[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen an ein Kraftwagentürscharnier angeschlossenen
Drehstab-Türfeststeller, welcher mit einem aus einer ersten am einen Türanrdnungsteil,
Tür oder Türsäule, und einer zweiten am anderen Türanordnungsteil anschlagbaren Scharnierhälfte
bestehenden Türscharnier baulich vereinigt ist und ein durch eine an einer der beiden
Scharnierhälften abgestützte Drehstabfeder belastetes Rastglied sowie ein feststehend
an der anderen Scharnierhälfte angeordnetes nebeneinanderliegende Rastmarken aufweisendes
Widerlager umfaßt.
[0002] Mit einem Kraftwagentürscharnier baulich vereinigte Drestab-Türfeststeller der vorgenannten
Bauart sind in einer Vielzahl von Ausführungsformen bekannt, wobei allen bekannten
Ausführungsformen charakterischerweise gemeinsam ist, daß die Drehstabfeder, wie dies
z.B. aus der US-PS 3 820 192 ersichtlich ist, aus einem ein-oder mehrfach gebogenen
Federstab besteht, dessen eines Ende als Abstützung des die eigentliche Torsionsfeder
bildenden geraden Mittelbereiches oder Schaftteiles der Drehstabfeder an der einen
der beiden Scharnierhälften und dessen anderes Ende als Belastungsarm für das federbelastete
Rastglied des Türfeststellers dient. Bei dem aus der genannten US-PS 3 820 192 bekannten
Türfeststeller ist die Drehstabfeder durch einen C-förmig gebogenen Federstahlstab
gebildet, welcher über seine eine Endabbiegung in einem Abstand zu seinem geradlinigen
Schaftteil an der einen Scharnierhälfte abgestützt ist und mit seiner anderen Endabbiegung
ein um den Scharftteil der Drehstabfeder drehbar an dieser abgestütztes und mit Rastmarken
versehenes Rastglied trägt, welchem eine um einen zur Scharnierachse achsparallelen
Lagerzapfen drehbare Widerlagerrolle zugeordnet ist.
[0003] Türfeststeller dieser, grundsätzlich durch die Anwendung eines gebogenen Federstabes
gekennzeichneten Bauart, haftet unabhängig von ihrer jeweiligen Ausgestaltung der
Nachteil an, daß die Lagerung bzw. Halterung, insbesondere des geradlinigen und im
Betrieb einer Verwindung unterliegenden Schaftteiles an der einen Hälfte des Scharnieres
besondere Maßnahmen erfordert, um auch nach einer längeren Betriebszeit noch das Enstehen
von Geräuschen innerhalb des Scharnieres bzw. des Feststellers zu verhindern.
Weiterhin ist der Zusammenbau eines solchen mit einem Türfeststeller baulich vereinigten
Türscharnieres erheblich erschwert, da die Drehstabfeder unter Vorspannung eingesezt
werden muß.
Beide Nachteile treten unabhängig davon, ob nun das Rastglied einfach durch das eine,
gegebenenfalls mit einer Rastrolle bestückte, Ende der gebogenen Drehstabfeder oder
durch ein auf die Drehstabfeder aufgesetztes, mit Rastmarken ausgestattetes Teil gebildet
ist.
Zusätzlich erfordert die Verwendung eines beidendig abgebogenen Federstabes als Drehstabfeder
einen vergleichweise großen Bedarf an Einbauraum innerhalb des Türscharnieres, selbst
dann wenn die beiden Enden des Federstabes gleichsinnig gebogen sind, da dem das Rastglied
tragenden Arm der Drehstabfeder eine Führung in der Strinseites des einen Scharnierflügels
zugeordnet sein muß. Ferner sind rastglied und Widerlager bei allen Türfeststellern
dieser Bauart grundsätzlich auf die eine Strinseite des Türscharnieres aufgesetzt
angeordnet, woraus eine Vergrößerung des Einbauraumes auch in axialer Richtung entsteht.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen an ein Kraftwagentürscharnier angeschlossenen
Drehstab-Türfeststeller derart auszubilden, daß er bei einem geringstmöglichen bedarf
an Einbauraum ohne Rücksicht auf die Gestaltung dessen Scharnierhälften an jedes Kraftwagentürscharnier
anschließbar ist und daß ferner eine Geräuschentwicklung auch ohne besondere Lagerungsausbildungen
selbst nach langzeitigem Betrieb des Türfeststellers ausgeschlossen sind. Insbesondere
soll der zu schaffende Türfeststeller die Möglichkeit eröffnen, eine als vormontierte
Baueinheit in einfachster Weise an ein gegebenes Türscharnier anbaubare Feder-Belastungseinheit
einzusetzen.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, daß die Drehstabfeder
des Türfeststellers durch einen geraden, mindestens im Wesentlichen parallel zur Türscharnierachse
ausgerichtet an der einen Scharnierhälfte angeordneten Torsions-Federstab gebildet
und an ihrem einen Ende drehsicher an der Scharnierhälfte abgestützt und im Bereich
ihres anderen Endes drehsicher mit einem radial auskragenden Rastglied verbunden ist.
Je nach gegebener Gestaltung der die Drehstabfeder des Türfeststellers aufnehmenden
bzw. abstützenden Scharnierhälfte entweder als Blechbiegeteil oder aber als Abschnitt
eines Scharnierprofiles kann der Torsionsfederstab in einer nahe deren Anschlagfläche
in der Scharnierhälfte ausgebildeten Einbuchtung oder einer Bohrungsausnehmung untergebracht
und in der einfachsten Ausführungsform vermittels einer im Bereich seines einen Endes
an ihm ausgebildeten Umfangsprofilierung, lediglich zum Beispiel einer Umfangsrändel,
unmittelbar gegen ein kompementäres Profil drehsicher an der Scharnierhälfte abgestützt
sein. Die geradlinige Ausbildung des Torsions-Drehstabes gewährleistet dabei zum einen
einen geringsmöglichen Platzbedarf für seine Unterbringung in der einen Scharnierhälfte
und zum anderen die Vermeidung jedweder Geräuschentwicklung innerhalb des Scharnieres,
da der Torsionsfederstab über seine verwindbare Länge hin an keiner Stelle an der
Scharnierhälfte anliegt. Eine gegebenenfalls oberendig und im Bereich des Anschlußes
des Rastgliedes vorgesehene radiale Abstützung des Torsions-Federstabes kann durch
eine einfache Gleitlagerhülse auskleidet sein. Die vorgesehene Festlegung des Torsions-Federstabes
über eine Umfangsprofilierung ermöglicht dabei dessen Montage in einer vorgegebenen
Lage derart, daß drehsicher an ihn angeschlossene und radial auskragende das Rastglied
eine vorgezeichnete Ausrichtung zu dem an der anderen Scharnierhälfte feststehend
angeordneten Widerlager einnimmt, wobei im Hinblick auf einen gewissen ungebremsten
Anfangsfreigang der Türe auf eine Montage unter Vorspannung verzichtet werden kann.
Die erfindungsgemäße Gestaltung des Türfeststellers behebt somit, unabhängig von ihrer
Gestaltungsweise, die den bekannten Bauarten von Drehstabfeder-Türfeststellern anhaftnden
Nachteile.
[0006] Das Rastglied ist unabhängig von Einzelausgestaltungen der Anordnung zweckmäßigerweise
durch einen formschlüssig drehsicher an den Torsions-Federstab angeschlossenen Flachmaterialzuschnitt
gebildet.
[0007] In einer bevorzugten Verwirklichungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Torsions-Federstab
samt drehsi- cherer Abstützung und Rastglied sowie gegebenenfalls einer Führung für
das Rastglied als vormontierte Baueinheit in einer Hülse aufgenommen ist wobei der
Torsions-Federstab an seinen beiden Enden jeweils mit einer Umfangsprofilierung, insbesondere
einer Umfangsrändel versehen ist, über deren eine er drehsicher mit der ihn aufnehmenden
Hülse und über deren andere er drehsicher mit dem Rastglied verbunden ist und wobei
ferner vorgesehen ist, daß der Torsions-Federstab im Bereich jeder Umfangsprofilierung
bzw. Umfangsrändel einen wenigstens um den Betrag der Verzahnungstiefe der Umfangsrändel
vergrößerten Durchmesser aufweist. Hinsichtlich der Ausgestaltung der Führung des
Rastgleides in einr zur Achse des Torsions- Federstabes senkrechten Ebene kann gemäß
einer ersten Verwirklichungsform vorgesehen sein, daß die beiden Teile der Hülse sind
aneinander geführt, in der Weise, daß das andere, das Rastglied tragende Teil vermittels
einer Lagerbuchse drehbar auf dem oberen verjüngten Ende des ersten Teiles drehbar
gelagert ist.
[0008] Die Zusammenfassung von Torsionsfeder-Drehstab und Rastglied sowie gegenebenfalls
Führung des freien Endes des Torsions-Federstabes zu einer von einer übergreifenden
Hülse aufgenommenen Baueinheit ermöglicht eine erhebliche Vereinfachung im Zusammenbau
eines mit einem Drehstab-Türfeststeller baulich verbundenen Türscharnieres dahingehend,
als lediglich noch die Hülse bei entsprechender Ausrichtung in die zugehörige Scharnierhälfte
eingesteckt zu werden braucht. Dies insbesondere dann, wenn die andere Scharnierhälfte
aus einem Blechmaterialzuschnitt gebogen und bereits an dem Blechmaterialzuschnitt
ein Widerlager für das Rastglied bildende Erhebungen und Vertiefungen freigeschnitten
sind.
[0009] Sofern die Bauhöhe des Scharnieres für die Unterbringung eines zur Erzielung der
erforderlichen bzw. gewünschten Federkräfte ausreichend langen Federstabes nicht ausreicht
kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weiterhin vorgesehen sein, daß die
vormontierte, aus Hülse, drehsicherer Abstützung des Torsions-Federstabes und Rastglied
sowie gegebenenfalls Führung für das Rastglied bestehende Baueinheit eine die Bauhöhe
des Türscharnieres überragende axiale Länge aufweist. Eine Erschwerung des Zusammenbaues
von Türscharnier und Türfeststeller resultiert aus einer solchen gestaltung nicht,
da auch hier die vormontierte Baueinheit lediglich in die zugehörige Ausnehmung in
der einen Scharnierhälfte eingeführt zu werden braucht. Hinsichtlich der Montage des
Türfeststellers an der einen Scharnierhälfte ergibt sich dabei eine besonders einfache
Ausführungsweise dadurch, daß die vormontierte Baueinheit in einer bezüglich der Ausrichtung
des Rastgliedes zu einem an der anderen Scharnierhälfte angeordneten Widerlager vorgegebenen
Stellung an der einen Scharnierhälfte, insbesondere durch eine Verstiftung, drehsicher
festgelegt ist.
[0010] Insbesondere ist es dabei auch nicht erforderlich, daß die vormontierte Baueinheit
bezüglich der Bauhöhe des Türscharnieres symetrisch angeordnet wird, vielmehr kann
der Zusammenbau in der Weise erfolgen, daß die die vormontierte Baueinheit umfassende
Hülse die der Anordnung des Rastwerkes des Türfeststellers gegenüberliegende Stirnseite
des Türscharnieres um einen größeren Betrag überragt.
[0011] Unabhängig von der Anordnung bezüglich der Bauhöhe des Türscharnieres ist jedoch
zweckmäßigerweise eine zweiteilige Ausbildung der die Baueinheit aufnehmenden Hülse
vorgesehen, dahingehend, daß beide Teile der Hülse jeweils vermittels einer Umfangsprofilierung
des Torsions-Drehstabes drehsicher mit diesem verbunden sind und daß das Rastglied
an das freie Ende eines der beiden Hülsenteile angeschlossen ist. Dabei übernehmen
die beiden aneinander anliegenden und gegeneinander drehbaren Stirnenden der beiden
Teile der Hülse gleichzeitig auch die Führung des Rastgliedes in eine senkrecht zur
Achse des Torsions-Federstabes gerichteten Ebene.
[0012] In einer zugehörigen Einzelausgestaltung ist weiterhin vorgesehen, daß das Rastglied
durch einen drehsicher an den Torsions-Federstab bzw. den einen Teil der diesen aufnehmenden
Hülse angeschlossenen, an seinem freien Ende mit einer Rastrolle ausgestatteten Kragarm
und das die dem Rastglied zugeordneten Rastmarken aufweisende Widerlager durch eine
feststehend an die andere Scharnierhälfte angeschlossene Rastenscheibe gebildet ist,
wobei die Rastmarken des an der anderen Scharnierhälfte angeordneten Widerlagers durch
radiale Ausschnitte in der Stirnseite einer teilkreisförmigen, konzentrisch zur Scharnierachse
angeordneten Flachmaterialscheibe gebildet sind.
[0013] Im Rahmen der Erfindung ist selbstverständlich auch die umgekehrte Anordnung der
Rastmarken des Trüpfeststellers möglich, dahingehend, daß ein direkt oder indirekt
drehsicher mit dem Torsions-Federstab verbundenes Rastglied durch eine zur Achse des
Torsions-Federstabes konzentrisch angeordnete teilkreisförmige und an ihrem Umfang
mit Rastmarken bildenden, radialen Ausschnitten versehene Flachmaterialscheibe dargetellt
und diesem Rastglied ein mit einer um eine zur Scharnierachse konzentrische Achse
rotierbare Rastrolle ausgestattetes Widerlager an der anderen Scharnierhälfte zugeordnet
ist.
[0014] Schließlich ist es in praktischer Verwirklichung der Erfindung möglich anstelle einer
Anordnung, bei der Rastglied und Widerlager außerhalb der Bauhöhe des Scharnieres,
insbesondere auf eine der Stirnseiten des Scharnieres aufgesetzt angeordnet sind,
eine Anordnung zu verwnden, bei der Rastglied und Widerlager innerhalb der Bauhöhe
des Scharnieres angeordnet sind.
[0015] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben. In der Zichnung
zeigt die
- Figur 1
- eine schaubildliche Darstellung eines mit einem Drehstab-Türfeststeller baulich vereinigten
Kraftwagentürscharnieres;
- Figur 2
- eine schaubildliche Darstellung eines zu einer vormontierten Baueinheit zusammengefassten
Rastwerkes für einen Drehstab-Türfeststeller nach Figur 1;
- Figur 3
- eine Draufsicht zu einem mit einem Drehstab-Türfeststeller baulich vereinigten Kraftwagentürscharnier
nach Figur 1;
- Figur 4
- eine Seitenansicht eines mit einem Drehstab-Türfeststeller baulich vereinigten Kraftwagentürscharnieres
nach Figur 1;
- Figur 5
- eine Rückansicht eines mit einem Drehstab-Türfeststeller baulich vereinigten Kraftwagentürscharnieres
nach Figur 1;
- Figur 6
- einen Schnitt durch ein mit einem Drehstab-Türfeststeller baulich vereinigtes Kraftwagentürscharnier
nach Figur 1;
- Figur 7
- einen Längsschnitt durch ein zu einer vormontierten Baueinheit zusammengefassten Rastwerk
nach Figur 2.
[0016] Das mit einem Drehstab-Türfeststeller 1 baulich vereinigte Kraftwagentürscharnier
besteht aus einer ersten, am einen Türanordnungsteil anschlagbaren Scharnierhälfte
2, die im gezeigten Ausführungsbeispiel durch einen entsprechend bearbeiteten Längenabschnitt
eines Scharnierprofiles gebildet ist und einer zweiten aus einem Blechmaterialzuschnitt
gebogenen Scharnierhälfte 3, wobei die eine Scharnierhälfte 2 eine im wesentlichen
ebene Anschlagfläche 4 und die andere Scharnierhälfte eine Anschlagfläche 5 aufweist
und wobei die beiden Scharnierhäften 2 und 3 vermittels eines Scharnierstiftes 6 schwengelenkig
miteinander verbunden sind. Der Drehstab-Türfeststeller 1 besteht im wesentlichen
aus einem geraden Torsions-Federstab 7 einem Rastglied 8 und einem Widerlager 9. Im
dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Torsions-Federstab 7 beidendig mit einer
Durchmessererweiterung und in deren Bereich mit einer Umfangsprofilierung in Form
einer Umfangsrändel 10 bzw. 11 versehen. An seinem einen Ende ist der Torsions-Federstab
7 über seine eine Umfangsprofilierung 11 drehsicher in einer komplementären Innenprofilierung
eines ersten Teiles 12 einer den Torsionsfederstab 7 insgesamt aufnehmenden Hülse
13 festgelegt, während er an seinem gegenüberliegenden Ende über seine andere Umfangsprofilierung
10 drehsicher mit einer komplementären Innenprofilierung des anderen Teiles 14 der
ihn insgesamt aufnehmenden Hülse 13 im Eingriff steht. Die beiden Teile 12 und 14
der Hülse 13 sind aneinander geführt, in der Weise, daß das andere Teil 14 vermittels
einer Lagerbuchse 15 drehbar auf dem oberen verjüngten Ende des Teiles 12 drehbar
gelagert ist. Das Rastglied 8 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel durch einen zur
Achse des Torsions-Federstabes 7 radial auskragend an das eine Teil 12 der Hülse 13
angeschlossenen zweiarmigen Lagerbock 16 und eine an diesem gelagerte Rastrolle 17
gebildet, wobei der die Rastrolle 17 tragende Lagerbock 16 mit dem Teil 12 der Hülse
13 einteilig ausgebildet ist. Das dem Rastglied 8 zugeordnete Widerlager ist durch
eine auf die obere Stirnsiete 18 der zweiten Scharnierhälfte 3 aufgesetzt angeordnete
teilkreisförmige Flachmaterialscheibe 19 gebildet, welche bei zur Scharnierachse konzentrischer
Anordnung an ihrem Umfang mit Rastmarken bildenden radialen Vertiefungen bzw. Ausnehmungen
20 und 21 versehen ist. An der zweiten Scharnierhälfte 3 ist die das Widerlager bildende
Flachmaterialscheibe 19 mittels Niete 22 befestigt. Das vermittels der Hülse 13 zu
einer vormontierten Baueinheit zusammengefaßte Rastwerk des Türfeststellers 1 ist
im gezeigten Ausführungsbeispiel in eine nahe deren Anschlagfläche 4 in die Scharnierhälfte
2 eingebrachte durchgehende Bohrung 23 eingesetzt und in einer aus der Figur 1 ersichtlichen
vorgebenen Ausrichtung vermittels eines Querstiftes 24 drehsicher verstiftet.
1. An ein Kraftwagentürscharnier angeschlossener Drehstab-Türfeststeller, welcher mit
einem aus einer ersten am einen Türanrdnungsteil, Tür oder Türsäule, und einer zweiten
am anderen Türanordnungsteil anschlagbaren Scharnierhälfte bestehenden Türscharnier
baulich vereinigt ist und ein durch eine an einer der beiden Scharnierhälften abgestützte
Drehstabfeder belastetes Rastglied sowie ein feststehend an der anderen Scharnierhälfte
angeordnetes nebeneinanderliegende Rastmarken aufweisendes Widerlager umfaßt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehstabfeder des Türfeststellers durch einen geraden, mindestens
im Wesentlichen parallel zur Türscharnierachse ausgerichtet an der einen Scharnierhälfte
angeordneten Torsions-Federstab gebildet und an ihrem einen Ende drehsicher an der
Scharnierhälfte abgestützt und im Bereich ihres anderen Endes drehsicher mit einem
radial auskragenden Rastglied verbunden ist.
2. Drehstab-Türfeststeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsions-Federstab
in einem Freiraum bzw. einer entsprechenden Bohrungsausnehmung der einen Scharnierhälfte
und nahe deren Anschlagfläche angeordnet ist.
3. Drehstab-Türfeststeller nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastglied
durch einen drehsicher an den Torsions-Federstab angeschlossenen Flachmaterialzuschnitt
gebildet ist.
4. Drehstab-Türfeststeller nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsions-Federstab
samt drehsicherer Abstützung und Rastglied sowie gegebenenfalls einer Führung für
das Rastglied als vormontierte Baueinheit in einer Hülse aufgenommen ist.
5. Drehstab-Türfeststeller nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsions-Federstab
an seinen beiden Enden jeweils mit einer Umfangsrändel versehen ist, über deren eine
er drehsicher mit der ihn aufnehmenden Hülse und über deren andere er drehsicher mit
dem Rastglied verbunden ist.
6. Drehstab-Türfeststeller nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsions-Federstab
im Bereich jeder Umfangsrändel einen wenigstens um den Betrag der Verzahnungstiefe
der Umfangsrändel vergrößerten Durchmesser aufweist.
7. Drehstab-Türfeststeller nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vormontierte,
aus Hülse, drehsicherer Abstützung des Torsions-Federstabes und Rastglied sowie gegebenenfalls
Führung für das Rastglied bestehende Baueinheit eine die Bauhöhe des Türscharnieres
überragende axiale Länge aufweist.
8. Drehstab-Türfeststeller nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse zweiteilig ausgebildet ist und beide Teile der Hülse jeweils vermittels
einer Umfangsprofilierung des Torsions-Drehstabes drehsicher mit diesem verbunden
sind und daß das Rastglied an das freie Ende eines der beiden Hülsenteile angeschlossen
ist.
9. Drehstab-Türfeststeller nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Rastglied durch einen drehsicher an den Torsions-Federstab bzw. den einen
Teil der diesen aufnehmenden Hülse angeschlossenen, an seinem freien Ende mit einer
Rastrolle ausgestatteten Kragarm und das die dem Rastglied zugeordneten Rastmarken
aufweisende Widerlager durch eine feststehend an die andere Scharnierhälfte angeschlossene
Rastenscheibe gebildet ist.
10. Drehstab-Türfeststeller nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die vormontierte, aus Hülse, drehsicherer Abstützung des Torsions-Federstabes
und Rastglied sowie gegebenenfalls Führung für das Rastglied bestehende Baueinheit
in einer bezüglich der Ausrichtung des Rastgliedes zu dem an der anderen Scharnierhälfte
angeordneten Widerlager vorgegebenen Stellung an der einen Scharnierhälfte, insbesondere
durch eine Verstiftung, drehsicher festgelegt ist.
11. Drehstab-Türfeststeller nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastmarken des an der anderen Scharnierhälfte angeordneten Widerlagers durch
radiale Ausschnitte in der Stirnseite einer teilkreisförmigen, konzentrisch zur Scharnierachse
angeordneten Flachmaterialscheibe gebildet sind.
12. Drehstab-Türfeststeller nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das direkt oder indirekt drehsicher mit dem Torsions-Federstab verbundene Rastglied
durch eine zur Achse des Torsions-Federstabes konzentrisch angeordnete teilkreisförmige
und an ihrem Umfang mit Rastmarken bildenden, radialen Ausschnitten versehene Flachmaterialscheibe
gebildet und diesem Rastglied ein mit einer um eine zur Scharnierachse konzentrische
Achse rotierbare Rastrolle ausgestattetes Widerlager an der anderen Scharnierhälfte
zugeordnet ist.
13. Drehstab-Türfeststeller nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß Rastglied und Widerlager außerhalb der Bauhöhe des Scharnieres, insbesondere auf
eine der Stirnseiten des Scharnieres aufgesetzt angeordnet sind.
14. Drehstab-Türfeststeller nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß Rastglied und Widerlager innerhalb der Bauhöhe des Scharnieres angeordnet sind.
15. Drehstab-Türfeststeller nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Teile der Hülse sind aneinander geführt, in der Weise, daß das andere,
das Rastglied tragende Teil vermittels einer Lagerbuchse drehbar auf dem oberen verjüngten
Ende des ersten Teiles drehbar gelagert ist.