(19)
(11) EP 0 598 679 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
28.05.2003  Patentblatt  2003/22

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
22.01.1997  Patentblatt  1997/04

(21) Anmeldenummer: 93810726.5

(22) Anmeldetag:  18.10.1993
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B41F 33/00

(54)

Verfahren zum Numerieren von Wertscheinbogen

Method of numbering for security papers

Méthode de numération pour papiers de valeur


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT CH DE FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 22.10.1992 CH 328792

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.05.1994  Patentblatt  1994/21

(73) Patentinhaber: KBA-GIORI S.A.
1002 Lausanne (CH)

(72) Erfinder:
  • S.S.V. Krishna, Rao, c/o Reserve Bank of India
    Worli, Bombay 400 018 (IN)

(74) Vertreter: Jörchel, Dietrich R.A. et al
c/o BUGNION S.A. Conseils en Propriété Industrielle 10, route de Florissant Case postale 375
1211 Genève 12 Champel
1211 Genève 12 Champel (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 167 196
US-A- 1 586 915
US-A- 4 677 910
EP-A- 0 286 317
US-A- 3 939 621
   
     
    Bemerkungen:
    Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind.
     


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Numerieren von Wertscheinbogen, die mit je N Wertscheindrukken, sogenannten Nutzen, in Quer- und Längsreihen angeordnet, bedruckt sind und nacheinander eine Numeriermaschine mit N Numerierwerken durchlaufen, wobei die Numerierung einen geschlossenen Nummernkreis mit W Wertscheinen umfasst und die Anzahl der Bogen ein Vielfaches von 100 beträgt.

    [0002] Die Numerierung von Wertscheinbogen, insbesondere von Banknotendrucke aufweisenden Bogen, ist bekannt und wird im Rahmen der Verarbeitung von Wertscheinbogen zu Wertscheinbündeln mit fortlaufend numerierten Einzelwertscheinen beispielsweise in der DE-PS 25 02 987 und der EP-B-167 196 beschrieben. Danach werden die Bogen nacheinander in einer Numeriermaschine derart numeriert, dass alle Nutzen, welche die gleiche Position auf den Bogen haben, das heisst sich in derselben Querreihe und derselben Längsreihe befinden, fortlaufende Nummern erhalten, wobei sich diese Nummernsequenz durchgehend bis zur Fertigstellung eines sogenannten geschlossenen Nummernkreises erstreckt. Ein derartiger Nummernkreis umfasst im allgemeinen eine Million numerierte Wertscheine einer bestimmten Serie.

    [0003] Für den Fall, dass jeder Wertscheinbogen 40 Nutzen aufweist, sind zur Fertigstellung eines geschlossenen Nummernkreises mit einer Million Nummern 25'000 Bogen erforderlich. Wenn die 40 Nutzen auf einem Bogen zum Beispiel auf vier Längsreihen und zehn Querreihen verteilt sind, also eine matrizenförmige 4x10-Anordnung aufweisen, dann erfolgt beispielsweise die Einstellung aller 40 Numerierwerke zur Numerierung des ersten Bogens so, wie in Figur 1 gezeigt. In dieser Figur sind die 40 Nutzen eines Bogens schematisch lediglich durch die aufzudruckenden Nummern in rechteckigen Feldern dargestellt, die in vier Längsreihen s1 bis s4 und zehn Querreihen r1 bis r10 angeordnet sind. Eine Längsreihe erstreckt sich dabei in der Richtung, in der ein Bogen die Numeriermaschine durchläuft, wie durch den Pfeil angedeutet. Es wird hierbei vorausgesetzt, dass die Numerierung, wie es häufig der Fall ist, in Rückwärtsrichtung erfolgt. Wenn im folgenden von "fortlaufender Numerierung" gesprochen wird, dann kann dies sowohl eine Numerierung in Vorwärtsrichtung als auch in Rückwärtsrichtung bedeuten.

    [0004] Die in der Praxis ausser der Nummer noch vorhandene Bezeichnung der Serie, meistens in Form eines Präfix aus Zahlen und/oder Buchstaben, welche für einen geschlossenen Nummernkreis dieselben sind, ist in den Figuren und bei den folgenden Betrachtungen der Einfachheit halber fortgelassen.

    [0005] Figur 2 zeigt den letzten, also im betrachteten Beispiel den 25'000. Bogen mit der letzten Numerierung innerhalb des geschlossenen Nummernkreises.

    [0006] Nach der bisherigen Praxis, die also in den Figuren 1 und 2 veranschaulicht ist, werden alle Nutzen, die sich an der Stelle s1, r1 befinden, auf den 25'O00 aufeinanderfolgenden Bogen fortlaufend von 025000 bis 000001 numeriert, alle Nutzen, die sich in der Position s2, r1 befinden, von 275000 bis 250001 numeriert, alle Nutzen, die sich in der Position s1, r2 befinden, von 050000 bis 025001 numeriert, usw; für die letzte Position s4, r10 läuft die Numerierung von 000000 bis 975001. Jedes der Numerierwerke zählt also, ausgehend von seiner Anfangsstellung, fortlaufend 25000 Schritte abwärts.

    [0007] Dieses bekannte Numerierungsprinzip hat jedoch verschiedene Nachteile:

    [0008] Ein erster Nachteil ergibt sich aus der erforderlichen Verarbeitung der numerierten Wertscheinbogen zu Wertscheinpaketen. Diese Pakete müssen jeweils zehn Wertscheinbündel mit je 100 fortlaufend numerierten Banknoten enthalten, derart, dass alle 1'000 Banknoten eines Pakets eine korrekte fortlaufende Nummernsequenz einer bestimmten Tausender Serie haben. Diese Verarbeitung erfolgt bisher so, dass hinter der Numeriermaschine Stapel mit jeweils 100 Bogen gebildet und diese Stapel dann in Bündel mit jeweils 100 Wertscheinen zerschnitten werden. Jedes Bündel wird dann mit einer Banderole umgeben, und anschliessend werden jeweils zehn Bündel, die insgesamt 1'000 fortlaufend numerierte Wertscheine haben, zu einem Paket mit 1'000 Wertscheinen zusammengefasst, was eine entsprechende Umsortierung der anfallenden Bündel erfordert. Wenn, wie im Beispiel nach den Figuren 1 und 2, die Anzahl der Nutzen je Bogen 40 beträgt, dann müssen für die anschliessende Verpackung von jeweils zehn Bündeln die zum Beispiel der Position s1, r1 entsprechenden Bündel jedes Hunderter-Stapels zusammengefasst werden, das heisst jeweils zehn Bündel, welche der gleichen Wertscheinposition in zehn aufeinanderfolgenden hunderter Stapeln entsprechen. Wenn die Bündel nach der Banderolierung eines nach dem andern auf eine Transportstrecke gelangen, dann müssen also im betrachteten Beispiel zur Herstellung eines Pakets das erste, das einundvierzigste, das einundachtzigste Bündel usw., dann das zweite, das zweiundvierzigste, das zweiundachzigste Bündel usw. zusammengefasst werden, usw. Dazu ist beispielsweise eine ziemlich komplizierte Vorrichtung erforderlich, wie sie in der DE-PS 25 02 987 beschrieben wird.

    [0009] Um ein Paket mit tausend fortlaufend numerierten Banknoten zu erhalten, muss also mindestens so lange gewartet werden, bis zumindest eintausend aufeinanderfolgende Bogen numeriert, zerschnitten und die anfallenden Bündel banderoliert und sortiert worden sind. Bisher erfordert also der kleinste Bearbeitungszyklus, das heisst die Herstellung eines Pakets mit tausend Banknoten, die vorhergehende Numerierung von wenigstens 1'000 Bogen.

    [0010] Ferner gestaltet sich auch die Kontrolle auf Fehldrucke und insbesondere Fehlnumerierungen und der Ersatz von Fehldrucken durch einwandfreie Wertscheine mit der korrekten Nummer kompliziert, da im

    [0011] Falle eines Fehldrucks immer eine Tausender-Serie betroffen ist.

    [0012] Ein weiterer wesentlicher Nachteil ist folgender:

    [0013] Aus Figur 2 ist ohne weiteres zu entnehmen, dass nach Beendigung der Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises von einer Million Wertscheinen die Numerierwerke Nummernstellungen einnehmen, welche für den Beginn der Numerierung eines neuen Nummernkreises eine völlige Neueinstellung von Hand erfordern, um wieder die korrekten Ausgangsnummern in den korrekten Positionen zu erhalten. Die Numerierarbeiten müssen also nach Fertigstellung eines geschlossenen Nummernkreises von einer Million Banknoten unterbrochen werden, und es müssen in mühsamer Handarbeit 40 Numerierwerke neu eingestellt und auf exakte Positionierung der eingestellten Ziffern überprüft werden, bevor der nächst Zyklus der Numerierung beginnen kann. Erfahrungsgemäss erfordert diese Neueinstellung mehrere Stunden.

    [0014] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Numerierung zu schaffen, bei welchem die kleinstmögliche Anzahl von zu numerierenden Bogen, die zur Herstellung eines Pakets von 1'000 fortlaufend numerierten Banknoten erforderlich ist, gegenüber der bisherigen Anzahl von 1'000 wesentlich verringert und gleichzeitig die Kontrolle der Wertscheindrucke sowie die Entfernung von Fehldrucken und das Einfügen einwandfreier Wertscheine mit korrekter Nummer erleichtert wird.

    [0015] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst

    [0016] Dadurch wird also erreicht, dass bereits 100 fortlaufend numerierte Wertscheinbogen ausreichen, um aus diesen Wertscheinpakete mit jeweils 1'000 Banknoten herzustellen, welche die korrekte Nummernsequenz haben. Dazu genügt es, nach dem Zerschneiden eines Stapels von 100 numerierten Bogen in Wertscheinbündel die jeweils 10 benachbarten bzw. aufeinanderfolgenden Bündel, deren Wertscheine zu einer Zehner-Gruppe gehören, direkt zu einem Tausender-Paket zusammenzufassen. Aus dem folgenden Stapel von 100 Bogen ergibt sich aus derselben Zehner-Gruppe das folgende Paket mit der folgenden Tausender-Serie usw.

    [0017] Wenn der geschlossene Nummernkreis vorzugsweise W = 10n Wertscheine umfasst, wobei n eine ganze Zahl ab vier ist, insbesondere wenn W = 1'000'000 beträgt, dann erlaubt das neue Numerierungsverfahren eine Anfangseinstellung der Numerierwerke derart, dass nach Beendigung der Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises von zum Beispiel 1'000'000 Banknoten die Numerierung des folgenden geschlossenen Nummernkreises sofort, ohne irgendeine Neueinstellung der Numerierwerke, begonnen werden kann, wie sich aus Patentanspruch 2 ergibt. Da somit eine mühsame Neueinstellung der Numerierwerke nach Beendigung jedes geschlossenen Nummernkreises entfällt, wird die Numerierung aufeinanderfolgender geschlossener Nummernkreise und damit die Verarbeitung der Wertscheinbogen zu Wertscheinpaketen wesentlich erleichtert und beschleunigt.

    [0018] Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.

    Die Figuren 1 und 2 veranschaulichen, wie bereits beschrieben, den bekannten Stand der Technik.

    Figuren 3 bis 7 veranschaulichen ein erstes Durchführungsbeispiel nach der Erfindung für die Numerierung von W = 1'000'000 Banknoten, verteilt auf 25'000 Bogen mit 40 Nutzen, die in vier Längsreihen s1 bis s4 und zehn Querreihen r1 bis r10 angeordnet sind, wobei

    Figur 3 die Nummern des ersten Bogens,

    Figur 4 die Nummern des zweiten Bogens,

    Figur 5 die Nummern des hundertsten Bogens,

    Figur 6 die Nummern des hundertundersten Bogens,

    Figur 7 die Nummern des letzten Bogens, das heisst die Nummern des 25'000. Bogens zeigen;

    Figur 8 veranschaulicht die Numerierung nach der Erfindung im Falle von ebenfalls 1'000'000 Nummern auf 25'000 Bogen mit je 40 Nutzen, die jedoch in fünf Längsreihen s1 bis s5 und acht Querreihen r1 bis r8 angeordnet sind, wobei die Nummern des ersten Bogens dargestellt sind;

    Figuren 9 und 10 zeigen den ersten und den letzten numerierten Bogen im Falle eines geschlossenen Nummernkreises mit 90'000 Nummern auf 3'000 Bogen mit je 30 Nutzen in drei Längsreihen und zehn Querreihen,

    Figur 11 veranschaulicht die Nummernsequenz der Hunderter-Serien, die sich für jede Sequenz von 100 Bogen wiederholt, und

    Figur 12 veranschaulicht die Wiedereinstellung der Numerierwerke auf die Anfangsnummern nach Beendigung der Numerierung eines Nummernkreises mit 1'000'000 Nummern.



    [0019] Im Beispiel nach den Figuren 3 bis 7 handelt es sich um die Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises mit W = 1'000'000 Wertscheinen, insbesondere Banknoten, wobei 25'0000 Bogen mit jeweils N = 40 Nutzen vorgesehen sind, die matrizenförmig in vier Längsreihen s1 bis s4 und zehn Querreihen r1 bis r10 angeordnet sind. Es ist vorausgesetzt, dass die Numerierung in Rückwärtsrichtung erfolgt.

    [0020] Die N Numerierwerke sind nach Figur 3 zu Beginn für die erste Numerierung so eingestellt, dass in der ersten Reihe r1 die Nummern 250'000, 500'000, 750'000 und 000000 erscheinen, in der zweiten Reihe r2 die Nummern 249'900, 499'900, 749'900, 999'900, usw. und in der letzten Reihe r10 die Nummern 249'100, 499'100, 749'100 und 999'100. Die Einstellungen bei der zweiten Numerierung, d.h. die auf den zweiten Bogen gedruckten Nummern, sind in Figur 4 angegeben, die Nummern des 100.Bogens erscheinen in Figur 5, die Nummern des 101. Bogens in Figur 6 und die Nummern des letzten Bogens, also des 25'000. Bogens, in Figur 7.

    [0021] Die Numeriermaschine weist in bekannter Weise wenigstens einen Numerierzylinder mit N Nümerierwerken auf, deren Anordnung der Anordnung der Nutzen auf einem Bogen entspricht und welche bei jeder Umdrehung des Numerierzylinders, nach Numerierung eines die Numeriermaschine passierenden Bogens, automatisch weitergeschaltet werden.

    [0022] Das besondere am Numerierverfahren nach der Erfindung besteht in folgendem : Nachdem 100 an der gleichen Wertscheinposition befindliche Nutzen einer Sequenz von 100 aufeinanderfolgenden Bogen mit einer bestimmten Hunderter-Serie numeriert worden sind, erhalten die folgenden 100 Nutzen an derselben Wertscheinposition der folgenden Bogensequenz wieder dieselben 100 Nummern. Was sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Sequenzen von je 100 Bogen ändert, ist die Tausender-Serie. So werden beispielsweise die Nutzen an der Wertscheinposition r2, s2 der ersten Bogensequenz abwärts von 499'900 bis 499'801 numeriert (Figuren 3 und 5), während die entsprechenden Nutzen der folgenden Bogensequenz die Nummern von 498'900 (Figur 6) bis 498'801 erhalten.

    [0023] Wenn mit üblichen Numerierwerken gearbeitet werden soll, die eine der Stellenzahl der anzubringenden Nummer entsprechende Zahl von Ziffernrollen mit je zehn Ziffern haben, dann müssen die Numerierwerke zwei Modifizierungen erhalten:

    [0024] Die Hunderter-Ziffernrollen müssen mit jeweils neun gleichen Ziffern und einer dieser Ziffer nachfolgenden Ziffer versehen werden, so dass also im Falle der Wertscheinposition r2, s2 der ersten Bogensequenz diese Hunderter-Ziffernrolle zu Beginn eine 9, dann neun und neunzigmal eine 8 druckt, dann, bei der Numerierung des ersten Bogens der folgenden Bogensequenz, wieder eine 9 (Figur 6), anschliessend wieder neun und neunzigmal eine 8 druckt, usw.

    [0025] Die beiden Ziffern der Hunderter-Ziffernrollen derjenigen zehn Numerierwerke, welche eine Zehnergruppe von Nutzen zugeordnet sind, unterscheiden sich, wie die Figuren zeigen, um jeweils eine Einheit. Auf diese Weise wird erreicht, dass die zehn Nutzen einer Zehnergruppe jedes Bogens Nummern haben, die sich um jeweils 100 Einheiten unterscheiden. Figur 11 veranschaulicht diesen Sachverhalt.

    [0026] Die zweite Modifizierung der Numerierwerke besteht darin, dass die Tausender-Ziffernrollen derart mit den Hunderter-Ziffernrollen gekuppelt sind, dass jede Tausender-Ziffernrolle bereis nach jeweils 100 aufeinanderfolgenden Numerierungen um eine Ziffer weiterschaltet. Im betrachteten Beispiel der Wertscheinposition r2, s2 erfolgt also nach der 100. Numerierung die Weiterschaltung in der Tausenderstelle von der Ziffer 9 (Figur 5) zur Ziffer 8 (Figur 6).

    [0027] Im betrachteten Beispiel hat ein Bogen vier Zehnergruppen von Nutzen, wobei jede der Längsreihen s1 bis s4 je eine Zehnergruppe bildet.

    [0028] Wenn W = 10n, wobei n eine ganze Zahl ab 4 ist, dann lässt sich das Numerierverfahren ohne weiteres so durchführen, dass nach vollständiger Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises alle Numerierwerke wieder so eingestellt sind, dass sofort die Numerierung des folgenden geschlossenen Nummernkreises begonnen werden kann, ohne dass es erforderlich wäre, die Numerierwerke von Hand neu auf die korrekten Anfangsnummern einzustellen. Dieser Sachverhalt wird durch das betrachtete Beispiel, bei welchem W = 1'000'000 und N = 40 beträgt, veranschaulicht.

    [0029] Wie die Figuren zeigen, ist die Anordnung so getroffen, dass sich die Nummern einander entsprechender Wertscheinpositionen verschiedener Zehnergruppen eines Bogens um einen Betrag unterscheiden, der gleich W/Z ist, wobei Z die Anzahl der Zehnergruppen eines Bogens ist und im betrachteten Beispiel vier beträgt. Da natürlich W das Produkt aus Anzahl der Bogen und der Nutzenzahl N ist, beträgt die Anzahl der Bogen im betrachteten Falle 25'000. Durch die beschriebene Anordnung der Nummern ist die Zahlenfolge, welche eine bestimmte Zehnergruppe aller 25'000 Bogen erhält, die Fortsetzung der entsprechenden Zahlenfolge der vorangehenden Zehnergruppe aller 25'000 Bogen. Das heisst also beispielsweise, dass sich die Nummer 250'001 der Position r10, s2 der zweiten Zehnergruppe des zuletzt numerierten Bogens (Figur 7) an die Nummer 250'000 der Position r1, s1 des zuerst numerierten Bogens (Figur 3) anschliesst, usw.

    [0030] Wenn nun die Numerierwerke nach Numerierung des zuletzt numerierten Bogens, also des 25'000. Bogens (Figur 7), vor Beginn der Numerierung des folgenden geschlossenen Nummernkreises einmal weitergeschaltet werden, dann treten automatisch wieder alle Anfangsnummern auf, jedoch um eine Zehnergruppe versetzt (Figur 12). So schaltet beispielsweise die Nummer 750'901 an der Position r1, s4 der vierten Zehnergruppe (Figur 7) gemäss dem früher beschriebenen Verfahren auf die Nummer 750'000, was nach Figur 3 die Anfangszahl an der Position r1, s3 der dritten Zehnergruppe ist; entsprechend schaltet die Nummer 750'001 an der Position r10, s4 der letzten Zehnergruppe auf die Nummer 749'100 an der Position r10, s3 der dritten Zehnergruppe, die Nummer 500'901 an der Position r1, s3 der dritten Zehnergruppe (Figur 7) auf die Nummer 500'000 der Position r1, s2 der zweiten Zehnergruppe (Figur 3) usw. Das bedeutet, dass zur Numerierung aufeinanderfolgender geschlossener Nummernkreise zu Beginn eines neuen Nummernkreises keine Neueinstellung der Numerierwerke erforderlich ist, was eine grosse Zeit- und Arbeitsersparnis bedeutet. Figur 12 veranschaulicht diesen Sachverhalt für fünf aufeinanderfolgende Nummernkreise mit je W = 1'000'000, wobei die verschiedenen Nummernkreise durch die Präfixe A bis E unterschieden sind. Für E ist die Einstellung der Numerierwerke wieder gleich der ursprünglichen Einstellung für A.

    [0031] Aufgrund des beschriebenen Numerierungsverfahrens werden die numerierten Bogen auf einfache Weise folgendermassen zu Wertscheinpaketen mit je 1'000 fortlaufend numerierten Wertscheinen verarbeitet:

    [0032] Nach dem Verlassen der Numeriermaschine werden in bekannter Weise jeweils 100 aufeinanderfolgende Bogen gestapelt und in Bündel von je 100 Einzelwertscheinen zerschnitten, woraufhin die Bündel banderoliert werden. Alle zehn Bündel, die zur selben Zehnergruppe, das heisst zur selben Längsreihe desselben Hunderter-Stapels gehören, sind jeweils mit aufeinanderfolgenden Hunderter-Serien numeriert und enthalten daher die komplette Nummernsequenz einer Tausender-Serie. So verläuft die Numerierung des der Wertscheinposition r1, s1 der ersten Zehnergruppe entsprechenden Bündels von 250'000 bis 249'901, die des folgenden Bündels an der Position r2, S1 von 249'900 bis 249'801 usw. und die des letzten Bündels an der Position r10, s1 von 249'100 bis 249'001. Zur Herstellung eines Tausender-Pakets genügt es also, alle zehn Bündel, die zur selben Zehnergruppe bzw. im betrachteten Falle zur selben Längsreihe gehören und auf einer Transportstrecke nacheinander transportiert werden, zu einem Tausender-Paket zusammenzufassen, derart, dass der oberste Wertschein die Nummer 250'000 und der unterste Wertschein die Nummer 249'001 hat. Anschliessend wird in gleicher Weise mit den zehn, zur selben Längsreihe s1 gehörenden Bündeln, die aus der nachfolgenden Sequenz von 100 Bogen stammen, das nächste Tausender-Paket gebildet, welches die Nummern von 249'000 bis 248'001 enthält, usw. Insgesamt ergeben sich auf diese Weise nach Beendigung der Numerierung aus der ersten Zehnergruppe, das heisst im betrachteten Beispiel aus der Längsreihe s1 aller 25'000 Bogen 250 Tausender-Pakete mit fortlaufender Nummernsequenz von 250'000 bis 000,001.

    [0033] Parallel dazu können gleichzeitig die nach dem Zerschneiden der Bogen anfallenden Hunderter-Bündel der zweiten Zehnergruppe, das heisst im betrachteten Beispiel der Längsreihe s2, verarbeitet werden, wobei sich ein aus den ersten zehn Bündeln bestehendes erstes Tausender-Paket mit den Nummern von 500'000 bis 499'001 ergibt, gefolgt von 249 weiteren Tausender-Paketen mit fortlaufender Numerierung. Diese parallel zu den ersten 250 Tausender-Paketen gebildeten Tausender-Pakete, welche der zweiten Zehner-Gruppe entsprechen, enthalten die Nummern 500'000 bis 250'001. Entsprechend werden im Parallelbetrieb die dritte und die vierte Zehnergruppe, das heisst die Längsreihen s3 und s4, zu Tausender-Paketen verarbeitet.

    [0034] lm Gegensatz zum bisher Bekannten lässt sich also aufgrund des neuen Numerierungsverfahrens die Verarbeitung der geschnittenen Bündel zu Tausender-Paketen jeweils schon nach der Numerierung von nur 100 Bogen durchführen. Ferner können die zu verschiedenen Zehnergruppen gehörenden Wertscheine in parallelen Arbeitsgängen verarbeitet werden, ohne dass gewartet werden müsste, bis alle Bogen, die einen geschlossenen Nummernkreis darstellen, numeriert worden sind.

    [0035] Das Beispiel nach Figur 8 betrifft ebenfalls einen geschlossenen Nummernkreis von 1'000'000 Nummern mit 40 Nutzen je Bogen und entsprechend 25'000 Bogen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Nutzen in fünf Längsreihen s1 bis s5 und acht Querreihen r1 bis r8 angeordnet sind, wobei die acht Nutzen der ersten Längsreihe s1 und die beiden ersten Nutzen der zweiten Längsreihe s2 an den Positionen r1, s2 und r2, s2 die erste Zehnergruppe, die folgenden sechs Nutzen der zweiten Längsreihe und die vier ersten Nutzen der dritten Längsreihe s3 an den Positionen r1, s3 bis r4, s3 die zweite Zehnergruppe bilden usw. Ansonsten erfolgt die Numerierung in genau derselben Weise, wie für das Beispiel nach den Figuren 3 bis 7 beschrieben. Lediglich bei der Weiterverarbeitung der geschnittenen Bündel muss bei deren Zusammenfassung zu Tausender-Paketen die Anordnung der Nutzen auf einem Bogen berücksichtigt werden.

    [0036] Bei der Verarbeitung von Banknoten werden in den meisten Fällen geschlossene Nummernkreise mit W = 1'000'000 und Nutzenzahlen je Bogen von 40, 50 oder 80 gewählt; bei 40 Bogen kann die Nutzenanordnung, wie vorstehend beschrieben, entweder 4 x 10 oder 8 x 5 betragen, bei 50 Nutzen natürlich 5 x 10 und bei 80 Nutzen 8 x 10 oder gegebenenfalls 4 x 20. Die vorstehend angegebenen Daten sind also die bevorzugten Ausführungsbeispiele nach der Erfindung.

    [0037] Um die Vorteile des beschriebenen Numerierungsverfahrens voll auszunutzen, werden hierbei Nutzenzahlen von 30, 60 und 70 nicht gewählt, weil sich damit eine Million Nummern nicht zu gleichen Teilen auf alle Zehnergruppen verteilen lassen. Es muss vielmehr bei der Auswahl der Daten die Bedingung erfüllt werden, dass sich bei der Division W/Z (Z = Anzahl der Zehnergruppen je Bogen) ein Vielfaches von Hundert ergibt. Das gilt natürlich auch, wenn W nur 100'000 oder 10'000 beträgt. Im Falle von W = 10'000 kann also die Nutzenzahl 20 oder 50 betragen.

    [0038] Die vorstehend erläuterten, einschränkende Bedingung garantiert also, dass nach der vollständigen Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises alle Numerierwerke der Numeriermaschine automatisch wieder alle Anfangsnummern für die Numerierung des folgenden Nummernkreises einnehmen, wobei diese Anfangsnummern lediglich um eine Zehnergruppe versetzt erscheinen.

    [0039] Die Erfindung betrifft jedoch auch in allgemeiner Weise Ausführungsbeispiele, bei denen diese Bedingung nicht erfüllt ist und bei denen nach der Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises die zu wenigstens einer Zehnergruppe gehörenden zehn Numerierwerke neu eingestellt werden müssen, bevor die Numerierung des folgenden Nummernkreises beginnt.

    [0040] Ein derartiges Beispiel ist in den Figuren 9 und 10 für einen geschlossenen Nummernkreis mit W = 90'000 Wertscheinen und 3'000 Bogen mit je 30 Nutzen, angeordnet in drei Langsreihen und zehn Querreihen, gezeigt. Die drei Längsreihen bilden die drei Zehnergruppen. Die Numerierung beginnt in der ersten Reihe mit den Nummern 30'000, 60'000 und 90'000. Nach der Beschreibung der vorangehenden Beispiele macht man sich leicht klar, dass die Nutzen der ersten Zehnergruppe (das heisst der ersten Längsreihe s1) aller 3'000 Bogen von 30'000 bis 00'001, die Nutzen der zweiten Zehnergruppe (das heisst der zweiten Längsreihe s2) von 60'000 bis 30'001 und schliesslich die Nutzen der dritten Zehnergruppe (das heisst der dritten Langsreihe s3) von 90'000 bis 60'001 numeriert werden. Die folgende Weiterschaltung der Numerierwerke, zu Beginn der Numerierung des folgenden Nummernkreises, führt an der Position r1, s3 von der Nummer 60901 auf die Nummer 60000, was der Ausgangsnummer der Position r1, s2 der zweiten Zehnergruppe entspricht, die Weiterschaltung der Nummer 30'901, also der letzten Nummer an der Position r1, s2 der zweiten Zehnergruppe, führt auf die Nummer 30'000, was der Anfangsnummer der ersten Zehnergruppe entspricht. Dagegen führt die Weiterschaltung der Nummer 00'901, der letzten Nummer an der Position r1, s1, auf die Nummer 00000, so dass dieses Numerierwerk vor Beginn der Numerierung des folgenden Nummernkreises auf die Nummer 90'000 eingestellt werden muss; das gleiche gilt analog für alle Numerierwerke der ersten Zehnergruppe, das heisst der Längsreihe s1.

    [0041] In derartigen Fällen besteht also ebenfalls der Vorteil, dass aus jeweils 100 aufeinander folgenden Bogen Tausender-Pakete mit korrekter Nummernsequenz hergestellt werden können; ferner besteht der Vorteil, dass die Neueinstellung der Numerierwerke zu Beginn der Numerierung eines weiteren geschlossenen Nummernkreises auf die Einstellung von nur zehn, einer bestimmten Zehnergruppe zugeordneten Numerierwerken beschränkt ist, während die übrigen Numerierwerke nicht neu eingestellt zu werden brauchen.

    [0042] Die Besonderheit der neuen Numerierung lässt sich mit anderen Worten auch folgendermassen zusammenfassen : Nachdem alle Numerierwerke auf die Anfangsnummern eingestellt wurden, welche von der Gesamtzahl der Nummern des zu numerierenden Nummernkreises sowie von der Nutzenzahl je Bogen (bzw. die Anzahl der Zehnergruppen je Bogen) abhängen, ergibt sich die jeweils ein Hundert Numerierungen folgende Nummer dadurch, dass im Falle der Abwärtsnumerierung 901 Einheiten subtrahiert und im Falle der Aufwärtsnumerierung 901 Einheiten addiert werden. Bei der Abwärtsnumerierung hat die nach jeweils 100 Numerierungen erscheinende Nummer in den letzten beiden Stellen 01, während bei der Aufwärtsnumerierung diese Nummer natürlich einen runden Hunderter, also 00, in den letzten beiden Stellen, hat.

    [0043] Die Numerierung nach der Erfindung lässt sich auch mit bekannten Numerierwerken durchführen, bei denen wenigstens die Hunderter- und die Tausender-Ziffernrollen unabhängig voneinander elektrisch nach jeder Numerierung schaltbar sind, insbesondere nach einem vorgegebenen Programm. Derartige elektrisch schaltbare Numerierwerke, welche von einem Rechner gesteuert werden können, werden in der EP-B 0 167 196 beschrieben.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Numerieren von Wertscheinbogen, die mit je N Wertscheindrucken, sogenannten Nutzen, in Quer- und Längsreihen angeordnet, bedruckt sind und nacheinander eine Numeriermaschine mit N Numerierwerken durchlaufen, wobei die Numerierung einen geschlossenen Nummernkreis mit W Wertscheinen umfasst und die Anzahl der Bogen ein Vielfaches von 100 beträgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Nutzenzahl N durch 10 teilbar ist und auf jedem Bogen je 10 benachbarte Nutzen eine Zehnergruppe bilden, welche Nummern derselben Tausender-Serie erhalten, dass in jeder Sequenz von 100 aufeinanderfolgenden Bogen die jeweils an der gleichen Wertscheinposition, das heisst in derselben Querreihe und in derselben Längsreihe, liegenden Nutzen mit den 100 aufeinanderfolgenden Nummern einer bestimmten Hunderter-Serie und die zehn Nutzen einer Zehnergruppe jedes Bogens mit Nummern aufeinanderfolgender Hunderter-Serien bei gleichen Einerund Zehner-Ziffern numeriert werden, dass die Nutzen auf allen nachfolgenden Sequenzen von je 100 Bogen mit Nummern aufeinanderfolgender Tausender-Serien bei jeweils gleichen Einer-, Zehner- und Hunderter-Ziffern für die an den gleichen Wertscheinpositionen liegenden Nutzen numeriert werden, so dass die zu ein und derselben Zehnergruppe gehörenden Nutzen einer Sequenz von 100 Bogen die komplette Nummernsequenz einer bestimmten Tausender-Serie und die zur derselben Zehnergruppe gehörenden Nutzen der folgenden Sequenz von 100 Bogen die komplette Nummernsequenz der folgenden Tausender-Serie erhalten, und dass die zu verschiedenen Zehnergruppen gehörenden Nutzen derart numeriert werden, dass sich die Nummern einer Zehnergruppe von den Nummern einer anderen Zehnergruppe um einen Betrag unterscheiden, der wenigstens gleich W/Z ist, wobei Z die Anzahl der Zehnergruppen eines Bogens ist.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Wertscheine des geschlossenen Nummernkreises zu W = 10n gewählt wird, wobei n eine ganze Zahl ab 4,vorzugsweise 5 oder 6, ist und die Nutzenzahl N vorzugsweise 40, 50 oder 80 beträgt, und dass die zu verschiedenen Zehnergruppen gehörenden Nutzen eines Bogens derart numeriert werden, dass sich die Nummern einer Zehnergruppe von den Nummern einer anderen, vorzugsweise der vorangehenden Zehnergruppe, um einen Betrag unterscheiden, der gleich W/Z ist, derart, dass nach der vollständigen Numerierung eines geschlossenen Nummernkreises wieder alle Anfangsnummern auf den Numerierwerken vorhanden sind, jedoch derart versetzt, dass die Anfangsnummern, die einer bestimmten Zehner-Gruppe von Nutzen zugeordnet waren, nunmehr auf den der folgenden Zehner-Gruppe von Nutzen zugeordneten Numerierwerken erscheinen.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, mit Wertscheinbogen, welche s Längsreihen mit je 10 Nutzen aufweisen, wobei insbesondere s = 4, 5 oder 8 ist, dadurch gekennzeichnet, dass alle Nutzen ein und derselben Längsreihe eine der erwähnten Zehner-Gruppen bilden, so dass die 10 x 100 Nutzen derselben Längsreihe einer Sequenz von 100 Bogen nach der Numerierung eine komplette Tausender-Serie bilden.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 mit Wertscheinbogen, welche s Längsreihen mit jeweils weniger als 10 Nutzen aufweisen, beispielsweise 5 Längsreihen mit je 8 Nutzen, dadurch gekennzeichnet, dass als erste Zehner-Gruppe alle Nutzen der ersten Längsreihe sowie eine entsprechende Anzahl Nutzen der zweiten Längsreihe, beginnend vom einen Ende dieser Längsreihe, gewählt werden, dass als zweite Zehner-Gruppe die restlichen Nutzen der zweiten Längsreihe sowie eine entsprechende Anzahl Nutzen der folgenden Längsreihe gewählt werden, usw.
     
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hunderter-Stelle eines Numerierwerks nur zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ziffern wechselt, derart, dass nach 99 aufeinanderfolgenden Numerierungen mit der gleichen Hunderter-Ziffer bei der hundertsten Numerierung diese Ziffer wechselt und bei der 101. Numerierung wieder die ursprüngliche Hunderter-Ziffer auftritt, wobei die beiden aufeinanderfolgenden Hunderter-Ziffern aller zehn einer Zehner-Gruppe zugeordneten Numerierwerke sich um jeweils eine Einheit unterscheiden, und dass die Tausender-Ziffernrolle aller Numerierwerke nach jeweils 100 aufeinanderfolgenden Numerierungen, gemeinsam mit der benachbarten Hunderter-Ziffernrolle, weitergeschaltet wird.
     


    Claims

    1. Method of numbering sheets of notes of value, each of which is printed on with N impressions of notes, so-called note prints, arranged in transverse and longitudinal rows, and run one after the other through a numbering machine having N numbering units, the numbering comprising a closed set of numbers with W notes of value, and the number of sheets amounting to a multiple of 100, characterized in that the number of note prints N is divisible by 10 and on each sheet every 10 neighbouring note prints form a group of ten, which receive numbers of the same series of a thousand, in that in each sequence of 100 successive sheets the note prints lying respectively at the same note position, that is to say in the same transverse row and in the same longitudinal row, are numbered with the 100 successive numbers of a particular series of a hundred, and the ten note prints of a group of ten of each sheet are numbered with numbers of successive series of hundreds with the same units and tens, in that the note prints on all subsequent sequences of 100 sheets each are numbered with numbers of successive series of thousands with in each case the same units, tens and hundreds for the note prints lying at the same note positions, so that the note prints of a sequence of 100 sheets belonging to one and the same group of ten receive the complete sequence of numbers of a particular series of a thousand and the note prints of the following sequence of 100 sheets belonging to the same group of ten receive the complete sequence of numbers of the following series of a thousand, and in that the note prints belonging to various groups of ten are numbered in such a way that the numbers of one group of ten differ from the numbers of another group of ten by an amount which is at least equal to W/Z, Z being the number of groups of ten of a sheet.
     
    2. Method according to Claim 1, characterized in that the number of notes of value of the closed set of numbers is chosen to be W=10n, n being an integer from 4, preferably 5 or 6, and the number N of note prints preferably amounting to 40, 50 or 80, and in that the note prints of a sheet belonging to various groups of ten are numbered in such a way that the numbers of one group of ten differ from the numbers of another, preferably the preceding, group of ten by an amount which is equal to W/Z, in such a way that after the complete numbering of a closed set of numbers all the initial numbers are again available on the numbering units, but offset in such a way that the initial numbers which were assigned to a particular group of ten note prints now appear on the numbering units assigned to the following group of ten note prints.
     
    3. Method according to Claim 1 or 2, with sheets of notes of value which have s longitudinal rows with 10 note prints each, s being in particular 4, 5 or 8, characterized in that all the note prints of one and the same longitudinal row form one of the mentioned groups of ten, so that the 10 x 100 note prints of the same longitudinal row of a sequence of 100 sheets form after numbering a complete series of a thousand.
     
    4. Method according to Claim 1 or 2, with sheets of notes of value which have s longitudinal rows, each of which having less than 10 note prints, for example 5 longitudinal rows, each with 8 note prints, characterized in that, as the first group of ten, all the note prints of the first longitudinal row and a corresponding number of note prints of the second longitudinal row, beginning from one end of this longitudinal row, are chosen, in that, as the second group of ten, the remaining note prints of the second longitudinal row and a corresponding number of note prints of the following longitudinal row are chosen, and so on.
     
    5. Method according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the hundreds position of a numbering unit changes only between two successive figures, in such a way that, after 99 successive numberings with the same hundreds, in the hundredth numbering this figure is changed, and in the 101st numbering the original hundreds again occurs, the two successive hundreds of all ten numbering units assigned to a group of ten differing each by one unit, and that, each time after 100 successive numberings, the thousands figure roller of all the numbering units is advanced together with the neighbouring hundreds figure roller.
     


    Revendications

    1. Procédé de numérotation de feuilles de papiers-valeurs, sur chacune desquelles sont imprimées N impressions, ou empreintes, de papiers-valeurs placées en rangées transversales et longitudinales, les feuilles traversant l'une après l'autre une machine de numérotation ayant N numéroteurs, procédé dans lequel la numérotation s'effectue dans un ensemble fermé de numéros comprenant W papiers-valeurs et dans lequel le nombre de feuilles est un multiple de 100; caractérisé en ce que le nombre N d'empreintes peut se diviser par 10 et que sur chaque feuille 10 empreintes voisines forment un groupe de dix recevant des numéros de la même série de mille, en ce que dans chaque séquence de 100 feuilles consécutives, les empreintes se trouvant à la même position d'impression, c'est-à-dire dans la même rangée transversale et longitudinale, sont numérotées avec les 100 numéros consécutifs d'une série déterminée de centaine et les dix empreintes d'un groupe de dix de chaque feuille sont numérotées avec la même unité et la même dizaine mais avec des centaines consécutives, en ce que les empreintes se trouvant à la même position d'impression dans toutes les séquences de 100 feuilles consécutives sont numérotées avec la même unité, la même dizaine et la même centaine mais avec des milliers consécutifs, de sorte que les empreintes appartenant à un même groupe de dix d'une séquence de 100 feuilles reçoivent la séquence de numérotation complète d'une série de mille déterminée et les empreintes du même groupe de dix de la séquence suivante de 100 feuilles reçoivent la séquence de numérotation complète de la série de mille suivante, et les empreintes appartenant à différents groupes de dix sont numérotées de manière à ce que les numéros d'un groupe de dix se différencient des numéros d'un autre groupe de dix par une valeur au moins égale à W/Z, où Z est le nombre de groupes de dix sur une feuille.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le nombre de papiers-valeurs de l'ensemble fermé de numéros vaut W = 10n , n étant un nombre entier plus grand que 4, de préférence 5 ou 6, et le nombre d'empreintes N est de préférence 40, 50 ou 80, en ce que les empreintes appartenant aux différents groupes de dix d'une feuille sont numérotés de manière à ce que les numéros d'un groupe de dix se différencient de ceux d'un autre groupe, de préférence du groupe précédent, d'un montant égal à W/Z, de sorte que, quand la numérotation d'un ensemble fermé de numéros est terminée, les numéros du début de la numérotation se retrouvent sur les numéroteurs, tout en étant décalés de manière à ce que les numéros du début de la numérotation qui étaient attribués à un groupe de dix déterminé apparaissent sur les numéroteurs attribués au groupe de dix suivant.
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, avec des feuilles comportant s rangées longitudinales ayant chacune 10 empreintes, s valant en particulier 4, 5 ou 8, caractérisé en ce que toutes les empreintes d'une même rangée longitudinale constituent l'un desdits groupes de dix, de sorte que les 10x100 empreintes de la même rangée longitudinale d'une séquence de 100 feuilles forment une série complète de mille après numérotation.
     
    4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, avec des feuilles comportant s rangées longitudinales ayant chacune moins de 10 empreintes, par exemple 5 rangées longitudinales avec 8 empreintes chacune, caractérisé en ce que sont choisies comme premier groupe de dix toutes les empreintes de la première rangée longitudinale et un nombre approprié d'empreintes de la seconde rangée longitudinale en commençant par une extrémité de cette rangée longitudinale, comme deuxième groupe de dix le reste des empreintes de la seconde rangée longitudinale et un nombre approprié d'empreintes de la troisième rangée longitudinale etc.
     
    5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la position des centaines d'un numéroteur ne change qu'entre deux chiffres consécutifs, de manière à ce qu'après 99 numérotation consécutives avec le même chiffre de centaines, le chiffre change à la centième numérotation et à la centunième le chiffre des centaines précédent revient, les deux chiffres consécutifs des centaines des dix numéroteurs attribués à un groupe de dix empreintes étant chacun différent d'une unité, et en ce que le rouleau à chiffres des milliers de tous les numéroteurs est changé après 100 numérotations consécutives, conjointement avec le rouleau à chiffres voisin des centaines.
     




    Zeichnung