or 7, characterised in that the knife
carrier (4) of the hard material knife (3) has an undercut groove (15) in which at
least two tenon blocks (16) per hard material knife (3) are inserted which act as
anchors of a fastening means engaging the support (2).
9. Cutter bar according to claim 8, characterised in that said fastening means are bolts
(17) that are traversing bores (18) of the support (2) and are screwed into internal
screw threads of the tenon blocks (16) corresponding to the bolts (17).
10. Cutter bar according to any one of claims 8 and 9, characterized in that the tenon
blocks (16) have pressure surfaces contacting the undercut faces of the groove (15),
each pressure surface forming with the groove of the support (2) a slit which tapers
to the bottom of the groove in the support (2) and into which extend the side walls
of the knife carrier (4).
11. Cutter bar according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the support
(2) is joined to a holder (8) at the opposite side of the hard material knife (3)
by a removable connection.
12. Cutter bar according to claim 11, characterised in that the connecting faces of the
removable connection on the support (2) and the holder (8) are V or boat shaped wherein
the inclined flanks may also be curved and may especially be circle are sections.
13. Cutter bar according to any one of claims 11 and 12, characterised in that the removable
connection is at least one screw connection per hard material knife (1, 2), and that
the holder (8) comprises bores through which screw elements can pass.
14. Process for the manufacture of a cutter bar according to any one of claims 1 to 7
and 11 to 13, characterised in that the tapering connection face on the knife carrier
(4) and the mirror-inverted connecting face on the cutter support (2) are worked cut,
that these connecting faces are provided on their surfaces with a soldering promoting
metal layer strongly adhering by alloying to the materials of the support (2) and
carrier (4), respectively, and that the knife (3) and the cutter support (2) are inseparably
joined to each other by their connecting faces, preferably by soldering.
15. Process according to claim 14, characterized in that the application of the soldering
enhancing metal layer is operated in a protective gas atmosphere or under vacuum and
at temperatures substantially higher than the soldering temperature, particularly
at temperatures higher than 1,000 K.
16. Process for the manufacture of a cutter bar according to any one of claims 1 to 13,
characterised in that the support (2) is ground off even with the cutting edge after
being connected to the knife (3).
17. Process for the manufacture of a cutter bar according to any one of claims 11 to 13,
characterised in that holes are bored into the support (2), threaded rods (9) are
inserted and soldered into the holes, the support comprising the hard material knife
(3) and the threaded rods (9) is mounted on the holder (8), the threaded rods (9)
passing through the bores (10) provided therefor until an opposite second side of
the holder (8) and being blocked by a nut (11) at said second side.
18. Use of the cutter bar according to any one of claims 1 to 13 as a counter-knife of
a cutting rotor, especially in a granulator.
1. Lame de coupe (1) à haute résistance d'usure, comprenant au moins un support (2) et
au moins un couteau en matériau dur (3) consistant en un support de couteau (4) en
métal dur qui comprend sur au moins une surface, limitée par au moins une arête coupante,
une couche de matériau dur non-métallique (5), caractérisée en ce que le support de
couteau (4) s'amincit à partir de la couche en matériau dur (5), que cet amincissement
commence à l'endroit de transition entre la couche en matériau dur et le support de
couteau ou à une petite distance de cet endroit, et que le couteau en matériau dur
(3) est inséré dans une rainure du support de lame (2) ayant la forme symétrique inverse
du couteau.
2. Lame de coupe selon la revendication 1, caractérisée en ce que la couche en matériau
dur (5) consiste en nitrure de bore cubique ou on diamant polycristallin.
3. Lame de coupe selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisée en ce
que l'amincissement présente une section conique ou arrondie, l'angle entre la face
de liaison du support de couteau au support de lame et les côtés du support de lame
(2) dépasse 0°.
4. Lame de coupe selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce
que l'amincissement du support de couteau (4) est formé en V, les bras du V renfermant
un angle d'environ 90°.
5. Lame de coupe selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce
que le couteau en matériau dur (3) est relié de façon inséparable au support (2) dans
la région de la rainure.
6. Lame de coupe selon la revendication 5, caractérisée en ce que le couteau en matériau
dur (3) est brasé au support (2), et que les surfaces de liaison au support de lame
(2) et au support de couteau (4) comportent une teneur en métal augmentée, le métal
étant de préférence incorporé par alliage.
7. Lame de coupe selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce
que le support de lame (2) consiste en un métal dur de haute résistance à l'usure
présentant de préférence une dureté dépassant 1800 Vickers.
8. Lame de coupe selon l'une quelconque des revendications 1 à 4 ou 7, caractérisée en
ce que le couteau en matériau dur (3) comprend une rainure en queue d'aronde (15)
dans le support de couteau (4) dans laquelle au moins deux coulisseaux (16) sont insérés
qui servent d'ancres pour un organe de fixation s'appuyant au support de lame (2).
9. Lame de coupe selon la revendication 8, caractérisée en ce que les organes de fixation
sont des boulons (17), insérés dans des alésages (18) du support (2) et vissés dans
les coulisseaux (16) qui comportent un taraudage correspondant aux boulons (17).
10. Lame de coupe selon l'une quelconque des revendications 8 et 9, caractérisée en ce
que les coulisseaux (16) comportent des surfaces de pression en engagement avec les
surfaces latérales de la rainure en queue d'aronde (15), chaque surface de pression
formant avec la rainure du support (2) une fente rétrécissant vers le fond de la rainure,
et que les parois latérales du support de couteau (4) s'étendent dans la fente.
11. Lame de coupe selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce
que le support (2) cet relié à son côté opposé au couteau en matériau dur (3) de façon
amovible à un porte-couteau (8).
12. Lame de coupe selon la revendication 11, caractérisée en ce que les surfaces de liaison
de la fixation amovible sur le support (2) et la porte-couteau (8) sont formées en
V ou on cuvette dont les surfaces en biais peuvent également être incurvées, de préférence
en section de cercle.
13. Lame de coupe selon l'une quelconque des revendications 11 et 12, caractérisée en
ce que la fixation amovible est agencée sous forme d'au moins un assemblage par vis
pour chaque couteau en matériau dur (1, 2), et que le porte-couteau (8) comporte des
alésages pour laisser passer les éléments de vissage.
14. Procédé pour la fabrication d'une lame de coupe selon l'une quelconque des revendications
1 à 7 et 11 à 13, caractérisé en ce qu'on façonne la face de liaison s'amincissante
dans le support de couteau (4) et la face de liaison correspondante inverse dans le
support de lame (2), on munit les deux faces de liaison d'une couche métallique superficielle
facilitant le brasage, couche qui adhère solidement par formation d'alliage aux matériaux
des deux supports (2, 4), et l'on réunit le couteau (3) et le support de lame, de
préférence par brasage, de façon inséparable par leurs surfaces de liaison.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'on opère l'application de
la couche métallique facilitant le brasage dans une atmosphère de gaz de protection
ou dans le vide et aux températures essentiellement plu élevées que la température
de brasage, en particulier aux températures dépassant 1000 K.
16. Procédé pour la fabrication d'une lame de coupe selon l'une quelconque des revendications
1 à 13, caractérisé en ce que le support de lame (2) est rectifié à fleur de l'arête
de coupe après sa liaison avec le couteau (3).
17. Procédé pour la fabrication d'une lame de coupe selon l'une quelconque des revendications
11 à 13, caractérisé en ce que des trous sont forés dans le support (2), des tiges
filetées (9) sont insérées dans les trous et y brasées, le support (2) comportant
le couteau en matériau dur (3) et les tiges filetées (9) est monté sur le porte-couteau
(8), les tiges filetées (9) traversant alors les alésages (10) prévus à cet effet
jusqu'à atteindre l'autre côté du porte-couteau (8) où elles sont bloquées par serrage
au moyen d'un écrou (11).
18. Utilisation de la lame de coupe selon l'une quelconque des revendications 1 à 13 comme
contre-couteau d'un rotor de coupe, on particulier d'un appareil à granuler.

