Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Stabilisierung von wäßrigen Zeolith-Suspensionen
durch Zusatz von Alkyl- und/oder Alkenylglykosiden.
Stand der Technik
[0002] Zeolithe, insbesondere vom Typ Zeolith A, besitzen eine besondere Bedeutung als Gerüstsubstanzen
moderner Waschmittel und haben die über Jahrzehnte hinweg verwendeten Polyphosphate
weitgehend abgelöst. Ihre Vorteile liegen dabei nicht nur in einem hohen Calcium-Bindevermögen,
sondern insbesondere auch in ihrer hohen ökotoxikologischen Verträglichkeit
[Tens.Surf. Det., 24, 322 (1987)].
[0003] Bei der Herstellung werden die Zeolithe in Form wäßriger Suspensionen erhalten, die
entweder als solche gelagert und in den Handel gebracht oder aber einer Sprühtrocknung
unterworfen werden können. Zeolithe besitzen eine äußerst geringe Wasserlöslichkeit,
so daß Suspensionen dieser Stoffe leicht sedimentieren. Dies führt im günstigsten
Fall zu einer Phasentrennung, üblicherweise scheiden sich jedoch bei Lagerung erhebliche
Mengen des Feststoffs auf dem Boden der Gefäße ab, verhärten und müssen anschließend
mit großem technischen Aufwand abgetrennt, zerkleinert und abermals suspendiert werden.
In anderen Fällen steigt die Viskosität der Suspension so stark an, daß ein Umfüllen
oder Umpumpen erschwert, wenn nicht gar unmöglich wird und in jedem Fall mit erheblichen
Produktverlusten verbunden ist.
[0004] In der Vergangenheit hat es nicht an Versuchen gemangelt, wäßrige Zeolith-Suspensionen
so zu stabilisieren, daß sie über eine ausreichende Zeit lagerstabil sind und durch
Rohrleitungen transportiert werden können, ohne diese zu verstopfen.
[0005] So wird beispielsweise in der Deutschen Patentanmeldung
DE 33 30 220 A1 vorgeschlagen, den Suspensionen 0,5 bis 5 Gew.-% einer Mischung aus Fettalkoholethoxylaten
und Fettalkoholsulfaten bzw. Fettalkoholethersulfaten zuzusetzen.
[0006] In der Deutschen Patentanmeldung
DE 34 08 040 A1 wird ein Verfahren zur Stabilisierung von 65 gew.-%igen Zeolith A-Suspensionen mit
Hilfe von 0,01 bis 0,25 Gew.-% Xanthangummi sowie carboxyl- oder hydroxylhaltiger
Polymeren beschrieben.
[0007] Gemäß der Lehre der Deutschen Patentanmeldung
DE 34 23 351 A1 können Zeolith-Suspensionen auch durch Zusatz von Polyglycolethern, Fettalkoholethersulfaten,
Fettsäurealkanolamiden oder Fettsäuremonoglyceriden bei pH 9 bis 10 stabilisiert werden.
[0008] In der PCT-Anmeldung WO-85/01039 ist ein Verfahren zur Stabilisierung wäßriger Zeolith-A-Suspensionen
durch Zugabe eines wasserunlöslichen Tensids vom Alkoholethoxylat-Typ und eines Hilfsmittels
aus der Gruppe der anionischen Sulfattenside beschrieben.
[0009] Zur Stabilisierung von Feststoffsuspensionen kann man gemäß der US Patentschrift
US 4169075 als Hilfsstoffe neben Polymeren, Phosphorsäuren bzw. -estern, Sulfonattensiden
und Schichtsilikaten auch nichtionische Tenside mit einem Trübungspunkt unterhalb
von 90°C, insbesondere Fettalkoholethoxylate, einsetzen.
[0010] Der Einsatz nichtionischer Tenside, wie beispielsweise Anlagerungsprodukte von Ethylen-
und/oder Propylenoxid an C9 bis C20 Fettalkohole, zusammen mit wasserlöslichen Salzen,
beispielsweise Natriumcarbonat, -chlorid, -silikat oder -citrat zur Stabilisierung
von Zeolith-Suspensionen ist aus den japanischen Schriften JP-A 57/061616 und JP-A
57/061615 bekannt.
[0011] Ferner ist aus der Literatur die Verwendung von zahlreichen weiteren Stabilisatoren,
beispielsweise Polycarboxylaten mit Molgewichten oberhalb von 1500, Phosphonsäuren,
Phosphorsäureestern, Alkylbenzolsulfonaten, Schichtsilicaten
[DE-OS 27 388], Alkylphenolpolyglycolethern
[DE 34 01 861 A1], Isotridecylpolyglycolethern
[DE 34 44 311 A1] und Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an Oxoalkohole
[DE 37 19 042 A1] bekannt.
[0012] Die Verfahren des Stands der Technik weisen jedoch Nachteile im Hinblick auf eine
ausreichende Stabilisierung über einen größeren Temperaturbereich, die erforderlichen
Einsatzmengen sowie die Viskosität und das rückstandsfreie Auslaufverhalten der Suspensionen
auf.
[0013] Die Aufgabe der Erfindung bestand somit darin, ein verbessertes Verfahren zur Stabilisierung
von wäßrigen Zeolith-Suspensionen zu entwickeln, das frei von den geschilderten Nachteilen
ist.
Beschreibung der Erfindung
[0014] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Stabilisierung wäßriger Zeolith-Suspensionen
durch Zusatz von Alkyl- und/oder Alkenylglykosiden der Formel (I),
R
1O-(G)
x (I)
in der R
1 für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, G für eine
Glykose-Einheit, die sich von einem Zucker mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen ableitet,
und x für eine Zahl zwischen 1 und 10 steht.
[0015] Überraschenderweise wurde gefunden, daß die Verwendung der genannten Alkyl- und/oder
Alkenylglykoside bzw. deren Mischungen untereinander Suspensionen von Zeolithen über
einen weiten Temperaturbereich, insbesondere von 10 bis 60°C, zuverlässig stabilisieren
können. Die Suspensionen weisen auch über einen längeren Zeitraum eine hohe Lagerstabilität
auf, können durch Rohrleitungen gefördert werden und lassen sich bei nur geringen
Produktverlusten leicht ausgießen.
[0016] Unter Zeolithen sind gegebenenfalls wasserhaltige Alkali- oder Erdalkali-Alumosilicate
der allgemeinen Formel (II) zu verstehen,
M
2/zO ∗ Al
2O
3 ∗ x SiO
2 ∗ y H
2O (II)
in der M für ein Alkali- oder Erdalkalimetall der Wertigkeit z, x für Zahlen von 1,8
bis 12 und y für Zahlen von 0 bis 8 steht
[Chem.i.u.Zt., 20, 117 (1986)].
[0017] Typische Beispiele für Zeolithe, deren wäßrige Dispersionen im Sinne des erfindungsgemäßen
Verfahrens stabilisiert werden können, sind die natürlich vorkommenden Mineralien
Clinoptilolith, Erionit oder Chabasit. Bevorzugt sind jedoch synthetische Zeolithe,
beispielsweise
- Zeolith X
- Na86[(AlO2)86(SiO2)106] ∗ 264 H2O
- Zeolith Y
- Na56[(AlO2)56(SiO2)136] ∗ 325 H2O
- Zeolith L
- K9[(AlO2)9(SiO2)27] ∗ 22 H2O
- Mordenit
- Na8,7[(AlO2)8,7(SiO2)39,3] ∗ 24 H2O
und insbesondere
- Zeolith A
- Na12[(AlO2)12(SiO2)12] ∗ 27 H2O.
[0018] Die wäßrigen Suspensionen können die Zeolithe in Mengen von 20 bis 60, vorzugsweise
25 bis 50 Gew.-% enthalten.
[0019] Die erfindungsgemäß einzusetzenden
Alkyl- und/oder Alkenylglykoside stellen bekannte Stoffe dar. Verfahren zu ihrer Herstellung gehen beispielsweise
von Glucose oder Stärke aus, die entweder direkt oder über die Zwischenstufe der Butylglykoside
mit Alkoholen umgesetzt werden
[US 3,547,828, US 3,839,318, DE-A-37 23 826].
[0020] Der Alkylrest R
1 in Formel (I) kann sich von primären gesättigten oder einfach ungesättigten Alkoholen
mit 6 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18 Kohlenstoffatomen ableiten. Typische Beispiele
sind Capronalkohol, Caprylalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol,
Cetylalkohol, Palmitoleylalkohol, Stearylalkohol, Elaidylalkohol, Oleylalkohol, Petroselinylalkohol,
Behenylalkohol oder Erucylalkohol sowie ihre technischen Gemische.
[0021] Alkyl- oder Alkenylglykoside der Formel (I), die sich in besonderer Weise für die
Stabilisierung von wäßrigen Zeolith-Suspensionen eignen, können sich von Aldosen oder
Ketosen ableiten. Wegen der höheren Reaktivität und der technischen Verfügbarkeit
kommen primär die Glykoside der reduzierend wirkenden Saccharide und insbesondere
der Glucose in Betracht. Die bevorzugt einzusetzenden Alkyl- und/oder Alkenylglykoside
sind daher die Alkyl- und/oder Alkenylglucoside.
[0022] Der Index x in Formel (I) gibt den Oligomerisierungsgrad, d. h. die Verteilung von
Mono- und Oligoglykosiden an und steht für eine Zahl zwischen 1 und 10. Während x
in einer gegebenen Verbindung stets ganzzahlig sein muß und hier vor allem die Werte
x = 1 bis 6 annehmen kann, ist der Wert x für ein bestimmtes Alkyl- oder Alkenylglykosid
eine analytische ermittelte rechnerische Größe, die meistens eine gebrochene Zahl
darstellt. Vorzugsweise werden Alkyl- und/oder Alkenylglykoside mit einem mittleren
Oligomerisierungsgrad x von 1 bis 3 verwendet. Besonders bevorzugt sind solche Alkyl-
und/ oder Alkenylglykoside, deren Oligomerisierungsgrad x kleiner als 1,5 ist und
insbesondere zwischen 1,1 und 1,4 liegt.
[0023] Besonders stabile Zeolith-Suspensionen werden erhalten, wenn man als Stabilisatoren
Alkylglykoside der Formel (I) einsetzt, in der R
1 für für einen linearen Alkylrest mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, G für eine Glucose-Einheit
und x für Zahlen von 1 bis 3 steht.
[0024] Das Einbringen der Stabilisatoren in die Suspension ist unkritisch und kann z. B.
auf mechanischem Wege durch Einrühren, gegebenenfalls bei erhöhten Temperaturen von
50°C erfolgen. Eine chemische Reaktion findet dabei nicht statt. Die Alkyl- und/oder
Alkenylglykoside können den Suspensionen in Mengen von 0,1 bis 5, vorzugsweise 1 bis
3 Gew.-% - bezogen auf die Suspension - zugesetzt werden.
[0025] Die folgenden Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung näher erläutern, ohne
ihn darauf einzuschränken.
Beispiele
[0026] In einem 500 ml Becherglas wurde eine wäßrige Suspension von Zeolith A (Sasil
(R), Feststoffgehalt : 49,6 Gew.-%, Gehalt an freiem Alkali: 0,32 Gew.-%, Fa.Henkel KGaA)
vorgelegt und mit jeweils 1,5 Gew.-% - bezogen auf die Suspension - der Stabilisatoren
bzw. der Stabilisatormischungen - berechnet als Feststoffe - versetzt.
Eingesetzte Stabilisatoren - erfindungsgemäßes Beispiel: (30 gew.-%ige wäßrige Paste):
[0027]
A C12/14-Alkylglucosid auf Basis gehärtetem Kokosalkohol; Oligomerisierungsgrad x = 1,3.
Eingesetzte Stabilisatoren - Vergleichsbeipiele: (30 gew.-%ige wäßrige Pasten):
[0028]
B Anlagerungsprodukt von durchschnittlich 5 Mol Ethylenoxid an Isotridecylalkohol
C Anlagerungsprodukt von durchschnittlich 7 Mol Ethylenoxid an Isotridecylalkohol
D Anlagerungsprodukt von durchschnittlich 9 Mol Ethylenoxid an Isotridecylalkohol
E Anlagerungsprodukt von durchschnittlich 7 Mol Ethylenoxid an technischem C12/18-Kokosfettalkohol (Iodzahl < 0,3).
[0029] Die Stabilität der Suspensionen wurde über einen Zeitraum von 1 bis 6 Tagen nach
folgenden Kriterien beurteilt:
1) Sedimentation (Sd):
[0030] Bestimmt wurde die Höhe der über der Suspension stehenden flüssigen Phase in mm.
2) Bodensatz (Bs):
[0031]
- 1 =
- geringer Bodensatz, keine Verhärtung
- 2 =
- geringer Bodensatz, leichte Verhärtung
- 3 =
- geringer Bodensatz, starke Verhärtung
- 4 =
- starker Bodensatz, keine Verhärtung
- 5 =
- starker Bodensatz, leichte Verhärtung
- 6 =
- starker Bodensatz, starke Verhärtung
3) Viskosität (Vis):
[0032] I = dünnflüssig bis VI = pastös, zäh
4) Auslauf (A):
[0033] Rückstand im Becherglas nach Dekantieren; Angabe in Gew.-% bezogen auf die Suspension.
[0034] Die Ergebnisse sind in Tab.1 und Tab.2 zusammengefaßt. Das Beispiel 1 ist erfindungsgemäß,
die Beispiele V1 bis V4 dienen zum Vergleich. Alle Prozentangaben als Gew.-%.
Tab.1:
| Stabilisierung von Zeolith A-Suspensionen |
| Bsp. |
S |
cS % |
T °C |
t d |
Sd mm |
Bs |
Vis |
A % |
| 1 |
A |
1,5 |
20 |
1 |
- |
1 |
IV |
|
| |
|
|
20 |
2 |
- |
1 |
IV |
|
| |
|
|
20 |
3 |
- |
1 |
IV |
|
| |
|
|
20 |
6 |
- |
1 |
IV |
18 |
| |
|
|
50 |
6 |
- |
1 |
III |
|
Tab.2:
| Stabilisierung von Zeolith A-Suspensionen (Vergleichsversuche) |
| Bsp. |
S |
cS % |
T °C |
t d |
Sd mm |
Bs |
Vis |
A % |
| V1 |
B |
1,5 |
20 |
1 |
8 |
6 |
VI |
|
| |
|
|
20 |
2 |
8 |
6 |
VI |
|
| |
|
|
20 |
3 |
10 |
6 |
VI |
|
| |
|
|
20 |
6 |
13 |
6 |
VI |
|
| |
|
|
50 |
6 |
8 |
6 |
VI |
|
| V2 |
C |
1,5 |
20 |
6 |
2 |
2 |
III |
11 |
| |
|
|
50 |
6 |
8 |
6 |
VI |
|
| V3 |
D |
1,5 |
20 |
6 |
8 |
6 |
VI |
19 |
| |
|
|
50 |
6 |
3 |
3 |
II |
|
| V4 |
E |
1,5 |
20 |
6 |
8 |
6 |
VI |
|
| |
|
|
50 |
6 |
3 |
3 |
II |
|
Legende:
- S =
- Stabilisator (nichtionisches Tensid)
- cS =
- Konzentration der eingesetzten Stabilisatoren
|
1. Verfahren zur Stabilisierung wäßriger Zeolith-Suspensionen durch Zusatz von Alkyl-
und/oder Alkenylglykosiden der Formel (I),
R1O-(G)x (I)
in der R1 für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, G für eine
Glykose-Einheit, die sich von einem Zucker mit 5 oder 6 Kohlenstoffatomen ableitet,
und x für eine Zahl zwischen 1 und 10 steht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Alkyl- und/oder Alkenylglykoside wäßrigen Suspensionen von Zeolith A
mit einem Feststoffanteil von 20 bis 60 Gew.-% zusetzt.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man Alkylglykoside der Formel (I) einsetzt, in der R1 für einen linearen Alkylrest mit 12 bis 18 kohlenstoffatomen, G für eine Glucose-Einheit
und x für Zahlen von 1 bis 3 steht.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man den Suspensionen die Alkyl- und/oder Alkenylglykoside in Mengen von 0,1 bis
5 Gew.-% - bezogen auf die Suspension - zusetzt.
1. A process for stabilizing aqueous zeolite suspensions by addition of alkyl and/or
alkenyl glycosides corresponding to formula (I):
R1O-(G)x (I)
in which R1 is an alkyl and/or alkenyl radical containing 6 to 22 carbon atoms, G is a glycose
unit derived from a sugar containing 5 or 6 carbon atoms and x is a number of 1 to
10.
2. A process as claimed in claim 1, characterized in that the alkyl and/or alkenyl glycosides are added to aqueous suspensions of zeolite A
with solids contents of 20 to 60% by weight.
3. A process as claimed in claims 1 and 2, characterized in that alkyl glycosides corresponding to formula (I), in which R1 is a linear C12-18 alkyl radical, G is a glucose unit and x is a number of 1 to 3, are used.
4. A process as claimed in claims 1 to 3, characterized in that the alkyl and/or alkenyl glycosides are added to the suspensions in quantities of
0.1 to 5% by weight, based on the suspension.
1. Procédé pour stabiliser des suspensions aqueuses de zéolithes par addition d'alkyl-
et/ou d'alcénylglycosides de formule (I)
R1O-(G)x (I)
dans laquelle R1 désigne un groupe alkyle et/ou alcényle portant 6 à 22 atomes de carbone, G une unité
glycose dérivant d'un sucre portant 5 ou 6 atomes de carbone et x un nombre entre
1 et 10.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on ajoute l'alkyl- et/ou
alcénylglycoside à des suspensions aqueuses de zéolithe A présentant une concentration
en solides de 20 à 60 % en poids.
3. Procédé selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'on met en oeuvre
des alkylglycosides de formule (I) dans laquelle R1 représente un groupe alkyle linéaire portant 12 à 18 atomes de carbone, G une unité
glucose et x des nombres allant de 1 à 3.
4. Procédé selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les alkyl- et/ou alcénylglycosides
sont ajoutés aux suspensions à des concentrations, rapportées à la suspension, de
0,1 à 0,5 % en poids.