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EP 0 597 491 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.07.1997 Patentblatt 1997/31 |
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Anmeldetag: 12.11.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A43D 3/02 |
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Schuhleisten
Footwear lasts
Formes de chaussure
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
13.11.1992 AT 2241/92
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.05.1994 Patentblatt 1994/20 |
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Patentinhaber: |
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- AUER, Herbert
A-6150 Steinach (AT)
- LEITNER, Johann
A-6621 Bichlbach (AT)
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Erfinder: |
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- AUER, Herbert
A-6150 Steinach (AT)
- LEITNER, Johann
A-6621 Bichlbach (AT)
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| (74) |
Vertreter: Torggler, Paul, Dr. et al |
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Patentanwälte
Dr. Paul Torggler
Dr. Engelbert Hofinger
Wilhelm-Greil-Strasse 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 530 183 US-A- 1 475 690
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GB-A- 644 815 US-A- 2 716 294
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Schuhleisten mit einer Bodenfläche, deren Umrißlinie
beiderseits der Leistenmittelachse im vorderen Bereich zwischen der Ballenachse und
dem vorderen Leistenende asymmetrisch konvex und im hinteren Bereich zwischen der
Ballenachse und dem hinteren Leistenende im wesentlichen asymmetrisch konkav verläuft,
wobei die Ballenachse den Innenballen mit den Außenballen des Fußes verbindet und
die Länge des Leistens sich aus der Länge des Fußes zusätzlich eines anatomisch bedingten
Zugabemaßes für die Zehenfreistellung ergibt.
[0002] Die Längsmittelachse ist die Verbindungslinie der Mitte des Fersenbogens d. h. des
Fersenpunktes mit der Mitte der zweiten Zehe.
[0003] Ein Schuhleisten mit Normallänge ist ein Rund- oder Volleisten und ist beispielsweise
als Budapester Leisten bekannt. Einem derartigen Leisten ist zu eigen, daß das Zugabemaß
für die Zehenfreistellung nur dem anatomisch notwendigen Maß entspricht. Damit unterscheidet
sich ein Leisten dieser Art von solchen, deren Spitzen modisch in die Länge gezogen
sind, wie z. B. Leisten für Westernstiefel oder für Leisten für spitze italienische
Schuhe, wie den Mailänderleisten. Auch bei modischen Spitzleisten wird jedoch, was
die Paßform anbelangt, von einer Normallänge des Leistens ausgegangen. Die modische
Spitze wird einfach hinzuaddiert.
[0004] Aus der US-A 1,475,690 ist ein Schuhleisten für einen Stöckelschuh bekannt, bei dem
die Projektion des Leistens auf die Bodenfläche derartig aufgeteilt ist, daß der Bereich
des Leistens, der flach auf dem Boden aufliegt, ein Drittel der Leistenlänge beträgt
und der angehobene Bereich zwei Drittel.
[0005] Aus der AT-PS 315 025 ist ein Schuhleisten der eingangs erwähnten Art bekannt, dessen
Kanten der Bodenfläche an jeder Seite der Längsmittelachse einen konkaven Bereich
aufweist. Des weiteren ist die Bodenfläche in herkömmlicher Art und Weise in Längsrichtung
gedrittelt, d. h. der vordere Bereich zwischen der Leistenspitze und der Ballenachse
entspricht einem Drittel der Leistenlänge und der hintere Bereich zwischen Ballenachse
und hinterem Ende des Leistens zwei Drittel der Leistenlänge.
[0006] Genaue Studien der Anatomie des Fußes und des Sprunggelenkes haben ergeben, daß die
Paßform der Schuhe, die mit einem derartigen Leisten hergestellt werden, nicht optimal
ist.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten Leisten zu schaffen, der den anatomischen
Gegebenheiten des gesunden Fußes besonders entspricht und dadurch eine bessere Paßform
der damit herzustellenden Schuhe ermöglicht.
[0008] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in der Projektionsebene der Bodenbläche
des Leistens der Schnittpunkt A der Ballenachse mit der Leistenmittelachse einen Abstand
y vom Fersenpunkt aufweist, der geringer ist als 2/3 der Normallänge LN des Leistens,
bezogen auf einen Leisten, der mit Ballen und Ferse auf der Projektionsebene aufliegt.
[0009] Durch diese Ausbildung des Leistens ist der Abstand y zwischen dem hinteren Ende
des Leistens und dem Schnittpunkt A zwischen der Längsmittelachse des Leistens und
der Ballenachse um 3 - 12 %, vorzugsweise 9 % geringer als bei einem Leisten nach
dem Stand der Technik. Er ergibt sich aus der mit 0,603 multiplizierten Leistenlänge.
[0010] Der Abstand des Schnittpunktes der Längsmittelachse mit der Ballenachse vom hinteren
Leistenende bzw. dem Fersenpunkt bei einem Leisten nach dem Stand der Technik hingegen
beträgt 0,667 mal der Leistenlänge.
[0011] Mit einem erfindungsgemäßen Leisten wird der Fuß im Schuh weiter nach hinten gesetzt
und besser im Schuh gehalten.
[0012] Vorteilhaft ist vorgesehen, daß der hintere Bereich der Leistenkontur zwischen dem
Fersenbeinhöcker und der Verbindungsebene Basishöcker-Kahnbein mit Untermaß ausgeführt
ist, und daß der hintere Bereich der Leistenkontur an der Fußinnenseite in Draufsicht
beim Kahnbein konvex ausgeführt ist und zwischen dem Kahnbein und Fersenbeinhöcker
und dem Kahnbein und der Ballenachse konkav.
[0013] Durch die erfindungsgemäße Ausführung des Leistens wird der Fuß im Schuh im Gewebebereich
unter dem Knöchel gehalten. Dies ergibt einen optimalen Sitz bei gleichzeitiger Freistellung
der Ferse selbst.
[0014] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden
Zeichnungen eingehend beschrieben.
[0015] Die Fig. 1 bis 5 zeigen jeweils Schnitte gemäß den Linien I-I bis V-V der Fig. 6
von den Zehen her gesehen, die Fig. 6 und 7 zeigen je eine Projektion des Leistenbodens
auf eine Auflagefläche und die Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht des Leistens, wobei
die Außenseite des Leistens gezeigt ist.
[0016] Die Kontur des erfindungsgemäßen Leistens 1 weist ein vorderes Leistenende 2 (= Zehenende
15 mit Zugabemaß b für die Zehenfreistellung) und einen hinteren Fersenpunkt 3 auf.
Der Fersenpunkt 3 ist der hinten am weitesten hervorstehende Teil des Fersenbogens.
Das Zugabemaß b ist abhängig von der Schuhgröße. Bei einem Normalleisten, beispielsweise
einem Rundleisten (auch Budapester Leisten genannt) beträgt das Zugabemaß bei Schuhgröße
42 ungefähr drei Stich (1 Stich, auch Pariser Stich = 6,66 mm). Bei kleineren Schuhen
ist das Zugabemaß entsprechend kleiner, bei größeren größer. Der Leisten 1 liegt im
Ballenbereich 4 und im Fersenbereich 5 auf seiner Unterlage 6 auf. Der Abstand des
vorderen Leistenendes 2 vom Fersenpunkt 3 entspricht im Ausführungsbeispiel der Normallänge
LN des Leistens 1.
[0017] Die Fig. 6 und 7 zeigen die Fläche 7 des auf die Auflage 6 projizierten Leistens
1. Dabei ist die Begrenzungslinie der Bodenfläche 7 mit 20 bezeichnet und die Leistenkontur
mit 21. Eingezeichnet sind die Schnittlinien I-I bis V-V, wobei die Schnittlinie I-I
der Ballenachse 8 entspricht, die den Innenballen 26 mit dem Außenballen 25 verbindet.
Der Innenballen 26 und der Außenballen 25 sind die seitlich am meisten hervorspringenden
Punkte des Leistens 1. Der Zwischenrist 9 befindet sich in der Ebene der Schnittlinie
II-II. Die Schnittlinie III-III verbindet den Basishöcker 10 mit dem Kahnbein 11.
[0018] Die Schnittlinie IV-IV verläuft im Knöchelbereich. Die Schnittlinie V-V verläuft
durch den Fersenbeinhöcker 12, wobei im Fersenbereich 5 die Leistenunterkante mit
13 bezeichnet ist.
[0019] Die Leistenmittelachse 14 verbindet die Mitte des hinteren Fersenbereiches 3, d.
h. des Fersenpunktes mit dem vordersten Zehenbereich 2 des Leistens 1 und verläuft
vorne durch die zweite Zehe.
[0020] Der Punkt 15 bezeichnet das theoretische vordere Fußende. Der Punkt 15 befindet sich
im Abstand a von der Ballenachse 8. Die Ballenachse 8 wiederum befindet sich im Abstand
2a vom äußersten hinteren Fersenpunkt 3. Mit b ist der Abstand von Punkt 15, d. h.
der Abstand zwischen dem theoretischen vorderen Zehenende 15 und dem Punkt 2 dem vorderen
Leistenende bezeichnet.
[0021] Erfindungsgemäß entspricht der Abstand y des Schnittpunktes A der Ballenachse 8 mit
der Längsachse 14 vom Fersenpunkt 3 nicht dem üblichen Drittel der gesamten Leistenlänge
LN inklusive dem Zugabemaß b. Der Abstand y des Schnittpunktes A von dem Fersenpunkt
3 beträgt 0,603 mal der Normallänge LN des Leistens 1. Bei einem Leisten nach dem
Stand der Technik käme der Schnittpunkt A' (Längsachse 14 mit der strichpunktiert
eingezeichneten Ballenachse 8') im Abstand von 0,667 mal der Normallänge LN vom Fersenpunkt
3 zu liegen.
[0022] Wie aus der Fig. 7 ersichtlich, beträgt auf der Längsmittelachse 14 gemessen der
Abstand yF des theoretischen Fußendes 15 vom hinteren Fersenpunkt 3 die Leistenlänge
L mal 0,936. Ebenso auf der Längsmittelachse 14 gemessen ergeben sich beim erfindungsgemäßen
Leisten 1 folgende Abstände vom Fersenpunkt 3:
yi=Fersenpunkt 3 - Innenballen 26=Leistenlänge L mal 0,640
ya=Fersenpunkt 3 - Außenballen 25=Leistenlänge L mal 0,555
yK=Fersenpunkt 3 - Kahnbein 11 =Leistenlänge L mal 0,363
yB=Fersenpunkt 3 - Basishöcker 10=Leistenlänge L mal 0,342
[0023] Die angegebenen Multiplikatoren entsprechen einem bevorzugten Ausführungsbeispiel.
Sie können bis zu ± 5 % abweichen.
[0024] Das hintere Leistenende entspricht dem Fersenpunkt 3.
[0025] Wie aus den Fig. 6 und 3 ersichtlich, ist der Leisten 1 und zwar die Leistenkontur
21 an der Innenseite im Bereich des Kahnbeines 11 konvex ausgebildet und er weist
beidseitig des Kahnbeines 11 zwei nach innen gewölbte Abschnitte 16, 17 auf, die sich
zwischen dem Kahnbein 11 und der Ballenachse 8 einerseits und dem Kahnbein 11 und
dem Fersenhöcker bzw. der Ferse andererseits befinden. Die Begrenzungslinie 20 der
Bodenfläche 7 verläuft unterhalb des Kahnbeines 11 konkav.
[0026] Im Bereich 18 unterhalb des Knöchels ist der Leisten 1 mit Untermaß gearbeitet, so
daß der Fuß vom Schuh in diesem Bereich und nicht im Fersenbereich gehalten wird.
[0027] Beim Basishöcker 10 verläuft die Begrenzungslinie der Auflagefläche 7 gerade oder
nach außen, d. h. konvex gewölbt.
[0028] Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist der Leisten im Fersenbereich asymmetrisch ausgeführt.
Der untere konvexe Bereich 22 der Außenkontur ist länger als der untere konvexe Bereich
23 der Innenkontur.
1. Schuhleisten mit einer Bodenfläche (7), deren Umrißlinie beiderseits der Leistenmittelachse
(14) im vorderen Bereich zwischen der Ballenachse (8) und dem vorderen Leistenende
(2) asymmetrisch konvex und im hinteren Bereich zwischen der Ballenachse und dem hinteren
Leistenende (3) im wesentlichen asymmetrisch konkav verläuft, wobei die Ballenachse
den Innenballen (26) mit den Außenballen (25) des Fußes verbindet und die Normallänge
des Leistens LN sich aus der Länge des Fußes zusätzlich eines anatomisch bedingten
Zugabemaßes (b) für die Zehenfreistellung ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Projektionsebene der Bodenfläche des Leistens der Schnittpunkt A der Ballenachse (8)
mit der Leistenmittelachse (14) einen Abstand y vom Fersenpunkt (3) aufweist, der
geringer ist als 2/3 der Normallänge LN des Leistens (1), bezogen auf einen Leisten,
der mit Ballen und Ferse auf der Projektionsebene aufliegt.
2. Schuhleisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Längsmittelachse
(14) gemessen der Abstand yi des Innenballens (26) von dem hinteren Leistenende gleich
der Leistenlänge mal 0,64 ist.
3. Schuhleisten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Längsmittelachse
(14) gemessen der Abstand ya des Außenballens (25) von dem hinteren Leistenende gleich
der Leistenlänge mal 0,555 ist.
4. Schuhleisten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der
Längsmittelachse (14) gemessen der Abstand des Basishockers (10) von dem hinteren
Leistenende gleich der Leistenlänge mal 0,342 ist.
5. Schuhleisten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Längsmittelachse
(14) gemessen der Abstand yK des Kahnbeines (11) von dem hinteren Leistenende gleich
der Leistenlänge mal 0,363 ist.
6. Schuhleisten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenbereich
im Aufriß und in der Richtung der Längsmittelachse (4) asymmetrisch ausgebildet ist.
7. Schuhleiste nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistenkontur
(21) im Bereich des Kahnbeins (11) und des Basishöckers (10) konvex ausgeführt ist.
8. Schuhleisten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere
Bereich zwischen dem Fersenbeinhöcker und der Verbindungsebene Basishöcker (10)-Kahnbein
(11) zum Fuß mit Untermaß ausgeführt ist.
9. Schuhleisten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere
Bereich an der Fußinnenseite in Draufsicht beim Kahnbein (11) konvex ausgeführt ist
und zwischen dem Kahnbein (11) und Fersenbeinhöcker und dem Kahnbein (11) und der
Ballenachse (8) konkav.
10. Schuhleisten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenbereich
im Aufriß an der Fußaußenseite einen längeren konvexen Bereich (22) als an der Innenseite
aufweist.
11. Schuhleisten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (y) zwischen
dem hinteren Ende des Leistens und dem Schnittpunkt (A) zwischen der Längsmittelachse
(14) des Leistens und der Ballenachse (8) um 3 - 12 %, vorzugsweise 9 % geringer ist
als 2/3 der Normallänge (LN) des Leistens.
1. A shoe last having a bottom surface (7) whose contour line, on both sides of the centre
line (14) of the last, extends asymmetrically convexly in the front region between
the ball axis (8) and the front end (2) of the last and substantially asymmetrically
concavely in the rear region between the ball axis and the rear end (3) of the last,
wherein the ball axis connects the inside ball (26) to the outside ball (25) of the
foot and the normal length of the last LN results from the length of the foot with
the addition of an anatomically conditioned additional dimension (b) for toe freedom,
characterised in that in the projection plane of the bottom surface of the last the
point of intersection A of the ball axis (8) with the centre line (14) of the last
is at a spacing y from the heel point (3) which is less than two-thirds of the normal
length LN of the last (1), with respect to a last which lies with ball and heel on
the projection plane.
2. A shoe last according to claim 1 characterised in that as measured on the longitudinal
centre line (14) the spacing yi of the inside ball (26) from the rear end of the last
is equal to the length of the last times 0.64.
3. A shoe last according to claim 1 or claim 2 characterised in that as measured on the
longitudinal centre line (14) the spacing ya of the outside ball (25) from the rear
end of the last is equal to the length of the last times 0.555.
4. A shoe last according to one of claims 1 to 3 characterised in that as measured on
the longitudinal centre line (14) the spacing of the base hump (10) from the rear
end of the last is equal to the length of the last times 0.342.
5. A shoe last according to claim 4 characterised in that as measured on the longitudinal
centre line (14) the spacing yK of the navicular bone (11) from the rear end of the
last is equal to the length of the last times 0.363.
6. A shoe last according to one of claims 1 to 5 characterised in that the heel region
is of an asymmetrical configuration in elevation and in the direction of the longitudinal
centre line (14).
7. A shoe last according to one of claims 1 to 6 characterised in that the last contour
(21) is convex in the region of the navicular bone (11) and the base hump (10).
8. A shoe last according to one of claims 1 to 7 characterised in that the rear region
between the heel bone hump and the base hump (10)-navicular bone (11) connecting plane
is undersize relative to the foot.
9. A shoe last according to one of clams 1 to 8 characterised in that the rear region
at the inside of the foot in plan view is convex in relation to the navicular bone
(11) and concave between the navicular bone (11) and heel bone hump and the navicular
bone (11) and the ball axis (8).
10. A shoe last according to one of claims 1 to 9 characterised in that the heel region
in elevation at the outside of the foot has a longer convex region (22) than at the
inside.
11. A shoe last according to claim 1 characterised in that the spacing (y) between the
rear end of the last and the point of intersection (A) between the longitudinal centre
line (14) of the last and the ball axis (8) is 3 - 12%, preferably 9%, less than two-thirds
of the normal length (LN) of the last.
1. Forme à chaussure comportant une surface de base (7) dont le contour présente des
deux côtés de l'axe médian de forme (14) une forme convexe asymétrique dans la zone
avant située entre l'axe (8) des éminences et l'extrémité avant (2) de la forme, et
une forme globalement concave asymétrique dans la zone arrière située entre l'axe
des éminences et l'extrémité arrière (3) de la forme, étant précisé que l'axe des
éminences relie l'éminence intérieure (26) et l'éminence extérieure (25) du pied et
que la longueur normale de la forme LN est définie par la longueur du pied et par
une cote additionnelle (b), fonction de l'anatomie, pour le dégagement des orteils,
caractérisée en ce que dans le plan de projection de la surface de base de la forme,
l'intersection A entre l'axe (8) des éminences et l'axe médian longitudinal (14) se
trouve à une distance y du point de talon (3) qui est inférieure à 2/3 de la longueur
normale LN de la forme (1), par rapport à une forme qui est posée avec les éminences
et le talon sur le plan de projection.
2. Forme à chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce que la distance yi,
mesurée sur l'axe médian longitudinal (14), entre l'éminence intérieure (26) et l'extrémité
arrière de la forme est égale à la longueur de la forme multipliée par 0,64.
3. Forme à chaussure selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la distance
ya, mesurée sur l'axe médian longitudinal (14), entre l'éminence extérieure (25) et
l'extrémité arrière de la forme est égale à la longueur de la forme multipliée par
0,555.
4. Forme à chaussure selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la
distance, mesurée sur l'axe médian longitudinal (14), entre la bosse de base (10)
et l'extrémité arrière de la forme est égale à la longueur de la forme multipliée
par 0,342.
5. Forme à chaussure selon la revendication 4, caractérisée en ce que la distance yK,
mesurée sur l'axe médian longitudinal (14), entre le scaphoïde (11) et l'extrémité
arrière de la forme est égale à la longueur de la forme multipliée par 0,363.
6. Forme à chaussure selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la
zone du talon a une forme asymétrique vue en élévation et dans le sens de l'axe médian
longitudinal (14).
7. Forme à chaussure selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que son
contour (21) a une forme convexe dans la zone du scaphoïde (11) et de la bosse de
base (10).
8. Forme à chaussure selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la
zone arrière située entre la bosse du calcanéum et le plan de liaison bosse de base
(10)-scaphoïde (11) est réalisée avec un écart en moins par rapport au pied.
9. Forme à chaussure selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que sur
le côté intérieur du pied, la zone arrière a une forme convexe, vue de dessus, au
niveau du scaphoïde (11), et concave entre le scaphoïde (11) et la bosse du calcanéum
et entre le scaphoïde (11) et l'axe (8) des éminences.
10. Forme à chaussure selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la
zone du talon présente, vue en élévation, une zone convexe (22) plus longue sur le
côté extérieur du pied que sur le côté intérieur.
11. Forme à chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce que la distance (y)
entre l'extrémité arrière de la forme et l'intersection (A) de l'axe médian longitudinal
(14) de la forme et de l'axe (8) des éminences est inférieure de 3 à 12 % , de préférence
de 9 %, aux 2/3 de la longueur normale (LN) de la forme.