[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigung einer Dachabdichtungsbahn oder dergleichen,
bestehend aus einem Stützelement sowie aus einem dieses und die darunterliegende Abdichtungsbahn
durchdringenden Befestigungsmittel, dessen oberes Ende schwenkbar und kraftschlüssig
mit dem Stützelement verbunden ist und dessen unteres Ende in der Unterkonstruktion
verankert ist.
[0002] Abdichtungsbahnen, insbesondere auf einem Flachdach verlegte Abdichtungsbahnen aus
Polyisobuten, Polyvinylchlorid, Bitumen, Polymerbitumen oder dergleichen, sind mittels
mechanischer Befestigungen auf dem Untergrund zu fixieren, um ein Abheben zu verhindern.
Im Mittenbereich eines Gebäudedaches sind wenigstens drei, im Eckenbereich bis zu
mehr als zehn und im Randbereich eine dazwischenliegende Anzahl von Befestigungen
pro Quadratmeter Dachfläche vorzusehen, um dieses Abheben durch Wind zu verhindern.
[0003] Üblicherweise werden die Befestigungen im Randbereich der Dachabdichtungsbahnen angeordnet
und von der jeweils benachbarten Dachabdichtungsbahn dichtend überdeckt, wobei eine
Nahtüberlappung von 10 cm bis 12 cm vorgesehen wird. Nahtüberlappungen stellen gerade
bei Dachabdichtungsbahnen aus Kunststoff einen erheblichen Kostenfaktor dar.
[0004] Da die Befestigungen innerhalb eines Bereiches etwa gleichmäßig über die Dachfläche
zu verteilen sind, werden in Bereichen, die eine große Anzahl von Befestigungen erfordern,
also im Ecken- und Randbereich, schmalere Dachabdichtungsbahnen verlegt als im Mittenbereich
eines Daches. Die Befestigungen sind daher in parallel zu den Rändern einer Dachabdichtungsbahn
verlaufenden Reihen angeordnet. In gewissen Grenzen kann der Abstand der Befestigungen
innerhalb einer Reihe der pro Quadratmeter erforderlichen Anzahl von Befestigungen
angepaßt werden. Dabei ist ein Abstand von mehr als 50 cm ebenso wie ein Abstand weniger
als 15 cm zu vermeiden. Die Abhängigkeit von unterschiedlichen Bahnenbreiten bedeutet
weiterhin eine relativ komplizierte Ausführung in der Praxis.
[0005] Die Lasteneinleitung bei im überdeckten Randbereich mechanisch befestigten Dachabdichtungsbahnen
ist statisch ungünstig, da die Lasteneinleitung asymmetrisch erfolgt und somit erhebliche
Sicherheitszuschläge erforderlich sind.
[0006] Zur Vermeidung dieser Nachteile wurden mechanische Befestigungen entwickelt, die
an beliebigen Stellen einer Dachabdichtungsbahn vorgesehen werden können.
[0007] Bewährt haben sich Befestigungen, welche die Dachabdichtungsbahn durchdringen und
somit eine "Durchbahnenbefestigung" ermöglichen.
[0008] Aus der US-Patentschrift 4,860,513 ist eine Befestigung einer Dachabdichtungsbahn
bekannt, die ein auf dieser aufliegendes scheibenförmiges Stützelement mit einer mittig
angeordneten Durchtrittsöffnung enthält. Die Wandung der Durchtrittsöffnung ist zur
Oberseite hin halbkugelförmig ausgeführt, um einen auf seiner Unterseite halbkugelförmigen
Kopf einer als Befestigungsmittel dienenden Schraube aufzunehmen, welche die Abdichtungsbahn
durchdringt. Auf seiner Oberseite ist der Kopf der Schraube mit einem Innensechskant
versehen. Aufgrund des halbkugelförmigen Sitzes des Schraubenkopfes im Stützelement
ist die Schraube gegenüber der Ebene des Stützelements verschwenkbar. Die Oberseite
des Kopfes der Schraube ist hierbei jedoch der Witterung ausgesetzt, so daß bei einer
Lockerung der Schraubverbindung Wasser unter die Abdichtungsbahn eindringen kann.
[0009] Diesen Nachteil vermeidet eine aus der DE-Offenlegungsschrift 39 26 255 bekannte
Befestigung einer Dachabdichtungsbahn auf einer Dachunterkonstruktion mit einem pilzförmigen
Stützelement, dessen Kopf auf der Dachabdichtungsbahn aufliegt und dessen hohler Schaft
die Dachabdichtungsbahn durchdringt.
[0010] Der Kopf einer als Befestigungsmittel dienenden Schraube ist von einem konischen
Abschnitt in der Höhlung des Schaftes formschlüssig aufgenommen. In ein Innengewinde
am oberen Ende des Schaftes ist mit einem unterseitigen Zapfen ein etwa schirmförmiges
Abdeckelement eingeschraubt, welches das Stützelement übergreift und mit seinem äußeren
Rand auf der Dachabdichtungsbahn aufliegt.
[0011] Die Schraube wird in der Höhlung des Schaftes in Richtung der Mittelachse des Stützelements
geführt. Bei der Montage der bekannten Befestigung ist zuerst das Stützelement mit
seinem Befestigungsmittel mit der Dachunterkonstruktion zu verschrauben. Anschließend
kann das Abdeckelement mit dem Stützelement verschraubt werden.
[0012] Für eine ausreichende Abdichtung ist es jedoch erforderlich, daß die Schraube möglichst
genau senkrecht zur Dachfläche ausgerichtet ist. Außerdem müssen die einzelnen Teile
der Befestigung getrennt voneinander gelagert, transportiert und eingebaut werden.
[0013] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Befestigung der eingangs angegebenen
Art so auszubilden, daß mit ihr eine zuverlässige Abdichtung der Befestigungsstelle
auch bei nicht genau senkrecht zur Dachfläche ausgerichtetem Befestigungsmittel gewährleistet
ist und daß die Lagerhaltung, der Transport und die Montage der Teile der Befestigungsvorrichtung
besonders einfach sind.
[0014] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Stützelement im Inneren
eines auf der Abdichtungsbahn aufliegenden, durch eine Bodenplatte unterseitig abgeschlossenen
haubenförmigen Abdeckelements höhenveränderlich angeordnet ist, wobei sein Außenumfang
mit der Innenwandung des Abdeckelements in der Weise im Eingriff steht, daß es zumindest
in seiner oberen oder unteren Endlage drehfest mit dem Abdeckelement verbunden ist,
und daß die schwenkbare und kraftschlüssige Verbindung des durch die Bodenplatte sich
erstreckenden oberen Endes des Befestigungsmittels mit dem Stützelement durch einen
in dessen Oberseite schwenkbar und unverdrehbar gelagerten Gelenkkörper gebildet ist,
der mit dem oberen Ende des Befestigungsmittels drehfest verbunden ist.
[0015] Das mit dem Abdeckelement unter Einschluß des Gelenkkörpers verbundene Stützelement
ist als vormontiertes Bauteil lieferbar, so daß dieses auf der Baustelle lediglich
mit dem Befestigungsmittel zu verbinden ist. Die untere Öffnung des haubenförmigen
Abdeckelements ist durch eine vom Befestigungsmittel durchsetzte Bodenplatte abgeschlossen,
um ein Eindringen des Dichtungsmittels in den Innenraum des Abdeckelements zu verhindern.
Die Bodenplatte kann mit dem Abdeckelement verklebt, verschweißt oder durch mechanische
Befestigungsmittel, wie z. B. Bajonettverschlußteile, fest verbunden sein.
[0016] Das montierte mit dem Befestigungsmittel über den Gelenkkörper verbundene Stützelement
liegt auch bei schiefer Montage des Befestigungsmittels plan auf der Abdichtungsbahn
auf und kann bei einseitiger Belastung geringfügig ausweichen. Die erfindungsgemäße
Befestigung ist besonders zur Befestigung von Dachabdichtungsbahnen geeignet, jedoch
ebenso für andere Anwendungsfälle, beispielsweise zur Folienbefestigung in einem Tunnel.
[0017] Eine sichere Verbindung des Gelenkkörpers mit dem Befestigungsmittel wird erzielt,
wenn im Gelenkkörper eine Aufnahme mit Kraftübertragungselementen vorgesehen ist,
welche mit entsprechend ausgebildeten Kraftübertragungselementen an dem aus der Oberseite
der Abdichtungsbahn herausragenden Ende des Befestigungsmittels in Eingriff gebracht
werden können, und wenn eine Begrenzung der Eindringtiefe des oberen Befestigungsmittelendes
in den Gelenkkörper in axialer Richtung vorgesehen ist. Die Kraftübertragungselemente
können als Rasten, als Bajonettverschlußteile oder vorzugsweise als Schraubgewinde
ausgebildet sein. Die Begrenzung in axialer Richtung kann beispielsweise durch Ausführung
der Aufnahme als Sackloch oder durch einen Vorsprung am Befestigungsmittel erfolgen.
[0018] Abhängig von der Unterkonstruktion kann das darin mit seinem unteren Ende zu verankernde
Befestigungsmittel als Nagel, als Schraube oder dergleichen ausgebildet sein, wobei
Schraubgewinde üblicherweise als Rechtsgewinde ausgeführt werden. Das Befestigungsmittel
kann mittels eines Setzautomaten oder auch manuell montiert werden.
[0019] Die Schwenkbarkeit und die Sicherung gegen ein Verdrehen des Gelenkkörpers im Stützelement
werden vorteilhafterweise dadurch erreicht, daß die Unterseite des Gelenkkörpers kalottenförmig
ausgebildet ist und daß dieser an seinem Außenumfang Vorsprünge aufweist, die in entsprechende
Aussparungen in einer kugelpfannenförmig gestalteten Vertiefung in der Oberseite des
Stützelements eingreifen.
[0020] Die Vorsprünge am äußeren Rand des Gelenkkörpers können beispielsweise nach Art eines
Außensechskants oder als Federn ausgebildet sein, wobei die Aussparungen im Stützelement
komplementär dazu ausgebildet sind, beispielsweise als Innensechskant oder als Nuten.
[0021] Vorzugsweise ist im Innenraum des Abdeckelements ein mit einem Dichtungsmittel gefülltes
Behältnis vorgesehen, beispielsweise ein Folienkissen, das sich bei Annäherung des
Stützelements an seine obere oder untere Endlage öffnet und das Dichtungsmittel freigibt.
[0022] Während der Montage kann der auf der Abdichtungsbahn aufliegende untere Rand des
Abdeckelements zusätzlich mit einem Dichtungsmittel beschichtet werden, das eine witterungsbeständige
Abdichtung, insbesondere eine Verschweißung, zwischen dem Abdeckelement und der Abdichtungsbahn
bewirkt. Als Dichtungsmittel wird eine für den jeweiligen Werkstoff der Abdichtungsbahn
geeignete handelsübliche Paste empfohlen.
[0023] Zur Übertragung der Kräfte vom Stützelement auf das Abdeckelement sind am Außenmantel
des Stützelements Verbindungselemente vorgesehen, die mit entsprechend ausgebildeten
Verbindungselementen am Innenmantel des Abdeckelements im Eingriff stehen.
[0024] Als Verbindungselemente können am Außenmantel des Stützelements und am Innenmantel
des Abdeckelements Schraubgewinde vorgesehen sein.
[0025] Bei einem zwischen dem Außenumfang des Stützelements und der Innenwandung des Abdeckelements
ausgebildeten Rechtsgewinde ist das Behältnis für das Dichtungsmittel über dem Gelenkkörper
im Zentrum des Abdeckelements angeordnet, und in der Wandung des Abdeckelements sind
zu dessen unterem Rand führende Transportkanäle für das Dichtungsmittel vorgesehen.
In der Bodenplatte ist lediglich eine Öffnung für den Durchtritt des Befestigungsmittels
vorgesehen.
[0026] Bei einem zwischen dem Außenumfang des Stützelements und der Innenwandung des Abdeckelements
ausgebildeten Linksgewinde ist das vorzugsweise torusförmig gestaltete Behältnis für
das Dichtungsmittel zwischen dem Stützelement und der Bodenplatte angeordnet, und
in dieser ist zumindest ein Durchlaß für das Dichtungsmittel vorgesehen. Durch diesen
Durchlaß kann das Dichtungsmittel zum unteren Rand des Abdeckelements gelangen und
wird beim Festschrauben des Abdeckelements dorthin gepreßt.
[0027] Bei einer weiteren Ausführungsform kann zwischen dem Außenumfang des Stützelements
und der Innenwandung des Abdeckelements eine drehfeste Verbindung ausgebildet sein,
die aus in Nuten eingreifenden Rippen besteht. Das vorzugsweise torusförmig gestaltete
Behältnis für das Dichtungsmittel ist zwischen dem Stützelement und der Bodenplatte
angeordnet, und in dieser ist zumindest ein Durchlaß für das Dichtungsmittel vorgesehen.
[0028] Die Freigabe des Dichtungsmittels aus dem Behältnis bei Annäherung des Stützelements
an die Bodenplatte bzw. des Gelenkkörpers an das Abdeckelement wird erleichtert, wenn
an einer der an dem Behältnis für das Dichtungsmittel anliegenden Flächen mindestens
ein spitzer Vorsprung vorgesehen ist. Es können beispielsweise spitze Dorne oder Messerschneiden
vorgesehen sein, welche die Umhüllung des das Dichtungsmittel enthaltenden Behältnisses
durchstechen oder zerschneiden.
[0029] Zum Aufschrauben des Abdeckelements kann auf der Außenseite des Abdeckelements eine
Einrichtung zur Drehmomentübertragung angeordnet sein, wie z. B. ein auf der Oberseite
angeordneter als Vierkant ausgebildeter Zapfen oder auch Vertiefungen. Auch kann die
Außenseite der Seitenwände des Abdeckelements beispielsweise als Sechskant ausgebildet
sein.
[0030] Eine besonders dichte Verbindung wird dann erreicht, wenn der auf der Abdichtungsbahn
aufliegende untere Rand des Abdeckelements mit einer Schicht aus dem für die Abdichtungsbahn
verwendeten Werkstoff, wie z.B. Polyisobuten, Polyvinylchlorid, Bitumen oder dergleichen,
versehen ist. Es versteht sich, daß in diesem Fall je nach Werkstoff der Abdichtungsbahn
unterschiedlich beschichtete Abdeckelemente zu verwenden sind.
[0031] Als Werkstoff für das Stützelement, die Bodenplatte und das Abdeckelement wird schlagzäher
Kunststoff, wie z. B. Hart-Polyvinylchlorid, empfohlen. Bei Verwendung dieses Werkstoffes
kann bei einem Abdeckelement, das für die Befestigung einer Abdichtungsbahn aus Polyvinylchlorid
vorgesehen ist, auf die Beschichtung des unteren Randes verzichtet werden. Der Gelenkkörper
kann ebenfalls aus demselben Werkstoff bestehen. Soll eine hohe Anpreßkraft auf das
Abdeckelement übertragen werden, so wird jedoch eine Ausführung aus Metall bevorzugt.
[0032] Die Erfindung wird im folgenden anhand zweier in der Zeichnung dargestellter bevorzugter
Ausführungsbeispiele näher erläutert.
[0033] Es zeigt
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Befestigung mit einem Abdeckelement,
einem Stützelement, einem Gelenkkörper und einem Befestigungsmittel in montiertem
Zustand im Schnitt,
- Fig. 2
- den Gelenkkörper aus Fig. 1 in der Draufsicht,
- Fig. 3
- das Stützelement aus Fig. 1 in der Draufsicht,
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Befestigung in montiertem
Zustand im Schnitt und
- Fig. 5
- das Stützelement aus Fig. 4 in der Draufsicht.
[0034] In Fig. 1 ist im Schnitt ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemänen Befestigung
10 mit einem geschlossenen haubenförmigen Abdeckelement 12, einem scheibenförmigen
Stützelement 14, einem Gelenkkörper 15 und einem Befestigungsmittel 16 in auf einem
Dach mit einer Abdichtungsbahn 18 aus Polyisobuten montiertem Zustand dargestellt.
Unter der Abdichtungsbahn 18 ist eine Wärmedämmschicht 20 angeordnet, welche auf einem
als Unterkonstruktion 22 dienenden Stahlblech aufliegt.
[0035] Das Abdeckelement 12 aus Hart-Polyvinylchlorid hat einen Außendurchmesser von 8 cm
und eine Dicke von 2 cm. Der untere Rand des Abdeckelements ist ringförmig auf 2 cm
verbreitert.
[0036] Das Befestigungsmittel 16 ist im Bereich seines unteren Endes 24, das in der Unterkonstruktion
22 verankert ist, als Blechschraube ausgebildet. Das obere Ende 26 des Befestigungsmittels
16, welches aus der Oberseite der Abdichtungsbahn 18 herausragt, ist mit einem Gewinde
27 versehen und in ein Sackloch 28 des Gelenkkörpers 15 mit einem entsprechenden Innengewinde
29 eingeschraubt.
[0037] Der in Fig. 2 in der Draufsicht dargestellte Gelenkkörper 15 besteht aus Metall und
hat einen Außendurchmesser von 15 mm und eine Dicke von 6 mm. In dem der Mündung des
Sacklochs 28 benachbarten Bereich ist der Gelenkkörper 15 auf seiner Unterseite kalottenförmig
mit einem Radius von 7 mm ausgebildet und weist im äußeren Rand zwei diametral gegenüberliegende
Vorsprünge 30, 32 auf.
[0038] Der Gelenkkörper 15 ist auf dem in Fig. 3 in der Draufsicht dargestellten Stützelement
14 aus Hart-Polyvinylchlorid abgestützt, welches im wesentlichen scheibenförmig ausgeführt
ist und einen Außendurchmesser von 4,5 cm und eine Dicke von 1 cm besitzt. Das Stützelement
14 weist im Zentrum eine Durchtrittsöffnung für das Befestigungsmittel 16 und auf
seiner Oberseite eine kugelpfannenförmige Vertiefung 34 zur Aufnahme des Gelenkkörpers
15 sowie zwei diametral gegenüberliegende Aussparungen 36, 38 auf, in welche die Vorsprünge
30, 32 des Gelenkkörpers 15 eingreifen können.
[0039] Das Stützelement 14 ist an seinem Außenumfang 40 mit einem Außengewinde versehen,
das mit einem an der Innenwandung 42 des Abdeckelements 12 vorgesehenen Innengewinde
im Eingriff steht.
[0040] Auf seiner Unterseite ist das Abdeckelement 12 mit einer Bodenplatte 44 verschlossen,
welche im Zentrum eine Öffnung für den Durchtritt des Befestigungsmittels 16 besitzt.
[0041] Das Befestigungsmittel 16 durchsetzt das Stützelement 14, die Bodenplatte 44, die
Abdichtungsbahn 18 und die Wärmedämmschicht 20 sowie die Unterkonstruktion 22.
[0042] In der Wandung des Abdeckelements 12 sind diametral gegenüberliegend zwei Transportkanäle
46, 48 vorgesehen, welche ausgehend vom Zentrum zum unteren Rand des Abdeckelements
12 führen. Zwischen Gelenkkörper 15 und Abdeckelement 12 ist ein ausgepreßtes Behältnis
50 dargestellt, das im Anlieferungszustand der Befestigung 10 mit einem Dichtungsmittel
52 gefüllt ist. In dem in Fig. 1 dargestellten montierten Zustand der Befestigung
10 ist das Dichtungsmittel 52 durch die Transportkanäle 46, 48 in den Zwischenraum
zwischen Abdeckelement 12 und Abdichtungsbahn 18 gelangt.
[0043] Auf der Oberseite des Abdeckelements 12 sind als Einrichtungen 54, 56 zur Drehmomentübertragung
Vertiefungen vorgesehen, in die Zapfen eines Montagewerkzeuges zum Festschrauben der
Befestigung 10 eingreifen können.
[0044] In Fig. 4 ist im Schnitt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Befestigung 110 mit einem geschlossenen, haubenförmigen Abdeckelement 112, einem Gelenkkörper
15, einem scheibenförmigen Stützelement 114 und einem Befestigungsmittel 16 in montiertem
Zustand dargestellt. Die Ausführung des Gelenkkörpers 15 und des Befestigungsmittels
16 ist, ebenso wie die Abstützung des Gelenkkörpers 15 auf dem Stützelement 114, der
vorstehend beschriebenen Ausführung gleich.
[0045] Am Außenumfang 140 des Stützelements 114 sind einander diametral gegenüberliegend
zwei Rippen 141 vorgesehen, die in Nuten 143 in der Innenwandung 142 des Abdeckelements
112 eingreifen und somit ein Verdrehen des Stützelements 114 im Abdeckelement 112
verhindern.
[0046] Auf seiner Unterseite ist das Abdeckelement 112 mit einer Bodenplatte 144 verschlossen,
welche eine Öffnung im Zentrum für den Durchtritt des Befestigungsmittels 16 besitzt.
[0047] Zwischen Stützelement 114 und Bodenplatte 144 ist ein torusförmiges ausgepreßtes
Behältnis 150 dargestellt, das im Anlieferungszustand der Befestigung 110 mit einem
Dichtungsmittel 152 gefüllt ist. In dem in Fig. 4 dargestellten montierten Zustand
der Befestigung 110 ist das Dichtungsmittel 152 durch Durchlässe 154, 156 in der Bodenplatte
144 in den Zwischenraum zwischen Abdeckelement 112 und Abdichtungsbahn 18 gelangt.
1. Befestigung einer Dachabdichtungsbahn oder dergleichen, bestehend aus einem Stützelement
sowie aus einem dieses und die darunterliegende Abdichtungsbahn durchdringenden Befestigungsmittel,
dessen oberes Ende schwenkbar und kraftschlüssig mit dem Stützelement verbunden ist
und dessen unteres Ende in der Unterkonstruktion verankert ist dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützelement (14; 114) im Inneren eines auf der Abdichtungsbahn (18) aufliegenden,
durch eine Bodenplatte (44; 144) unterseitig abgeschlossenen haubenförmigen Abdeckelements
(12; 112) höhenveränderlich angeordnet ist, wobei sein Außenumfang (40; 140) mit der
Innenwandung (42; 142) des Abdeckelements (12; 112) in der Weise im Eingriff steht,
daß es zumindest in seiner oberen oder unteren Endlage drehfest mit dem Abdeckelement
(12; 112) verbunden ist, und daß die schwenkbare und kraftschlüssige Verbindung des
durch die Bodenplatte (44; 144) sich erstreckenden oberen Endes (26) des Befestigungsmittels
(16) mit dem Stützelement (14; 114) durch einen in dessen Oberseite schwenkbar und
unverdrehbar gelagerten Gelenkkörper (15) gebildet ist, der mit dem oberen Ende des
Befestigungsmittels (16) drehfest verbunden ist.
2. Befestigung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das obere Ende (26) des Befestigungsmittels (16) mit einem Gewinde (27) versehen
ist und in ein mit einem Innengewinde (29) versehenes Sackloch (28) in der Unterseite
des Gelenkkörpers (15) eingreift.
3. Befestigung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterseite des Gelenkkörpers (15) kalottenförmig ausgebildet ist und daß dieser
in seinem Außenumfang Vorsprünge (30, 32) aufweist, die in entsprechende Aussparungen
(36, 38) in einer kugelpfannenförmig gestalteten Vertiefung (34) in der Oberseite
des Stützelements (14; 114) eingreifen.
4. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Inneren des Abdeckelements (12; 112) ein mit einem Dichtungsmittel (52; 152)
gefülltes Behältnis (50; 150) vorgesehen ist, das sich bei Annäherung des Stützelements
(14; 114) an seine obere oder untere Endlage öffnet und das Dichtungsmittel (52; 152)
freigibt.
5. Befestigung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem zwischen dem Außenumfang (40) des Stützelements (14) und der Innenwandung
(42) des Abdeckelements (12) ausgebildeten Rechtsgewinde das Behältnis (50) für das
Dichtungsmittel (52) über dem Gelenkkörper (15) im Zentrum des Abdeckelements (12)
angeordnet ist, und daß in der Wandung des Abdeckelements (12) zu dessen unterem Rand
führende Transportkanäle (46, 48) für das Dichtungsmittel (52) vorgesehen sind.
6. Befestigung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem zwischen dem Außenumfang (40) des Stützelements (14) und der Innenwandung
(42) des Abdeckelements (12) ausgebildeten Linksgewinde das vorzugsweise torusförmig
gestaltete Behältnis (50) für das Dichtungsmittel (52) zwischen dem Stützelement (14)
und der Bodenplatte (44) angeordnet ist, und daß in dieser zumindest ein Durchlaß
für das Dichtungsmittel (52) vorgesehen ist.
7. Befestigung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer zwischen dem Außenumfang (140) des Stützelements (114) und der Innenwandung
(142) des Abdeckelements (112) ausgebildeten drehfesten Verbindung, die aus in Nuten
(143) eingreifenden Rippen (141) besteht, das vorzugsweise torusförmig gestaltete
Behältnis (150) für das Dichtungsmittel (152) zwischen dem Stützelement (114) und
der Bodenplatte (144) angeordnet ist, und daß in dieser zumindest ein Durchlaß (154,
156) für das Dichtungsmittel (152) vorgesehen ist.
8. Befestigung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einer der an dem Behältnis (50; 150) für das Dichtungsmittel (52; 152) anliegenden
Flächen mindestens ein spitzer Vorsprung vorgesehen ist.
9. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Außenseite des Abdeckelements (12; 112) eine Einrichtung (54, 56) zur
Drehmomentübertragung vorgesehen ist.
10. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der auf der Abdichtungsbahn (18) aufliegende untere Rand des Abdeckelements (12;
112) mit einer Schicht aus dem für die Abdichtungsbahn (18) verwendeten Werkstoff
wie z.B. Polyisobuten, Polyvinylchlorid, Polymerbitumen, oder dergleichen., versehen
ist.
11. Befestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdeckelement (12; 112) und/oder das Stützelement (14; 114) aus einem schlagzähen
Kunststoff, wie z.B. Hart-Polyvinylchlorid, bestehen.
1. Securing a roof sealing strip or the like consisting in a supporting element as well
as in a fixture penetrating into this element and into the sealing strip lying below,
the upper end of which is joined swivellingly and by adherence to the supporting element,
and the lower end of which is anchored in the bottom construction
characterized in that
the supporting element (14; 114) is placed with variable hight inside a cap-shaped
covering element (12; 112) leaning on the sealing strip (18), terminated on its underside
by a base plate (44; 144), while its periphery (40; 140) catches the inner wall (42;
142) of the covering element (12; 112) in such a way that it is joined, resistant
to torsion, to the covering element (12; 112) at least in its upper or lower final
position and that the swivelling connection, achieved by adherence, of the upper end
(26) of the fixture (16) extending through the base plate (44; 144) with the supporting
element (14; 144) is built by means of an articulated part (15) kept pivotable and
untwistable in its upper side, which part is joined to the upper end of the fixture
(16) in a way resistant to torsion.
2. Securing according to claim 1,
characterized in that
the upper end (26) of the fixture (16) is equipped with a screw thread (27) and engages
into a blind hole (28) provided with an internal screw thread (29) in the underside
of the articulated part (15).
3. Securing according to claim 1 or 2,
characterized in that
the underside of the articulated part (15) has the shape of a cap and that same shows
juts (30, 32) on its periphery which engage into corresponding grooves (36, 38) in
a cavity (34) shaped like a ball socket on the upper side of the supporting element
(14; 114).
4. Securing according to one of claims 1 to 3,
characterized in that
inside the covering element (12; 112) a vessel (50; 150) filled with sealing material
(52; 152) is provided, which opens when the supporting element (14; 114) is approaching
its upper or lower final position and releases the sealing material (52; 152).
5. Securing according to claim 4,
characterized in that
for a right-hand thread realised between the periphery (40) of the supporting element
(14) and the inner wall (42) of the covering element (12), the vessel (50) for the
sealing material (52) is placed in the middle of the covering element (12) above the
articulated part (15), and that in the side wall of the covering element (12) conveyor
pipes (46, 48) leading to its lower edge are provided for the sealing material (52).
6. Securing according to claim 4,
characterized in that
for a left-hand thread realised between the periphery (40) of the supporting element
(14) and the inner wall (42) of the covering element (12), the vessel (50) for the
sealing material (52) which is preferably toroidal is placed between the supporting
element (14) and the base plate (44) and that in this plate at least one passage is
provided for the sealing material (52).
7. Securing according to claim 4,
characterized in that
for a connection resistant to torsion realised between the periphery (140) of the
supporting element (114) and the inner wall (142) of the covering element (112), consisting
in ribs (141) engaging into grooves (143), the vessel (150) for the sealing material
(152) and which is preferably toroidal is placed between the supporting element (114)
and the base plate (144) and that in this plate at least one passage (154, 156) is
provided for the sealing material (152).
8. Securing according to one of claims 4 to 7,
characterized in that
on one of the surfaces adjacent to the vessel (50; 150) for the sealing material (52;
152) at least one pointed jut is provided.
9. Securing according to claims 1 to 8,
characterized in that
on the outer side of the covering elements (12; 112) a device (54, 56) is provided
for the torque transmission.
10. Securing according to one of claims 1 to 9,
characterized in that
the lower edge of the covering element (12; 112) leaning on the sealing strip (18)
is provided with a coat of the material used for the sealing strip (18) such as for
instance polyisobutylene, polyvinyl chlorid, polymer bitumen or the like.
11. Securing according to one of claims 1 to 10,
characterized in that
the covering element (12; 112) and/or the supporting element (14; 114) consist in
an impact-resistant synthetic material such as for instance hard polyvinyl chlorid.
1. Fixation de bande d'étanchéité de toit ou similaire, consistant en un élément d'appui
de même qu'en un moyen de fixation pénétrant dans celui-ci et dans la bande d'étanchéité
placée en dessous, dont l'extrémité supérieure est reliée de manière articulée et
par adhérence à l'élément d'appui et dont l'extrémité inférieure est ancrée dans la
construction de dessous,
caractérisée en ce que
l'élément d'appui (14; 114) est disposé de façon réglable en hauteur à l'intérieur
d'un élément de recouvrement (12; 112) en forme de calotte reposant sur la bande d'étanchéité
(18), terminé sur le dessous par une plaque de base (44; 144), tandis que son pourtour
(40; 140) se trouve en prise avec la paroi interne (42;142) de l'élément de recouvrement
(12; 112) de telle manière qu'il est relié à l'élément de recouvrement (12; 112) de
manière résistante à la torsion au moins dans sa position finale supérieure ou inférieure
et que la liaison par adhérence, articulée de l'extrémite supérieure (36) du moyen
de fixation (16), qui traverse a plaque de base (44; 144), avec l'élément d'appui
(14; 114) est formée par une articulation (15), logée dans son côté supérieur de manière
orientable et ne pouvant être faussée, qui est reliée à l'extrémité supérieure du
moyen de fixation (16) de manière résistante à la torsion.
2. Fixation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'extrémité supérieure (26) du moyen de fixation (16) est pourvue d'un filet (27)
et a prise dans un trou borgne (28) muni d'un filet interne (29) dans le côté inférieur
de l'articulation (15).
3. Fixation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
le côté inférieur de l'articulation (15) a la forme d'une calotte et qu'elle présente
des avancées (30, 32) sur son pourtour qui s'engagent dans des échancrures (36, 38)
correspondantes dans une cavité (34) en forme de rotule dans le côté supérieur de
l'élément d'appui (14; 114).
4. Fixation selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que
dans l'intérieur de l'élément de recouvrement (12; 112) un récipient (50; 150) rempli
de produit d'étanchéité (52; 152) est prévu qui s'ouvre à l'approche de l'élément
d'appui (14; 114) en sa position finale supérieure ou inférieure et libère le produit
d'étanchéité (52; 152).
5. Fixation selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
le récipient (50) pour le produit d'étanchéité (52) est disposé au-desus de l'articulation
(15) au centre de l'élément de recouvrement (12) pour un filet à droite réalisé entre
le pourtour (40) de l'élément d'appui (14) et la paroi interne (42) de l'élément de
recouvrement (12) et en ce que dans la paroi de l'élément de recouvrement (12) des
canaux de transport (46, 48) menant à son bord inférieur sont prévus pour le produit
d'étanchéité (52).
6. Fixation selon la revendication 4,
caractérrisée en ce que
pour un filet à gauche réalisé entre le pourtour (40) de l'élément d'appui (14) et
de la paroi interne (42) de l'élément de recouvrement (12), le récipient (50), conçu
de préférence de forme torique, pour le produit d'étanchéité (52) est disposé entre
l'élément d'appui (14) et la plaque de base (44) et que dans celle-ci au moins un
passage est prévu pour le produit d'étanchéité (52).
7. Fixation selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
dans le cas d'une liaison résistante à la torsion réalisée entre le pourtour (140)
de l'élément d'appui (114) et la paroi interne (142) de l'élément de recouvrement
(112), consistant en des nervures (141) s'engageant dans des rainures (143), le récipient
(150), conçu de préférence de forme torique, pour le produit d'étanchéité (152) est
disposé entre l'élément d'appui (114) et la plaque de base (144) et que dans celle-ci
au moins un passage (154, 156) est prévu pour le produit d'étanchéité (152).
8. Fixation selon l'une des revendications 4 à 7,
caractérisée en ce que
au moins une avancée pointue est prévue sur les surfaces adjacentes au récipient (50;
150) pour le produit d'étanchéité (52; 152).
9. Fixation selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
sur le côté extérieur de l'élément de recouvrement (12; 112) une installation (54,
56) est prévue pour la transmission du couple.
10. Fixation selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que
le bord inférieur de l'élément de recouvrement (12; 112) reposant sur la bande d'étanchéité
(18) est muni d'une couche dans le matériau utilisé pour la bande d'étanchéité (18)
comme p. ex. du polyisobutène, polychlorure de vinyle, bitume polymère ou autres semblables.
11. Fixation selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que
l'élément de recouvrement (12; 112) et/ou l'élément d'appui (14; 114) consistent en
une matière artificielle résistante aux chocs, tel p. ex. le chlorure de polyvinyle
dur.