[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Heizschacht gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen
Patentanspruches. Ein derartiger Heizschacht ist z.B. aus der DE-A-2 221 801 bekannt.
[0002] Bei diesen Heizschächten ergibt sich jedoch der Nachteil, daß aus dem im Doppelmantel
zirkulierenden Wasser Gasblasen, insbesondere Luftblasen, austreten und sich im obersten
vom Brenner abgewandten Bereich in nur wenig durchströmten Toträumen sammeln. Diese
Ansammlungen von Gasblasen können bei den bekannten Lösungen nur schlecht aus dem
Doppelmantel ausgetragen werden.
[0003] Ziel der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und einen Wärmetauscher der
eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem eine sichere Durchströmung auch der
oberen Bereiche des Doppelmantels sichergestellt ist.
[0004] Erfindungsgemäß wird dies durch die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Patentanspruches
erreicht.
[0005] Auf diese Weise ist sichergestellt, daß aus dem Heizwasser austretende Gasblasen
sich nur in den Aufsätzen des Doppelmantels sammeln können. Diese sind aber, da sie
miteinander und mit dem Lamellenrohr verbunden sind, entsprechend durchströmt, so
daß austretende Gasblasen sicher mitgerissen werden.
[0006] Nach Anspruch 2 oder 3 ergibt sich auf einfache Weise eine weitgehende Trennung der
den Doppelmantel und dessen Aufsätze durchströmenden Wasserströme, wobei aber ein
Aufsteigen sich allfällig bildender Gasblasen in die Aufsätze ohne weiteres möglich
ist.
[0007] Dabei kann vorgesehen sein, daß an einem der beiden Aufsätze der Vor- oder der Rücklauf
angeschlossen ist und der andere Aufsatz mit einem Abzweig des Lamellenrohres verbunden
ist. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß ein Teilstrom des gesamten Wasserdurchsatzes
die Aufsätze durchströmt.
[0008] Um den Betriebsdrücken standhalten zu können, ohne daß es dadurch zu Verformungen
des Heizschachtes kommt, ist dieser vorzugsweise mit Sicken gemäß Anspruch 4 versehen.
Durch diese Maßnahmen sind die Außen- und die Innenwand nicht nur entlang des oberen
und unteren Randes miteinander verbunden, sondern auch an mehreren über die Außen-
und die Innenwand verteilten Stellen. Dadurch ergibt sich eine sehr steife Konstruktion
des Heizschachtes, so daß dessen Wände relativ dünn ausgebildet werden können. Die
Sicken führen zu einer Versteifung der Wände und eine große Anzahl an Verbindungsstellen,
die zweckmäßigerweise durch Schweißpunkte gebildet sind, verhindern das Ausbauchen
der Wände aufgrund des Innendruckes.
[0009] Nach Anspruch 5 ergibt sich durch die Sicken eine Führung des durchströmenden Wassers.
[0010] Durch die Maßnahmen nach Anspruch 6 ergibt sich der Vorteil, daß für die Verbindung
des Heizschachtes, der durch das zu erwärmende Medium gekühlt wird, mit den Rohren
des Lamellenwärmetauschers und die Verbindung der Rohre des Lamellenwärmetauschers
miteinander keine Rohrbögen erforderlich sind, so daß eine merkliche Platzersparnis
resultiert. Außerdem ist dadurch auch eine Verringerung des Aufwandes zur Herstellung
des Heizschachtes und des Lamellenwärmetauschers zu verzeichnen.
[0011] Anspruch 7 stellt sicher, daß der Vorlauf mit dem eine etwas höhere Temperatur aufweisenden
Wasser aus dem oberen Bereich des Doppelmantels versorgt wird und der Vorlaufanschluß
trotzdem im unteren Bereich angeordnet sein kann.
[0012] Dabei kann der Kanal durch eine Auswölbung, vorzugsweise an der Außenseite des Doppelmantels,
gebildet sein. Weiter kann vorgesehen sein, daß der Kanal auch in seinem untersten
Bereich über eine Überströmöffnung mit dem Inneren des Doppelmantels verbunden ist.
Dadurch ist es möglich, den Doppelmantel weitgehend vollständig zu entleeren, obwohl
der Kanal vom obersten Bereich des Doppelmantels wegführt. Die Überströmöffnung führt
im normalen Betrieb zu keiner nennenswerten Vermischung des über den Kanal abgezogenen
Wassers mit dem im unteren Bereich des Doppelmantels befindlichem Wasser.
[0013] Um den Abtransport von Gasblasen und -taschen sicherzustellen, kann auch ein Entlüftungsröhrchen
gemäß Anspruch 8 vorgesehen sein. Infolge der Durchströmung des oberen Bereiches des
Doppelmantels wird ein geringer Unterdruck erzeugt, wodurch dort sich allenfalls bildende
Gasblasen und -taschen abgesaugt und über das Entlüftungsröhrchen und den Auslaufanschluß
abtransportiert werden.
[0014] Durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 9 wird sichergestellt, daß sich die Saugöffnung
des Entlüftungsröhrchens in jenem Bereich befindet, in dem es am häufigsten zur Bildung
von Gas- beziehungsweise Luftblasen und -taschen kommt. Auf diese Weise wird ein weitestgehend
luftblasenfreier Betrieb des Heizschachtes ermöglicht. Außerdem erübrigen sich Durchführungen
des Entlüftungsröhrchens durch eine Wand des Doppelmantels.
[0015] Denkbar ist aber auch ein Verlauf des Entlüftungsröhrchens gemäß Anspruch 10 außerhalb
des Doppelmantels oder/und die Anordnung eines Entlüftungsventils gemäß Anspruch 11.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand figürlicher Darstellungen näher erläutert.
[0017] Dabei zeigen:
Figuren 1 und 2 zwei verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Heizschachtes,
Figuren 3 bis 5 einen weiteren Heizschacht in perspektivischer Ansicht und Schnitte
entlang den Linien IV-IV beziehungsweise V-V gemäß Figur 3,
Figuren 6 und 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Heizschachtes in Seiten und
Stirnansicht,
Figur 8 eine teilweise geschnittene Vorderansicht eines weiteren erfindungsgemäßen
Heizschachtes,
Figur 9 eine Seitenansicht des Heizschachtes nach Figur 8,
Figuren 10 und 11 teilweise geschnittene Detailansichten des Heizschachtes nach Figur
8,
Figur 12 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Heizschachtes,
Figur 13 einen Schnitt entlang der Linie XIII-XIII gemäß Figur 12,
Figur 14 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Heizschacht,
Figur 15 eine Seitenansicht des Doppelmantels nach der Figur 14,
Figur 16 eine teilweise geschnittene Vorderansicht eines weiteren erfindungsgemäßen
Heizschachtes,
Figur 17 eine teilweise geschnittene Rückansicht des Heizschachtes nach der Figur
34,
Figur 18 eine Seitenansicht des Heizschachtes nach Figur 34 und
Figur 19 eine teilweise geschnittene Detailansicht des Heizschachtes nach der Figur
34.
[0018] In allen Figuren bedeuten gleiche Bezugszeichen die gleichen Einzelheiten.
[0019] Bei der Ausführungsform nach der Figur 1 ist ein Doppelmantel 1 an zwei einander
gegenüberliegenden Seiten mit Aufsätzen 2 versehen, wobei bei der Ausführungsform
nach der Figur 1 der vordere Aufsatz über eine vordere Einschnürung 3 mit dem Doppelmantel
1 verbunden ist.
[0020] Zwischen den beiden Aufsätzen 2 ist ein Lamellenrohr 4 angeordnet, dessen Lamellen
5 zwischen den Aufsätzen 2 gehalten sind. Das in den Lamellen 5 gehaltene Wasserrohr
6 ist in einer Schlangenlinie verlegt. Dabei ist der eine Aufsatz 2 über eine Rohrleitung
7 mit dem Wasserrohr 6 des Lamellenrohres 4 verbunden, wobei die beiden Aufsätze 2
über eine Rohrleitung 8 miteinander in Reihe geschaltet sind. An jenem Aufsatz 2,
der nicht mit dem Wasserrohr 6 des Lamellenrohres 4 über das Rohr 7 verbunden ist,
ist der Vorlauf 9 angeschlossen, und zwar am in Durchströmungsrichtung zuletzt durchströmten
Ende des Aufsatzes 2.
[0021] Wie durch die in der Figur 1 eingezeichneten Pfeile angedeutet ist, durchströmt des
Heizwasser zuerst das Lamellenrohr 4, wobei ein Teil des Wasserstromes in den einen
Aufsatz 2 des Doppelmantels 1 eintritt und diesen durchströmt. Dieser Teilstrom tritt
über das Rohr 8 in den zweiten Aufsatz 2 ein.
[0022] Der Hauptstrom tritt über einen an das Lamellenrohr 4 anschließenden Krümmer 10 in
den unteren Teil des Doppelmantels 1 in dessen Eckbereich ein. Dort teilt sich der
Wasserstrom und strömt über je eine Breit- und Längsseite des Doppelmantels 1 zu dem
Anschluß des Vorlaufs 9.
[0023] Das zu erwärmende Wasser strömt über den Anschluß 11 des Wasserrohres 6, der mit
der Rücklaufleitung verbunden ist, in das Lamellenrohr 4 ein und tritt bei dem Vorlaufanschluß
9, nach dem Durchströmen des Lamellenrohres 4 und des Doppelmantels 1 samt Aufsätzen
2 aus. Die Einschnürung 3 befindet sich nur vorne, so daß das Wasser vom unteren Teil
des Doppelmantels 1 zum in dessen Aufsatz 2 angeordneten Anschluß des Vorlaufes 9
gelangen kann.
[0024] Bei der Ausführungsform nach der Figur 2 fehlt die Einschnürung 3 zwischen dem Doppelmantel
1 und den Aufsätzen 2, die ebenfalls über ein Rohr 8 miteinander verbunden sind. Weiter
fehlt auch die Verbindung des Wasserrohres 6 des Lamellenrohres 5 mit einem der Aufsätze
2.
[0025] Bei dieser Ausführungsform tritt das Wasser nach dem Durchströmen des Lamellenrohres
6 über den Krümmer 10 in den Doppelmantel 1 in dessen einem Eckbereich ein. Von dort
teilt sich der Wasserstrom, so daß die beiden Längsseiten des Doppelmantels 1 parallel
in gleicher Richtung durchströmt sind.
[0026] Dabei kommt es auch zu einem Durchströmen der Aufsätze 2 des Doppelmantels 1, wie
dies durch die Pfeile dargestellt ist. Dadurch werden allfällig vorhandene Luftblasen
mitgerissen und ausgetragen.
[0027] Bei dieser Ausführungsform stehen die Aufsätze 2 mit dem Wasserrohr 6 des Lamellenrohres
4 über den Doppelmantel 1 in Verbindung. Dabei kommt es im Bereich jeder Längsseite
des Doppelmantels 1 zu einer Aufteilung des Wasserstromes in einen den eigentlichen
Doppelmantel 1 durchströmenden Teilstrom und einen dessen Aufsatz 2 durchströmenden
Teilstrom, wobei der den nicht mit dem Vorlauf 9 verbundenen Aufsatz 2 durchströmende
Teilstrom über das Rohr 8 dem Anschluß des Vorlaufs 9 zugeleitet wird.
[0028] Bei der Ausführungsform eines an seinen beiden Längsseiten Aufsätze 2 aufweisenden
Doppelmantels 1 nach der Figur 3 für einen Wärmetauscher ist der Aufsatz 2 vom Doppelmantel
1 über eine sich über den größten Teil der Länge des Aufsatzes 2 erstreckenden Einschnürung
3 getrennt. Dabei ist an einem Ende des Aufsatzes 2 ein Kanal 16 angeformt, der sich
nach unten zu einem Anschluß 14 erstreckt, an den zum Beispiel der Vorlauf eines Heizkreises
oder eines sonstigen Wärmeverbrauchers angeschlossen werden kann.
[0029] Wie aus der Figur 4 zu ersehen ist, ist die Einschnürung sehr tief, so daß nur ein
geringer lichter Querschnitt verbleibt, der aber ausreicht, um allfällig aus dem Heizwasser
austretende Gasblasen hindurchtreten zu lassen, nicht aber um einen nennenswerten
Wasseraustausch zu ermöglichen. Es ist daher möglich, in dem Aufsatz 2 über einen
Anschluß 12 Wasser in diesen einzuleiten und eine Strömung zu erzwingen, die ein Mitreißen
sich allenfalls ansammelnder Gasblasen sicherstellt.
[0030] Der Kanal 16 ist zweckmäßigerweise durch eine nach außen vorspringende Aufwölbung
15 der Außenwand 18 des Doppelmantels 1 samt Aufsatz 2 gebildet, wobei im Bereich
des Kanales 16 eine im wesentlichen sich entlang der Außenwand 18 des unteren Bereiches
des Doppelmantels 1 erstreckende Abdeckung 13 angeordnet ist, die oben mit der Innenwand
19 dieses Bereiches des Doppelmantels 1 verbunden ist.
[0031] Die beiden Aufsätze 2 des Doppelmantels 1 sind über ein Rohr 8 miteinander verbunden.
[0032] Die Einleitung des Wassers erfolgt in den unteren Bereich des Doppelmantels 1 über
den Rohrstutzen 20 und in die Aufsätze 2 über den Anschlußstutzen 12.
[0033] Wie aus der Figur 5 zu ersehen ist, ist im untersten Bereich der Abdeckung 13 eine
Überströmöffnung 17 angeordnet, die eine praktisch vollständige Entleerung des Doppelmantels
1, zum Beispiel für eine Demontage aus einem Heizgerät, ermöglicht, obwohl der Anschluß
14 über den Kanal 16 mit dem obersten Bereich des Doppelmantels beziehungsweise dessen
Aufsatz 2 verbunden ist.
[0034] Die Ausführungsform nach den Figuren 6 und 7 unterscheidet sich von jener nach den
Figuren 3 bis 5 nur dadurch, daß der einen Aufsatz 2 mit dem Anschluß 14 verbindende
Kanal 161 einen Knick aufweist und sich bis an die Schmalseite des unteren Teiles
des Doppelmantels 1 erstreckt. Auch bei dieser Ausführungsform ist im Bereich des
Anschlusses 14 eine Überströmöffnung in der den Kanal 161 vom unteren Bereich des
Doppelmantels 1 trennenden Abdeckung angeordnet.
[0035] Ein als Brennkammer dienender Heizschacht 1a nach den Figuren 8 bis 11 ist als Doppelmantel
1 ausgebildet, wie dies aus der Figur 11 zu ersehen ist. In Figuren 8, 9 und 10 ist
die Innenwand 19 nicht dargestellt. Dabei ist zwischen der Außenwand 18 und der Innenwand
19 ein von einem zu erwärmenden Medium, zum Beispiel Wasser, durchströmbarer Zwischenraum
21 vorgesehen.
[0036] Die Außenwand 18 ist mit der Innenwand 19 bereichsweise verbunden, wobei über die
Fläche der Außen- und Innenwände 18, 19 verteilt angeordnet Sicken 22 vorgesehen sind,
deren Böden aneinanderliegen und dort zusätzliche Verbindungsstellen, zum Beispiel
Schweißpunkte, ermöglichen, um die Steifigkeit des Doppelmantels 1 zu erhöhen und
ein Ausbauchen desselben unter Druck zu vermeiden.
[0037] Der Doppelmantel 1 ist mit einem Einlaufanschluß 11 und einem Auslaufanschluß 14
für das aufzuheizende Medium versehen.
[0038] Im Bereich eines oben angebrachten Entlüftungsstutzens 23 endet ein Entlüftungsröhrchen
24, das in diesem Bereich offen ist. Dieses Entlüftungsröhrchen 24 führt zum Auslaufanschluß
14 und mündet im wesentlichen in Richtung der Achse und in Strömungsrichtung des Mediums
des Auslaufanschlusses 14 in diesen, wodurch im Bereich der Mündungsöffnung des Entlüftungsröhrchens
24 ein Unterdruck entsteht. Dieser ist durch die Strömung des Mediums durch den Auslaufanschluß
14 bedingt. Dieser Unterdruck wirkt über das Entlüftungsröhrchen 24 im oberen Bereich
des Heizschachtes 1 a, wo das Entlüftungsröhrchen 24 sein Einlaufende aufweist, wodurch
sich in diesem Bereich allenfalls ansammelnde Luftblasen und -taschen über das Entlüftungsröhrchen
24 abgesaugt und durch das den Auslaufanschluß 14 durchströmende Medium abtransportiert
werden.
[0039] Für die Entlüftung des Doppelmantels 1 bei der erstmaligen Füllung ist im obersten
Bereich desselben eine nicht dargestellte Entlüftungsschraube vorgesehen, die während
des Füllens geöffnet gehalten und nach vollständiger Füllung des Doppelmantels 1 dicht
geschlossen wird. Diese Entlüftungsschraube befindet sich im Entlüftungsstutzen 23.
[0040] Wie aus den Figuren 9 und 10 zu ersehen ist, münden in den Auslaufanschluß 14 zwei
Entlüftungsröhrchen 24, die zu den obersten Bereichen der beiden Seitenwände 25, 26
führen, zwischen denen die Rohre des mit Lamellen besetzten nicht dargestellten Lamellenwärmetauschers
gehalten sind, dessen Umlenkkammern 27 sichtbar sind.
[0041] Bei der Ausführungsform nach der Figur 12 ist der Heizschacht 1a aus Edelstahlblech
durch einen Doppelmantel 1 gebildet, der einen mit einem atmosphärischen Gasbrenner
versehenen Innenraum 28 umschließt und der durch miteinander dicht verbundene Außenwände
18 und Innenwände 19 gebildet ist. Dabei erfolgt die dichte Verbindung dieser beiden
Wände 18 und 19 im oberen und unteren Bereich des Heizschachtes 1a mittels Schweißnähten
29.
[0042] Zwischen den aus Kupferblech herstellbaren und dann gelöteten Außen- und Innenwänden
18, 19 verbleibt ein Zwischenraum 21, der im Betrieb vom zu erwärmenden Medium durchströmt
ist. Dabei erstreckt sich der Zwischenraum 21, wie aus den Figuren 17 bis 19 zu ersehen
ist, über alle vier Wände des Heizschachtes 1 a.
[0043] Dieser ist über nicht dargestellte Einlauf- beziehungsweise Auslaufanschlüsse mit
Kaltwasserzufuhr- und Warmwasserabfuhrleitungen verbindbar.
[0044] Im oberen Bereich der Seitenwände 321 und 331, die durch die Stege 32, 33 zweier
U-förmiger Teile 34, 35 gebildet sind, deren Schenkel 36 und 37 miteinander stumpf
mit dichten Schweißnähten verbunden werden, sind Rohre 31 eines Lamellenwärmetauschers
30 gehalten. Dabei sind in den Innenwänden 19 der einander gegenüberliegenden Seitenwände
321 und 331 Durchbrüche 38 angeordnet, die von in das Innere des Heizschachtes 1a
vorragenden Krägen 39, in die die Rohre 31 des Lamellenwärmetauschers 30 eingesetzt
sind, umgeben und dicht mit diesen verbunden sind.
[0045] In den Innen- und Außenwänden 19 und 18 sind Sicken 22 eingearbeitet, wobei die in
der Innenwand 19 und Außenwand 18 angeordneten Sicken 22 im wesentlichen kongruent
angeordnet sind. Dabei liegen die Böden 40 der Sicken 22 der Innenwand 19 an den Böden
40 der Sicken 22 der Außenwand 18 an, wobei die Böden 40 der Sicken 22 durch Schweißpunkte
miteinander verbunden sind.
[0046] Die Außenwand 18 der Seitenwände 25 und 26 ist mit Ausdellungen 41 versehen, die
von Bereichen 42 umgeben sind, in denen die Innenwand 19 dicht an der Außenwand 18
anliegt, wobei sich die Ausdellungen 41 über zwei Durchbrüche 38 der entsprechenden
Innenwand 19 erstrecken und als Umlenkbögen für das die Rohre 31 durchströmende Wasser
dienen. Weiter verbindet eine Ausdellung 43 jenen Bereich der Seitenwand 25, in dem
zwischen der Außenwand 18 und der Innenwand 19 ein Zwischenraum 21 vorhanden ist,
mit einem Rohr 31 des Wärmetauschers 30, so daß das Wasser aus dem Zwischenraum 21
in den Wärmetauscher 30 überströmen kann.
[0047] Die nicht dargestellten Einlauf- und Auslaufanschlüsse sind an der Außenseite der
Seitenwand 26 angeordnet.
[0048] Die Figur 14 zeigt einen Heizschacht la, in dem ein aus einer mit einem Gasventil
66 versehenen Gasleitung 67 gespeister Gasbrenner 68 angeordnet ist, wobei der Heizschacht
1a von einem Doppelmantel 1 gebildet ist, der mit Wasser gefüllt ist. Dieser weist
in seinem oberen Bereich eine Einschnürung 3 auf.
[0049] Der Gasbrenner 68 ist dem unteren Bereich 84 des Heizschachtes 1a zugeordnet, wogegen
der Wärmetauscher 30 dem oberen vom Gasbrenner 68 abgewandten Bereich 83 zugeordnet
ist. Die Anordnung von Gasbrenner 68 und Wärmetauscher 30 ist allen Ausführungsformen
gemeinsam.
[0050] Bei Verwendung eines Sturzbrenners liegt dieser im Gegensatz zum eben beschriebenen
Ausführungsbeispiel oben und der Wärmetauscher 30 unten im Heizschacht 1a.
[0051] In dem oberen Bereich 83 des Doppelmantels 1 sammelt sich das aus dem Wasser, das
sich im lichten Raum des Doppelmantels 1 befindet, austretende Gas.
[0052] Aufgrund der Einschnürung 3 kommt es im oberen Bereich 83 des Doppelmantels 1 nur
zu einer sehr geringen Wasserströmung, wenn sich überhaupt eine solche ausbildet.
[0053] Im obersten Bereich 71 des Heizschachtes 1a ist ein als automatisches Schwimmerventil
ausgebildetes Entlüftungsventil 72 angeordnet, das sich mit seiner Anschlußleitung
73 oberhalb des Doppelmantels 1 befindet, wobei über das Entlüftungsventil 72 das
im Bereich 71 angesammelte Gas abgelassen werden kann.
[0054] Wie aus der Figur 15 zu ersehen ist, ist die Einschnürung 3 aus nebeneinander gereihten
Quetschstellen 74 gebildet, in denen die beiden Wände des Doppelmantels 1 praktisch
aneinander anliegen, wobei jedoch zwischen diesen Quetschstellen 74 freie Durchgänge
75 vorgesehen sind.
[0055] Der Gas-Wasserheizer nach den Figuren 14 und 15 kann als Brauchwasserbereiter oder
als Wärmequelle für eine Umlaufheizung verwendet werden.
[0056] Die Figuren 16 bis 19 entsprechen von der Funktionsweise her den Figuren 8 bis 11,
wobei die Entlüftungsröhrchen 24, anstatt im Zwischenraum 21 angeordnet zu sein, sich
an der Außenwand 18 befinden und lediglich die Rohrenden 85 durch die Außenwand 18
beziehungsweise den Anschluß 14 in den Zwischenraum ragen.
[0057] Durch diese Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß es zu keiner Behinderung der Rohre
beim Fügen des Innen- und Außenschachtes kommt. Außerdem ist auch eine nachträgliche
Austauschbarkeit der Rohre möglich.
1. Heizschacht mit einem Wärmetauscher für einen brennerbeheizten Um- oder Durchlaufwasserheizer
mit wenigstens einem wasserdurchflossenen Lamellenrohr (4), das in dem als wassergefüllter
Doppelmantel (1) ausgebildeten, den Brenner aufnehmenden Heizschacht gehalten ist,
wobei das Lamellenrohr (4) mit dem Doppelmantel (1) hydraulisch verbunden ist und
in einem von Abgasen des Brenners beaufschlagbaren Bereich des Heizschachtes angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Lamellenrohr (4) an zwei einander gegenüberliegenden Seiten, die in Verlängerung
der Lamellen (5) des Lamellenrohres (4) liegen, von zwei Aufsätzen (2) des Doppelmantels
(1) umschlossen ist, welche über eine Rohrleitung (8) miteinander verbunden sind,
wobei mindestens einer der beiden Aufsätze (2) zur Bildung eines Teilstromes des Wassers
mit dem Lamellenrohr (4) verbunden ist und wobei ein Vorlauf (9) an dem stromab der
Rohrleitung (8) vorgesehenen Aufsatz (2) angeschlossen ist.
2. Heizschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden Aufsätze (2) durch eine Einschnürung (3) vom übrigen
Doppelmantel (1) getrennt ist.
3. Heizschacht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschnürung (3) durch Quetschstellen (74), in denen die beiden Wände des
Doppelmantels (1) im wesentlichen aneinander anliegen und zwischen denen freie Durchgänge
(75) vorhanden sind, gebildet ist.
4. Heizschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand (19) und die Außenwand (18) des Doppelmantels (1) jeweils mit
Sicken (22) versehen sind, deren Böden (40) aneinander anliegen, wobei in diesem Bodenbereich
die Innen- und die Außenwand (19, 18) miteinander verbunden sind.
5. Heizschacht nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken (22) im wesentlichen parallel zur Ober- beziehungsweise Unterkante
des Doppel mantels (1) verlaufen.
6. Heizschacht nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Doppelmantels (1) an den Innenwänden
(19) von je einem gegen das Innere des Heizschachtes (1a) vorragenden Kragen (39)
umgebene Durchbrüche (38) vorgesehen sind, wobei die Kragen (39) mit den Rohren (31)
des Lamellenwärmetauschers (30) verbunden sind, daß an den Außenwänden (18) nach außen
vorspringende erste Ausdellungen (41) vorgesehen sind, die von Bereichen, in denen
die Innenwände (19) an den Außenwänden (18) dicht aneinander anliegen, umgeben sind
und die sich über den Bereich von je zwei mit den Rohren (31) des Lamellenwärmetauschers
(30) verbundenen Durchbrüchen (38) erstrecken und daß an der Außenwand (18) einer
dieser Seiten des Heizschachtes (1a) eine zweite Ausdellung (43) vorgesehen ist, die
in jenen Bereich der Außenwand (18) übergeht, in dem zwischen der Innen- und der Außenwand
(19, 18) ein durchgehender Zwischenraum (21) vorhanden ist.
7. Heizschacht nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß (14) des Vorlaufs im dem Brenner zugekehrten Bereich des Doppelmantels
(1) angeordnet und über einen Kanal (16) mit dem vom Brenner abgekehrten Bereich des
Doppelmantels (1) verbunden ist.
8. Heizschacht nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im vom Brenner abgekehrten Bereich des Doppelmantels (1) ein offenes
Entlüftungsröhrchen (24) vorgesehen ist, das im wesentlichen in Achsrichtung des Vorlaufanschlusses
(14) in diesen mündet.
9. Heizschacht nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsröhrchen (24) oberhalb der Verbindung des Aufsatzes (2) und des
Lamellenrohres (4) im Inneren des Doppelmantels (1) endet, in dessen Zwischenraum
verläuft und in den Vorlaufanschluß (14) mündet.
10. Heizschacht nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlüftungsröhrchen (24) oberhalb der Verbindung des Aufsatzes (2) und des
Lamellenrohres (4) im Inneren des Doppelmantels (1) endet, außerhalb dessen Zwischenraumes
verläuft und in den Vorlaufanschluß (14) mündet.
11. Heizschacht nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entlüftungsventil (72) vorgesehen ist, das an den oberen Bereich eines der
beiden Aufsätze (2) angeschlossen ist.
1. Heating chamber with a heat exchanger for a burner-heated closed-circuit or instantaneous
water heater with at least one multiple-blade water conduit (4) held in the heating
chamber designed as a water-filled double-shell casing (1) and accommodating the burner,
with the multiple-blade conduit (4) communicating hydraulically with the double-shell
casing and being arranged in an area of the heating chamber which is heated by the
burner, characterized in that the multiple-blade conduit (4) is enclosed on two mutually opposite sides, which
are located laterally of the multiple blades (5) of the multiple-blade conduit (4),
by two top pieces (2) of the casing (1), connected with each other by a conduit (8),
with at least one of the two top pieces (2) being connected with the multiple-blade
conduit (4) for the purpose of a partial volume of flow of the water passing through
it, and with an upstream conduit (9) being connected to the top piece (2) located
downstream of the conduit (8).
2. Heating chamber as claimed in Claim 1, characterized in that at least one of the two top pieces (2) is separated from the double-shell casing
(1) by a constricted portion (3).
3. Heating chamber as claimed in Claim 2, characterized in that the constricted portion (3) is formed by crimp points (74) where the two walls of
the double-shell casing (1) are essentially contacting each other and between which
free passages (75) are provided.
4. Heating chamber as claimed in Claim 1, characterized in that the internal wall (19) and the external wall (18) of the double-shell casing (1)
are provided with beaded portions (22), the bottoms (40) of which are in contact with
each other, with the internal and external walls (19, 18) being connected with each
other in these bottom areas.
5. Heating chamber as claimed in Claim 4, characterized in that the beaded portions (22) are essentially parallel to the upper and/or lower rim of
the double-shell casing (1).
6. Heating chamber as claimed in Claim 5, characterized in that on two opposite sides of the double-shell casing (1) the internal walls (19) are
provided with apertures (38), each aperture having a collar (39) extending towards
the inside of the heating chamber (1a), these collars (39) being connected with the
conduits (31) of the multiple-blade heat exchanger (30), further that the external
walls (18) are provided with outwardly extending first bulges (41) which are surrounded
by the areas where the internal walls (19) are in close contact with the external
walls (18) and each of which ex-tends over the area of two apertures (38) connected
with the conduits (31) of the multiple-blade heat exchanger (30), and that on the
external wall (18) on one side of the heating chamber (1a) a second bulge (43) is
provided which extends into that area of the external wall (18) in which a through
hollow space (21) exists between the internal and the external walls (19, 18).
7. Heating chamber as claimed in any of the preceding claims, characterized in that the upstream port (14) is arranged in that portion of the double-shell casing (1)
which faces the burner and is connected by a passage (16) with the portion of the
double-shell casing facing away from the burner.
8. Heating chamber as claimed in any of the preceding claims, characterized in that at least the portion of the double-shell casing (1) which faces away from the burner
is provided with a small open venting tube (24) which essentially extends in the direction
of the axis of the upstream port (14) and opens into the latter.
9. Heating chamber as claimed in Claim 8, characterized in that the venting tube (24)
ends above the connection between the top piece (2) and the multiple-blade conduit
(4) inside the double-shell casing (1), extends inside the hollow space of the latter
and opens into the upstream port (14).
10. Heating chamber as claimed in Claim 9, characterized in that the venting tube (24) ends above the connection between the top piece (2) and the
multiple-blade conduit (4) inside the double-shell casing (1), extends outside the
hollow space of the latter and opens into the upstream port (14).
11. Heating chamber as claimed in any of the preceding claims, characterized in that a venting valve (72) is provided which is connected with the upper portion of one
of the two top pieces (2).
1. Chambre de chauffe avec un échangeur de chaleur pour un chauffe-eau instantané ou
à circulation avec au moins un tube porte-ailettes (4) où circule l'eau, logé dans
la chambre de chauffe conçue comme enveloppe double (1) remplie d'eau et contenant
le brûleur, le tube (4) étant raccordé hydrauliquement à l'enveloppe double (1) et
disposé dans une partie de la chambre de chauffe, exposée aux gaz brûlés venant du
brûleur, chambre de chauffe caractérisée par le fait que le tube porte-ailettes (4) est bordé sur deux côtés opposés dans le prolongement
des ailettes (5) du tube (4) de deux chapiteaux (2) de l'enveloppe double (1), reliés
entre eux par un tube (8), au moins l'un des deux chapiteaux (2) étant relié au tube
porte-ailettes (4) pour créer un courant d'eau partiel, et un tuyau de départ (9)
étant raccordé au chapiteau (2) en aval du tube (8).
2. Chambre de chauffe suivant la revendication 1, caractérisée par le fait qu'au moins l'un des deux chapiteaux (2) est séparé de l'enveloppe double (1) par
un rétrécissement (3).
3. Chambre de chauffe suivant la revendication 2, caractérisée par le fait que le rétrécissement (3) est formé par des empreintes (74) où les deux parois de
l'enveloppe (1) se touchent pratiquement, et qu'entre elles sont prévus des passages
(75).
4. Chambre de chauffe suivant la revendication 1, caractérisée par le fait qu'aussi bien la paroi intérieure (19) que la paroi extérieure (18) de l'enveloppe
double (1) sont munies de moulures (22) dont les fonds (40) se touchent, mettant ainsi
en contact dans cette partie les parois intérieure et extérieure (19, 18).
5. Chambre de chauffe suivant la revendication 4, caractérisée par le fait que les moulures (22) sont essentiellement parallèles aux bords superieur ou inférieur
de l'enveloppe double (1).
6. Chambre de chauffe suivant la revendication 5, caractérisée par le fait que sur les parois intérieures (19) de deux parties de l'enveloppe (1) opposées l'une
à l'autre sont prévus des trous (38) munis chacun d'une collerette (39) orientée vers
l'intérieur de la chambre de chauffe (la), les collerettes (39) étant reliées aux
tubes (31) de l'échangeur de chaleur (30), et que sur les parois extérieures (18)
sont prévues des boucles (41) entourées de zones où les parois intérieures (19) sont
en contact avec les parois extérieures (18) et couvrant chacune l'étendue occupée
par deux trous (38) reliés aux tubes (31) de l'échangeur de chaleur (30), et que sur
la paroi extérieure (18) de l'une de ces parties de la chambre de chauffe (la) est
prévue une deuxième boucle (43) s'étendant jusque dans la zone de la paroi extérieure
(18) où il existe entre les parois intérieure et extérieure (19, 18) un espace libre
continu (21).
7. Chambre de chauffe suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait que le raccord (14) du tuyau de départ est disposé dans la partie de l'enveloppe
double (1) orientée vers le brûleur, et relié par une canalisation (16) à la partie
de l'enveloppe (1) ne regardant pas le brûleur.
8. Chambre de chauffe suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait qu'au moins dans la partie de l'enveloppe double (1) ne regardant pas le brûleur,
il est prévu un petit tube d'échappement (24) débouchant plus ou moins axialement
dans le raccord (14).
9. Chambre de chauffe suivant la revendication 8, caractérisée par le fait que le tube d'échappement (24) se termine au-dessus de l'assemblage du chapiteau
(2) et du tube porte-ailettes (4), à l'intérieur de l'enveloppe double (1), s'étend
dans cet espace et débouche dans le raccord (14).
10. Chambre de chauffe suivant la revendication 9, caractérisée par le fait que le tube d'échappement (24) se termine au-dessus de l'assemblage du chapiteau
(2) et du tube porte-ailettes (4), à l'intérieur de l'enveloppe double (1), s'étend
en dehors de cet espace et débouche dans le raccord (14).
11. Chambre de chauffe suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée par le fait qu'il est prévu une valve de purge (72) reliée à la partie supérieure de l'un des
deux chapiteaux (2).