[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine derartige
Einrichtung ist beispielsweise aus der Druckschrift US-3.180.638 bekannt. Bei einer
derartigen Einrichtung besteht in einer Phase der Vereinigung zwischen dem Restbogenstapel
und des Hauptbogenstapel ein von den Gitterstäben aufrechterhaltener Spalt, der sich
in der abschließenden Phase der Vereinigung unter Absenkung des Reststapels um die
Höhe des Querschnitts der Gitterstäbe schließt. In Verbindung mit einem Hubmechanismus
und einer diesen derart steuernden Detektoreinrichtung, daß eine Oberkante des Restbogenstapels
auf ein bestimmtes Niveau eingeregelt wird, und mit einer Justiereinrichtung für den
Abstand einer Bogenvereinzelungseinrichtung zu einer Oberkante des Bogenstapels sowie
einer die Justiereinrichtung derart ansteuernden Detektoreinrichtung, daß der besagte
Abstand auf ein bestimmtes Maß eingeregelt wird, wirkt sich die genannte Absenkung
des Restbogenstapels insofern nachteilig aus, als in entsprechenden Regelstrecken
eine sprunghaft auf einen relativ hohen Wert ansteigende Störgröße verarbeitet werden
muß.
[0002] Besonders nachteilig ist hierbei beim Einsatz einer gattungsgemäßen Einrichtung in
Verbindung mit einem Bogenanleger einer Druckmaschine der Umstand, daß in solchen
Bogenanlegern die Nachführung der genannten Bogenvereinzelungseinrichtung langsamer
vonstatten geht als die Niveauregulierung des Restbogenstapels. Das Absacken des Restbogenstapels
in der abschließenden Phase der Vereinigung kann bei einem solchen Einsatz somit zu
Betriebsstörungen an einer Druckmaschine führen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Einrichtung so auszugestalten,
daß bei deren Einsatz in Verbindung mit einem Bogenanleger einer Druckmaschine an
dieser keine Betriebsstörungen auftreten, die auf das Absacken des Restbogenstapels
in der abschließenden Phase der Vereinigung zurückzuführen sind. Diese Aufgabe wird
gelöst mit einer im Anspruch 1 angegebenen Einrichtung.
[0004] Eine erfindungsgemäße Einrichtung hat darüber hinaus den Vorteil, daß bei ihrem Einsatz
in Verbindung mit einem Bogenanleger einer Druckmaschine besagte Betriebsstörungen
vermieden werden können, ohne daß Eingriffe in die dort vorgesehenen Regelstrecken
vorgenommen werden müssen.
[0005] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
[0006] Hierin zeigt
- Fig. 1
- einen entlang Gitterstäben eines damit gebildeten Rechens geführten Schnitt durch
eine Verschiebeeinrichtung für den Rechen und deren Zuordnung zu einer Stapelanordnung,
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie II in Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Rahmen, herausgelöst aus der Verschiebeeinrichtung,
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Ansicht in Richtung des Pfeils V in Fig. 3,
- Fig. 6
- einen Schnitt entlang der Linie VI in Fig. 3,
- Fig. 7
- einen Rechen, herausgelöst aus der Verschiebeeinrichtung,
- Fig. 8
- einen Schnitt entlang der Linie VIII in Fig. 7,
- Fig. 9
- eine Teilansicht in Richtung des Pfeils IX in Fig. 7,
- Fig. 10
- einen Schnitt entlang der Linie X in Fig. 7,
- Fig. 11
- einen Querschlitten, herausgelöst aus der Verschiebeeinrichtung,
- Fig. 12
- eine Ansicht in Richtung des Pfeils XII in Fig. 11,
- Fig. 13
- eine Ansicht in Richtung des Pfeils XIII in Fig. 11,
- Fig. 14
- eine Teilansicht in Richtung des Pfeils XIV in Fig. 13,
- Fig. 15
- ein Schlittenführungsbett, herausgelöst aus der Verschiebeeinrichtung,
- Fig. 16
- einen Schnitt entlang der Linie XVI in Fig. 15,
- Fig. 17
- eine Ansicht in Richtung des Pfeils XVII in Fig. 16,
- Fig. 18
- eine Ansicht in Richtung des Pfeils XVIII in Fig. 1.
- Fig. 19
- den für eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung mit einem Endlagendämpfungsglied
In Form eines Dämpfungszylinders ausgestatteten Rechen,
- Fig. 20
- den für eine zweite Ausführungsform um eine Spindeltriebanordnung ergänzten Rahmen,
- Fig. 21
- den für die zweite Ausführungsform um eine Spindeltriebanordnung ergänzten Rechen,
- Fig. 22
- einen Schnitt entlang der Linie XXII in Fig. 21.
[0007] In Fig. 1 ist eine Stapelanordnung nur schematisch mit strichpunktierten Linien angedeutet.
Dabei ist ein Restbogenstapel 1 und ein Hauptbogenstapel 2 in einer Phase der Vereinigung
dargestellt, in welcher der Restbogenstapel 1 mit seinem untersten Bogen auf horizontal
angeordneten Gitterstäben 3 einer insgesamt mit 4 bezeichneten Verschiebeeinrichtung
aufsitzt und der Hauptbogenstapel 2 mit seinem obersten Bogen von unten gegen die
Gitterstäbe 3 angestellt ist, welche sich hierbei in der strichpunktiert gezeichneten,
gegenüber der mit Voll-Linien gezeichneten in Längsrichtung der Gitterstäbe 3 verschobenen
Lage befinden. Die über eine Seitenfläche der Stapelanordnung hinausragenden freien
Enden der Gitterstäbe 3 sind in bekannter Weise mittels einer in Fig. 1 im Querschnitt
erkennbaren Hilfstraverse 5 abgestützt.
[0008] Der Hauptbogenstapel 2 sitzt mit seinem untersten Bogen auf einer Stapeltragplatte
6 auf. In einem Bogenanleger einer Druckmaschine wird ein auf einer solchen Stapeltragplatte
sitzender Bogenstapel während des Fortdrucks mittels bekannter Hubmechanismen im gleichen
Maße angehoben, wie die Höhe des Bogenstapels abnimmt bis er schließlich zu einem
Restbogenstapel wird. Beim Einsatz der Verschiebeeinrichtung 4 in Verbindung mit einem
Anleger einer Druckmaschine sitzt somit der Restbogenstapel mit seinem untersten Bogen
vor der Vereinigung mit dem Nauptstapel 2 zunächst ebenfalls auf einer in Fig. 1 mit
6 bezeichneten Stapeltragplatte auf, bis diese nach einem erfolgten Unterfangen des
Restbogenstapels 1 mittels der Gitterstäbe 3 in bekannter Weise unter Absenkung mittels
des genannten Hubmechanismus entfernt wird. Diese Stapeltragplatte 6 ist an ihrer
horizontal ausgerichteten Oberseite in an sich bekannter Weise mit untereinander parallelen
Nuten 7 versehen. Eine Schar der untereinander parallelen Gitterstäbe 3 ist zu einem
Rechen 8 zusammengefaßt. Dabei sind die Querschnitte der Gitterstäbe 3 und der Nuten
7 so aufeinander abgestimmt, daß die Gitterstäbe 3 in deren Längsrichtung so in die
Nuten 7 einschiebbar sind, daß der Restbogenstapel 1 in einer Phase der Vereinigung
von den Gitterstäben 3 unterfangen wird.
[0009] Zum Verschieben der Gitterstäbe 3 in deren Längsrichtung sind hierzu in der Verschiebeeinrichtung
4 Führungsschienen 9 vorgesehen, auf welchen der Rechen 8 verschieblich gelagert ist.
[0010] Auf die in Fig. 1 mit Blick auf die gegenseitige Lage von Reststapel 1, Hauptstapel
2 und dazwischen eingeschlossenen Gitterstäben 3 dargestellte Phase der Vereinigung
folgt in einer abschließenden Phase der Vereinigung das Herausziehen der Gitterstäbe
3 aus der dargestellten Stapelanordnung in einer in Fig. 1 nach rechts weisenden Entnahmerichtung.
Um zu verhindern daß hierbei in der Nachbarschaft der Gitterstäbe 3 befindliche Bogen
ebenfalls in Entnahmerichtung verschoben werden, ist eine an sich bekannte, quer zur
Längsrichtung der Gitterstäbe 3 verlaufende und in Längsrichtung der Gitterstäbe 3
verschieblich angeordnete Anschlagschiene 10 mit in Fig. 4 und 5 erkennbaren Durchbrechungen
11 zum Durchtritt der Gitterstäbe 3 durch diese Anschlagschiene 10 vorgesehen.
[0011] Wie aus Fig. 2 erkennbar ist mit je einer Führungsschiene 9 je ein Seitenteil und
mit der Anschlagschiene 10 ein stirnseitiger Schenkel des Rahmens 12 gebildet.
[0012] Der in Fig. 3 aus der Verschiebeeinrichtung 4 herausgelöst und in einer der Lage
in Fig. 2 entsprechenden Lage dargestellte Rahmen 12 ist weiterhin mittels einer ersten
Querstrebe 13 an einem in Fig. 3 links gelegenen vorderen Ende und mittels einer zweiten
Querstrebe 14 an einem in Fig. 3 rechts gelegenen hinteren Ende der Führungsschiene
9 versteift.
[0013] Wie aus Fig. 6 erkennbar, ist eine jeweilige Führungsschiene 9 aus einer oberen Führungsstange
15 und aus einer unteren Führungsstange 16 zusammengesetzt. Hiervon dient die jeweils
obere Führungsstange 15 als Geradführung für den Rechen 8, der in Fig. 7 aus der Verschiebeeinrichtung
4 herausgelöst und in einer der Lage in Fig. 2 entsprechenden Lage dargestellt ist.
Dieser Rechen 8 ist gebildet aus einer Brücke 17, in welcher die Gitterstäbe 3, wie
am deutlichsten in Fig. 8 erkennbar, an einem ihrer Enden eingespannt sind. Die Brücke
17 erstreckt sich quer zur Längsrichtung der Gitterstäbe 3 und besitzt Brückenlager
in Form von Geradführungsprofilen 18, welche eine jeweilige obere Führungsstange 15
einer der Führungsschienen 9 umgreifen. Für eines der Geradführungsprofile 18 ist
deren Anschluß an eine jeweilige obere Führungsstange 15 in Fig. 9 wiedergegeben,
wobei die obere und die untere Führungsstange 15 und 16 jeweils strichpunktiert dargestellt
ist. Die Führungsschienen 9 und die Gitterstäbe 3 verlaufen zueinander parallel, so
daß der Rechen 8 gegenüber dem Rahmen 12 in Längsrichtung der Gitterstäbe 3 verschieblich
gelagert ist.
[0014] Als Antriebsmittel zur Verschiebung des Rechens 8 gegenüber dem Rahmen 12 sind zwischen
der ersten und der zweiten Querstrebe 13 und 14 des Rahmens 12 parallel zu den Führungsschienen
9 orientierte Bandzylinder 19 eingesetzt, deren Bänder, wie in Fig. 10 mit strichpunktierten
Linien angedeutet mit der Brücke 17 des Rechens 8 verbunden sind. In Fig. 7 sind mit
20 entsprechende schematisch dargestellte und in strichpunktierten Linien wiedergegebene
Verbindungsmittel zur Verbindung der Bänder der Bandzylinder 19 mit der Brücke 17
bezeichnet.
[0015] Der Rahmen 12 ist seinerseits innerhalb der Verschiebeeinrichtung 4 in Längsrichtung
der Gitterstäbe 3 und in der Horizontalen quer zur Längsrichtung der Gitterstäbe 3
verschiebbar gelagert. Hierzu ist die Verschiebeeinrichtung 4 mit einem Querschlitten
21 ausgestattet.
[0016] Der in Fig. 11 aus der Verschiebeeinrichtung 4 herausgelöst und in einer der Lage
in Fig. 2 entsprechenden Lage dargestellte Querschlitten 21 erstreckt sich quer zu
den Gitterstäben 3 von einer Führungsschiene 9 an einer ersten Längsseite des Rahmens
12 zur gegenüberliegenden Führungsschiene 9 an einer zweiten Längsseite des Rahmens
12 und besitzt den am Rechen 8 vorgesehenen Geradführungsprofilen 18 (Fig. 9, 10)
entsprechende Geradführungsprofile 22. Diese Geradführungsprofile 22 umgreifen eine
jeweilige untere Führungsstange 16 einer jeweiligen Führungsschiene 9. Somit bildet
der Rahmen 12 einen vom Querschlitten 21 in Längsrichtung der Gitterstäbe 3 geführten
ersten Schlitten eines Teleskopschlittens, dessen zweiter Schlitten von dem ebenfalls
in Längsrichtung der Gitterstäbe 3 verschieblich auf dem Rahmen 12 gelagerten Rechen
8 dargestellt wird.
[0017] Der Querschlitten 21 ist mit quer zu den Gitterstäben 3 orientierten weiteren Geradführungsprofilen
23 ausgestattet (siehe Fig. 12, 13).
[0018] Die Verschiebeeinrichtung 4 weist weiterhin ein Schlittenführungsbett 24 auf. An
dem in Fig. 15 aus der Verschiebeeinrichtung 4 herausgelöst und in einer der Lage
in Fig. 2 entsprechenden Lage dargestellten Schlittenführungsbett 24 sind horizontal
verlaufende, quer zu den Gitterstäben 3 orientierte Geradführungsbahnen 25 angeordnet,
welche mit den am Querschlitten 21 vorgesehenen Geradführungsprofilen 23 in Eingriff
stehen. Damit ist der Querschlitten 21 quer zur Längsrichtung der Gitterstäbe 3 horizontal
verschiebbar angeordnet.
[0019] Im Ausführungsbeispiel ist eine selbsttätige Verschiebung des Rahmens 12 gegenüber
dem Querschlitten 21 vorgesehen. Hierzu ist eine, einen ersten Zylinder 26 und einen
zweiten Zylinder 27 aufweisende und zwischen dem Querschlitten 21 einerseits und dem
Rahmen 12 andererseits wirksame Kolben-Zylinderanordnung vorgesehen. Der erste Zylinder
26 ist an einen Führungskopf 28 angeflanscht, der mittels einer in Längsrichtung der
Gitterstäbe 3 orientierten am Querschlitten 21 befestigten Gleitbahn 29 geführt ist,
während die Kolbenstange dieses ersten Zylinders 26 an einer am Querschlitten 21 befestigten
Lasche 30 angelenkt ist (siehe Fig. 11, 13, 14). Der zweite Zylinder 27 ist mit seinem
einen Ende am Führungskopf 28 angelenkt, während das diesem Ende abgewandte Ende der
Kolbenstange des zweiten Zylinders 27 mit einer weiteren Lasche 31 gelenkig verbunden
ist, die ihrerseits am Rahmen 12 befestigt ist.
[0020] Das Schlittenführungsbett 24 ist, wie in Fig. 15, 16 und 17 dargestellt, als Hubwagen
ausgebildet, der entlang eines Hubgestells 32 (siehe Fig. 18) vertikal verfahrbar
ist. Zum Verfahren des Hubwagens entlang des Hubgestells 32 ist das Schlittenführungsbett
24 über ein Zugmittel 35, wie beispielsweise eine Kette oder einen Zahnriemen, mit
einem Hubantrieb 36 verbunden (siehe Fig. 1).
[0021] Im Ausführungsbeispiel ist weiterhin eine selbsttätige Verschiebung des Querschlittens
21 gegenüber dem Schlittenführungsbett 24 vorgesehen. Hierzu ist am Schlittenführungsbett
24 ein Linearstellantrieb 33 befestigt und eine Schubstange des Linearstellantriebs
33 an einer weiteren Lasche 34 angelenkt, die am Querschlitten 21 befestigt ist.
[0022] Erfindungsgemäß weist die vorab beschriebene Einrichtung derart ausgebildete Antriebsmittel
zum Verschieben des Rechens 8 auf, daß in der abschließenden Phase der Vereinigung
der Rechen 8 seinen Verschiebeweg mit Geschwindigkeiten durchfährt, die einem Geschwindigkeitsprofil
folgen, welches in wenigstens einem Endabschnitt des Verschiebeweges eine niedrigere
Geschwindigkeit aufweist als die durch das Geschwindigkeitsprofil gegebene mittlere
Geschwindigkeit.
[0023] Hierzu ist in einem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 19 am Rechen 8 ein Dämpfungszylinder
48 vorgesehen, der entlang eines letzten Teilstücks des entgegen der Einschubrichtung
zurückgelegten Verschiebeweges des Rechens 8 die Geschwindigkeit der Bänder der Bandzylinder
19 abbremst. Zur Bewerkstelligung dieser Abbremsung ist das freie Ende der Kolbenstange
des Dämpfungszylinders 48 während des besagten Teilstücks des Verschiebeweges des
Rechens 8 an der Querstrebe 14 des Rahmens 12 (siehe Fig. 1, 3) abgestützt.
[0024] Anstelle des Dämpfungszylinders 48 und der gegen diesen arbeitenden Bandzylinder
19 ist in einem weiteren Ausführungsbeispiel zum Verschieben des Rechens 8 eine Spindeltriebanordnung
mit einem drehzahlgeregelten Motor 49 vorgesehen. Dieser Motor 49 und eine von diesem
angetriebene Gewindespindel 50 sind auf dem Rahmen 12 angeordnet (siehe Fig. 20).
Die Gewindespindel 50 greift in eine Spindelmutter 51 ein, die mit einer an der Brücke
17 des Rechens 8 befestigten Führungsplatte 52 drehfest verbunden ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel wird das genannte Geschwindigkeitsprofil über eine entsprechende
Regelung der Drehzahl des Motors 49 erzielt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0025]
- 1
- Restbogenstapel
- 2
- Hauptbogenstapel
- 3
- Gitterstab
- 4
- Verschiebeeinrichtung
- 5
- Hilfstraverse
- 6
- Stapeltragplatte
- 7
- Nut
- 8
- Rechen
- 9
- Führungsschiene
- 10
- Anschlagschiene
- 11
- Durchbrechung der Anschlagschiene 10
- 12
- Rahmen
- 13
- erste Querstrebe
- 14
- zweite Querstrebe
- 15
- obere Führungsstange der Führungsschiene 9
- 16
- untere Führungsstange der Fuhrungsschiene 9
- 17
- Brücke
- 18
- Geradführungsprofil
- 19
- Bandzylinder
- 20
- Verbindungsmittel
- 21
- Querschlitten
- 22
- Geradführungsprofil
- 23
- Geradführungsprofil
- 24
- Schlittenführungsbett
- 25
- Geradführungsbahn
- 26
- erster Zylinder
- 27
- zweiter Zylinder
- 28
- Führungskopf
- 29
- Gleitbahn
- 30
- Lasche
- 31
- Lasche
- 32
- Hubgestell
- 33
- Linearstellantrieb
- 34
- Lasche
- 35
- Zugmittel
- 36
- Hubantrieb
- 48
- Dämpfungszylinder
- 49
- Motor
- 50
- Gewindespindel
- 51
- Spindelmutter
- 52
- Führungsplatte
1. Einrichtung zur Vereinigung eines Restbogenstapels und eines Hauptbogenstapels zu
einem Gesamtstapel, in welchem der unterste Bogen des Restbogenstapels zur Anlage
an den obersten Bogen des Hauptbogenstapels gebracht ist, wobei
- ein Rechen (8) mittels einer mit Antriebsmitteln ausgestatteten Verschiebeeinrichtung
(4) um einen Verschiebeweg in einer Einschubrichtung aus einer ersten in eine zweite
Lage und umgekehrt entgegen der Einschubrichtung verschiebbar ist,
- in einer Phase der Vereinigung der Restbogenstapel (1) mit seinem untersten Bogen
auf dem in der zweiten Lage befindlichen Rechen (8) aufsitzt und der Hauptbogenstapel
(2) mit seinem obersten Bogen von unten an den Rechen (8) angestellt ist und
- in einer abschließenden Phase der Vereinigung der Rechen (8) den Verschiebeweg in
Richtung von seiner zweiten in seine erste Lage zurücklegt und
- der Rechen (8) aus Gitterstäben (3) mit in Einschubrichtung weisenden freien Stabenden
gebildet ist und die freien Stabenden einen Querschnitt aufweisen, dessen Höhe in
Einschubrichtung im wesentlichen stetig abnimmt,
gekennzeichnet durch
eine derartige Ausbildung der Antriebsmittel, daß der Rechen (8) in der abschließenden
Phase der Vereinigung den Verschiebeweg mit Geschwindigkeiten durchfährt, die einem
Geschwindigkeitsprofil folgen, welches in wengistens einem Endabschnitt des Verschiebeweges
eine niedrigere Geschwindigkeit aufweist als die durch das Geschwindigkeitsprofil
gegebene mittlere Geschwindigkeit.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebsmittel gebildet sind mittels einer Zylinderanordnung (19), welcher ein
Endlagendämpfungsglied (48) zugeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebsmittel gebildet sind mittels einer Spindeltriebanordnung mit einem drehzahlgeregelten
Motor (49) zum Antrieb einer Gewindespindel (50).