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EP 0 605 071 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.1997 Patentblatt 1997/21 |
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Anmeldetag: 21.12.1993 |
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Rohrstrang mit Gewinderohren und einer sie verbindenden Muffe
Tubing with threaded tubes and a connection sleeve
Tubage avec pièces tubulaires et un machon de connection
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
28.12.1992 DE 4244587
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.07.1994 Patentblatt 1994/27 |
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Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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40213 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Lenze, Friedrich
D-40885 Ratingen (DE)
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Vertreter: Meissner, Peter E., Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner,
Patentanwaltsbüro,
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 480 501 FR-A- 2 658 972 US-A- 4 337 969 US-A- 4 616 704
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FR-A- 2 578 587 US-A- 4 004 326 US-A- 4 483 395
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rohrstrang mit Gewinderohren und einer sie verbindenden
Muffe gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruches 1.
[0002] Bei der Förderung von Erdöl oder Erdgas bzw. bei Gemischen von beiden ist es üblich
und bekannt, bei zu schwachem Lagerdruck oder zur Erhöhung der Fördermenge im Bereich
der Bohrsohle am Anfang eines Förderrohrstranges eine Turbopumpe bzw. einen Turboverdichter
anzuordnen (EP 0480501). Diese kann hydraulisch mittels zugeführter Flüssigkeit oder
elektrisch angetrieben werden. Im Falle eines Antriebes durch einen Elektromotor muß
die elektrische Energie über Kabel dem Elektromotor zugeführt werden. Zum Einhängen
des Kabels bietet sich zunächst naheliegend der freie Querschnitt des Förderrohres
an, zumal die Achse der Turbomaschine mit der Achse des Förderrohrstranges fluchtet.
Trotzdem erfolgt z. B. wegen der zu erwartenden Abrasion aus sicherheits- aber auch
strömungstechnischen Gründen die Einhängung in der Weise, daß das Kabel sich im Ringraum
zwischen dem konzentrisch angeordneten Förderrohr- und Futterrohrstrang befindet.
Dieser Ringraum, bei den heute zunehmend konzipierten slim-hole-Bohrungen ohnehin
eng, wird im Bereich der Verbindungsmuffen extrem verengt, so daß ein wünschenswerter
großer Kabelquerschnitt und damit geringe Leistungsverluste nicht zu verwirklichen
sind. Darüberhinaus besteht naturgemäß im verengten Bereich der Verbindungen stark
erhöhte Gefahr der Kabelbeschädigung bei Kontakten mit bzw. Schlägen gegen die Futterrohr-Innenwand.
Weil die Bohrlochteufe mindestens einige hundert Meter, in der Regel mehr als 2000
m, beträgt, kann nicht ausgeschlossen werden, daß sich das Kabel beim Einbau des Rohrstranges
verheddert und dabei stark belastet wird und im ungünstigsten Fall sogar abreißen
kann oder die Isolierung beschädigt wird.
[0003] In der US-A-4,337,969 ist ein in ein Bohrloch einhängbarer Rohrstrang offenbart,
bestehend aus einzelnen Gewinderohren, deren Enden abwechselnd als Muffen- und als
Zapfenelement ausgebildet sind. Diese Art der Verbindung wird als Integralverbindung
bezeichnet. Zur Bestimmung verschiedener physikalischer Parameter ist im Bereich der
Bohrsohle ein Meßgerät angeordnet, das mit einem Meßkabel verbunden ist. Damit das
Meßkabel beim Ablassen und Heraufziehen des Meßgerätes nicht beschädigt wird, weist
der Rohrstrang einen Kabelschutz auf. Dieser besteht aus zwei von der Mantelfläche
des Rohres sich erstreckenden Armen, die durch einen Abstand voneinander einen Kanal
für das zu schützende Kabel bilden. Zur Sicherung des Kabels werden in gewissen Abständen
U-förmig gebildete Klammern durch zwei Öffnungen des Rohres gesteckt. Das Zapfenelement
des jeweiligen Rohres ist als drehbarer Gewindering ausgebildet und das verdrehsichere
Ineinanderstecken erfolgt mittels einer Nase, die in einer Nut geführt wird. Zum Festziehen
des Gewinderinges sind im Flanschenbereich Ausnehmungen vorgesehen, in die ein passendes
Werkzeug hineingesteckt werden kann.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsmäßigen Rohrstrang mit Gewinderohren
und einer sie verbindenden, als separates Teil ausgebildeten Muffe anzugeben, mit
dem große Kabelquerschnitte für den elektrischen Antrieb einer Turbopumpe bzw. eines
Turboverdichters ermöglicht werden und eine unzulässige Belastung des Kabels verhindert
wird.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Muffe, die am Außenmantel mindestens eine in
Längsrichtung liegende Nut aufweist. In diese Nut wird das elektrische Kabel hineingedrückt,
fixiert und anschließend der Rohrstrang abgelassen. Da man nun nicht erwarten kann,
daß alle übereinanderliegende Muffen des Rohrstranges nach dem Verschrauben die gleiche
Stellung der Nut in bezug auf die Stellung der jeweils darunter bzw. darüber liegenden
Muffe aufweist, wird weiterbildend vorgeschlagen, daß der Außenmantel drei um je 120
Grad versetzt angeordnete Nuten aufweist. Dies bedeutet, daß im ungünstigsten Fall
das Kabel um maximal 60 Grad zur vorhergehenden Muffe verdreht ist, d. h. der Biegewinkel
des Kabels kleiner als 1
o gehalten werden kann. Diesen Wert kann man mit der Anbringung weiterer Nuten noch
verkleinern, aber dafür steigt der Aufwand für die Herstellung der Nuten und der Querschnitt
der Muffe wird entsprechend geschwächt. Diese Schwächung kann man zwar durch eine
Querschnittsverarößerung ausgleichen, die aber zu Lasten des Platzbedarfes für den
Ringspalt zwischen Förderrohr und Futterrohr geht.
[0006] Für extreme Verhältnisse hinsichtlich des zur Verfügung stehenden Spaltes zwischen
Förderrohr und Futterrohr, insbesondere im Bereich der Muffe von beispielsweise 7
mm oder weniger, wie sie bei den aus wirtschaftlichen Gründen zunehmend anzutreffenden
slim-hole Bohrungen vorliegen, wird eine spezielle Querschnittsaußenkontur der Muffe
vorgeschlagen. Die Außenkontur kann mathematisch durch die Kreisfunktion

wiedergegeben werden, wobei der Ursprung des Polarkoordinatensystems im Mittelpunkt
der kreisförmigen Innenkontur der Muffe liegt und Rmax den größten und Rmin den kleinsten
Abstand der Außenkontur der Muffe von der Muffenachse darstellt. Daraus ergibt sich,
daß jeweils gegenüberliegende Radienwerte sich zu einem konstanten Wert - entsprechend
der Summe aus größtem und kleinstem Radius - addieren und daß die aufeinanderfolgenden
Radien eines Kreissektors von 60
o sich vom größten bis zum kleinsten Radius ändern und im folgenden 60
o Sektor vom kleinsten zum größten Radius. Diese Radienänderung wiederholt sich bei
einem vollen Umfang dreimal. Eine andere Form entspricht einer verkürzten Epizykloide
mit drei Zweigen (Bronstein-Semendjajew, 4. Auflage B.G. Teubner Verlagsgesellschaft
Leipzig 1961, Kapitel 11, Seiten 88 bis 92). Diese spezielle Epizykloide mit drei
Zweigen wird erzeugt durch einen Punkt, der innerhalb eines Kreises liegt, der gleitungsfrei
auf der Außenseite eines anderen Kreises rollt, wobei das Verhältnis des Durchmessers
vom abrollenden Kreis zum feststehenden Kreis 1:3 beträgt. Damit die Bedingung erfüllt
ist, daß jeder Durchmesserschnitt dieser speziellen Querschnittskontur immer den gleichen
bzw. annähernd gleichen Durchmesser aufweist, müssen am Übergang eines Zweiges zum
nächsten Zweig die aneinanderstoßenden Kurvenabschnitte eine gemeinsame Tangente bilden.
Dies kann dadurch erreicht werden, daß der beschreibende Punkt nahe am Mittelpunkt
des abrollenden Kreises liegt. Die zuvor beschriebene Querschnittskontur hat den großen
Vorteil, daß bei konstantem Durchmesser für jeden Durchmesserschnitt drei Maxima gebildete
werden, in denen eine Nut zur Führung des Kabels anordenbar ist. Dadurch wird weniger
Platz benötigt im Vergleich zu einer gleich großen kreisrunden Querschnittskontur.
Die Anordnung von drei Nuten hat den Vorteil, daß zum einen der Verdrehwinkel für
das Kabel maximal 60 Grad zur nächsten Muffe beträgt und im Fall eines Drehstromantriebes
gleichzeitig drei Kabel, jeweils für eine der 3 Phasen, geführt abgehängt werden können.
Für übliche Kabel mit rundem Querschnitt, wird vorgeschlagen, den Übergang des Nutgrundes
in die Seitenwände abzurunden, so daß der Nutgrund einen Halbkreis bildet. Für aus
Platzgründen erforderliche Flachkabel kann diese Abrundung oval, elliptisch oder kreisförmig
sein. Durch eine solche Abrundung kann sich das Kabel sauber am Nutgrund anschmiegen
und auch im Falle von Relativbewegungen zwischen Kabel und Nutgrund wird das Kabel
nicht belastet oder beschädigt. Um ein Herausspringen des Kabels aus der Nut zu verhindern,
wird außerdem vorgeschlagen, den offenen Bereich durch eine Leiste abzudecken. Diese
Leiste kann beispielsweise aus Kunststoff oder Leichtmetall hergestellt werden und
weist an den Seiten Stege mit Kontur aus, so daß die Leiste eingeklipst werden kann.
Diese Abdeckung hat auch den Vorteil, daß in dem besonders engen Spalt zwischen dem
Außenmantel der Muffe und der Innenseite des Futterrohres die Außenseite des Kabels
beim Herablassen des Rohrstranges nicht abgerieben oder beschädigt wird.
[0007] Die Nuten können darüberhinaus für eine formschlüssige Übertragung des Drehmomentes
beim Verschrauben der Verbindungen genutzt werden. Dadurch kann das radiale Zusammenpressen
im Verbindungsbereich unterbleiben, das bei kraftschlüssiger Übertragung bei Verwendung
üblicher Verschraubzangen wegen der geringen Muffenwanddicken von slim-hole-Muffen
zu bleibenden Verformungen und damit zur Schädigung der Verbindung durch den Verschraubvorgang
führen kann. Die Verschraubzangen müssen dazu mit entsprechenden Backen und Backenführungen
ausgestattet werden.
[0008] In der Zeichnung wird der erfindungsgemäße Rohrstrang näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- im Schnitt einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Rohrstranges
- Figur 2
- einen hälftigen Querschnitt entlang der Linie A-A in Fig. 3 einer besonderen Ausführungsform
- Figur 3
- eine Ansicht in Richtung X in Fig. 2
- Figur 4
- im vergrößerten Maßstab eine abgerundete Nutform
- Figur 5
- wie Fig. 4, jedoch eine andere Nutform
- Figur 6
- wie Fig. 5 jedoch mit einer Abdeckung.
[0009] In Figur 1 ist im Schnitt ein Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Rohrstranges dargestellt.
Zur Abstützung des Bohrloches gegenüber dem Gebirge 1 ist ein Futterrohr 2 gesetzt,
innerhalb dessen der Förderrohrstrang eingehängt ist. Der hier wiedergegebene Ausschnitt
zeigt ein Förderrohr 3, das mittels einer Muffe 4 mit dem darüberliegenden, hier nicht
dargestellten nächstem Förderrohr verbunden ist. In einem Adapterstück 5, das mit
einem Ende mit dem Förderrohr 3 verbunden ist, ist die nur skizzenhaft angedeutete
Turbopumpe 6 angeordnet. Der Ringspalt zwischen Förderrohr 3 und Futterrohr 2 ist
mit einem Packerelement 7 abgedichtet. Das Ansaugrohr 8 der Turbopumpe 6 ragt in den
Bereich der Bohrsohle 9, wobei durch den erzeugten leichten Unterdruck der Turbopumpe
6 das flüssige und/oder gasförmige Medium dem Ansaugrohr 8 zuströmt. In der hier gezeigten
Ausführung wird die Turbopumpe 6 durch einen nicht sichtbaren Elektromotor angetrieben.
Die Zuführung der elektrischen Energie erfolgt über ein im Ringspalt 10 eingehängtes
Kabel 11. Im Muffenbereich 4 wird das Kabel 11 in einer am Außenmantel angeordneten
Nut 12 geführt. Diese Führung des Kabels nach oben hin wird fortgesetzt durch die
im Rohrstrang darüber liegenden Muffen, die ebenfalls mit einer Nut versehen sind.
Vorzugsweise weisen alle Muffen drei um je 120 Grad versetzt angeordnete Nuten 12,
12', 12'' auf. Um einen möglichst großen Kabelgesamtquerschnitt zu erhalten, können
drei Kabel 11 gleichzeitig geführt werden, d. h. jedes in einer der drei Nuten 12,
12',12''. Speziell bei Drehstrom ist die Führung jeweils einer Stromphase in einer
Nut 12, 12', 12'' vorteilhaft, da das jeweilige Kabel 11 dann nur eine Außenisolierung
benötigt und der Leiterquerschnitt nicht durch die ansonsten erforderliche zusätzliche
Isolierung der Phasen untereinander verringert wird. Bei der Anordnung von drei Nuten
12, 12', 12'' beträgt der Verdrehwinkel des Kabels 11 von der Muffe 4 zur nächsten
Muffe maximal 60 Grad.
[0010] In Figur 2 ist in einem Schnitt und in Figur 3 in einer Draufsicht eine besondere
Ausführungsform einer mit Nuten 12, 12', 12'' versehenen Muffe 13 dargestellt. Für
den Fall eines extremen Ringspaltes 10 zwischen Förderrohr 3 und Futterrohr 2, insbesondere
im Bereich der Muffe 4, wird eine Muffe 13 mit einer in Figur 3 dargestellten Querschnittskontur
14 eingesetzt. Diese Querschnittskontur 14 entspricht geometrisch einer verkürzten
Epizykloide mit drei Zweigen. Diese Kontur 14 weist drei Maxima auf, in denen die
Nuten 12, 12', 12'' angeordnet sind. Im Übergangsbereich zwischen einem Zweig 15 zum
nächsten Zweig 15' haben die beiden aneinanderstoßenden Kurvenabschnitte 16, 16' eine
gemeinsame Tangente. Dadurch wird erreicht, daß für jeden Durchmesserschnitt der Durchmesser
immer gleich ist.
[0011] Der in Figur 2 dargestellte Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 3 zeigt, daß in
diesem Ausführungsbeispiel das Muffengewinde 17 konisch ist und die Muffe 13 im gewindefreien
Abschnitt 18 eine Stoßschulter 19 mit 15 Grad Neigung aufweist. Es ist leicht einsehbar,
daß für die erfindungsgemäße Führung eines elektrischen Kabels 11 mittels der am Außenmantel
angeordneten Nuten 12, 12', 12'' die Art der Ausführung des Gewindes ohne Belang ist.
Beispielsweise könnte die Muffe ein zylindrisches Gewinde aufweisen. Der Grad der
Ausbuchtung des Maximum richtet sich nach dem Durchmesser des zu führenden Kabels
11, da nach Anbringung der Nuten 12, 12', 12'' noch ausreichend Wandmaterial für die
Muffe 13 stehen bleiben muß. Wegen der Kerbwirkung von Nuten 12, 12', 12'' ist es
vorteilhaft, den Übergang vom Nutgrund 20 zu den Seitenwänden abzurunden.
[0012] Varianten von Abrundungen sind in den Figuren 4 und 5 im vergrößerten Maßstab dargestellt.
Durch das gestrichelt eingezeichnete Kabel 11, 11' kann man erkennen, daß die Anschmiegung
besser ist im Vergleich zu einer Rechtecknut 12.
[0013] Figur 6 zeigt ebenfalls in einem vergrößerten Maßstab die Abdeckung des offenen Bereiches
einer Nut 24. Diese Abdeckung besteht aus einer Leiste 21, die an den Seiten Stege
22 mit Kontur aufweisen, so daß die Leiste eingeklipst werden kann. Damit wird verhindert,
daß beim Einbau des Rohrstranges das Kabel 11 an der Innenwand 23 des Futterrohres
2 abgerieben bzw. beschädigt werden kann.
1. Rohrstrang mit Gewinderohren (3) und einer sie verbindenden, als separates Teil ausgebildeten
Muffe (4), der in ein Bohrloch eingehängt ist zum Fördern eines flüssigen und/oder
gasförmigen Mediums, wobei am Anfang des Rohrstranges im Bereich der Bohrsohle (9)
eine elektrisch angetriebene Pumpe (6) oder Verdichter angeordnet ist und der Elektromotor
über ein im Bohrloch eingehängtes Kabel (11) mit elektrischer Energie gespeist wird,
wobei
daß die jeweiligen Muffen (4) des Rohrstranges am Außenmantel drei um je 120° versetzt
angeordnete in Längsrichtung liegende Nuten (12,12',12") aufweisen, in der das Kabel
(11,11') bzw. die Kabel geführt werden.
2. Rohrstrang nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querschnittskontur des Außenmantels einer verkürzten Epizykloide mit drei
Zweigen entspricht und die Nut (12,12',12") im jeweiligen Maximalbereich der Querschnittskontur
angeordnet ist.
3. Rohrstrang nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querschnittskontur des Außenmantels der Kreisfunktion

mit
Rmax = größter Abstand der Außenkontur zur Muffenachse
Rmin = kleinster Abstand zur Außenkontur zur Muffenachse
ϕ = Umlaufwinkel
entspricht und jeweils gegenüberliegende Radienwerte sich zu einem konstanten Wert
- entsprechend der Summe aus größtem und kleinstem Radius - addieren und die Radienänderungen
vom größten zum kleinsten Wert während eines Umlaufes sich dreimal wiederholen und
bei der die Nut (12, 12', 12'') im jeweiligen Maximalbereich der Querschnittskontur
angeordnet ist.
4. Rohrstrang nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß für jeden Durchmesserschnitt der Durchmesser gleich oder angenähert gleich groß
ist.
5. Rohrstrang nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Nutgrund (20) abgerundet in die Seitenwände übergeht.
6. Rohrstrang nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Kabel (11, 11') mit einer Drehstromphase in einer Nut (12, 12', 12'')
geführt wird.
7. Rohrstrang nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der offene Bereich der Nut (24) durch eine einklipsbare Leiste (21) abgedeckt
ist.
1. A pipe line with threaded pipes (3) and a bushing (4) connecting them which is designed
as a separate part, which is suspended in a bore hole for conveying a liquid and/or
gaseous medium, with an electrically driven pump (6) or compressor being arranged
at the beginning of the pipe line in the region of the bottom of the bore hole (9)
and the electric motor being supplied with electric power via a cable (11) suspended
in the bore hole, wherein the respective bushings (4) of the pipe line have on the
outer casing three grooves (12, 12', 12") each offset by 120° and located in the longitudinal
direction, in which bores the cable (11, 11') or the cables is or are guided.
2. A pipe line according to Claim 1, characterised in that the cross-sectional contour
of the outer casing corresponds to a shortened epicycloid with three branches and
the groove (12, 12', 12") is arranged in the respective maximum region of the cross-sectional
contour.
3. A pipe line according to Claim 1, characterised in that the cross-sectional contour
of the outer casing corresponds to the circular function

wherein
Rmax = maximum distance from the outer contour to the bushing axis
Rmin = minimum distance from the outer contour to the bushing axis
ϕ = angle of revolution
and in each case opposing radius values add up to a constant value, corresponding
to the total of maximum and minimum radius, and the radius changes from maximum to
minimum value repeat three times during one complete rotation and in which the groove
(12, 12', 12") is located in the respective maximum region of the cross-sectional
contour.
4. A pipe line according to Claim 2 or 3,
characterised in that the diameter is of identical or approximately identical size
for each diameter section.
5. A pipe line according to one of the preceding claims, characterised in that the groove
base (20) merges into the side walls in rounded manner.
6. A pipe line according to Claims 1 to 5,
characterised in that in each case a cable (11, 11') with a three-phase current phase
is guided in a groove (12, 12', 12").
7. A pipe line according to Claims 1 to 5,
characterised in that the open region of the groove (24) is covered by a clip-in strip
(21).
1. Ligne de tubes ayant des tubes filetés (3) et un manchon (4), réalisé comme pièce
séparée, les reliant, qui est suspendue dans un trou de forage pour transporter un
fluide liquide et/ou gazeux, une pompe (6) ou un compresseur électriquement entraîné
étant agencé au début de la ligne de tubes dans la zone du fond de forage (9), et
le moteur électrique étant alimenté en énergie électrique par l'intermédiaire d'un
câble (11) suspendu dans le trou de forage, les manchons respectifs (4) de la ligne
de tubes présentant, sur l'enveloppe externe, trois gorges (12,12',12") s'étendant
en direction longitudinale et agencées de façon décalée à chaque fois de 120°, dans
lesquelles le câble (11,11') ou les câbles sont guidés.
2. Ligne de tubes selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le contour en section transversale de l'enveloppe externe correspond
à une épicycloïde raccourcie à trois branches, et la gorge (12,12',12") est agencée
dans la zone respective maximale du contour de section transversale.
3. Ligne de tubes selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le contour de section transversale de l'enveloppe externe correspond
à la fonction circulaire :

avec :
Rmax = la plus grande distance du contour externe à l'axe du manchon
Rmin = la plus petite distance du contour externe à l'axe du manchon
ϕ = angle de rotation
et des valeurs de rayon à chaque fois opposées s'ajoutent en une valeur constante
-correspondant à la somme du plus grand rayon et du plus petit rayon- et les changements
de rayon de la plus grande à la plus petite valeur pendant une rotation se répètent
trois fois, et la gorge (12,12',12") est agencée dans la zone maximale respective
du contour de section transversale.
4. Ligne de tubes selon la revendication 2 ou 3,
caractérisée en ce que, pour chaque coupe diamétrale, le diamètre est identique ou
approximativement identique.
5. Ligne de tubes selon une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le fond (20) de la gorge se convertit, de façon arrondie, en
les parois latérales.
6. Ligne de tubes selon les revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que, à chaque fois, un câble (11,11') ayant une phase de courant
triphasé est guidé dans une gorge (12,12',12").
7. Ligne de tubes selon les revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que la zone ouverte de la gorge (24) est recouverte par une barrette
encliquetable (21).