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EP 0 603 640 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.08.1996 Patentblatt 1996/33 |
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Anmeldetag: 08.12.1993 |
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Schalplatte
Forming board
Panneau de coffrage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
18.12.1992 DE 4242922
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.06.1994 Patentblatt 1994/26 |
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Patentinhaber: Dingler, Gerhard |
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D-72221 Haiterbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Dingler, Gerhard
D-72221 Haiterbach (DE)
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Vertreter: Kinkelin, Ulrich, Dipl.-Ing. |
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Weimarer Strasse 32/34
Auf dem Goldberg 71065 Sindelfingen 71065 Sindelfingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 916 938 DE-A- 4 036 151
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DE-A- 4 020 124
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betriffl eine Schalplatte gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
[0002] Aus der DE-A-39 16 938 ist eine Schalungsplatte bekannt, die aus einem thermoplastischen
Kunststoff, insbesondere High Density Polyäthylen besteht, in dem Metall in Form von
Bandkörpern oder Spänen verteilt ist, die kürzer als die Plattendicke sind. Der Kunststoff
soll mehr als 50 Gewichtsprozent ausmachen. Die Platte ist formstabil, tragfähig und
preiswert herstellbar und kann wie bisherige Holzplatten genagelt und gebohrt werden.
[0003] In der DE-OS 40 20 124 wurde auf die Bedeutung des Wärmeleitwerts für Schalplatten
aus Kunststoff hingewiesen. wird der abbindende Beton nicht abgekühlt, dann kann er
sich auf bis zu 60° C erwärmen. Dies tut dem Beton selber nicht gut, und vor allem
verlieren dann die Schaltafeln aus Kunststoff ihre bei Normaltemperatur vorhandene
Festigkeit. Auch heute noch versuchen manche, diese Schwierigkeit dadurch zu umgehen,
daß nur winters betoniert wird.
[0004] Bei diesen in den Kunststoff eingebrachten Metallkörpern ist jedoch eine Vorbehandlung
erforderlich, wie dies z.B. bei Spänen der Fall ist, die man stets nahezu chemisch
reinigen muß und die auch stets eine Haftbrücke benötigen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, zumindest die notwendigen Wärmeleitwerte, wenn nicht
gar höhere, auf billige Art und Weise unter Einsatz von bekannten Verfahren zu dessen
Herstellung zu erreichen und die Verwendung von nicht mehr recycelbarem Material anderer
Herkunft zu ermöglichen.
[0006] Hinsichtlich der Schalplatte wird dies durch die aus dem kennzeichnenden Teil des
Anspruchs 1 ersichtlichen Merkmale gelöst. Hinsichtlich des Verfahrens durch die Merkmale
der Ansprüche 28 und 29 in Verbindung mit vorhergehenden Ansprüchen.
[0007] Durch die Erfindung wird es schon bei Prototypen möglich, Elastizitätsmodule im Bereich
von 2.000 bis 3.000 N/mm
2 zu erzielen. Im Biegeversuch erkennt man, daß der Querschnitt der Schalplatte homogen
ist. Zwar kann man eine solche Schalplatte im Biegeversuch ebenfalls zum Bruch bringen.
Es fehlen aber die wirren Bruchverläufe, wie sie für holzverleimte Schalplatten typisch
sind. Dies kommt daher, weil innerhalb solcher Schalplatten Schubkräfte an den einzelnen
Flächen im Innern der Schalplatte auftreten, die bei den erfindungsgemäßen Schalplatten
fehlen. Insbesondere in nasser Umgebung fällt der Vergleich deutlich zugunsten der
erfindungsgemäßen Schalplatte auf.
[0008] Das Ausgangsmaterial für die erfindungsgemäße Schalplatte ist optimal, da man keine
Haftbrücken besonders schaffen muß. Man braucht das Material nicht zu reinigen. Der
Aufwand für die Bearbeitung ist minimal. Die Schneckenextruder werden nicht abradiert.
Die Zufuhr zum Extruder macht im Gegensatz zum bandförmigen Material keine rheologischen
Schwierigkeiten. Die Schalplatten selbst sind wieder recyclebar.
[0009] Die Erfindung wird nunmehr anhand der nachfolgen Bilder beschrieben. Es zeigen:
- Bild 1
- Folienschnitzel auf Millimeterpapier, gewonnen von Segmenten von Folienrollen und
in einer Schneidmühle gemahlen.
- Bild 2
- flaches, körniges Mahlgut, das aus Segmenten von gepressten Folien-Wirrballen gewonnen
wurde, welche Segmente in Schneidmühlen gemahlen wurden.
- Bild 3
- ein Teilchen aus Bild 2, ebenfalls auf Millimeterpapier, rund 20-fach vergrößert.
[0010] Die nachfolgend beschriebenen Zuschläge zum Kunststoff sind s owohl für die massiven
Bauelemente nach der DE-OS 39 16 938 (Dinger) geeignet, die dort im Ausführungsbeispiel
als massives Bauelement beschrieben ist, und zwar ganz als Ersatz der dort erwähnten
Metall-Bandkörper, als auch diese Metall-Bandkörper auch nur im wesentlichen ersetzender
Menge.
[0011] Die Erfindung ist aber auch in hervorragender Weise für ein Bauelement gemäß der
DE-OS 40 36 151 (Dingler) geeignet, bei der der Wärmeleitwert in so fern ein Problem
ist, als dieses Bauelement in seinem Mittenbereich geschäumt ist und der Wärmeleitwert
des gesamten Bauelements abhängig von demjenigen Schichtbereich ist, der den schlechtesten
Wärmeleitwert hat, welcher Bereich hier in der Mittenebene des Bauelements liegt.
[0012] Bild 1 zeigt Schnitzel von Aluminiumfolien, welche Schnitzel wie folgt entstanden
sind: mit PE beschichtete Aluminiumfolien wurden auf breite Rollen aufgewickelt, die
bis zu 2 Tonnen wiegen können. Dabei war das PE mit weißer Farbe bedruckt worden.
Solche Rollen können aus Qualitätsgründen verworfen werden. Sie bilden Ausschuß. Sie
stellen etwa 20 % des Abfalls eines Aluminiumwerks dar. Von diesen geordnet lagigen
Rollen schneidet man mit einer Art Guoillotine Scheiben ab und wirft diese in den
Trichter von Maschinen, wie zum Beispiel von der Herbold "Schneidmühlen" oder von
der Firma Condux "Schneidgranulatoren" genannt werden. Sie werden auch als "überschwere
Messermühlen" bezeichnet. Für diese gibt es unterschiedliche Anordnungen von Statormesser
und Rotormesser. Die besten Ergebnisse bekommt bei solchen schweren Messermühlen,
die mit dem ausgerüstet sind, was zum Beispiel die Firma Condux mit "Klauenrotor"
bezeichnet. Gleichwertige Anordnungen bei schweren Messermühlen der Firma Herbold.
Unter den Rotoren ist ein Sieb angebracht. Das Folienmaterial wurde in diesem so lange
herumgewirbelt und dabei zerkleinert, bis es aus einem Sieb mit einer Siebweite um
die 8 mm hindurchfiel. Solche Folien werden an sich zum Beispiel für Tierfutterpackungen
verwendet, wenn sie dicker sind oder dünner, wenn sie für Fertigsuppenbeutel verwendet
werden. Die charakteristische Größe der Schnitzel ist dem Bild 1 zu entnehmen. Manche
Schnitzel liegen mit der weißen Seite nach oben auf dem Millimeterpapier. Hier ist
das Polyethylen weiß bedruckt. Solche Farbanteile wie zum Beispiel Titandioxid stören
nicht. Bei anderen Schnitzeln liegt die glänzende Aluminiumseite nach oben. Bei einigen
sieht man auch auf die Schnittkante. Die insgesamte Dicke beträgt 2 bis 4 zehntel
Millimeter, wobei der Dicke nach das Aluminium wesentlich dünner als die PE-Schicht
ist.
[0013] Es handelt sich hier um geschnittene Schnitzel mit einem kleinen Anteil an Riß kanten.
[0014] Fließen diese Schnitzel zufriedenstellend in den Zufuhrkanal der Kunststoffextruder-Schnecken,
so kann man diese Schnitzel direkt verwenden. Sie verbinden sich ausgezeichnet mit
demjenigen Kunststoff, aus dem die Schaltafel hergestellt wird, und zwar im wesentlichen
ganz oder überwiegend im Extruder. Dabei schmiltzt die Kunststoffschicht auf. Die
meisten solcher Folien haben einen Haftvermittler zwischen dem Aluminium und dem PE.
Das Aluminium kann bis zu 4/10 mm dick sein.
[0015] In manchen Fällen fällt der Abfall nicht in Rollen aufgewickelt geordnet an. Vielmehr
werden die Folien manchmal auch zu Ballen gepresst, so wie der Folienabfall anfällt.
Die Folienlagen sind in diesem Fall wirr und gepresst. Solche Ballen haben ebenso
wie die Rollen ein sehr hohes Gewicht. Auch diese Ballen wirft man nicht als ganze
in die schweren Messermühlen. Vielmehr schneidet man auch hier mit einer Art Guoillotine
Scheiben ab und wirft dann diese Scheiben in die Fülltrichter der schweren Messermühlen.
Auch hier wirbelt das Schnittgut so lange in der Mühle herum, bis es durch das Sieb
fällt. Dabei erhält man flache, körnige Teilchen gemäß Bild 2, die in der gleichen
schweren Messermühle bearbeitet wurden, wie die Folienschnitzel von Bild 1. Der Unterschied
liegt allein darin, daß das Zuführgut in einer anderen Form zugeführt wurde. Hier
wurde Abfall verwendet, der aus Aluminiumfolie bestand, der mit einer unbedruckten
PE-Schicht kaschiert, die nicht bedruckt war. Deshalb sieht man im Bild 1 und 2 von
dem an sich vorhandenen, aber glasklaren PE nichts.
[0016] Die Partikel sind silbrig glänzend und haben statistisch eine Größe, wie sie unter
Zuhilfenahme des Millimeterpapiers herausgemessen werden kann ( die Seitenlänge des
kleinsten Karos ist 1 mm). Wie man sieht, sind die Schnitzel praktisch alle ein- oder
mehrmals auf sich zurückgefaltet und in diesem Zustand durch die PE-Schicht verklebt
worden, was durch Kaltschweißung oder Heißschweißung beim Mahlvorgang geschehen sein
kann. Die Partikel gemäß Bild 2 könnte man auch als Körnchen, Nuggets oder dergleichen
bezeichnen. Sie haben flache Formen und sind im Bereich von 2/10 bis 7/10 mm dick,
also wesentlich flacher, als sie in Bild 2 in ihrer charakteristischen Flächenabmessung
bezeigt sind. Diese Partikel sind durch ein Sieb mit 8 mm Maschenweite geschlagen
worden.Eine Maschenweite von 10 - 12 mm dürfte noch erträglich sein. Dahingehend führt
eine zu kleine Maschenweite zu Mehl, was zu einem zu großen Ausschuß nicht verwendbarer
Teilchen führen würde und nicht anzustreben ist.
[0017] In Bild 3 ist ein solches Plättchen/Nugget/Körnchen ebenfalls auf Millimeterpapier
abgebildet. Man sieht die sehr unregelmäßige und damit günstige Oberfläche. Man sieht
auch eine von unten nach rechts oben gehende schwarze Trennungslinie als Randlinie
einer links unten liegenden Faltung. Die Teilchen machen den Eindruck, als seien sie
geschmiedet worden.
[0018] Erfindungsgemäß kann man auch nicht kaschierte Aluminiumfolie verwenden.
[0019] Erfindungsgemäß kann man auch Aluminiumdeckel verwenden, wie sie als Schraubverschlüsse
für Flaschen, Fläschchen oder dergleichen verwendet werden und zwar unabgängig davon,
ob sie mit Kunststoff beschichtet sind oder nicht.
[0020] Man kann auch diejenigen Folien verwenden, aus denen die Deckel herausgestanzt sind.
[0021] Was das Kunststoffmaterial der Schalplatte anlangt, so legiert man hier Polyäthylen
mit Polyamid, um die Hitzebeständigkeit heraufzusetzen. Im Rahmen der gesamten Rezeptur
verwendet man 20 % Polyamid ± 30 %.
[0022] Bei einer bevorzugten Legierung für die Schalplatte wurden verwendet, 20 % PA, 50
% HDPE, 15 % Glasfaser und 15 % Aluminiumflakes. Diese Werte können jeweils in einen
Bereich von 20 % abgeändert werden, wobei darauf natürlich zu achten ist, daß sich
am Schluß trotzdem 100 % ergeben.
1. Schalplatte aus Kunststoff für eine Schaltafel zum Betonieren, mit Metallkörpern aus
Aluminium, die im Kunststoff der Schalplatte verteilt sind und eine solche Menge und
Verteilung haben, daß die Schalplatte einen bestimmten Wärmeleitwert nicht unterschreitet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper aus Aluminiumfolien gemahlen sind.
2. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper aus Schnitzel
bestehen.
3. Schalplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnitzel unregelmäßige
Gestalt haben.
4. Schalplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper eine flächige
Gestalt mit einer charakteristischen statistischen Flächenabmessung von einigen Quadrat-Millimetern
bis einige Quadrat-Zentimeter haben.
5. Schalplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die charakteristische statistische
Flächenabmessung unter einem Quadrat-Zentimeter ist.
6. Schalplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnitzel eine Gestalt
haben, in der sie in Zuführstutzen von Schneckenextruden rieselfähig sind, welche
Schneckenextruder der Schalplattenherstellung dienen.
7. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumfolien schon
als Ausgangsmaterial mit Kunststoff beschichtet sind, der vorzugsweise ein Polyolefin
ist.
8. Schalplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyolefin ein Polyethylen
ist.
9. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff mindestens
gleich dick wie das Aluminium ist, vorzugsweise aber dicker ist.
10. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gewichtsmäßig 30 % ± 50 %
und 70 % Aluminium ± 35 % vorgesehen ist, wobei darauf zu achten ist, daß sich am
Schluß nicht mehr als 100 % ergeben.
11. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich um ein bedrucktes
Polyolefin handelt.
12. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper aus einem
körnigen Aluminium-Klümpchenmaterial bestehen, dessen charakteristische Längenabmessung
unter einem Zentimeter liegt und dessen Dicke hiergegen sehr klein ist.
13. Schalplatte nach Anspruch 1, 7 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper
im wesentlichen aus flachem, körnigem Mahlgut solcher Aluminiumfolien bestehen, die
von wirrlagigen Folien-Preßballen ausgehend gemahlen wurden.
14. Schalplatte nach Anspruch 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper aus
Schnitzel-Mahlgut bestehen, das von spiralig geordnete Lagen aufweisende Folien-Rollen
ausgehend gemahlen wurde.
15. Schalplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper aus Mahlgut
von der Art bestehen, das in Schneidmühlen gemahlen wurde.
16. Schalplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper aus einem
Mahlgut bestehen, das eine Siebweite von 8 mm ± 15 % passiert hat.
17. Schalplatte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyolefin zumindest
die einen Flächen des Mahlguts dünn umgibt.
18. Verfahren zur Herstellung einer Schalplatte nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminium-Material mit einer Doppelschnecke
in den Kunststoff der Schalplatte eingearbeitet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminium-Material mit
einer gleichlaufenden Doppelschnecke in den Kunststoff der Schalplatte eingearbeitet
wird.
20. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper statistisch
eine Vorzugsrichtung parallel zur Oberfläche der Schaltafel haben.
21. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie nagelbar ist.
22. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie innen geschäumt ist und
die Porengröße nach außen auf Null fällt.
23. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper eine Beschichtung
aus Kunststoff aufweisen, die ein Duroplast ist.
24. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallkörper eine Beschichtung
aus Kunststoff aufweisen, die ein Thermoplast ist.
25. Schalplatte nach Anspruch 26 und 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff eine
Mischung aus "Duroplast" und "Thermoplast" ist.
26. Schalplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff der Beschichtung
der Metallkörper ein Polyurethan ist.
1. Formwork sheet made of plastic for a formwork panel for concreting, having metal bodies
made of aluminium which are distributed in the plastic of the formwork sheet and are
of such a quantity and distribution that the formwork sheet does not fall below a
certain coefficient of thermal conductivity, characterized in that the metal bodies
are milled from aluminium foils.
2. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that the metal bodies consist
of chip [sic].
3. Formwork sheet according to Claim 2, characterized in that the chips are of an irregular
form.
4. Formwork sheet according to Claim 3, characterized in that the metal bodies are of
a flat form with a characteristic statistical surface dimension of a few square millimetres
to a few square centimeters.
5. Formwork sheet according to Claim 4, characterized in that the characteristic statistical
surface dimension is less than one square centimetre.
6. Formwork sheet according to Claim 2, characterized in that the chips are of a form
in which they can be poured into feed tubes of screw-type extruders, which screw-type
extruders are used for producing the formwork sheets.
7. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that the aluminium foils are
already coated with plastic as a starting material, which plastic is preferably a
polyolefin.
8. Formwork sheet according to Claim 7, characterized in that the polyolefin is a polyethylene.
9. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that the plastic is at least
as thick as the aluminium, but preferably is thicker.
10. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that 30 % ± 50 % by weight [lacuna]
and 70 % by weight of aluminium ± 35 % is provided, it having to be ensured that the
final result is not more than 100 %.
11. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that a printed polyolefin is
used.
12. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that the metal bodies consist
of a granular material of aluminium chunks, the characteristic length dimension of
which is below one centimetre and the thickness of which is comparatively very small.
13. Formwork sheet according to Claims 1, 7 or 12, characterized in that the metal bodies
consist essentially of flat, granular milled material of such aluminium foils, which
metal bodies were milled from irregularly layered pressed balls of foil.
14. Formwork sheet according to Claims 1 and 13, characterized in that the metal bodies
consist of milled chip material which was milled from rolls of foil exhibiting layers
arranged in a spiral.
15. Formwork sheet according to Claim 12, characterized in that the metal bodies consist
of milled material of the type which was milled in cutting mills.
16. Formwork sheet according to Claim 12, characterized in that the metal bodies consist
of a milled material which has passed through a screen mesh of 8 mm ± 15 %.
17. Formwork sheet according to Claim 14, characterized in that the polyolefin thinly
surrounds at least the one surfaces [sic] of the milled material.
18. Process of producing a formwork sheet according to one of more of the preceding claims,
characterized in that the aluminium material is incorporated into the plastic of the
formwork sheet using a twin screw.
19. Process according to Claim 19, characterized in that the aluminium material is incorporated
into the plastic of the formwork sheet using a synchronously running twin screw.
20. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that the metal bodies statistically
have a preferential direction parallel to the surface of the formwork panel.
21. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that it can be nailed.
22. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that it is foamed on the inside
and on the outside the cell size falls to zero.
23. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that the metal bodies have a
coating made of plastic which is a thermoset.
24. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that the metal bodies have a
coating made of plastic which is a thermoplastic.
25. Formwork sheet according to Claims 26 and 27 [sic], characterized in that the plastic
is a mixture of thermoset and thermoplastic.
26. Formwork sheet according to Claim 1, characterized in that the plastic of the coating
of the metal bodies is a polyurethane.
1. Plaque de coffrage en matière synthétique pour un panneau de coffrage pour le bétonnage,
avec des corps métalliques en aluminium, qui sont répartis dans la matière synthétique
de la plaque de coffrage et qui possèdent une quantité et une distribution telle que
la plaque de coffrage ne passe pas en dessous d'une certaine valeur de conductivité
thermique, caractérisée en ce que les corps métalliques sont obtenus par mouture de
feuilles en aluminium.
2. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les corps métalliques
se composent de rognures.
3. Plaque de coffrage selon la revendication 2, caractérisée en ce que les rognures ont
une forme irrégulière.
4. Plaque de coffrage selon la revendication 3, caractérisée en ce que les corps métalliques
ont une forme plate avec une superficie statistique caractéristique, allant de quelques
millimètres carrés jusqu'à quelques centimètres carrés.
5. Plaque de coffrage, selon la revendication 4, caractérisée en ce que la superficie
statistique caractéristique est en dessous d'un centimètre carré.
6. Plaque de coffrage selon la revendication 2, caractérisée en ce que les rognures ont
une forme dans laquelle elles sont capables d'écoulement dans les conduits d'alimentation
d'extrudeuses à vis, lesquelles extrudeuses à vis servent à la fabrication des plaques
de coffrage.
7. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les feuilles en
aluminium sont revêtues, déjà en tant que matériau de départ, d'une matière synthétique,
qui est de préférence une polyoléfine.
8. Plaque de coffrage selon la revendication 7, caractérisée en ce que la polyoléfine
est un polyéthylène.
9. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la matière synthétique
est au moins tout aussi épaisse que l'aluminium, mais est de préférence plus épaisse.
10. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'il est prévu, du
point de vue poids, entre 30 % ± 50 % de matière synthétique et 70 % ± 35 % d'aluminium,
étant donné qu'il faut veiller à ce que finalement on ne dépasse pas 100 %.
11. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'il s'agit d'une
polyoléfine imprimée.
12. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les corps métalliques
se composent d'un matériau granuleux en forme de grumeaux d'aluminium, dont la dimension
longitudinale caractéristique se situe en dessous de 1 cm et dont l'épaisseur par
contre est très petite.
13. Plaque de coffrage selon la revendication 1, 7 ou 12, caractérisée en ce que les corps
métalliques se composent pour l'essentiel de produit de mouture plat, granuleux de
feuilles en aluminium de ce genre, lesquels corps ont été produits par mouture à partir
de balles comprimées de feuilles à couches embrouillées.
14. Plaque de coffrage selon les revendications 1 et 13, caractérisée en ce que les corps
métalliques se composent d'un produit de mouture sous forme de rognures, qui ont été
obtenues par mouture de rouleaux de feuille présentant des couches ordonnées sous
forme de spirale.
15. Plaque de coffrage selon la revendication 12, caractérisée en ce que les corps métalliques
se composent d'un produit de mouture du genre, qui a été moulu dans des moulins de
coupe.
16. Plaque de coffrage selon la revendication 12, caractérisée en ce que les corps métalliques
se composent d'un produit de mouture qui a passé à travers un tamis de 8 mm ± 15 %.
17. Plaque de coffrage selon la revendication 14, caractérisée en ce que la polyoléfine
entoure d'une couche mince au moins une surface du produit de mouture.
18. Procédé de fabrication d'une plaque de coffrage selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé en ce que le matériau d'aluminium est incorporé à l'aide
d'une vis sans fin à deux filets dans la matière synthétique de la plaque de coffrage.
19. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce que le matériau en aluminium
est incorporé dans la matière synthétique de la plaque de coffrage à l'aide d'une
vis sans fin à deux filets tournant dans la même direction.
20. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les corps métalliques
ont, de manière statistique, une direction préférentielle parallèle à la surface du
panneau de coffrage.
21. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle peut être
clouée.
22. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'elle est intérieurement
sous forme alvéolaire et en ce que la grosseur des pores chute vers zéro en direction
de l'extérieur.
23. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les corps métalliques
présentent un revêtement en matière synthétique, qui est un duro-plaste.
24. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les corps métalliques
présentent un revêtement en matière synthétique, qui est un thermoplaste.
25. Plaque de coffrage selon les revendications 26 et 27, caractérisée en ce que la matière
synthétique est un mélange de "duroplaste" et de "thermoplaste".
26. Plaque de coffrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la matière synthétique
du revêtement des corps métalliques est un polyuréthane.