[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Personendurchgang, insbesondere an der Stirnseite,
eines schienengeleiteten Waggons für den Personenverkehr mit zwei entlang von, insbesondere
geradlinigen, Führungen bewegbaren Schiebetüren.
[0002] Im schienengebundenen Personenverkehr werden die Geschwindigkeiten laufend erhöht,
wobei die Waggons, z. B. über Räder, Magnetfelder od. dgl. entlang von Schienen geführt
sind. Reisegeschwindigkeiten von 240 km/h und darüber sind bereits realisiert. An
das rollende Material werden hiebei besonders hohe Ansprüche gestellt. Neben den konstruktiven
Ausbildungen, welche eine besonders hohe Laufruhe des Waggons bewirken sollen, wird
auch auf eine besonders hohe Druckfestigkeit das Augenmerk gelenkt. Kann diese hohe
Druckfestigkeit bei klimatisierten Waggons im Bereich der Fenster durch im wesentlichen
feststehende Fenster einfach erreicht werden, so sind die Beanspruchungen bei Türen,
welche naturgemäß geöffnet und geschlossen werden müssen, nur durch besondere konstruktive
Maßnahmen erreichbar. Man muß bedenken, daß bei derartigen Zügen besonders hohe Druckstöße
auftreten können, wobei bereits ein Vorbeifahren an Schallschutzwänden, insbesondere
bei Eintritt des Zuges in diesen Bereich und Austritt aus diesem Bereich, Druckstöße
entstehen. Besonders groß sind derartige Druckstöße, wenn zwei Züge, insbesondere
zwei Hochgeschwindigkeitszüge, aneinander vorbeifahren. Ein extrem hoher Druckwechsel
tritt dann ein, wenn zwei Hochgeschwindigkeitszüge einander in einem Tunnel begegnen.
Demgemäß werden derartige Türen mit Druckunterschieden bis zu 6.000 bar geprüft.
[0003] Bei Schiebetüren, insbesondere solchen, die an den Stirnseiten eines Waggons angeordnet
sind, ist es z. B. aus den ZEV-Glaser's Annalen, Band 112, Nr. 1, Seiten 33 bis 35
bekannt, an einem Türportal in einer umlaufenden Nut eine durch Preßluft aufblasbare
Dichtung vorzusehen, die eine Abdichtung zwischen Wagenkasten und Schiebetüre bewirkt.
Derartige Schiebetüren müssen auch besonders gewichtsarm ausgebildet sein. Einerseits,
um das Gesamtgewicht eines Waggons zu reduzieren und anderseits um selbst bei einem
schwächer dimensionierten elektropneumatischen Antrieb die Trägheit der Türe besonders
geringzuhalten und das Öffnen und Schließen in kurzen Zeiträumen zu ermöglichen. Durch
dieses an sich angestrebte geringe Gewicht wird die mechanische Stabilität der Türe
herabgesetzt. Dies führt dazu, daß insbesondere bei Verwendung eines Waggons als Erst-
bzw. Letztläufer an der ersten Türe bzw. letzten Türe, welche besonders starken Druckschwankungen
ausgesetzt sind, Durchbiegungen der Türe verursacht werden. Um derartige Durchbiegungen
der Türe zu verhindern, ist es bereits gemäß DE-A-40 19 815 bekanntgeworden, im mittleren
Höhenbereich der Türe eine Querstange vorzusehen, die beidseits der Schiebetüre am
Portal festgelegt ist und eine Abstützung der Schiebetüren im mittleren Bereich ermöglicht.
Eine derartige Querstrebe muß entweder an einer Seite des Portals anlenkt sein oder
liegt sogar als loser Konstruktionsteil vor, welcher jeweils vor Ort gebracht werden
muß. Die Bedienungsorgane müssen somit erhöhte Kontrollen durchführen.
[0004] In der EP-A-508 036 ist eine Schiebetüre beschrieben, bei welcher Haken vorgesehen
sind, die mit entsprechenden Aufnehmern des Türportals in Geschlossenstellung der
Schiebetüren kooperieren. Durch diese Haken wird zwangs weise eine Abstützung der
Türen in Geschlossenstellung erreicht, da die Haken, welche in die Aufnehmer eingreifen,
die Querbewegung der Türe, also parallel zur Fahrtrichtung, im wesentlichen beschränkt
bzw. verhindert. In dem zur Decke weisenden Bereich der Türen ist als Aufnehmer eine
Schiene vorgesehen, welche ebenfalls mit Haken kooperiert. Durch derartige Haken kann
bei geschlossener Türe eine Deformation verhindert werden, jedoch tritt durch die
Befestigung der Haken an den Schiebetüren eine Schwächung der Struktur auf, so daß
ein Verbiegen der Türen in Längsrichtung bei geöffnetem bzw. teilweise geöffnetem
Zustand derselben leichter eintritt.
[0005] Die vorliegende Erfindung geht von einem Stand der Technik aus, wie er durch die
EP-A-508 036 gegeben ist und hat sich zum Ziel gesetzt, einen Personendurchgang mit
Schiebetüren zu schaffen, bei welchem die Türen zwangsweise in Geschlossenstellung
gegen eine Durchbiegung quer zur Öffnungsbewegung gesichert sind, welche weiters auch
in geöffneter Stellung eine erhöhte Biegesteifigkeit aufweisen und die in Geschlossenstellung
auf Grund ihrer konstruktiven Ausbildung eine zusätzliche Abdichtung der Türen, so
erwünscht, leicht ermöglicht.
[0006] Der erfindungsgemäße Personendurchgang, insbesondere an der Stirnseite, eines schienengeleiteten
Waggons für den Personenverkehr mit zwei entlang von, insbesondere geradlinigen, Führungen
von einer Geschlossenstellung in eine Offenstellung und umgekehrt bewegbaren Schiebetüren,
welche in Geschlossenstellung unmittelbar, z. B. über Dichtungen dieser, aneinanderschließen,
und insbesondere in dieser Stellung über eine Schließeinrichtung arretierbar sind,
wobei am Waggon in einem Türportal, z.B. in einer Nut, zümindest eine über Druckmedien,
insbesondere Druckluft, entfaltbare Dichtung vorgesehen ist, welche im entfalteten
Zustand die Schiebetüren an ihren Randbereichen zum begangenen Boden, zur Decke und
von oben nach unten verlaufende, dem Portal benachbarte Randbereiche beaufschlagt
und diese Randbereiche sowie jene zur Decke Haken aufweisen, welche in Geschlossenstellung
mit Aufnehmern des Türportals die Schiebetüren in ihrer Lage quer zu den Führungen
festlegen, wobei die Haken und die Aufnehmer mit den Schiebetüren oder dem Türportal
im wesentlichen starr verbunden sind, besteht im wesentlichen darin, daß die Haken
an den Schiebetüren zumindest an den von oben nach unten verlaufenden Randbereichen
und die entsprechenden Aufnehmer im wesentlichen von oben nach unten durchgehend ausgebildet
sind. Durch die durchgehende Ausbildung sowohl der Haken als auch der Aufnehmer entlang
des Portals bzw. der Schiebetüren ist im geschlossenen Zustand der Türen ein Kraftschluß
entlang der gesamten Länge und gegebenenfalls Breite der Türe möglich, wobei gleichzeitig
durch die Haken und Aufnehmer eine Dichtung, u. zw. in Form einer Labyrinthdichtung,
vorliegt. Die durchgehend ausgebildeten Haken haben weiters den Vorteil, daß keine
Schwächung der Schiebetüren eintritt, sondern eine Verstärkung bewirkt wird, die die
mechanische Stabilität der Türe sowohl im geöffneten als auch im geschlossenen Zustand
wesentlich erhöhen kann.
[0007] Eine konstruktive besonders einfache Ausführungsform, die gleichzeitig eine besonders
hohe Wirksamkeit aufweist, besteht darin, daß die Haken mit Profilen gebildet sind.
[0008] Sind die von oben nach unten verlaufenden Aufnehmer als Profile ausgebildet, so kann
auch hier eine besonders einfache konstruktive Ausbildung erreicht werden, wobei gleichzeitig
eine hohe Präzision ohne zusätzlichen Aufwand erreichbar ist.
[0009] Weisen die Türen zusätzlich an ihrem Randbereich zum begangenen Boden durchgehende
Haken auf, welche mit entsprechenden Aufnehmern die Lage der Schiebetüre quer zu den
Führungen festlegen, so liegen Schiebetüren vor, die an allen ihren Bereichen gegenüber
dem Portal festgelegt sind und so besonders hohe Kräfte aufnehmen können, ohne einer
Deformation zu unterliegen.
[0010] Weisen die Profile jeweils eine längs derselben verlaufende Ausnehmung auf, in welche
ein Schenkel des jeweilig kooperienden Profiles eingreift, so kann die Querbewegung
der Türen besonders gering gehalten werden, wobei durch die Ausbildung der Breite
der Ausnehmung den jeweils auftretenden Fertigungstoleranzen Rechnung getragen werden
kann.
[0011] Weisen die Schenkel, welche in die Ausnehmung des jeweils kooperierenden Profiles
eingreifen, Wirkflächen auf, welche in Geschlossenstellung benachbart sind, die mit
der Bewegungsrichtung einen spitzen Winkel, insbesondere zwischen 10° und 45°, einschließen,
der zur jeweils anderen Schiebetüre geöffnet ist, so werden die Schiebetüren beim
Schließvorgang unter Berücksichtigung der Fertigungstoleranzen gegen das Türportal
geschoben. Derartige Anordnung von Wirkflächen ist bei Haken bekannt, jedoch können
diese Wirkflächen der Haken zu Deformationen der Türe führen, da hier eine örtlich
begrenzte Krafteinwirkung vorliegt, wohingegen bei einem durchgehenden Profil die
Krafteinwirkung entlang der gesamten Türe stattfinden kann.
[0012] Weist zumindest ein Schenkel, insbesondere der des Profiles der Türe, an seiner Außenfläche
eine bei Wärmeeinwirkung expandierende Dichtung auf, so kann an einem Bereich, welcher
bereits mit hoher Genauigkeit gefertigt werden muß, damit die entsprechende Stabilität
gegeben ist, eine rasche Abdichtung im Brandfall gewährleistet sein, da die Dichtung
nur in geringer Form expandieren muß, um die erwünschte Dichtwirkung zu erreichen.
[0013] Ist diese expandierende Dichtung auf der Türe vorgesehen, so wird das Expandieren
derselben schneller eintreten als bei Vorliegen derselben am Portal, da das Portal
in der Regel mit dem Wagenkasten verbunden ist und somit eine Temperaturerhöhung auf
Grund der Ableitung der Wärme an den Wagenkasten erst später eintritt als bei der
Schiebetüre.
[0014] Greift das Profil in den Körper der Türe ein, so kann eine besonders formstabile
konstruktive Lösung erreicht werden, wobei die Versteifung der Türe durch das Profil
besonders wirksam erhöht wird.
[0015] Weist das Profil eine weitere längs desselben verlaufende nach außen offene, insbesondere
hinterschnittene, Nut zur Aufnahme eines gummielastischen Profiles auf, so wird dadurch
das Gewicht des Profiles erniedrigt und die Steifigkeit des Profiles erhöht, wobei
weiters durch das gummielastische Profil eine sowohl physische als auch optische Abdeckung
des Seitenbereiches des Türportales gegeben ist.
[0016] Liegt in Geschlossenstellung der Türen eine Dichtung des Profiles der Türen am Profil
des Portales an, so ist zusätzlich zur Labyrinthdichtung eine weitere Abdichtung gegeben,
wie sie für Extremsituationen, wie große Temperaturunterschiede, aber auch im Brandfall
von besonderer Bedeutung sind.
[0017] Erstreckt sich die Dichtung quer zur Bewegungsrichtung und zu den Schenkeln, so ist
für die Dichtung ein besonders geringer Platzbedarf gegeben, so daß auch eine Deformation
derselben während des Betriebes der Türen besonders einfach vermieden werden kann.
[0018] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert.
[0019] Es zeigen:
Fig. 1 einen Personendurchgang mit Schiebetüren in der Ansicht von vorne,
Fig. 2 einen Ausschnitt der Schiebetüre gemäß Fig. 1 im Schnitt nach Linie II-II und
Fig. 3 einen Ausschnitt der Schiebetüren im Schnitt gemäß Linie III-III von Fig. 1.
[0020] Der in Fig. 1 dargestellte Personendurchgang weist zwei Schiebetüren 1, 2 mit Fenstern
3, 4 auf. Die Schiebetüren 1, 2 sind entlang der geradlinigen Führung 5 von einer
Geschlossenstellung, wie in Fig. 1 dargestellt, in eine Offenstellung bewegbar. In
der Geschlossenstellung schließen die Türen aneinander an und sie können durch Riegelstangen
6 und 7, die über einen nicht dargestellten Vierkant betätigbar sind, arretiert werden.
Aus Gründen der Übersicht ist lediglich eine entfaltbare Dichtung 8 dargestellt, die
in Geschlossenstellung der Türe gegen die jeweiligen Randbereiche der Türen gepreßt
wird. Wenn erwünscht, kann eine Steuerung für das Druckmedium, insbesondere Luft,
vorgesehen werden, so daß bei Betätigung des Öffnungsmechanismus die Druckluft aus
der Dichtung rasch abgezogen wird, womit ein Öffnen möglich ist, wohingegen mit dem
Schließvorgang eine Druckbeaufschlagung im Inneren der Dichtung erfolgt. Eine derartige
Steuerung ist insbesondere von Interesse, wenn eine elektropneumatische Betätigungseinrichtung
für die Türen vorgesehen ist. Die Schiebetüren sind über eine nicht dargestellte Steuerung
verbunden, so daß eine gleichmäßige Bewegung beider Schiebetüren erfolgt. Das Portal
für die Schiebetüren ist an der Stirnwand eines Waggons für den Personenverkehr angebracht.
[0021] Bei dem in Fig. 2 dargestellten Schnitt ist ein Türrahmen 9 vorgesehen, durch welchen
ein Türportal gebildet ist. Dieser Rahmen weist eine umlaufende Nut 10 auf, die eine
Hinterschneidung 11 besitzt. Die Dichtung 8 ist in druckentlastendem Zustand dargestellt
und liegt somit nicht an den Randbereichen der Türe an. Der Türrahmen 9 weist weiter
ein im Querschnitt U-förmiges Profil 12 auf, das mit einem Profil 13 der Türe kooperiert.
Sowohl das Profil 13 als auch das Profil 12 weisen freie Schenkel 14, 15 auf, die
jeweils in die umlaufende Nut, 16, 17 des anderen Profiles eingreifen. Das Profil
13 der Türe weist an zu dem Profil 12 benachbarten Stellen Dichtungen 18, 19 auf,
die bei Hitzeeinwirkung expandieren. Derartige Dichtungen weisen in ihrer Matrix entweder
bei höherer Temperatur gasabspaltende Verbindungen oder auch bei höherer Temperatur
verdampfende Verbindungen auf, so daß bei Temperaturerhöhungen eine Expansion der
Dichtungen eintritt. Wie aus der Zeichnung besonders deutlich ersichtlich, ist durch
die ineinandergreifenden Profile eine bewegliche Lagefixierung der Türen bezüglich
des Türrahmens 9 gegeben. Das Profil 13 greift in ein weiteres Profil 20 der Türe
ein, in dessen Hohlraum eine thermische Isolierung 21 aus anorganischen Fasern vorgesehen
ist. In einer Nut 22 des Profiles sind anorganische Glasscheiben 23, 24 in Abstand
zueinander angeordnet und über Dichtungen 25, 26 aus Silikonkautschuk gehalten. Am
Grunde der Nut ist eine weitere Dichtung 27 aus bei Hitzeeinwirkung expandierendem
Material angeordnet. Am unteren Ende der Schiebetüre im Bereich des begangenen Bodens
48 ist ein weiteres Profil 28 angeordnet, das sich nach unten verjüngt und in einer
Ausnehmung 29 geführt ist. Der verjüngte Teil des Profiles 28 weist zwei Dichtstreifen
30 und 31 auf, die ebenfalls bei Wärmeeinwirkung expandieren. Die Ausnehmung 29 ist
teilweise mit einem reibungsmindernden Material 32, z. B. Teflon, ausgekleidet, so
daß die Türe leichter gleiten kann. Die Schiebetüre kann auch an ihrem unteren Ende
zwei Profile aufweisen, die ineinander eingreifen, so daß auch hier eine zusätzliche
Sicherung gegen die Querbewegung gegeben ist. Eine derartig konstruktive Ausbildung
ist dann von besonderer Bedeutung, wenn beispielsweise das weitere Profil 28 in keine
Ausnehmung eingreifen kann.
[0022] Die Schiebetüre ist beidseitig mit einer Dekorplatte 33, 34 aus Melaminharz verkleidet.
Das obere Profil 13 trägt eine Schiene 35, auf welcher Rollen 36 gelagert sind. Jede
Schiebetüre weist zumindest zwei Rollen auf, die in der Schiene 35 auch in ihrer Höhe
verändert werden können. Die Rollen kooperieren mit einer Führungsschiene 37, die
geradlinig ist und sich über das gesamte Türportal und noch der Türbreite entsprechend,
darüber hinaus beidseitig, erstreckt. letzte bzw. erste Türe, bleibt die Dichtung
8 dauernd druckbeaufschlagt, so daß die Türen bereits durch dieselben fixiert sind.
Weiters werden die Türen durch die Riegelstangen 6, 7 in ihrer Lage fixiert. Eine
Durchbiegung der Türen ist durch die sowohl an der Türe als auch am Türrahmen vorgesehenen
Profile, welche mit der Türe bzw. dem Türrahmen starr verbunden sind, sicher verhindert.
Eine Betätigung der Profile ist somit nicht erforderlich, wobei die starre Verbindung,
z. B. über eine elastische Lagerung, mit gummielastischen Elementen verwirklicht sein
kann.
[0023] Als Materialien für die Profile sind Metalle, insbesondere Leichtmetalle, wie beispielsweise
Aluminiumlegierungen, besonders geeignet. Obwohl für bestimmte Einsatzzwecke auch
Türen mit Stahl oder faserverstärktem Kunststoff zum Einsatz gelangen können.
1. Personendurchgang, insbesondere an der Stirnseite, eines schienengeleiteten Waggons
für den Personenverkehr mit zwei entlang von, insbesondere geradlinigen, Führungen
(5) von einer Geschlossenstellung in eine Offenstellung und umgekehrt bewegbaren Schiebetüren
(1, 2), welche in Geschlossenstellung unmittelbar, z. B. über Dichtungen (44, 45)
dieser, aneinander anschließen, und insbesondere in dieser Stellung über eine Schließeinrichtung
(6, 7) arretierbar sind, wobei am Waggon im Türportal, z. B. in einer Nut (10), zumindest
eine über Druckmedien, insbesondere Druckluft, entfaltbare Dichtung (8) vorgesehen
ist, welche im entfalteten Zustand die Schiebetüren (1, 2) an ihren Randbereichen
zum begangenen Boden, zur Decke und von oben nach unten verlaufende dem Türportal
benachbarte Randbereiche beaufschlagt, und diese Randbereiche sowie jene zur Decke
Haken aufweisen, welche in Geschlossenstellung mit Aufnehmern des Türportales die
Schiebetüren (1, 2) in ihrer Lage quer zur Führung (5) festlegen, wobei die Haken
und die Aufnehmer mit den Schiebetüren und dem Türportal im wesentlichen starr verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (13) an den Schiebetüren (1, 2) zumindest
an den von oben nach unten verlaufenden Randbereichen und die entsprechenden Aufnehmer
(12) im wesentlichen von oben nach unten durchgehend ausgebildet sind.
2. Personendurchgang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken mit Profilen
(13) gebildet sind.
3. Personendurchgang nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von oben
nach unten verlaufenden Aufnehmer als Profile (12) ausgebildet sind.
4. Personendurchgang nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebetüren
zusätzlich an ihrem Randbereich zum begangenen Boden durchgehende Haken aufweisen,
welche mit entsprechenden Aufnehmern die Lage der Schiebetüre quer zur Führung (5)
festlegen.
5. Personendurchgang nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Profile (12, 13) jeweils eine längs derselben verlaufende Ausnehmung (16, 17) aufweisen,
in welche ein Schenkel (14, 15) des jeweils kooperierenden Profiles (12, 13) eingreift.
6. Personendurchgang nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schenkel (14, 15), welche in die Ausnehmung (16, 17) des jeweils kooperierenden Profiles
(12, 13) eingreifen, jeweils Wirkflächen (41, 42) aufweisen, welche in Geschlossenstellung
benachbart sind, die mit der Bewegungsrichtung (a) einen spitzen Winkel (α, β), insbesondere
zwischen 10° und 45°, einschließen, der zur jeweils anderen Schiebetüre geöffnet ist.
7. Personendurchgang nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
ein Schenkel (15) eine bei Wärmeeinwirkung expandierende Dichtung (19) aufweist.
8. Personendurchgang nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Profile (13) den Abschluß an den Seitenflächen der Schiebetüren (1, 2) bilden, die
dem Türportal (9) benachbart sind.
9. Personendurchgang nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Profile (13) in den Körper der Schiebetüren (1, 2) eingreifen.
10. Personendurchgang nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Profil (13) eine längs derselben verlaufende nach außen offene, insbesondere hinterschnittene,
Nut (38), zur Aufnahme eines Profiles (40) aus gummielastischem Material aufweist.
11. Personendurchgang nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in
Geschlossenstellung der Schiebetüren eine Dichtung (43) des Profiles (13) der Schiebetüren
(1, 2) am Profil (12) des Türportales anliegt.
12. Personendurchgang nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Dichtung
(43) quer zur Bewegungsrichtung (a) erstreckt.