[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Numerieren von Wertscheinbogen, die mit
je N Wertscheindrukken, sogenannten Nutzen, in Quer- und Längsreihen angeordnet, bedruckt
sind und nacheinander eine Numeriermaschine mit N Numerierwerken durchlaufen, wobei
die Numerierung einen geschlossenen Nummernkreis mit W Wertscheinen umfasst und die
Anzahl der Bogen ein Vielfaches von 100 beträgt.
[0002] Die Numerierung von Wertscheinbogen, insbesondere von Banknotendrucke aufweisenden
Bogen, ist bekannt und wird im Rahmen der Verarbeitung von Wertscheinbogen zu Wertscheinbündeln
mit fortlaufend numerierten Einzelwertscheinen beispielsweise in der DE-PS 25 02 987
und der EP-B-167 196 beschrieben. Danach werden die Bogen nacheinander in einer Numeriermaschine
derart numeriert, dass alle Nutzen, welche die gleiche Position auf den Bogen haben,
das heisst sich in derselben Querreihe und derselben Längsreihe befinden, fortlaufende
Nummern erhalten, wobei sich diese Nummernsequenz durchgehend bis zur Fertigstellung
eines sogenannten geschlossenen Nummernkreises erstreckt. Ein derartiger Nummernkreis
umfasst im allgemeinen eine Million numerierte Wertscheine einer bestimmten Serie.
[0003] Für den Fall, dass jeder Wertscheinbogen 40 Nutzen aufweist, sind zur Fertigstellung
eines geschlossenen Nummernkreises mit einer Million Nummern 25'000 Bogen erforderlich.
Wenn die 40 Nutzen auf einem Bogen zum Beispiel auf vier Längsreihen und zehn Querreihen
verteilt sind, also eine matrizenförmige 4x10-Anordnung aufweisen, dann erfolgt beispielsweise
die Einstellung aller 40 Numerierwerke zur Numerierung des ersten Bogens so, wie in
Figur 1 gezeigt. In dieser Figur sind die 40 Nutzen eines Bogens schematisch lediglich
durch die aufzudruckenden Nummern in rechteckigen Feldern dargestellt, die in vier
Längsreihen s1 bis s4 und zehn Querreihen r1 bis r10 angeordnet sind. Eine Längsreihe
erstreckt sich dabei in der Richtung, in der ein Bogen die Numeriermaschine durchläuft,
wie durch den Pfeil angedeutet. Es wird hierbei vorausgesetzt, dass die Numerierung,
wie es häufig der Fall ist, in Rückwärtsrichtung erfolgt. Wenn im folgenden von "fortlaufender
Numerierung" gesprochen wird, dann kann dies sowohl eine Numerierung in Vorwärtsrichtung
als auch in Rückwärtsrichtung bedeuten.
[0004] Die in der Praxis ausser der Nummer noch vorhandene Bezeichnung der Serie, meistens
in Form eines Präfix aus Zahlen und/oder Buchstaben, welche für einen geschlossenen
Nummernkreis dieselben sind, ist in den Figuren und bei den folgenden Betrachtungen
der Einfachheit halber fortgelassen.
[0005] Figur 2 zeigt den letzten, also im betrachteten Beispiel den 25'000. Bogen mit der
letzten Numerierung innerhalb des geschlossenen Nummernkreises.
[0006] Nach der bisherigen Praxis, die also in den Figuren 1 und 2 veranschaulicht ist,
werden alle Nutzen, die sich an der Stelle s1, r1 befinden, auf den 25'O00 aufeinanderfolgenden
Bogen fortlaufend von 025000 bis 000001 numeriert, alle Nutzen, die sich in der Position
s2, r1 befinden, von 275000 bis 250001 numeriert, alle Nutzen, die sich in der Position
s1, r2 befinden, von 050000 bis 025001 numeriert, usw; für die letzte Position s4,
r10 läuft die Numerierung von 000000 bis 975001. Jedes der Numerierwerke zählt also,
ausgehend von seiner Anfangsstellung, fortlaufend 25000 Schritte abwärts.
[0007] Dieses bekannte Numerierungsprinzip hat jedoch verschiedene Nachteile:
[0008] Ein erster Nachteil ergibt sich aus der erforderlichen Verarbeitung der numerierten
Wertscheinbogen zu Wertscheinpaketen. Diese Pakete müssen jeweils zehn Wertscheinbündel
mit je 100 fortlaufend numerierten Banknoten enthalten, derart, dass alle 1'000 Banknoten
eines Pakets eine korrekte fortlaufende Nummernsequenz einer bestimmten Tausender
Serie haben. Diese Verarbeitung erfolgt bisher so, dass hinter der Numeriermaschine
Stapel mit jeweils 100 Bogen gebildet und diese Stapel dann in Bündel mit jeweils
100 Wertscheinen zerschnitten werden. Jedes Bündel wird dann mit einer Banderole umgeben,
und anschliessend werden jeweils zehn Bündel, die insgesamt 1'000 fortlaufend numerierte
Wertscheine haben, zu einem Paket mit 1'000 Wertscheinen zusammengefasst, was eine
entsprechende Umsortierung der anfallenden Bündel erfordert. Wenn, wie im Beispiel
nach den Figuren 1 und 2, die Anzahl der Nutzen je Bogen 40 beträgt, dann müssen für
die anschliessende Verpackung von jeweils zehn Bündeln die zum Beispiel der Position
s1, r1 entsprechenden Bündel jedes Hunderter-Stapels zusammengefasst werden, das heisst
jeweils zehn Bündel, welche der gleichen Wertscheinposition in zehn aufeinanderfolgenden
hunderter Stapeln entsprechen. Wenn die Bündel nach der Banderolierung eines nach
dem andern auf eine Transportstrecke gelangen, dann müssen also im betrachteten Beispiel
zur Herstellung eines Pakets das erste, das einundvierzigste, das einundachtzigste
Bündel usw., dann das zweite, das zweiundvierzigste, das zweiundachzigste Bündel usw.
zusammengefasst werden, usw. Dazu ist beispielsweise eine ziemlich komplizierte Vorrichtung
erforderlich, wie sie in der DE-PS 25 02 987 beschrieben wird.
[0009] Um ein Paket mit tausend fortlaufend numerierten Banknoten zu erhalten, muss also
mindestens so lange gewartet werden, bis zumindest eintausend aufeinanderfolgende
Bogen numeriert, zerschnitten und die anfallenden Bündel banderoliert und sortiert
worden sind. Bisher erfordert also der kleinste Bearbeitungszyklus, das heisst die
Herstellung eines Pakets mit tausend Banknoten, die vorhergehende Numerierung von
wenigstens 1'000 Bogen.
[0010] Ferner gestaltet sich auch die Kontrolle auf Fehldrucke und insbesondere Fehlnumerierungen
und der Ersatz von Fehldrucken durch einwandfreie Wertscheine mit der korrekten Nummer
kompliziert, da im
[0011] Falle eines Fehldrucks immer eine Tausender-Serie betroffen ist.
[0012] Ein weiterer wesentlicher Nachteil ist folgender:
[0013] Aus Figur 2 ist ohne weiteres zu entnehmen, dass nach Beendigung der Numerierung
eines geschlossenen Nummernkreises von einer Million Wertscheinen die Numerierwerke
Nummernstellungen einnehmen, welche für den Beginn der Numerierung eines neuen Nummernkreises
eine völlige Neueinstellung von Hand erfordern, um wieder die korrekten Ausgangsnummern
in den korrekten Positionen zu erhalten. Die Numerierarbeiten müssen also nach Fertigstellung
eines geschlossenen Nummernkreises von einer Million Banknoten unterbrochen werden,
und es müssen in mühsamer Handarbeit 40 Numerierwerke neu eingestellt und auf exakte
Positionierung der eingestellten Ziffern überprüft werden, bevor der nächst Zyklus
der Numerierung beginnen kann. Erfahrungsgemäss erfordert diese Neueinstellung mehrere
Stunden.
[0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Numerierung zu schaffen,
bei welchem die kleinstmögliche Anzahl von zu numerierenden Bogen, die zur Herstellung
eines Pakets von 1'000 fortlaufend numerierten Banknoten erforderlich ist, gegenüber
der bisherigen Anzahl von 1'000 wesentlich verringert und gleichzeitig die Kontrolle
der Wertscheindrucke sowie die Entfernung von Fehldrucken und das Einfügen einwandfreier
Wertscheine mit korrekter Nummer erleichtert wird.
[0015] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst
[0016] Dadurch wird also erreicht, dass bereits 100 fortlaufend numerierte Wertscheinbogen
ausreichen, um aus diesen Wertscheinpakete mit jeweils 1'000 Banknoten herzustellen,
welche die korrekte Nummernsequenz haben. Dazu genügt es, nach dem Zerschneiden eines
Stapels von 100 numerierten Bogen in Wertscheinbündel die jeweils 10 benachbarten
bzw. aufeinanderfolgenden Bündel, deren Wertscheine zu einer Zehner-Gruppe gehören,
direkt zu einem Tausender-Paket zusammenzufassen. Aus dem folgenden Stapel von 100
Bogen ergibt sich aus derselben Zehner-Gruppe das folgende Paket mit der folgenden
Tausender-Serie usw.
[0017] Wenn der geschlossene Nummernkreis vorzugsweise W = 10
n Wertscheine umfasst, wobei n eine ganze Zahl ab vier ist, insbesondere wenn W = 1'000'000
beträgt, dann erlaubt das neue Numerierungsverfahren eine Anfangseinstellung der Numerierwerke
derart, dass nach Beendigung der Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises von
zum Beispiel 1'000'000 Banknoten die Numerierung des folgenden geschlossenen Nummernkreises
sofort, ohne irgendeine Neueinstellung der Numerierwerke, begonnen werden kann, wie
sich aus Patentanspruch 2 ergibt. Da somit eine mühsame Neueinstellung der Numerierwerke
nach Beendigung jedes geschlossenen Nummernkreises entfällt, wird die Numerierung
aufeinanderfolgender geschlossener Nummernkreise und damit die Verarbeitung der Wertscheinbogen
zu Wertscheinpaketen wesentlich erleichtert und beschleunigt.
[0018] Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Die Figuren 1 und 2 veranschaulichen, wie bereits beschrieben, den bekannten Stand
der Technik.
Figuren 3 bis 7 veranschaulichen ein erstes Durchführungsbeispiel nach der Erfindung
für die Numerierung von W = 1'000'000 Banknoten, verteilt auf 25'000 Bogen mit 40
Nutzen, die in vier Längsreihen s1 bis s4 und zehn Querreihen r1 bis r10 angeordnet
sind, wobei
Figur 3 die Nummern des ersten Bogens,
Figur 4 die Nummern des zweiten Bogens,
Figur 5 die Nummern des hundertsten Bogens,
Figur 6 die Nummern des hundertundersten Bogens,
Figur 7 die Nummern des letzten Bogens, das heisst die Nummern des 25'000. Bogens
zeigen;
Figur 8 veranschaulicht die Numerierung nach der Erfindung im Falle von ebenfalls
1'000'000 Nummern auf 25'000 Bogen mit je 40 Nutzen, die jedoch in fünf Längsreihen
s1 bis s5 und acht Querreihen r1 bis r8 angeordnet sind, wobei die Nummern des ersten
Bogens dargestellt sind;
Figuren 9 und 10 zeigen den ersten und den letzten numerierten Bogen im Falle eines
geschlossenen Nummernkreises mit 90'000 Nummern auf 3'000 Bogen mit je 30 Nutzen in
drei Längsreihen und zehn Querreihen,
Figur 11 veranschaulicht die Nummernsequenz der Hunderter-Serien, die sich für jede
Sequenz von 100 Bogen wiederholt, und
Figur 12 veranschaulicht die Wiedereinstellung der Numerierwerke auf die Anfangsnummern
nach Beendigung der Numerierung eines Nummernkreises mit 1'000'000 Nummern.
[0019] Im Beispiel nach den Figuren 3 bis 7 handelt es sich um die Numerierung eines geschlossenen
Nummernkreises mit W = 1'000'000 Wertscheinen, insbesondere Banknoten, wobei 25'0000
Bogen mit jeweils N = 40 Nutzen vorgesehen sind, die matrizenförmig in vier Längsreihen
s1 bis s4 und zehn Querreihen r1 bis r10 angeordnet sind. Es ist vorausgesetzt, dass
die Numerierung in Rückwärtsrichtung erfolgt.
[0020] Die N Numerierwerke sind nach Figur 3 zu Beginn für die erste Numerierung so eingestellt,
dass in der ersten Reihe r1 die Nummern 250'000, 500'000, 750'000 und 000000 erscheinen,
in der zweiten Reihe r2 die Nummern 249'900, 499'900, 749'900, 999'900, usw. und in
der letzten Reihe r10 die Nummern 249'100, 499'100, 749'100 und 999'100. Die Einstellungen
bei der zweiten Numerierung, d.h. die auf den zweiten Bogen gedruckten Nummern, sind
in Figur 4 angegeben, die Nummern des 100.Bogens erscheinen in Figur 5, die Nummern
des 101. Bogens in Figur 6 und die Nummern des letzten Bogens, also des 25'000. Bogens,
in Figur 7.
[0021] Die Numeriermaschine weist in bekannter Weise wenigstens einen Numerierzylinder mit
N Nümerierwerken auf, deren Anordnung der Anordnung der Nutzen auf einem Bogen entspricht
und welche bei jeder Umdrehung des Numerierzylinders, nach Numerierung eines die Numeriermaschine
passierenden Bogens, automatisch weitergeschaltet werden.
[0022] Das besondere am Numerierverfahren nach der Erfindung besteht in folgendem : Nachdem
100 an der gleichen Wertscheinposition befindliche Nutzen einer Sequenz von 100 aufeinanderfolgenden
Bogen mit einer bestimmten Hunderter-Serie numeriert worden sind, erhalten die folgenden
100 Nutzen an derselben Wertscheinposition der folgenden Bogensequenz wieder dieselben
100 Nummern. Was sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sequenzen von je 100 Bogen
ändert, ist die Tausender-Serie. So werden beispielsweise die Nutzen an der Wertscheinposition
r2, s2 der ersten Bogensequenz abwärts von 499'900 bis 499'801 numeriert (Figuren
3 und 5), während die entsprechenden Nutzen der folgenden Bogensequenz die Nummern
von 498'900 (Figur 6) bis 498'801 erhalten.
[0023] Wenn mit üblichen Numerierwerken gearbeitet werden soll, die eine der Stellenzahl
der anzubringenden Nummer entsprechende Zahl von Ziffernrollen mit je zehn Ziffern
haben, dann müssen die Numerierwerke zwei Modifizierungen erhalten:
[0024] Die Hunderter-Ziffernrollen müssen mit jeweils neun gleichen Ziffern und einer dieser
Ziffer nachfolgenden Ziffer versehen werden, so dass also im Falle der Wertscheinposition
r2, s2 der ersten Bogensequenz diese Hunderter-Ziffernrolle zu Beginn eine 9, dann
neun und neunzigmal eine 8 druckt, dann, bei der Numerierung des ersten Bogens der
folgenden Bogensequenz, wieder eine 9 (Figur 6), anschliessend wieder neun und neunzigmal
eine 8 druckt, usw.
[0025] Die beiden Ziffern der Hunderter-Ziffernrollen derjenigen zehn Numerierwerke, welche
eine Zehnergruppe von Nutzen zugeordnet sind, unterscheiden sich, wie die Figuren
zeigen, um jeweils eine Einheit. Auf diese Weise wird erreicht, dass die zehn Nutzen
einer Zehnergruppe jedes Bogens Nummern haben, die sich um jeweils 100 Einheiten unterscheiden.
Figur 11 veranschaulicht diesen Sachverhalt.
[0026] Die zweite Modifizierung der Numerierwerke besteht darin, dass die Tausender-Ziffernrollen
derart mit den Hunderter-Ziffernrollen gekuppelt sind, dass jede Tausender-Ziffernrolle
bereis nach jeweils 100 aufeinanderfolgenden Numerierungen um eine Ziffer weiterschaltet.
Im betrachteten Beispiel der Wertscheinposition r2, s2 erfolgt also nach der 100.
Numerierung die Weiterschaltung in der Tausenderstelle von der Ziffer 9 (Figur 5)
zur Ziffer 8 (Figur 6).
[0027] Im betrachteten Beispiel hat ein Bogen vier Zehnergruppen von Nutzen, wobei jede
der Längsreihen s1 bis s4 je eine Zehnergruppe bildet.
[0028] Wenn W = 10
n, wobei n eine ganze Zahl ab 4 ist, dann lässt sich das Numerierverfahren ohne weiteres
so durchführen, dass nach vollständiger Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises
alle Numerierwerke wieder so eingestellt sind, dass sofort die Numerierung des folgenden
geschlossenen Nummernkreises begonnen werden kann, ohne dass es erforderlich wäre,
die Numerierwerke von Hand neu auf die korrekten Anfangsnummern einzustellen. Dieser
Sachverhalt wird durch das betrachtete Beispiel, bei welchem W = 1'000'000 und N =
40 beträgt, veranschaulicht.
[0029] Wie die Figuren zeigen, ist die Anordnung so getroffen, dass sich die Nummern einander
entsprechender Wertscheinpositionen verschiedener Zehnergruppen eines Bogens um einen
Betrag unterscheiden, der gleich W/Z ist, wobei Z die Anzahl der Zehnergruppen eines
Bogens ist und im betrachteten Beispiel vier beträgt. Da natürlich W das Produkt aus
Anzahl der Bogen und der Nutzenzahl N ist, beträgt die Anzahl der Bogen im betrachteten
Falle 25'000. Durch die beschriebene Anordnung der Nummern ist die Zahlenfolge, welche
eine bestimmte Zehnergruppe aller 25'000 Bogen erhält, die Fortsetzung der entsprechenden
Zahlenfolge der vorangehenden Zehnergruppe aller 25'000 Bogen. Das heisst also beispielsweise,
dass sich die Nummer 250'001 der Position r10, s2 der zweiten Zehnergruppe des zuletzt
numerierten Bogens (Figur 7) an die Nummer 250'000 der Position r1, s1 des zuerst
numerierten Bogens (Figur 3) anschliesst, usw.
[0030] Wenn nun die Numerierwerke nach Numerierung des zuletzt numerierten Bogens, also
des 25'000. Bogens (Figur 7), vor Beginn der Numerierung des folgenden geschlossenen
Nummernkreises einmal weitergeschaltet werden, dann treten automatisch wieder alle
Anfangsnummern auf, jedoch um eine Zehnergruppe versetzt (Figur 12). So schaltet beispielsweise
die Nummer 750'901 an der Position r1, s4 der vierten Zehnergruppe (Figur 7) gemäss
dem früher beschriebenen Verfahren auf die Nummer 750'000, was nach Figur 3 die Anfangszahl
an der Position r1, s3 der dritten Zehnergruppe ist; entsprechend schaltet die Nummer
750'001 an der Position r10, s4 der letzten Zehnergruppe auf die Nummer 749'100 an
der Position r10, s3 der dritten Zehnergruppe, die Nummer 500'901 an der Position
r1, s3 der dritten Zehnergruppe (Figur 7) auf die Nummer 500'000 der Position r1,
s2 der zweiten Zehnergruppe (Figur 3) usw. Das bedeutet, dass zur Numerierung aufeinanderfolgender
geschlossener Nummernkreise zu Beginn eines neuen Nummernkreises keine Neueinstellung
der Numerierwerke erforderlich ist, was eine grosse Zeit- und Arbeitsersparnis bedeutet.
Figur 12 veranschaulicht diesen Sachverhalt für fünf aufeinanderfolgende Nummernkreise
mit je W = 1'000'000, wobei die verschiedenen Nummernkreise durch die Präfixe A bis
E unterschieden sind. Für E ist die Einstellung der Numerierwerke wieder gleich der
ursprünglichen Einstellung für A.
[0031] Aufgrund des beschriebenen Numerierungsverfahrens werden die numerierten Bogen auf
einfache Weise folgendermassen zu Wertscheinpaketen mit je 1'000 fortlaufend numerierten
Wertscheinen verarbeitet:
[0032] Nach dem Verlassen der Numeriermaschine werden in bekannter Weise jeweils 100 aufeinanderfolgende
Bogen gestapelt und in Bündel von je 100 Einzelwertscheinen zerschnitten, woraufhin
die Bündel banderoliert werden. Alle zehn Bündel, die zur selben Zehnergruppe, das
heisst zur selben Längsreihe desselben Hunderter-Stapels gehören, sind jeweils mit
aufeinanderfolgenden Hunderter-Serien numeriert und enthalten daher die komplette
Nummernsequenz einer Tausender-Serie. So verläuft die Numerierung des der Wertscheinposition
r1, s1 der ersten Zehnergruppe entsprechenden Bündels von 250'000 bis 249'901, die
des folgenden Bündels an der Position r2, S1 von 249'900 bis 249'801 usw. und die
des letzten Bündels an der Position r10, s1 von 249'100 bis 249'001. Zur Herstellung
eines Tausender-Pakets genügt es also, alle zehn Bündel, die zur selben Zehnergruppe
bzw. im betrachteten Falle zur selben Längsreihe gehören und auf einer Transportstrecke
nacheinander transportiert werden, zu einem Tausender-Paket zusammenzufassen, derart,
dass der oberste Wertschein die Nummer 250'000 und der unterste Wertschein die Nummer
249'001 hat. Anschliessend wird in gleicher Weise mit den zehn, zur selben Längsreihe
s1 gehörenden Bündeln, die aus der nachfolgenden Sequenz von 100 Bogen stammen, das
nächste Tausender-Paket gebildet, welches die Nummern von 249'000 bis 248'001 enthält,
usw. Insgesamt ergeben sich auf diese Weise nach Beendigung der Numerierung aus der
ersten Zehnergruppe, das heisst im betrachteten Beispiel aus der Längsreihe s1 aller
25'000 Bogen 250 Tausender-Pakete mit fortlaufender Nummernsequenz von 250'000 bis
000,001.
[0033] Parallel dazu können gleichzeitig die nach dem Zerschneiden der Bogen anfallenden
Hunderter-Bündel der zweiten Zehnergruppe, das heisst im betrachteten Beispiel der
Längsreihe s2, verarbeitet werden, wobei sich ein aus den ersten zehn Bündeln bestehendes
erstes Tausender-Paket mit den Nummern von 500'000 bis 499'001 ergibt, gefolgt von
249 weiteren Tausender-Paketen mit fortlaufender Numerierung. Diese parallel zu den
ersten 250 Tausender-Paketen gebildeten Tausender-Pakete, welche der zweiten Zehner-Gruppe
entsprechen, enthalten die Nummern 500'000 bis 250'001. Entsprechend werden im Parallelbetrieb
die dritte und die vierte Zehnergruppe, das heisst die Längsreihen s3 und s4, zu Tausender-Paketen
verarbeitet.
[0034] lm Gegensatz zum bisher Bekannten lässt sich also aufgrund des neuen Numerierungsverfahrens
die Verarbeitung der geschnittenen Bündel zu Tausender-Paketen jeweils schon nach
der Numerierung von nur 100 Bogen durchführen. Ferner können die zu verschiedenen
Zehnergruppen gehörenden Wertscheine in parallelen Arbeitsgängen verarbeitet werden,
ohne dass gewartet werden müsste, bis alle Bogen, die einen geschlossenen Nummernkreis
darstellen, numeriert worden sind.
[0035] Das Beispiel nach Figur 8 betrifft ebenfalls einen geschlossenen Nummernkreis von
1'000'000 Nummern mit 40 Nutzen je Bogen und entsprechend 25'000 Bogen. Der einzige
Unterschied besteht darin, dass die Nutzen in fünf Längsreihen s1 bis s5 und acht
Querreihen r1 bis r8 angeordnet sind, wobei die acht Nutzen der ersten Längsreihe
s1 und die beiden ersten Nutzen der zweiten Längsreihe s2 an den Positionen r1, s2
und r2, s2 die erste Zehnergruppe, die folgenden sechs Nutzen der zweiten Längsreihe
und die vier ersten Nutzen der dritten Längsreihe s3 an den Positionen r1, s3 bis
r4, s3 die zweite Zehnergruppe bilden usw. Ansonsten erfolgt die Numerierung in genau
derselben Weise, wie für das Beispiel nach den Figuren 3 bis 7 beschrieben. Lediglich
bei der Weiterverarbeitung der geschnittenen Bündel muss bei deren Zusammenfassung
zu Tausender-Paketen die Anordnung der Nutzen auf einem Bogen berücksichtigt werden.
[0036] Bei der Verarbeitung von Banknoten werden in den meisten Fällen geschlossene Nummernkreise
mit W = 1'000'000 und Nutzenzahlen je Bogen von 40, 50 oder 80 gewählt; bei 40 Bogen
kann die Nutzenanordnung, wie vorstehend beschrieben, entweder 4 x 10 oder 8 x 5 betragen,
bei 50 Nutzen natürlich 5 x 10 und bei 80 Nutzen 8 x 10 oder gegebenenfalls 4 x 20.
Die vorstehend angegebenen Daten sind also die bevorzugten Ausführungsbeispiele nach
der Erfindung.
[0037] Um die Vorteile des beschriebenen Numerierungsverfahrens voll auszunutzen, werden
hierbei Nutzenzahlen von 30, 60 und 70 nicht gewählt, weil sich damit eine Million
Nummern nicht zu gleichen Teilen auf alle Zehnergruppen verteilen lassen. Es muss
vielmehr bei der Auswahl der Daten die Bedingung erfüllt werden, dass sich bei der
Division W/Z (Z = Anzahl der Zehnergruppen je Bogen) ein Vielfaches von Hundert ergibt.
Das gilt natürlich auch, wenn W nur 100'000 oder 10'000 beträgt. Im Falle von W =
10'000 kann also die Nutzenzahl 20 oder 50 betragen.
[0038] Die vorstehend erläuterten, einschränkende Bedingung garantiert also, dass nach der
vollständigen Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises alle Numerierwerke der
Numeriermaschine automatisch wieder alle Anfangsnummern für die Numerierung des folgenden
Nummernkreises einnehmen, wobei diese Anfangsnummern lediglich um eine Zehnergruppe
versetzt erscheinen.
[0039] Die Erfindung betrifft jedoch auch in allgemeiner Weise Ausführungsbeispiele, bei
denen diese Bedingung nicht erfüllt ist und bei denen nach der Numerierung eines geschlossenen
Nummernkreises die zu wenigstens einer Zehnergruppe gehörenden zehn Numerierwerke
neu eingestellt werden müssen, bevor die Numerierung des folgenden Nummernkreises
beginnt.
[0040] Ein derartiges Beispiel ist in den Figuren 9 und 10 für einen geschlossenen Nummernkreis
mit W = 90'000 Wertscheinen und 3'000 Bogen mit je 30 Nutzen, angeordnet in drei Langsreihen
und zehn Querreihen, gezeigt. Die drei Längsreihen bilden die drei Zehnergruppen.
Die Numerierung beginnt in der ersten Reihe mit den Nummern 30'000, 60'000 und 90'000.
Nach der Beschreibung der vorangehenden Beispiele macht man sich leicht klar, dass
die Nutzen der ersten Zehnergruppe (das heisst der ersten Längsreihe s1) aller 3'000
Bogen von 30'000 bis 00'001, die Nutzen der zweiten Zehnergruppe (das heisst der zweiten
Längsreihe s2) von 60'000 bis 30'001 und schliesslich die Nutzen der dritten Zehnergruppe
(das heisst der dritten Langsreihe s3) von 90'000 bis 60'001 numeriert werden. Die
folgende Weiterschaltung der Numerierwerke, zu Beginn der Numerierung des folgenden
Nummernkreises, führt an der Position r1, s3 von der Nummer 60901 auf die Nummer 60000,
was der Ausgangsnummer der Position r1, s2 der zweiten Zehnergruppe entspricht, die
Weiterschaltung der Nummer 30'901, also der letzten Nummer an der Position r1, s2
der zweiten Zehnergruppe, führt auf die Nummer 30'000, was der Anfangsnummer der ersten
Zehnergruppe entspricht. Dagegen führt die Weiterschaltung der Nummer 00'901, der
letzten Nummer an der Position r1, s1, auf die Nummer 00000, so dass dieses Numerierwerk
vor Beginn der Numerierung des folgenden Nummernkreises auf die Nummer 90'000 eingestellt
werden muss; das gleiche gilt analog für alle Numerierwerke der ersten Zehnergruppe,
das heisst der Längsreihe s1.
[0041] In derartigen Fällen besteht also ebenfalls der Vorteil, dass aus jeweils 100 aufeinander
folgenden Bogen Tausender-Pakete mit korrekter Nummernsequenz hergestellt werden können;
ferner besteht der Vorteil, dass die Neueinstellung der Numerierwerke zu Beginn der
Numerierung eines weiteren geschlossenen Nummernkreises auf die Einstellung von nur
zehn, einer bestimmten Zehnergruppe zugeordneten Numerierwerken beschränkt ist, während
die übrigen Numerierwerke nicht neu eingestellt zu werden brauchen.
[0042] Die Besonderheit der neuen Numerierung lässt sich mit anderen Worten auch folgendermassen
zusammenfassen : Nachdem alle Numerierwerke auf die Anfangsnummern eingestellt wurden,
welche von der Gesamtzahl der Nummern des zu numerierenden Nummernkreises sowie von
der Nutzenzahl je Bogen (bzw. die Anzahl der Zehnergruppen je Bogen) abhängen, ergibt
sich die jeweils ein Hundert Numerierungen folgende Nummer dadurch, dass im Falle
der Abwärtsnumerierung 901 Einheiten subtrahiert und im Falle der Aufwärtsnumerierung
901 Einheiten addiert werden. Bei der Abwärtsnumerierung hat die nach jeweils 100
Numerierungen erscheinende Nummer in den letzten beiden Stellen 01, während bei der
Aufwärtsnumerierung diese Nummer natürlich einen runden Hunderter, also 00, in den
letzten beiden Stellen, hat.
[0043] Die Numerierung nach der Erfindung lässt sich auch mit bekannten Numerierwerken durchführen,
bei denen wenigstens die Hunderter- und die Tausender-Ziffernrollen unabhängig voneinander
elektrisch nach jeder Numerierung schaltbar sind, insbesondere nach einem vorgegebenen
Programm. Derartige elektrisch schaltbare Numerierwerke, welche von einem Rechner
gesteuert werden können, werden in der EP-B 0 167 196 beschrieben.
1. Verfahren zum Numerieren von Wertscheinbogen, die mit je N Wertscheindrucken, sogenannten
Nutzen, in Quer- und Längsreihen angeordnet, bedruckt sind und nacheinander eine Numeriermaschine
mit N Numerierwerken durchlaufen, wobei die Numerierung einen geschlossenen Nummernkreis
mit W Wertscheinen umfasst und die Anzahl der Bogen ein Vielfaches von 100 beträgt,
dadurch gekennzeichnet, dass die Nutzenzahl N durch 10 teilbar ist und auf jedem Bogen je 10 benachbarte Nutzen
eine Zehnergruppe bilden, welche Nummern derselben Tausender-Serie erhalten, dass
in jeder Sequenz von 100 aufeinanderfolgenden Bogen die jeweils an der gleichen Wertscheinposition,
das heisst in derselben Querreihe und in derselben Längsreihe, liegenden Nutzen mit
den 100 aufeinanderfolgenden Nummern einer bestimmten Hunderter-Serie und die zehn
Nutzen einer Zehnergruppe jedes Bogens mit Nummern aufeinanderfolgender Hunderter-Serien
bei gleichen Einerund Zehner-Ziffern numeriert werden, dass die Nutzen auf allen nachfolgenden
Sequenzen von je 100 Bogen mit Nummern aufeinanderfolgender Tausender-Serien bei jeweils
gleichen Einer-, Zehner- und Hunderter-Ziffern für die an den gleichen Wertscheinpositionen
liegenden Nutzen numeriert werden, so dass die zu ein und derselben Zehnergruppe gehörenden
Nutzen einer Sequenz von 100 Bogen die komplette Nummernsequenz einer bestimmten Tausender-Serie
und die zur derselben Zehnergruppe gehörenden Nutzen der folgenden Sequenz von 100
Bogen die komplette Nummernsequenz der folgenden Tausender-Serie erhalten, und dass
die zu verschiedenen Zehnergruppen gehörenden Nutzen derart numeriert werden, dass
sich die Nummern einer Zehnergruppe von den Nummern einer anderen Zehnergruppe um
einen Betrag unterscheiden, der wenigstens gleich W/Z ist, wobei Z die Anzahl der
Zehnergruppen eines Bogens ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Wertscheine des geschlossenen Nummernkreises zu W = 10n gewählt wird, wobei n eine ganze Zahl ab 4,vorzugsweise 5 oder 6, ist und die Nutzenzahl
N vorzugsweise 40, 50 oder 80 beträgt, und dass die zu verschiedenen Zehnergruppen
gehörenden Nutzen eines Bogens derart numeriert werden, dass sich die Nummern einer
Zehnergruppe von den Nummern einer anderen, vorzugsweise der vorangehenden Zehnergruppe,
um einen Betrag unterscheiden, der gleich W/Z ist, derart, dass nach der vollständigen
Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises wieder alle Anfangsnummern auf den
Numerierwerken vorhanden sind, jedoch derart versetzt, dass die Anfangsnummern, die
einer bestimmten Zehner-Gruppe von Nutzen zugeordnet waren, nunmehr auf den der folgenden
Zehner-Gruppe von Nutzen zugeordneten Numerierwerken erscheinen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, mit Wertscheinbogen, welche s Längsreihen mit je
10 Nutzen aufweisen, wobei insbesondere s = 4, 5 oder 8 ist, dadurch gekennzeichnet, dass alle Nutzen ein und derselben Längsreihe eine der erwähnten Zehner-Gruppen bilden,
so dass die 10 x 100 Nutzen derselben Längsreihe einer Sequenz von 100 Bogen nach
der Numerierung eine komplette Tausender-Serie bilden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 mit Wertscheinbogen, welche s Längsreihen mit jeweils
weniger als 10 Nutzen aufweisen, beispielsweise 5 Längsreihen mit je 8 Nutzen, dadurch gekennzeichnet, dass als erste Zehner-Gruppe alle Nutzen der ersten Längsreihe sowie eine entsprechende
Anzahl Nutzen der zweiten Längsreihe, beginnend vom einen Ende dieser Längsreihe,
gewählt werden, dass als zweite Zehner-Gruppe die restlichen Nutzen der zweiten Längsreihe
sowie eine entsprechende Anzahl Nutzen der folgenden Längsreihe gewählt werden, usw.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hunderter-Stelle eines Numerierwerks nur zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ziffern
wechselt, derart, dass nach 99 aufeinanderfolgenden Numerierungen mit der gleichen
Hunderter-Ziffer bei der hundertsten Numerierung diese Ziffer wechselt und bei der
101. Numerierung wieder die ursprüngliche Hunderter-Ziffer auftritt, wobei die beiden
aufeinanderfolgenden Hunderter-Ziffern aller zehn einer Zehner-Gruppe zugeordneten
Numerierwerke sich um jeweils eine Einheit unterscheiden, und dass die Tausender-Ziffernrolle
aller Numerierwerke nach jeweils 100 aufeinanderfolgenden Numerierungen, gemeinsam
mit der benachbarten Hunderter-Ziffernrolle, weitergeschaltet wird.
1. Method of numbering sheets of notes of value, each of which is printed on with N impressions
of notes, so-called note prints, arranged in transverse and longitudinal rows, and
run one after the other through a numbering machine having N numbering units, the
numbering comprising a closed set of numbers with W notes of value, and the number
of sheets amounting to a multiple of 100, characterized in that the number of note prints N is divisible by 10 and on each sheet every 10 neighbouring
note prints form a group of ten, which receive numbers of the same series of a thousand,
in that in each sequence of 100 successive sheets the note prints lying respectively at the
same note position, that is to say in the same transverse row and in the same longitudinal
row, are numbered with the 100 successive numbers of a particular series of a hundred,
and the ten note prints of a group of ten of each sheet are numbered with numbers
of successive series of hundreds with the same units and tens, in that the note prints on all subsequent sequences of 100 sheets each are numbered with
numbers of successive series of thousands with in each case the same units, tens and
hundreds for the note prints lying at the same note positions, so that the note prints
of a sequence of 100 sheets belonging to one and the same group of ten receive the
complete sequence of numbers of a particular series of a thousand and the note prints
of the following sequence of 100 sheets belonging to the same group of ten receive
the complete sequence of numbers of the following series of a thousand, and in that the note prints belonging to various groups of ten are numbered in such a way that
the numbers of one group of ten differ from the numbers of another group of ten by
an amount which is at least equal to W/Z, Z being the number of groups of ten of a
sheet.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the number of notes of value of the closed set of numbers is chosen to be W=10n, n being an integer from 4, preferably 5 or 6, and the number N of note prints preferably
amounting to 40, 50 or 80, and in that the note prints of a sheet belonging to various groups of ten are numbered in such
a way that the numbers of one group of ten differ from the numbers of another, preferably
the preceding, group of ten by an amount which is equal to W/Z, in such a way that
after the complete numbering of a closed set of numbers all the initial numbers are
again available on the numbering units, but offset in such a way that the initial
numbers which were assigned to a particular group of ten note prints now appear on
the numbering units assigned to the following group of ten note prints.
3. Method according to Claim 1 or 2, with sheets of notes of value which have s longitudinal
rows with 10 note prints each, s being in particular 4, 5 or 8, characterized in that all the note prints of one and the same longitudinal row form one of the mentioned
groups of ten, so that the 10 x 100 note prints of the same longitudinal row of a
sequence of 100 sheets form after numbering a complete series of a thousand.
4. Method according to Claim 1 or 2, with sheets of notes of value which have s longitudinal
rows, each of which having less than 10 note prints, for example 5 longitudinal rows,
each with 8 note prints, characterized in that, as the first group of ten, all the note prints of the first longitudinal row and
a corresponding number of note prints of the second longitudinal row, beginning from
one end of this longitudinal row, are chosen, in that, as the second group of ten, the remaining note prints of the second longitudinal
row and a corresponding number of note prints of the following longitudinal row are
chosen, and so on.
5. Method according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the hundreds position of a numbering unit changes only between two successive figures,
in such a way that, after 99 successive numberings with the same hundreds, in the
hundredth numbering this figure is changed, and in the 101st numbering the original
hundreds again occurs, the two successive hundreds of all ten numbering units assigned
to a group of ten differing each by one unit, and that, each time after 100 successive
numberings, the thousands figure roller of all the numbering units is advanced together
with the neighbouring hundreds figure roller.
1. Procédé de numérotation de feuilles de papiers-valeurs, sur chacune desquelles sont
imprimées N impressions, ou empreintes, de papiers-valeurs placées en rangées transversales
et longitudinales, les feuilles traversant l'une après l'autre une machine de numérotation
ayant N numéroteurs, procédé dans lequel la numérotation s'effectue dans un ensemble
fermé de numéros comprenant W papiers-valeurs et dans lequel le nombre de feuilles
est un multiple de 100; caractérisé en ce que le nombre N d'empreintes peut se diviser par 10 et que sur chaque feuille 10 empreintes
voisines forment un groupe de dix recevant des numéros de la même série de mille,
en ce que dans chaque séquence de 100 feuilles consécutives, les empreintes se trouvant à la
même position d'impression, c'est-à-dire dans la même rangée transversale et longitudinale,
sont numérotées avec les 100 numéros consécutifs d'une série déterminée de centaine
et les dix empreintes d'un groupe de dix de chaque feuille sont numérotées avec la
même unité et la même dizaine mais avec des centaines consécutives, en ce que les empreintes se trouvant à la même position d'impression dans toutes les séquences
de 100 feuilles consécutives sont numérotées avec la même unité, la même dizaine et
la même centaine mais avec des milliers consécutifs, de sorte que les empreintes appartenant
à un même groupe de dix d'une séquence de 100 feuilles reçoivent la séquence de numérotation
complète d'une série de mille déterminée et les empreintes du même groupe de dix de
la séquence suivante de 100 feuilles reçoivent la séquence de numérotation complète
de la série de mille suivante, et les empreintes appartenant à différents groupes
de dix sont numérotées de manière à ce que les numéros d'un groupe de dix se différencient
des numéros d'un autre groupe de dix par une valeur au moins égale à W/Z, où Z est
le nombre de groupes de dix sur une feuille.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le nombre de papiers-valeurs de l'ensemble fermé de numéros vaut W = 10n , n étant un nombre entier plus grand que 4, de préférence 5 ou 6, et le nombre d'empreintes
N est de préférence 40, 50 ou 80, en ce que les empreintes appartenant aux différents groupes de dix d'une feuille sont numérotés
de manière à ce que les numéros d'un groupe de dix se différencient de ceux d'un autre
groupe, de préférence du groupe précédent, d'un montant égal à W/Z, de sorte que,
quand la numérotation d'un ensemble fermé de numéros est terminée, les numéros du
début de la numérotation se retrouvent sur les numéroteurs, tout en étant décalés
de manière à ce que les numéros du début de la numérotation qui étaient attribués
à un groupe de dix déterminé apparaissent sur les numéroteurs attribués au groupe
de dix suivant.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, avec des feuilles comportant s rangées longitudinales
ayant chacune 10 empreintes, s valant en particulier 4, 5 ou 8, caractérisé en ce que toutes les empreintes d'une même rangée longitudinale constituent l'un desdits groupes
de dix, de sorte que les 10x100 empreintes de la même rangée longitudinale d'une séquence
de 100 feuilles forment une série complète de mille après numérotation.
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, avec des feuilles comportant s rangées longitudinales
ayant chacune moins de 10 empreintes, par exemple 5 rangées longitudinales avec 8
empreintes chacune, caractérisé en ce que sont choisies comme premier groupe de dix toutes les empreintes de la première rangée
longitudinale et un nombre approprié d'empreintes de la seconde rangée longitudinale
en commençant par une extrémité de cette rangée longitudinale, comme deuxième groupe
de dix le reste des empreintes de la seconde rangée longitudinale et un nombre approprié
d'empreintes de la troisième rangée longitudinale etc.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la position des centaines d'un numéroteur ne change qu'entre deux chiffres consécutifs,
de manière à ce qu'après 99 numérotation consécutives avec le même chiffre de centaines,
le chiffre change à la centième numérotation et à la centunième le chiffre des centaines
précédent revient, les deux chiffres consécutifs des centaines des dix numéroteurs
attribués à un groupe de dix empreintes étant chacun différent d'une unité, et en ce que le rouleau à chiffres des milliers de tous les numéroteurs est changé après 100 numérotations
consécutives, conjointement avec le rouleau à chiffres voisin des centaines.