[0001] Die Erfindung betrifft eine Hydraulikanlage für mit Arbeitsgeräten versehene fahrbare
Arbeitsmaschinen, insbesondere für Radlader, Gabelstapler oder dgl., mit einem aus
mindestens einem Hydrospeicher bestehenden Lastfederungssystem, das an die für das
Heben und Senken des Arbeitsgerätes zuständigen Hydraulikleitungen zwischen dem bzw.
den Hubzylindern und einem Steuerventil angeschlossen ist, wobei das Lastfederungssystem
in Abhängigkeit vorgegebener Betriebszustände zu- bzw. abschaltbar ist.
[0002] Luftbereifte Baumaschinen legen beim Einsatz auf der Baustelle oftmals längere Wegstrecken
zurück. Den Baustellenwechsel wie auch die Fahrt zu ihren Einsatzorten nehmen Sie
auf eigener Achse vor, da sie die Zulassungsbedingungen zur Teilnahme am öffentlichen
Verkehr, wenn auch fallweise mit Auflagen, erfüllen.
[0003] Die Fahrgeschwindigkeiten, die dabei im Einsatz erzielt werden können, tragen wesentlich
zur Umschlagleistung und damit Wirtschaftlichkeit der Maschine bei. Aber auch bei
Geräten, die öfter von Baustelle zu Baustelle umgesetzt werden, oder die längere Wegstrecken
zur Erreichung dieser zurücklegen müssen, stellt die Zeit, die sie hierfür benötigen,
einen nicht unwesentlichen Faktor in der Kostenkalkulation des Unternehmers dar.
[0004] Nun wird die Fahrgeschwindigkeit bei dieser Art von Arbeitsmaschinen nicht von der
Motorleistung - vom Befahren stärkerer Steigungen abgesehen - begrenzt, sondern von
den Schwingungen, in die das Fahrzeug infolge der Bodenunebenheiten gerät. Der Fahrer
ist deshalb gehalten, eine Geschwindigkeit zu wählen, die vielfach weit unter der
leistungsmäßig möglichen liegt. Hauptursache für das "Aufschaukeln" der Maschine ist
das Fehlen einer Federung. Federungen an Baumaschinen sind bisher nur an Maschinen
für Sonderzwecke, wie z.B. im militärischen Einsatz mit der Forderung nach Geschwindigkeiten
bis zu über 60 km/h, ausgeführt worden. Die Gründe, weshalb diese Arten von Baumaschinen
ungefedert gebaut werden, liegen zum einen darin, daß für die Beladevorgänge eine
Federung wegen ihres Nachgebens unter den Hub- und Reißkräften sogar nachteilig wäre.
Zum anderen stellt der Einbau einer Federung einen verhältnismäßig hohen konstruktiven
Aufwand dar, der sich naturgemäß in beträchtlichen Mehrkosten niederschlagen müßte.
[0005] Durch die DE-C 39 09 205 ist eine Hydraulikanlage für Baumaschinen, insbesondere
Radlader, Schlepper und dgl., bekannt, die ein über Hydraulikzylinder betätigbares
Arbeitswerkzeug, insbesondere eine Ladeschaufel beinhaltet, wobei zur Betätigung der
Hydraulikzylinder eine von einer Druckquelle über ein Steuerventil zu den Hydraulikzylindern
führende Hauptleitung vorgesehen ist, von der nach dem Steuerventil eine zu mindestens
einem Hydraulikspeicher führende Verbindungsleitung abzweigt, in der ein schaltbares
Absperrventil angeordnet ist. Es ist eine das Absperrventil überbrückende Fülleitung
vorgesehen, die die Hauptleitung mit dem Hydraulikspeicher verbindet, wobei in der
Fülleitung ein Druckminderventil angeordnet ist. Das Druckminderventil ist hierbei
auf den Tragedruck der Hydraulikzylinder eingestellt und ist vorzugsweise als Druckbegrenzungsventil
oder Druckabschneider ausgebildet. Das schaltbare Absperrventil ist als fahrgeschwindigkeitsabhängig
oder abhängig vom Kippwinkel des Arbeitswerkzeuges gesteuertes Magnetventil ausgebildet,
wobei bei fahrgeschwindigkeitsabhängiger Steuerung des Magnetventils der Schaltpunkt
so eingestellt ist, daß dieser erst im zweiten Gang überschritten werden kann.
[0006] Da bei Verwendung von Druckminderventilen lediglich ein vorbestimmter Tragedruck
(z.B. 120 bar) einstellbar ist, der nicht in jedem Arbeitszustand als realistischer
Wert anzusehen ist, ist das hier zum Einsatz kommende Lastfederungssystem für sämtliche
Betriebszustände der Arbeitsmaschine als unzureichend anzusehen. Die gang- oder fahrgeschwindigkeitsabhängige
Schaltung des Druckminderventils kann darüber hinaus den sich im Betriebszustand einstellenden
Nickschwingungen ebenfalls nicht optimal gerecht werden.
[0007] Durch die internationale Patentanmeldung WO 90/05814 ist ein Stoßdämpfungssystem
für eine mobile Maschine, wie z.B. einen Radlader, Gabelstapler oder dgl., bekannt.
Das Dämpfungssystem ist hier zwischen dem bzw. den Hydraulikzylindem und einem Wege-Ventil
vorgesehen und beinhaltet einen Speicher, der über Leitungen und ein zwischengeschaltetes
Ventil an die Druckseite des jeweiligen Zylinders angeschlossen ist. Die Saugseite
des jeweiligen Zylinders steht über weitere Leitungen und das gleiche Ventil mit dem
Tank in Verbindung. Bei Beaufschlagung des Kolbens infolge eines von außen einwirkenden
Stoßes wird dieser ausgelenkt und der Druck auf der Druckseite des Zylinders erhöht,
wobei Hydrauliköl über die zugehörigen Leitungen in den Speicher abgegeben wird. Gleichzeitig
wird über die entsprechenden anderen Leitungen Öl aus dem Tank angesaugt und auf die
dem Druckraum abgewandte Seite des Zylinders gefördert. Ist dieser Zustand erreicht,
gibt der Speicher über ein in einem Bypass vor dem Ventil angeordnetes Drosselventil
unter Druck stehendes Öl ab und führt es zur Druckseite des Zylinders. Durch diesen
St.d.T. können zwar in das System eingebrachte Stöße gedämpft werden, eine an variable
Lasten und Schwingungen anpaßbare Abfederung des Arbeitsgerätes ist hierdurch jedoch
nicht möglich, so daß Nickschwingungen der Arbeitsausrüstung bei Transportfahrten
auch nicht ausgeglichen werden können. Das System wird manuell eingeschaltet und das
Ventil auf Durchgang geschaltet, wodurch die Last, z.B. ein Kübel in Abhängigkeit
von der Speichergröße schlagartig um einen vorgegebenen Betrag absackt, da eine Anpassung
des Arbeitsdruckes an den Speicherdruck vor dem Einschalten des Systems nicht stattgefunden
hat.
[0008] Ziel des Erfindungsgegenstandes ist es, das in der WO 90/05814 angegebene System
dahingehend weiterzubilden, daß auch die bei Transportfahrten auftretenden Nickschwingungen
der Last, insbesondere bei ungünstigen Fahrbahnoberflächen weitestgehend vermieden
werden, wobei beim Einschalten des Systems ein unerwünschtes Absinken der Last sicher
vermieden wird.
[0009] Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zur variablen Angleichung
des Lastdruckes des Hydrospeichers an den jeweiligen Lastdruck des bzw. der Hubzylinder
mindestens eine Düse in Verbindung mit mehreren Wege-Ventilen zwischen dem Lastfederungssystem
und dem bzw. den Hubzylindern vorgesehen ist, wobei die Ventile über in Vorsteuerleitungen
zwischen einem Vorsteuergeber und dem Steuerventil vorgesehene Druckschalter betätigt
werden.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
[0011] Die erfindungsgemäße Hydraulikanlage eignet sich insbesondere für Überführungs- sowie
Transportfahrten mit leerem oder beladenem Arbeitsgerät.
[0012] Betätigt der Fahrer den Vorsteuergeber, werden durch die damit zusammenwirkenden
Druckschalter die Wege-Ventile in Neutralstellung geschaltet und das Lastfederungssystem
ist abgeschaltet. Der Hydraulikdruck in den Hydrospeichern wird über die Düse entsprechend
dem Lastdruck in dem bzw. den Hubzylindern angeglichen. Gibt der Fahrer den Vorsteuergeber
wieder in Neutralstellung, schaltet das Lastfederungssystem automatisch zu. Nachdem
sich der Lastdruck über die Düse in dem Hydrospeicher nahezu angeglichen hat, ergibt
sich beim automatischen Zuschalten des Lastfederungssystems kein nennenswertes Absacken
des Arbeitsgerätes. Zur Sicherheit unzulässiger Einfederungen des bzw. der Hubzylinder
über den bzw. die Hydrospeicher wird ab einer bestimmten Hubhöhe über einen Induktivschalter
das Lastfederungssystem automatisch abgeschaltet.
[0013] Der Erfindungsgegenstand wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 - Darstellung eines Radladers
Figur 2 - Hydraulikschaltplan für den Radlader gemäß Figur 1
[0014] Figur 1 zeigt als Prinzipskizze einen Radlader 1, der auf Luftreifen 2 verfahrbar
ist. Der Radlader 1 beinhaltet u.a. ein Chassis 3 mit Fahrerkabine 4 sowie einen Kübel
5, der gelenkig an einer Ausrüstung 6 gelagert ist, wobei die Ausrüstung 6 mit mehreren
Hydraulikzylindern 7,8 verbunden ist, die zum Zwecke des Anhebens und Abkippens des
Kübels 4 vorgesehen sind.
[0015] Figur 2 zeigt den Hydraulikschaltplan 9 (Lastfederungssystem) für den in Figur 1
dargestellten Radlader 1, wobei vorsorglich darauf hingewiesen wird, daß dieser in
gleicher Weise auch auf eine andere Arbeitsmaschine, wie z.B. einen Gabelstapler,
übertragen werden kann. Gemäß Hydraulikschaltplan 9 wird das Lastfederungssystem an
die für das Heben und Senken zuständigen Hydraulikleitungen 10,11 zwischen den Hubzylindern
12,13 und dem Steuerventil 14 angeschlossen. Die für das Heben zuständige Hydraulikleitung
10 wird über ein 2-2-Wege-Ventil 15 - Neutralstellung gesperrt, Schaltstellung - freier
Durchgang mit einem oder mehreren Hydrospeichern 16,17,18,19 verbunden. Die Hydrospeicher
16-19 weisen eine fahrzeugspezifische Gasvorspannung auf. Im Bypaß 20 zwischen den
Hydrospeichern 16-19 und den Hubzylindern 12,13 befindet sich auf der Hebenseite 10
eine Düse 21. Die Senkenseite 11 wird über ein weiteres 2-2-Wege-Ventil 22 - Neutralstellung
gesperrt, Schaltstellung - freier Durchgang mit dem Rücklauf 23 verbunden. In den
Vorsteuerleitungen 24,25,26,27 (Heben, Senken, Ankippen, Auskippen) befinden sich
zwischen dem Vorsteuergeber 28 und dem Steuerventil 14 Druckschalter 29,30,31,32.
Am nicht weiter bezifferten Vorderrahmen des Radladers 1 ist in einer vorgegebenen
Höhe ein ebenfalls nicht weiter dargestellter Induktivschalter vorgesehen.
[0016] Zum Ein- und Ausschalten des Lastfederungssystems ist in der Fahrerkabine 4 des Radladers
1 ein nicht weiter dargestellter Hauptschalter angeordnet. Wird über den Hauptschalter
das Lastfederungssystem aktiviert und der Vorsteuergeber 28 befindet sich in Neutralstellung,
schalten die 2-2-Wege-Ventile 15,22 in der Heben- 10 und Senkenleitung 11 auf freien
Durchgang. Die Hebenseite 10 bzw. die Hubzylinder 12,13 sind somit mit den Hydrospeichern
16-19 verbunden. Die Senkenseite 11 bzw. die Hubzylinder 12,13 sind demzufolge mit
dem Rücklauf 23 verbunden. Nickbewegungen des Radladers 1, eingeleitet durch Fahrbahnunebenheiten,
werden somit über die Hydrospeicher 16-19 variabel, d.h. in Abhängigkeit des jeweiligen
Betriebszustandes, abgedämpft und reduziert, wobei hohe Fahrgeschwindigkeiten ermöglicht
werden.
[0017] Betätigt der Fahrer den Vorsteuergeber 28, werden durch die Druckschalter 29-32 die
2-2-Wege-Ventile 15,22 in Neutralstellung geschaltet und das Lastfederungssystem ist
abgeschaltet. Der Hydraulikdruck in den Hydrospeichern 16-19 wird über die Düse 21
entsprechend dem Lastdruck in den Hubzylindern 12,13 angeglichen. Gibt der Fahrer
den Vorsteuergeber 28 wieder in Neutralstellung, schaltet das Lastfederungssystem
automatisch zu. Nachdem sich der Lastdruck über die Düse 21 in den Hydrospeichern
16-19 variabel dem jeweiligen Betriebszustand angeglichen hat, ergibt sich beim automatischen
Zuschalten des Lastfederungssystems kein nennenswertes Absacken des Kübels 5 bzw.
der Ausrüstung 6.
[0018] Zur Sicherheit unzulässiger Einfederungen der Hubzylinder 12,13 über die Hydrospeicher
16-19 wird ab einer vorgegebenen Hubhöhe über den Induktivschalter am Rahmen des Radladers
1 das Lastfederungssystem automatisch abgeschaltet. Für bestimmte Anwendungsfälle
im Betriebszustand des Radladers 1 kann es notwendig sein, die Düse 21 beispielsweise
durch ein Magnetventil 33 abzuschalten.
[0019] Anhand eines praktischen Beispieles soll die Funktion der erfindungsgemäßen Hydraulikanlage
verdeutlicht werden.
[0020] Bei Leerfahrten stehen die Zylinder 12,13 (leerer Kübel) unter einem Druck von beispielsweise
30 bar, wobei die Hydrospeicher 16-19 unter einer Eigenvorspannung von 18 bar stehen.
Infolge dieser Drücke können höchste Fahrgeschwindigkeiten bei Leerfahrten erreicht
werden, wobei Schwingungen, insbesondere Nickschwingungen weitestgehend unterdrückt
werden können.
[0021] Beim Beladevorgang des Kübels 5 werden über die Druckschalter 29-32 die Ventile 15
und 22 neutral sowie das Ventil 33 auf Durchgang geschaltet. Über den durch die nicht
dargestellte Pumpe erzeugten Druck und die Düse 21, werden die Hydrospeicher 16-19
auf den jeweiligen Betriebsdruck gebracht. Dies kann bei einem Druck in den Hydrozylindern
12,13 von 200 bar in den Hydrospeichern 16-19 einen Druck von annähernd 200 bar ergeben.
[0022] An der Wand würde beispielsweise über das Ventil 33 ein Zylindertragedruck von 180
bar im Bereich der Hydrozylinder 12,13 sich einstellen, wohingegen der Speicherdruck
sich über das Ventil 33 und die Düse 21 diesem Wert annähern würde, um auf diese Art
und Weise ein Gleichgewicht herbeizuführen. Sobald der Fahrer die Vorsteuergeber 28
betätigt, werden über die Druckschalter 29-32 die Ventile 15 und 22 durchgeschaltet,
so daß die Hydrospeicher 16-19 mit den Zylindern 12,13 verbunden sind. Wie bereits
angesprochen, wird bei einer vorbestimmten Hubrahmenhöhe der Induktivschalter betätigt
und das Lastfederungssystem abgeschaltet.
1. Hydraulikanlage für mit Arbeitsgeräten versehene Arbeitsmaschinen, insbesondere für
Radlader (1), Gabelstapler oder dgl., mit einem aus mindestens einem Hydrospeicher
(16-19) bestehenden Lastfederungssytem (9), das an die für das Heben und Senken des
Arbeitsgerätes zuständigen Hydraulikleitungen (10,11) zwischen dem bzw. den Hubzylindern
(12,13) und einem Steuerventil (14) angeschlossen ist, wobei das Lastfederungssystem
(9) in Abhängigkeit vorgegebener Betriebszustände zu- bzw. abschaltbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zur variablen Angleichung des Lastdruckes des Hydrospeichers (16-19)
an den jeweiligen Lastdruck des bzw. der Hubzylinders (12,13) mindestens eine Düse
(21) in Verbindung mit mehreren Wege-Ventilen (15,22,33) zwischen dem Lastfederungssystem
(9) und dem bzw. den Hubzylindern (12,13) vorgesehen ist, wobei die Ventile (15,22,33)
über in Vorsteuerleitungen (24-27) zwischen einem Vorsteuergeber (28) und dem Steuerventile
(14) vorgesehene Druckschalter (29-32) betätigt werden.
2. Hydraulikanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wege-Ventile (15,22,33)
als 2-2-Wege-Ventile ausgebildet sind.
3. Hydraulikanlage nach den Ansprüchen 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Bypaß (20)
zwischen dem Lastfederungssystem (9) und dem Hydrozylinder (12,13) auf der Hebenseite
(10), der mit der Düse (21) versehen ist.
4. Hydraulikanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein die Düse
(21) sperrendes Wege-Ventil (33), insbesondere ein Magnetventil.
5. Hydraulikanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch mindestens
einen in einer vorgegebenen Höhe am Rahmen, insbesondere Vorderrahmen der Arbeitsmaschine
(1), vorgesehenen Schalter, insbesondere Induktivschalter zum Abschalten des Lastfederungssystems
(9).
6. Hydraulikanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen das Lastfederungssystem
(9) aktivierenden Hauptschalter, der insbesondere in der Fahrerkabine (4) der Arbeitsmaschine
(1) angeordnet ist.
1. Hydraulic system for work machines that are provided with work equipment, especially
for wheel loaders (1), fork lift trucks or the like, having a load suspension system
(9) consisting of at least one hydraulic accumulator (16-19), which load suspension
system is connected to the hydraulic lines (10, 11) that are responsible for lifting
and lowering the work equipment and that are arranged between the lifting cylinder(s)
(12, 13) and a control valve (14), the load suspension system (9) being arranged to
be switched on and off in dependence on given operating states, characterized in that,
for the variable equalizing of the load pressure of the hydraulic accumulator (16-19)
with the respective load pressure of the lifting cylinder(s) (12, 13), at least one
nozzle (21) that is connected to a plurality of directional control valves (15, 22,
33) is provided between the load suspension system (9) and the lifting cylinder(s)
(12, 13), the valves (15, 22, 33) being actuated by way of pressure switches (29-32)
that are provided in pilot control lines (24-27) between a pilot control transducer
(28) and the control valve (14).
2. Hydraulic system according to claim 1, characterized in that the directional control
valves (15, 22, 33) are in the form of 2-port/2-way valves.
3. Hydraulic system according to claims 1 or 2, characterized by a bypass (20) between
the load suspension system (9) and the hydraulic cylinder (12, 13) on the lifting
side (10), which bypass is provided with the nozzle (21).
4. Hydraulic system according to any one of claims 1 to 3, characterized by a directional
control valve (33), especially a magnetic valve, that closes off the nozzle (21).
5. Hydraulic system according to any one of claims 1 to 4, characterized by at least
one switch, especially an inductive switch, that is provided at a given height on
the frame, especially on the front frame of the work machine (1), for switching the
load suspension system (9) off.
6. Hydraulic system according to any one of claims 1 to 5, characterized by a main switch
that activates the load suspension system (9), which main switch is arranged especially
in the driver's cabin (4) of the work machine (1).
1. Installation hydraulique pour des engins de travail équipés d'outils de travail, notamment
pour un chargeur à roues (1), un chariot élévateur à fourche ou analogue, comportant
un système de suspension de charge (9), constitué par au moins un accumulateur hydraulique
(16-19) et qui est raccordé aux canalisations hydrauliques (10,11), qui sont affectées
au soulèvement et à l'abaissement de l'outil de travail, entre le ou les vérins de
levage (12,13) et une soupape de commande (14), le système de suspension de charge
(9) pouvant être activé ou désactivé en fonction d'états de fonctionnement prédéterminés,
caractérisée en ce que pour réaliser un réglage variable de la pression de charge
de l'accumulateur hydraulique (16-19) sur la pression de charge respective du ou des
vérins de levage (12,13), il est prévu au moins une buse (21) reliée à plusieurs soupapes
formant distributeurs (15,22,33) entre le système de suspension de charge (9) et le
ou les vérins de levage (12,13), les soupapes (15,22,33) étant actionnées par l'intermédiaire
d'interrupteurs de pression (29-32) prévus dans les canalisations de commande pilote
(24-27) entre un générateur de commande pilote (28) et les soupapes de commande (14).
2. Installation hydraulique selon la revendication 1, caractérisée en ce que les soupapes
formant distributeurs (15,22,33) sont agencées sous la forme de soupapes à 2-2 voies.
3. Installation hydraulique selon les revendications 1 ou 2, caractérisée par un by-pass
(20) installé entre le système de suspension de charge (9) et le vérin hydraulique
(12,13) sur le côté soulèvement (10) qui est pourvu de la buse (21).
4. Installation hydraulique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par une
soupape formant distributeur (33), qui bloque la buse (21), notamment une soupape
magnétique.
5. Installation hydraulique selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par au
moins un interrupteur prévu à une hauteur prédéterminée sur le châssis, notamment
le châssis avant de l'engin de travail (1), notamment un interrupteur inductif pour
débrancher le système de suspension de charge (9).
6. Installation hydraulique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par un
interrupteur principal, qui active le système de suspension de charge (9) et est disposé
notamment dans la cabine (4) du conducteur de l'engin de travail (1).