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EP 0 598 927 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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01.06.1994 Patentblatt 1994/22 |
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Anmeldetag: 29.10.1992 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E05C 9/04 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IT |
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Anmelder: W. HAUTAU GMBH |
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D-31689 Helpsen (DE) |
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Erfinder: |
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- Lahmann, Ernst
W-3061 Meerbeck (DE)
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Vertreter: Fricke, Joachim, Dr. et al |
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Leonhard - Olgemöller - Fricke
Patentanwälte
Josephspitalstrasse 7 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86 (2) EPÜ. |
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Betätigungsgetriebe für Beschläge an Fenstern, Türen oder dergleichen |
(57) Es ist ein Betätigungsgetriebe für Beschläge an Fenstern, Türen oder dgl. vorgesehen,
bei dem über ein um eine Achse drehbares Handbetätigungselement zwei in einer Ebene
liegende flache Getriebestangen gegenläufig und synchron verstellt werden können.
Die wirksame Länge des Mitnehmerarmes, der mit dem Handbetätigungselement gekuppelt
ist, ist größer als die Tiefe einer Falznut, in die das Getriebegehäuse eingesetzt
ist, und in der die Getriebestangen unter einer Abdeckschiene gleiten. Über die große
Armlänge wird ein großer Verstellweg für die Getriebestangen bei begrenzter Drehbewegung
des Handbetätigungselementes erreicht in Verbindung mit der Möglichkeit, den Mitnehmerarm
in den Endstellungen jeweils in eine das Getriebe sperrende Totpunktlage gegenüber
dem Getriebe zu bringen.
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Betätigungsgetriebe für Beschläge an Fenstern, Türen oder
dgl. mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Solche Getriebe sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und so ausgebildet,
daß beim Drehen des Handbetätigungselementes die beiden Getriebestangen gleichzeitig
und damit synchron in entgegengesetzten Richtungen oder gegenläufig verschoben werden.
Die Getriebestangen übertragen diese Bewegung zu gleichen oder unterschiedlichen Zwecken
an verschiedene Bereiche des betreffenden Rahmens. (Vgl. die EU-OS'n 338 621 bzw.
501 803).
[0003] Die Betätigungsgetriebe werden verdeckt in eine zumeist genormte umlaufende Falznut
des betreffenden Rahmens eingesetzt, und zwar so, daß das Betätigungsgetriebe in eine
besondere Ausnehmung am Grunde der Nut eingeschoben wird, so daß die Getriebestangen
in der Nut liegen, welche durch eine Abdeckschiene zum Falz hin abgedeckt ist. Die
Deckschiene ist fest mit dem Rahmenteil verbunden. Bei den hier interessierenden bekannten
Betätigungsgetrieben greift das Mitnehmerelement, das drehmäßig mit dem Handbetätigungselement
verbunden ist, in eine der beiden Getriebestangen direkt ein um diese zu verschieben,
wobei die Bewegung dieser Stange über ein ritzelförmiges Kupplungselement auf die
andere Getriebestange übertragen wird. Bei den hier interessierenden bekannten Betätigungsgetrieben
ist die Drehachse des ritzelförmigen Kupplungselementes senkrecht zur Ebene der Abdeckschiene
oder senkrecht zur Drehachse des Handbetätigungselementes orientiert. Die Ritzelzahne
weisen also zu den Seiten der Falznut. Das Mitnehmerelement ist dabei zahnradähnlich
mit mehreren auf einem Teilkreis um die Drehachse angeordneten Mitnehmerzähnen ausgebildet
und steht mit einem Zahnstangenabschnitt der einen Getriebestange in direktem Eingriff,
welcher Zahnstangenabschnitt in unmittelbarer Nähe der Drehachse des Handbetätigungselementes
und tangential zu dem Teilkreis des Mitnehmerzahnrades verläuft. In beiden Fällen
ist der zur Übertragung der Verschiebebewegung am Mitnehmerelement zur Verfügung stehende
Kraftarm vergleichsweise gering und entspricht nur einem Bruchteil der genormten Tiefe
der Falznut. Dies bedeutet einerseits einen relativ hohen Kraftaufwand und andererseits
ein ungünstiges Verhältnis zwischen Drehwinkel des Handbetätigungselementes und dem
zugehörigen linearen Verstellweg der Getriebestangen. Wenn die genormte Breite der
Falznut eingehalten werden soll, kann auch das ritzelförmige Kupplungselement nur
relativ klein und damit schwach ausgebildet werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Betätigungsgetriebe mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1 so weiterzubilden, daß ein günstiges Verhältnis zwischen
Drehwinkel des Handbetätigungselementes und dem entsprechenden Verschiebeweg der Getriebestangen
bei günstigen Kraftverhältnissen erreicht wird, ohne daß eine gegenüber den genormten
Abmessungen abweichende Falznut in die Rahmenteile eingearbeitet werden muß.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Lehre des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Die Erfindung ermöglicht es für die Verschiebung der Getriebestangen praktisch den
vollen Abstand zwischen der Drehachse des Handbetätigungselementes und der Außenfläche
der Abdeckschiene für die wirksame Länge des Kraftarmes am Mitnehmerelement auszuschöpfen.
Dadurch ergibt sich eine günstige Ausnutzung der über das Handbetätigungselement aufgebrachten
Verstellkraft. Ferner braucht man für das Mitnehmerelement nicht mehr eine zahnradartige
Ausbildung mit mehreren Mitnehmerzähnen, um einen ausreichenden Verschiebewg zu erzielen.
Es genügt vielmehr ein einziger kurbelarmartiger Mitnehmer. Dies bedeutet, daß das
Gehäuse des Betätigungsgetriebes auf der von der Abdeckschiene abgewandten Seite der
Drehachse kürzer oder flacher ausgebildet werden kann, so daß eine geringere Einbautiefe
benötigt wird und das Betätigungsgetriebe auch bei schmalen Rahmenprofilen eingesetzt
werden kann. Es ergibt sich ein außerordentlich günstiges Verhältnis zwischen Drehwinkel
des Mitnehmers und Betätigungselementes und der Länge des Verschiebeweges der Getriebestangen.
Dies Verhältnis ist so günstig, daß ein Teil des Schwenkwinkels des Handbetätigungselementes
dazu ausgenutzt werden kann, um nach Erreichen der Endstellung des Verschiebeweges
das Mitnehmerelement gegenüber den Getriebestangen in eine das Getriebe in den Endstellungen
sperrende Totpunktlage zu verdrehen. Ferner kann das ritzelförmige Kupplungselement
entsprechend kräftig ausgebildet werden, weil einmal für den Durchmesser des Kupplungselementes
ein Großteil der Tiefe der Falznut zur Verfügung steht und die einzelnen Ritzelzähne
eine große Länge aufweisen können.
[0007] Die neue Ausbildung ermöglicht es, das Betätigungsgetriebe mit seinen Außenabmessungen
so auszubilden, daß es in eine genormte Falznut sowohl der Breite nach als auch der
Tiefe nach ohne Veränderungen der Falznut eingesetzt werden kann, mit Ausnahme der
üblichen Vertiefungen zur Aufnahme der Drehachse des Betätigungselementes und der
Gehäuseabschnitte, die zur Festlegung des Betätiogugnsgetriebes im Rahmen dienen.
[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
- Figur 1
- zeigt das Betätigungsgetriebe gemäß der Erfindung in auseinandergezogener perspektivischer
Darstellung.
- Figur 2 und Figur 3
- zeigen das Getriebe jeweils im Längsschnitt in der einen und in der anderen Endstellung
der Getriebestangen.
[0009] Das Betätigugsgetriebe gemäß der Erfindung weist ein zweischaliges Getriebegehäuse
1a, 1b mit einem mittleren Ansatz und einer darin befindlichen Öffnung 2 auf, in die
die seitlichen Lagerzapfen eines kurbelarmartigen Mitnehmerelementes 3 zur drehbaren
Lagerung dieses Elementes eingreifen können. Das Mitnehmerelement weist eine Vierkantbohrung
4 zum Einstecken der Steckachse eines nicht gezeigten Handbetätigungselementen auf,
dessen Drehachse mit 25 bezeichnet ist. Das Handbetätigungselement und der Mitnehmer
sind auf diese Weise zu einer drehbaren Einheit gekuppelt. Das Mitnehmerelement 3
weist im dargestellten Beispiel einen radial vorspringenden Kurbel- oder Mitnehmerarm
5 auf, dessen freies Ende ein abgerundetes Profil aufweist.
[0010] Das Gehäuse wird im Bereich einer nicht dargestellten Falznut des betreffenden Rahmenteils
von der Falzseite her eingesetzt wozu in dem Rahmenteil im Bereich der Falznut eine
Ausnehmung auf geeignete Weise, z.B. mit Hilfe eines Bohrersatzes eingearbeitet wird.
Das Gehäuse ist so ausgebildet, daß sein langgestreckter Teil der Breite und der Höhe
nach der Breite und Tiefe der Falznut entspricht, während der mittlere Ansatz und
die beiden seitlichen Ansätze 30 in die zusätzlich eingearbeitete Ausnehmung eingreifen.
[0011] Die Falznut wird nach außen durch eine übliche Abdeckschiene 6 abgedeckt, wobei die
beiden Gehäusehälften 1a, 1b so ausgebildet sind, daß sie die Abdeckschiene 6 im Bereich
von Randausnehmungen der Abdeckschiene übergreifen, wie dies aus den Figuren 32 und
3 hervorgeht.
[0012] Direkt auf der Unterseite der Abdeckschiene 6 sind als Flachstangen ausgebildete
Getriebestangen 7, 8 angeordnet, die im dargestellten Beispiel geradlinig ausgebildet
sind und in einer gemeinsamen Ebene liegen. In einer Endstellung des Betätigungsgetriebes
(Fig. 2) stoßen die Getriebestangen 7, 8 nahezu aneinander, während sie in der anderen
Endstellung (Fig. 3) mit ihren Enden einen vorbestimmten, dem Stellweg entsprechenden
Abstand aufweisen. Der maximale Stellweg jeder der beiden Stangen entspricht der Hälfte
des aus Figur 3 ersichtlichen Abstandes.
[0013] Wie aus den Figuren 2 und 3 hervorgeht, weist das Mitnehmerelement 3 eine wirksame
Kurbelarmlänge auf, die praktisch dem Abstand zwischen der Drehachse 25 und zumindestens
der Außenfläche der Abdeckschiene 6 entspricht. Dies wird dadurch möglich, daß der
Mitnehmer- oder Kurbelarm 5 des Mitnehmerelementes 3 durch entsprechende Schlitze
oder Ausnehmungen der Getriebeteile hindurchragt und in die Eingriffsausnehmung 19
eines Eingriffselementes 14 eingreift. Dieses Eingriffselement weist einen Basisabschnitt
15 von größeren Abmessungen und schmälere Ansätze 16 auf. Wie aus den Figuren ersichtlich
ist, greifen die Ansätze 16 zur Führung des Eingriffselementes 14 in einen Längsschlitz
18 der Abdeckschiene 6 ein, während der Basisabschnitt 15 auf der Unterseite der Abdeckschiene
6 aufliegt und zugleich frei in ein Fenster 17 der Getriebestange 7 eingreift. In
Längsrichtung versetzt gegenüber dem Fenster 17 weist die Getriebestange 7 auf der
nach innen weisenden Flachseite einen gezahnten Abschnitt 20 auf mit dem in ständigem
Eingriff ein ritzelförmiges Kupplungselement 11 steht, das mit seinen Lagerzapfen
12 in Lagerbohrungen 13 der beiden Gehäusehälften 1a, 1b eingreift. Die Drehachse
26 des Kupplungselementes 11 verläuft parallel zur Drehachse 25 des Handbetätigungselementes.
An der von der Abdeckschiene 6 abgewandten Seite des Gehäuses und damit am Grunde
der Falznut ist ein langgestrecktes profiliertes Getriebeelemente 9 geführt, das einen
Längsschlitz 10 aufweist, durch den in allen Stellungen des Getriebes der Mitnehmerarm
5 greift. Das Querschnittsprofil des Getriebeelementes 9 ist so gewählt, daß es eine
ausreichende Steifigkeit aufweist und zugleich am innenliegenden Bereich des Gehäuses
geführt ist. An einem Ende weist das Getriebeelement 9 einen gezahnten Abschnitt 21
auf, in den das Kupplungselement 11 zur Kupplung des Getriebeelementes 9 mit der Getriebestange
7 eingreift. Im Bereich des anderen Endes weist das Getriebeelement 9 Eingriffsabschnitte
22 auf, die in Randaussparungen 23 der anderen Getriebestange 8 eingreifen, so daß
das Getriebeteil 9 und die Getriebestange 8 eine verschiebliche Einheit bilden.
[0014] Wie aus Figur 2 und 3 ersichtlich ist, sind das Eingriffselement 14 in das Fenster
17 und das Getriebeelement 9 in die Randausnehmungen 23 der Getriebestange 8 lose
eingesetzt. Sie werden in dieser Stellung durch die Führung in dem Getriebegehäuse
bzw. an der Abdeckschiene 6 zuverlässig gehalten.
[0015] Die Figuren 2 und 3 zeigen jeweils die Endstellungen der Getriebestangen 7, 8 und
des Mitnehmerelementes 3. Es ist ersichtlich, daß aufgrund der Ausbildung des Mitnehmerarmes
5 und des Eingriffselementes 14 die Getriebestangen 7 und 8 die in Figur 2 und 3 gezeigte
Endstellung jeweils früher erreichen als das Mitnehmerelement 3 seine Winkelendstellung.
Die zusätzliche Bewegung des Mitnehemrelementes 3 ohne Verschieben der Getriebestange
dient dazu, das Mitnehmerelement gegenüber der profilierten Öffnung 24 des Eingriffselementes
14 in eine Totpunktlage zu bringen, die durch die gestrichelten Linien 27 und 28 wiedergegeben
ist. Diese Linien gehen in den Endstellungen durch die Drehachse 25 des Handbetätigungselementes
und fallen mit der Längsmittellinie des Mitnehmerarmes 5 zusammen und stehen jeweils
senkrecht auf den Öffnungsflächen 24 des Eingriffselementes. Das bedeutet, daß in
diesen Stellungen das Getriebe jeweils gesperrt ist. Zur Entsperrung steht jeweils
ein bestimmter Leerweg für die Drehung des Mitnehmerelementes 3 zur Verfügung, wie
dies aus den Figuren 2 und 3 ohne weiteres ersichtlich ist.
[0016] Das Getriebegehäuse ist auf der der Abdeckschiene 6 abgewandten Seite der Drehachse
25 bei 1b (Fig. 3) abgeflacht oder abgeschnitten, was die Eingriffstiefe des Gehäuses
in die zusätzliche Ausnehmung des Rahmens verringert. Die große Länge des Kurbelarmes
oder Mitnehmerarmes 5 wird dadurch nicht beeinträchtigt.
1. Betätigungsgetriebe für Beschläge an Fenstern, Türen oder dgl. mit einem um eine Drehachse
(25) drehbaren Handbetätigungselement, einem mit dem Handbetätigungselement zum Mitdrehen
gekuppelten Mitnehmerelement (3), zwei in Gegenrichtungen synchron durch das Handbetätigungselement
verschiebbaren, verdeckt in einer Falznut eines Rahmenteils des Fensters oder dgl.
angeordneten Getriebestangen (7,8) und wenigstens einem ritzelförmigen Kupplungselement
(11), welches mit beiden Getriebestangen (7,8) in Eingriff steht, wobei das Mitnehmerelement
(3) antriebsmäßig mit einer der beiden Getriebestangen (7,8) in Eingriff steht und
die Getriebeteile in einem im Bereich der Falznut in eine Ausnehmung des Rahmenteils
einsetzbaren Getriebegehäuse (1a,1b) geführt bzw. gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnehmerelement (3) durch einen Längsschlitz (10) der der Drehachse (25)
zunächstliegenden Getriebestange (8) oder eines mit dieser mitverschiebbaren Getriebegliedes
(9) hindurchgreift und antriebsmäßig mit der direkt unter einer Abdeckschiene (6)
der Falznut angeordneten anderen Getriebestange (7) in Eingriff steht, und daß das
ritzelförmige Kupplungselement (3) gleichachsig (26) zur Drehachse (25) gelagert ist.
2. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Getriebestangen (7,8) in der gleichen Ebene unmittelbar unter der
Abdeckschiene (6) angeordnete Flachstangen sind und ein den Längsschlitz (10) aufweisendes
Getriebeglied (9) einerseits in Eingriff mit dem ritzelförmigen Kupplungselement (11)
und andererseits mit der einen Getriebestange (8) steht.
3. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnehmerelement (3) einen durch den Längsschlitz (10) greifenden Kurbelzapfen
(5) und die direkt unter der Abdeckschiene (6) geführte Getriebestange (7) ein Eingriffselement
(14) mit einer Eingriffsausnehmung (19) für den Kurbelzapfen (5) aufweisen, deren
Eintrittsöffnung (24) zugleich so profiliert ist, daß in den beiden Endstellungen
(27,28) des Betätigungsgetriebes der Kurbelzapfen (5) sich gegenüber dem Profil der
Eintrittsöffnung (24) in einer das Getriebe sperrenden Totpunktlage befindet.
4. Betätigungsgetriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingriffselement (14) einen an der Unterseite der Abdeckschiene (6) anliegenden
breiten Basisabschnitt (15) aufweist und mit diesem in ein entsprechendes Fenster
(17) der Getriebestange (7) eingesetzt ist und mit wenigstens einem von diesem vorspringenden,
in einen Längsschlitz (18) der Abdeckschiene (6) eingreifenden Führungsansatz (16)
versehen ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
Betätigungsgetriebe für Beschläge an Fenstern, Türen oder dgl. mit einem um eine Drehachse
(25) drehbaren Handbetätigungselement, einem mit diesem zum Mitdrehen gekuppelten
Mitnehmerelement (3), zwei in Gegenrichtungen synchron durch das Handbetätigungselement
verschiebbaren, verdeckt im einer genormten Falznut eines Rahmenteils des Fensters
oder dgl. in einer gemeinsamen Ebene an der Unterseite einer die Falznut asbdeckenden
Abdeckschiene (6) angeordneten flachen Getriebestangen (7,8) und wenigstens einem
gleichachsig zur Drehachse (25) gelagerten ritzelförmigen Kupplungsglied (11), welches
mit einer Getriebestange (8) über ein mit dieser mitverschieblichen Getriebeglied
(9) in Eingriff steht, wobei das Mitnehmerelement (3) seinerseits auf eine der beiden
Stangen verschiebend einwirkt und die Getriebeteile in einem im Bereich der Falznut
in eine Ausnehmung des Rahmenteils einsetzbaren Getriebegehäuse (1a,1b) geführt bzw.
gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Mitnehmerglied als Kurbelzapfen (5) mit einer wirksamen Kurbelarmlänge gleich
dem Abstand zwischen der Drehachse (25) und der Oberseite der Abdeckschiene (6) ausgebildet
ist; das mit der einen Getriebestange (8) mitverschiebliche Getriebeglied (9) zwischen
der Drehachse (25) und der Abdeckschiene (6) angeordnet ist und das Getriebeglied
(9), die andere Getriebestange (7) und die Abdeckschiene (6) jeweils einen Längsschlitz
(10 bzw. 17 bzw.18) für den Durchgriff bzw. Eingriff des Kurbelzapfens (5) aufweisen.
Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Längsschlitz (17) der einen Getriebestange (7) ein auch in den Schlitz
(18) der Abdeckschiene (6) eingreifendes Eingriffselement (14) für den Kurbelzapfen
(5) einsetzbar ist, dessen Eingriffsausnehmung (24) zugleich so profiliert ist, daß
in beiden Endstellungen (27,28) des Betätigungsgetriebes der Kurbelzapfen (5) sich
gegenüber dem Profil der Eintrittsöffnung (24) in einer das Getriebe sperrenden Totpunktlage
befindet.
Betätigungsgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingriffselement (14) einen an der Unterseite der Abdeckschiene (6) anliegenden
breiten Basisabschnitt (15) aufweist und mit diesem in das Längsfenster (17) der Getriebestange
(7) eingesetzt ist und mit wenigstens einem von diesem vorspringenden, in den Längsschlitz
(18) der Abdeckschiene (6) eingreifenden Führungsansatz (16) versehen ist.
Betätigungsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebegehäuse (1a,1b) einen der Breite und der Höhe nach den Abmessungen
der genormten Falznut entsprechenden, langgestreckten Teil aufweist, in dem das mit
dem ritzelförmigen Kupplungsglied (11) in Eingriff stehende Getriebeglied (9) geführt
ist.

