| (19) |
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(11) |
EP 0 604 497 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.02.1995 Patentblatt 1995/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.09.1992 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9200/775 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9306/640 (01.04.1993 Gazette 1993/09) |
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| (54) |
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM VEREINZELN UND FLACHEN AUSBREITEN DER ADERN EINES RUNDKABELS
DEVICE AND PROCESS FOR SEPARATING AND SPREADING OUT FLAT THE LEADS OF A ROUND CABLE
DISPOSITF ET PROCEDE POUR LA SEPARATION ET L'ECARTEMENT A PLAT DES CONDUCTEURS D'UN
CABLE ROND
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
19.09.1991 DE 4131230
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.07.1994 Patentblatt 1994/27 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Nixdorf
Informationssysteme Aktiengesellschaft |
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33102 Paderborn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DOBRING, Wilfried
D-13469 Berlin (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 262 797 US-A- 4 411 608
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US-A- 3 804 603
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches
1 genannten Art sowie ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruchs 13 genannten
Art.
[0002] Es besteht vielfach die Notwendigkeit, die Adern eines Rundkabels flach nebeneinanderliegend
auszubreiten, sei es, um an den Aderenden Kontaktschuhe anzubringen oder um an das
Rundkabel einen Flachstecker anzuschlagen. In beiden Fällen müssen die Adern nebeneinanderliegend
und im allgemeinen mit vorgegebenen gegenseitigen Abständen angeordnet und in dieser
Anordnung festgehalten werden.
[0003] Die DE-C-24 39 171 zeigt bereits eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches
1 genannten Art, bei welcher die Adern des Rundkabels mittels eines in Längsrichtung
des Kabels beweglichen Niederhalters an eine Auflageplatte angedrückt bzw. in in der
Auflageplatte ausgebildete Aufnahmenuten eingedrückt und festgehalten werden. Um sicherzustellen,
daß die Adern bei diesem Vorgang in die ihnen zugeordneten Aufnahmenuten gedrückt
werden, führt der Niederhalter zusätzlich quer zur Richtung der Adern gerichtete Vibrationsbewegungen
aus. Dadurch, daß für die Zustellung des Niederhalters, für dessen Bewegung in Längsrichtung
des Kabels und die Vibrationsbewegung quer zum Kabel jeweils eigene Antriebe vorgesehen
sein müssen, wird diese Vorrichtung äußerst aufwendig und deshalb teuer. Vor allem
dann, wenn es beabsichtigt ist, die Adern des Rundkabels zu zwei zueinander parallelen
Reihen zu ordnen, um sie an einen zweireihigen Flachstecker anzuschließen, führt das
bekannte Konstruktionsprinzip zu einem untragbaren konstruktiven und fertigungstechnischen
Aufwand.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung der im Oberbegriff
des Anspruches 1 genannten Art mit einem wesentlich einfacheren Aufbau zu schaffen,
so daß mit tragbarem technischen Aufwand beispielsweise auch eine Anordnung der Adern
in zwei zueinander parallelen Reihen möglich wird.
[0005] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 enthaltenen
Merkmale gelöst.
[0006] Der Niederhalter ist als flexibles Band ausgebildet, welches sich von einer Seite
her quer über das mehr oder weniger aufgefächerte Aderbündel des Rundkabels legt und
deshalb die Adern nacheinander einzeln erfaßt und nebeneinanderliegend auf die Auflageplatte
drückt. Das Andrücken bzw. Abheben des Niederhalters läßt sich durch eine einfache
Abroll- bzw. Aufrollbewegung des flexiblen Bandes darstellen, die mit einfachen technischen
Mitteln bewerkstelligt werden kann, wie anhand eines Ausführungsbeispieles genauer
ausgeführt wird.
[0007] Um die Adern mit vorgegebenen seitlichen Abständen zueinander auf der Auflageplatte
zu ordnen und zu halten, ist in einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß
die Auflageplatte eine glatte Auflagefläche hat und daß das flexible Band an seiner
der Auflageplatte zugewandten Seite mit Ausnehmungen zur Aufnahme je einer Ader versehen
ist. Die Ausnehmungen lassen sich so gestalten, daß sie beim Auflegen des flexiblen
Bandes jeweils genau eine Ader erfassen, so daß die Adern mit den Abständen der Ausnehmungen
entsprechenden Abständen seitlich nebeneinander auf der Auflageplatte liegen und gehalten
werden.
[0008] Eine mechanisch sehr einfache Konstruktion ergibt sich, wenn erfindungsgemäß das
flexible Band mit einem Ende bezüglich der Auflageplatte fest angeordnet ist und dem
flexiblen Band ein quer zu den Adern über die Auflageplatte verstellbarer Ab- und
Aufrollmechanismus zugeordnet ist. Für einen derartigen Ab- und Aufrollmechanismus
sind unterschiedliche Konstruktionen denkbar. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung ist vorgesehen, daß das flexible Band an seiner der Auflageplatte abgewandten
Seite ein Längsführungsprofil hat, welches in ein entsprechendes Aufnahmeprofil einer
quer zu den Adern ausgerichteten, parallel zur Auflageplatte verstellbaren Führungsschiene
eingreift, und daß die Führungsschiene zumindest einen zur Auflageplatte parallen
und zumindest einen daran anschließenden, zur Aufnahmeplatte divergierend verlaufenden
Abschnitt hat. Der in dem parallelen Abschnitt befindliche Teil des flexiblen Bandes
befindet sich in der auf die Auflageplatte aufgelegten Stellung, während sich der
im divergierenden Abschnitt befindliche Teil des flexiblen Bandes in einer abgehobenen
Stellung befindet, wie anhand des Ausführungsbeipieles noch genauer dargelegt wird.
Auf diese Weise läßt sich das flexible Band durch eine einfache Linearbewegung der
Führungsschiene auf die Auflageplatte auflegen bzw. von dieser abheben.
[0009] Der Niederhalter ist vorzugsweise durch ein Gliederband gebildet. Dabei entspricht
die Gliederteilung des Gliederbandes dem gewünschten gegenseitigen Abstand der Adern
auf der Auflageplatte. Die Glieder haben an ihrer der Auflageplatte zugewandten Seite
jeweils ein der Außenkontur einer Ader entsprechendes Aufnahmeprofil und an ihrer
anderen Seite ein dem Aufnahmeprofil der Führungsschiene entsprechendes Führungsprofil.
Das Giederband ist vorzugsweise einstückig aus Kunststoff gefertigt, wobei die Verbindung
der Glieder miteinander über sogenannte Filmscharniere hergestellt ist.
[0010] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungsschiene
in einzelnen, der Gliederteilung entsprechenden Schritten verstellbar ist. Dadurch
wird es einer Bedienungsperson erleichtert, das Erfassen der einzelnen Adern durch
die Glieder manuell zu unterstützen.
[0011] Häufig ist es erforderlich, die Adern eines Rundkabels zu zwei zueinander parallelen,
übereinanderliegenden Reihen zu ordnen. Für einen derartigen Fall ist gemäß einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß zwei Halteschablonen mit zwei
zueinander parallelen Auflageplatten vorgesehen sind, deren Auflageflächen voneinander
abgewandt sind. Diese Anordnung erlaubt es, in jeder der Halteschablonen eine Aderreihe
zu bilden. Wie anhand eines Ausführungsbeispieles dargelegt wird, ist eine konstruktive
Lösung möglich, die es erlaubt, diese beiden Aderreihen gleichzeitig zu bilden und
in ihrer vorgegebenen gegenseitigen Konfiguration zu halten.
[0012] In weiteren Ausgestaltungen der Erfindung sind jeder Halteschablone Ablängeinrichtungen
sowie Einrichtungen zum Anschlagen eines Flachsteckers an die abgelängten Aderenden
zugeordnet. Für den Fall, daß die Vorrichtung in der beschriebenen Weise zwei Halteschablonen
aufweist, können die Ablängeinrichtungen sowie die Anschlageinrichtungen so ausgebildet
sein, daß die beiden Aderreihen jeweils gleichzeitig verarbeitet werden.
[0013] Ein auf die erfindungsgemäße Vorrichtung abgestimmtes Verfahren ist durch die im
Anspruch 13 enthaltenen Merkmale gekennzeichnet. Dabei werden die Aderenden des Rundkabels
in aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten vereinzelt, auf einer Halteplatte ausgerichtet
und gehalten und unter Beibehaltung dieser Einspannung abgelängt sowie an einen Flachstecker
angeschlagen.
[0014] Eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens erlaubt es darüber hinaus,
die Adern eines Rundkabels zu zwei parallelen Reihen zu ordnen, sie in dieser Konfiguration
festzuhalten und sie dann gleichzeitig abzulängen sowie mit einem Flachstecker zu
verbinden, wie anhand eines Ausführungsbeispieles im einzelnen dargelegt wird.
[0015] Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
und der Zeichnung, auf die bezüglich der Offenbarung aller nicht im Text beschriebenen
Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, welches im folgenden näher beschrieben wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung der Vorrichtung in Fig. 1 entsprechend der Schnittlinie II-II;
- Fig. 3
- eine Darstellung gemäß der Fig. 2 in Verbindung mit einer Ablängeinrichtung;
- Fig. 4
- eine Darstellung gemäß der Fig. 2 in Verbindung mit einer Einrichtung zum Anschlagen
eines Flachsteckers;
- Fig. 5
- eine Darstellung etwa gemäß der Fig. 4 in einem anderen Verfahrenszustand;
- Fig. 6
- eine Darstellung etwa gemäß der Fig. 5 in einem anderen Verfahrenszustand.
[0016] Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung umfaßt im wesentlichen ein Vorrichtungsgehäuse
2, an welchem zwei Auflageplatten 4, 6 angeordnet sind. Die Auflageplatten 4 bzw.
6 sind in Richtung der Doppelpfeile 8 bzw. 10 verstellbar am Vorrichtungsgehäuse 2
gelagert. Sie können durch einen nicht dargestellten Verstellmechanismus symmetrisch
zur Mittellinie 12 aufeinander zu bzw. voneinander weg bewegt werden.
[0017] An den Auflageplatten 4 bzw. 6 sind Zahnvorsprünge 14 bzw. 16 (siehe auch Fig. 2)
ausgebildet, die jeweils in an der gegenüberliegenden Auflageplatte vorgesehene, zugeordnete
Ausnehmungen 18 bzw. 20 eingreifen, wenn die beiden Auflageplatten 4 bzw. 6 ihre in
den Fig. 5 und 6 dargestellte, aneinanderliegende Stellung einnehmen. Die Zahnvorsprünge
14, 16 und die zugeordneten Ausnehmungen 18, 20 dienen zur lagegenauen Fixierung der
beiden Auflageplatten 4, 6 zueinander.
[0018] Die der Mittellinie 12 abgewandten Außenseiten der Auflageplatten 4 bzw. 6 bilden
jeweils Auflageflächen 22 bzw. 24, auf die die Adern 26 bzw. 28 eines Rundkabels 30
aufgelegt werden können. Zu diesem Zweck werden die Adern 26, 28 des Rundkabels 30
grob vorsortiert und über die Auflageflächen 22 bzw. 24 gebracht.
[0019] Um die Adern 26 bzw. 28 an die zugeordneten Auflageflächen 22 bzw. 24 anzudrücken
und mit vorgegebenem seitlichen Abstand zu halten, sind den Auflageplatten 4 bzw.
6 je ein Niederhalter 32 bzw. 34 zugeordnet, die im folgenden anhand des Niederhalters
32 genauer beschrieben werden. Der Niederhalter 32 umfaßt ein flexibles, als Gliederband
ausgebildetes Band 36; dieses ist beispielsweise einstückig aus einem elastischen
Kunststoff hergestellt. Die einzelnen Glieder 38 sind in an sich bekannter Weise über
verdünnte Materialstege, sogenannte Filmscharniere miteinander verbunden. Die einzelnen
Glieder 38 haben an ihren der Auflageplatte 4 zugewandten Seiten Ausnehmungen 40 zur
Aufnahme je einer Ader 26. Wie Fig. 1 erkennen läßt, sind diese Ausnehmungen 40 so
geformt, daß sie an einer Seite einen keilförmig nach unten weisenden Steg 42 bilden,
welcher jeweils zwischen zwei eng aneinanderliegende Adern 26 greift und diese trennt,
so daß jede der Ausnehmungen 40 genau eine Ader aufnimmt.
[0020] An der der Auflageplatte 4 abgewandten Seite ist jedes der Glieder 38 mit einem T-förmigen
Führungsprofil 44 versehen, welches in ein entsprechendes Aufnahmeprofil 46 einer
quer zu den Adern 26 ausgerichteten Führungsschiene 48 eingreifen kann. Die Führungsschiene
48 ist parallel zur Auflagefläche 22 in Richtung des Doppelpfeiles 50 verstellbar.
An ihrer der Auflageplatte 4 zugewandten Seite hat die Führungsschiene 48 einen zur
Auflagefläche 22 parallelen Abschnitt 52 und einen daran anschließenden, zur Auflagefläche
22 divergierend verlaufenden Abschnitt 54.
[0021] Der in Fig. 1 untere Niederhalter 34 ist bezüglich der Mittellinie 12 symmetrisch
zum oberen Niederhalter 32 ausgebildet und umfaßt ein flexibles Band 56 sowie eine
Führungsschiene 58, die gemeinsam mit der oberen Führungsschiene 48 in Richtung des
Doppelpfeiles 60 verstellbar ist. Die flexiblen Bänder 36 bzw. 56 sind jeweils mit
ihren in Fig. 1 linken Enden am Vorrichtungsgehäuse 2 befestigt.
[0022] Die Funktion der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung ist folgende:
[0023] In der Ausgangsstellung nehmen die beiden Auflageplatten 4 bzw. 6 die in den Fig.
1 bis 4 dargestellte, am weitesten voneinander entfernte Lage ein. Die Führungsschienen
48 bzw. 58 sind soweit in das Vorrichtungsgehäuse 2 eingefahren, daß das jeweils innere,
dem Vorrichtungsgehäuse 2 nächste Glied der flexiblen Bänder 36 bzw. 56 sich in dem
divergierenden Abschnitt 54 der zugeordneten Führungsschiene 48 bzw. 58 befindet;
dadurch sind die flexiblen Bänder 36 bzw. 56 von den zugeordneten Auflageplatten 4
bzw. 6 abgehoben.
[0024] Die Adern 26 bzw. 28 werden mehr oder weniger vorsortiert über die zugeordneten Auflageflächen
22 bzw. 24 gebracht. Sodann werden die Führungsschienen 48 bzw. 58 in Fig. 1 nach
rechts verstellt, wobei die Glieder 38 der flexiblen Bänder 36 bzw. 56 nacheinander
entlang dem divergierenden Abschnitt 54 in den parallelen Abschnitt 52 gleiten und
sich der zugeordneten Auflageplatte 4 bzw. 6 nähern. Dabei ergreifen sie jeweils eine
der Adern, drücken diese an die zugeordnete Auflagefläche 22 bzw. 24 an und halten
sie auf dieser fest, bis alle Adern erfaßt sind.
[0025] In einem zweiten Verfahrensschritt werden die Adern 26 bzw. 28 abgelängt (Fig. 3).
Dazu wird an der Seite der Vorrichtung, an der die freien Enden der Adern 26, 28 über
die zugeordneten Auflageplatten 4, 6 überstehen , eine Ablängeinrichtung angeordnet,
die als Ganzes mit 62 bezeichntet ist. Sie besteht aus einem zwischen die beiden Reihen
der Adern 26 bzw. 28 einzuführenden, beiden Reihen gemeinsamen Gegenmesser 64 sowie
zwei Schneidmessern 66 bzw. 68. Zum Ablängen wird das in Fig. 3 obere Schneidmesser
66 in Richtung des Pfeiles 70 nach unten und das untere Schneidmesser 68 in Richtung
des Pfeiles 72 nach oben verstellt, wobei diese Schneidmesser 66, 68 im Zusammenwirken
mit dem Gegenmesser 64 die Adern 26, 28 auf gleiche Länge abschneiden. Nach Entfernen
der Ablängeinrichtung 62 können die freien Enden der Adern 26, 28 weiterverarbeitet
werden.
[0026] In den Fig. 4 und 5 sind Verfahrensschritte dargestellt, in denen die freien Enden
der Adern 26, 28 an einen Flachstecker 74 angeschlagen werden. Der Flachstecker 74
besteht im wesentlichen aus einem Steckergehäuse 76, in welchem zwei Reihen von Kontaktelementen
78, 80 in jeweils einer der Anzahl der Adern 26 bzw. 28 entsprechenden Anzahl vorgesehen
sind. Die Kontaktelemente 78, 80 enden an der Rückseite des Flachsteckers 74 in rechtwinklig
abgebogenen Schneidkontakten 82, 84; wie Fig. 4 zeigt, stehen diese Schneidkontakte
82, 84 bei zwischen die Adern 26 bzw. 28 eingeführtem Flachstecker 74 senkrecht zu
diesen Adern. Der seitliche Abstand der Kontaktelemente 78, 80 entspricht dem seitlichen
Abstand der auf den Auflageplatten 4 bzw. 6 aufliegenden Adern, wobei zum Zwecke einer
besseren Unterbringung der Schneidkontakte 82 bzw. 84 diese in an sich bekannter Weise
hintereinander gestaffelt sind, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist.
[0027] Auf die freien Enden der Adern 26, 28 werden in einem weitern Verfahrensschritt jeweils
zum Flachstecker 74 gehörende Halteleisten 86 bzw. 88 aufgelegt, die mit entsprechend
der Anordnung der Schneidkontakte 82 bzw. 84 angeordneten Ausnehmungen 90 bzw. 92
versehen sind.
[0028] Wie Fig. 5 zeigt, wirkt die Vorrichtung in einem weiteren Verfahrensschritt mit einer
Anschlageinrichtung zusammen, die als Ganzes mit 94 bezwichnet wird. Diese umfaßt
im Wesentlichen zwei Preßstempel 96 bzw. 98, die symmetrisch zur Mittellinie 12 in
Richtung der Doppelpfeile 100 bzw. 102 verstellbar sind. Durch diese Preßstempel 96,
98 werden die zugeordneten Halteleisten 86 bzw. 88 aufeinander zu gedrückt, wobei
die Adern 26 bzw. 28 in die zugeordneten Schneidkontakte 82 bzw. 84 gedrückt und mit
diesen kontaktiert werden. Wie Fig. 5 erkennen läßt, werden die Preßstempel 96 bzw.
98 gleichzeitig mit den jeweils aus einer Auflageplatte und einem Niederhalter bestehenden
Halteschablonen aufeinander zu verstellt.
[0029] In einem weiteren, in Fig. 6 schematisch angedeuteten Verfahrensschritt werden die
flexiblen Bänder 36 bzw. 56 durch Verstellen der Führungsschienen 48 bzw. 58 in Fig.
1 nach links von den zugeordneten Halteplatten 4 bzw. 6 abgehoben, so daß die Adern
26 bzw. 28 freigegeben werden. Das Rundkabel 30 mit dem daran angeschlageenen Flachstecker
74 kann dann in Fig. 1 nach rechts aus der Vorrichtung entnommen werden.
1. Vorrichtung zum Vereinzeln und flachen Ausbreiten der Adern (26) eines Rundkabels
(30), umfassend wenigstens eine Halteschablone mit einer Auflageplatte (4), auf die
mehrere Adern (26) nebeneinander auflegbar sind, und einem an die Auflageplatte (4)
anglegbaren bzw. von diesem abhebbaren Niederhalter (32) zum Andrücken der Adern (26)
an die Auflageplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (32) ein flexibles Band (36) umfaßt, welches durch eine Abrollbewegung
quer zur Ausrichtung der Adern (26) an die Auflageplatte (4) anlegbar bzw. durch eine
Aufrollbewegung von dieser abhebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (4) eine glatte Auflagefläche (22) hat und daß das flexible
Band (36) an seiner der Auflageplatte (4) zugewandten Seite mit Ausnehmungen (40)
zur Aufnahme je einer Ader (26) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Band (36) mit einem Ende bezüglicn der Auflageplatte (4) fest angeordnet
ist, und daß dem flexiblen Band (36) ein quer zu den Adern (26) über die Auflageplatte
(4) verstellbarer Ab- und Aufrollmechanismus (48) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Band (36) an seiner der Auflageplatte (4) abgewandten Seite ein
Längsführungsprofil (44) hat, welches in ein entsprechendes Aufnahmeprofil (46) einer
quer zu den Adern (26) ausgerichteten, parallel zur Auflageplatte (4) verstellbaren
Führungsschiene (48) eingreift, und daß die Führungsschiene (48) zumindest einen zur
Auflageplatte (4) parallelen Abschnitt (52) und zumindest einen daran anschließenden,
zur Aufnahmeplatte (4) divergierend verlaufenden Abschnitt (54) hat.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter durch ein Gliederband (36) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gliederteilung des Gliederbandes (36) dem gewünschten gegenseitigen Abstand
der Adern (26) auf der Auflageplatte (4) entspricht und daß die Glieder (38) an ihrer
der Auflageplatte (4) zugewandten Seite jeweils ein der Außenkontur einer Ader (26)
entsprechendes Aufnahmeprofil (40) und an ihrer anderen Seite ein dem Aufnahmeprofil
(46) der Führungsschiene (48) entsprechendes Führungsprofil (44) haben.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (48) in einzelnen, der Gliederteilung entsprechenden Schritten
verstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Halteschablonen mit zwei zueinander parallelen Auflageplatten (4, 6) vorgesehen
sind, deren Auflageflächen (22, 24) voneinander abgewandt sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteschablonen (4, 32; 6, 34) senkrecht (8, 10) zu den Auflageflächen (22,
24) relativ zueinander verstellbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß den Halteschablonen (4, 32; 6, 34) im Bereich der freien Enden der Adern (26,
28) eines eingelegten Kabels (30) eine Ablängeinrichtung (62) mit wenigstens einem
Schneidmesser (66, 68) und wenigstens einem Gegenmesser (64) zugeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein beiden Halteschablonen (4, 32; 6, 34) gemeinsames, im wesentlichen in eine
bezüglich der Halteschablonen symmetrischen Ebene einführbares Gegenmesser (64) vorgesehen
ist, welches mit zwei jeweils einer Halteschablone (4, 32; 6, 34) zugeordneten Schneidmessern
(66, 68) zusammenwirkt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 sowie einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halteschablone (4, 32; 6, 34) im Bereich der freien Enden der Adern (26,
28) eines eingelegten Kabels (30) ein mit der jeweiligen Halteschablone (4, 32; 6,
34) zusammen verstellbarer Preßstempel (96, 98) zugeordnet ist.
13. Verfahren zum flachen Ausbreiten der Adern eines mehradrigen Rundkabels und zum Anschlagen
eines Flachsteckers an das Rundkabel,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- die freigelegten Adern (26) des Rundkabels (30) werden jeweils über eine Auflageplatte
(4) gebracht und mittels eines an eine Auflagefläche (22) der Auflageplatte (4) angedrückten
profilierten Niederhalters (32) mit vorgegebenen seitlichen Abständen flach auf diese
aufgelegt, indem ein flexibles Band (36) durch Abrollen quer zur Ausrichtung der Adern
(26) an die Auflageplatte (4) angelegt wird;
- die über eine Endkante der Auflagefläche (22) überstehenden Enden der Adern (26)
werden in gleichen Abständen von der Endkante abgeschnitten;
- an eine Seite der zwischen Auflagefläche (22) und Niederhalter (32) gehaltenen Enden
der Adern (26) wird ein Flachstecker mit quer zu den Adern (26) stehenden Schneidkontakten
(82) angelegt, und an die andere Seite der Enden der Adern (26) wird eine Halteleiste
(86) mit den Schneidkontakten (82) jeweils entsprechenden Ausnehmungen (90) aufgelegt;
- die Halteleiste (86) wird mittels eines auf diese wirkenden Preßstempels (96) auf
den Stecker (74) gedrückt, wobei die Adern (26) in die Schneidkontakte (82) gedrückt
werden und diese in die zugeordneten Ausnehmungen (90) der Halteleiste (86) eindringen;
- der Preßstempel (96) und der Niederhalter (32) werden abgehoben und das Rundkabel
(30) mit angeschlagenem Stecker (74) aus der Vorrichtung entnommen.
14. Verfahren nach Anspruch 13, unter Verwendung einer Vorrichtung mit zwei Halteschablonen
gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch
gekennzeichnet,
- daß ein Stecker (74) zwischen die beiden von den Halteschablonen (4, 32; 6, 34)
gehaltenen, parallelen Reihen der Enden der Adern (26, 28) eingeführt wird,
- daß an die beiden Reihen je eine Halteleiste (86, 88) angelegt wird,
- daß auf die Halteleisten (86, 88) je ein mit einer Halteschablone gekoppelter Preßstempel
(96, 98) aufgesetzt wird,
- daß die beiden Preßstempel (96, 98) zusammen mit den Halteschablonen (4, 32; 6,
34) aufeinander zu bewegt werden, wobei die Halteleisten (86, 88) auf den Stecker
(74) gedrückt und die Adern (26, 28) in die zugeordneten Schneidkontakte (82, 84)
eingedrückt werden,
- die beiden Niederhalter (32, 34) werden zusammen mit den Preßstempeln (96, 98) voneinander
abgehoben.
1. Device for separating and flat spreading the wires (26) of a round cable (30), comprising
at least one holding template having a supporting plate (4) on which a plurality of
wires (26) can be placed side by side, and a hold-down device (32), which can be placed
at the support plate (4) or lifted from said plate, for pressing the wires (26) against
the support plate, characterized in that the hold-down device (32) comprises a flexible
belt (36) which can be placed at the support plate (4) by an unwinding movement transversely
to the orientation of the wires (26) or, respectively, be lifted from said plate by
a winding movement.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the support plate (4) has a flat
support surface (22) and in that the flexible belt (36), on its side facing the support
plate (4), is provided with recesses (40) for accommodating one wire (26) each.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the flexible belt (36) is
fixedly arranged by one end with respect to the support plate (4) and in that the
flexible belt (36) is assigned an unwinding and winding mechanism (48) which is adjustable
over the support plate (4) transversely to the wires (26).
4. Device according to Claim 3, characterized in that the flexible belt (36) has, on
its side facing away from the support plate (4), a longitudinal guide profile (44)
which engages in a corresponding receiving profile (46) of a guide rail (48) which
is oriented transversely to the wires (26) and adjustable parallel to the support
plate (4) and in that the guide rail (48) has at least one section (52), parallel
to the support plate (4), and, connected thereto, at least one section (54) which
runs in a divergent manner with respect to the support plate (4).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the hold-down device
is formed by a link belt (36).
6. Device according to Claim 5, characterized in that the link graduation of the link
belt (36) corresponds to the desired mutual distance of the wires (26) on the support
plate (4) and in that the links (38) on their side facing the support plate (4) have
in each case a receiving profile (40) corresponding to the outer contour of a wire
(26) and on their other side a guide profile (44) corresponding to the receiving profile
(46) of the guide rail (48).
7. Device according to either of Claims 5 and 6, characterized in that the guide rail
(48) can be adjusted in individual steps corresponding to the link graduation.
8. Device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that two holding templates
with two mutually parallel support plates (4, 6) are provided, whose support surfaces
(22, 24) face away from one another.
9. Device according to Claim 8, characterized in that the holding templates (4, 32; 6,
34) can be adjusted perpendicularly (8, 10) to the support surfaces (22, 24) relative
to one another.
10. Device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the holding templates
(4, 32; 6, 34) are assigned in the area of the free ends of the wires (26, 28) of
an inserted cable (30) a wire-cutting unit (62) having at least one cutting knife
(66, 68) and at least one counter knife (64).
11. Device according to either of Claims 8 and 9, characterized in that a counter knife
(64), which is common to the two holding templates (4, 32; 6, 34) and essentially
insertable into a plane symmetrical with respect to the holding templates, is provided
which interacts with two cutting knives (66, 68) assigned in each case to one holding
template (4, 32; 6, 34).
12. Device according to Claim 9 and either of Claims 10 and 11, characterized in that
each holding template (4, 32; 6, 34) is assigned in the area of the free ends of the
wires (26, 28) of an inserted cable (30) a pressure die (96, 98) which can be adjusted
jointly with the respective holding template (4, 32; 6, 34).
13. Method for flat spreading the wires of a multi-wire round cable and for fitting a
flat connector to the round cable, characterized by the following procedure steps:
- the stripped wires (26) of the round cable (30) are in each case brought over a
support plate (4) and, by means of a profiled hold-down device (32) pressed against
a support surface (22) of the support plate (4), are placed flat on said support plate
with predetermined lateral distances by placing a flexible belt (36) at the support
plate (4) by unwinding transversely to the orientation of the wires (26);
- the ends of the wires (26), projecting over an end edge of the support surface (22),
are cut off at equal distances from the end edge;
- a flat connector having insulation-piercing contacts (82) transversely to the wires
(26) is placed on one side of the ends of the wires (26) held between the support
surface (22) and hold-down device (32), and a holding strip (86) having recesses (90)
in each case corresponding to the insulation-piercing contacts (82) is placed on the
other side of the ends of the wires (26);
- the holding strip (86) is pressed onto the connector (74) by means of a pressure
die (96) acting on said holding strip, the wires (26) being pressed into the insulation-piercing
contacts (82) which penetrate the assigned recesses (90) of the holding strip (86);
- the pressure die (96) and the hold-down device (32) are lifted off and the round
cable (30) with fitted connector (74) is removed from the device.
14. Method according to Claim 13, using a device with two holding templates according
to one of Claims 9 to 12, characterized
- in that a connector (74) is inserted between the two parallel rows of the ends of
the wires (26, 28) held by the holding templates (4, 32; 6, 34),
- in that one holding strip (86, 88) each is placed at the two rows,
- in that one pressure die (96, 98) each, coupled to a holding template, is fitted
on the holding strips (86, 88),
- in that the two pressure dies (96, 98), together with the holding templates (4,
32; 6, 34) are moved towards each other, the holding strips (86, 88) being pressed
on the connector (74) and the wires (26, 28) being pressed into the assigned insulation-piercing
contacts (82, 84),
- in that the two hold-down devices (32, 34), together with the pressure dies (96,
98), are lifted from one another.
1. Dispositif de séparation et d'écartement à plat des conducteurs (26) d'un câble rond
(30) comprenant au moins un gabarit de maintien ayant une plaque d'appui (4), sur
laquelle peuvent être posés côte à côte plusieurs conducteurs (26), et un serre-flan
(32) que l'on peut poser sur cette plaque d'appui (4) ou soulever de celle-ci, pour
appliquer les conducteurs (26) sur la plaque d'appui, caractérisé par le fait que
le serre-flan (32) comprend une bande (36) souple qui peut être posée sur la plaque
d'appui (4) par un mouvement de déroulement transversalement à la direction des conducteurs
(26) ou en être soulevée par un mouvement d'enroulement.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la plaque d'appui
(4) a une surface d'appui (22) lisse et que la bande (36) souple est munie, sur son
côté tourné vers la plaque d'appui (4), d'alvéoles (40) destinés à recevoir chacun
un conducteur (26).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la bande (36)
souple est fixée par une extrémité à la plaque d'appui (4), et que la bande (36) souple
est associée à un mécanisme (48) de déroulement et d'enroulement, réglable, transversalement
aux conducteurs (26), au-dessus de la plaque d'appui (4).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé par le fait que la bande (36) souple
a, sur son côté opposé à la plaque d'appui (4), un profil de guidage longitudinal
(44), qui pénètre dans un profil de réception (46) correspondant d'un rail de guidage
(48) réglable, dirigé transversalement aux conducteurs (26), parallèlement à la plaque
d'appui (4), et que le rail de guidage (48) a au moins un tronçon (52) parallèle à
la surface d'appui (4) et au moins un tronçon (54), s'y raccordant et divergeant vers
la plaque d'appui (4).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le serre-flan
est formé d'une bande à maillons (36).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le pas des maillons
de la bande à maillons (36) correspond à l'écartement souhaité entre conducteurs (26)
sur la plaque d'appui (4), et que les maillons (38) ont, sur leur côté tourné vers
la plaque d'appui (4), respectivement un profil de réception (40) correspondant au
contour extérieur d'un conducteur (26) et, sur leur autre côté, un profil de guidage
(44) correspondant au profil de réception (46) du rail de guidage (48).
7. Dispositif selon l'une des revendications 5 à 6, caractérisé par le fait que le rail
de guidage (48) est réglable par pas individuels, correspondant au pas des maillons.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par le fait qu'il est
prévu deux gabarits de maintien ayant deux plaques d'appui (4, 6) parallèles l'une
à l'autre et dont les surfaces d'appui (22, 24) sont opposées l'une à l'autre.
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé par le fait que les gabarits de maintien
(4, 32 ; 6, 34) sont réglables l'un par rapport à l'autre, perpendiculairement (8,
10) aux surfaces d'appui (22, 24).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par le fait qu'un dispositif
de mise à longueur (62) ayant au moins une lame (66, 68) et au moins une contre-lame
de coupe (64) est associé aux gabarits de maintien (4, 32 ; 6, 34), dans la zone des
extrémités libres des conducteurs (26, 28) d'un câble (30) mis en place.
11. Dispositif selon l'une des revendications 8 et 9, caractérisé par le fait qu'il est
prévu une contre-lame (64), commune aux deux gabarits de maintien (4, 32 ; 6, 34)
qui peut être introduite sensiblement dans un plan de symétrie des gabarits de maintien,
contre-lame qui agit avec le concours de deux lames (66, 68) associées chacune à un
gabarit de maintien (4, 32 ; 6, 34).
12. Dispositif selon la revendication 9 ainsi que selon l'une des revendications 10 et
11, caractérisé par le fait qu'un piston de presse (96, 98), réglable avec le gabarit
de maintien (4, 32 ; 6, 34) respectif, est associé à chaque gabarit de maintien (4,
32 ; 6, 34), dans la zone des extrémités libres des conducteurs (26, 28) d'un câble
(30) mis en place.
13. Procédé d'écartement à plat des conducteurs d'un câble rond multiconducteur et de
la fixation d'une fiche plate au câble rond, caractérisé par les étapes de procédé
suivantes :
- les conducteurs (26) dégagés du câble rond (30) sont respectivement amenés au-dessus
d'une plaque d'appui (4) et sont posés à plat sur celle-ci au moyen d'un serre-flan
(32) profilé et pressé sur une surface d'appui (22) de la plaque d'appui (4), à des
intervalles latéraux donnés, en appliquant une bande (36) souple sur la plaque d'appui
(4) par déroulement transversalement à la direction des conducteurs (26) ;
- les extrémités des conducteurs (26) dépassant d'une arête terminale de la surface
d'appui (22) sont coupées à la même distance de l'arête terminale ;
- une fiche plate, comportant des contacts de coupure (82) placés transversalement
aux conducteurs (26), est disposée sur un côté des extrémités des conducteurs (26)
tenues entre la surface d'appui (22) et le serre-flan (32), et une barre de maintien
(86), comportant des alvéoles (90) correspondant respectivement aux contacts de coupure
(82), est posée sur l'autre côté des extrémités des conducteurs (26) ;
- la barre de maintien (86) est pressée contre la fiche (74) au moyen d'un piston
de presse (96) agissant sur cette barre, les conducteurs (26) étant pressés dans les
contacts de coupure (82) et ceux-ci pénétrant dans les alvéoles associés (90) de la
barre de maintien (86) ;
- le piston de presse (96) et le serre-flan (32) sont relevés et le câble rond (30),
avec la fiche (74) fixée, est retiré du dispositif.
14. Procédé selon la revendication 13, en utilisant un dispositif avec deux gabarits de
maintien selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé par le fait que,
- une fiche (74) est introduite entre les deux rangées des extrémités de conducteurs
(26, 28) parallèles, tenues par les gabarits de maintien (4, 32 ; 6, 34),
- une barre de maintien (86, 88) est disposée sur chacune des deux rangées,
- un piston de presse (96, 98), couplé à un gabarit de maintien est posé sur chacune
des barres de maintien (86, 88),
- les deux pistons de presse (96, 98) sont mis en mouvement l'un vers l'autre avec
les gabarits de maintien (4, 32 ; 6, 34), les barres de maintien (86, 88) étant pressées
sur la fiche (74) et les conducteurs (26, 28) étant pressés dans les contacts de coupure
(82, 84) associés,
- les deux serre-flans (32, 34) avec les pistons de presse (96, 98) sont éloignés
l'un de l'autre.