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EP 0 603 523 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.05.1996 Patentblatt 1996/20 |
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Anmeldetag: 09.11.1993 |
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Betoncontainer zum Einbringen von Beton in Schalungen
Bucket for filling concrete into forms
Benne pour décharger du béton dans des coffrages
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB SE |
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Priorität: |
22.12.1992 AT 2540/92
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.1994 Patentblatt 1994/26 |
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Patentinhaber: MST-BAU GesmbH |
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A-6972 Fussach (AT) |
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Erfinder: |
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- Bitschnau, Lothar
A-6771 Bartholomäberg 692 (AT)
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Vertreter: Hefel, Herbert, Dipl.-Ing. |
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Egelseestrasse 65a A-6800 Feldkirch-Tosters A-6800 Feldkirch-Tosters (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 531 934 DE-A- 2 136 365 DE-A- 3 148 700 DE-U- 1 845 383
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DE-A- 1 584 554 DE-A- 2 250 800 DE-C- 394 357
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Betoncontainer zum Einbringen von Beton in Schalungen,
insbesondere in Gleitschalungen, bestehend aus einem nach oben offenen Behälter mit
einem sich nach unten verjüngenden Unterteil mit einer Auslaßöffnung und einem daran
anschließenden Verteilerschlauch, wobei der Behälter gegebenenfalls von eine Traggestell
aufgenommen ist und Aufhängemittel aufweist, mit welchen der Betoncontainer an einem
Hebezeug anhängbar ist und zwischen der Auslaßöffnung des Behälters und dem Verteilschlauch
ein Rohrstück vorgesehen ist.
[0002] Im Bauwesen werden zum Füllen von Schalungen mit Beton bei der Errichtung eines Bauwerkes
Betoncontainer (DE-OS 21 36 365) verwendet. In der einfachsten Ausführungsform besitzt
dieser Betoncontainer eine Auslaßöffnung mit einer Auslaufrinne und mit einer Schieberklappe,
die mittels eines schwenkbar gelagerten Hebels betätigbar ist. Der an einem Hebezeug
angehängte Betoncontainer wird seitlich an einen Betontransporter angestellt und über
eine Füllrinne mit Beton beschickt. Den so gefüllten Betoncontainer hebt das Hebezeug
an und trägt es zu jener Stelle, an der der Beton in die Schalung einzubringen ist.
Der an dieser Stelle bereitstehende Mann betätigt den Hebel zum Öffnen der Schieberklappe
und der Beton rutscht infolge seines eigenen Gewichtes durch die Auslaßöffnung und
über die Auslaufrinne in die Schalung. Ist der Betoncontainer auf diese Weise entleert,
wird über den erwähnten Hebel die Schieberklappe wieder geschlossen und anschließend
wird der Betoncontainer mittels des Hebezeuges zum Betontransporter zurückgestellt,
wo er neuerdings gefüllt wird. Es ist bei einem solchen Betoncontainer auch schon
bekannt, ein an die Auslaufrinne angepaßtes Anschlußstück vorzusehen, das einerseits
in einen Verteilschlauch übergeht, und das andererseits über die Auslaufrinne geschoben
und am Container verankert werden kann. Solche Anschlußstücke mit einem Verteilschlauch
werden dann bei diesen Betoncontainern verwendet, wenn die Stelle, bei der der Beton
auszubringen ist, mit der Auslaufrinne nicht direkt erreichbar ist. Diese Betoncontainer
besitzen einen Schrägauslauf, so daß der angesetzte Schlauch nicht vom Traggestelle
des Betoncontainers zusammengequetscht wird, wenn dieser am Boden abgestellt werden
sollte. Betoncontainer dieser Art haben sich durchaus bewährt bei solchen Schalungen,
deren oberer Rand im wesentlichen frei zugänglich ist. Dies ist bei Schalungen in
der Regel der Fall, wie sie im Wohn- und Siedlungsbau verwendet werden.
[0003] Die Zugänglichkeit einer Schalung ist allerdings sehr stark beeinträchtigt, wenn
die Schalung als Gleitschalung ausgebildet ist, wie sie bei der Errichtung von turmartigen
Bauwerken bevorzugt verwendet wird. Eine solche Schalung ist u.a. in der AT-PS 395
742 gezeigt. Hier hängen die Schalungen bzw. Schalungsabschnitte an Tragjochen, die
in der Regel beidseitig des zu errichtenden Mauerwerkes Arbeitsbühnen tragen und natürlich
die Schalung selbst. Darüber hinaus stehen nach oben in dichter Folge Armierungseisen
in beträchtlicher Höhe vor (Titelseite "Beton- und Stahlbetonbau" Heft 10/92/87. Jhg.).
Mit Betoncontainern der oben beschriebenen Art, die nur eine Auslaufrinne besitzen,
können diese Gleitschalungen nicht mehr gefüllt werden, weil infolge der hier vorhandenen
Einrichtungen der Betoncontainer nicht hinreichend nahe an den Schalungsrand gebracht
werden kann. Aus diesem Grund wurden, wie oben dargelegt, solche Betoncontainer mit
einem Verteilerschlauch bestückt, wobei zwischen Schlauch und Auslaßöffnung des Behälters
eine Schieberklappe vorgesehen ist. Am Traggestell des Betoncontainers ist ferner
eine Standbühne befestigt, auf der ein Arbeiter steht, der diese Schieberklappe zu
betätigen hat, wobei ein zweiter Mann die Mündungsöffnung des in der Regel mehrere
Meter langen Schlauches zum Einfüllbereich der Schalung führt. Auf Weisung dieses
Mannes betätigt der auf dem Traggestell Stehende die Schieberklappe. Da bei der Arbeit
mit einer Gleitschalung das Bauwerk sozusagen in einem Zuge betoniert werden muß,
ist der Betoncontainer ständig mit einem Mann zu besetzen, der zusammen mit diesem
Container transportiert wird und der nur und allein die Aufgabe hat, diese Schieberklappe
auf Weisung eines Mitarbeiters zu öffnen und zu schließen. Eine solche Arbeitsweise
ist nicht besonders rationell. Um hier Abhilfe zu schaffen, wurde auch schon die Schieberklappe
an die Mündungsöffnung des Verteilerschlauches verlegt, so daß der Mann der den Schlauch
führt, auch die Schieberklappe zu betätigen hat. Diese Verteilerschläuche sind, um
die Zugänglichkeit zum Schalungsrand sicherzustellen, in der Regel 6 - 7 m lang und
haben einen Durchmesser von ca. 20 cm. Der Verteilerschlauch ist daher in diesem Falle
zur Gänze mit Beton gefüllt und daher außerordentlich schwer, so daß meistens zwei
Mann eingesetzt werden müssen, um das mit der Schieberklappe bewährte Mündungsstück
des Verteilerschlauches zu bedienen. Abgesehen davon ist ja nicht auszuschließen,
daß durch die vorstehenden Armierungseisen bei diesem rauhen Betrieb, wie ja auf einer
Baustelle herrscht, der Verteilerschlauch auch verletzt und aufgerissen wird, in welchem
Falle bei vollem Betoncontainer sich dessen Inhalt auf die Darunterstehenden entleeren
würde. Das ist eine Masse mit einem Gewicht von mehreren Tonnen.
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik zielt die Erfindung nun darauf ab, einen Betoncontainer
konstruktiv so weiter auszugestalten, daß alle die aufgezeigten Nachteile vermeidbar
sind, was erfindungsgemäß dadurch gelingt, daß in diesem Rohrstück eine motorisch
antreibbare Schnecke gelagert ist und der dem Antrieb der Schnecke dienende Motor
am Behälter bzw. an dessen Traggestell befestigt ist. Dadurch ist es möglich, praktisch
mit leerem und daher leichtem Schlauch zu arbeiten und diesen zu manipulieren, wenn
es darum geht, die Schlauchmündung zu verlegen, und dann die Betonzufuhr mit der Schnecke
zu steuern.
[0005] Ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die axiale Länge der
Schnecke der axialen Länge des Rohrstückes entspricht bzw. etwas länger als diese
ist, so kann die Schnecke mit ihrem oberen Teil in den Behälter hineinragen und dadurch
den Fluß des Betons sicherzustellen, vor allem dann, wenn relativ trockener Beton
verarbeitet werden muß.
[0006] Ist der Motor am oberen Rand des Behälters befestigt und durchsetzt die zwischen
Motor und Schnecke vorgesehene Antriebswelle den Behälter frei, so können an dieser
Antriebswelle zusätzlich Rührflügel angeschweißt sein, die der Lockerung des Betons
dienen und dessen Fließfähigkeit dann gewährleisten.
[0007] Ist ferner vorgesehen, daß am oberen Rand des Behälters ein in dessen Durchmesserebene
liegender, vorzugsweise doppelt gebogener Tragholm befestigt ist, in dessen Mittelbereich
der Motor angeflanscht ist und die Antriebswelle den Behälter mittig durchsetzt und
das Rohrstück in einer Flucht mit der vertikalen Mittelachse des Behälters liegt,
so kann mit an der Antriebswelle angesetzten Flügeln der gesamte Querschnitt des Behälters
bestrichen werden, und darüberhinaus auch noch seine gesamte innere Höhe.
[0008] Da die Hebezeuge, mit welchen solche Betoncontainer von der Füllstation zur Entleerungsstelle
transportiert werden erhebliche Bereiche überfahren, so ist es zweckmäßig, den Motor
über eine Stromquelle anzutreiben, die in oder am Traggestell des Betoncontainers
befestigt ist, so daß Kabelzuführungen vermeidbar sind. Zweckmäßigerweise sind im
Bereich der Mündungsöffnung des Verteilschlauches Betätigungsglieder vorgesehen zur
Steuerung der Stromquelle und/oder des von dieser angetriebenen Motors, so daß der
Bedienungsmann, der die Mündung des Verteilerschlauches manipuliert auch gleichzeitig
den Motor und damit die Betonlieferung aus dem Container bedienen kann. Die motorisch
antreibbare Schnecke dient nicht nur als Transportmittel, sondern auch gleichzeitig
als Verschlußorgan für die Ausflußöffnung des Behälters, wenn die mittlere Steigung
der Schnecke so gewählt ist, daß der im Behälter befindliche Beton bei stehender Schnecke
am Ausfluß gehindert ist. Zweckmäßigerweise beträgt dabei die mittlere Steigung der
Schnecke einen Winkel von kleiner als 45 °, beispielsweise 30 °.
[0009] Um die Handhabung des oft viele Meter langen Verteilschlauches nicht allzu sehr zu
erschweren, ist weiterhin vorgesehen, daß der Durchmesser der Auslaßöffnung, des Schlauches
und der Mündung kleiner als 20 cm, beispielsweise 15 cm ist.
[0010] Anhand einer schematischen Darstellung, die einen erfindungsgemäßen Betoncontainer
im Längsschnitt zeigt, wird die Erfindung im folgenden näher beschrieben, ohne sie
dadurch auf eben dieses Ausführungsbeispiel einzuschränken.
[0011] Der Behälter 1 des Betoncontainers besitzt einen oberen, hier im wesentlichen zylindrischen
Teil 2 und einen nach unten kegelförmig sich verjüngenden Unterteil 3 mit einer Auslaßöffnung
4. Steher 5 und Querriegel 6 bilden ein Traggestell 7, mit welchem der Betoncontainer
auf dem Boden abstellbar ist. An der Auslaßöffnung 4 ist ein Rohrstück 8 angeflanscht,
an welchem ein flexibler Verteilerschlauch 9 befestigt ist. Im Bereich des unteren
Endes des Rohrstückes 8 ist ein Lagerstern 10 befestigt, in dem das eine Ende einer
Schnecke 11 drehbar gelagert ist, deren Länge hier etwas größer ist als die Länge
des Rohrstückes 8, so daß diese Schnekke 11 mit ihrem oberen Ende in den Unterteil
3 des Behälters ragt. Die den Behälter hier mittig durchsetzende Antriebswelle 12
ist mit einem Motor 13 antriebsmäßig verbunden, der auf einem doppelt gebogenen Tragholm
14 angeflanscht ist, der seinerseits in einer Durchmesserebene des zylindrischen,
oberen Teiles 2 liegt und am Rand dieses Teiles befestigt ist. Innerhalb des Traggestelles
7 ist ein Stromaggregat 15 gelagert, das die für den Antrieb des Motors 13 erforderliche
Energie liefert. Über ein Betätigungsglied 16 im Bereich der Mündungsöffnung 17 des
flexiblen Verteilerschlauches 9 ist der Stromaggregat 15 und/oder der Motor 13 steuerbar.
Die mittlere Steigung der Schnecke 11 ist so gewählt, daß der im Behälter 1 befindliche
Beton bei stehender Schnecke am Ausfluß gehindert ist. Zweckmäßigerweise ist die mittlere
Steigung der Schnecke 11 kleiner als 45°, beispielsweise beträgt sie 30°.
[0012] Der Verteilerschlauch 9 ist meherer Meter lang, beispielsweise 6 - 7 m. Im Bereich
der Mündungsöffnung 17 kann ein Griffring 18 befestigt sein, mit und über welchen
dieses Mündungsende manipulierbar ist.
[0013] Dank der erfindungsgemäßen Konstruktion kann nicht nur der früher benötigte Mann
eingespart werden, auch der Schlauch ist, wenn die Schnecke 11 stillsteht, leer und
kann daher ohne besonderen Kraftaufwand manipuliert werden. Die stillstehende Schnecke
dient gleichzeitig als Absperrorgan, so daß eine bislang notwendige Schieberklappe
und der damit verbundene Hebelmechanismus eingespart werden kann. Der Motor 13 ist
zweckmäßigerweise mittels einer Schutzhaube 19 abgedeckt und damit vor mechanischen
Beschädigungen gesichert.
[0014] Zeigt das beschriebene Ausführungsbeispiel, daß das Rohrstück 8 in einer Flucht mit
der vertikalen Mittelachse des Behälters 1 liegt, so ist auch eine Lösung denkbar,
bei der das Rohrstück gegenüber dieser vertikalen Mittelachse geneigt ist, so daß
dessen Achse im wesentlichen parallel zu den erzeugenden des sich nach unten verjüngenden
Unterteiles liegt. In einem solchen Fall verläuft die Antriebswelle 12 ebenfalls geneigt
und der Motor 13 wird am Rande des Behälters über eine entsprechend ausgebildete Konsole
gelagert. In einem solchen Fall ist es allerdings erforderlich und zweckmäßig, daß
im Übergangsbereich zwischen Rohrstück 8 und Schlauch 9 noch ein Krümmer angeordnet
wird. Eine solche Lösung wird jedoch als weniger zweckmäßig angesehen, sie soll jedoch
der Vollständigkeit halber erwähnt sein.
[0015] Nach dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Motor auf dem Tragholm 14 angeflanscht.
Grundsätzlich wäre es möglich, den Motor innerhalb des Behälters 1 zu lagern, unmittelbar
oberhalb des Endes der Schnecke 11, wobei zu seiner Lagerung ein entsprechender Tragstern
vorgesehen werden müßte, der sich außenseitig an der Innenwand des Unterteiles 3 abstützt.
In diesem Fall müßte der Motor vollständig gekapselt sein.
[0016] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel könnte an sich auf das Traggestell 7 verzichtet
werden. Das Stromaggregat 15 wäre in einem solchen Falle an einer am Behälter 1 vorgesehenen
Konsole zu lagern. Allerdings ist dann die Abstellmöglichkeit des Behälters beschränkt,
die doch zweckmäßig ist, wenn der Behälter gefüllt oder anderweitig abzustellen ist.
[0017] Ist im gezeigten Ausführungsbeispiel die Schnecke 11 relativ kurz bemessen, kurz
zur gesamten Höhe des Behälters 1, so wäre es durchaus denkbar, diese Schnecke auch
durch den gesamten Behälter hindurch laufen zu lassen.
[0018] Wird nach dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel das Stromaggregat 15 bzw.
der Motor 13 über eine Leitung 20 gesteuert (die Motor und Stromaggregat verbindende
Leitung ist hier der Einfachheit halber nicht dargestellt), so liegt es im Rahmen
der Erfindung, auch eine drahtlose Steuerung, also eine Funksteuerung vorzusehen.
Auch ist es möglich, das Stromaggregat durch wiederaufladbare Batterien zu ersetzen.
[0019] Behälter mit Austragschnecken sind an sich bekannt (DE-AS 15 31 934, DE-PS 35 34
725, DE-GM 18 45 383), doch dienen diese Behälter nur Lagerzwecken für schüttfähige
Materialien und sind daher für den vorgesehenen Zweck weder geeignet noch einsetz-
oder austauschbar.
1 Behälter
2 Oberer Teil
3 Unterteil
4 Auslaßöffnung
5 Steher
6 Querriegel
7 Traggestell
8 Rohrstück
9 Verteilerschlauch
10 Lagerstern
11 Schnecke
12 Antriebswelle
13 Motor
14 Tragholm
15 Stromaggregat
16 Betätigungsglied
17 Mündungsöffnung
18 Griffring
19 Schutzhaube
20 Leitung
1. Betoncontainer zum Einbringen von Beton in Schalungen, insbesondere in Gleitschalungen,
bestehend aus einem nach oben offenen Behälter mit einem sich nach unten verjüngenden
Unterteil mit einer Auslaßöffnung und einem daran anschließenden Verteilschlauch,
wobei der Behälter gegebenenfalls von einem Traggestell aufgenommen ist und Aufhängemittel
aufweist, mit welchen der Betoncontainer an einem Hebezeug anhängbar ist und zwischen
der Ausläßöffnung (4) des Behälters (1) und dem Verteilschlauch (9) ein Rohrstück
(8) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet daß, in diesem Rohrstück (8) eine motorisch
antreibbare Schnecke (11) gelagert ist und der dem Antrieb der Schnecke (11) dienende
Motor (13) am Behälter (1) bzw. an dessen Traggestell (7) befestigt ist.
2. Betoncontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der Schnecke
(11) der axialen Länge des Rohrstückes (8) entspricht bzw. etwas länger als diese
ist.
3. Betoncontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (13) am oberen
Rand des Behälters (1) befestigt ist und die zwischen Motor (13) und Schnecke (11)
vorgesehene Antriebswelle (12) den Behälter frei durchsetzt.
4. Betoncontainer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen
Rand des Behälters (1) ein in dessen Durchmesserebene liegender, vorzugsweise doppelt
gebogener Tragholm (14) befestigt ist, in dessen Mittelbereich der Motor (13) angeflanscht
ist und die Antriebswelle (12) den Behälter (1) mittig durchsetzt und das Rohrstück
(8) in einer Flucht mit der vertikalen Mittelachse des Behälters (1) liegt.
5. Betoncontainer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor
(13) von einer Stromquelle (15) antreibbar ist, die im oder am Traggestell (7) des
Betoncontainers (1) befestigt ist.
6. Betoncontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Mündungsöffnung
(17) des Verteilschlauches (9) Betätigungsglieder (16) vorgesehen sind zur Steuerung
der Stromquelle (15) und/oder des von ihr angetriebenen Motors (13).
7. Betoncontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Steigung
der Schnecke (11) so gewählt ist, daß der im Behälter (1) befindliche Beton bei stehender
Schnecke am Ausfluß gehindert ist.
8. Betoncontainer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Steigung
der Schnecke (11) kleiner als 45°, beispielsweise 30° beträgt.
9. Betoncontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Auslaßöffnung,
des Schlauches und der Mündung kleiner als 20 cm, beispielsweise 15 cm ist.
1. A concrete container for pouring concrete into shuttering, in particular into sliding
shuttering, comprising an upwardly open container with a downwardly tapering lower
part with an outlet opening and a distribution hose connected thereto, the container,
optionally, being held by a supporting frame and having suspension means, by which
the concrete container is attachable to lifting equipment, and a pipe section (8)
is provided between the outlet opening (4) of the container (1) and the distribution
hose (9), characterised in that a screw (11) drivable by a motor is mounted in this pipe section (8), and the motor
(13) used to drive the screw (11) is secured to the container (1) or to its supporting
frame (7).
2. A concrete container according to Claim 1, characterised in that the axial length of the screw (11) corresponds to, or is slightly longer than, the
axial length of the pipe section (8).
3. A concrete container according to Claim 1, characterised in that the motor (13) is secured to the upper edge of the container (1), and the drive shaft
(12) provided between the motor (13) and the screw (11) traverses the container freely.
4. A concrete container according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that a supporting stringer (14), preferably bent twice, is fastened to the upper edge
of the container (1) and located in the diameter plane thereof, and the motor (13)
is flanged-mounted in the centre of the supporting stringer, the drive shaft (12)
traverses the middle of the container (1), and the pipe section (8) rests in alignment
with the vertical central axis of the container (1).
5. A concrete container according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the motor (13) is drivable by a source of current (15) which is secured in or on
the supporting frame (7) of the concrete container (1).
6. A concrete container according to Claim 1, characterised in that actuating members (16), for controlling the current source (15) and/or the motor
driven thereby, are provided in the region of the discharging opening (17) of the
distribution hose (9).
7. A concrete container according to Claim 1, characterised in that the average slope of the screw (11) is chosen in such a manner that the concrete
located in the container (1) is prevented from escaping when the screw is vertical.
8. A concrete container according to Claim 7, characterised in that the average slope of the screw (11) is less than 45°, for example 30°,
9. A concrete container according to Claim 1, characterised in that the diameter of the outlet opening, the hose and the discharging opening is less
than 20 cm, for example 15 cm.
1. Conteneur à béton pour alimenter des coffrages, en particulier des coffrages glissants,
constitué d'un réservoir ouvert en haut et dont la partie inférieure va en se rétrécissant
vers le bas et présente une ouverture de sortie raccordée à un tuyau de distribution,
le réservoir étant associé le cas échéant à un bâti porteur et équipé de moyens de
suspension permettant d'accrocher le conteneur à un engin de levage, une pièce tubulaire
(8) étant intercalée entre l'ouverture de sortie (4) du réservoir (1) et le tube de
répartition (9), caractérisé en ce que dans cette pièce tubulaire (8) est montée une
vis (11) motorisée, le moteur d'entraînement de la vis étant fixé sur le réservoir
(1) ou sur son bâti porteur (7).
2. Conteneur à béton selon la revendication 1, caractérisé en ce que la longueur axiale
de la vis (11) correspond à celle de la pièce tubulaire (8) ou lui est légèrement
supérieure.
3. Conteneur a béton selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moteur (13) est
fixé sur le bord supérieur du réservoir (1), l'arbre d'entraînement (12) reliant le
moteur (13) et la vis (11) traverse librement le réservoir.
4. Conteneur à béton selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'est fixé,
sur le bord supérieur du réservoir (1) et dans un plan diamétral de celui-ci, un bras
porteur (14) de préférence doublement coudé au milieu duquel est fixé par bride le
moteur (13) dont l'arbre d'entraînement (12) traverse le réservoir (1), la pièce tubulaire
(8) étant alignée sur l'axe vertical central du réservoir (1).
5. Conteneur à béton selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le moteur
(13) peut être alimenté par une source de courant (15) fixée à l'intérieur ou sur
le bâti porteur (7) du réservoir (1).
6. Conteneur à béton selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il comporte près
de l'embouchure (17) du tuyau de distribution, des organes (16) pour commander la
source de courant (15) et/ou le moteur (13) qu'elle entraîne.
7. Conteneur à béton selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pente moyenne
des filets de la fis (11) est choisie de manière que le béton se trouvant dans le
réservoir (1) ne puisse s'écouler quand la vis est à l'arrêt.
8. Conteneur à béton selon la revendication 7, caractérisé en ce que la pente moyenne
de la vis (11) est inférieure à 45°, par exemple 30°.
9. Conteneur à béton selon la revendication 1, caractérisé en ce que le diamètre de l'orifice
de sortie du tuyau et de l'embouchure est inférieur à 20 cm, par exemple 15 cm.
