[0001] Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung für eine Tür eines Kühl- oder Gefriergerätes
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Eine derartige Dichtungsanordnung ist aus den DE-U-90 06 998 bekannt. Diese Dichtungsanordnung
weist einen mit einer Ausbauchung ausgestatteten Dichtungsfuß auf, welcher in einer
mit einer der Ausbauchung entsprechenden Ausformung ausgestatteten Aufnahmenut an
der Innenverkleidung einer Kühlschranktür eingreift und welcher sich mit seinem geradflächigen
Rücken an einer Wand der Aufnahmenut abstützt. Durch eine derartige Befestigungsmaßnahme
des Dichtungsfusses ist durch die beim Öffnen der Kühlschranktür auftretenden und
auf die Halterung des Dichtungsfusses einwirkenden Kräfte nicht sicher gewährleistet,
daß der Dichtungsfuß beim Öffnungsvorgang nicht zumindest teilweise aus seiner Haltemaßnahme
gezogen wird. Diese Gefahr ist insbesondere dann gegeben, wenn eine großflächige Gefrierschranktür
unmittelbar nach ihrem Schließvorgang wieder geöffnet werden soll, da die in diesem
Fall infolge des im Kühlraum herrschenden Unterdrucks sich ergebenden Kräfte auf die
Magnetdichtung zu den schon vorhandenen Kräften, hervorgerufen durch die Haltemagnete,
addieren.
[0003] Ein weiteres Dichtungsprofil zur Anbringung an einen Deckel einer Gefriertruhe ist
aus der EP-A-0134 384 bekannt. Dieses Dichtungsprofil weist einen Dichtungsfuß mit
einem daran angeordneten widerhakenartigen Fortsatz auf, welcher mit seinem freien
Ende in die Ausbauchung einer Aufnahmenut an der Innenseite des Truhendeckels eingreift.
Der in die Ausbauchung der Aufnahmenut eingreifende widerhakenartige Ansatz stellt
zwar einen gewissen Formschluß zwischen der Aufnahmenut und dem Dichtungsfuß der Dichtung
her, jedoch ist das formschlüssige Zusammenwirken lediglich auf den freikragenden
elastisch ausgebildeten Fortsatz beschränkt, so daß dieser Dichtungsfuß allenfalls
die Halteeigenschaften des aus der DE-U-90 06 998 bekannten Dichtungsfusses ermöglichen
kann.
[0004] Darüberhinaus ist aus der DE-A-35 05 758 eine Kühlschranktür bekannt, die eine Außenverkleidung
und eine dazu im Abstand angeordnete Innenverkleidung aufweist, wodurch ein Zwischenraum
gebildet ist, der mit zur Wärmedämmung dienenden Isolationsmaterial ausgefüllt ist.
Der Übergang von der Außenverkleidung auf die Innenverkleidung ist durch ein am Rand
der Tür umlaufendes Rahmenprofil hergestellt, das mit einer in der Ebene des Innenprofils
liegenden Aufnahmenut ausgestattet ist, welche auf ihrer dem Wärmeisolationsmaterial
gegenüberliegenden Seite eine Hinterschnitte bildende Aufnahmenut aufweist. In diese
Aufnahmenut ist ein symmetrisch ausgestalteter Dichtungsfuß einer ballonartig ausgeführten
Magnetdichtung eingesetzt und verrastet, deren Dichtungskopf mit zum fest anliegenden
Halten der Kühlschranktür am Gehäuse des Kühlschranks mit Magnetleisten ausgestattet
ist und symmetrisch zu der Symmetrieachse des Dichtungsfußes angeordnet ist.
[0005] Durch die symmetrische Anordnung des Dichtungsfußes und des Dichtungskopfes dieser
Magnetdichtung, besteht beim Öffnen der Tür aufgrund der Zugkräfte, die durch die
Anziehungskraft der Magnete im Dichtungskopf auf das Gehäuse entstehen und vom Dichtungskopf
unmittelbar auf den Dichtungsfuß übertragen werden, die Gefahr, daß der Dichtungsfuß
aus der Aufnahmenut herausgezogen wird, dies ist insbesondere dann der Fall, wenn
der Dichtungsfuß in der Aufnahmenut mit nur geringfügig ineinandergreifenden, formschlüssigen
Mitteln gehalten ist. Um dies sicher zu vermeiden, sind einerseits die Verankerung
des Dichtungsfußes in der Aufnahmenut bildenden Hinterschnitte möglichst ausgeprägt
auszuführen, wie dies im Ausführungsbeispiel dieser Schrift angedeutet ist. Andererseits
ist der Dichtungsfuß aus möglichst biegesteifen und hartem Material herzustellen,
insbesondere dann, wenn der Dichtungsfuß, wie im vorliegenden Fall als Hohlprofil
ausgeführt ist. Ein derartiger, mit annähernd vernünftigen Halteeigenschaften in der
Aufnahmenut ausgestatteter Dichtungsfuß weist nicht nur bei seiner Einbringung in
die Aufnahmenut Probleme auf, sondern auch vor allem bei seiner im Fall der beschädigten
Magnetdichtung erforderlich werdenden Demontage, da die Verformungseigenschaften des
Dichtungsfußes aufgrund des zu seiner ausreichenden Halterung herangezogenen steiten
Materials deutlich verschlechtert sind. Zudem ist die Auflösung der Verbindung auch
noch durch die tief ineinandergreifenden, zur formschlüssigen Halterung des Dichtungsfußes
in der Aufnahmenut notwendigen Hinterschnitte zusätzlich erschwert.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Magnetdichtung und eine dafür geeignete
Befestigungsanordnung so zu gestalten, daß ihr zur Befestigung dienender Dichtungsfuß
mit geringem Kraftaufwand in einer Aufnahmenut montierbar und demontierbar ist, aber
im montierten Zustand mit ausreichender Sicherheit bei betriebsbedingten Belastungen
in der Aufnahmenut gehalten ist.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.
[0008] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Dichtungsfußes ist dieser einerseits durch
die Ausbauchung formschlüssig und andererseits durch den Vorsprung kraftschlüssig
in der Aufnahmenut gehalten, wobei der Vorsprung durch seine Abstützung an dem Wandabschnitt
der Aufnahmenut den oberhalb des Maximums der Ausbauchung angeordneten Abschnitt des
Dichtungsfußes konturentreu in die ihm gegenüberliegende Innenkontur der Aufnahmenut
zwingt. Durch die Abstützung wird die auf die Ausbauchung einwirkende Kraft gezielt
am Ort der großen Hinterschneidung eingeleitet, so daß die formschlüssige Verbindung
zwischen Dichtungsfuß und Aufnahmenut bei betriebsbedingten Belastungsfällen stets
sicher erhalten ist. Durch die gezielte Einleitung der Kraft ergibt sich noch der
Vorzug, daß der Dichtungsfuß nicht unnötig verformt wird und die Kraft minimiert sein
kann, wodurch der Dichtungsfuß keine bleibende, seine guten Halteeigenschaften in
der Aufnahmenut deutlich verringernde Verformung erfährt.
[0009] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß der Vorsprung am Dichtungsfuß sich unter
einer geringen Vorspannung am Wandabschnitt der Aufnahmenut abstützt.
[0010] Durch die nur geringe Vorspannung des Dichtungsfußes in der Aufnahmenut ist auch
nach längerer Einsatzdauer eine die Abstützwirkung herabsetzende, bleibende Verformung
vermieden, so daß langfristig eine gleichbleibend gute Abstützwirkung erzielt ist.
[0011] Besonders sicher und fest ist der Dichtungsfuß in der Aufnahmenut gehalten, wenn
nach einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen,
ist, daß der Wandabschnitt bezüglich der Einführöffnung der Aufnahmenut zurückspringt.
[0012] Besonders einfach herzustellen ist ein Dichtungsfuß, wenn nach einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß der Dichtungsfuß
einen asymmetrischen Abschnitt una einen daran anschließenden, voraneilenden symmetrischen
Abschnitt aufweist, durch deren Anschluß aneinander die Ausbauchung und der Vorsprung
gebildet ist.
[0013] Besonders leicht ohne Kraftaufwand montierbar ist der Dichtungsfuß, wenn nach einer
nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist,
daß der symmetrische Abschnitt als Einführkeil zur Montage des Dichtungsfußes der
Aufnahmenut dient.
[0014] Entsprechend einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
ist vorgesehen, daß der Vorsprung am Dichtungsfuß im Bereich der beiden aneinander
anschließenden Abschnitte widerhakenähnlich ausgebildet ist und weitestgehend schneidenartig
an dem zurückspringenden Endabschnitt der Aufnahmenut anliegt.
[0015] Durch die schneidenartige Anlage des Vorsprungs an der Wandung ist sichergestellt,
daß über den Dichtungsfuß kein Luftaustausch mit dem Kühlraum stattfinden kann. In
Verbindung mit den geringen Vorspannkräften, die auf den Vorsprung wirken, ist auch
über eine längere Einsatzdauer der Dichtung eine bleibende Verformung der Schneidenkante
vermieden und somit eine gleichbleibend gute Abdichtwirkung langfristig sichergestellt.
[0016] Besonders definiert wird ein Drehmoment auf dem Dichtungsfuß eingeleitet, wodurch
die Befestigungseigenschaften des Dichtungsfußes in der Aufnahmemut deutlich verbessert
sind, wenn nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
vorgesehen ist, daß der Dichtungsfuß mit dem Dichtungskopf durch eine unterschiedliche
Länge aufweisenden Wandungen verbunden ist, wobei die längere Wandung innerhalb des
seitlichen Versatzes am Dichtungsfuß angeordnet ist, während die kürzere Wandung außerhalb
des seitlichen Versatzes wenigstens mit diesem beaufschlagt, mit dem Dichtungsfuß
verbunden ist.
[0017] Entsprechend einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
ist vorgesehen, daß am Dichtungsfuß bei Ausübung einer Zugkraft auf den Dichtungskopf
eine die Abstützung verstärkende Formänderung erzeugt ist.
[0018] Der Vorteil einer solchen Lösung liegt darin, daß der Dichtungsfuß bei nicht durch
eine Zugkraft belastetem Dichtungskopf nur mit geringer vorspannung in der Aufnahmenut
angeordnet sein kann, da bei Angriff einer Zugkraft auf den Dichtungskopf eine erhöhte
Haltekraft des Dichtungsfußes in der Aufnahmenut bewirkt Wirt. Eine bleibende Verformung
seiner Außenkontur ist daher nahezu ausgeschlossen. Der Dichtungsfuß erfährt aufgrund
seines seitlichen Versatzes zum Dichtungskopf eine Drehbewegung, welche am Dichtungsfuß
eine Formveränderung hervorruft, die eine verstärkte Abstützung des Vorsprunges an
dem Wandabschnitt bewirkt. Durch die verstärkte Abstützung wird die die Ausbauchung
in die Erweiterung der Aufnahmenut drückende Kraft, erzeugt durch den Vorsprung, deutlich
verstärkt, wobei gleichzeitig auch die Reibkraft des Vorsprungs an der Innenkontur
der Aufnahmenut erhöht ist.
[0019] Unter seitlichem Versatz ist der kürzeste Abstand zweier parallel zueinander verlaufenden
und vertikal angeordneten Achsen zu verstehen, die durch den Flächenschwerpunkt des
Dichtungsfußes bzw. des Dichtungskopfes verlaufen. Die Achse durch den Dichtungskopf
zeigt im wesentlichen die Wirkrichtung der betriebsgedingt am Dichtungskopf angreifenden
Kräfte an, während die Achse durch den Dichtungsfuß im wesentlichen die Wirkrichtung
resultierenden der durch die Aufnahmenut am Dichtungsfuß erzeugten Haltekraftkomponenten
angibt.
[0020] Besonders zweckmäßig ist eine Ausbauchung gestaltet, wenn nach einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung vorgesenen ist, daß die Ausbauchung
durch im Querschnitt ungleich Lange, aneinander anschließende Wandabschnitte gebildet
ist, von denen der länger ausgeführte Wandabschnitt eine Seite des Einführkeiles darstellt.
- Fig. 1
- in raumbildlicher Darstellung von vorne einen Haushalts-Gefrierschrank mit einem wärmeisolierenden
Gehäuse, das mit einer Öffnung ausgestattet ist, welche von einer Tür verschließbar
ist, die eine an ihrem Rand umlaufend angeordnete Magnetdichtung aufweist und
- Fig. 2
- ausschnittsweise in Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie II-II, die Tür im geschlossenen
Zustand, mit am Rand der Öffnung der Tür angeordneten und im Nahbereich des Gehäuses
aufliegender Magnetdichtung, in etwa in natürlichem Maßstab.
[0021] Gemäß Figur 1 ist ein als Standgerät ausgeführter Haushalts-Gefrierschrank 10 gezeigt,
der mit einem wärmeisolierenden Gehäuse 11 ausgestattet ist, das eine Metall-Außenverkleidung
12, und einen aus Kunststoff gefertigten Innenbehälter 13 aufweist und das mit einer
Öffnung 14 versehen ist, wobei die Metall-Außenverkleidung 12 bis an den Rand der
Öffnung 14 verläuft. Über die Öffnung 14 ist ein von dem wärmeisolierenden Wänden
des Gehäuses 11 umgebener Innenraum 15 zugänglich, in dem schubladenartige Behälter
16 übereinander angeordnet sind. Die den Zugang zum Innenraum 15 gestattende Öffnung
14 ist mit einer Tür 17 verschließbar, welche mit nicht dargestellten Lagermitteln
am Gehäuse 11 gelagert ist. Die Tür 17 weist eine Außenverkleidung 18 sowie eine im
Abstand dazu angeordnete, der Öffnung 14 zugewandte Innenverkleidung 19 auf, die zusammen
ein Türgehäuse bilden, das zum Zwecke der Wärmedämmung mit Wärmeisolationsmaterial
in Form von Kunststoff-Hartschaum ausgefüllt ist. Die Tür 17 ist auf der Seite ihrer
Innenverkleidung 19 mit einer am Rand der Innenverkleidung 19 umlaufend angeordneten
Magnetdichtung 20 versehen.
[0022] Wie insbesondere Figur 2 zeigt, weist die Magnetdichtung 20 einen im Querschnitt
balgartigen Mittelteil 21 auf, der mit als Dehnfalten dienenden Wandungen 21a und
21b ausgestattet ist, von denen die mit 21b bezeichnete mehr der Mitte der Tür 17
zugewandte Wandung kürzer ausgeführt ist. Diese Wandungen 21a und 21b des Mittelteils
21 sind zum Gehäuse 11 hin mit einem an den Mittelteil 21 anschließenden, als Dichtungskopf
23 ausgebildeten Abschnitt verbunden. Dieser ist mit einem im Querschnitt rechteckförmigen,
umlaufend angeordneten Hohlraum ausgestattet, welcher zur Aufnahme von Magnetleisten
24 dient, die die Tür 17 Im geschlossenen Zustand fest anliegend am Rand der Öffnung
14, nämlich an der als Anker dienenden, bis zum Rand der Öffnung 14 reichenden Metallaußenverkleidung
12 halten.
[0023] Dem Dichtungskopf 23 gegenüberliegend, aber seitlich zu diesem versetzt, mehr der
Türmitte zugewandt, ist ein über Wandungen 21a und 21b des Mittelteils 21 mit dem
Dichtungskopf 23 verbundener, zur Befestigung der Magnetdichtung 20 an der Innenverkleidung
19 dienender Abschnitt vorgesehen, der als Dichtungsfuß 25 ausgebildet ist. Dieser
ist als Hohlprofil ausgeführt, dessen den Hohlraum umschließende Wand mit einer Außenkontur
versehen ist, die einen zu einer Symmetrieachse S symmetrisch liegenden Abschnitt
I und einen zu dieser asymmetrisch liegenden Abschnitt II aufweist. Die Abschnitte
I und II schließen aneinander an und bilden gemeinsam eine Ausbauchung 26. Diese ist
entgegengesetzt zum seitlichen Versatz von Dichtungskopf 23 und Dichtungsfuß 25 näher
zu einer durch den Dichtungskopf 23 verlaufenden Symmetrieachse angeordnet als der
Dichtungsfuß. Die Ausbauchung 26 ist aus zwei zueinander geneigten Wandabschnitten
27 und 28 der den Hohlraum umgrenzenden Wand gebildet und weist an der Stelle, am
der die Abschnitte I und II aneinander anschließen, ihr Maximum M auf. Vom Maximum
M aus nimmt die Ausbauchung 26 sowohl entlang des Wandabschnittes 27 als auch entlang
des Wandabschnittes 28 stetig ab, wobei der Wandabschnitt 28, der zum symmetrischen
Abschnitt I des Dichtungsfußes 25 gehört, länger ausgeführt ist und einen größeren
Zwischenwinkel zur Symmetrieachse S einschließt, als der mit ihm verbundene, zum asymmetrischen
Abschnitt II gehörende Wandabschnitt 27. An diesen Wandabschnitt 27 anschließend,
in Richtung des Mittelteils 21 verlaufend, ist ein Wandstück 29 angeordnet, das eine
im wesentlichen parallel zur Symmetrieachse S verlaufende Außenkontur aufweist, die
gegenüber dem Maximum M der Ausbuchtung 26 deutlich zurückversetzt ist. Dem durch
das Wandstück 29 und dem Wandabschnitt 27 gebildeten Teil der den Hohlraum umgrenzenden
Wandung des Dichtungsfußes 25 liegt ein Wandteil 30 gegenüber, dessen Außenkontur,
parallel zur Außenkontur des Wandstückes 29 und auch parallel zur Symmetrieachse S
1 angeordnet ist. Der Wandteil 30 bildet zusammen mit den auf der anderen Seite der
Symmetrieachse S
1 liegenden Wandstück 29 und dem damit verbundenen Wandabschnitt 27, den asymmetrischen
Abschnitt II des Dichtungsfußes 25. Zur Erhöhung der Steifigkeit dieses Abschnitts
II ist dieser mit einem Quersteg 31 ausgestattet, der am Übergang des Wandabschnittes
28 in das Wandstück 29, oberhalb des Maximums M der Ausbauchung 26 angeordnet ist
und mit einer bei Querbelastung des asymmetrischen Abschnitts seine Auslenkung vorgebend
Abknickung aufweist. Gegenüber dem Maximum M der Ausbauchung 26 liegt ein durch den
Übergang der beiden Abschnitte I und II gebildeter widerhakenähnlicher Vorsprung 32,
der an seinem freien Ende eine schneidenartige Kante 33 aufweist und dessen Hakenrast
durch ein schroffes Abfallen der symmetrischen Außenkontur auf die asymmetrische Außenkontur
gebildet ist. Der Hakenrast voraneilend ist ein Wandungsabschnitt 34 angeordnet, der
mit dem Wandabschnitt 28 verbunden ist und einen gleichen Zwischenwinkel wie der Wandabschnitt
28 zur Symmetrieachse S
1 einschließt, so daß ein Einführkeil durch die beiden gebildet ist, der das Einführen
des Dichtungsfußes in eine zu seiner Befestigung dienenden weiter unten genauer erläuterte
Aufnahmenut wesentlich erleichtert.
[0024] Wie bereits erwähnt, Ist zur Befestigung des Dichtungsfußes 25 eine Aufnahmenut 35
vorgesehen, die am Rand der Innenverkleidung 19 umlaurend angeordnet ist und die asymmetrisch
zur Symmetrieachse S
1 aufgebaut ist, wobei die Asymmetrie im wesentlichen durch einen Hinterschnitt erzeugt,
der die Ausbauchung 26 aufnimmt. Der Hinterschnitt wird durch eine zum Gehäuse 11
hingerichtete, eng ausgeführte Nutenöffnung 36 und einem daran anschließenden, sich
gegenüber dieser einseitig stark erweiternden Aufnahmeteil 37 gebildet, wobei die
Erweiterung entgegengesetzt zum seitlichen Versatz von Dichtungskopf 23 und Dichtungsfuß
24, näher an der gedachten, durch den Dichtungskopf 23 verlaufenden Symmetrieachse
angeordnet ist.
[0025] Zum Befestigen des Dichtungsfußes 25 in der Aufnahmenut 35 wird der als Einführkeil
dienende, dem asymmetrischen Abschnitt II voraneilende symmetrische Abschnitt I in
die Nutenöffnung 36 eingedrückt. Bei diesem Eindrückvorgang wird der Abstand zwischen
dem Maximum M der Ausbauchung 26 und der schneidenartigen Kante 33 durch eine mit
diesem Eindruckvorgang einhergehende Deformation der den Hohlraum des Dichtungsfußes
25 umschließenden Wandung vermindert, wobei gleichzeitig die schneidenartige Kante
33 des widerhakenartigen Vorsprungs 32 zum asymmetrischen Abschnitt II ausgelenkt
wird. Befindet sich der Dichtungsfuß 25 in der in Figur 2 dargestellten Montage-Endlage,
hat sich der Abstand zwischen dem Maximum M der Ausbauchung 26 und der schneidenartigen
Kante 33 des widerhakenähnlichen Vorsprungs 32 wieder vergrößert. Der Abstand im entspannten
Zustand des Dichtungsfußes 25 wird jedoch nicht erreicht, so daß der Dichtungsfuß
25 unter Vorspannung im Aufnahmeteil 37 angeordnet ist, wodurch insbesondere der Wandabschnitt
27 konturengetreu an der ihm gegenüberliegenden Innenkontur der Aufnahmenut 35 anliegt.
Ferner liegt in dieser Montagestellung des Dichtungsfußes 25 sowohl dessen Wandstück
29 als auch dessen dem Wandstück gegenüberliegenden Wandteil 30, die zusammen eine
Art Hals bilden, unter Vorspannung an der ihnen jeweils zugewandten Innenkontor der
Nutenöffnung 36 an, wodurch die Halteeigenschaften des Dichtungsfußes 25, unterstützt
durch den Quersteg 31, noch zusätzlich verbessert sind. Die Vorspannung, die durch
die Abstützung der schneidenartigen Kante 33 von der ihr gegenüberliegenden Innenkontur
der Aufnahmenut 35 erzeugt ist, ist bei nicht auf dem Dichtungskopf 23 einwirkenden
Zugkräften gerade so groß ist, daß die schneidenartige Kante 33 auch im Einbauzustand
über lange Zeiträume keine bleibende Verformung erfährt, wodurch langfristig eine
gleichbleibende Haltekraft für den Dichtungsfuß in der Aufnahme 35 erzeugt ist. Beim
öffnen der Tür 19 werden auf den Dichtungskopf 23 bis zum Abheben seiner Magnet leisten
24 von der als Anker dienenden Metallaußenverkleidung 12 Zugkräfte ausgeübt. Diese
verursachen durch die versetzte Anordnung des Dichtungskopfes 23 zum Dichtungsfuß
25 eine Art Drehbewegung um den Wandabschnitt 27 und dem Wandstück 29 benachbarten,
als Auflager A dienenden Wandabschnitt der Aufnahmenut 35. Die Drehbewegung des Dichtungsfußes
25 wird zusätzlich noch durch die außerhalb des seitlichen Versatzes V erfolgende
Anbindung der kürzeren Wandung 21b an den Dichtungsfuß 25 unterstützt.
[0026] Aufgrund dieser Drehbewegung erfährt der Dichtungsfuß 25 eine Formveränderung, die
eine verstärkte Abstützung der schneidenartigen Kante 33 an der ihr gegenüberliegenden
Innenkontur der Aufnahmenut 35 bewirkt. Durch die verstärkte Abstützung wird die die
Ausbauchung 26 in den Hinterschnitt der Aufnahmenut 35 drückende Kraft, erzeugt durch
die schneidenartige Kante 33, deutlich verstärkt, wobei gleichzeitig auch die Reibkraft
der schneidenartigen Kante an der Innenkontur der Aufnahmenut 35 erhöht wird.
[0027] Aufgrund der Formveränderung des Dichtungsfußes 25 und der sich daraus ergebenden,
die Halteeigenschaften des Dichtungsfußes 25 in der Aufnahmenut 35 deutlich ansteigenden
Kräfte ist ein Entweichen des Dichtungsfußes 25 aus der Aufnahmenut 35 bei betriebsbedingt
auf die Magnetdichtung 20 einwirkenden Kräften nahezu unmöglich.
1. Dichtungsanordnung für die Tür (17) eines Kühl- oder Gefriergerätes, mit einem wärmeisolierenden
Gehäuse (11), dessen Öffnung (14) mit einer Tür (17) verschließbar ist, die an ihrem
der Öffnung (14) zugewandten, mit einer Innenverkleidung (19) ausgestatteten Seite
eine am Rand der Tür (17) umlaufend angeordnete, balgartige Magnetdichtung (20) aufweist,
die mit einem Dichtungskopf (23) und einem Dichtungsfuß (25) ausgestattet ist, die
miteinander mit flexiblen, als Dehnfalten ausgebildeten Wandungen (21a, 21b) verbunden
sind, wobei der Dichtungsfuß (25) in einer öffnungsseitig sich verjüngenden, zur Türöffnung
gerichteten Aufnahmenut (35) an der Innenverkleidung (19) verankert ist, während der
mit Magnetleisten (24) ausgestattete Dichtungskopf (23) im geschlossenen Zustand der
Tür (17) am Öffnungsrand des Gehäuses (11) aufliegt und die Tür (17) am Öffnungsrand
festhält, wobei der Dichtungskopf (23) zum Dichtungsfuß (25) seitlich versetzt angeordnet
ist, welcher mit einer einseitigen Ausbauchung (26) ausgestattet ist, welche mit einem
Hinterschnitt in der Aufnahmenut (35) zusammenwirkt und welche entgegengesetzt zum
seitlichen Versatz (V) näher am Dichtungskopf (23) angeordnet ist, wobei sich die
der Ausbauchung (26) gegenüberliegende Seite des Dichtungsfußes (25) in der Aufnahmenut
(35) abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsfuß (25) mit einem Einführkeil versehen ist und auf seiner der
Ausbauchung (26) gegenüberliegenden Seite einen Vorsprung (32) aufweist, welcher im
wesentlichen höhengleich zum Maximum (M) der Ausbauchung (26) angeordnet ist und welcher
in der Aufnahmenut (35) sich unter einer geringen Vorspannung am Wandabschnitt der
Aufnahmenut (35) abstützt.
2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Abstützung des Vorsprunges (32) am Dichtungsfuß (25) dienende Wandabschnitt
in der Aufnahmenut (35) bezüglich deren Einführöffnung (36) zurückspringt.
3. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsfuß (25) einen asymmetrischen Abschnitt (II) und einen daran anschließenden,
voraneilenden symmetrischen Abschnitt (I) aufweist, durch deren Anschluß aneinander
die Ausbauchung (26) und der Vorsprung (32) gebildet ist.
4. Dichtungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der symmetrische Abschnitt (I) als Einführkeil zur Montage des Dichtungsfußes
(25) in die Aufnahmenut (35) dient.
5. Dichtunganordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (32) am Dichtungsfuß (25) im Bereich der beiden aneinander anschließenden
Abschnitte (I, II) widerhakenähnlich ausgebildet ist und weitestgehend schneidenartig
an dem zurückspringenden Wandabschnitt der Aufnahmenut (35) anliegt.
6. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsfuß (25) mit dem Dichtungskopf (23) durch Wandungen (21a, 21b)
unterschiedlicher Länge verbunden ist, wobei die längere Wandung (21a) innerhalb des
seitlichen Versatzes (V) am Dichtungsfuß (25) angeordnet ist, während die kürzere
Wandung (21b) außerhalb des seitlichen Versatzes (V) mit dem Dichtungsfuß (25) verbunden
ist.
7. Dichtungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Dichtungsfuß (25) bei Ausübung einer Zugkraft am Dichtungskopf (23) eine
die Abstützung verstärkende Formänderung erzeugt ist.
8. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbauchung (26) durch einen Querschnitt ungleich langer, aneinander anschließender
Wandabschnitte (27, 28) gebildet ist, von denen der länger ausgeführte Wandabschnitt
(28) eine Seite des Einführkeils darstellt.
1. Sealing arrangement for the door (17) of a refrigerator or freezer, with a thermally
insulating housing (11), the opening (14) of which is closable by a door (17), which
has at its side, which faces the opening (14) and is furnished with an inner lining
(19), a bellows-like magnet seal (20), which is arranged to extend around at the edge
of the door (17) and which is equipped with a sealing head (23) and a sealing foot
(25), which are connected together by flexible walls (21a, 21b) formed as flexure
folds, wherein the sealing foot (25) is fixed in a receiving groove (35), which narrows
at the open side and is oriented towards the door opening, at the inner lining (19),
whilst the sealing head (22) equipped with magnetic strips (24) lies in the closed
state of the door (17) against the edge of the opening of the housing (11) and holds
the door (17) against the edge of the opening, wherein the sealing head (23) is arranged
to be laterally offset relative to the sealing foot (25), which is furnished at one
side with a bulge (26) which co-operates with an undercut in the receiving groove
(35) and which contrasted to the lateral offset (V) is arranged closer to the sealing
head (23), wherein the side of the sealing foot (25) opposite the bulge (26) is supported
in the receiving groove (35), characterised thereby that the sealing foot (25) is
provided with an entry ramp and has, on its side opposite the bulge (26), a projection
(32) which is arranged at substantially the same height as the maximum (M) of the
bulge (26) and which is supported in the receiving groove (35) under a small stress
at the wall section of the receiving groove (35).
2. Sealing arrangement according to claim 1, characterised thereby that the wall section,
which serves for the support of the projection (32) at the sealing foot (25), is set
back in the receiving groove (35) with respect to the entry opening (36).
3. Sealing arrangement according to one of claims 1 and 2, characterised thereby that
the sealing foot (25) has an asymmetric portion (II) and a leading symmetrical portion
(I) adjoining thereat, through the connection of which to one another the bulge (26)
and projection (32) are formed.
4. Sealing arrangement according to claim 3, characterised thereby that the symmetrical
portion (I) serves as entry ramp for mounting of the sealing foot (25) in the receiving
groove (35).
5. Sealing arrangement according to one of claims 3 and 4, characterised thereby that
the projection (32) at the sealing foot (25) is constructed similarly to a barb in
the region of the two portions (I, II) connected together and bears largely blade-like
against the set-back wall section of the receiving groove (35).
6. Sealing arrangement according to one of claims 1 to 5, characterised thereby that
the sealing foot (25) is connected with the sealing head (23) by walls (21a, 21b)
of different lengths, wherein the longer wall (21a) is arranged within the lateral
offset (V) at the sealing foot (25), whilst the shorter wall (21b) is connected with
the sealing foot (25) outside the lateral offset (V).
7. Sealing arrangement according to one of claims 1 to 6, characterised thereby that
on exertion of a tension force at the sealing head (23) a change in shape reinforcing
the support is produced at the sealing foot (25).
8. Sealing arrangement according to claim 1, characterised thereby that the bulge (26)
is formed by a cross-section of wall portions (27, 28) connected together and of unequal
length, of which the wall portion (28) executed to be longer represents one side of
the entry ramp.
1. Dispositif d'étanchéité pour la porte (17) d'un réfrigérateur ou congélateur comprenant
un boîtier (11) isolant à la chaleur dont l'ouverture (14) peut être fermée par une
porte (17) qui est pourvue, sur son côté tourné vers l'ouverture (14) et garni d'un
revêtement intérieur (19), d'une garniture d'étanchéité magnétique (20) en forme de
soufflet située sur tout le pourtour du bord de la porte (17) et comprenant une tête
de garniture (23) et une base de garniture (25) qui sont reliées l'une à l'autre par
des parois (21a, 21b) flexibles exécutées en tant que plis extensibles, la base de
garniture (25) étant fixée dans une gorge réceptrice (35) située sur le revêtement
intérieur (19) qui est dirigée vers l'ouverture de la porte et se rétrécit sur le
côté de l'ouverture, tandis que la tête de garniture (23) munie de barres aimantées
(24) est posée sur le bord de l'ouverture du boîtier (11), lorsque la porte (17) est
fermée, et maintient la porte (17) sur le bord de l'ouverture, la tête de garniture
(23) étant décalée latéralement par rapport à la base de garniture (25) qui est pourvue,
sur un côté, d'une partie convexe (26) qui coopère avec une contre-dépouille dans
la gorge réceptrice (35) et qui, à l'opposé du décalage latéral (V), est située plus
près de la tête de garniture (23), le côté de la base de garniture (25) opposé à la
partie convexe (26) étant appuyé dans la gorge réceptrice (35), caractérisé en ce
que la base de garniture (25) est pourvue d'un coin d'introduction et comporte, sur
son côté opposé à la partie convexe (26) une saillie (32) qui est située essentiellement
à la même hauteur que le maximum (M) de la partie convexe (26) et qui est appuyée,
dans la gorge réceptrice (35), sur le segment de paroi de la gorge (35) sous l'effet
d'une légère précontrainte.
2. Dispositif d'étanchéité selon la revendication 1, caractérisé en ce que le segment
de paroi servant à l'appui de la saillie (32) située sur la base de garniture (25)
est en retrait dans la gorge réceptrice (35) par rapport à l'ouverture d'introduction
(36) de cette dernière.
3. Dispositif d'étanchéité selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que
la base de garniture (25) est pourvue d'un segment asymétrique (II) et d'un segment
symétrique (I) qui est attaché à celui-ci et le précède, la jonction des deux formant
la partie convexe (26) et la saillie (32).
4. Dispositif d'étanchéité selon la revendication 3, caractérisé en ce que le segment
symétrique (I) sert de coin d'introduction pour le montage de la base de garniture
(25) dans la gorge réceptrice (35).
5. Dispositif d'étanchéité selon l'une des revendications 3 à 4, caractérisé en ce que
la saillie (32) située sur la base de garniture (25) est exécutée de manière semblable
à une barbe dans la région de la jonction des deux segments (I, II) et est en contact
le plus large possible, à la manière d'une lame, avec le segment de paroi en retrait
de la gorge réceptrice (35).
6. Dispositif d'étanchéité selon l'une des revendications 1- 5, caractérisé en ce que
la base de garniture (25) est reliée à la tête de garniture (23) par des parois (21a,
21b) de longueurs différentes, la paroi plus longue (21a) étant située à l'intérieur
du décalage latéral (V) sur la base de garniture (25), tandis que la paroi plus courte
(21b) est reliée à la base de garniture (25) à l'extérieur du décalage latéral (V).
7. Dispositif d'étanchéité selon l'une des revendication 1 - 6, caractérisé en ce qu'il
se produit, au niveau de la base de garniture (25), lorsqu'une force de traction est
exercée sur la tête de garniture (23), une modification de la forme qui renforce l'appui.
8. Dispositif d'étanchéité selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie
convexe (26) est formée par une section de segments de paroi (27, 28) contigus l'un
à l'autre et de longueur inégale, et dont le segment de paroi (28) qui a la plus grande
longueur représente un côté du coin d'introduction.